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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 10. Juni 1896
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein geliebter Bruder Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen letzten traurigen
Brief, sowie Deine Vollmacht haben wir
erhalten. Deines Briefes wegen, will ich
Dir alles mitteilen, was nur eine treue
Schwester mitzuteilen vermag von Vater,
den wir so lieb hatten. Noch wirst Du Dir
Gedanken machen und sinnen - wäre zu
helfen nicht die möglichkeit gewesen? - 
Eugen! Alles, was zu sinnen und zu denken
nötig war ist geschähen. Du schriebst mir,
Deine Denkkraft höre auf, unsere
Denkkraft war nicht minder angestrengt,
ja, ich zehrte mich fast auf, so lange Va=
ter darnieder lag. Mein erstes, welches ich
anwendete, als sich Vater über Leibschmer=
zen beklagte war: heiße Dampfbäder
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;mit Kamillen und später noch mit Heyblumen.
Über diesen Dampf, (der jedoch so sein mußte, wie es Va=
ter haben konnte) setzte sich Vater: Ich kochte Pfefferminz=
thee, heißes Bier mit Ei, süßen Rahm, Sauermilch, But=
termilch, kochte Zwetschen recht viel, so, daß ich einige
Tassen Zwetschenbrüh erhielt kurz, was schnell zu gebote
stand wurde angewendet, doch sein Zustand besserte
sich nicht. Ich legte das Deckbett ganz vorn bin u. sagte
Vater solle sich mit dem Laib an das weiche anlehnen.
Vater sah mich dankbar an und sagte dieses tut mir gut. Wenn
Vater so einwenig mit dieser Lage geruht hatte, goß ich immer
wieder frisches Wasser nach für Dampfbäder, denn ich dachte bei
Krämpfen würde dieses gut sein. Ich selbst war beständig
um den Vater - Heinrich zu jedem sprun&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;g [sprung] bereit. Einen
brävern Mann, wie Heinrich in Vaters Krankheit war,
gibt es nicht mehr - ich werde auch Heinrich ewig dankbar
sein. - So haben wir einen Tag herum gewirtschaftet, aber
es wurde nicht besser. Ich muß einen Arzt haben, den ich spüre,
daß es noch gar nicht besser ist. So schickte ich morgens 4 
Uhr nach Meisenheim u. ließ den besten Arzt holen. [insertion:] (1. Ostertag u. geburtstag Vaters) [/insertion]
Nicht unterlassen will ich, eine Beschreibung der Persohn
des Doktors zu geben; denn alles, war mir wichtig u. somit auch Dir: die Adresse:
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[second writer writes pages 3 and 4:] &lt;u&gt;Doktor Andes in Maisenheim.&lt;/u&gt; Herr Andes hat alle möglichen
Schulen besucht und studierte noch weiter
bis zu seinem 30sten Lebensjahre. Erst nachdem er sich in seinem Studi=
um vervollkommnet hatte begann er seine Prakzis [Praxis]. Jetzt ist er ein Mann
von ungefähr 50 Jahren, hat dieselbe Krankheit die Vater hatte schon sehr
oft behandelt u. vor zwei Jahren hatte sie auch ein Pfarrer in Maisen=
heim. Andes ist sehr einfach, fast wie ein Bauer (ohne Manschetten u.
eine Deckkrawate trug er auf blauem Jägerhemd sogar stetz 2 u.
zwar Sonntags. Eine einfache Kappe als Kpfbedeckung [Kopfbedeckung]. Doktor
Andes ist Millionär. Keinem macht er Unkosten und sagt, oder
deutet an wie es mit dem Patienten steht. Er ist sehr gescheit
hat schon &lt;u&gt;Operationen geliefert, die bew&lt;/u&gt;underungswürdig sind.- 
Dem Boten, den wir zu Andes schickten sagte Vater alles wie es ihm
ist. Als der Bote dieses dem Arzte mitgeteilt hatte, fragte der Arzt: hat
Herr Klee auch einen Bruch? Dies wußte der Bote nicht.- Nicht lange
wärte es, so war der Arzt an Vaters Bett. Der Arzt u. Vater unterhiel=
ten sich nun u. Vater gab an er sei verschopft. [FOOTNOTE = verstopft] Wenn sie dieses denken, so
wollen wir ein Gristir  [Klistier] geben. Der Arzt versuchte dieses Gristir,
((ich hatte einen Hafen voll kochend Wasser gemacht u. trug kaltes und
heißes Wasser nebst einigen kleinen und großen Häfen u. Zuber
ins Zimmer.)) welches er sich aus diesem Wasser selbst zurecht machte, Va=
ter bei. Doch mehrmals mußte der Arzt den Versuch machen immer
ohne Erfolg - da Vater zuviel preßte, jukte. Da nun der Arzt sah, daß
es nicht möglich ist, Vater ein Gristir beizubringen, verschrieb er
Rizinußöl. Der Arzt fragte nun, wann er das letzte mal gepißt
habe ich glaub ich kann gar nicht pissen. So oft Vater probir=
te zu pissen, es ging nicht. So wollen wir ihm das Wasser ab=
lassen. Herr Andes fuhr mit einem Silberröhrchen durch doch statt
Piß (welches hätte sollen kommen) kam etwas Blut u. Eiter. Ei
ei sagte der Arzt. Herr Dr. wußte nun, was es war. Doch
verordnete er ein leinenes Handtuch in gut lauwarmen Wasser, so
wie es Vater haben könne auflegen; u. zwar alle zwei Stunden das
Tuch muß Verordneten möglichst frischen Wasser fest ausdrehen u. mehr=
fach zusammengelegt auf den Leib legen u. ein Wollenes darüber.
Wäre es eine Erkältung gewesen, &lt;s&gt;so&lt;/s&gt;Blasenkatar (geschwulst der
Röhre, so hätte dies wirken müssen bei steter Bett u. Zimmer 
temeratour, denn Tag und Nacht durfte das Feuer nicht ausge=
hen,  doch durfte auch nicht zu warm sein; so stand die Zimmerthüre
etwa 1/4 auf, das Zimmer hausen [draußen bzw. nebenan] wurde gelüftet, so, daß die Luft
im Krankenzimmer gesund war. Wie es nun wurde, weißt Du ja
durch die Briefe. Das ich Dich lieber Eugen tausendmal herwünschte kannst
Du Dir denken. (Das Gristier blieb nicht bei bei Vater, das Rizinußöl wirkte derart,
daß 6 mal in zwei Tagen Stuhlgang erfolgte. Auch in den folgenden
Tagen ging der Stuhlgang --- Vater konnte sich fast nicht
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;rengenieren [regenerieren] u. mang [dazwischen] unangenehmes haben wir durchgemacht.--
Alles ausfürlich kann ich Dir ja nicht schreiben. Alle Wäsche besorgte und
reinigte ich selbst; denn ich wollte nicht, daß er von Anderen Menschen beurteilt
würde. Fremd ist fremd - eigen ist eigen. Ob wir uns einen bleibenden
Schaaden zugezogen haben - ich hoffe nicht. Herr Doktor sagte: dieser
Umstand fängt an so dick wie eine Nadelspitze u. wächst wie eine Erbse
wie ein 5 Pfennigstück, wie ein Thaler u.s.w. bis es ausbricht, Wodurch
es entsteht. Mehrfacher Grund. Erstens ob die Eltern mit Krebs behaftet waren --
vererbung [insertion:] im Blut[/insertion]. Samenansatz weil Vater noch zu rüstig war u. nicht
wie andere Alte Leute [insertion:]die abgeschaft sind[[/insertion] kein Bedürfniß mehr hatten. Kräftig gelebt
keine Kräfte verbraucht. Ja, Vater war zu üpig und sehr kurrant [kurant] noch.
Hätten wir ihn noch in seiner Thätigkeit gelassen, so wäre er fielleicht
noch gesund, oder die Mutter hätte noch gelebt. Herr Doktor sagte
von 100 Männern (al&lt;u&gt;ten) sterben 1/3 an dieser Krankheit&lt;/u&gt;.------
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! noch manches werde ich Dir mitteilen von Vater in Briefen.
Als Vater gestorben war, ließ ich alles anordnen, wie üblich bei diesen Fällen
auch ließ ich wie bei der l. Mutter einen Schnitt in die Pulsader machen (zur Be=
ruhigung wirklichen Todes.) Sein Sarg war ganz mit schwarzem Tuch umzogen - drei
aus Tuch verfertigten, fast kranzänlichen Pfuffen mit sehr vielen Loorbeer=
sträuschen bildeten das obere um welches weis gestickt 24 mal "Ruhe sanft"
umgeben war. Das innere weiß alles schön gemacht. In&lt;s&gt;h&lt;/s&gt; seinen Händen
hielt er ein schönes Blumenbuquet von Frl. Lottchen Schweitzer. Ebenso
erhielt er einen großen schönen mit eigenen Händen verfertigten
Kranz von Fam. Schweitzer. Einen schönen Immergrün Kranz erhielt er
von Familie Quirng Lehrers Callbach.-- Bei der Beerdigung sang der Ge=
sangverein Callbach ein Lied am Hause, zwei Lieder am Grabe. Nach der Einsegnung
wurde förmlicher Gottesdienst gehalten - Leidtragende &amp;amp; Theilnehmer gingen
in die Kirche, welche ganz angefüllt war. Die Rede haben wir Dir geschickt. Mein Söhnchen
tröstete mich mit folgenden Worten: Sei [insertion:] ruhig [/insertion] Mamáchen ich hatte den Großvater
auch so lieb u. kann es ich ändern. Denn da kann man ja nichts mehr machen,
wenn die Leute gestorben sind. Jeden Samstagabend trägt sein geliebter
Enkel ein Strauß Blumen zum lieben Großvater.--
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So tröste Dich nun - es werden uns wieder andere Zeiten kommen.
