• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Heinrich Haas to Eugen Klee, October 19, 1902

Log in to Scripto | View item

Heinrich Haas to Eugen Klee, Oct. 19, 1902, p. 2 [left-hand side] and p. 3 [right-hand side] - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

You don't have permission to transcribe this page.

Current Page Transcription


[page 2:] besorgten und seelengutem Hausmütterchen haben. Grüße die ehrenswerte Familie recht herzlich von mir und sage nocheinmal in meinem Namen vielmals besten Dank.

Eugen war auf der Rückreise, wie mir die Mitreisen= den erzählt haben, recht seekrank. Er kam mit einem sehr starken Katarrh, der bis jetzt noch nicht gehoben ist, an. Er beging nämlich die Unvorsichtlichkeit, eines Morgens als sie in die Nähe der englischen Küste ka- men, schon um 4 Uhr auf Verdeck zu gehen, um Land zu sehen. Das Wetter war naß u. kalt, vielleicht war er auch nur notdürftig gekleidet. Der Husten ist furcht= bar, wir haben schon alle Hausmittel angewandt, aber weichen will er nicht. Für morgen habe ich den Arzt bestellt, weil er Elisa untersuchen muß, ob die Operation, die bei der Geburt wegen zu großer Schwäche nicht ausgefürt werden konnte, jetzt ausführbar ist. Es [end page 2]

[page 3:] handelt sich um einen Riß im Maßdarm. Bei dieser Gelegenheit will ich Eugen einmal gründlich untersuchen lassen, weil der Arzt den du konsultiert hattest, konsta- tierte, Eugen sei nicht lungenkrank. Wer wie ich leider Jahre lang Gelegenheit hatte, die Symtome dieser Krank- heit zu beobachten, der ist nicht zu täuschen. Wollte Gott, es wäre Täuschung! Eine Zentnerlast wäre von mir abgewälzt. Eine Änderung mit Eugens Studienplan habe ich vorgenommen. Er besucht nicht mehr die Lateinschule, sein Mitschüler von hier ist an[sic] Herbst auf die Präparandenschule nach Kusel gegangen. Nun will Eugen auch Lehrer werden, er will Musik lernen. Ich habe ihm nicht zu= u. nicht abgeraten. Ich halte seinen Entschluß auch für das Vernünfigste, denn sein Körper ist nicht wiederstandsfähig genug, um ein Studium wie es ein Gymnasium u. eine Hochschule (hier das Leben noch) [end page 3]


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto