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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 8. April 1895.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist mein 76. Geburtstag.
Nicht wie lange, sondern &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; ich kommende 
verleben werde, dies ist nun meine Aufgabe -
mein jetziges Befinden ist noch recht gut. 
Malchen, Heinrich u. Eugen sind auch recht gesund u. 
so verleben wir die Zeit auf beste Art u. Weise. 
Um Dir auch zu berichten was die Verwandten 
in Otterberg u. Blechhammer machen, unternahm
ich am 21. März eine Reise über Alsenz nach 
K.lautern. Hier angekommen begegnete ich 
Herrn Berger. Er begegnete mir sehr freundlich u. gab
mir beifolgendes Schreiben. [Insertion:] [durch Siegel] [/insertion] Ich besuchte sodann Herr 
Damian, wurde recht freundlich aufgenommen u. sagte 
mir Herr Inspektor sei verreist u. ohne ihn könne er 
kein Zeugnis ausstellen u. selbst dieser könne ohne Erlaub=
nis der Regierung kein Zeugnis ausstellen. Es sei also in
dieser Angelegenheit vor allen Dingen ein Gesuch an hohe 
Regierung zu machen. Ein guter Erfolg schien mir aber 
sehr zweifelhaft, weil jeder ohne Abmeldung bei der Schul=
u. Militärbehörde, keine Begünstigung zu erwar=
ten hat u. habe deshalb mit Vetter u. Tante Heck Abspra=
che gehalten. Sie haben mir geraten, ich solle Alles 
sitzen lassen, da ein erwünschter Erfolg nicht statt 
finden werde u. vieleicht mehr bös als gut mache. 
Herr Lehmann wird ohne die Regierung auch nichts un=
ternehmen; doch bin ich bereit Alles für Dich zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es ist mir nichts zu viel und will hin machen u. wenn 
Du es haben willst, so schreibe mir nochmals darüber. 
Die Witterung wird jetzt immer günstiger u. be=
trachte es als eine Lust= u. Pflichtreise.
Auf dem Blechhammer fand ich Alles in guten 
Verhältnissen. Sie sind alle recht gesund, die Wirt=
schaft geht recht gut u. das Wollgeschäft bringt 
großen Gewinn. Ich gab ihnen den Brief von Mina 
zu lesen u. als Andenken von Dir Deine Poto=
graphie. Sie waren sehr froh darüber u. sagten
mir, daß Du sie auch durch einen Brief beehrt
hättest u. überreichten ihn mir zum Lesen u. Ab=
schreiben. Wie freuen sie sich, daß bei Euch ein 
so liebevolles Verhältnis besteht, wie bei uns u.
was die Hauptsache ist, daß wir Alle in guten
Verhältnissen sind. Ich habe weiter vernommen, 
daß der Sohn des Herrn Lehrer Rödel in K.lautern
aus Amerika gekommen sei und mit Dir verkehrt
habe u. sein Bruder ein Sänger einer Deiner 
Vereinen sei. Um da mündlichen Bericht zu er=
fahren besuchte ich Herrn Rödel am 22. März.
Er machte die Reise nach hause um sich bei der 
Militärbehörde zu stellen u. da er schon einmal 
zurückgestellt war, hoffte er eine Entlassung zu er=
langen. Er wurde aber wieder zurück gestellt u. 
muß k. Jahr die Musterung noch einmal mit=
machen. Alle Zurückgestellten kann man ja 
im &lt;u&gt;Notfall&lt;/u&gt; greifen - - es wird alles genau ge=
nommen. Er sagte mir dann, daß sein Kauf=
mannsgeschäft nicht den erwünschten Erfolg
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;gehabt habe u. daß eine große Stockung statt=
finden würde. Der Bericht von Dir, lieber Eugen,
war ganz überwältigend: Von der Achtung 
u. Beehrung, die Dir zu teil wird, könnte ich 
mir keinen Begriff machen u. Deine Stellung 
sei eine so gute, daß sich jeder glücklich preisen
könnte, wenn er eine solche hätte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe alsdann die großartige, neue Kauf=
läde angesehen, die um spottbillige Preise ver=
kaufen u. alle kleinere Geschäfte vernichten.  
Es findet sich ein Geschäft vor, das in 40 der 
größten Städte Deutschlands Niederlagen hat 
mit Millionen Einkäufe macht u. dadurch Alles 
so billig verkaufen kann - das Großkapital
beherscht die Welt - der Mittelstand wird 
vernichtet. Auf dem Fruchtmark K.lautern
wurden früher mehrere Tausend Centner ver=
kauft u. jetzt Einhundert. Hafer 75 Cent. zu 5,89 M.
Wicken 25 Cent. zu 6,29 M. Um alle Schäden zu 
entdecken u. verbessern erscheint eine Zeitung 
in Berlin von F. Lange mit dem Titel&amp;#160;: Volksrundschau.
Am Sonntag 24 M. machte ich nach herzlichem 
Abschied nach Otterberg u. besuchte sogleich das 
Grab unserer lieben Mutter. Ich fand Alles in 
gutem Zustand - ganz sauber von Unkraut ge=
reinigt - der Gedenkstein wie ganz neu - u. von 
der Grabstange ein großer u. zwei kleinere Per=
lenkränze. Ich sagte dann: &lt;u&gt;Liebe Mutter ruhe sanft.&lt;/u&gt;
Ich ging dann zur Tante Litz. Sie hatte schon 
lange Verlangen nach mir u. war sehr froh mit mir.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Bis Mai wird sie 74 Jahre alt u. ist seid meinem
Besuche an Martini immer etwas unwohl. 
Die Tante Lenchen ist ihr sehr behilflich, besorgt
das Essen u. was noch zu besorgen ist. Die Familie
Cherdron ist noch recht gesund, Lenchen u. Mathilde 
groß gewachsen u. Philipp in einem Geschäft in 
Mainz. Meine Besuche bei den Familien Benedun,
Wirt Krauß, Steinebrei, Sewald, Menz,
Kraußebauer, Blatter u. Demetz wurden 
Alle freundlich aufgenommen u. beauftrag=
ten mich Dir die besten Glückwünsche zu senden. 
Mit der Tante Litz unterhielt ich mich dann noch 
bestens - sie gab mir den Brief, den Du an sie 
geschrieben hast u. freute sich sehr, daß Du auch sie 
beehrt hast durch ein so gelehrtes u. doch so ver=
ständliches Schreiben. Ich verabschiedete mich 
sodann u. reiste am 27. M. wieder zu meinen 
Lieben nach Schmittweiler. Der kalte Winter,
der von Neujahr an über 20 Grad Kälte stieg,
ist nun vorüber u. kommen warme Tage  
so daß man wieder Spaziergänge machen kann,
und den Garten bestellen. Wir wollen recht froh 
miteinander sein u. Du, lieber Eugen, sei es auch 
mit unsern lieben Verwandten. Wir senden
Dir, so wie ihnen die besten u. herzlichsten Grüße 
und Glückwünsche - Dein Malchen, Heinrich, 
Eugen u. Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Eugen ist ein lieber Bub. 
sein Bild wirst Du noch erhalten 
Hez Grüße an F. Ries &amp;amp; Haag &amp;amp; Heck.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;Lieber Eugen!&lt;/u&gt;
Nach allen Nachrichten die wir von Dir 
haben, sind wir alle ganz beruhigt. Wir 
wünschen Dir fernerhin das beste Wohlergehen.
Wir sind alle gesund - bleibe Du es auch. 
Die herzlichsten 
Grüße von Deiner 
treuen Schwe=
ster, Malchen 
u. Heinrich.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;5.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Post an Deine Adresse - möge es Dir recht
nützlich sein. Das Buch enthält außer Kehlkopf
die Wichtigkeit des Gesanges u. im 3. Abschnitt 
viel von der Gesundheitslehre - was mir
besonders gefällt und Dir raten möge den
rechten Gebrauch davon zu machen. Der 
Hals ist ein empfindlicher Körpertheil und
deshalb ganz begreiflich alles in diesem Buche 
beschrieben - - viele Krankheiten kann 
man vermeiden. Den Empfang bescheinige mir.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus meinen 20sicher Jahren will ich hier 
etwas bemerken: Herr Lehrer Keiger war
Dirigent in unserm Gesangverein und wäh=
rend der Gesangsstunde hatte er sich so er=
müdet und verschwitzt, daß er ganz matt 
wurde. Statt sich nun zu erholen ging er
mit dem Verein in eine Wirtschaft um
kaltes Bier zu trinken. Ich warnte Herr 
Keiger er möge mit mir nach Hause gehn.
Der Verein war ihm aber lieber, d. h. seine 
Dirigentschaft und die Folge davon war, 
daß er die Rückenmarkkrankheit erhielt.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;6.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seine letzten drei Jahre hatte er unter großen
Schmerzen verlebt, mit vielem Schreien: Ach
Gott, ach Gott! Ich nahm herzlichen Anteil 
an seinem Schicksal und besuchte ihn öfters - 
und tröstete Frau Keiger in der Entscheidungs=
stunde. Die ganze Stadt trauerte um ihn, 
denn er war ein ganz guter Lehrer und 
stand in hoher Achtung. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von meinen eigenen Verhältnissen will 
ich auch noch etwas bemerken:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte in selbiger Zeit öfters Anfälle 
von Blaßwerden, Mattsein und Ermüdung
- durch anhaltendes Sitzen und legte mich 
alsdann ungefähr eine Stunde ins Bett - 
durch diese Lage und Bettwärme wurde 
es jedesmal wieder gut. Vielleicht war 
Dein Unwohlsein ein ähnlicher Umstand 
- - und auf diese Art leicht zu beseitigen. 
Um nicht krank zu werden, beachte ich alle
Gesundheitsregeln, so gut ich kann und für 
etwas Unwohlsein habe ich hinlänglich so 
geringe Hausmittelchen. Damit mein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;7.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hals und besonders mein Kehlkopf nicht 
erkrankt, benütze ich ein seidenes Hals=
tuch bei Tag und Nacht - und befinde 
mich recht gut dabei. Ich war nie ge=
sunder, als jetzt und wenn es so fort 
geht, kann ich auch sagen: "Es ist noch 
nicht an dem."
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! So wollen wir recht 
hoffnungsvoll der Zukunft entgegen 
sehen und nur thun was uns gut und nützlich 
ist und was uns Ehre macht und uns Zufrieden=
heit bringt und unsere christlichen Pflichten 
erfüllen - die Wahrheit erkennen und 
das Gute zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! In Deinem Brief hattest
Du bemerkt, daß der Junger - Gesangverein 
nach Deutschland zum Stuttgarter Gesang=
fest machen will - und darüber noch nähe=
res berichten. Ich werde die Gelegenheit [insertion:] benützen [/insertion],
und wenns möglich ist auch Heinrich, um diesen 
Verein kennen zu lernen und ihm nach rech=
ter Art und Weise entgegen zu kommen -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;8.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dir und mir zur grössten Ehre.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für heute will ich nun mein Schreiben 
schließen und Dich vieltausendmal grüßen 
- so wie die lieben Verwandten und 
Familien Riess und Haag.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind alle recht gesund - bleib es auch.
Malchen, Heinrich und Eugen wünschen Dir 
alles Gute und grüßen Dich und die lieben 
Verwandten von Herzen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein Dich ewigliebender Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! 
Der Frühling ist da, die kalte Zeit 
ist vorüber. Unser Garten grünt sich 
und die Bäume blühen, überall ist neues Leben. So grün wie in
der Natur, so ist es auch in meiner Brust. Ich fühle mich ganz glück=
lich, weil Du gesund und kurrand bist. Schaue in Gedanken zurück 
zu uns und bei diesem in Gedanken rasten schöpfe neue Kraft 
und den Mut zu Deiner Arbeit. Wir sind alle gesund, schauen 
weder nach rechts noch links immer geradaus; denn selbst 
ist der Mann. Aber auch selbst muß die Frau sein, und zur 
Selbständigkeit wird auch unser Eugen erzogen. Nie von andern bedienen las=
sen, was man selbst verrichten kann. Scherzhaft sagte ich dieser Tage zu
Eugen, mein Herzchen; da sagte er mit bedeutungsvollem Ausdruck: 
Sei ruhig mit dem mein Herzchen - "ich bin Schüler." Mein lieber 
Heinrich und Eugen reisten nach Lauterecken u. von da nach Einöllen
wo sie einige Tage weilten. Ich bitte Dich, lieber Bruder in Dei=
nem nächsten Brief zu bemerken, ob Du die Bilder erhalten hast.
Was macht die liebe Mina? und Kathchen. Hoffentlich sind sie 
noch alle wohlauf. Im Geiste bin ich öfters bei ihnen; bitte grüße 
die mir werte Familien Ries &amp;amp; Haag aufs herzlichste. Sowohl Hein=
rich als auch Eugen lassen Dich und die lieben Verwandten recht herzlich
grüßen. Große Freude wirßt Du mit der Photographie Eugens haben und 
hast ihn dadurch ganz in Deiner näh, wie wir auch Dein liebes Bild 
in unserer Näh haben. So sei Du recht innig gegrüßt und geküsst 
von Deiner Dich ewig treuliebenden Schwester 
Malchen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, April 8, 1895. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 8. April 1895.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist mein 76. Geburtstag.
Nicht wie lange, sondern &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; ich kommende 
verleben werde, dies ist nun meine Aufgabe -
mein jetziges Befinden ist noch recht gut. 
Malchen, Heinrich u. Eugen sind auch recht gesund u. 
so verleben wir die Zeit auf beste Art u. Weise. 
Um Dir auch zu berichten was die Verwandten 
in Otterberg u. Blechhammer machen, unternahm
ich am 21. März eine Reise über Alsenz nach 
K.lautern. Hier angekommen begegnete ich 
Herrn Berger. Er begegnete mir sehr freundlich u. gab
mir beifolgendes Schreiben. [Insertion:] [durch Siegel] [/insertion] Ich besuchte sodann Herr 
Damian, wurde recht freundlich aufgenommen u. sagte 
mir Herr Inspektor sei verreist u. ohne ihn könne er 
kein Zeugnis ausstellen u. selbst dieser könne ohne Erlaub=
nis der Regierung kein Zeugnis ausstellen. Es sei also in
dieser Angelegenheit vor allen Dingen ein Gesuch an hohe 
Regierung zu machen. Ein guter Erfolg schien mir aber 
sehr zweifelhaft, weil jeder ohne Abmeldung bei der Schul=
u. Militärbehörde, keine Begünstigung zu erwar=
ten hat u. habe deshalb mit Vetter u. Tante Heck Abspra=
che gehalten. Sie haben mir geraten, ich solle Alles 
sitzen lassen, da ein erwünschter Erfolg nicht statt 
finden werde u. vieleicht mehr bös als gut mache. 
Herr Lehmann wird ohne die Regierung auch nichts un=
ternehmen; doch bin ich bereit Alles für Dich zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es ist mir nichts zu viel und will hin machen u. wenn 
Du es haben willst, so schreibe mir nochmals darüber. 
Die Witterung wird jetzt immer günstiger u. be=
trachte es als eine Lust= u. Pflichtreise.
Auf dem Blechhammer fand ich Alles in guten 
Verhältnissen. Sie sind alle recht gesund, die Wirt=
schaft geht recht gut u. das Wollgeschäft bringt 
großen Gewinn. Ich gab ihnen den Brief von Mina 
zu lesen u. als Andenken von Dir Deine Poto=
graphie. Sie waren sehr froh darüber u. sagten
mir, daß Du sie auch durch einen Brief beehrt
hättest u. überreichten ihn mir zum Lesen u. Ab=
schreiben. Wie freuen sie sich, daß bei Euch ein 
so liebevolles Verhältnis besteht, wie bei uns u.
was die Hauptsache ist, daß wir Alle in guten
Verhältnissen sind. Ich habe weiter vernommen, 
daß der Sohn des Herrn Lehrer Rödel in K.lautern
aus Amerika gekommen sei und mit Dir verkehrt
habe u. sein Bruder ein Sänger einer Deiner 
Vereinen sei. Um da mündlichen Bericht zu er=
fahren besuchte ich Herrn Rödel am 22. März.
Er machte die Reise nach hause um sich bei der 
Militärbehörde zu stellen u. da er schon einmal 
zurückgestellt war, hoffte er eine Entlassung zu er=
langen. Er wurde aber wieder zurück gestellt u. 
muß k. Jahr die Musterung noch einmal mit=
machen. Alle Zurückgestellten kann man ja 
im &lt;u&gt;Notfall&lt;/u&gt; greifen - - es wird alles genau ge=
nommen. Er sagte mir dann, daß sein Kauf=
mannsgeschäft nicht den erwünschten Erfolg
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;gehabt habe u. daß eine große Stockung statt=
finden würde. Der Bericht von Dir, lieber Eugen,
war ganz überwältigend: Von der Achtung 
u. Beehrung, die Dir zu teil wird, könnte ich 
mir keinen Begriff machen u. Deine Stellung 
sei eine so gute, daß sich jeder glücklich preisen
könnte, wenn er eine solche hätte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe alsdann die großartige, neue Kauf=
läde angesehen, die um spottbillige Preise ver=
kaufen u. alle kleinere Geschäfte vernichten.  
