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Clothilde Crede and Heinrich Crede to Margarete Classen, October 11, 1849

Clothilde and Heinrich Crede to Margarete Classen, October 11, 1849, page 1
Clothilde and Heinrich Crede to Margarete Classen, October 11, 1849, page 2
Clothilde and Heinrich Crede to Margarete Classen, October 11, 1849, page 3

Author

Clothilde Schröder (Crede)

Heinrich Crede

Recipient

Margarete Versen (Schröder Classen)

Date

October 11, 1849

Origin

Cassel, Hesse

Description

Letter from Clothilde Crede and Heinrich Crede to Clothilde Crede's mother, Margarete Classen, October 11, 1849. The first two pages of the letter were written by Clothilde Crede; the third page of the letter was written by Heinrich Crede.

Type

letter

Language

German

Tags

1840-1849, transcription under review

Source

Crede Family Papers

Collection

Crede Family Papers

Repository

State Historical Society of Missouri

Citation

“Clothilde Crede and Heinrich Crede to Margarete Classen, October 11, 1849.” Crede Family Papers, State Historical Society of Missouri, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/271

Original text

Kassel d. 11 Oktob 1849.

Meine liebe gute Mutter!

Unmochlich kann ich eine Gelegenheit vor bei gehen lassen wo ich mich nicht ein wenig mit Dir unterhalten kann o wenn ich nur ein mal Dich sehen und sprechen könnte o wenn Du nur mein [insertion:] mal [/insertion] mein Kinder sehest. Wir sind alle gesund und munter und Ich besonderst werde so stark das ich Dir balde nichts mehr nachgeben werde. Hermann wird nachste Pfingsten konfirmirt dann soll Er noch einige Jahre die Pollitegnisch Schule besugen un dann wolte Er das Sattlergeschäft erlernen u dann solte Er sich ein Jahr auf einer Oekonomi umsehen und dan die Reiße zu Dir meiner guten Mutter machen um Dir in Dein Alter lieber Sohn zu sein. —

Wir haben den ganzen Sommer vergebens auf einen Brief von Dir gehofft woran licht hir die Schuld Du hast mich da nicht vergeßen o bitt schreibe ja recht bald.

Im Juhni verg Sommer war Okel Derenthal und Tante Lisell u. Louise Versen hier ich fant alle recht wohl u munte Tante Derenthal hat der Lieb Gott von Ihren leide er lößt es ist Ihr recht wohl und ich glaub der Onkel fühlt es auch ich fant Ihn [?] sehre [/?] munte er hat sein Gut an August Versen über geben und wohn nun zu Leibzucht in sein Hause er will nun sich sein leben noch genießen

[page 2]

Dehrenthal rahte uns wir soltn uns nicht mehr um die Paderborner Sachen bekümmer weill doch nichts dabei zu gewin sey u ich glaube er hatt recht es hat uns vie Gelt gekoste den Carl scheuet kein Ausgabe u Mühe, um Dir noch was zu rette oder de Kaufmann Schröder muß den Rest auch noch zu sich nehmen.

Die Großmutte ist auch im vorige Winte gestorben ich wolte sie immer gern noch ein mahl besuche aber die Ihre Kinde erlaubten es mir nicht. Oldenbur ist ver kauft u Hermann wohnt in Marienmunster und ist Verheiret Albert auch. Louise ist auch Braut. Paulie ist schon mehr Jahr Frau Sarazin in Brennhause un hat schon 3 Kinder. Berta Schröde ist auch Braut und [strikethrough:] Z [/strikethrough] macht ein gute Partie. Nächste Sommer wen nichts dazwische kömt will ich die Verwante mal alle besuchen ich freue mich schon recht darauf. —

Bitte schreib ja recht bald wie es Dir geht und ob Hermann sein Glück wohl bei Dir macht und ob er daß erlernen soll was [illegible] ich Dir sachte oder waß!

Mein lieber Carl hat an vorige Winter ein Gehaltszulag bekomme und wir können nun ohn Sorgen lehben, wir werden nun wohl nicht nach Amerika Reisen weil Carl zu den dortigen Arbeiten nicht mehr tüchtig ist —

Lehbe wohl mein gute Mutter beibe gesund und grüß mir den liben Vater herzlich von mir mein lieb Mann und Kinder, denket recht oft u gern an Dein Dich liebe

[underline:] Tochter [/underline] Clothild.

[page 3]

Liebe gute Frau Mutter!

In augenblickliche Eile für jetzt nur herzliche Grüße an Sie u. meinen Schwiegervater — unbek. Weise —/ und die innigsten Wünsche für ihr beiderseitiges Wohlergehen. Mit vieler Liebe u. Achtung

Ihr

aufrecht. erge.

Sohn

HCF Crédè

Cassel d 11/10 49.

[underline:] Erfreuen Sie uns bald recht bald mit einem Briefe! [/underline]


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