Ich war und bin Deine liebe Schwester. Bei der lieben Familie Riet sowohl
als auch in Deinem Vereinen (welche Du jetzt nicht vernachläßigen darfst)
wirst Du wieder Deinen Geist ermannen. Das beste ist, man hält sich
ganz ruhig u. sucht die Gedanken niederzuhalten. Was sich von Vater
an geschriebenen xtra vorfindet - erhällst Du nach. Grüße die liebe Mina u.
seinen Mann recht herzlich von uns. Ich will nun für heute dis Schreiben
schließen, mit dem Wunsche, daß Du Dich nicht mehr zu sehr kümmerst,
denn Du mußt ein Mann sein ein Vater auch in dem Trauer nicht verzagen
im Glück nicht stolz. Ich gedenke stets Deiner mit herzinniger Liebe und
tröste und küsse Dich in Gedenken Dein Malchen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;die herzlichsten Grüße von Heinrich,
alles wird er Dir besorgen.   [/second writer writes pages 3 and 4]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>&lt;div id="scripto-transcription-page-html"&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;br /&gt;Schmittweiler, den 10. Juni 1896&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mein geliebter Bruder Eugen!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Deinen letzten traurigen Brief, sowie Deine Vollmacht haben wir erhalten. Deines Briefes wegen, will ich Dir alles mitteilen, was nur eine treue Schwester mitzuteilen vermag von Vater, den wir so lieb hatten. Noch wirst Du Dir Gedanken machen und sinnen - wäre zu helfen nicht die möglichkeit gewesen? - Eugen! Alles, was zu sinnen und zu denken nötig war ist geschähen. Du schriebst mir, Deine Denkkraft höre auf, unsere Denkkraft war nicht minder angestrengt, ja, ich zehrte mich fast auf, so lange Vater darnieder lag. Mein erstes, welches ich anwendete, als sich Vater über Leibschmerzen beklagte war: heiße Dampfbäder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit Kamillen und später noch mit Heyblumen. Über diesen Dampf, (der jedoch so sein mußte, wie es Vater haben konnte) setzte sich Vater: Ich kochte Pfefferminzthee, heißes Bier mit Ei, süßen Rahm, Sauermilch, Buttermilch, kochte Zwetschen recht viel, so, daß ich einige Tassen Zwetschenbrüh erhielt kurz, was schnell zu gebote stand wurde angewendet, doch sein Zustand besserte sich nicht. Ich legte das Deckbett ganz vorn bin u. sagte Vater solle sich mit dem Laib an das weiche anlehnen. Vater sah mich dankbar an und sagte dieses tut mir gut. Wenn Vater so einwenig mit dieser Lage geruht hatte, goß ich immer wieder frisches Wasser nach für Dampfbäder, denn ich dachte bei Krämpfen würde dieses gut sein. Ich selbst war beständig um den Vater - Heinrich zu jedem sprun&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;g bereit. Einen brävern Mann, wie Heinrich in Vaters Krankheit war, gibt es nicht mehr - ich werde auch Heinrich ewig dankbar sein. - So haben wir einen Tag herum gewirtschaftet, aber es wurde nicht besser. Ich muß einen Arzt haben, den ich spüre, daß es noch gar nicht besser ist. So schickte ich morgens 4 Uhr nach Meisenheim u. ließ den besten Arzt holen. [insertion:] (1. Ostertag u. geburtstag Vaters) [/insertion] Nicht unterlassen will ich, eine Beschreibung der Persohn des Doktors zu geben; denn alles, war mir wichtig u. somit auch Dir: die Adresse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[second writer writes pages 3 and 4:] &lt;br /&gt;&lt;u&gt;Doktor Andes in Maisenheim.&lt;/u&gt; Herr Andes hat alle möglichen Schulen besucht und studierte noch weiter bis zu seinem 30sten Lebensjahre. Erst nachdem er sich in seinem Studium vervollkommnet hatte begann er seine Prakzis [Praxis]. Jetzt ist er ein Mann von ungefähr 50 Jahren, hat dieselbe Krankheit die Vater hatte schon sehr oft behandelt u. vor zwei Jahren hatte sie auch ein Pfarrer in Maisenheim. Andes ist sehr einfach, fast wie ein Bauer (ohne Manschetten u. eine Deckkrawate trug er auf blauem Jägerhemd sogar stetz 2 u. zwar Sonntags. Eine einfache Kappe als Kpfbedeckung [Kopfbedeckung]. Doktor Andes ist Millionär. Keinem macht er Unkosten und sagt, oder deutet an wie es mit dem Patienten steht. Er ist sehr gescheit hat schon &lt;u&gt;Operationen geliefert, die bew&lt;/u&gt;underungswürdig sind.- Dem Boten, den wir zu Andes schickten sagte Vater alles wie es ihm ist. Als der Bote dieses dem Arzte mitgeteilt hatte, fragte der Arzt: hat Herr Klee auch einen Bruch? Dies wußte der Bote nicht.- Nicht lange wärte es, so war der Arzt an Vaters Bett. Der Arzt u. Vater unterhielten sich nun u. Vater gab an er sei verschopft [verstopft]. Wenn sie dieses denken, so wollen wir ein Gristir [Klistier] geben. Der Arzt versuchte dieses Gristir, ((ich hatte einen Hafen voll kochend Wasser gemacht u. trug kaltes und heißes Wasser nebst einigen kleinen und großen Häfen u. Zuber ins Zimmer.)) welches er sich aus diesem Wasser selbst zurecht machte, Vater bei. Doch mehrmals mußte der Arzt den Versuch machen immer ohne Erfolg - da Vater zuviel preßte, jukte. Da nun der Arzt sah, daß es nicht möglich ist, Vater ein Gristir beizubringen, verschrieb er Rizinußöl. Der Arzt fragte nun, wann er das letzte mal gepißt habe ich glaub ich kann gar nicht pissen. So oft Vater probirte zu pissen, es ging nicht. So wollen wir ihm das Wasser ablassen. Herr Andes fuhr mit einem Silberröhrchen durch doch statt Piß (welches hätte sollen kommen) kam etwas Blut u. Eiter. Ei ei sagte der Arzt. Herr Dr. wußte nun, was es war. Doch verordnete er ein leinenes Handtuch in gut lauwarmen Wasser, so wie es Vater haben könne auflegen; u. zwar alle zwei Stunden das Tuch muß Verordneten möglichst frischen Wasser fest ausdrehen u. mehrfach zusammengelegt auf den Leib legen u. ein Wollenes darüber. Wäre es eine Erkältung gewesen, &lt;s&gt;so&lt;/s&gt;Blasenkatar (geschwulst der Röhre, so hätte dies wirken müssen bei steter Bett u. Zimmer temeratour, denn Tag und Nacht durfte das Feuer nicht ausgehen, doch durfte auch nicht zu warm sein; so stand die Zimmerthüre etwa 1/4 auf, das Zimmer hausen [draußen bzw. nebenan] wurde gelüftet, so, daß die Luft im Krankenzimmer gesund war. Wie es nun wurde, weißt Du ja durch die Briefe. Das ich Dich lieber Eugen tausendmal herwünschte kannst Du Dir denken. (Das Gristier blieb nicht bei bei Vater, das Rizinußöl wirkte derart, daß 6 mal in zwei Tagen Stuhlgang erfolgte. Auch in den folgenden Tagen ging der Stuhlgang --- Vater konnte sich fast nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;rengenieren [regenerieren] u. mang [dazwischen] unangenehmes haben wir durchgemacht.-- Alles ausfürlich kann ich Dir ja nicht schreiben. Alle Wäsche besorgte und reinigte ich selbst; denn ich wollte nicht, daß er von Anderen Menschen beurteilt würde. Fremd ist fremd - eigen ist eigen. Ob wir uns einen bleibenden Schaaden zugezogen haben - ich hoffe nicht. Herr Doktor sagte: dieser Umstand fängt an so dick wie eine Nadelspitze u. wächst wie eine Erbse wie ein 5 Pfennigstück, wie ein Thaler u.s.w. bis es ausbricht, Wodurch es entsteht. Mehrfacher Grund. Erstens ob die Eltern mit Krebs behaftet waren -- vererbung [insertion:] im Blut[/insertion]. Samenansatz weil Vater noch zu rüstig war u. nicht wie andere Alte Leute [insertion:] die abgeschaft sind [/insertion] kein Bedürfniß mehr hatten. Kräftig gelebt keine Kräfte verbraucht. Ja, Vater war zu üpig und sehr kurrant [kurant] noch. Hätten wir ihn noch in seiner Thätigkeit gelassen, so wäre er fielleicht noch gesund, oder die Mutter hätte noch gelebt. Herr Doktor sagte von 100 Männern (al&lt;u&gt;ten) sterben 1/3 an dieser Krankheit&lt;/u&gt;.------&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lieber Eugen! noch manches werde ich Dir mitteilen von Vater in Briefen. Als Vater gestorben war, ließ ich alles anordnen, wie üblich bei diesen Fällen auch ließ ich wie bei der l. Mutter einen Schnitt in die Pulsader machen (zur Beruhigung wirklichen Todes.) Sein Sarg war ganz mit schwarzem Tuch umzogen - drei aus Tuch verfertigten, fast kranzänlichen Pfuffen mit sehr vielen Loorbeersträuschen bildeten das obere um welches weis gestickt 24 mal "Ruhe sanft" umgeben war. Das innere weiß alles schön gemacht. In&lt;s&gt;h&lt;/s&gt; seinen Händen hielt er ein schönes Blumenbuquet von Frl. Lottchen Schweitzer. Ebenso erhielt er einen großen schönen mit eigenen Händen verfertigten Kranz von Fam. Schweitzer. Einen schönen Immergrün Kranz erhielt er von Familie Quirng Lehrers Callbach.-- Bei der Beerdigung sang der Gesangverein Callbach ein Lied am Hause, zwei Lieder am Grabe. Nach der Einsegnung wurde förmlicher Gottesdienst gehalten - Leidtragende &amp;amp; Theilnehmer gingen in die Kirche, welche ganz angefüllt war. Die Rede haben wir Dir geschickt. Mein Söhnchen tröstete mich mit folgenden Worten: Sei [insertion:] ruhig [/insertion] Mamáchen ich hatte den Großvater auch so lieb u. kann es ich ändern. Denn da kann man ja nichts mehr machen, wenn die Leute gestorben sind. Jeden Samstagabend trägt sein geliebter Enkel ein Strauß Blumen zum lieben Großvater.--&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;So tröste Dich nun - es werden uns wieder andere Zeiten kommen. Ich war und bin Deine liebe Schwester. Bei der lieben Familie Riet sowohl als auch in Deinem Vereinen (welche Du jetzt nicht vernachläßigen darfst) wirst Du wieder Deinen Geist ermannen. Das beste ist, man hält sich ganz ruhig u. sucht die Gedanken niederzuhalten. Was sich von Vater an geschriebenen xtra vorfindet - erhällst Du nach. Grüße die liebe Mina u. seinen Mann recht herzlich von uns. Ich will nun für heute dis Schreiben schließen, mit dem Wunsche, daß Du Dich nicht mehr zu sehr kümmerst, denn Du mußt ein Mann sein ein Vater auch in dem Trauer nicht verzagen im Glück nicht stolz. Ich gedenke stets Deiner mit herzinniger Liebe und tröste und küsse Dich in Gedenken Dein Malchen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;die herzlichsten Grüße von Heinrich, alles wird er Dir besorgen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 22. März 1896
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Bruder Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Winter ist nun vorüber; er war sehr
gelinde aber trotzdem waren hier so viele
Kranke wie ich es hier noch nicht erfahren.
Der rasche wechsel der Witterung sei meistens
schuld daran gewesen. Oft! lieber Eugen dach=
te ich an Dich und deine viele Arbeit und
wie Du nur so viel ferttig bringen kannst.
Doch, wenn man Anerkennung findet, so
tut man ja gern alles und zwar mit Lust u.
Liebe. Ist Dir die Arbeit zu viel, so kannst
Du ja abgeben davon es besteht ja kein
Zwang. Ich wünsche Dir auch fernerhin
das beste Wohlergehen, Gesundheit und
Zufriedenheit. Neider hat man zwar auch,
wenn es einem ja nur einigermaßen gut
geht, so mißgönnen sie einem dies und sehen
mit schälen Augen darnach. Doch - wer
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page #:2] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neider hat, hat Brot, wer keine hat - hat
Not. Allen recht machen kann mans nicht;
man wirke gut auf sich, so wirkt dies gut
auf andre. Unverzagt stets mäßig Schritt
für Schritt vorwärts ist mein [?]L[/?]  - Wort [footnote: Losungswort]. Sehe
ich doch in meinem Söhnchen wie die Zeit ver=
geht. Sehr ist er diesen Winter gewachsen. Wür=
dest Du ihn manchmal sehen, Du würdest
gewiß auch Deine Freude haben an ihm.