Es findet sich ein Geschäft vor, das in 40 der 
größten Städte Deutschlands Niederlagen hat 
mit Millionen Einkäufe macht u. dadurch Alles 
so billig verkaufen kann - das Großkapital
beherscht die Welt - der Mittelstand wird 
vernichtet. Auf dem Fruchtmark K.lautern
wurden früher mehrere Tausend Centner ver=
kauft u. jetzt Einhundert. Hafer 75 Cent. zu 5,89 M.
Wicken 25 Cent. zu 6,29 M. Um alle Schäden zu 
entdecken u. verbessern erscheint eine Zeitung 
in Berlin von F. Lange mit dem Titel&amp;#160;: Volksrundschau.
Am Sonntag 24 M. machte ich nach herzlichem 
Abschied nach Otterberg u. besuchte sogleich das 
Grab unserer lieben Mutter. Ich fand Alles in 
gutem Zustand - ganz sauber von Unkraut ge=
reinigt - der Gedenkstein wie ganz neu - u. von 
der Grabstange ein großer u. zwei kleinere Per=
lenkränze. Ich sagte dann: &lt;u&gt;Liebe Mutter ruhe sanft.&lt;/u&gt;
Ich ging dann zur Tante Litz. Sie hatte schon 
lange Verlangen nach mir u. war sehr froh mit mir.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Bis Mai wird sie 74 Jahre alt u. ist seid meinem
Besuche an Martini immer etwas unwohl. 
Die Tante Lenchen ist ihr sehr behilflich, besorgt
das Essen u. was noch zu besorgen ist. Die Familie
Cherdron ist noch recht gesund, Lenchen u. Mathilde 
groß gewachsen u. Philipp in einem Geschäft in 
Mainz. Meine Besuche bei den Familien Benedun,
Wirt Krauß, Steinebrei, Sewald, Menz,
Kraußebauer, Blatter u. Demetz wurden 
Alle freundlich aufgenommen u. beauftrag=
ten mich Dir die besten Glückwünsche zu senden. 
Mit der Tante Litz unterhielt ich mich dann noch 
bestens - sie gab mir den Brief, den Du an sie 
geschrieben hast u. freute sich sehr, daß Du auch sie 
beehrt hast durch ein so gelehrtes u. doch so ver=
ständliches Schreiben. Ich verabschiedete mich 
sodann u. reiste am 27. M. wieder zu meinen 
Lieben nach Schmittweiler. Der kalte Winter,
der von Neujahr an über 20 Grad Kälte stieg,
ist nun vorüber u. kommen warme Tage  
so daß man wieder Spaziergänge machen kann,
und den Garten bestellen. Wir wollen recht froh 
miteinander sein u. Du, lieber Eugen, sei es auch 
mit unsern lieben Verwandten. Wir senden
Dir, so wie ihnen die besten u. herzlichsten Grüße 
und Glückwünsche - Dein Malchen, Heinrich, 
Eugen u. Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Eugen ist ein lieber Bub. 
sein Bild wirst Du noch erhalten 
Hez Grüße an F. Ries &amp;amp; Haag &amp;amp; Heck.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;Lieber Eugen!&lt;/u&gt;
Nach allen Nachrichten die wir von Dir 
haben, sind wir alle ganz beruhigt. Wir 
wünschen Dir fernerhin das beste Wohlergehen.
Wir sind alle gesund - bleibe Du es auch. 
Die herzlichsten 
Grüße von Deiner 
treuen Schwe=
ster, Malchen 
u. Heinrich.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;5.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Post an Deine Adresse - möge es Dir recht
nützlich sein. Das Buch enthält außer Kehlkopf
die Wichtigkeit des Gesanges u. im 3. Abschnitt 
viel von der Gesundheitslehre - was mir
besonders gefällt und Dir raten möge den
rechten Gebrauch davon zu machen. Der 
Hals ist ein empfindlicher Körpertheil und
deshalb ganz begreiflich alles in diesem Buche 
beschrieben - - viele Krankheiten kann 
man vermeiden. Den Empfang bescheinige mir.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus meinen 20sicher Jahren will ich hier 
etwas bemerken: Herr Lehrer Keiger war
Dirigent in unserm Gesangverein und wäh=
rend der Gesangsstunde hatte er sich so er=
müdet und verschwitzt, daß er ganz matt 
wurde. Statt sich nun zu erholen ging er
mit dem Verein in eine Wirtschaft um
kaltes Bier zu trinken. Ich warnte Herr 
Keiger er möge mit mir nach Hause gehn.
Der Verein war ihm aber lieber, d. h. seine 
Dirigentschaft und die Folge davon war, 
daß er die Rückenmarkkrankheit erhielt.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;6.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seine letzten drei Jahre hatte er unter großen
Schmerzen verlebt, mit vielem Schreien: Ach
Gott, ach Gott! Ich nahm herzlichen Anteil 
an seinem Schicksal und besuchte ihn öfters - 
und tröstete Frau Keiger in der Entscheidungs=
stunde. Die ganze Stadt trauerte um ihn, 
denn er war ein ganz guter Lehrer und 
stand in hoher Achtung. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von meinen eigenen Verhältnissen will 
ich auch noch etwas bemerken:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte in selbiger Zeit öfters Anfälle 
von Blaßwerden, Mattsein und Ermüdung
- durch anhaltendes Sitzen und legte mich 
alsdann ungefähr eine Stunde ins Bett - 
durch diese Lage und Bettwärme wurde 
es jedesmal wieder gut. Vielleicht war 
Dein Unwohlsein ein ähnlicher Umstand 
- - und auf diese Art leicht zu beseitigen. 
Um nicht krank zu werden, beachte ich alle
Gesundheitsregeln, so gut ich kann und für 
etwas Unwohlsein habe ich hinlänglich so 
geringe Hausmittelchen. Damit mein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;7.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hals und besonders mein Kehlkopf nicht 
erkrankt, benütze ich ein seidenes Hals=
tuch bei Tag und Nacht - und befinde 
mich recht gut dabei. Ich war nie ge=
sunder, als jetzt und wenn es so fort 
geht, kann ich auch sagen: "Es ist noch 
nicht an dem."
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! So wollen wir recht 
hoffnungsvoll der Zukunft entgegen 
sehen und nur thun was uns gut und nützlich 
ist und was uns Ehre macht und uns Zufrieden=
heit bringt und unsere christlichen Pflichten 
erfüllen - die Wahrheit erkennen und 
das Gute zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! In Deinem Brief hattest
Du bemerkt, daß der Junger - Gesangverein 
nach Deutschland zum Stuttgarter Gesang=
fest machen will - und darüber noch nähe=
res berichten. Ich werde die Gelegenheit [insertion:] benützen [/insertion],
und wenns möglich ist auch Heinrich, um diesen 
Verein kennen zu lernen und ihm nach rech=
ter Art und Weise entgegen zu kommen -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;8.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dir und mir zur grössten Ehre.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für heute will ich nun mein Schreiben 
schließen und Dich vieltausendmal grüßen 
- so wie die lieben Verwandten und 
Familien Riess und Haag.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind alle recht gesund - bleib es auch.
Malchen, Heinrich und Eugen wünschen Dir 
alles Gute und grüßen Dich und die lieben 
Verwandten von Herzen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein Dich ewigliebender Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! 
Der Frühling ist da, die kalte Zeit 
ist vorüber. Unser Garten grünt sich 
und die Bäume blühen, überall ist neues Leben. So grün wie in
der Natur, so ist es auch in meiner Brust. Ich fühle mich ganz glück=
lich, weil Du gesund und kurrand bist. Schaue in Gedanken zurück 
zu uns und bei diesem in Gedanken rasten schöpfe neue Kraft 
und den Mut zu Deiner Arbeit. Wir sind alle gesund, schauen 
weder nach rechts noch links immer geradaus; denn selbst 
ist der Mann. Aber auch selbst muß die Frau sein, und zur 
Selbständigkeit wird auch unser Eugen erzogen. Nie von andern bedienen las=
sen, was man selbst verrichten kann. Scherzhaft sagte ich dieser Tage zu
Eugen, mein Herzchen; da sagte er mit bedeutungsvollem Ausdruck: 
Sei ruhig mit dem mein Herzchen - "ich bin Schüler." Mein lieber 
Heinrich und Eugen reisten nach Lauterecken u. von da nach Einöllen
wo sie einige Tage weilten. Ich bitte Dich, lieber Bruder in Dei=
nem nächsten Brief zu bemerken, ob Du die Bilder erhalten hast.
Was macht die liebe Mina? und Kathchen. Hoffentlich sind sie 
noch alle wohlauf. Im Geiste bin ich öfters bei ihnen; bitte grüße 
die mir werte Familien Ries &amp;amp; Haag aufs herzlichste. Sowohl Hein=
rich als auch Eugen lassen Dich und die lieben Verwandten recht herzlich
grüßen. Große Freude wirßt Du mit der Photographie Eugens haben und 
hast ihn dadurch ganz in Deiner näh, wie wir auch Dein liebes Bild 
in unserer Näh haben. So sei Du recht innig gegrüßt und geküsst 
von Deiner Dich ewig treuliebenden Schwester 
Malchen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Callbach, den 9.4.1899.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lange hast Du teurer Bruder wohl auf Nachricht gewartet - doch es
waren so viele Sachen zu erledigen, daß es mir nicht eher möglich war
zur Ruhe zu kommen. In der zweiten Woche wohnen wir jetzt in Call=
bach, brächtig [prächtig] ist die Wohnung und Raum genug. Ach. wie wunder=
schön ist die Aussicht von allen Zimmern. Von meinem Schlafzimmer
sah ich in ein schönes Wiesenthal, das nahe hinten um Hause be=
ginnt und dasselbe sich so in die Ferne zieht, daß ich das Ende nicht
mehr sehen kann. Vom Wohnzimmer, Heinrichs Schlafzimmer u. Frem=
denzimmer erschaut das Auge eine schöne Anhöh mit Weintraubenstöcken
bepflanzt ganz genau der Ebernburg ähnlich. Die Zimmer so schön,
daß ich mir gar nichts schöneres denken kann. Dir alle Neu=
heit der Einrichtung zu beschreiben will ich dahingestellt sein lassen
bis Du selbst kommst und davon Einsicht nimmst. Auch sonst
bietet Callbach mehr Angenehmes, was z.B. Schmittweiler
nicht bietet. In meinem Herzen bleibt darum doch eine
Neugung zu Schmittweiler, die, wenn auch nicht äußerlich
sich Jedem zeugt, so doch innen unerschütterlich ist. Gut war
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;es jedoch für uns, daß wir nicht mehr länger daselbst blieben.
Die Gemischte (zwei Confeßionen) Schule mit 6 Klassen ist alleine
schon Umstand genug. Hier ist auch das Wasser besser, fast genau
wie das Wasser in Otterberg. Ich war in Schmittweiler so ziehm=
lich auf mich selbst angewiesen und werde mich daher auch hier
zurecht finden. Da ich nach Außen gar keine Ansprüche mache,
noch verlange, sondern dem Ziele zustrebe mich immer mehr nach
innen zu bilden, und somit ganz meinen Lieben zu Nutz und
Gefallen zu leben, so werde ich befriedigt, durch Pflicht und der die
holde Liebe mir entgegenstrahlt. Den lieben Vater habe ich
in meiner Nähe und kann jeden Tag bei ihm sein; was sein
Mund gesprochen zu mir, bleibt in meinem Herzen. In jeder
Stadt hat man zum Friedhof oft so weit zu gehen. Es ist dies
für mich noch besser; denn durch die neuen Eintrücke
hier, unterstützt durch Thätigkeit verwischt sich der Ge=
danke an das, was ich verlohren habe. Ich hatte einen
schweren Kampf mit mir selbst zu kämpfen, als die
Stunde nahte der Entscheidung - wo beerdigen lassen - Otter=
berg oder Schmittweiler - doch das Herz entschied für letzte=
res. Der Otterberger Friedhof ist schon so voll, daß, als ich an Herbst
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;dort war, die Reihe nahe an unserer kleinen Schwester
[roman:] Anna [/roman], die wir nicht kannten war, zum Ausgraben. Hätte
der Vater noch gelebt bis jetzt, so hätte ihm dies doch leid ge=
tan. / Lieber Eugen! In allen Verhältnissen Ruhe u.
Geduld. Sich in jedes Schicksal mit Ergebenheit fügen.
Liegt ein dicker Stein im Weg, so stoße man sich ja
nicht daran, sondern gehe ruhig drum herum. Nichts thut
weher, als Undank u. Rücksichtslosigkeit; doch, hat man
viel durchgemacht, da wird man doch endlich klug - man
stößt sich mit Niemand, da hat man den meisten Profitt.
Sehr viel Kummer hatte ich diesen Winter; denn Heinrich
war nahe zu 1/4 Jahr krank. Die Schule hielt er immer
doch dabei. Ich habe zu keinem Menschen ein Wort davon
gesacht u. auch er hielt sich immer etwas wacker, wenn
gerade Leute zu uns kamen. Leiden und nicht klagen ist
hart. Er hatte es sehr im Magen. Nervosiethät mag mit=
gewirkt haben. Nach innen konnte er gar nichts anwen=
den - doch Schweizerpillen &amp;amp; auch hie und [insertion:] da [/insertion] Schweizertropfen
wirkten gut. Ebe [insertion:] n [/insertion] so warme Tücher überm Magen und
ruhig jeden Tag einige Stunden in ein sehr gut gewärmtes Bett.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute fühlt sich Heinrich recht wohlauf, frisch und kurrant und
muß schaffen, daß ihm die Schwart kracht. Vor, während u. gleich
nach dem Wandern (hierher) hatte er 5 Beerdigungen drei hier; wobei
der hiesige Gesangverein am Hause u. Grab gesungen dazu die ver=
schiedenen Lieder etwas nachzuüben. 30 Mann zählt Heinrichs
Verein, neues Leben im Haus; auch Anregung für H. Da H. beide
Dienste in Sch.[Schmittweiler] u. Call.[Callbach] noch diesen Monat versieht, so hatte H. vorige
Woche in Schmitt. [Schmittweiler] Prüfung &amp;amp; nächste Woche hier. - Schon vor drei Wochen
erhielten wir Nachricht von Leipzig, daß innerhalb 8 Tage Deine
Bücher kämen sind aber heute noch nicht da und wird Heinrich
deßwegen nochmals hinschreiben. So war es auch mit der früheren
Sendung - man meint, sie müßten erst geschrieben u. gedruckt
werden. Allein gerade diese Sachen sind nicht leicht zu haben,
sie müssen erst auch in allen möglichen Buchhandlungen her=
um gramen; habe daher noch etwas Geduld - sobald diesel=
ben vorhanden sind - erhälst Du sie. - Lieber Eugen! Bei der
weichen Beschaffenheit Deines Gemütes bitte ich Dich, das Sentimentale
nicht einwirken zu lassen und fest u. kurarant zu bleiben. Die
Raubauze sind zwar auch nicht immer die gesündesten Leute. Die
"habugene Knöp" die dürren Zähen leisten am meisten wiederstand
gegen alle Verhältnisse &amp;amp; Kulturfortschritte "Freude, schöner Götter=
funken" - o! halt sie fest -laß den Funken sprieen [sprühen], denn
sie allein nur ist Leben. Innerlich über alles weg setzen, jedem
als Muster stehen u. so zu sagen dem Teufel auf den K[insertion:]o[/insertion]pf treten.
