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gelitten hat, sehr wünsche ich daß die einge= tretene Besserung anhält. Ueber Lilian's anhaltenden Schuleifer freue ich mich sehr, fürchte aber auch daß die 6 Schulstunden mit nur 1 Stunde Unterbrechung zu viel für sie sind. Kannst Du ihr denn nicht in der Nähe der Schule ein Haus ausfindig machen wo sie in der Freistunde ein paar Tassen heiße Milch bekommen kann? Das würde ihr gewiß gut sein u. ist im Winter fest nothwendig daß sie etwas warmes des Mittags bekommt. Daß die Kiste, die Du nun doch geschickt, frei mitgenom= men wird ist ja sehr gut, gewiß wird der Inhalt vom Hülfsverein dankbar angenommen wer= den. Zur Uebersetzung des Gedichtes, für welches wir sehr danken, wird sich wohl jemand finden, der gute Vater meint daß große, schöne Gedanken sich darin aussprächen, er konnte es mir aber nicht übersetzen. Für die Zusendung von Bayard's Gedicht mit Musikbegleitung lässt der Vater herzlich danken. August hatte das Gedicht schon von seinem Arzt erhalten der Verwandte in Amerika hat die es ihm zugeschickt hatten. [underline:] d. 29ten [/underline] Vorgestern Abend mit Deinen [sic] Brief zugleich erhielten wir die Nachricht
