Lenchen Berdel to Eugen Klee, February 26, 1920, p. 2 and p. 3 - image of
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ist schon zertrennt & aufgebügelt & ergiebt mit einer hellgrauen Hand= stickerei noch ein nettes Kleidchen für sie. Die Übergröße der Schuhe wird mit Watte ausgefüttert & da sie ein p. [=Paar] hohe Schuhe sehr benötigte, machen sie ihr extra Spaß. Sie spricht ebenfalls ihren allerbesten Dank aus. Tildÿ sowohl wie ich müssen Hochschaft-Stiefel haben, denn es werden der Stoffknappheit halber ganz kurze Röcke getragen. Tildÿ nummer 9 1/2 und ich Nr 10 ! [insertion from top margin:] nach Deinem beigefügten Maaß [/insertion from top margin] Solche Stiefel kosten hier pr. [=pro] Paar 400 Mk & ist solche Schuhausgabe unseren Einnahmen absolut nicht ent= sprechend & statthaft. Willst Du so liebens=
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würdig seins, Dich nach dem dortigen Preis
zu erkundigen, mir denselben mitzu=
teilen & dann später, nach Erhalt meiner
Geldbriefsendung mir solche einzu=
kaufen & zu übersenden? Die Wahlt würde
ich Deiner lieben Frau überlassen! Es sind
schon wunderschöne amerik. Schuhe hier
angekommen, wie man solche bei uns nur
zu horrenten Preisen erstehen kann.
Deinen Kleidern & Kragen entsprechend,
bist du aber sehr korpulent mein Lieber
& nicht minder Dein Frauchen. Essen und
Trinken ist demnach bei Euch mit ganz anderen
Maaß gemessen lwie bei uns. Wir sind alle
Sperber. Ich hoffe, daß ich Euch unsere Phot. [=Photos]
(Tildi & ich, m. lb. Mann zu Weihnachten 1919) [footnote: m. lb. = mein lieber]
