Wilhelm Egberts to Wilhelm and George Tegtmeyer, April 12, 1927, page 3 - image of
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[new page 3] ach mein lieber Junge was soll [insertion:] ich [/insertion] nun noch allein auf der Wewlt anfangen Sie liegt so schönund friedlich in Ihrm Bett unter Blumen Sie hatte Blumen immer so gern Mutter sagte oft zu mir wenn ich mal vor dich sterbe dann gehst du zu Berta nach Lehe da hast du es [insertion:] gut [/insertion] doch das kann ich nicht Mein liebes Mutterchen allein in Oldenburg zurück lassen ich muß Sie ja oft besuchen sonst wird Ihr die Zeit zu lang ich muß unseren Haushalt auflösen und ziehe zu Lida da habe ich es auch gut das ist ja ein so gutes Kind und Herta hat die lieben Kinder und bekante wie ich kann nicht von hier fort gehn und lassen unser Mutterchen allein, nun mein lieber Jerge [George?] ich muß jetzt schließen ich[bin] so verzweifelt und weiß nicht was ich noch auf der Welt soll ohne mein Mutterchen also den letzten Gruß von unser totes Mütterchen und vergeßt nicht euren alten Vater seid vielmals gegrüßt von Vater und Großvater, und schreibt bald wieder Vater
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