Er ist so verständig und strebsam. An Weih=
nachten bekam er wieder sehr verschiedenes.
Einen dunkelbraunen Anzug mit schöner Aus=
stattung. Einen Havelock (Mantel hellfarbig.)
Eine Seidenblischkappe [footnote: Plüschkappe] (Barett mit feiner Seiden= [insertion:] kordel u Quwasten [/insertion]
Ein weises Fular [footnote: Foulard]. Ein paar Stiefel mit Glans=
lederstülpen u. Rippen. Ferner ein Lotto-Spiel
mit welchem der liebe Großpappa mit Eugen
die schönste Unterhaltung hatten und Eugen
spielend die Zahlen von 1-100 lernte. Er be=
kam ferner noch von Bekannten allerlei: Auch
Deine schöne Gabe machte ihm große Freude.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page #:3]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst lachte er ganz laut, dann wurde er plötzlich
sehr ernst und sagte zu mir leise, er wolle das
Geld nachzählen, obs auch stimme. Er zählte
es, tat es in seine Umhängtasche und verwarte
diese in No sicher [footnote: Numero sicher]; dann gings in die Schule. Er
und Pappa trugen es nach Callbach in die Ver=
zinsungskasse. Eugen ist manchmal, wenn er
etwas durchsetzen will sehr schlau. Unlängst 
war eine Seiltänzergesellschaft hier. Heinrich
meinte: diese leiste doch nicht viel und fragte
lächelnd Eugen, wie viel es seien. Da sagte Eu=
gen stramm: 60 Mann. Nun konnte sich
Großvater nicht länger halten und lachte und
wir alle mit. Er dachte: sage ich wenig, so heißts
zu Hause bleiben das ist nichts. An der Prüfung
(am 5. Februar) sei er sehr herzhaft  unscheniert 
in allem gewesen. Er lernt gut; ich staune
manchmal wenn ich höre wie er lernt. Wenn
er gesund bleibt, werden wir noch manchmal
froh sein mit ihm. Öfters spricht er von seinem
Amerikaner Onkel. Mit größter Aufmerk=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, author #2:]
herzlichen Gruß
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein [roman:] &lt;i&gt; H. Haas &lt;/i&gt; [/roman] [/page 3, author #2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! Am 8. Aprill ist Vatersgeburtstag 77.J. An diesem Tage schickt er einen Brief an dich mit vie=
len Liedernotitzen. Der Brief ist jetzt schon geschrieben bleibt liegen, bis am 8. Apl. Er hofft sehr
auf einige Zeilen obwohl er weis, daß du keine Zeit hast. L.E. sei doch so gut u. schreibe sofort wenige
Zeilen, so wird er wieder doppelt froh sein. Unser Vater hat schon ein hoes alter, welches sich noch be=
deutend höer stellen wird, denn er ist recht gesund und munter. Sein Eugen ist alles,
was er denkt und fühlt. Er ist sehr froh und von Herzen glücklich, daß du nun eine so schöne 
Existenz hast. { Möge stets Gottes reichster Segen bei dem Gelingen Deiner Unternehmen sein} D. tr. Malchen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page #:4] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;samkeit hört er dem Vorlesen Deiner Briefe zu und
will das, was sein Onkel für ihn geschrieben hat,
z. B. er solle fleißig sein u.s.w. extra nochmals
gelesen haben. Es ist dies ein Sporn wenn ich nur
sage „soll ichs dem Onkel schreiben“ mit diesen
Worten kann ich Eugen am Bändel führen wie
ich will, ohne ihn zu Zanken oder Schlagen.
Eben baut er im Gartenhaus ein Nest aus Moos
für den Osterhaas. Kunstvoll ist es ausgehöhlt
und oben wieder bedeckt gleich einem Backofen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwa 100 Einer würden sich ganz gut darin unter=
bringen lassen. Ich könnte gerade so fortschreiben
12 Briefe von ihm. Lieber Eugen! Ich bin still beglückt
und lebe in der Hoffnung des Wiedersehens. Ich denke
an Schiller, wie es in seinen schönen Gedichten heißt:
„Der Mann muß hinaus muß wetten und 
wagen darf niemals verzagen u.s.w.“ O! lieber
Eugen wie ist die Welt [insertion:] so schön [/insertion] so groß, doch nirgends ist‘s 
so weich als auf dem lieben Mutterschoos. Eine
liebe Mutter hatten wir an Mutterliebe
reich für die Ihrigen. Wir wollen uns noch heute
im Geiste von ihren treuen Augen beschauen und 
von ihrer lieben Hand führen lassen. Sollten Stunden
[page 4, right margin:]
der Wehmut eintreten, o! sie hält uns aufrecht und spricht: „ Sei glücklich in der Fern mein
liebes Kind, sei bescheiden und erhaben, so wird so manche Seel an Dir 
sich wieder laben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So bringe ich Dir nun eingedenk meiner treuen Schwesterliebe die herzlichsten Grüße
und Küsse von uns allen [insertion:] der [/insertion] besonders deiner dichliebenden
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mahlchen.
[/page 4, right margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Heinrich Haas to Eugen Klee, March 22, 1896. Heinrich Haas was the husband (later widower) of Eugen Klee’s sister Amalia.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[written in pencil:] [Jan 20, 1896] [/written in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier den Brief an Deinen
Vater u. Haases. Ich
bitte Dich nichts &lt;u&gt;davon&lt;/u&gt;
noch &lt;u&gt;dazu&lt;/u&gt; zu thun. 
Wenn Du denkst, so lege 
noch für Dich einige Zeilen 
bei. Dieß würde mich 
sogar sehr freuen.
Ich hätte ihm noch sehr 
vieles zu schreiben ge=
habt, doch ists fürs I genug. 
Wie geht es Dir? Hoffent=
lich gesund. Besuche uns 
einmal jederzeit herz=
lich willkommen! 
V. Grüße 
H Lacmann
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;In Eile!&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[?] B. die Feierlichkeit zu dem 
18. - 19. d. M. stattgehabten
25 jäh Jubiläum d. deutschen
Kreises verlief bei Reden,
Musik, Gesang pp. wirk=
lich großartig! Deutsch
war Trumpf, u. wird 
es in dem Lande stets
mehr u. mehr. Halte aus.
Ich bin eben Collektor für
den Wohlthätigkeitsverein
dahier, unter dessen Aufg
ein neues deutsches 
Waisenhaus gebaut 
werden soll. Das ist 
Wirken, das ist Leben!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin] bei nur reichen prominenten Deutschen [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Lege dieß noch Deinem 
Vater bei, als Andenken 
in sein Handbuch. 
&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Dich quälen Angst u. Sorgen jeder Art,
Und Niemand wollt' Dir eine Freude geben,
Ach! hättest Du früher doch nicht so gespart
So wär' Dir heute viel erspart ge=
(Cherdron) blieben!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Erinnerung 
an D. F.
[?]. H. Lacmann
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das sind keine Karlsschüler in Schillers
Räuber. Wer ist die Amalia? 
aber auch keine &lt;u&gt;Bürgers&lt;/u&gt;!
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Freund!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du wirst Dicht sehr ge=
wundert haben, als ich Dir kürzlich v.
New York aus die Zeitung übersandte, 
wo aus einem Artikel derselben, Dei=
nes Sohnes Eugen rühmend Erwäh=
nung gegeben wurde! Es freute 
mich, als Nachbar u. einstiger Jugend=
freund so ungemein, daß ich nicht 
umhin konnte, stillschweigend da=
rüber hinweggehen zu können,
da ich ja nur zu gut weiß, wie 
Dein gutes väterliches Herz für 
Deine Familie stets übersprudel=
te. Und was wird das für ein 
bitteres Weh für Dich gewesen sein. 
Doch gewiß ein weit größeres
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;als ich s. Z. der alten Heimath
Valet sagen konnte! Ich ging zu 
meinen guten, wohlerzogenen 
Kindern, von einem Gesindel nied=
rigster Denkart, herz= u. gefühl=
los, u. mir wartete ein ruhiges 
angenehmes Heim, wo ich mich so 
glücklich u.  angenehm fühle! 
Sei ruhig! Auch Deinem Eugen 
&lt;u&gt;ist das Loos gefallen auf das
Liebliche&lt;/u&gt;: Ph. Dahls Leichentext)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich besitze dahier einen Freund, 
der in derselben Catagerie wie 
Dein Eugen steht, u. mit Musik 
unterricht u. Dirigent &amp;amp; Organ=
ist prachtvolle Stellung hat. 
Mit demselben habe ich schon des 
Öftern alte deutsche Volkslieder 
[insertion:] d. Melodie [/insertion] vorgesungen, wo er dieselbe so=
dann stenographirte, u. an das
musikalische Comitee des pfälz=
ischen Sängerbundes Speyer 
einschickte.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Dieser junge Mann bewarb sich diesen 
Sommer um eine vakante Stelle im
Philad. Conservatorium, u. ich gab 
ihm den Auftrag, mir Eugen aus=
findig zu machen, u. er that es! 
Seitdem wechseln wir Briefe pp.
u. ich bin gern bereit ihm mit Rath
u. That beizustehen, event. Dir 
zu Liebe, ihm Vaterstelle zu er=
setzen! Denke Dir doch nicht, daß
es Eugen jetzt noch so leid thut
Vater, Schwester u. Schwager Haas 
verlassen zu haben. Denn was 
konnte ihm die undankbare 
schadenfrohe Heimath u. deren 
in Verstand u. Gemüth zurück=
gebliebenen Insassen bieten? 
Nichts! Nicht einmal eine kleine 
Aufbesserung, geschweige denn 
eine dauernde Stellung; das
ist so die Manier der dort Ton=
angebenden, u. rechnen sich dann
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;als Gescheidt &amp;amp; Geschicklichkeit 
währendem es teuflischer Höllen=
plan zu nennen wäre!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gut! Dein Eugen ist hier in 
sicherer Hut! Die Erziehung und 
das gute u. den hellen Verstand 
denn Du ihm gabst, entfalten sich 
in diesem goldnen Lande der 
Freiheit ungemein u. zum 
Himmel aufstrebend. Und das [insertion:] hat [/insertion]
Eugen bis heute schon bewiesen.
Wo deutsche Treue, Redlichkeit 
u. Fleiß u. Geschicklichkeit 
mit Validität in dieses Land 
kommt, ist der Erfolg sicher und 
Niemand in der Welt wird solchem 
Manne die &lt;u&gt;Krone&lt;/u&gt; rauben!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Amerika ist ja grade das rechte 
Land, wo Musik u. Gesang blüht,
u. denke Dir, die Millionen hier 
wohnenden deutschen promin=
enten Familien wollen die deutsche
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Musik u. den deutschen innig 
warmen Gesang vermissen? 
O nein! Deutsch ist u. bleibt 
deutsch, u. grade hier in der
größten Republik der Welt 
ist deutsche Ehrlichkeit u. deutsche 
Sitte noch nicht flöten gegangen. 