Da kann sich mit ihm auch zu gleicher Zeit der Arzt aus dem Staube
machen und meinetwegen auch die Atfokaten [Advokaten]. Dein lieber Neffe
Eugen ist ein lieber Bub wir spielen vierhändig Piano - der liebe
Papa geht fast gar nicht fort so liebt er uns. Deine Bücher
machen ihm Gedanken weil sie sehr lange auf sich warten lassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1000000 Grüße von uns allen
u. so ein kleiner Kuß v. D. treuen
Schw. Malchen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Amalia Haas to Eugen Klee, April 9, 1899</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, April 9, 1899. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;Callbach, den 9.4.1899.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mein lieber Bruder Eugen!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lange hast Du teurer Bruder wohl auf Nachricht gewartet - doch es waren so viele Sachen zu erledigen, daß es mir nicht eher möglich war zur Ruhe zu kommen. In der zweiten Woche wohnen wir jetzt in Call= bach, brächtig [prächtig] ist die Wohnung und Raum genug. Ach. wie wunder= schön ist die Aussicht von allen Zimmern. Von meinem Schlafzimmer sah ich in ein schönes Wiesenthal, das nahe hinten um Hause be= ginnt und dasselbe sich so in die Ferne zieht, daß ich das Ende nicht mehr sehen kann. Vom Wohnzimmer, Heinrichs Schlafzimmer u. Frem= denzimmer erschaut das Auge eine schöne Anhöh mit Weintraubenstöcken bepflanzt ganz genau der Ebernburg ähnlich. Die Zimmer so schön, daß ich mir gar nichts schöneres denken kann. Dir alle Neu= heit der Einrichtung zu beschreiben will ich dahingestellt sein lassen bis Du selbst kommst und davon Einsicht nimmst. Auch sonst bietet Callbach mehr Angenehmes, was z.B. Schmittweiler nicht bietet. In meinem Herzen bleibt darum doch eine Neugung zu Schmittweiler, die, wenn auch nicht äußerlich sich Jedem zeugt, so doch innen unerschütterlich ist. Gut war&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;es jedoch für uns, daß wir nicht mehr länger daselbst blieben. Die Gemischte (zwei Confeßionen) Schule mit 6 Klassen ist alleine schon Umstand genug. Hier ist auch das Wasser besser, fast genau wie das Wasser in Otterberg. Ich war in Schmittweiler so ziehm= lich auf mich selbst angewiesen und werde mich daher auch hier zurecht finden. Da ich nach Außen gar keine Ansprüche mache, noch verlange, sondern dem Ziele zustrebe mich immer mehr nach innen zu bilden, und somit ganz meinen Lieben zu Nutz und Gefallen zu leben, so werde ich befriedigt, durch Pflicht und der die holde Liebe mir entgegenstrahlt. Den lieben Vater habe ich in meiner Nähe und kann jeden Tag bei ihm sein; was sein Mund gesprochen zu mir, bleibt in meinem Herzen. In jeder Stadt hat man zum Friedhof oft so weit zu gehen. Es ist dies für mich noch besser; denn durch die neuen Eintrücke hier, unterstützt durch Thätigkeit verwischt sich der Ge= danke an das, was ich verlohren habe. Ich hatte einen schweren Kampf mit mir selbst zu kämpfen, als die Stunde nahte der Entscheidung - wo beerdigen lassen - Otter= berg oder Schmittweiler - doch das Herz entschied für letzte= res. Der Otterberger Friedhof ist schon so voll, daß, als ich an Herbst&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;dort war, die Reihe nahe an unserer kleinen Schwester [roman:] Anna [/roman], die wir nicht kannten war, zum Ausgraben. Hätte der Vater noch gelebt bis jetzt, so hätte ihm dies doch leid ge= tan. / Lieber Eugen! In allen Verhältnissen Ruhe u. Geduld. Sich in jedes Schicksal mit Ergebenheit fügen. Liegt ein dicker Stein im Weg, so stoße man sich ja nicht daran, sondern gehe ruhig drum herum. Nichts thut weher, als Undank u. Rücksichtslosigkeit; doch, hat man viel durchgemacht, da wird man doch endlich klug - man stößt sich mit Niemand, da hat man den meisten Profitt. Sehr viel Kummer hatte ich diesen Winter; denn Heinrich war nahe zu 1/4 Jahr krank. Die Schule hielt er immer doch dabei. Ich habe zu keinem Menschen ein Wort davon gesacht u. auch er hielt sich immer etwas wacker, wenn gerade Leute zu uns kamen. Leiden und nicht klagen ist hart. Er hatte es sehr im Magen. Nervosiethät mag mit= gewirkt haben. Nach innen konnte er gar nichts anwen= den - doch Schweizerpillen &amp;amp; auch hie und [insertion:] da [/insertion] Schweizertropfen wirkten gut. Ebe [insertion:] n [/insertion] so warme Tücher überm Magen und ruhig jeden Tag einige Stunden in ein sehr gut gewärmtes Bett.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Heute fühlt sich Heinrich recht wohlauf, frisch und kurrant und muß schaffen, daß ihm die Schwart kracht. Vor, während u. gleich nach dem Wandern (hierher) hatte er 5 Beerdigungen drei hier; wobei der hiesige Gesangverein am Hause u. Grab gesungen dazu die ver= schiedenen Lieder etwas nachzuüben. 30 Mann zählt Heinrichs Verein, neues Leben im Haus; auch Anregung für H. Da H. beide Dienste in Sch.[Schmittweiler] u. Call.[Callbach] noch diesen Monat versieht, so hatte H. vorige Woche in Schmitt. [Schmittweiler] Prüfung &amp;amp; nächste Woche hier. - Schon vor drei Wochen erhielten wir Nachricht von Leipzig, daß innerhalb 8 Tage Deine Bücher kämen sind aber heute noch nicht da und wird Heinrich deßwegen nochmals hinschreiben. So war es auch mit der früheren Sendung - man meint, sie müßten erst geschrieben u. gedruckt werden. Allein gerade diese Sachen sind nicht leicht zu haben, sie müssen erst auch in allen möglichen Buchhandlungen her= um gramen; habe daher noch etwas Geduld - sobald diesel= ben vorhanden sind - erhälst Du sie. - Lieber Eugen! Bei der weichen Beschaffenheit Deines Gemütes bitte ich Dich, das Sentimentale nicht einwirken zu lassen und fest u. kurarant zu bleiben. Die Raubauze sind zwar auch nicht immer die gesündesten Leute. Die "habugene Knöp" die dürren Zähen leisten am meisten wiederstand gegen alle Verhältnisse &amp;amp; Kulturfortschritte "Freude, schöner Götter= funken" - o! halt sie fest -laß den Funken sprieen [sprühen], denn sie allein nur ist Leben. Innerlich über alles weg setzen, jedem als Muster stehen u. so zu sagen dem Teufel auf den K[insertion:]o[/insertion]pf treten. Da kann sich mit ihm auch zu gleicher Zeit der Arzt aus dem Staube machen und meinetwegen auch die Atfokaten [Advokaten]. Dein lieber Neffe Eugen ist ein lieber Bub wir spielen vierhändig Piano - der liebe Papa geht fast gar nicht fort so liebt er uns. Deine Bücher machen ihm Gedanken weil sie sehr lange auf sich warten lassen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;1000000 Grüße von uns allen u. so ein kleiner Kuß v. D. treuen Schw. Malchen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Schmittweiler, den 1. August 1894.
Groß Callbach
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir gratulieren Dir zu Deinem glücklichen Erfolge!
Als Sieger bist Du also mit Deinem Verein
Kreuznach von Kampfplatze des Erhabenen u.
Schönen mit e. ehrendem u. wertvollen Preise
in die Stadt Philadelphia zurückgekehrt und
wurdest mit den größten Ehren empfangen.
Den freundlichen Empfang können wir uns gar nicht
denken, der da mag stattgefunden haben.
Lieber Eugen! Wir waren alle ganz außer
Fassung, als wir Deine Nachricht u. Photogra-
phien erhielten. Ich wollte Dein Schreiben vorle-
sen - aber ich konnte nicht weit damit kom(m)en
- ein eingefühltes Stocken versagte mir den
Dienst - und so übernahm Heinrich das Weiter-
lesen. So ist nun Dein u. unser Wunsch er-
füllt - Dein Glück ist gemacht -.
Lieber Eugen! Es ist Dir bekannt wie stand- 
haft ich das Sterben der lieben Mutter er-
trug, die verhängnisvolle Theilung durchmach-
te und wie stark ich war in der Entscheidungs-
stunde bei Deinem Abschiede von hier - alles zu-
sammengenommen hat mich nicht so ergriffen
als dieses Ereignis Deines bestrebsamen
Unternehmens u. dessen glückliches Gelingen.
Es ist nichts so schwehr, als sie man denkt,
Wenn mans nur recht erfaßt und lenkt.
Lieber Eugen! Recht dankbar sind wir Dir
für die Freude, die Du uns auch durch Deine
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]g
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geschenke gemacht hast. Wir schön u. herrlich sind
Deine Photographien und so haben wir Dich doch
auf diese Weise bei uns u. können Dich täg-
lich sehen u. durch Schreiben mit Dir sprechen.
Auch ist es nicht ausgeschlossen einen Besuch
bei Dir zu machen - doch wir wollen Dich in
Deinem fortschreitenden Wesen auf keinerlei 
Weise stören u. Alles der Zeit u. den Umständen
überlassen. Auch die Zeitungen haben uns sehr
erfreut, denn Dein Bild ist sehr schön und die Bio-
graphie sehr empfehlend verfaßt. Was Philadel-
phia für Gesang u. Musik aufbiethet, kann sich
keine Stadt der Erde mit ihr messen - die fünf
undfünfzig solcher Vereine aufzuweisen hat.
Einen rechten Begriff können wir uns von der
Größe, Reichtum u. Einrichtungen dieser Stadt nicht
machen - wir können nur ahnen, so mag es
ungefähr sein und für uns bleibt es ein Rätsel,
wie Du Dich da so schnell eingereiht u. so schnell
solche Erfolge erziehlt hast.
An die Familie J. Cherdron u. Benedum
habe ich Alles besorgt, wie Du es verlangt hast
eine jede hat den für sie bestim(m)ten Brief und
jede hat ein Brust- u. Standbild erhalten. O wie
froh werden sie sein, denn mit Angst u. Bangen
haben sie einem Schreiben von Dir entgegenge-
sehen. Alle Hoffnung war beinahe verschwunden
- ach! klagten sie mir u. fragten mich: "Warum
schreibt denn der Eugen gar  nicht?" Ich konnte
nur sagen: "Abwarten - er wird schon schreiben
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;wenn das Sängerfest vorüber ist." Ich habe
nun mein Versprechen, durch Deine Güte einge-
löst u. ihnen geschrieben, daß sie Dir unver-
geßlich bleiben und daß Du Deine angenehm-
sten Stunden bei Ihnen verblebt hättest.
Komme ich bis Herbst wieder nach Otterberg,
so werde ich noch manches über Deine Verhält-
nisse mit ihnen besprechen.
Lieber Eugen! Dein Verein wird Dich
immer mehr achten u. ergeben Dir entgegen-
kommen und Dir bei dem in diesem Herbste
bevorstehenden 25 jährigen Jubiläumsfeste
in Allem behilflich sein um es glänzend auszu-
führen. Auch Deine anderen Vereine, die Dich
so ehrend empfangen haben, würden eine
Ehre darin finden, wenn sie sich vielleicht an dem
Feste beteiligen könnten - als Gesamtchor
oder wies sonst möglich sein kann, und wie es
Dir konfirnirt.
Lieber Eugen! Die Musika ist des Him-
mels liebstes Kind - sie ist Dein Element
- Du bist dazu geboren - kein anderer Er-
nährzweig kann Dir dieses bieten -
unabhängig von Allem kannst Du der Zu-
kunft froh entgegensehen. Doch bei allem
Schritt halten u. nicht überladen, weil die
geistige Arbeit zu sehr anstrengt und
die Gesundheit viel dabei zu leiden hat.
So sehr ich mich der Freude hingebe, so
denke ich doch, daß bei den Rosen auch Dornen stehn
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;daß es auch Neider geben kann, die Deinem
raschen Emporblühen verhinderlich sein können
- Dich erniedrigen um sich zu erhöhen -
darum Vorsicht - Vorsicht bei Allem -
im Glück nicht stolz und im Unglück nicht
verzagt. Bescheidenheit ist die Zierde des
Musikers und der Grundstein  zur Achtung,
Zufriedenheit u(nd). Glück. Froh leben soll ferner-
hin unser Bestreben sein u(nd). kein Ungemach
soll uns darin stören. Nur mit Liebe und 
Achtung kann ich Deiner gedenken -
und so bleibe auf dem Wege der Rechtschaf-
fenheit zu, Deiner und unserer Ehre - 
bis zu unserem Wiedersehen!
Die Familie Riess wird sich auch über
Deine Huldigungen gefreut haben und
für das k(ommende). Fest das Beste hoffen.
Wir senden Ihnen, so wie Vetter Fritz
und den übrigen Verwandten die besten
Grüße und wünschen ihnen alles Gute.
Wir befinden uns alle recht wohl und
machen uns das Leben so angenehm als
wir können, mit Musik, Bücher u. Zeitungs-
lesen. Einige Blättchen habe ich hier beigelegt.
So will ich nun heute schließen mit den
besten u(nd). herzlichsten Wünsche (sic!)  für Dein ferne-
res Wohlergehen u(nd). mit den besten Grüßen
von uns allen; vom Malchen u. Heinrich,
vom Eugenchen und Deinem Vater
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klee
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Schmittweiler, den 1. August 1894.
Groß Callbach
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir gratulieren Dir zu Deinem glücklichen Erfolge!
Als Sieger bist Du also mit Deinem Verein
Kreuznach von Kampfplatze des Erhabenen u.
Schönen mit e. ehrendem u. wertvollen Preise
in die Stadt Philadelphia zurückgekehrt und
wurdest mit den größten Ehren empfangen.
Den freundlichen Empfang können wir uns gar nicht
denken, der da mag stattgefunden haben.
Lieber Eugen! Wir waren alle ganz außer
Fassung, als wir Deine Nachricht u. Photogra-
phien erhielten. Ich wollte Dein Schreiben vorle-
sen - aber ich konnte nicht weit damit kom(m)en
- ein eingefühltes Stocken versagte mir den
Dienst - und so übernahm Heinrich das Weiter-
lesen. So ist nun Dein u. unser Wunsch er-
füllt - Dein Glück ist gemacht -.
Lieber Eugen! Es ist Dir bekannt wie stand- 
haft ich das Sterben der lieben Mutter er-
trug, die verhängnisvolle Theilung durchmach-
te und wie stark ich war in der Entscheidungs-
stunde bei Deinem Abschiede von hier - alles zu-
sammengenommen hat mich nicht so ergriffen
als dieses Ereignis Deines bestrebsamen
Unternehmens u. dessen glückliches Gelingen.
Es ist nichts so schwehr, als sie man denkt,
Wenn mans nur recht erfaßt und lenkt.
Lieber Eugen! Recht dankbar sind wir Dir
für die Freude, die Du uns auch durch Deine
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]g
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geschenke gemacht hast. Wir schön u. herrlich sind
Deine Photographien und so haben wir Dich doch
auf diese Weise bei uns u. können Dich täg-
lich sehen u. durch Schreiben mit Dir sprechen.
Auch ist es nicht ausgeschlossen einen Besuch
bei Dir zu machen - doch wir wollen Dich in
Deinem fortschreitenden Wesen auf keinerlei 
Weise stören u. Alles der Zeit u. den Umständen
überlassen. Auch die Zeitungen haben uns sehr
erfreut, denn Dein Bild ist sehr schön und die Bio-
graphie sehr empfehlend verfaßt. Was Philadel-
phia für Gesang u. Musik aufbiethet, kann sich
keine Stadt der Erde mit ihr messen - die fünf
undfünfzig solcher Vereine aufzuweisen hat.
Einen rechten Begriff können wir uns von der
Größe, Reichtum u. Einrichtungen dieser Stadt nicht
machen - wir können nur ahnen, so mag es
ungefähr sein und für uns bleibt es ein Rätsel,
wie Du Dich da so schnell eingereiht u. so schnell
solche Erfolge erziehlt hast.
An die Familie J. Cherdron u. Benedum
habe ich Alles besorgt, wie Du es verlangt hast
eine jede hat den für sie bestim(m)ten Brief und
jede hat ein Brust- u. Standbild erhalten. O wie
froh werden sie sein, denn mit Angst u. Bangen
haben sie einem Schreiben von Dir entgegenge-
sehen. Alle Hoffnung war beinahe verschwunden
- ach! klagten sie mir u. fragten mich: "Warum
schreibt denn der Eugen gar  nicht?" Ich konnte
nur sagen: "Abwarten - er wird schon schreiben
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;wenn das Sängerfest vorüber ist." Ich habe
nun mein Versprechen, durch Deine Güte einge-
löst u. ihnen geschrieben, daß sie Dir unver-
geßlich bleiben und daß Du Deine angenehm-
sten Stunden bei Ihnen verblebt hättest.
Komme ich bis Herbst wieder nach Otterberg,
so werde ich noch manches über Deine Verhält-
nisse mit ihnen besprechen.
Lieber Eugen! Dein Verein wird Dich
immer mehr achten u. ergeben Dir entgegen-
kommen und Dir bei dem in diesem Herbste
bevorstehenden 25 jährigen Jubiläumsfeste
in Allem behilflich sein um es glänzend auszu-
führen. Auch Deine anderen Vereine, die Dich
so ehrend empfangen haben, würden eine
Ehre darin finden, wenn sie sich vielleicht an dem
Feste beteiligen könnten - als Gesamtchor
oder wies sonst möglich sein kann, und wie es
Dir konfirnirt.
