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Transcribe Page - Anna Oppenheim to Margarethe Raster and Hermann Raster, March 6, 1882

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Anna Oppenheim to Margarethe Raster and Hermann Raster, March 6, 1882, p. 4 - image of

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schickt worden sind; der Mann war sehr beliebt, ich hätte das nicht mit ansehen können, denn mir thut es zu leid. Seit Oktober nun Ludwig Köppe, Öhlmann & Lange, drei so gute Freunde; man fängt an, sich sehr einsam zu fühlen.

Wie der Zustand der Köppe sich entwickelt hat, habe ich Dir schon geschrieben; die Ärzte Haller + [Mahs?] haben schon seit Monaten darauf bestanden, daß sie nach einer Anstalt kommen solle, Köppes Eitelkeit hat das aber nicht zugelassen, er hat sogar [Mahs?] nicht mehr zu seiner Frau gelassen & sie ganz allein behandelt und das hat er so lange gethan, bis er das nicht mehr aushalten und durchführen könnte und gestern früh hat er sie endlich nach Jena in eine Heilanstalt gebracht. Ich fürchte, es ist schon zu spät, denn der Zustand und das Aussehen der armen Frau soll schrecklich sein, die Öhlmann, die sie seit Wochen nicht gesehen hat, denn auch die

[text on top of page 4, written upside down:] kommt nicht mehr hin, war neulich einmal eine Secunde in der Stube & sagte, es wäre ein Jammerbild. Hätte nur Köppe früher dazu gethan und die Frau nicht unter seiner Eitelkeit so leiden lassen. [/text on top of page 4, written upside down]

[text on top of page 3, written upside down:] Jetzt aber, mein Herzenskind, lebe recht wohl, schreibe bald wieder und seid Alle herzlich gegrüßt! Deine treue Mutter Alle erwidern Deine Grüße aufs Herzlichste! [/text on top of page 3, written upside down]

[text on top of page 2, written upside down:] Onkel Adolph läßt bestens grüßen; seinen Brief von 7/2 wirst Du wohl erhalten haben. Heute will Onkel die Tratte von 60 Dll 50 Ct. auf Raster, zahlbar 7/4 ab= geben [/text on top of page 2, written upside down]


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