Ich wünschte, Du sähest einmal,
wie hier deutsche Feste, Sedan
od. schon seit Samstag bis früh
das 25 jährige Jubiläum der
Errichtung des großen neuen
deutschen Reiches gefeiert
wird. Arm in Arm, und Herz
an Herz! u. die Seele voll Jubel 
aber trotzdem sind wir Am=
erikaner u. lieben die freie
Constution der Unitet [sic] States. 
Schon werden die Ehrenstellen
wie Major, Richter Alderman
(Stadträthe) an Deutsche ge=
geben, und der Deutsche ist 
heute nicht mehr der sog.
Dutschmen, nein er ist 
Gentleman schon geworden 
durch seine Ehrliche Rechtschaffenheit.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Und das, lieber guter Freund schlägt 
durch in aller Welt! u. warum
sollte es hier nicht sein? Verbanne
verscheuche, verjage also Deine 
Sorgen. Ermanne Dich in dem süßen
Gedanken, daß Du Deinen 
Sohn selbst bildetest an Herz u. 
Geist, Du warst ihm ja selbst 
das Conservatorium München. 
welches ihm neue 1000 fältige 
Früchte bringt. Die &lt;u&gt;bösen&lt;/u&gt;
Menschen gedachten es böse
zu machen, &lt;u&gt;Gott &lt;/u&gt; aber hat es
gut gemacht. Lasse mich nicht 
reden von Jenen mißgünstigen 
Nimmersatten, denen Du Dein
Kalchen opfertest, wie kannst Du 
bei solchen Ungebildeten Liebe 
erwarten? Schweigen will 
von denen Subjekten, die beru=
fen wären Friede u. Eintracht 
u. Nachsicht üben! Grade diese
Sorte sind es von jeher gewesen 
die die Rolle Wolf gespielt: wie 
im Alpenjäger v. Schiller es heißt: 
"Raum für Alle hat die Erde;
Wolf! Warum verscheuchst Du m. Herde
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Es grüßt dich, Herrn, Frau Malchen Haas 1000 mal
Euer F. X. Lacmann [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 14. 9. 1895.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt; Lieber Bruder Eugen! &lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oftmals wirst Du geliebter Bruder 
unserer gedenken und auch öfters schon gewünscht 
haben, uns bei Dir zu haben. Bei uns 
geht es noch recht gut, auch sind wir alle 
gesund. Schon sehr lange hatten wir kei=
nen Regen mehr und ist infolge dessen große 
Trockenheit in Gärten und Feld. 26 Grad 
Hitze im Schatten in der Sonne weit über 
30 Grd. Dabei gehen die Leute ins Feld arbei=
ten. Eben ist es doch nicht mehr so zu unge=
mütlich heiß. Nachts und frühmorgens ist es 
kalt. Sehr oft denke ich an Dich, und wünsche,
daß Du nur gesund bleiben mögest. Ich habe 
Dich so sehr, sehr lieb und glaube deßhalb,
daß es mir vergönnt sein wird, Dich wie=
der zusehen. Ach, wie oft beschaue ich Dein 
liebes Bild, jeder Zug an Dir und Dei=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;ne ungezwungene Haltung ist edel. Zu meinem 
großen Erstaunen bekomme ich aber kein Heimweh.
Warum ich so fest und mutvoll bin, ich weiß es nicht -
ich denke immer dies sei Deine Bestimmung gewesen, 
so sei es am besten für Dich. Ich denke niemals Du 
seiest nicht in der Heimat - denn Du bist in der Hei=
mat, überall ist unsere Heimat, so weit sich 
Gottes blauer Himmel wölbt. In wenigen Tagen 
können wir per Bahn u. Schiff beisammen sein. Dann 
hast Du ja auch die lieben Verwandten, welches ein 
Trost ist für mich. Lieber Eugen! wir wollen uns 
stets &lt;u&gt;mutvoll&lt;/u&gt; &lt;u&gt;selbst emporheben&lt;/u&gt; und in Treue und 
Liebe unsere Pflicht tun und stets in Bescheidenheit 
bleiben. "Vater und Mutter werden uns verlassen.
Wir aber wollen uns selbst nicht verlassen."
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! ist man bescheiden, so ist man in jeder Zeit 
glücklich. Ist man zufrieden im Herzen, so wird das 
ganze Blut froh (d. h. nicht laut lachen etwa) stark und 
kräftig. Besondere Freude wird Dir bereiten, zu hö=
ren, daß unser Vater noch recht kurrand ist.
Er läßt Welt, Welt sein und wird dabei
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;jedenfalls zum größten Erstaunen der Erbenwollenden 
immer froher und dicker. Er ist froh, daß Du in 
Amerika bist dort sind hunderlei Aussichten 
für Eugen sagt er; und gefällt es ihm nicht,
so ist er zu jeder Stunde freundlich bei uns aufge=
nommen. L. Eugen! Solltest Du das Klima nicht 
haben können, so opfere ja Deine Gesundheit nicht 
und komme wieder zu uns. Soldat[insertion:]enresairfist [sic] [/insertion] müßtest 
Du aber sein, sobald Du hierher kämest. *) Wenn
Du einwenig Zeit hast, so schreibe einige Zeilen 
nur so viel, ob Du Dich noch wohl befindest u.
Vater wieder einige Zeilen Deiner Hand sieht. Mit 
etwaichen Neuigkeiten, will ich mich heute 
weniger befassen, da Dir auch Heinrich schrei=
ben will. Vater hat noch nicht lange an Dich 
geschrieben, so möchte Heinrich mit Schreiben 
noch warten, bis Du einmal wieder geant=
wortet hast. Heinrich ist recht gut und fleißig,
(etwas stramm) wer so nicht ist, mit dem ist nichts 
sagt er öfters; heute heißt "hab den Kopf auf."
Ich sagte schon öfters scherzweise zu ihm: "Du wärst 
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;) Hierüber will ich mich auf Dein Verlangen näher erkundigen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;recht für nach Amerika. Unlängst sagte ich: Hein=
rich Du bist doch gar zu schreibfaul. Lächelnd sagte 
er, was soll ich nur schreiben! Ich besuche einmal 
meinen Schwager damit ist auch etwas ordent=
liches gemacht. Ich glaube, er und Herke Tante ma=
chen als Plan übers Amerika fahren. Auf dem 
Blechhammer gefällt es Heinrich so sehr gut. Er ist 
immer ganz glücklich, wenn er von dorten erzählt,
und wie froh sie alle u. so herzlich mit ihm seien. 
Emil war unlägst in Maisenheim, schrieb 
uns eine Postkarte mit den herzlichsten Grüßen. 
O! lieber Eugen! Was ein gutes Geschäft haben 
die Verwandten auf dem Blechhammer! Heinrich 
kann nicht genug erzählen. Eben wird an 
der Bahn nach Maisenheim gebaut. Von hier sind 
sehr viele Leute beschäftigt dort, so, daß alle 14 Tage 
1000 M hierher kommen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich will nun zum Schlusse die herzlichsten 
Grüße an die lieben amerik. Verwandten senden von
uns allen, und alle grüßen wir Dich teurer 
Bruder Deine treue Schwester 
&lt;u&gt;Malchen.&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler                         31. Aug. 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Gedanken sind stets bei Dir, aber heute
fühle ich mich besonders veranlaßt Deiner zu
gedenken u. Dir brieflich dies mitzuteilen. Heute sind
es zwei Jahre, daß Du Abschied von mir genommen
hast, um Dein Glück  in der weiten Welt zu suchen,
das Du hier nicht zu finden glaubtest. Überle=
gend u. entschlossen hattest Du den gefährlichen u. gewag=
ten Schritt unternommen u. mit männlichem Mute
ausgeführt. Ich konnte Deinem Unternehmen nicht
entgegen sein, weil Du ja zu jeder Zeit wieder kom=
men kannst u. weil ich einsah, daß Du für die Hei=
mat nicht erzogen warst, um Dein Leben in niederer
Stellung hinzubringen u. Kraft u. Gesundheit darin
abzunützen, sondern für ein Land in dem Du Dich frei
bewegen u. Deine  Kenntnissen besser verwerten
kannst. Dieses Land hast Du gefunden nach all dem,
was ich von den Vereinigten Staaten u. Deinen
Verhältnissen weiß. Heute gesteh ich Dir offen meinen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmerz, den ich empfunden hatte, als Du mir Dein
Vorhaben mitgeteilt hattest - es war das Schmerz=
lichste für mich in meinem ganzen Leben, aber Dein
Wohl u. Dein zu hoffendes Glück machten mich stark
Dir freundlich u. liebevoll meine Einwilligung
zu geben u. machten mich stark die Trennung stand=
haft zu ertragen. Wie mir es war, als Du mir an
der Mühle die Hand zum Abschied gereicht hattest -
will ich heute nicht mitteilen - es war mir
innerlich ganz anders, als ich Dir zeigte, aber Dein
entschlossener Mut gab mir die Gewißheit und
Beruhigung, daß Dich Dein Vorhaben zum gehofften
Ziele führen wird - daß Deine Energie für die
weite Welt taugt. Das schönste u. beste Land der Er=
de hast Du gefunden - ein Land, daß reich an allen
Erzeugnissen ist u. durch sich selbst bestehen kann,
durch seine Seemacht geschützt u. durch seine Staats=
verfassung  der innere Frieden gesichert ist. Von
liebevollen Freunden bist Du umgeben, die Dich
beehren u. sich in Deiner Nähe ganz wohl fühlen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es findet sich Niemand vor, der neidig oder rach=
süchtig ist, wenn er sich zurückgesetzt fühlt, sondern
trachtet darnach Dir ähnlich zu werden. Alles dies
ist bei uns anders. Unser Land liefert nicht den
erforderlichen Bedarf u. obgleich aufs Ausland an=
gewiesen, verlangen doch die Großgrundbesitzer
hohe Zölle - nur Industrie u. Handel oder Aus=
wanderung kann vor gänzlichem Ruin retten;
unsere Militärmacht ist stark genug um den
Frieden zu erhalten, aber unter welchen Opfern,
Steuerlast u. Gesetzen! Die Parole heißt: Be=
fehlen u. gehorchen, wodurch Unzufriedenheit u.