Lieber Eugen! Die Musika ist des Him-
mels liebstes Kind - sie ist Dein Element
- Du bist dazu geboren - kein anderer Er-
nährzweig kann Dir dieses bieten -
unabhängig von Allem kannst Du der Zu-
kunft froh entgegensehen. Doch bei allem
Schritt halten u. nicht überladen, weil die
geistige Arbeit zu sehr anstrengt und
die Gesundheit viel dabei zu leiden hat.
So sehr ich mich der Freude hingebe, so
denke ich doch, daß bei den Rosen auch Dornen stehn
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;daß es auch Neider geben kann, die Deinem
raschen Emporblühen verhinderlich sein können
- Dich erniedrigen um sich zu erhöhen -
darum Vorsicht - Vorsicht bei Allem -
im Glück nicht stolz und im Unglück nicht
verzagt. Bescheidenheit ist die Zierde des
Musikers und der Grundstein  zur Achtung,
Zufriedenheit u(nd). Glück. Froh leben soll ferner-
hin unser Bestreben sein u(nd). kein Ungemach
soll uns darin stören. Nur mit Liebe und 
Achtung kann ich Deiner gedenken -
und so bleibe auf dem Wege der Rechtschaf-
fenheit zu, Deiner und unserer Ehre - 
bis zu unserem Wiedersehen!
Die Familie Riess wird sich auch über
Deine Huldigungen gefreut haben und
für das k(ommende). Fest das Beste hoffen.
Wir senden Ihnen, so wie Vetter Fritz
und den übrigen Verwandten die besten
Grüße und wünschen ihnen alles Gute.
Wir befinden uns alle recht wohl und
machen uns das Leben so angenehm als
wir können, mit Musik, Bücher u. Zeitungs-
lesen. Einige Blättchen habe ich hier beigelegt.
So will ich nun heute schließen mit den
besten u(nd). herzlichsten Wünsche (sic!)  für Dein ferne-
res Wohlergehen u(nd). mit den besten Grüßen
von uns allen; vom Malchen u. Heinrich,
vom Eugenchen und Deinem Vater
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klee
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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Schmidtweiler, den 2. Aug. 1894.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit gerührtem Herzen bringe ich Dir &lt;br /&gt;meine Aufrichtichsten Glück-&lt;br /&gt;wünsche entgegen und wünsche, daß die &lt;br /&gt;blühenste Gesundheit Dein steter &lt;br /&gt;Begleiter in Deinem ehrenwerten &lt;br /&gt;Berufe sein möge. Eine unaussprechl-&lt;br /&gt;iche Freude hast Du lieber Eugen&lt;br /&gt; uns durch Deine Photographie be-&lt;br /&gt;reitet; ich weinte laut vor Freude. &lt;br /&gt;O! wie bist du so schön getroffen, &lt;br /&gt;ein Weltmann bist du geworden &lt;br /&gt;in einem Jahr. Ich werde nicht satt, &lt;br /&gt;Dein liebes anständiges Bild zu
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;beschauen und sage Dir meinen wärm-&lt;br /&gt;sten  Dank dafür. Deine so schönen &lt;br /&gt;und sinnreiche Briefe haben wir mit &lt;br /&gt;geschwollenem Herzen und tr(änenden). Augen &lt;br /&gt;gelesen. Möge Dir fort und fort &lt;br /&gt;so Glück beschieden sein und so viele &lt;br /&gt;Achtung und Ehre zu teil werden. &lt;br /&gt;Auch die Zeitungen bestätigen, was &lt;br /&gt;die Briefe enthielten. Stolz bin ich &lt;br /&gt;einen solchen Bruder zu haben. Deine &lt;br /&gt;Briefe und Bortrets (Portraits) sind bereits an &lt;br /&gt;L. Cherdron und Benedum abgegangen. &lt;br /&gt;Wie werden die staunen? Dies mag &lt;br /&gt;nun vor Deine Neidhämmel kommen &lt;br /&gt;nun hast du sie alle überflügelt.  &lt;br /&gt;Sehr viele Leute erkundigen sich nach &lt;br /&gt; Dir und alle weinen und lachen vor Freude
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;wenn Sie hören, daß dirs gut geht. &lt;br /&gt;
Lieber Eugen! In unserer Familie ist alles &lt;br /&gt;
wie früher. Ein Tag um den anderen geht &lt;br /&gt;
herum, alle sind sie fast gleich. Ich fühle &lt;br /&gt;
mich recht wohl, denn ich habe ein schönes &lt;br /&gt;
trautes Heim – ein angenehmes Fami- &lt;br /&gt;lienleben. Unser Eugen ist ein Kind, &lt;br /&gt;wie ichs wünsche. Ganz besonders &lt;br /&gt;gern turnt er. Er gibt Antwort, je – &lt;br /&gt;nachdem die Frage an ihn gestellt wird. &lt;br /&gt;Gestern kam er ganz freudestrahlend in &lt;br /&gt;die Kirche und rief: Großvater, komm &lt;br /&gt;einmal heraus ich habe ein Schiff &lt;br /&gt;gebaut. Da ging Großvater mit ihm &lt;br /&gt; und auch ich wollte sehen, was er ge- &lt;br /&gt;schafft hatte. Da hatte er das Laub &lt;br /&gt;von der großen Linde in die nähe der &lt;br /&gt;Treppe in die Rinne des ablaufen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;den Wassers getan und legte sich hin-&lt;br /&gt;ein machte ein ganz ernstes Gesicht dazu &lt;br /&gt;und sagte: Jetzt fahre ich. Da fragte Groß-&lt;br /&gt;vater: „ Eugen, wo fährst du hin? Da sagte &lt;br /&gt;er stramm „ nach Amerika “. Da sagte der &lt;br /&gt;Großvater zu mir jetzt weißt Du, was &lt;br /&gt;dein Sohn schafft. Lieber Bruder! Schwinge &lt;br /&gt;noch lange den Dirigentenstab biß Eugen&lt;br /&gt; mit seinem Schiff bei Dir ankommt und  Dich ablößt. –&lt;br /&gt;
Bleibe wohlauf und erinnere Dich&lt;br /&gt;
gern Deiner in Liebe und Anhänglichkeit&lt;br /&gt;
verbleibende Schwester 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Amalie Haas
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Mina! &lt;br /&gt;
Oh, wie fühle ich mich so glücklich, daß es Euch allen&lt;br /&gt;
so gut geht. Mein lieber Bruder ist zwar weit fort, &lt;br /&gt;
doch beruhigt mich dies ganz, daß er uns mitteilte Du&lt;br /&gt;
und Dein Mann seien so gut wie seine Eltern. &lt;br /&gt;
Bedenke stets, wie gut meine liebe Mutter gegen &lt;br /&gt;Euch war. Alles konnte sie tun in unverdross-&lt;br /&gt;ener demutsvoller Liebe. Wenn ich einen Menschen &lt;br /&gt;auf der Welt Eugens Nähe wünsch, so bist du es. &lt;br /&gt;Bleibt einig und genke gern Deiner Dich innig &lt;br /&gt;liebenden Malchen. Die herzlichsten Grüße und &lt;br /&gt;Küsse an Dich und Dein Mann.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Malchen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Otterberg den 20ten Dez 1899
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen lieben Brief vom 29 Nov.
sowie Deinen lieben Beileidsbrief vom
27 dieses habe ich erhalten, und danke Dir 
herzlich dafür. Ja mein lieber Eugen 
es ist Thatsache! - - Mein liebes 
gutes Kind, mein armes theures 
herziges Kind, es mußte sterben! - -
O ich meine dieses Grausame nicht nieder=
schreiben zu können, das Herz blutet 
mir, und ich vermeine zu sterben ob 
der Grausamkeit des Todes. 
Ach was nützen aber alle meine Thränen, 
mein Herzeleid und Händeringen,
er ist fort, für ewig fort. - - -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein armer Philipp sah schon einige
Zeit &lt;s&gt;se&lt;/s&gt; sehr leidend aus, doch auf alle
Fragen gab er nur die Antwort es fehle 
ihm nichts. er habe nur Rheumathis. und
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;da könne kein Arzt helfen. Dr. Emerich
habe selbst, und könne sich nicht helfen. 
(Daß Dr Goldfuß an einem Schlaganfall in
Abwesenheit seiner Frau gestorben ist hast Du
wohl schon gehört) Auf mein Drängen
also gab Philipp endlich nach, &amp;amp; so ließ ich 
Dr Emmrich am 30ten Oktob rufen und
derselbe constatierte sofort Rippenfell=
und Lungenentzündung, und kam täg=
lich dreimal. In den ersten Tagen 
war mein armes Kind noch recht munter,
Du weißt wie lustig ich sein kann, und 
so versuchte ich auch im Krankenzimmer immer 
den Humor wach zu erhalten, denn das 
hilft oft bei Kranken mehr als Arznei.
Er ging auf alle Scherze freundlich ein, und 
machte selbst Witze, denn er war wie ich 
eine glückliche frohe Natur, so daß ich 
oft, wenn der Arzt sagte er ist schwer krank 
es nicht glauben mochte, natürlich aber 
alle Anordnungen pünktlich befolgte. 
Aber ach nur zu bald sah ich ein daß der Arzt 
recht hatte, denn am vierten Tage lag er
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text continued on page 7]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[continuation of text on page 8] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[written in pencil:] [Aug. 20. 1899] [/written in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und so mußte mein armes Kind mit dem 
treuen goldnen Gemüthe zum Opfer fallen. 
O mein armes, armes Kind, so sprach ich wohl
tausendmal des Tages, und meine Augen sind 
von Thränen getrübt, daß ich fast nicht mehr 
sehe. Ach wie eine Mutter ihr Kind liebt, kann 
auch nur eine Mutter ermessen, Du weißt 
es, wie auch Deine treue liebe Mutter Dich
geliebt! Ach aber, vor die Zeit der Gesundheit 
setzen die Götter das Maß. O und wie ist es 
so wahr wie Rosegger schreibt: Unser Herz ist
eine Harfe, eine Harfe mit zwei Saiten, an der 
einen jauchzt die Freude, und der Schmerz weint
in der zweiten. Und des Schicksals Finger spielen
kundig drauf die ewigen Klänge, heute frohe 
Hochzeitslieder, morgen dumpfe Grabgesänge. 
Mit welchen Gefühlen wir das schöne Weihnachts=
fest, das Fest der Liebe wie es heißt heran
nahen sehen, kannst Du Dir denken. Wie viel
Wonne, wie viel Glückseligkeit schließt das 
Wort Weihnachen bei glücklichen Menschen ein.
Aber auch wieviel Schmerz und bittere Thränen 
bei Unglücklichen! - - - -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Bitte schreibe mir doch bald wieder, auf daß ich mich nicht ganz verlassen fühle [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zürne mir nicht, daß ich in solch ego=
istiger Weise [insertion:] Dir [/insertion] nur unsern Schmerz vor=
klage, ich nehme nicht destoweniger
Antheil an Deinem großen Schmerz 
&amp;amp; Sorgen um Malchen. Auf die Depesche 
von meines Kindes Tod, schrieb mir 
Heinrich sein Bedauern, daß er zur Be=
erdigung nicht erscheinen könne, da sein 
liebes Weib sehr krank sei. Seitdem 
stehen wir in regem Briefwechsel. -
Du kannst Dir denken wie dieser neue 
Schmerz mich aufregte, meine liebe &lt;u&gt;einzige&lt;/u&gt;
&lt;u&gt;Cusine&lt;/u&gt; welche [insertion:] ich [/insertion] habe schwer krank. Ich schrieb
sofort an Heinrich, er möge ja &lt;u&gt;Nichts&lt;/u&gt; un=
versucht lassen um unser liebes Malchen 
zu retten, er solle die geschicktesten Ärzte 
von Kreuznach (denn dort sind ja schon 
Autoritäten) zu Rathe ziehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch daß ich ja gerne einmal zu Ihnen 
käme um Malchen zu besuchen und zu
helfen was ich könne, doch Heinrich bat 
mich, vorerst von einem Besuche abzustehen
da er fürchte, die Aufregung durch mein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommen, könne Malchen schaden.
Ich gab dann im nächsten Briefe wieder 
verschiedene Rathschläge, &amp;amp; Mathildchen
machte eine feine Torte, und sandte sie 
gestern ab, welche ihr gewiß, mit Wein
genossen gut schmeckt. Auch soll sie in 
dieser kleinen Aufmerksamkeit unsere 
treue Liebe und Anhänglichkeit sehen. 
Ach wenn ich an die glücklichen Stunden 
welche wir am 18ten Juni bei Ihnen verlebt
denke, und jetzt!?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;O was ist &lt;s&gt;l&lt;/s&gt; aus unsern beiden glück=
lichen Familien geworden in dieser kurzen Spanne Zeit?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie ist die Stätte so öde und leer, 
&amp;amp; wo nur Frohsinn und Humor geherr=
scht, ist jetzt &lt;u&gt;tiefe&lt;/u&gt; &lt;u&gt;ernste&lt;/u&gt; Trauer 
eingezogen. - - - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;O wie still ist es geworden um mich,
denke Dir nur, ich habe ja nur noch 
Mathildchen um mich, in deren Lebens=
frühling dieser vernichtende Reif
gefallen ist, o wie beklage ich
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;dieses arme liebe Kind, mit
blassen vergrämten Gesichtchen, 
denn sie ängstigt sich noch so sehr 
um mich, ebenso still geht Lenchen 
einher, und macht mir &lt;s&gt;Ihre&lt;/s&gt; ihr Ge=
sundheitszustand ernstlich Sorgen.
Die einzige Befriedigung habe ich, daß 
sie sich glücklich fühlt. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie oft warf ich mir schon die Frage auf,
warum wird mir alles genommen, und andern
die so herzlos handelten geschieht nichts. Sie
am Neuthor haben drei Söhne, nicht einer 
brauchte Soldat zu sein, mein Einziger 
mußte fort! - Und jetzt wurde er
mir auch noch ganz entrissen. Er der Arme - - 
mit seinem fühlenden weichen Herzen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;O, denkst Du noch an den glücklich verlebten 
Tag vor sieben Jahren wie Euer Weihnachtsbäumchen 
im Zimmer stand &amp;amp; Dein liebes Mütterchen noch lebte 
&amp;amp; Du &amp;amp; Dein lieber seliger Vater so schön spielten
Mein Mütterchen, Anna Heck u Ina Bauer dabei waren. XX
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun lebe wohl, mein lieber,
lieber Eugen, der liebe Gott sei bei uns 
Leb nochmals wohl &amp;amp; sei gegrüßt 
&amp;amp; geküßt von Deiner treuen Cusine Lenchen Cherdron 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] XX Es war der letzte Tag im Jahre &lt;u&gt;1892&lt;/u&gt; [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[continuation of text on page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;schon im Dellirium, infolge des ein=
getretenen Fiebers, wir legten Tag und Nacht 
Eisbeutel auf, doch konnten wir des Fiebers
nicht Herr werden. Wir ließen noch Dr 
Jakob von Kaiserslautern der sehr berühmt ist 
kommen, doch der sagte dasselbe was schon Dr 
Emmerich sagte, doch sie wollten Ihr Möglichstes
thun um den armen Kranken zu retten.
Besonders stark war sein armes Gehirn 
gemartert, denn immer sprach er nur von 
der Dreherei. Wir haben nämlich durch den
neuen Fabrikbesitzer große Unannehmlich=
keiten im Geschäft, derselbe hat uns für etliche 
Tausend Mark Bestellung gemacht, und da
wir von vielen Seiten gewarnt wurden, der 
Mann bezahle nicht, &amp;amp; habe wie viele Prozesse 
anhängig, verlangte mein Mann eine Ab=
schlagzalung oder auch Wechsel, aber er gab
keines von beidem und fing an die Waare
zu tadeln welche er vorher gelobt, macht 
auf jede mögliche Art Chicanen, &amp;amp; ließ
es zum Prozeß kommen, der wer weiß bis
wann ausgeht. Dieses der erste Prozeß
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 8]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;welchen wir in den dreißig Jahren unserer 
Ehe haben. Dieses &amp;amp; was der arme gequälte
Philipp, Anfang dieses Jahres bei dem Lumpen=
pack vom Lauerhof erlebt, hatten wohl sein
ganzes Nervensystem gestört, zumal er vor 
zwei Jahren sehr Herzleidend war, &amp;amp; einige
Wochen ein Bad besuchen mußte, sich aber 
damals wieder gut erholte. Du hast mir aus 
der Seele gesprochen als Du sagtest ich hätte 
ihn nach Amerika schicken sollen. Ja Du hattest
recht, ich hatte ihm auch den Vorschlag gemacht.
