Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, December 9, 1926, p. 2 and p. 3 - image of
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die herrliche Parklandschaft wieder lebendig werden.
Ich erinnere mich der Einzelheiten noch recht gut. Der
Weg war weit und führte uns über die dicken Rohre
der Wasserleitung von [roman:]Phila[/roman]. Auf dem ganzen
Wege begegnete uns niemand als ein Schutz=
mann zu Pferd und wir trafen in einem aus
Baumstämmen gezimmerten Häuschen, vor
dem ein Holzsteg vorbeiführte eine Piknikge=
sellschaft. Die Dunkelheit war hereingebrochen, als
wir den Felsen erreichten. Wir konnten ihn nicht
mehr ersteigen und wanderten durch einen Hohl=
weg zur Station der Elek Bahn. Beinahe wären
wir in dem Wege von einem unbeleuchteten Gig
angefahren worden. Die Wanderung hatten wir
an einem Sonntag gemacht und an einem
der nächsten Werktage fuhren wir mit der Elek=
trischen wieder hin. Du erzähltest mir, daß
früher auf dem Felsen ein Holzbild gestanden habe,
das später durch ein weißes Steinbild ersetzt
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[link to the Indian Rock Monument] [1]
worden sei. Der Indianer hält spähend die Hand vor die Augen und hält Ausschau nach seiner Geliebten, einer Farmerstochter. Du siehst, lieber Onkel, die Erinnerung ist eine gute und dauern= de geblieben. Ja, all die schönen Wanderungen sind mir noch so lebendig als seinen sie gestern ge= wesen und ist es doch nahezu ¼ Jahrhundert her. Ich habe versprochen von unserer diesjährigen Ferienfahrt zu berichten.
Lange überlegten wir, ob wir eine solche an= treten sollten; denn das viele Geld, das so eine Sache kostet, reute uns etwas. Letzten Endes war aber unser Gesundheitszustand ausschlaggebend; denn wir fühlten, daß wir alle drei eine Er= holung dringend notwendig hatten, besonders wir Alten. Wir reisten also Anfang September mit der Bahn nach Freiburg in Baden und von da brachte uns ein Postauto nach 42 km Fahrt durch herrliche Schwarzwaldberge nach Schönau
