• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Lenchen Cherdron to Eugen Klee, July 14, 1922

Log in to Scripto | View item

Lenchen Cherdron to Eugen Klee, July 14, 1922, p. 2 and p. 3 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

You don't have permission to transcribe this page.

Current Page Transcription

[page 2 (sheet 2, left-hand side):]

und mußte zu Bette liegen wie wir alle dachten eine vorübergehende Erkältung. Lenchen ließ den Nachfolger des leider viel zu früh verstorbenen Dr Streff kommen welcher aber an Weihnachten sagte, er könne die Krankheit noch nicht richtig erkennen. Bald aber trat heftiges Fieber ein, welches sich durch kein Mittel bannen ließ und der Arzt erklärte die Krankheit als Lungen und Rippenfellendzündung, sowie heftige Schmerzen an der Gallen= blase dabei fortwährend hohes Fieber. Der Arzt erklärte noch einen Arzt beiziehen zu wollen Dr Munch, der ein Klinik in Kaiserslautern hat, und dieser sagte, man wollen noch eine Tage ab= warten, sollte sich der Zustand nicht

[page 3 (sheet 2, right-hand side):]

bessern, dann müsse die Gallenblase in seiner Klinik operiert werden. Du kannst dir nun den Schmerz und die Angst seiner Eltern, welche Tag und Nacht mit Wickelmachen das Krankenbett um= standen, vorstellen. Der heisige Arzt ver- langte noch zwei andere Ärzte zu Begut- achtung. Diese erklärten von einer Gl Operation abzusehen da der arme kranke durch das immerwährende Fieber furchtbar schwach und elend war. So ver- gingen, unter Hangen und Bangen fast drei Monate, dann erholte sich das arme Kind, langsam wieder. Die Arzte verordneten Luftveränderung und so kam der anscheinend Genesene zu seiner Cusine nach Erlenbach bei


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto