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Johann Adam Holl [“Adam 1”] to Johann Georg Holl, August 6, 1893

Johann Adam Holl [“Adam 1”] to Johann Georg Holl, August 6, 1893, p. 3

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wendig brauchten, doch wenn es nur nicht im Kri(e)g geht so wird alles wieder vergehen. Die Witterung ist für dieses Jahr bei uns sehr ungünstig wir haben ein sehr trokenes Frühjahr gehabt so daß das Getreide bereits nicht alles aufgehen konnte bis zur Schnitternte war immer schönes Wetter und jetzt haben wir immer Regen so das die Ernte nicht vorwärts gehen kann. Das Getreide ist alles mittel= mäßig doch von Körnern gut gewachsen bis auf den Haber welcher bei uns gering ist. Das Heu ist sehr wenig doch gut eingebracht. Kraut und Kartoffeln stet in beßrer Aussicht als das andere alles. Das Grumet siet auch sehr schön aus. Ich schließe meine baar Zeilen unter den besten Grüßen und Glückwünschen von mir und Familie an dich und deine Familie und wünsche daß es Euch bei bester Gesundheit antrift so gut es uns verläßt. Ich verbleibe auf immer dein dichliebender Bruder Adam Holl. Lebe wohl aufs Wiedsehn (sic!)

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