Doch er sagte er habe nicht nöthig wegen dieser
Dione fort zu gehen, da ja so viele heimge=
gangen seien zu ihr, und sie es nur auf Be=
zahlung abgesehen hätten. Hätte er meinem
Rathe gefolgt, würde er wohl heute noch leben 
Denn darin hast Du wieder recht, wenn
Du sagst, die kleinlichen Verhältnisse hätten 
nicht für ihn getaucht, Denn wie mancher 
regsame Geist wird auf Lebenszeit flügel=
lahm, weil er zu lange in der Jugend das
Joch trägt, welches pedantische Weisheit nach 
dem Nackenmaß der Dummen anfertigen ließen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text continued on page 3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Herzlichste Grüße von meinem Mann sowie von meinen
beiden Töchtern &amp;amp; Fritz - Lenchens Manne. [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, August 20, 1899. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Otterberg den 20ten Dez 1899
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen lieben Brief vom 29 Nov.
sowie Deinen lieben Beileidsbrief vom
27 dieses habe ich erhalten, und danke Dir 
herzlich dafür. Ja mein lieber Eugen 
es ist Thatsache! - - Mein liebes 
gutes Kind, mein armes theures 
herziges Kind, es mußte sterben! - -
O ich meine dieses Grausame nicht nieder=
schreiben zu können, das Herz blutet 
mir, und ich vermeine zu sterben ob 
der Grausamkeit des Todes. 
Ach was nützen aber alle meine Thränen, 
mein Herzeleid und Händeringen,
er ist fort, für ewig fort. - - -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein armer Philipp sah schon einige
Zeit &lt;s&gt;se&lt;/s&gt; sehr leidend aus, doch auf alle
Fragen gab er nur die Antwort es fehle 
ihm nichts. er habe nur Rheumathis. und
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;da könne kein Arzt helfen. Dr. Emerich
habe selbst, und könne sich nicht helfen. 
(Daß Dr Goldfuß an einem Schlaganfall in
Abwesenheit seiner Frau gestorben ist hast Du
wohl schon gehört) Auf mein Drängen
also gab Philipp endlich nach, &amp;amp; so ließ ich 
Dr Emmrich am 30ten Oktob rufen und
derselbe constatierte sofort Rippenfell=
und Lungenentzündung, und kam täg=
lich dreimal. In den ersten Tagen 
war mein armes Kind noch recht munter,
Du weißt wie lustig ich sein kann, und 
so versuchte ich auch im Krankenzimmer immer 
den Humor wach zu erhalten, denn das 
hilft oft bei Kranken mehr als Arznei.
Er ging auf alle Scherze freundlich ein, und 
machte selbst Witze, denn er war wie ich 
eine glückliche frohe Natur, so daß ich 
oft, wenn der Arzt sagte er ist schwer krank 
es nicht glauben mochte, natürlich aber 
alle Anordnungen pünktlich befolgte. 
Aber ach nur zu bald sah ich ein daß der Arzt 
recht hatte, denn am vierten Tage lag er
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text continued on page 7]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[continuation of text on page 8] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[written in pencil:] [Aug. 20. 1899] [/written in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und so mußte mein armes Kind mit dem 
treuen goldnen Gemüthe zum Opfer fallen. 
O mein armes, armes Kind, so sprach ich wohl
tausendmal des Tages, und meine Augen sind 
von Thränen getrübt, daß ich fast nicht mehr 
sehe. Ach wie eine Mutter ihr Kind liebt, kann 
auch nur eine Mutter ermessen, Du weißt 
es, wie auch Deine treue liebe Mutter Dich
geliebt! Ach aber, vor die Zeit der Gesundheit 
setzen die Götter das Maß. O und wie ist es 
so wahr wie Rosegger schreibt: Unser Herz ist
eine Harfe, eine Harfe mit zwei Saiten, an der 
einen jauchzt die Freude, und der Schmerz weint
in der zweiten. Und des Schicksals Finger spielen
kundig drauf die ewigen Klänge, heute frohe 
Hochzeitslieder, morgen dumpfe Grabgesänge. 
Mit welchen Gefühlen wir das schöne Weihnachts=
fest, das Fest der Liebe wie es heißt heran
nahen sehen, kannst Du Dir denken. Wie viel
Wonne, wie viel Glückseligkeit schließt das 
Wort Weihnachen bei glücklichen Menschen ein.
Aber auch wieviel Schmerz und bittere Thränen 
bei Unglücklichen! - - - -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Bitte schreibe mir doch bald wieder, auf daß ich mich nicht ganz verlassen fühle [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zürne mir nicht, daß ich in solch ego=
istiger Weise [insertion:] Dir [/insertion] nur unsern Schmerz vor=
klage, ich nehme nicht destoweniger
Antheil an Deinem großen Schmerz 
&amp;amp; Sorgen um Malchen. Auf die Depesche 
von meines Kindes Tod, schrieb mir 
Heinrich sein Bedauern, daß er zur Be=
erdigung nicht erscheinen könne, da sein 
liebes Weib sehr krank sei. Seitdem 
stehen wir in regem Briefwechsel. -
Du kannst Dir denken wie dieser neue 
Schmerz mich aufregte, meine liebe &lt;u&gt;einzige&lt;/u&gt;
&lt;u&gt;Cusine&lt;/u&gt; welche [insertion:] ich [/insertion] habe schwer krank. Ich schrieb
sofort an Heinrich, er möge ja &lt;u&gt;Nichts&lt;/u&gt; un=
versucht lassen um unser liebes Malchen 
zu retten, er solle die geschicktesten Ärzte 
von Kreuznach (denn dort sind ja schon 
Autoritäten) zu Rathe ziehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch daß ich ja gerne einmal zu Ihnen 
käme um Malchen zu besuchen und zu
helfen was ich könne, doch Heinrich bat 
mich, vorerst von einem Besuche abzustehen
da er fürchte, die Aufregung durch mein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommen, könne Malchen schaden.
Ich gab dann im nächsten Briefe wieder 
verschiedene Rathschläge, &amp;amp; Mathildchen
machte eine feine Torte, und sandte sie 
gestern ab, welche ihr gewiß, mit Wein
genossen gut schmeckt. Auch soll sie in 
dieser kleinen Aufmerksamkeit unsere 
treue Liebe und Anhänglichkeit sehen. 
Ach wenn ich an die glücklichen Stunden 
welche wir am 18ten Juni bei Ihnen verlebt
denke, und jetzt!?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;O was ist &lt;s&gt;l&lt;/s&gt; aus unsern beiden glück=
lichen Familien geworden in dieser kurzen Spanne Zeit?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie ist die Stätte so öde und leer, 
&amp;amp; wo nur Frohsinn und Humor geherr=
scht, ist jetzt &lt;u&gt;tiefe&lt;/u&gt; &lt;u&gt;ernste&lt;/u&gt; Trauer 
eingezogen. - - - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;O wie still ist es geworden um mich,
denke Dir nur, ich habe ja nur noch 
Mathildchen um mich, in deren Lebens=
frühling dieser vernichtende Reif
gefallen ist, o wie beklage ich
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;dieses arme liebe Kind, mit
blassen vergrämten Gesichtchen, 
denn sie ängstigt sich noch so sehr 
um mich, ebenso still geht Lenchen 
einher, und macht mir &lt;s&gt;Ihre&lt;/s&gt; ihr Ge=
sundheitszustand ernstlich Sorgen.
Die einzige Befriedigung habe ich, daß 
sie sich glücklich fühlt. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie oft warf ich mir schon die Frage auf,
warum wird mir alles genommen, und andern
die so herzlos handelten geschieht nichts. Sie
am Neuthor haben drei Söhne, nicht einer 
brauchte Soldat zu sein, mein Einziger 
mußte fort! - Und jetzt wurde er
mir auch noch ganz entrissen. Er der Arme - - 
mit seinem fühlenden weichen Herzen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;O, denkst Du noch an den glücklich verlebten 
Tag vor sieben Jahren wie Euer Weihnachtsbäumchen 
im Zimmer stand &amp;amp; Dein liebes Mütterchen noch lebte 
&amp;amp; Du &amp;amp; Dein lieber seliger Vater so schön spielten
Mein Mütterchen, Anna Heck u Ina Bauer dabei waren. XX
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun lebe wohl, mein lieber,
lieber Eugen, der liebe Gott sei bei uns 
Leb nochmals wohl &amp;amp; sei gegrüßt 
&amp;amp; geküßt von Deiner treuen Cusine Lenchen Cherdron 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] XX Es war der letzte Tag im Jahre &lt;u&gt;1892&lt;/u&gt; [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 7]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[continuation of text on page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;schon im Dellirium, infolge des ein=
getretenen Fiebers, wir legten Tag und Nacht 
Eisbeutel auf, doch konnten wir des Fiebers
nicht Herr werden. Wir ließen noch Dr 
Jakob von Kaiserslautern der sehr berühmt ist 
kommen, doch der sagte dasselbe was schon Dr 
Emmerich sagte, doch sie wollten Ihr Möglichstes
thun um den armen Kranken zu retten.
Besonders stark war sein armes Gehirn 
gemartert, denn immer sprach er nur von 
der Dreherei. Wir haben nämlich durch den
neuen Fabrikbesitzer große Unannehmlich=
keiten im Geschäft, derselbe hat uns für etliche 
Tausend Mark Bestellung gemacht, und da
wir von vielen Seiten gewarnt wurden, der 
Mann bezahle nicht, &amp;amp; habe wie viele Prozesse 
anhängig, verlangte mein Mann eine Ab=
schlagzalung oder auch Wechsel, aber er gab
keines von beidem und fing an die Waare
zu tadeln welche er vorher gelobt, macht 
auf jede mögliche Art Chicanen, &amp;amp; ließ
es zum Prozeß kommen, der wer weiß bis
wann ausgeht. Dieses der erste Prozeß
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 8]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;welchen wir in den dreißig Jahren unserer 
Ehe haben. Dieses &amp;amp; was der arme gequälte
Philipp, Anfang dieses Jahres bei dem Lumpen=
pack vom Lauerhof erlebt, hatten wohl sein
ganzes Nervensystem gestört, zumal er vor 
zwei Jahren sehr Herzleidend war, &amp;amp; einige
Wochen ein Bad besuchen mußte, sich aber 
damals wieder gut erholte. Du hast mir aus 
der Seele gesprochen als Du sagtest ich hätte 
ihn nach Amerika schicken sollen. Ja Du hattest
recht, ich hatte ihm auch den Vorschlag gemacht.
Doch er sagte er habe nicht nöthig wegen dieser
Dione fort zu gehen, da ja so viele heimge=
gangen seien zu ihr, und sie es nur auf Be=
zahlung abgesehen hätten. Hätte er meinem
Rathe gefolgt, würde er wohl heute noch leben 
Denn darin hast Du wieder recht, wenn
Du sagst, die kleinlichen Verhältnisse hätten 
nicht für ihn getaucht, Denn wie mancher 
regsame Geist wird auf Lebenszeit flügel=
lahm, weil er zu lange in der Jugend das
Joch trägt, welches pedantische Weisheit nach 
dem Nackenmaß der Dummen anfertigen ließen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text continued on page 3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Herzlichste Grüße von meinem Mann sowie von meinen
beiden Töchtern &amp;amp; Fritz - Lenchens Manne. [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler 25.Aug.1894         II. Jahrgang
Lieber Eugen!
Seit dem 1. Sept. befinden wir uns im 2. Jahrgang
und denken wir zurück, so ist kaum zu glauben was
Du Dir vorgenommen und vollbracht hast.
Wichtig unter allen Dingen
Ist das Wollen und Vollbringen.
Wenn ich aber nachdenke, wie das alles auszuführen
war, so muß ich glauben, daß eine hilfreiche Gunst
überall zu gebote stand; denn durch die Kunst allein
war es nicht möglich. Aber wie diese Gunst zu erreichen
war, das ist das Geheimniß vor dem ich stehe. So wie
ich denke war es Dein Schicken-
Wer sich weis zu schicken
Braucht sich nicht zu bücken.
Es war Dein bescheidenes Benehmen-Deine Dir
verdiente Achtung-Dein unermütliger Fleiß-
Deine Sparsamkeit-Dein rechtschaffener Charakter-
das alles zusammen mit Deinen Kenntnissen und
Deiner Kunst vereinigt-brachte Dir die glückliche
Erfolge-eine hoffnungsvolle Zukunft-
und schließlich eine sorgenfrei Existens.-
Eine weitere Frage: Was wird der zweite Jahrgang bringen?
Ich denke, daß der nun einmal betretene Weg ganz sicher
zum gewünschten Ziele führen wird, mit Einschluß aller
Unannehmlichkeiten, denn der Weg zum Glück geht durch
Freud und Leid. Wie Dir bekannt ist.
Wie edel gedacht ist ein Gedicht von Hermann Singg (?)(name of poet was Lingg):
Schier jede Höhe ward erstiegen
Erforscht bald jeder tiefe Grund
doch wo des Unglücks Grenzen liegen
das ward noch keinem Menschen kund
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
Auf jedes Leid in deinen Tagen
Folgt noch ein größeres, nie zu dir
Und deinem Herzen kannst du sagen:
Ich seh ein Ziel der Sorgen hier.
Ein Führer kennt des Waldes Stege
Der Fährmann seines Stromes Lauf,
Doch wer kennt, Schicksal, deine Wege,
Wo hält des Lebens Irrsal auf?
Von der Stuttgarter Musikzeitung, Verlag Karl
Gröniger, Jahrgang 1890, gab mir Heinrich einige No.
um sie Dir zu schicken. Sie enthalten sehr Lehrreiches
von den großen Musik- u. Gesangsdichtern , besonders
von Fr.(anz) Liszt, Lud.(wig van) Beethoven (22, 23, 24) R.(ichard) Wagner
F.(ranz) Schubert pp. Du kannst über vieles Aufschluß
erhalten. Prüfe alles und das Beste behalte.
Eine weitere Frage ist ist nach meiner Meinung das
Klima -- doch was habe ich zu meinen,  da Du doch
alles so herrlich aufgeführt hast -- ich meine Du
sollst recht gesund bleiben, damit keine Störung
vorkommt uns sich alles gut entwickeln kann.
-Beiliegendes Zettelchen.-
Etwas sehr Wichtiges will hier bemerken, das manche
Krankheiten abhält, das ist der Gebrauch von
Baumwollwatte in der Ohren - es gibt kein
Gehörleiden, Zahnweh, Rematis pp.
Lieber Eugen! Mute Dir nicht mehr zu, als Du er-
tragen kannst, denn die geistige Arbeit ist zu
anstrengend. Pfarrer Hornberg, früher in Callbach,
hat durch übermäßiges Nachtslernen sich Augen-
übel zugezogen - wurde blind und ist jetzt gestorben.
Der berühmte Beethoven wurde taub, und
wie viele verunglückten durch übermäßige, geistige Arbeit.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3]
Lieber Eugen! Laß lieber anderen den Ruhm
der Dichtungen und suche Vorteil in andern Sachen.
Ein wirkliches Glück haben die großn Dichter
doch nicht gehabt, wie Du durch die Musikzeitung
ersehen kannst - und ihre Liebschaften brachten
nur geteuschte Hoffnungen. Wer die Gunst der
Eltern, durch bescheidenes und achtungsverdientes
Betragen, nicht erlangen kann - macht sich,
seine Geliebte und deren Eltern unglücklich.
Durch die Gunst der Eltern / besonders wenn es
die Mutter haben will / sind alle Banden
gelöst, die Vermögensfrage kommt in den
Hintergrund - und die Hand der Geliebte ist erreicht.
Wie viel Vorsicht bei solcher wichtigen Frage nötig
ist, kann ich Dir nicht beschreiben. Die mei-
sten haben sich getäuscht - und viele wollten sich
nicht täuschen lassen. Diesen Punkt muß ich Dir
allein überlassen - nach Deinem Ermessen zu
handeln; aber aus Mitleid eine zu wählen,
davon rate ich ab, denn Undank ist gewöhnlich der
Lohn. Bevorzuge in Gesellschaft keine Dame,
denn dies gibt Neid und Ergerniß und kann Dir
Rivalen auf den Hals locken - es kann Dir kein
Nutzen bringen, aber vielleicht große Ungunst,
Verleumdungen und Verdächtigungen und Un-
annehmlichkeiten aller Art. Bleibe wie bisher
und alles wird gut gehen. Bleibe mit anderen
Dirigenten auf gutem Fuß, so wie mit Deinen
Vereinen. Nehme jeden wie er ist und nicht wie
er sein soll, so wirst Du das kommende Fest zum
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4]
besten Gelingen bringen. Obgleich ich überzeugt bin
daß Du alles weißt, was ich Dir geschrieben habe,
so hielt ich es doch für nötig hier in Erinnerung zu
bringen. Wie glücklich wirst Du Dich fühlen, wenn
Dir alles nach Wunsch geht und wie glücklich sind wir,
wenn wir von Dir vernehmen, daß Du in Allem
zufrieden bist. Auf die Lieder: (Musikst=cancelled)"der Wan-
derer" von Schubert u. "Mein Herz thu dich auf", mache
ich Dich aufmerksam. Herr C. Blatter hat sie als
Sänger in einer Lehrerversammlung vorgetra-
gen und erntete reichen Beifall damit. Ein Wunder-
knabe von zehn Jahre, als Pianist macht großes Aufsehen
gegenwärtig in den größten Städten - sein Name
ist Raoul Koczalski - mit vielen Orden.
