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hat weder ein Kleidchen, Unterröckchen
noch sonst Etwas und auch wir haben
fast Nichts dergleichen gerettet.
Mit zu den nothwendigsten Möbeln,
die wir anschaffen müssen, gehört eine
Nähmaschine. Die Farben von [Mathildes?]
Kleidern sind sehr schön! Sie soll
dieselben nur recht schonen, denn hier ist der
Wochenlohn zu hoch! Das geringste der fertigen
Kleider im Laden, Kattun oder dergl.
kostet 30 - 40 Dollar. Daß Du Dich mein
Muttchen jetzt wohl befindest, glaube
ich, nachdem Du frei bist. Auch wir [?]
mit [roman:] mon cher père [/roman] jetzt so ziemlich
fertig. Mein Mann ist wüthend auf ihn
und wird ihm nächstens einen groben
Brief schreiben, wo er ihm die Freundschaft
kündigt. Gern hätte ich Gretchen zu ihrer
Hochzeit geschrieben, allein ich weiß nicht
wann dieselbe ist und wird Mathilde meine
Gratulation ausrichten müssen. Das
Papier ist zu Ende. Für heute mit tausend
Küssen für Dich & Mathilde
Deine Margarethe
[text on top of page 5, written upside down:] Wir haben mit der Abhandlung unseres zweiten schriftstellerischen Versuches gewartet, bis wir Eure Ansicht über den ersten erhalten haben, da dieselbe befriedigend war, lassen wir [insertion:] auch [/insertion] diesen, mit der Bitte um Nachsicht, folgen. G. [/text on top of page 5, written upside down]
[text on top of page 1, written upside down:] Frau Herre, mit der ich herüber gereist bin, ist in diesen Tagen in Chicago angekommen; ich werde sie nächstens aufsuchen. Daß wir im Theater gewesen sind und uns köstlich amüsirt haben, hat Grete schon berichtet - und weiter weiß ich Nichts! - Tausen Grüße und Küsse von Gertrud. [/text on top of page 1, written upside down]
