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Transcribe Page - Hermann Raster to Sophie Raster, December 3, 1871

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Hermann Raster to Sophie Raster, December 3, 1871, p. 6 - image of

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daß ich es zurückschickte, als nicht nur die Sicher= heit dafür, sondern auch alle Grund- und Hypothekbücher zerstört waren, so daß alle Besitztitel in [roman:] Chicago [/roman] ungewiß geworden waren. - Die Staatsgesetzgebung, welche jetzt in Sitzung ist, wird jetzt die Besitztitel wiederherstellen und dann erst kann von einer solchen Ka= pitalanlage, die ich mit gutem Gewissen als eine sichere empfehlen kann, die Rede sein. Wenn mir übrigens der Schwager das Geld anvertrauen will, so bin ich bereit - zwar nicht, es wieder auf mein eigenes leeres Grundstück zu nehmen (denn welchen Werth hätte es da für mich?), wohl aber es zu 8 bis 9 Prozent (und 10, wenn ich sie bekommen kann) vollkommen sicher anzulegen. Zum Bauen bin ich noch nicht entschlossen, weil es jetzt noch um 60 Prozent theurer ist, als vor dem Feuer. Nur wenn im Frühjahr normale Preise eintreten sollten, kann ich bauen und dann könnte ich selbst das Geld zu dem frühern Zins nehmen. In= zwischen, wenn der Schwager Vorschuß braucht, kann er ihn haben. - Kopf oben! - Dein treuer Bruder [roman:] Hermann [/roman]

[text on top of page, written upside down] Gretchen u. Gertrud lassen herzlichst grüßen. Erstere ist wenig- stens wieder so weit, daß sie auf dem Sopha liegen kann. Der Kleine ist bei seiner Pflegerin im Lande u. befindet sich wohl. [/text on top of page, written upside down]

[text on top of page 1; written upside down:] Gretchen rasonirt den ganzen Tag darüber, daß Du von hier abgereist bist. Hier, wo wir unser Zehntausende und mit frischem Muth und rüstiger Kraft emporarbeiten, bleibt für grämliche Stimmungen kein Raum. Wir haben keine Zeit, an der Erinnerung der Katastrophe wie an einem Zutz zu lutschen. Wärst Du hier, so würden wir schon seit Wochen so heiter sein, wie je. [/text on top of page 1; written upside down]


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