K. Samstag gibt er Conzert in K.(aisers)lautern, Andreä
3.2.1. u. 1/2 Mark - er wird als  2. Mozart geschildert.
Mit Neuigkeiten kann ich nicht dienen - bis Martini
komme ich wieder nach Otterberg, da werde ich
vielleicht mehr erfahren; doch lasse ich Dich wissen,
daß Malchen, Heinrich und ich die Großstadt Frank-
furt mit ihren Sehenwürdigkeiten angesehen
haben. Wir haben uns einige Zeit in Wiesbaden
und Kreuznach umgesehen  (die Germania Niederwald) und dann nachhause 
gemacht. Wie schön ist's doch in einer Großstadt!!!
Zu Deinem bevorstehenden Feste wünschen wir
Dir den besten Erfolg. Der Familie Riess u. Verwanden
senden wir die besten Grüße. Die herzlichsten
Grüße erhälst Du von uns: von Heinrich, Malchen,
Eugenchen u. Vater Klee
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, August 25, 1894. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin] Liebe Mina! Die herzlichsten Grüße an Dich und &lt;br /&gt;
Dein Mann! 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Schmittweiler, den 16. Sept. 1894.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wohl wirst du, mein lieber Bruder mit des Geistes ganzer Gewalt&lt;br /&gt;
an die Deinen Idealen entsprechender Arbeit gebunden sein. Dessen unge-&lt;br /&gt;
achtet wird es Dir doch sehr lieb sein, einen Brief von Deiner Dich innig lieben-&lt;br /&gt;
den Schwester zu erhalten. Mit großem Interesse wirst du freudig überrascht&lt;br /&gt;
diese Zeilen lesen, welche meine Erlebnisse Dir offenbaren. Mein lieber Hein-&lt;br /&gt;
rich ahnte längere Zeit, daß sein Malchen gern einmal eine Reise in größere&lt;br /&gt;
Städte mache. Heinrich, Vater und ich reisten daher bei beginnenden Ferien nach&lt;br /&gt;
Frankfurt a/m., Bad-Wiesbaden und Bad-Kreuznach. Lieber Bruder! &lt;br /&gt;
Frankfurt ist eine Stadt von über zweimalhunderttausend Einwohner&lt;br /&gt;
140 Pferdebahnen fahren beständig in der Stadt. Da grade Frankfurter&lt;br /&gt;
Messe war, so war der Verkehr sehr lebhaft – großartig. In den Haupt-&lt;br /&gt;
straßen liegen Schienen an Schienen. Der Bahnhof ist riesig, alles mit&lt;br /&gt;
Glas in ungewöhnlicher Höhe und Breite überbaut. Unse  erster &lt;br /&gt;
Besuch galt dem großartigen Panorama in dem man den See-&lt;br /&gt;
hafen Hammburg und etwas abgeschlossen das Meer ganz in&lt;br /&gt;
Naturtreue sah. Das Kunstwerk ist gemalt. Man sah nicht durch&lt;br /&gt;
Gläser. Kurz, will ich Dirs mitteilen. Man ging eine Treppe hinauf&lt;br /&gt;
und man stand auf einem Schiff auf dem Verdeck. Ringsum&lt;br /&gt;
war Wasser und nichts wie Wasser. Ach wie schön waren die&lt;br /&gt;
Wellen! Was mein Auge besonders fesselte, war: das große Schiff&lt;br /&gt;
Augusta Viktoria in Naturgröße. Man sah auf dem Verdeck in&lt;br /&gt;
Lebensgröße die Matroßen pp. die Engländer mit Handkoffer u.s.w. &lt;br /&gt;
kurz ich war von der Großartigkeit des Hamburger Seehafens so&lt;br /&gt;
überwältigt, daß es mir beinahe unheimlich wurde. Die vielen&lt;br /&gt;
Schiffe, der Verkehr auf dem Wasser, und ich sah mich selbst durch&lt;br /&gt;
die Kunst auf ein Schiff versetzt, von dem ich von dem Verdeck unzäh-&lt;br /&gt;
lichen andern Schiffen hätte zugrüßen können. Lieber Eugen, &lt;br /&gt;
glaube mir, ich dachte dabei beständig an Dich, was ich dachte, &lt;br /&gt;
war großartig – unbeschreiblich. Es machte ungefähr den Eindruck&lt;br /&gt;
auf mich: Wer’s einmal gewagt hat, eine Seefahrt zu machen, hat&lt;br /&gt;
genug daran für sein Lebtag. Lieber Bruder! Verzeih! daß ich so&lt;br /&gt;
dachte&amp;#160;; in Wirklichkeit, möchte ichs aber einmal doch wagen. &lt;br /&gt;
Von dem schönen Kunstpanorama gingen wir in den Palmengarten. &lt;br /&gt;
Wunderschön war es da, ganze Wälder von allen Sorten Bäumen, &lt;br /&gt;
Wiesen mit Anlagen, Anhöhen mit Schweitzerhäusern, einen prächtigen &lt;br /&gt;
Wasserfall, alle möglichen Springbrunnen mit schönen verschieden-&lt;br /&gt;
sortigen Blumenanlagen, Treibhäuser. Wir promnirten hier, bis&lt;br /&gt;
4 Uhr dann fging das Conzert an. Das Orchester saß in einem Paviljo. &lt;br /&gt;
Wunderschön war das 50 Mann stark besetzte Streich-Conzert. &lt;br /&gt;
Nobel in allen Trachten und Farben erschien immer mehr das ele-&lt;br /&gt;
gante Publikum. Abends 7 Uhr gingen wir ins Theater – gespielt &lt;br /&gt;
wurde: Tristan und Isolde eine Oper von R. Wagner. Mein lieber&lt;br /&gt;
Eugen, welche feine Musik. „ Ach, wie göttlich! “ Nach Beendigung&lt;br /&gt;
fuhren wir mit der Pferdebahn an ein großes Hotel „Wienerhof“ &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;vis-a-vis den großen Bahnhof. Hier angelangt, verlangte mein Mann&lt;br /&gt;
ein elegantes Zimmer mit 3 Betten, welches uns angewiesen wurde&lt;br /&gt;
eine Treppe hoch – Zimmer vorn heraus an der Hauptstraße. Wunder-&lt;br /&gt;
schön mit gemalter Decke und feiner Einrichtung war das Zimmer. &lt;br /&gt;
Hier legten wir ab, machten Toilette und begaben uns an die Tafel&lt;br /&gt;
zum Abendessen. Dann gingen wir die Teppigbelegten Treppen in un-&lt;br /&gt;
ser Zimmer No. 12. Trotz dem vielen, was meine Augen aufge-&lt;br /&gt;
nommen, konnte ich nicht umhien, mich noch einmal ins Fen-&lt;br /&gt;
ster zu legen und still den glücklichen Seufzer zu Dir zu&lt;br /&gt;
schicken „ ach wie schön ists wenn man ein gehöriges Aus-&lt;br /&gt;
kommen hat, in einer Großstatt! “ Wir begaben uns dann zur&lt;br /&gt;
Ruhe und schliefen bis zum hellen Tag. Neu gestärkt erwachten er-&lt;br /&gt;
wachten wir, dann wurden rasch die Kleider angelegt und bega-&lt;br /&gt;
ben uns nach gehöriger Toilette in den Speisesaal, wo unser&lt;br /&gt;
Kaffeetisch schon gedeckt war, und ein Kellner uns servirte. &lt;br /&gt;
Wohlauf ging es nun die Straße abwerts, dann in die Pferdebahn&lt;br /&gt;
bis beinah an den Zologischen Garten. Hier waren alle Thiere zu&lt;br /&gt;
schauen. Großartig! Dann sahen wir noch die Paulskirch u.&lt;br /&gt;
sonstige großartige Gebäude. Paulskirche berühmt durch den 1848&lt;br /&gt;
versammelten Reichstag, zur Beratung der Grundrechte des deu-&lt;br /&gt;
tschen Volks. Ermüdet von allen gesehenen fuhren wir an den Bahn-&lt;br /&gt;
hof und um 11 Uhr von da ab bis nach Biebrich, machten nach&lt;br /&gt;
Wiesbaden, um da das Merkwürdigste anzusehen. Der Kur-&lt;br /&gt;
garten mit dem Kochbrunnen wars erste um zu sehen wie&lt;br /&gt;
das kochende, geschmackvolle Wasser aus der Erde kommt. &lt;br /&gt;
Nachdem wir etwas getrunken hatten, sahen wir das Kaiser-&lt;br /&gt;
liche Schloß, Rathaus, das neu erbaute Theater und sonst noch vieles. &lt;br /&gt;
Nun gings wieder nach Biebrich und Riedesheim, wo wir das schöne&lt;br /&gt;
Germania-Denkmal sahen. Ein prächtiger Salondampfer sahen&lt;br /&gt;
wir mit einem Verein nebst Musik auf dem Rhein und herr-&lt;br /&gt;
lich klang die Musik als sie landeten. Dann reisten wir&lt;br /&gt;
über Bingerbrück nach Bad=Kreuznach. Der Kurgarten mit&lt;br /&gt;
Kurmusik, Kurwasser, schöne Gebäude war da zu bewun-&lt;br /&gt;
dern. Nach alldem reisten wir fort nach Alsens und per Post&lt;br /&gt;
nach Callbach und dann gings nach Schmittweiler zum &lt;br /&gt;
lieben Kind. Morgens wurde alles aufgeboten zur Herr-&lt;br /&gt;
lichkeit der Schmittweilerer Kirchweih, die auch recht gut verlief. &lt;br /&gt;
Nun begann das Manöver. Der Durchmarsch der Truppen mit&lt;br /&gt;
den vielen Reitern war was seltenes und Heinrich besuchte&lt;br /&gt;
noch das Manöver in der Gegend Schallodenbach. Alles was&lt;br /&gt;
wir gesehen und gehört hatten, steht Dir lieber Eugen jeden Tag&lt;br /&gt;
zur Verfügung u(nd) so kann ich nur von Herzen wünschen, daß&lt;br /&gt;
Du all die Herrlichkeiten in vollem Maße genießen mögest. &lt;br /&gt;
Sei recht glücklich!!! &lt;br /&gt;
Grüße an P. Ries. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Du bist von Heinrich, der eben fleiß(ig). keldert (Beerenwein &lt;br /&gt;Latweng (?))&lt;br /&gt;
und unserm lieben Eugenchen herzlich gegrüßt und&lt;br /&gt;
geküßt. &lt;br /&gt;
Extra von&lt;br /&gt;
Deiner Dich liebenden Schwester Malchen.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[right margin]
Lieber Eugen! Ganz besonders mache ich Dich aufmerksam auf das Lied: der Wanderer von Schubert und&lt;br /&gt;
das Lied: Mein Herz thu dich auf. Diese zwei Lieder finden über all Beifall und Karl Blatter&lt;br /&gt;
wurde damit großartig beehrt in einer Versammlung Fruchthallsaale in K‘lautern, die Klavierbeglei-&lt;br /&gt;
dung wurde von Herrn Hahn ausgeführt. In einem Conzert in Ludwigshafen ebenso.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Schmittweiler 30. Okt.
Post Callbach 1894
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach Empfang Deines letzten Briefes haben wir sogleich
Schritte gethan um Dir recht bald die verlangten Werke zu
schicken. Nach 10 tägigen Warten hatte ich keine Zeit sie durch
zusehen, aber ein Blick auf Seite 17 No. 30 im 2. Teil der In-
strumentationslehre erblickte ich die Partitur der Rienzi
Ouverture v. R. Wagner, die mich veranlaßte Dir meine
Meinung darüber zu schreiben. Es werden 26 Stimmen
mit 16 verschiedenen Instrumenten verwendet und dabei
folgende Schlüssel benützt: Violin= Alt=, Baß= und Tenorschlüssel-
und kommen verschiedene Vorzeichnungen vor.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um solche und ähnliche Partituren schnell studieren zu
können ist es der Fall, als wenn man selbst eine neue
Sprache erlernen will durch Werke, die dafür gemacht sind.
Da aber all diese Werke sehr weitläufig anfangen, so
vergeht manchem die Lust weiter zu lernen und laßt
alles liegen. Nur ausdauernter Fleiß führt überall zum
Ziele und so auch beim Musikstudium. Was der erste Teil
dieses Werkes enthält habe ich nicht eingesehen, aber Geduld
wird auch hier erforderlich sein, um die Geheimnisse kennen
zu lernen. Ich hatte solche Werke nicht und musste mich auf
das Praktische verlegen – was man vor Augen hat.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Richard Wagner benützte zu seiner Rienzi Ouverture
16 verschiedene Instrumente, um sie zur vollständigen
Harmonie zu bringen und mußte verschiedene Schlüssel
und Vorzeichnungen verwenden. Diese Schlüssel müssen
vor allen Dingen zur Fertigkeit werden, um alles
schnell zu begreifen. Der Violin = Alt = und Baßschlüssel
ist jedem Musiker bekannt; weniger der Tenorschlüssel.
Bei diesem Schlüssel ist das erste # (Kreuz) vor G; steht
also ein Ton höher als das erste # vor F des Violin=
schlüssels und muß desfalls ein Ton &lt;u&gt;tiefer&lt;/u&gt; gelesen werden.
Mit einigem Fleiß wird auch dieser Schlüssel zur Fertigkeit.
Nur große Meister, wie R. Wagner, gebrauchen diesen
Schlüssel. Die meisten Musikdichter gebrauchen statt diesem
den Baßschlüssel.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;R. Wagner benützte weiter zu seinem Werke verschie-
dene Vorzeichnungen. Er verwendete 2 Ventilhorn mit
der Stimmung in G (Dur) und ist deshalb nur ein #
notwendig, bei der hier stattfindenten Violintonart
D Dur. Mit Stimmung in C müssten 2 # stattfinden.
Bei den 2 Waldhorn, 2 Cornet (Hochtrompet) und den
2 Trompi kommt gar kein # vor, weil die Instru-
menten 1 Ton höher stehen nämlich D Stimmung.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über diese Hörner und Trompeten will ich hier
bemerken, daß diese Instrumenten durch Einsetzen
von Bogen in eine andere Stimmung gebracht
werden, weil man durch sie Umgang von den
vielen Kreuz und Beeen (sic!) nehmen kann. Steht ein
Musikstück in G Dur, so würde ein G Bogen eing-
steckt, stets in D Dur – ein D Bogen; bei As Dur
einen Abogen; bei B Dur einen B Bogen, bei 
F Dur einen F Bogen, bei Es Dur einen Es Bogen pp.
Auf diese Art haben die Hörner und Trompeten
stets C Tonart, was für die Bläser eine Erleicht-
erung ist. Um das Einstecken der Bogen zu verhü-
ten [insertion:] werden [/insertion] auch öfters # und b (Bee) Tonarten vorgezeichnet.
Die gewöhnliche Tonstimmung der Hörner und Trompeten
ist C Dur, doch gibt es auch in verschiedenen Stim-
mungen, was jedenfalls eine reinere Stimmung ergibt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit den &lt;u&gt;Clarinetten&lt;/u&gt; ist es daselbe Verhältniß.