Parteihaß entsteht. Ich hätte Dir schon längst die
Reichstagsverhandlungen geschickt, um Dir Einsicht
davon zu geben, aber ich hielt es für besser von
Politik u. Kultussachen ganz abzustehn, denn die=
se zwei Thema werden noch manche Disharmonie
hervorbringen u. da mögest Du lieber die schöne
u. lehrreiche Gesang= u. Musikwerke studieren u.
den besten Gebrauch davon machen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! Wichtiger als der 31.Aug.
ist der 20. Sep. an dem Du zwei Jahre in
Deiner neuen Heimat bist. Wie glücklich magst
Du Dich gefühlt haben, als Du das Land gesehen
hast, nachdem Dein Herz sich gesehnt hat - als
Du die lieben Verwandten angetroffen
hattest - als Du den Preis in New-York er=
rungen hattest, als, um Dich zu beehren, Dein
25. Geburtstag so glänzend von Deinen Vereinen
gefeiert wurde, und wie glücklich wirst Du Dich
fühlen in solchen hoffnungsvollen Aussichten, um
das zu erlangen wonach jeder trachtet, nämlich:
sorgenlose Existenz. Wenn Du gesund bleibst,
wird Dir diese nicht fehlen - Du wirst Alles herr=
lich ausführen. Alle weitere Ermahnungen
meinerseits sind nun überflüssig, aber die bisheri=
gen erkenne als ein Segen von mir, die Dir noch
mangmal dienlich u. nützlich sein können. Ich
hätte Dich schon längst besucht, aber in Deinen Unter=
nehmungen wollte ich Dich in keiner Weise stören -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;erlauben es aber die Verhältnisse, so besuche
ich u. Heinrich Dich an dem Sängerfeste 1897
um alles Großartige mit anzusehen. Nach
all meinen Erfahrungen habe ich die Über=
zeugung, daß es Dir gut geht, daß Du Dich glück=
lich fühlst u. dies genügt. Vergleiche ich meine
Verhältnisse dagegen u. streiche den Unter=
schied zwischen einem Örtchen u. einer Großstadt,
so kann ich auch dasselbe von mir sagen. Zufrieden
kann man überall sein, wenn man gesund
ist u. eine annehmbare Einnahme hat. Mit
all dem bin ich versehen, denn Einfachheit war
eine meiner Grundsetze [Grundsätze] u. dies kommt mir
jetzt zu gut. Kann ich auch jetzt nicht bei Dir sein,
so denke ich wie so viele, die Kinder im Ausland haben.
Lieber Eugen! Welche Erfahrungen hast Du bis
jetzt gemacht u. welche wirst Du noch in 2 x 25
Jahren machen - Welche Freuden u. Leiden
wirst Du noch haben?
Du wirst noch &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; erfahren, was Dich &lt;u&gt;befremden&lt;/u&gt; wird.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Denke an die Grundsätze, die ich oft mit Dir
in vertrauten Stunden besprochen habe, um
jedem Ungemach Trotz zu bieten, so wirst Du
Alles leicht durchmachen; es mag kommen wie
es will. Es sagte Jemand zu mir: " Sie haben
&lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl, wenn sie sich über Beleidig=
ungen nicht ärgern - man darf nicht alles Un=
recht so von Jedem annehmen, ich würde -
da fiel ich ihm ins Wort u. sagte: "nicht war
draufschlagen oder vor Gericht herumfahren - 
ich kann mich so gut darüber hinaussetzen, als
sich sich ärgern u. wer mich beleidigt, beleidigt
auch andere u. muß alsdann vor die Sühne oder
vor Gericht erscheinen, um  sich strafen zu lassen,
wie sie unlängst erfahren haben. Niemand kann
mich ärgern, wenn ich mich nicht selbst ärgere u. um mit
Jedem auszukommen muß man ihn nehmen wie
er ist u. nicht wie er sein soll - nur das Schlimmste
ist dabei: zu wissen &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; er ist." Er konnte mir nur
entgegnen: das könnte ich nicht u. ich sagte ihm hierauf:
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;" Im Schlaf ist dieses &lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl auch nicht zu erlangen".
Lieber Eugen! Nach allen Nachrichten, die ich
von Dir habe fühle ich mich ganz beruhigt u. bin
stolz darauf, daß Du Alles so herrlich ausgeführt
hast u. daß Du bei Allen, die Dich kennen, in so
großer Achtung stehst. Wenn ich Dein Bild ansehe u.
Deine Briefe lese, fühle ich mich ganz in Deiner 
Nähe u. bin alsdann ganz zufrieden. Wenn ich
zuweilen Deine phylosophische u. pädagogische Wer=
ke lese, bedaure ich, daß sie so wenig bekannt sind - 
sie erinnern mich an so manche angenehme
Unterhaltungen, die wir miteinander hatten u.
daß Du durch sie Deine Bildung erhalten hast, die
Du nun mit Deiner Kunst in den Kreisen, in denen
Du verkehrst, so gut verwerten kannst. Die
angenehmsten Stunden kannst Du Dir in
Deinen musikalischen Unterhaltungen ma=
chen und dabei denken:
Ach wie ist das Leben schön.---
Man muß es nur verstehn.---
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Ja das Leben ist schön, wenn man sichs schön
macht - es ist aber auch ein Jammerthal,
wenn man sich mit Kummer plagt. Mein
Wahlspruch war stets bei aller Einfachheit:
froh zu leben. Lieber Eugen! Seitdem Du fort
bist, ist die Zeit gut vorüber gegangen u. wenn es
so fort geht, können wir zufrieden sein.  Es kom=
men aber für Dich außer Deinen Verhältnissen noch
verhängnisvolle Jahre, die Deine ganze Zukunft be=
stimmen. Du bist zu Allem gut vorbereitet, aber
wie Du nun Deine Kenntnissen u. Erfahrungen ver=
wertest, das ist die wichtige Frage. Es kommen
jetzt die Jahre in denen Du überlegen wirst, ob
Du Dir ein eheliches Glück, mit allen verhäng=
nisvollen Ereignissen, gründen willst - 
oder nicht. Dieses nun ist das Wichtigste von
Allem, was Dir noch bevor steht und von
Deinem Willen abhängt. Schiller sagt:
Prüfe sich wer sich auf ewig bündet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet.--
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, August 31, 1895. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler                         31. Aug. 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Gedanken sind stets bei Dir, aber heute
fühle ich mich besonders veranlaßt Deiner zu
gedenken u. Dir brieflich dies mitzuteilen. Heute sind
es zwei Jahre, daß Du Abschied von mir genommen
hast, um Dein Glück  in der weiten Welt zu suchen,
das Du hier nicht zu finden glaubtest. Überle=
gend u. entschlossen hattest Du den gefährlichen u. gewag=
ten Schritt unternommen u. mit männlichem Mute
ausgeführt. Ich konnte Deinem Unternehmen nicht
entgegen sein, weil Du ja zu jeder Zeit wieder kom=
men kannst u. weil ich einsah, daß Du für die Hei=
mat nicht erzogen warst, um Dein Leben in niederer
Stellung hinzubringen u. Kraft u. Gesundheit darin
abzunützen, sondern für ein Land in dem Du Dich frei
bewegen u. Deine  Kenntnissen besser verwerten
kannst. Dieses Land hast Du gefunden nach all dem,
was ich von den Vereinigten Staaten u. Deinen
Verhältnissen weiß. Heute gesteh ich Dir offen meinen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmerz, den ich empfunden hatte, als Du mir Dein
Vorhaben mitgeteilt hattest - es war das Schmerz=
lichste für mich in meinem ganzen Leben, aber Dein
Wohl u. Dein zu hoffendes Glück machten mich stark
Dir freundlich u. liebevoll meine Einwilligung
zu geben u. machten mich stark die Trennung stand=
haft zu ertragen. Wie mir es war, als Du mir an
der Mühle die Hand zum Abschied gereicht hattest -
will ich heute nicht mitteilen - es war mir
innerlich ganz anders, als ich Dir zeigte, aber Dein
entschlossener Mut gab mir die Gewißheit und
Beruhigung, daß Dich Dein Vorhaben zum gehofften
Ziele führen wird - daß Deine Energie für die
weite Welt taugt. Das schönste u. beste Land der Er=
de hast Du gefunden - ein Land, daß reich an allen
Erzeugnissen ist u. durch sich selbst bestehen kann,
durch seine Seemacht geschützt u. durch seine Staats=
verfassung  der innere Frieden gesichert ist. Von
liebevollen Freunden bist Du umgeben, die Dich
beehren u. sich in Deiner Nähe ganz wohl fühlen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es findet sich Niemand vor, der neidig oder rach=
süchtig ist, wenn er sich zurückgesetzt fühlt, sondern
trachtet darnach Dir ähnlich zu werden. Alles dies
ist bei uns anders. Unser Land liefert nicht den
erforderlichen Bedarf u. obgleich aufs Ausland an=
gewiesen, verlangen doch die Großgrundbesitzer
hohe Zölle - nur Industrie u. Handel oder Aus=
wanderung kann vor gänzlichem Ruin retten;
unsere Militärmacht ist stark genug um den
Frieden zu erhalten, aber unter welchen Opfern,
Steuerlast u. Gesetzen! Die Parole heißt: Be=
fehlen u. gehorchen, wodurch Unzufriedenheit u.
Parteihaß entsteht. Ich hätte Dir schon längst die
Reichstagsverhandlungen geschickt, um Dir Einsicht
davon zu geben, aber ich hielt es für besser von
Politik u. Kultussachen ganz abzustehn, denn die=
se zwei Thema werden noch manche Disharmonie
hervorbringen u. da mögest Du lieber die schöne
u. lehrreiche Gesang= u. Musikwerke studieren u.
den besten Gebrauch davon machen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! Wichtiger als der 31.Aug.
ist der 20. Sep. an dem Du zwei Jahre in
Deiner neuen Heimat bist. Wie glücklich magst
Du Dich gefühlt haben, als Du das Land gesehen
hast, nachdem Dein Herz sich gesehnt hat - als
Du die lieben Verwandten angetroffen
hattest - als Du den Preis in New-York er=
rungen hattest, als, um Dich zu beehren, Dein
25. Geburtstag so glänzend von Deinen Vereinen
gefeiert wurde, und wie glücklich wirst Du Dich
fühlen in solchen hoffnungsvollen Aussichten, um
das zu erlangen wonach jeder trachtet, nämlich:
sorgenlose Existenz. Wenn Du gesund bleibst,
wird Dir diese nicht fehlen - Du wirst Alles herr=
lich ausführen. Alle weitere Ermahnungen
meinerseits sind nun überflüssig, aber die bisheri=
gen erkenne als ein Segen von mir, die Dir noch
mangmal dienlich u. nützlich sein können. Ich
hätte Dich schon längst besucht, aber in Deinen Unter=
nehmungen wollte ich Dich in keiner Weise stören -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;erlauben es aber die Verhältnisse, so besuche
ich u. Heinrich Dich an dem Sängerfeste 1897
um alles Großartige mit anzusehen. Nach
all meinen Erfahrungen habe ich die Über=
zeugung, daß es Dir gut geht, daß Du Dich glück=
lich fühlst u. dies genügt. Vergleiche ich meine
Verhältnisse dagegen u. streiche den Unter=
schied zwischen einem Örtchen u. einer Großstadt,
so kann ich auch dasselbe von mir sagen. Zufrieden
kann man überall sein, wenn man gesund
ist u. eine annehmbare Einnahme hat. Mit
all dem bin ich versehen, denn Einfachheit war
eine meiner Grundsetze [Grundsätze] u. dies kommt mir
jetzt zu gut. Kann ich auch jetzt nicht bei Dir sein,
so denke ich wie so viele, die Kinder im Ausland haben.
Lieber Eugen! Welche Erfahrungen hast Du bis
jetzt gemacht u. welche wirst Du noch in 2 x 25
Jahren machen - Welche Freuden u. Leiden
wirst Du noch haben?
