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Transcribe Page - Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, July 19, 1926

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Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, July 19, 1926, p. 6 and p. 7 - image of

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[image 5 left-hand side = page 6]

und seine Frau würde ihn gern in die Irrenan= stalt Klingenmünster bringen. Traurige Familien= verhältnisse! Doch mich gehen sie nichts an und ich bin froh, daß ich mit all dem Kaos nichts zu tun habe. Ich mache anstandshalber meinen kurzen Besuch in Otterberg, obwohl mir selbst das peinlich genug ist. Die ewigen Familienstreitigkeiten gehen einem auf die Nerven. – – ─

Von Frau Wolf in Landau habe ich erfahren, daß Ihr einen so schönen Brief an Frau Zitt geschrieben hättet. Die Familie kann sich fast nicht fassen. – Als ich am Samstag von dem Ferienkurse zurück= kehrte, fand ich Euern lieben Brief vor. Zugleicher Zeit fand ich auch eine Karte von Albert [roman:]Weber[/roman], dem Sohne von Familie Weber in Roth vor. Dieselbe trug gleiches Datum, wie Euere lieben Zeilen, war auch von Phila von der Internat. Welt-Ausstellung abgeschickt und zeigte die [roman:]Chestnut Str[/roman]. Die Freimarke (1776-1926) [roman:] (East from 16th Street.) [/roman]

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zeigte die Freiheitsglocke, die Ihr die Liebe hattet, ebenfalls auf einer Postkarte Euerem lieben Briefe beizulegen. Mit großer Freude habe ich und meine Lieben von Deinem großen Erfolge mit dem „Metropolitan Männerchor“ im [roman:]Willow Grove Park[/roman] gelesen. Das muß für Dich, liebste Tante, eine erhebende Zeit gewesen sein, als der „Altmeister im deutschen Chorgesang“ den Taktstock mit altgewohnter sicherer Hand vor einer 10tausenköpfigen Hörerschaft schwang. Solche Stunde erheben das Menschenherz auf Adlersflügeln zu lichten Höhen. Und das ist ja schließlich letzten Endes das Höchste im Menschendasein seine eigene Kraft, Wille und Seele immer mehr zu steigern, zu erheben, auf daß sie der Urkraft der Welten, die wir kleinen Menschen Gott nennen, immer ähnlicher werden. Wie heißt es bei Goethe in Wilhelm Meisters Lehrjahre: „Mich selbst, wie ich da bin, mich zu entwickeln, das war der[insertion:]von[/insertion] Anfang an mein Streben.“ Bei Pestalozzi: „Emporbildung aller


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