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Lafayette, 16. Juli 1925.
Liebe Eltern und Geschwister:
Papas traurige Nachricht von Hannas Tod habe ich
gestern abend erhalten. Als ich [strikethrough:] Brie [/strikethrough] schwarzum aenderten
Brief sah, wusste ich schon, dass Hanna nicht mehr unter den
Lebenden weilt. Ich habe mich ja schon lange darauf gefasst
gemacht eines Tages die Todesanzeige u bekommen, denn nach
Eueren Briefen war ja jeglische Hoffnung ausgeschlossen, aber
es kam mir doch sehr ueberrascht. So hat es also unser[strikethrough:] em [/strikethrough] Herr-
gott so gewollt, dass ich Hanna nicht mehr sehe.
Nun ich denke auch, dass ihr der Tod eine Erloesung war.
Bitte schreibt mir recht bald wie alles gewesen ist. Warum habt ihr mir eigentlich erst am 2. Juli geschrieben?
Beiliegend sende ich Euch 5 $. Dafuer kauft ihr
einen Kranz [strikethrough:] oder einen schonen Strauss und lasst [/strikethrough] und laesst
von Blumen in der Mitte vom Kranz etwas passendes schreiben.
Den Kranz tut Ihr dann an Hannas Geburtstag auf Ihr Grab.
Ich kann die 5 $ entbeheren und somit [strikethrough:] auch [/strikethrough], wenn reichlich
spät etwas fuer die Verschoenerung2des Grabes beitragen.
Mir geht es gut und viele Gruesse von Onkel und Tante, die den Tod unserer Hanna recht bedauern.