Du wirst noch &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; erfahren, was Dich &lt;u&gt;befremden&lt;/u&gt; wird.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Denke an die Grundsätze, die ich oft mit Dir
in vertrauten Stunden besprochen habe, um
jedem Ungemach Trotz zu bieten, so wirst Du
Alles leicht durchmachen; es mag kommen wie
es will. Es sagte Jemand zu mir: " Sie haben
&lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl, wenn sie sich über Beleidig=
ungen nicht ärgern - man darf nicht alles Un=
recht so von Jedem annehmen, ich würde -
da fiel ich ihm ins Wort u. sagte: "nicht war
draufschlagen oder vor Gericht herumfahren - 
ich kann mich so gut darüber hinaussetzen, als
sich sich ärgern u. wer mich beleidigt, beleidigt
auch andere u. muß alsdann vor die Sühne oder
vor Gericht erscheinen, um  sich strafen zu lassen,
wie sie unlängst erfahren haben. Niemand kann
mich ärgern, wenn ich mich nicht selbst ärgere u. um mit
Jedem auszukommen muß man ihn nehmen wie
er ist u. nicht wie er sein soll - nur das Schlimmste
ist dabei: zu wissen &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; er ist." Er konnte mir nur
entgegnen: das könnte ich nicht u. ich sagte ihm hierauf:
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;" Im Schlaf ist dieses &lt;u&gt;gar&lt;/u&gt; &lt;u&gt;kein&lt;/u&gt; Gefühl auch nicht zu erlangen".
Lieber Eugen! Nach allen Nachrichten, die ich
von Dir habe fühle ich mich ganz beruhigt u. bin
stolz darauf, daß Du Alles so herrlich ausgeführt
hast u. daß Du bei Allen, die Dich kennen, in so
großer Achtung stehst. Wenn ich Dein Bild ansehe u.
Deine Briefe lese, fühle ich mich ganz in Deiner 
Nähe u. bin alsdann ganz zufrieden. Wenn ich
zuweilen Deine phylosophische u. pädagogische Wer=
ke lese, bedaure ich, daß sie so wenig bekannt sind - 
sie erinnern mich an so manche angenehme
Unterhaltungen, die wir miteinander hatten u.
daß Du durch sie Deine Bildung erhalten hast, die
Du nun mit Deiner Kunst in den Kreisen, in denen
Du verkehrst, so gut verwerten kannst. Die
angenehmsten Stunden kannst Du Dir in
Deinen musikalischen Unterhaltungen ma=
chen und dabei denken:
Ach wie ist das Leben schön.---
Man muß es nur verstehn.---
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Ja das Leben ist schön, wenn man sichs schön
macht - es ist aber auch ein Jammerthal,
wenn man sich mit Kummer plagt. Mein
Wahlspruch war stets bei aller Einfachheit:
froh zu leben. Lieber Eugen! Seitdem Du fort
bist, ist die Zeit gut vorüber gegangen u. wenn es
so fort geht, können wir zufrieden sein.  Es kom=
men aber für Dich außer Deinen Verhältnissen noch
verhängnisvolle Jahre, die Deine ganze Zukunft be=
stimmen. Du bist zu Allem gut vorbereitet, aber
wie Du nun Deine Kenntnissen u. Erfahrungen ver=
wertest, das ist die wichtige Frage. Es kommen
jetzt die Jahre in denen Du überlegen wirst, ob
Du Dir ein eheliches Glück, mit allen verhäng=
nisvollen Ereignissen, gründen willst - 
oder nicht. Dieses nun ist das Wichtigste von
Allem, was Dir noch bevor steht und von
Deinem Willen abhängt. Schiller sagt:
Prüfe sich wer sich auf ewig bündet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet.--
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler 2. Juli 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen Brief vom 7. Juni haben wir erhalten
und darin ersehen, daß Du rastlos fortarbeitest
und zu Deinem Ausführungen einige Stücke von
uns verlangst. Wir fühlen uns recht beehrt Dir
hierdurch eine Gefälligkeit zu erzeugen. Heinrich
hat sogleich an die Musikalienhandlung Glock
in Bad Kreuznach geschrieben um d. Fest-
ouverture mit Schlußchor von Karl Reineke
op. 218 zu erhalten und hat noch verlangt, das groß=
artige Orchesterstück Frühlingssymphonie des
Stuttgarter Hofkapellmeisters a.d. J. J. [Johann Joseph] Albert
(für 30 Mann oder wie es zu haben ist).
Ferner hat er noch verlangt Varationen von
Beriot op. 15. Nach Abwarten einer Woche
machte Heinrich gestern per Rad nach Kreuznach [Bad Kreuznach]
und als er hinkam, war der Pakt fortgeschickt -
brachte ihn aber gestern Abend von der Post 
Callbach  mit hierher u. wurde folglich geöffnet.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Von der Fest-ouverture werden noch 16
Stimmen (wahrscheinlich Erweiterung des
Streichquinetts) [insertion:] unentgeldlich [/insertion] nachgeschickt, weil diese Stim=
men noch müssen gedruckt werden. Die vor=
handnen Stimmen, Partitur und 48 Gesang=
stimmen sind im Pakt eingelegt. Timpani (Pauken)
sind in A u. Estimmung [E-Stimmung]. Trompani (Posaunen) sind
verschieden von einander.
Die Frühlings-Sinfonie von Albert ist besetzt
und hier beigelegt: 1. u. 2. Violin, Viola, Violon=
cello, Baß, 2 Flöten, 2 Oboe, 2 Clarinetten,
4 Corno (Horn) in F, 2 Trompeten, 3 Posaunen,
Paucken in E, G' und Dstimmung [D-Stimmung].
Die Post befördert ins Ausland nur 250 Gramm
(50 Gramm kosten 5 Pfennig) in Drucksachen
und müßten 12 Päckchen gemacht werden u.
da diese streng untersucht werden, hielten wir
für gut ein Paket zu machen - damit nichts
verloren geht. Den Kostenbetrag von Einund=
vierzig Mark fünf und siebenzig Pfennige hat
Heinrich an Herrn Glock bezahlt, laut beifolgender
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Quittung, und ich habe Heinrich den Betrag aus=
bezahlt aus Deiner Zinsenkasse - das Geld
mögest Du dehalb nicht hierher schicken.
So eben machten wir die Erfahrung, daß die
preuß. [preußische] Post in Meisenheim Drucksachen bis zu zwei
Kilo ins Ausland befördert, mit einer Einschreib=
ung wie ein eingeschriebener Brief - beim 
Empfänger erst geöffnet wird u. das Porto dann
geregelt u. wenn sich etwas Geschriebenes vor=
findet der Absender in große Strafe verfällt.
Heinrich nahm nun den ganzen Pakt mit sammt
den Varationen und machte nach Meisenheim
und lies von Herrn Buchbinder Maurer zwei
vorschriftsmäßige Pakete machen (für 30 Pf.)
und übergaben sie d. Post, ließen sie gegen Beschei=
nigung einschreiben, wie eine eingeschriebener
Brief u. zahlten 3 M. 75 Pf. Gebühr. Wir waren
nun sehr froh Dir auf diese Art die Musik
zu schicken u. wünschen Dir damit den besten
Erfolg. Die Ouverture ist sehr schön u. leicht
ausführbar, um aber die richtige Tonstärke
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;zu erlangen müssen die Streichstimmen viel=
fach besetzt werden. Die Simphonie [Symphonie] ist bedeutend
schwerer und eine Aufführung ein gewagtes
Unternehmen. Die Varationen sind sehr schön
und haben sie deshalb hier beigelegt--
sie finden großen Beifall, wenn der Pianist
sich zu mäßigen weiß u. alle Ehre dem Violin=
künstler zukommen läßt. Lieber Eugen!
Es freut uns sehr, daß Du noch recht gesund
bist; auch wir befinden uns recht wohl.
Die Presse brachte die Nachricht, daß Frau Heus=
ser an einem Schlaganfall getorben ist--
sie war im gleichen Alter unserer lieben Mutter.
Sonst Neuigkeiten können wir heute keine berichten.
Lieber Eugen! Sei recht herzlich von uns allen
gegrüßt, so wie die lieben Verwandten
Dein Dich liebender Vater Klee
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herzliche Grüße sendet Dir Dein Dich liebender Schwager Heinrich
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder Eugen! Mit Freuden erfüllen
wir stets gern Deine Wünsche und zwar so rasch als es nur mög=
lich ist. Heinrich weiß mit Geschick alles zu ordnen und wandte
sich deshalb direkt an Glock in Kreuznach. Er spricht oft davon, daß
er Dich besucht und ist dabei ganz strahlend vor Glück. Auch
ich bin recht wacker und munter im häuslichen Walten. Eugen
geht gern in die Schule und geht gut bei ihm. Großvater ist ganz
wie ein Junger. Er wiegt 150 Pfd. [Pfund]  jetzt. Gruß an Euch alle&amp;#160;!!!
Euer stets treues Malchen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, July 2, 1895. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler 2. Juli 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen Brief vom 7. Juni haben wir erhalten
und darin ersehen, daß Du rastlos fortarbeitest
und zu Deinem Ausführungen einige Stücke von
uns verlangst. Wir fühlen uns recht beehrt Dir
hierdurch eine Gefälligkeit zu erzeugen. Heinrich
hat sogleich an die Musikalienhandlung Glock
in Bad Kreuznach geschrieben um d. Fest-
ouverture mit Schlußchor von Karl Reineke
op. 218 zu erhalten und hat noch verlangt, das groß=
artige Orchesterstück Frühlingssymphonie des
Stuttgarter Hofkapellmeisters a.d. J. J. [Johann Joseph] Albert
(für 30 Mann oder wie es zu haben ist).
Ferner hat er noch verlangt Varationen von
Beriot op. 15. Nach Abwarten einer Woche
machte Heinrich gestern per Rad nach Kreuznach [Bad Kreuznach]
und als er hinkam, war der Pakt fortgeschickt -
brachte ihn aber gestern Abend von der Post 
Callbach  mit hierher u. wurde folglich geöffnet.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Von der Fest-ouverture werden noch 16
Stimmen (wahrscheinlich Erweiterung des
Streichquinetts) [insertion:] unentgeldlich [/insertion] nachgeschickt, weil diese Stim=
men noch müssen gedruckt werden. Die vor=
handnen Stimmen, Partitur und 48 Gesang=
stimmen sind im Pakt eingelegt. Timpani (Pauken)
sind in A u. Estimmung [E-Stimmung]. Trompani (Posaunen) sind
verschieden von einander.
Die Frühlings-Sinfonie von Albert ist besetzt
und hier beigelegt: 1. u. 2. Violin, Viola, Violon=
cello, Baß, 2 Flöten, 2 Oboe, 2 Clarinetten,
4 Corno (Horn) in F, 2 Trompeten, 3 Posaunen,
Paucken in E, G' und Dstimmung [D-Stimmung].
Die Post befördert ins Ausland nur 250 Gramm
(50 Gramm kosten 5 Pfennig) in Drucksachen
und müßten 12 Päckchen gemacht werden u.
da diese streng untersucht werden, hielten wir
für gut ein Paket zu machen - damit nichts
verloren geht. Den Kostenbetrag von Einund=
vierzig Mark fünf und siebenzig Pfennige hat
Heinrich an Herrn Glock bezahlt, laut beifolgender
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Quittung, und ich habe Heinrich den Betrag aus=
bezahlt aus Deiner Zinsenkasse - das Geld
mögest Du dehalb nicht hierher schicken.