Die gewöhnliche Clarinette ist in der Stimmung wie
Violin und Piano und Obo, und kann damit alle
Tonarten spielen. Bei zu viel # und b ist dies aber
eine große Schwierigkeit und um diese zu erleichtern
hat man verschiedenstimmende Clarinetten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt mit der Stimmung A, B, C, D, E, Es und As
Clarinetten. Kommt in einem Musikstück öfters eine
ganz andere schwerere Tonart vor, so verwechselt
der Bläser die Clarinette mit einer andern, passen-
den. Durch die verschiedene Arten von Clarinetten
ist es ganz leicht die schwersten Tonarten zu spielen
die dann ganz leicht in C Dur zu blasen sind.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daselbe gilt auch bei den &lt;u&gt;Flöten&lt;/u&gt;. Die gewöhnliche
Flöte stimmt C Dur. Man hat aber auch Flöten
in E und Es Stimmung. (Beim Picolo sogar As u(nd) D
Stimmung). Warum man die gewöhnliche Flöte
D Flöte nennt, in dem die Stimmung doch C ist,
das ist mir unbekannt – weil der erste Ton D ist
mag vielleicht die Ursache sein. Die Flöte, die die
Stimmung Es hat wird F = oder Terzflöte genannt
– auch das Verhältniß wie bei der D Flöte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Verwendung der 2 &lt;u&gt;Fagotten&lt;/u&gt; und der 3 &lt;u&gt;Posaunen&lt;/u&gt;
im Tenorschlüssel ist mir nicht klar und will des-
halb nicht darüber urtheilen. (Andere Meister hätten
vielleicht den Baßschlüssel gebraucht.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum 2 Clarinetten in C (Stimmung) mit
zwei Kreuzen Vorzeichnung, statt zwei Clarinet-
ten in D Stimmung, ist mir auch nicht klar – vielleicht
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;deshalb, weil die Clarinetten einen weigern und 
angenehmern Ton haben - auch kommen vielleicht 
mehrere andere Tonarten im Stücke vor. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;Serpent&lt;/u&gt; (Serpan) und &lt;u&gt;Ophycleide&lt;/u&gt; (Offiglied)
sind Baßinstrumenten und stehen deshalb im
Baßschlüssel (in C Dur Stimmung). Bei kleinen 
Musikstücken werden diese Instrumenten nicht ver=
wendet, oder nur selten als alleiniges Baßinstrument.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die &lt;u&gt;Pauken&lt;/u&gt; zählen auch als Baßinstrumenten 
haben aber keine Vorzeichnung - sie werden zur 
passenden Stimmung geschraubt, wovon eine den Grund=
ton und die andere die Quint stimmt und so bei pas=
senden Stellen und Stimmung zur Verwendung kommt. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das &lt;u&gt;Violoncello&lt;/u&gt; ist auch ein Baßinstrument, aber 
kleiner als der große Baß, mit Baßschlüssel - 
auch zuweilen im Tenorschlüssel. Dieser kleinere 
Baß ist hauptsächlich notwendig um die schweren 
Baßsolo zu spielen - und um zwischen dem Baß 
und der Viola eine bessere Verbindung zu er=
zielen; sodann auch bei Quartetten und Quintetten
als alleiniger Baß.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die &lt;u&gt;Viola&lt;/u&gt; mit dem Altschlüssel verbindet den
Ton der Violine mit dem des Violoncellos - 
überhaupt um eine passende Harmonie zu Stande 
zu bringen. Warum man dieser vergrößerten 
Violine die Ehre eines besonderen Schlüssels gibt, ist 
mir auch unbekannt, denn hätte man die Noten 
einen Ton höher geschrieben (und sich eine Oktave
tiefer dabei gedacht) so hätte sie ja dieselben Noten 
wie die Violine, die doch jedem Musiker am bekann=
testen ist. Der Grund hierzu mag dieser sein: Die 
Violine ist mit den 4 Saiten E A D und G bezogen, 
dagegen die Viola mit A D G und C. Für diese 
C Saite hätte man zu viel Striche zu machen (unter 
den Linien) während so nur drei Noten vorkommen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zuletzt kommt der große &lt;u&gt;Baß&lt;/u&gt;, als das Funta=
ment des ganzen Tonstückes, im Baßschlüssel - 
hauptsächlich um den Takt und Tonart kräftig 
anzuschlagen und dadurch eine Festigkeit ergibt. 
Bei Besetzungen so vieler Blasinstrumenten ist 
ein einfaches Streich - Quartet oder Quintet zu 
wenig und werden deshalb die Streichinstrumenten 
vielfach besetzt. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Musikstück mit mehrern Schlüssel und Vor=
zeichnungen zu schreiben ist jedenfalls eine schwierige
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sache, aber wie alles eine Leichtigkeit ist,
wenn man es kann, so ists auch hier der Fall.
Die stete Übung bringt die Gewandheit.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die [roman:] Rienzi Ouverture [/roman] ist auch nicht 
R. Wagners erstes Werk - da gingen 
schon viele voraus. Zum Streich - Quardet [sic] 
kommt noch Flöte (Obo) und Clarinette und 
zu diesen Instrumenten kommen dann 
die Fagotten und Blechinstrumenten, so daß 
nach und nach das ganze großartige Werk 
vollständig besetzt ist.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Steht das Musikstück in A Dur so wird eine
Clarinette in A (Stimmung) dazu verwendet mit 
der dann C Dur zu blasen ist. Für den Par=
titurschreiber ist es ein leichtes für A 1 1/2 Ton
höher C zu schreiben. Bei D Dur ist die A Cla=
rinette auch zu gebrauchen; weil aber D Dur 
eine Quart höher ist als A Dur, so muß die 
Clarinette in A auch eine Quart höher stehen, 
also  statt C nun F -  es ist alsdann F Dur.
Bei G Dur hat die Clarinette in A zwei Been
weil von D bis G wieder eine Quart ist - für 
F hat dann die A Clarinette B; oder auch:
bei A Dur hat die A Clarinette keine Vor=
zeichnung, dagegen bei G Dur (also ein Ton tiefer)
statt C nun B. Bei C Dur hat die A Clari=
nette statt C nun Es - weil sie bei A Dur 
C hat, folglich bei C Dur (1 1/2 Ton höher) also Es.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sobald ein Instrument nicht in C Stimmung 
ist, sondern eine andere Stimmung hat, so ist das 
Verhältniß des Unterschiedes zu berechnen, um 
in Einklang mit der C Stimmung der Violine 
zu bringen. Würden alle Instrumenten in C Stim=
mung sein, so wäre es für den Partiturschreiber 
viel leichter, aber durch seine Fertigkeit und 
Kenntnissen sind die verschiedenen Stimmungen 
der Instrumenten keine Schwierigkeit. Währen [sic]
nun diese Kenntnissen nicht vorhanden, so müßten
alle Stimmen in C Stimmung geschrieben werden,
und dann durch Transponieren die Erleichterung 
der nicht C stimmenten Instrumenten erleich=
tert werden; z. B. die C Clarinette hätte 
A Dur mit drei Kreuzen und nimmt 
dafür eine A Clarinette, so hat diese C Dur.
Eine D Clarinette hätte G Dur.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn ein Musikstück in C Dur steht, so hat 
die B Clarinette D Dur weil ihr Ton einen 
Ton tiefer ist als C; mithin muß sie einen 
Ton höher geschrieben werden. Eine F Clarinette
hätte G Dur und eine Es Clarinette hätte 
A Dur Vorzeichnung.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Musikdichter setzt sich seine Compo=
sition in ein Clavierstimme mit der 
Baßstimme und durch diese zwei Stimmen 
findet er alles vorhanden, was er zu seiner 
Partitur braucht. Hat er nun die Piano=
stimme vor Augen, so ist es ihm ja ein Leichtes 
wenn er für ein Instrument, welches ein 
Ton zu tief steht, einen Ton höher zu schreiben,
also statt C Dur nun D Dur. Steht dagegen 
ein Instrument einen Ton höher, so muß er 
einen Ton tiefer schreiben also stat [sic] C Dur 
nun B Dur. So viel höher oder tiefer ein 
Instrument ist, als die Pianostimmung (C Dur)
so viel tiefer und höher muß für es die 
Stimme sein. In der Pianostimmung müssen 
alle Stimmen überein kommen. Die Stim=
mungabweichung der Instrumenten wur=
de erfunden um dem Spieler alles zu er=
leichtern und jeder Musiksetzer läßt sich auch 
dies gerne gefallen, damit sein Werk Bei=
fall erhält - denn was zu schwehr [sic] ist will nie=
mand kaufen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sieht man eine Ouverture in Partitur an,
so glaubt man, daß es eine große Schwierig=
keit mit den verschiedenstimmenden Instrumen=
ten ist - und dies ist es auch - aber doch nicht so schwehr [sic]
als man auf den ersten Blick glaubt, weil der 
Stimmenschreiber, der die Pianostimme vor
sich hat, das Höher= oder Tieferschreiben zur 
Fertigkeit hat und nicht lange rechnen muß.
Um dies recht zu begreifen, darf man nur
an das Transponieren eines Musikstückes denken, 
das in C Dur steht und dieses Stück einen Ton 
höher oder tiefer, oder zwei Ton höher oder 
tiefer spielt. (Oder gar in allen Tonarten).
Dadurch wird auch die Fertigkeit zur Stim=
mensetzung erleichtert. Wenn es auch anfangs 
langsam geht, endlich geht es immer ge=
läufiger. - Übung macht den Meister.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6) 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von den &lt;u&gt;Pausen&lt;/u&gt; und &lt;u&gt;Tonstärke&lt;/u&gt; der Instrumenten. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Instrumenten haben nicht alle gleiche
Tonstärke und diese zu können, ist ein Ge=
heimnis des Musikdichters. Dieser muß
die Töne der Instrumenten können, um 
ein annehmbares Werk zu schreiben und 
dies kann er nur mittelst seines Gehörs 
erreichen. Hören und können muß er die 
Töne der Instrumenten, für die er schreiben 
will, damit die stärkern nicht die schwächern
überwältigen. Öfters muß er Streich= und 
Blasmusiken anhören, um den Unterschied der
Töne können zu lernen; was man mit ihnen
vermag - ob man die Instrumenten alle,
oder als Solo einzeln, oder einige zu ver=
wenden hat. Das Gleichgewicht der Instru=
menten und deren Verwentung [sic] als Solo=
oder Chorinstrumenten; und das [roman:] piano [roman]
und forte in seinem Zu= und Abnehmen - 
dies alles gibt dem ganzen Tonwerk den
rechten Wert. Nur Abwechselung der Solo 
und Chöre, Pausen und liebliche Melodien 
empfehlen. Man kann sie studieren in 
den Meisterwerken, wie z. B. die Schöpfung 
von Haydn, u. Partituren der Tonwerken.
Zuerst die kleinen und leichten und allmählich 
die schweren und endlich ist alles ein Leichtes.
In den Gesang und Musikwerken ist alles erklärt.
Es wird wohl sehr umständlich sein, aber es 
führt sicher zum Ziel, und wenn man selbst 
sein Lehrer sein will, so ist deutliche und genaue 
Erklärung am Platze. In den Musikanstal=
ten ist das tägliche &lt;u&gt;Muß&lt;/u&gt; vorhanden, das
jahrelang dauert und durch die Mitlernenten [sic]
angetrieben wird - aber lernen müssen sie 
alle - es fallt keinem in den Schoos. Wer
sich selbst lernen will, da heißt es sich selbst 
antreiben. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn der Musiksetzer seine Piano= und 
Baßstimme vor sich hat, so zerlegt er die 
ganze Composition: was zu Solo oder 
Chöre paßt, was er stark oder schwach 
haben will - welche Instrumenten er zu 
Solo geeignet findet; ob er ein Horn= oder 
Trompetensolo einsetzen will, was er für
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 7]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;7.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Flöte, Obo oder Carinetten für gut findet
und wie er geeignete Baßsolo verwertet - 
um so durch Abwechselung der Solo mit Gesamt=
orchester seinem Tonwerk die rechte Weihe gibt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der große Baß, welcher mit den Saiten A D 
G und C bezogen ist, wird von vielen Musiker auch 
conter gestimmt, daher der Name Conterbaß und 
wird in diesem Falle mit den Saiten G D A u. E be=
zogen. Aufsteigend ist alsdann die folgende Saite 
eine Quart die sich leichter spielen läßt, besonders 
wenn der Spieler keine große technische Fertigkeit hat.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Schluß will ich noch das Bogeneinstecken 
der &lt;u&gt;Hörner&lt;/u&gt; pp mittelst des Gesanges erklären. Singt
man ein Lied, das in C Dur geschrieben ist, einen 
Ton tiefer, so singt man die Tonart B Dur, obgleich 
man die in C Dur stehende Melodie singt und so 
macht der B Bogen, wenn man ihn in ein C Horn 
oder Trompete einsteckt, einen Ton tiefer und spielt
alsdann B Dur, obgleich die Noten in C Dur stehen. 
Je größer der Bogen ist, desto tiefer wird die Stim=
mung. Auch ist an den Instrumenten ein Stimm=
zug angebraucht, den man um einen halben Ton 
ausziehen kann. Um große Bogen entbehrlich zu  
machen hat man auch Hörner und Trompeten die 
F Dur, statt C Dur, stimmen und braucht alsdann 
um E= Es= oder D Dur Stimmung zu machen keine 
so großen Bogen, als von der C Durstimmung herab.
&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Über die Gesangswerke
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;kann ich kein Urteil fällen, weil ich keine Zeit 
hatte dieselben durchzusehen, was ich aber über 
Gesang weis, will ich hier mitteilen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Hauptrolle hat die Zunge und Mundstellung 
dabei zu thun. Wenn die Mundhöhlung recht groß 
ist, so kann sich der Ton recht entwickeln, ohne  
daß der Mund dabei weit offen stehen muß. 
Sind die Oberzähne den Unterzähnen einander zu 
nahe, so kann es kein guter Ton geben. Die Zunge 
muß so viel als möglich liegen blieben, damit 
der Ton nicht verhindert ist sich kräftig zu ge=
stalten und kräftig heraus zu kommen. Die Wor=
ten des Gesangs müssen mehr gesprochen als gesungen 
werden, wie man sie oft bei Theatersänger hören kann.
- das alles zusammen vereinigt und geübt gibt den rechten 
Gesang. In den Werken wird sich alles finden. -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 8]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im letzten Brief habe ich bemerkt, daß ein 
Paquet mit Drucksachen nachfolgt. Dem
ist nicht so, denn ich hatte erfahren, daß 
Drucksachen über 1000 Gramm (ein Kilo)
zur Beförderung ins Ausland nicht an=
genommen wird und so hat Heinrich drei 
Paquetchen daraus gemacht "in Drucksachen"
und habens der Post übergeben.  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! Wir bitten Dich Du mögest uns 
doch stets berichten was Du von uns erhältst,
damit wir doch wissen ob nichts durch die Post 
verloren ging. Auch möchten wir wissen, wie 
das Jubiläumsfest abgelaufen ist, und möchten 
wissen ob Du noch mit Deinen Verhältnissen zu=
frieden und ob Du noch gesund bist. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei uns ist noch alles in bester Ordnung und 
das wünschen wir auch von Herzen Dir. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir senden den Verwandten die besten Grüße. 
Du aber bist von [insertion:] uns [/insertion] recht herzlich gegrüß [sic] und 
geküßt - von Malchen, Heinrich, Eugen und Vater 
Klee
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verlangst du noch Gesangs= und 
Musikwerke, so schreibe nur.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder! 
Ich will Dir zu wissen tun, daß wir 
uns alle recht wohl befinden. Das Deingedenken, welches 
aber nicht in Heimweh ausarten darf, ist bei uns eher 
ein Gefühl der Erbauung, weil es Deine höere [sic] Bestimmung 
war, daß Du weit von uns sollst. Trotz dem ich nur Dich 
einen Bruder habe, so wünsche ich Dich dennoch nicht in die 
alten Verhältnisse zurück. So wollen wir recht fest sein, uns 
stets ermutigen und stärken. So verbleibe ich mit treuem
Schwesternkuß Dein Dich ewig liebend 
Malchen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die herzlichen Grüße an die liebe Mina und
ihren Mann.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler                         31. Aug. 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Gedanken sind stets bei Dir, aber heute
fühle ich mich besonders veranlaßt Deiner zu
gedenken u. Dir brieflich dies mitzuteilen. Heute sind
es zwei Jahre, daß Du Abschied von mir genommen
hast, um Dein Glück  in der weiten Welt zu suchen,
das Du hier nicht zu finden glaubtest. Überle=
gend u. entschlossen hattest Du den gefährlichen u. gewag=
ten Schritt unternommen u. mit männlichem Mute
ausgeführt. Ich konnte Deinem Unternehmen nicht
entgegen sein, weil Du ja zu jeder Zeit wieder kom=
men kannst u. weil ich einsah, daß Du für die Hei=
mat nicht erzogen warst, um Dein Leben in niederer
Stellung hinzubringen u. Kraft u. Gesundheit darin
abzunützen, sondern für ein Land in dem Du Dich frei
bewegen u. Deine  Kenntnissen besser verwerten
kannst. Dieses Land hast Du gefunden nach all dem,
was ich von den Vereinigten Staaten u. Deinen
Verhältnissen weiß. Heute gesteh ich Dir offen meinen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmerz, den ich empfunden hatte, als Du mir Dein
Vorhaben mitgeteilt hattest - es war das Schmerz=
lichste für mich in meinem ganzen Leben, aber Dein
Wohl u. Dein zu hoffendes Glück machten mich stark
Dir freundlich u. liebevoll meine Einwilligung
zu geben u. machten mich stark die Trennung stand=
haft zu ertragen. Wie mir es war, als Du mir an
der Mühle die Hand zum Abschied gereicht hattest -
will ich heute nicht mitteilen - es war mir
innerlich ganz anders, als ich Dir zeigte, aber Dein
entschlossener Mut gab mir die Gewißheit und
Beruhigung, daß Dich Dein Vorhaben zum gehofften
Ziele führen wird - daß Deine Energie für die
weite Welt taugt. Das schönste u. beste Land der Er=
de hast Du gefunden - ein Land, daß reich an allen
Erzeugnissen ist u. durch sich selbst bestehen kann,
durch seine Seemacht geschützt u. durch seine Staats=
verfassung  der innere Frieden gesichert ist. Von
liebevollen Freunden bist Du umgeben, die Dich
beehren u. sich in Deiner Nähe ganz wohl fühlen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es findet sich Niemand vor, der neidig oder rach=
süchtig ist, wenn er sich zurückgesetzt fühlt, sondern
trachtet darnach Dir ähnlich zu werden. Alles dies
ist bei uns anders. Unser Land liefert nicht den
erforderlichen Bedarf u. obgleich aufs Ausland an=
gewiesen, verlangen doch die Großgrundbesitzer
hohe Zölle - nur Industrie u. Handel oder Aus=
wanderung kann vor gänzlichem Ruin retten;
unsere Militärmacht ist stark genug um den
Frieden zu erhalten, aber unter welchen Opfern,
Steuerlast u. Gesetzen! Die Parole heißt: Be=
fehlen u. gehorchen, wodurch Unzufriedenheit u.
