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Marie Taylor to Lina Hansen, January 27, 1875

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0088_0001.jpg
http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0088_0002.jpg

Author

Marie Hansen (Taylor)

Recipient

Lina Braun (Hansen)

Date

January 27, 1875

Origin

New York, New York

Description

Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, January 27, 1875.

Type

letter

Language

German

Tags

1870-1879, transcribed

Source

Bayard Taylor Papers

Collection

Marie Hansen Taylor Correspondence

Repository

Houghton Library, Harvard University

Citation

“Marie Taylor to Lina Hansen, January 27, 1875.” Bayard Taylor Papers, Houghton Library, Harvard University, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1189

Original text

[page 1:]

New - York, 31. West 61st St. Jan. 27. 1875.

Meine liebste Mutter!

Diesmal wollte ich Dir nur sagen, daß Deine l. Briefe vom 3. u. 4. Jan. nun endlich in unseren Händen sind. Sie kamen den Tag nachdem ich meinen letzten abgesandt, an. Ich war un beschreiblich froh wieder einmal von Dir zu hören. Ich hatte mir wohl gedacht, daß Du krank gewesen warst, Dein Brief vom 9. [insertion:] Dez. [/insertion] war zu niedergeschlagen u. betrübt. Möchtest Du doch nun auch wirklich anfangen Dich zu erholen! Die Nachricht, daß Tante’s Haus u. Besitz wahrscheinlich auf Wilhelm übergeht, hat mich mit rechter Freude erfüllt. Es scheint mir etwas von allen Seiten wünschenswerthes - das beste Arrangement was die Tante u. das beste was Wilhelm machen könnte. Da sie es ihm billig angeboten u. die Zahlung gewiß so leicht wie möglich machen wird, so hoffe ich, daß alles in Ordnung ist. Ich muß sagen, daß es mir persönlich eine große Freude wäre, am meisten freute

[page 2:]

ich mich aber deinetwegen, liebe Mutter u. ich hoffe zu Gott, daß diese Freude nicht zu nichte werde. Über das Bildchen von August’s Kindern habe ich mich sehr gefreut. Was für ein prächtiger, hübscher Junge Andreas ist. Vielen Dank daß Du mir’s geschickt hast.

Bayard dankt Dir herzlich für Dein liebes Briefchen. Er kam am Sonntag Nachm. nach einer anstrengen- den Woche triefend von eisigem Regen nach Hause u. zwar 2 Stunden verspätet. Er war wirklich ein Bild des Jammers. Er hatte keinen Wagen finden können u. es regnete heftig u. jeder Tropfen der fiel wurde zu Eis auf der Schneefläche die alles bedeckt. Nachdem er sich trocken gemacht u. seinen Hunger gestillt, war ihm jedoch gleich wieder gut zu muthe. Lilian schickt Dir einen Theaterzettel von der Weihnachtsvorstellung u. einen von derjenigen vor 8 Tagen mit. Auf dem letztern sind die Namen fingirt. Nun aber muß ich Dir noch schnell bestellen, daß Bayard Dir rathet die Humbold’schen Briefe an Vater an ihn hierher zu schicken. Er wird sich um den Verkauf bemühen u. glaubt, daß Du für jeden vermuthlich 10 Dollars erhalten würdest. Genau kann er es

[page 2, left margin:]

indeß nicht sagen. Wenn Du sie schickst, thust Du wohl sie zu versichern. 

[page 1, left margin:] 

Da ich Dir eben erst einen langen Brief geschickt habe, kann ich Dir nichts neues erzählen. Das nächste Mal mehr. Mit vielen Grüßen an Hans u. die Kinder Deine Dich innig liebende T. Marie

[page 1, top margins:]

Die arme Elisabeth - warum ist nur das Kind so viel krank?


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