So eben machten wir die Erfahrung, daß die
preuß. [preußische] Post in Meisenheim Drucksachen bis zu zwei
Kilo ins Ausland befördert, mit einer Einschreib=
ung wie ein eingeschriebener Brief - beim 
Empfänger erst geöffnet wird u. das Porto dann
geregelt u. wenn sich etwas Geschriebenes vor=
findet der Absender in große Strafe verfällt.
Heinrich nahm nun den ganzen Pakt mit sammt
den Varationen und machte nach Meisenheim
und lies von Herrn Buchbinder Maurer zwei
vorschriftsmäßige Pakete machen (für 30 Pf.)
und übergaben sie d. Post, ließen sie gegen Beschei=
nigung einschreiben, wie eine eingeschriebener
Brief u. zahlten 3 M. 75 Pf. Gebühr. Wir waren
nun sehr froh Dir auf diese Art die Musik
zu schicken u. wünschen Dir damit den besten
Erfolg. Die Ouverture ist sehr schön u. leicht
ausführbar, um aber die richtige Tonstärke
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;zu erlangen müssen die Streichstimmen viel=
fach besetzt werden. Die Simphonie [Symphonie] ist bedeutend
schwerer und eine Aufführung ein gewagtes
Unternehmen. Die Varationen sind sehr schön
und haben sie deshalb hier beigelegt--
sie finden großen Beifall, wenn der Pianist
sich zu mäßigen weiß u. alle Ehre dem Violin=
künstler zukommen läßt. Lieber Eugen!
Es freut uns sehr, daß Du noch recht gesund
bist; auch wir befinden uns recht wohl.
Die Presse brachte die Nachricht, daß Frau Heus=
ser an einem Schlaganfall getorben ist--
sie war im gleichen Alter unserer lieben Mutter.
Sonst Neuigkeiten können wir heute keine berichten.
Lieber Eugen! Sei recht herzlich von uns allen
gegrüßt, so wie die lieben Verwandten
Dein Dich liebender Vater Klee
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herzliche Grüße sendet Dir Dein Dich liebender Schwager Heinrich
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder Eugen! Mit Freuden erfüllen
wir stets gern Deine Wünsche und zwar so rasch als es nur mög=
lich ist. Heinrich weiß mit Geschick alles zu ordnen und wandte
sich deshalb direkt an Glock in Kreuznach. Er spricht oft davon, daß
er Dich besucht und ist dabei ganz strahlend vor Glück. Auch
ich bin recht wacker und munter im häuslichen Walten. Eugen
geht gern in die Schule und geht gut bei ihm. Großvater ist ganz
wie ein Junger. Er wiegt 150 Pfd. [Pfund]  jetzt. Gruß an Euch alle&amp;#160;!!!
Euer stets treues Malchen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 9. Mai 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen Brief vom 8. April haben wir er=
halten  u. meinen vom 8. Ap. wirst Du auch haben.
Ist es Zufall, daß wie beide auf genannten Tag
geschrieben haben - oder ist es Geistesverwandtschaft?
Wir hielten es beide für Pflicht einander zu erfreun, 
in Liebe einander zu gedenken u. diesen Tag dazu zu
wählen. Ich danke Dir von Herzen für die guten
Nachrichten, die ich stets von Dir erhalte. Was die
Mina uns geschrieben - was Herr Rödel von
K. lautern [Kaiserslautern]  mir mündlich sagte - und was ich
nun auch von Dir über Deine glückliche Er=
folge weiß, macht mich ganz glücklich -
und faßt [fast] alle die Dich kennen.
Ich war vom 19. bis 29. April in Otter-
berg und hatte da Gelegenheit die Gesinnung
so vieler kennen zu lernen. Die Familie
Demetz freut sich besonders, daß es Dir so gut
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;geht [intertion:] u. läßt {/insertion] Dich herzlich grüßen. Verlobungen
konnte ich keine erfahren - ein gewisser
Herr kann sein Ziel nicht erreichen -
seine Aussicht ist noch weniger geworden
- alle Intrügien [Intrigen] können nichts nützen.
Die Veranlassung meiner Reise war
ein Verlangen der Tante Bitz. Sie hatte
Heimweh nach mir, weil sie sehr krank war.
Neu belebt war sie als ich zu ihr kam u.
sagte: "Wie froh bin ich, daß Du bei mir
bist, ich glaube aber, das es bald zu Ende
mit mir geht." Ich hatte ihr dann Trost zu=
gesprochen und gab ihr das Versprechen
daß ich bei ihr bleibe, so lang sie es haben
will. Ihr Herzleiden wurde aber immer
bedenklicher und da blieb ich den Tag über
bei ihr und des Nachts war eine Pflegefrau
bei ihr. Die Tante Lenchen, ihr Lenchen und
Mathilde kamen dann öfters um nachzu=
sehen - Vetter u. Tante Heck kamen auch
öfters um behilflich zu sein und sie zu trösten.
Aber die Abschiedsstunde nahte - und kein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Doktor konnte mehr helfen. So vergingen
die Tage bis zum 26. April morgens
halb zwölf Uhr, da sah ich, daß das Ende
naht und rufte alsdann Herrn Louis - 
und nach fünf Minuten lebte sie nicht mehr.
Kurz zuvor war die Tante Lenchen noch da,
ahnte aber nicht, daß sobald ihr Ende da
sei -- wir wünschten ihr die ewige Ruhe.
Am 28. April wurde sie alsdann mit al=
len Ehren beerdigt - die Theilnahme war
eine sehr große - mit Beehrung von Krän=
zen und Büketten. Die Verwandten Vetter
und Tante Heck, Vetter Scheuermann und
Lenchen und ihr Sohn Karl, waren auch zur
Beerdigung gekommen. Ich legte einen
großen Perlenkranz auf ihr Grab und be=
suchte dann mit den Verwandten das Grab
unserer lieben Mutter. Die Tante Bitz
ruht nun ganz in der Nähe unserer lieben
Mutter, welche bis den 22. Mai schon zwei
Jahre im kühlen Schoos [Schoß] der Erde ruht.
Mögen sie beide recht sanft ruhn!
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Am 29. April machte ich alsdann wieder
nach Hause zu meinen Lieben. Am 1. Mai
wurde Eugen in die Volksschule aufgenommen
- wie mit einem Schlag hatte er die Gassen=
gespiele vermindert und ist nun Schüler
-- und wie ein Soldat auf seinem Pfosten.
Herr Lehrer Rödel von K. lautern [Kaiserlautern]
ist am 2. Mai im Alter von 55 Jahren
gestorben. Sein Sohn in Amerika (einer
Deiner Sänger) wird von der Trauerbot
schaft auch schmerzlich berührt werden-
doch standhaft den Schmerz ertragen. Herr
Rödel war, als ich ihn im März besuchte, ganz
in der besten Manneskraft und Niemand
konnte so etwas ahnen - der Fall ist des=
halb um so schmerzlicher und das allgemei=
ne Beileid um so größer.- 
Die schöne warme Tage haben sich nun
wieder eingestellt, die ich durch Spazieren=
gänge in gesunder Luft benützen werde.
Das Buch von Merkel habe ich nun auch
endlich erhalten und übergebe es heute der
L. Eugen! Deinen Brief, u. Zeitungen haben wir erhalten u. freuten
und sehr damit.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, May 9, 1895. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 9. Mai 1895
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen Brief vom 8. April haben wir er=
halten  u. meinen vom 8. Ap. wirst Du auch haben.
Ist es Zufall, daß wie beide auf genannten Tag
geschrieben haben - oder ist es Geistesverwandtschaft?
Wir hielten es beide für Pflicht einander zu erfreun, 
in Liebe einander zu gedenken u. diesen Tag dazu zu
wählen. Ich danke Dir von Herzen für die guten
Nachrichten, die ich stets von Dir erhalte. Was die
Mina uns geschrieben - was Herr Rödel von
K. lautern [Kaiserslautern]  mir mündlich sagte - und was ich
nun auch von Dir über Deine glückliche Er=
folge weiß, macht mich ganz glücklich -
und faßt [fast] alle die Dich kennen.
Ich war vom 19. bis 29. April in Otter-
berg und hatte da Gelegenheit die Gesinnung
so vieler kennen zu lernen. Die Familie
Demetz freut sich besonders, daß es Dir so gut
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;geht [intertion:] u. läßt {/insertion] Dich herzlich grüßen. Verlobungen
konnte ich keine erfahren - ein gewisser
Herr kann sein Ziel nicht erreichen -
seine Aussicht ist noch weniger geworden
- alle Intrügien [Intrigen] können nichts nützen.
Die Veranlassung meiner Reise war
ein Verlangen der Tante Bitz. Sie hatte
Heimweh nach mir, weil sie sehr krank war.
Neu belebt war sie als ich zu ihr kam u.
sagte: "Wie froh bin ich, daß Du bei mir
bist, ich glaube aber, das es bald zu Ende
mit mir geht." Ich hatte ihr dann Trost zu=
gesprochen und gab ihr das Versprechen
daß ich bei ihr bleibe, so lang sie es haben
will. Ihr Herzleiden wurde aber immer
bedenklicher und da blieb ich den Tag über
bei ihr und des Nachts war eine Pflegefrau
bei ihr. Die Tante Lenchen, ihr Lenchen und
Mathilde kamen dann öfters um nachzu=
sehen - Vetter u. Tante Heck kamen auch
öfters um behilflich zu sein und sie zu trösten.
Aber die Abschiedsstunde nahte - und kein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Doktor konnte mehr helfen. So vergingen
die Tage bis zum 26. April morgens
halb zwölf Uhr, da sah ich, daß das Ende
naht und rufte alsdann Herrn Louis - 
und nach fünf Minuten lebte sie nicht mehr.
Kurz zuvor war die Tante Lenchen noch da,
ahnte aber nicht, daß sobald ihr Ende da
sei -- wir wünschten ihr die ewige Ruhe.
Am 28. April wurde sie alsdann mit al=
len Ehren beerdigt - die Theilnahme war
eine sehr große - mit Beehrung von Krän=
zen und Büketten. Die Verwandten Vetter
und Tante Heck, Vetter Scheuermann und
Lenchen und ihr Sohn Karl, waren auch zur
Beerdigung gekommen. Ich legte einen
großen Perlenkranz auf ihr Grab und be=
suchte dann mit den Verwandten das Grab
unserer lieben Mutter. Die Tante Bitz
ruht nun ganz in der Nähe unserer lieben
Mutter, welche bis den 22. Mai schon zwei
Jahre im kühlen Schoos [Schoß] der Erde ruht.
Mögen sie beide recht sanft ruhn!
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Am 29. April machte ich alsdann wieder
nach Hause zu meinen Lieben. Am 1. Mai
wurde Eugen in die Volksschule aufgenommen
- wie mit einem Schlag hatte er die Gassen=
gespiele vermindert und ist nun Schüler
-- und wie ein Soldat auf seinem Pfosten.
