Margarethe Raster and Gertrud Oppenheim to Anna Oppenheim, April 2, 1872, p. 2 - image of
« previous page | next page » |
To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).
You don't have permission to transcribe this page.
Current Page Transcription
uns inzwischen eins für sie an
und so kann sie ihre Stunden
hier wieder aufnehmen. Du
weißt nicht, wie unangenehm
es Gertrud und mir ist, wenn
für Mathilden so große
Summen gezogen werden. Nicht
etwa daß mein Mann geizig
wäre, er giebt ja, giebt mit
vollen Händen, so daß man
immer wehren muß, daß
esr nicht zu viel anschafft, aber
er hat sich das Leben in Deutsch=
land viel billiger ausgedacht
und so sehe ich mit jedem
100 Dollarschein den Mathilde
kostet, meine Aussichten nach
Deutschland, die ersten 5 Jahre
zu kommen, verringert.
Das Geld fliegt zu allen Fenstern hinaus und so gut seine Einnahmen sind,