Parteihaß entsteht. Ich hätte Dir schon längst die
Reichstagsverhandlungen geschickt, um Dir Einsicht
davon zu geben, aber ich hielt es für besser von
Politik u. Kultussachen ganz abzustehn, denn die=
se zwei Thema werden noch manche Disharmonie
hervorbringen u. da mögest Du lieber die schöne
u. lehrreiche Gesang= u. Musikwerke studieren u.
den besten Gebrauch davon machen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! Wichtiger als der 31.Aug.
ist der 20. Sep. an dem Du zwei Jahre in
Deiner neuen Heimat bist. Wie glücklich magst
Du Dich gefühlt haben, als Du das Land gesehen
hast, nachdem Dein Herz sich gesehnt hat - als
Du die lieben Verwandten angetroffen
hattest - als Du den Preis in New-York er=
rungen hattest, als, um Dich zu beehren, Dein
25. Geburtstag so glänzend von Deinen Vereinen
gefeiert wurde, und wie glücklich wirst Du Dich
fühlen in solchen hoffnungsvollen Aussichten, um
das zu erlangen wonach jeder trachtet, nämlich:
sorgenlose Existenz. Wenn Du gesund bleibst,
wird Dir diese nicht fehlen - Du wirst Alles herr=
lich ausführen. Alle weitere Ermahnungen
meinerseits sind nun überflüssig, aber die bisheri=
gen erkenne als ein Segen von mir, die Dir noch
mangmal dienlich u. nützlich sein können. Ich
hätte Dich schon längst besucht, aber in Deinen Unter=
nehmungen wollte ich Dich in keiner Weise stören -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;erlauben es aber die Verhältnisse, so besuche
ich u. Heinrich Dich an dem Sängerfeste 1897
um alles Großartige mit anzusehen. Nach
all meinen Erfahrungen habe ich die Über=
zeugung, daß es Dir gut geht, daß Du Dich glück=
lich fühlst u. dies genügt. Vergleiche ich meine
Verhältnisse dagegen u. streiche den Unter=
schied zwischen einem Örtchen u. einer Großstadt,
so kann ich auch dasselbe von mir sagen. Zufrieden
kann man überall sein, wenn man gesund
ist u. eine annehmbare Einnahme hat. Mit
all dem bin ich versehen, denn Einfachheit war
eine meiner Grundsetze [Grundsätze] u. dies kommt mir
jetzt zu gut. Kann ich auch jetzt nicht bei Dir sein,
so denke ich wie so viele, die Kinder im Ausland haben.
Lieber Eugen! Welche Erfahrungen hast Du bis
jetzt gemacht u. welche wirst Du noch in 2 x 25
Jahren machen - Welche Freuden u. Leiden
wirst Du noch haben?
Du wirst noch &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; erfahren, was Dich &lt;u&gt;befremden&lt;/u&gt; wird.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Denke an die Grundsätze, die ich oft mit Dir
in vertrauten Stunden besprochen habe, um
jedem Ungemach Trotz zu bieten, so wirst Du
Alles leicht durchmachen; es mag kommen wie
es will. Es sagte Jemand zu mir: " Sie haben
&lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl, wenn sie sich über Beleidig=
ungen nicht ärgern - man darf nicht alles Un=
recht so von Jedem annehmen, ich würde -
da fiel ich ihm ins Wort u. sagte: "nicht war
draufschlagen oder vor Gericht herumfahren - 
ich kann mich so gut darüber hinaussetzen, als
sich sich ärgern u. wer mich beleidigt, beleidigt
auch andere u. muß alsdann vor die Sühne oder
vor Gericht erscheinen, um  sich strafen zu lassen,
wie sie unlängst erfahren haben. Niemand kann
mich ärgern, wenn ich mich nicht selbst ärgere u. um mit
Jedem auszukommen muß man ihn nehmen wie
er ist u. nicht wie er sein soll - nur das Schlimmste
ist dabei: zu wissen &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; er ist." Er konnte mir nur
entgegnen: das könnte ich nicht u. ich sagte ihm hierauf:
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;" Im Schlaf ist dieses &lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl auch nicht zu erlangen".
Lieber Eugen! Nach allen Nachrichten, die ich
von Dir habe fühle ich mich ganz beruhigt u. bin
stolz darauf, daß Du Alles so herrlich ausgeführt
hast u. daß Du bei Allen, die Dich kennen, in so
großer Achtung stehst. Wenn ich Dein Bild ansehe u.
Deine Briefe lese, fühle ich mich ganz in Deiner 
Nähe u. bin alsdann ganz zufrieden. Wenn ich
zuweilen Deine phylosophische u. pädagogische Wer=
ke lese, bedaure ich, daß sie so wenig bekannt sind - 
sie erinnern mich an so manche angenehme
Unterhaltungen, die wir miteinander hatten u.
daß Du durch sie Deine Bildung erhalten hast, die
Du nun mit Deiner Kunst in den Kreisen, in denen
Du verkehrst, so gut verwerten kannst. Die
angenehmsten Stunden kannst Du Dir in
Deinen musikalischen Unterhaltungen ma=
chen und dabei denken:
Ach wie ist das Leben schön.---
Man muß es nur verstehn.---
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Ja das Leben ist schön, wenn man sichs schön
macht - es ist aber auch ein Jammerthal,
wenn man sich mit Kummer plagt. Mein
Wahlspruch war stets bei aller Einfachheit:
froh zu leben. Lieber Eugen! Seitdem Du fort
bist, ist die Zeit gut vorüber gegangen u. wenn es
so fort geht, können wir zufrieden sein.  Es kom=
men aber für Dich außer Deinen Verhältnissen noch
verhängnisvolle Jahre, die Deine ganze Zukunft be=
stimmen. Du bist zu Allem gut vorbereitet, aber
wie Du nun Deine Kenntnissen u. Erfahrungen ver=
wertest, das ist die wichtige Frage. Es kommen
jetzt die Jahre in denen Du überlegen wirst, ob
Du Dir ein eheliches Glück, mit allen verhäng=
nisvollen Ereignissen, gründen willst - 
oder nicht. Dieses nun ist das Wichtigste von
Allem, was Dir noch bevor steht und von
Deinem Willen abhängt. Schiller sagt:
Prüfe sich wer sich auf ewig bündet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet.--
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, August 31, 1895. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler                         31. Aug. 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Gedanken sind stets bei Dir, aber heute
fühle ich mich besonders veranlaßt Deiner zu
gedenken u. Dir brieflich dies mitzuteilen. Heute sind
es zwei Jahre, daß Du Abschied von mir genommen
hast, um Dein Glück  in der weiten Welt zu suchen,
das Du hier nicht zu finden glaubtest. Überle=
gend u. entschlossen hattest Du den gefährlichen u. gewag=
ten Schritt unternommen u. mit männlichem Mute
ausgeführt. Ich konnte Deinem Unternehmen nicht
entgegen sein, weil Du ja zu jeder Zeit wieder kom=
men kannst u. weil ich einsah, daß Du für die Hei=
mat nicht erzogen warst, um Dein Leben in niederer
Stellung hinzubringen u. Kraft u. Gesundheit darin
abzunützen, sondern für ein Land in dem Du Dich frei
bewegen u. Deine  Kenntnissen besser verwerten
kannst. Dieses Land hast Du gefunden nach all dem,
was ich von den Vereinigten Staaten u. Deinen
Verhältnissen weiß. Heute gesteh ich Dir offen meinen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmerz, den ich empfunden hatte, als Du mir Dein
Vorhaben mitgeteilt hattest - es war das Schmerz=
lichste für mich in meinem ganzen Leben, aber Dein
Wohl u. Dein zu hoffendes Glück machten mich stark
Dir freundlich u. liebevoll meine Einwilligung
zu geben u. machten mich stark die Trennung stand=
haft zu ertragen. Wie mir es war, als Du mir an
der Mühle die Hand zum Abschied gereicht hattest -
will ich heute nicht mitteilen - es war mir
innerlich ganz anders, als ich Dir zeigte, aber Dein
entschlossener Mut gab mir die Gewißheit und
Beruhigung, daß Dich Dein Vorhaben zum gehofften
Ziele führen wird - daß Deine Energie für die
weite Welt taugt. Das schönste u. beste Land der Er=
de hast Du gefunden - ein Land, daß reich an allen
Erzeugnissen ist u. durch sich selbst bestehen kann,
durch seine Seemacht geschützt u. durch seine Staats=
verfassung  der innere Frieden gesichert ist. Von
liebevollen Freunden bist Du umgeben, die Dich
beehren u. sich in Deiner Nähe ganz wohl fühlen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es findet sich Niemand vor, der neidig oder rach=
süchtig ist, wenn er sich zurückgesetzt fühlt, sondern
trachtet darnach Dir ähnlich zu werden. Alles dies
ist bei uns anders. Unser Land liefert nicht den
erforderlichen Bedarf u. obgleich aufs Ausland an=
gewiesen, verlangen doch die Großgrundbesitzer
hohe Zölle - nur Industrie u. Handel oder Aus=
wanderung kann vor gänzlichem Ruin retten;
unsere Militärmacht ist stark genug um den
Frieden zu erhalten, aber unter welchen Opfern,
Steuerlast u. Gesetzen! Die Parole heißt: Be=
fehlen u. gehorchen, wodurch Unzufriedenheit u.
Parteihaß entsteht. Ich hätte Dir schon längst die
Reichstagsverhandlungen geschickt, um Dir Einsicht
davon zu geben, aber ich hielt es für besser von
Politik u. Kultussachen ganz abzustehn, denn die=
se zwei Thema werden noch manche Disharmonie
hervorbringen u. da mögest Du lieber die schöne
u. lehrreiche Gesang= u. Musikwerke studieren u.
den besten Gebrauch davon machen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! Wichtiger als der 31.Aug.
ist der 20. Sep. an dem Du zwei Jahre in
Deiner neuen Heimat bist. Wie glücklich magst
Du Dich gefühlt haben, als Du das Land gesehen
hast, nachdem Dein Herz sich gesehnt hat - als
Du die lieben Verwandten angetroffen
hattest - als Du den Preis in New-York er=
rungen hattest, als, um Dich zu beehren, Dein
25. Geburtstag so glänzend von Deinen Vereinen
gefeiert wurde, und wie glücklich wirst Du Dich
fühlen in solchen hoffnungsvollen Aussichten, um
das zu erlangen wonach jeder trachtet, nämlich:
sorgenlose Existenz. Wenn Du gesund bleibst,
wird Dir diese nicht fehlen - Du wirst Alles herr=
lich ausführen. Alle weitere Ermahnungen
meinerseits sind nun überflüssig, aber die bisheri=
gen erkenne als ein Segen von mir, die Dir noch
mangmal dienlich u. nützlich sein können. Ich
hätte Dich schon längst besucht, aber in Deinen Unter=
nehmungen wollte ich Dich in keiner Weise stören -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;erlauben es aber die Verhältnisse, so besuche
ich u. Heinrich Dich an dem Sängerfeste 1897
um alles Großartige mit anzusehen. Nach
all meinen Erfahrungen habe ich die Über=
zeugung, daß es Dir gut geht, daß Du Dich glück=
lich fühlst u. dies genügt. Vergleiche ich meine
Verhältnisse dagegen u. streiche den Unter=
schied zwischen einem Örtchen u. einer Großstadt,
so kann ich auch dasselbe von mir sagen. Zufrieden
kann man überall sein, wenn man gesund
ist u. eine annehmbare Einnahme hat. Mit
all dem bin ich versehen, denn Einfachheit war
eine meiner Grundsetze [Grundsätze] u. dies kommt mir
jetzt zu gut. Kann ich auch jetzt nicht bei Dir sein,
so denke ich wie so viele, die Kinder im Ausland haben.
Lieber Eugen! Welche Erfahrungen hast Du bis
jetzt gemacht u. welche wirst Du noch in 2 x 25
Jahren machen - Welche Freuden u. Leiden
wirst Du noch haben?
Du wirst noch &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; erfahren, was Dich &lt;u&gt;befremden&lt;/u&gt; wird.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Denke an die Grundsätze, die ich oft mit Dir
in vertrauten Stunden besprochen habe, um
jedem Ungemach Trotz zu bieten, so wirst Du
Alles leicht durchmachen; es mag kommen wie
es will. Es sagte Jemand zu mir: " Sie haben
&lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl, wenn sie sich über Beleidig=
ungen nicht ärgern - man darf nicht alles Un=
recht so von Jedem annehmen, ich würde -
da fiel ich ihm ins Wort u. sagte: "nicht war
draufschlagen oder vor Gericht herumfahren - 
ich kann mich so gut darüber hinaussetzen, als
sich sich ärgern u. wer mich beleidigt, beleidigt
auch andere u. muß alsdann vor die Sühne oder
vor Gericht erscheinen, um  sich strafen zu lassen,
wie sie unlängst erfahren haben. Niemand kann
mich ärgern, wenn ich mich nicht selbst ärgere u. um mit
Jedem auszukommen muß man ihn nehmen wie
er ist u. nicht wie er sein soll - nur das Schlimmste
ist dabei: zu wissen &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; er ist." Er konnte mir nur
entgegnen: das könnte ich nicht u. ich sagte ihm hierauf:
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;" Im Schlaf ist dieses &lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl auch nicht zu erlangen".
Lieber Eugen! Nach allen Nachrichten, die ich
von Dir habe fühle ich mich ganz beruhigt u. bin
stolz darauf, daß Du Alles so herrlich ausgeführt
hast u. daß Du bei Allen, die Dich kennen, in so
großer Achtung stehst. Wenn ich Dein Bild ansehe u.
Deine Briefe lese, fühle ich mich ganz in Deiner 
Nähe u. bin alsdann ganz zufrieden. Wenn ich
zuweilen Deine phylosophische u. pädagogische Wer=
ke lese, bedaure ich, daß sie so wenig bekannt sind - 
sie erinnern mich an so manche angenehme
Unterhaltungen, die wir miteinander hatten u.
daß Du durch sie Deine Bildung erhalten hast, die
Du nun mit Deiner Kunst in den Kreisen, in denen
Du verkehrst, so gut verwerten kannst. Die
angenehmsten Stunden kannst Du Dir in
Deinen musikalischen Unterhaltungen ma=
chen und dabei denken:
Ach wie ist das Leben schön.---
Man muß es nur verstehn.---
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Ja das Leben ist schön, wenn man sichs schön
macht - es ist aber auch ein Jammerthal,
wenn man sich mit Kummer plagt. Mein
Wahlspruch war stets bei aller Einfachheit:
froh zu leben. Lieber Eugen! Seitdem Du fort
bist, ist die Zeit gut vorüber gegangen u. wenn es
so fort geht, können wir zufrieden sein.  Es kom=
men aber für Dich außer Deinen Verhältnissen noch
verhängnisvolle Jahre, die Deine ganze Zukunft be=
stimmen. Du bist zu Allem gut vorbereitet, aber
wie Du nun Deine Kenntnissen u. Erfahrungen ver=
wertest, das ist die wichtige Frage. Es kommen
jetzt die Jahre in denen Du überlegen wirst, ob
Du Dir ein eheliches Glück, mit allen verhäng=
nisvollen Ereignissen, gründen willst - 
oder nicht. Dieses nun ist das Wichtigste von
Allem, was Dir noch bevor steht und von
Deinem Willen abhängt. Schiller sagt:
Prüfe sich wer sich auf ewig bündet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet.--
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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