Herr Lehrer Rödel von K. lautern [Kaiserlautern]
ist am 2. Mai im Alter von 55 Jahren
gestorben. Sein Sohn in Amerika (einer
Deiner Sänger) wird von der Trauerbot
schaft auch schmerzlich berührt werden-
doch standhaft den Schmerz ertragen. Herr
Rödel war, als ich ihn im März besuchte, ganz
in der besten Manneskraft und Niemand
konnte so etwas ahnen - der Fall ist des=
halb um so schmerzlicher und das allgemei=
ne Beileid um so größer.- 
Die schöne warme Tage haben sich nun
wieder eingestellt, die ich durch Spazieren=
gänge in gesunder Luft benützen werde.
Das Buch von Merkel habe ich nun auch
endlich erhalten und übergebe es heute der
L. Eugen! Deinen Brief, u. Zeitungen haben wir erhalten u. freuten
und sehr damit.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 8. April 1895.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist mein 76. Geburtstag.
Nicht wie lange, sondern &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; ich kommende 
verleben werde, dies ist nun meine Aufgabe -
mein jetziges Befinden ist noch recht gut. 
Malchen, Heinrich u. Eugen sind auch recht gesund u. 
so verleben wir die Zeit auf beste Art u. Weise. 
Um Dir auch zu berichten was die Verwandten 
in Otterberg u. Blechhammer machen, unternahm
ich am 21. März eine Reise über Alsenz nach 
K.lautern. Hier angekommen begegnete ich 
Herrn Berger. Er begegnete mir sehr freundlich u. gab
mir beifolgendes Schreiben. [Insertion:] [durch Siegel] [/insertion] Ich besuchte sodann Herr 
Damian, wurde recht freundlich aufgenommen u. sagte 
mir Herr Inspektor sei verreist u. ohne ihn könne er 
kein Zeugnis ausstellen u. selbst dieser könne ohne Erlaub=
nis der Regierung kein Zeugnis ausstellen. Es sei also in
dieser Angelegenheit vor allen Dingen ein Gesuch an hohe 
Regierung zu machen. Ein guter Erfolg schien mir aber 
sehr zweifelhaft, weil jeder ohne Abmeldung bei der Schul=
u. Militärbehörde, keine Begünstigung zu erwar=
ten hat u. habe deshalb mit Vetter u. Tante Heck Abspra=
che gehalten. Sie haben mir geraten, ich solle Alles 
sitzen lassen, da ein erwünschter Erfolg nicht statt 
finden werde u. vieleicht mehr bös als gut mache. 
Herr Lehmann wird ohne die Regierung auch nichts un=
ternehmen; doch bin ich bereit Alles für Dich zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es ist mir nichts zu viel und will hin machen u. wenn 
Du es haben willst, so schreibe mir nochmals darüber. 
Die Witterung wird jetzt immer günstiger u. be=
trachte es als eine Lust= u. Pflichtreise.
Auf dem Blechhammer fand ich Alles in guten 
Verhältnissen. Sie sind alle recht gesund, die Wirt=
schaft geht recht gut u. das Wollgeschäft bringt 
großen Gewinn. Ich gab ihnen den Brief von Mina 
zu lesen u. als Andenken von Dir Deine Poto=
graphie. Sie waren sehr froh darüber u. sagten
mir, daß Du sie auch durch einen Brief beehrt
hättest u. überreichten ihn mir zum Lesen u. Ab=
schreiben. Wie freuen sie sich, daß bei Euch ein 
so liebevolles Verhältnis besteht, wie bei uns u.
was die Hauptsache ist, daß wir Alle in guten
Verhältnissen sind. Ich habe weiter vernommen, 
daß der Sohn des Herrn Lehrer Rödel in K.lautern
aus Amerika gekommen sei und mit Dir verkehrt
habe u. sein Bruder ein Sänger einer Deiner 
Vereinen sei. Um da mündlichen Bericht zu er=
fahren besuchte ich Herrn Rödel am 22. März.
Er machte die Reise nach hause um sich bei der 
Militärbehörde zu stellen u. da er schon einmal 
zurückgestellt war, hoffte er eine Entlassung zu er=
langen. Er wurde aber wieder zurück gestellt u. 
muß k. Jahr die Musterung noch einmal mit=
machen. Alle Zurückgestellten kann man ja 
im &lt;u&gt;Notfall&lt;/u&gt; greifen - - es wird alles genau ge=
nommen. Er sagte mir dann, daß sein Kauf=
mannsgeschäft nicht den erwünschten Erfolg
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;gehabt habe u. daß eine große Stockung statt=
finden würde. Der Bericht von Dir, lieber Eugen,
war ganz überwältigend: Von der Achtung 
u. Beehrung, die Dir zu teil wird, könnte ich 
mir keinen Begriff machen u. Deine Stellung 
sei eine so gute, daß sich jeder glücklich preisen
könnte, wenn er eine solche hätte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe alsdann die großartige, neue Kauf=
läde angesehen, die um spottbillige Preise ver=
kaufen u. alle kleinere Geschäfte vernichten.  
Es findet sich ein Geschäft vor, das in 40 der 
größten Städte Deutschlands Niederlagen hat 
mit Millionen Einkäufe macht u. dadurch Alles 
so billig verkaufen kann - das Großkapital
beherscht die Welt - der Mittelstand wird 
vernichtet. Auf dem Fruchtmark K.lautern
wurden früher mehrere Tausend Centner ver=
kauft u. jetzt Einhundert. Hafer 75 Cent. zu 5,89 M.
Wicken 25 Cent. zu 6,29 M. Um alle Schäden zu 
entdecken u. verbessern erscheint eine Zeitung 
in Berlin von F. Lange mit dem Titel&amp;#160;: Volksrundschau.
Am Sonntag 24 M. machte ich nach herzlichem 
Abschied nach Otterberg u. besuchte sogleich das 
Grab unserer lieben Mutter. Ich fand Alles in 
gutem Zustand - ganz sauber von Unkraut ge=
reinigt - der Gedenkstein wie ganz neu - u. von 
der Grabstange ein großer u. zwei kleinere Per=
lenkränze. Ich sagte dann: &lt;u&gt;Liebe Mutter ruhe sanft.&lt;/u&gt;
Ich ging dann zur Tante Litz. Sie hatte schon 
lange Verlangen nach mir u. war sehr froh mit mir.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Bis Mai wird sie 74 Jahre alt u. ist seid meinem
Besuche an Martini immer etwas unwohl. 
Die Tante Lenchen ist ihr sehr behilflich, besorgt
das Essen u. was noch zu besorgen ist. Die Familie
Cherdron ist noch recht gesund, Lenchen u. Mathilde 
groß gewachsen u. Philipp in einem Geschäft in 
Mainz. Meine Besuche bei den Familien Benedun,
Wirt Krauß, Steinebrei, Sewald, Menz,
Kraußebauer, Blatter u. Demetz wurden 
Alle freundlich aufgenommen u. beauftrag=
ten mich Dir die besten Glückwünsche zu senden. 
Mit der Tante Litz unterhielt ich mich dann noch 
bestens - sie gab mir den Brief, den Du an sie 
geschrieben hast u. freute sich sehr, daß Du auch sie 
beehrt hast durch ein so gelehrtes u. doch so ver=
ständliches Schreiben. Ich verabschiedete mich 
sodann u. reiste am 27. M. wieder zu meinen 
Lieben nach Schmittweiler. Der kalte Winter,
der von Neujahr an über 20 Grad Kälte stieg,
ist nun vorüber u. kommen warme Tage  
so daß man wieder Spaziergänge machen kann,
und den Garten bestellen. Wir wollen recht froh 
miteinander sein u. Du, lieber Eugen, sei es auch 
mit unsern lieben Verwandten. Wir senden
Dir, so wie ihnen die besten u. herzlichsten Grüße 
und Glückwünsche - Dein Malchen, Heinrich, 
Eugen u. Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Eugen ist ein lieber Bub. 
sein Bild wirst Du noch erhalten 
Hez Grüße an F. Ries &amp;amp; Haag &amp;amp; Heck.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;Lieber Eugen!&lt;/u&gt;
Nach allen Nachrichten die wir von Dir 
haben, sind wir alle ganz beruhigt. Wir 
wünschen Dir fernerhin das beste Wohlergehen.
Wir sind alle gesund - bleibe Du es auch. 
Die herzlichsten 
Grüße von Deiner 
treuen Schwe=
ster, Malchen 
u. Heinrich.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;5.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Post an Deine Adresse - möge es Dir recht
nützlich sein. Das Buch enthält außer Kehlkopf
die Wichtigkeit des Gesanges u. im 3. Abschnitt 
viel von der Gesundheitslehre - was mir
besonders gefällt und Dir raten möge den
rechten Gebrauch davon zu machen. Der 
Hals ist ein empfindlicher Körpertheil und
deshalb ganz begreiflich alles in diesem Buche 
beschrieben - - viele Krankheiten kann 
man vermeiden. Den Empfang bescheinige mir.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus meinen 20sicher Jahren will ich hier 
etwas bemerken: Herr Lehrer Keiger war
Dirigent in unserm Gesangverein und wäh=
rend der Gesangsstunde hatte er sich so er=
müdet und verschwitzt, daß er ganz matt 
wurde. Statt sich nun zu erholen ging er
mit dem Verein in eine Wirtschaft um
kaltes Bier zu trinken. Ich warnte Herr 
Keiger er möge mit mir nach Hause gehn.
Der Verein war ihm aber lieber, d. h. seine 
Dirigentschaft und die Folge davon war, 
daß er die Rückenmarkkrankheit erhielt.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;6.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seine letzten drei Jahre hatte er unter großen
Schmerzen verlebt, mit vielem Schreien: Ach
Gott, ach Gott! Ich nahm herzlichen Anteil 
an seinem Schicksal und besuchte ihn öfters - 
und tröstete Frau Keiger in der Entscheidungs=
stunde. Die ganze Stadt trauerte um ihn, 
denn er war ein ganz guter Lehrer und 
stand in hoher Achtung. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von meinen eigenen Verhältnissen will 
ich auch noch etwas bemerken:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte in selbiger Zeit öfters Anfälle 
von Blaßwerden, Mattsein und Ermüdung
- durch anhaltendes Sitzen und legte mich 
alsdann ungefähr eine Stunde ins Bett - 
durch diese Lage und Bettwärme wurde 
es jedesmal wieder gut. Vielleicht war 
Dein Unwohlsein ein ähnlicher Umstand 
- - und auf diese Art leicht zu beseitigen. 
Um nicht krank zu werden, beachte ich alle
Gesundheitsregeln, so gut ich kann und für 
etwas Unwohlsein habe ich hinlänglich so 
geringe Hausmittelchen. Damit mein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;7.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hals und besonders mein Kehlkopf nicht 
erkrankt, benütze ich ein seidenes Hals=
tuch bei Tag und Nacht - und befinde 
mich recht gut dabei. Ich war nie ge=
sunder, als jetzt und wenn es so fort 
geht, kann ich auch sagen: "Es ist noch 
nicht an dem."
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! So wollen wir recht 
hoffnungsvoll der Zukunft entgegen 
sehen und nur thun was uns gut und nützlich 
ist und was uns Ehre macht und uns Zufrieden=
heit bringt und unsere christlichen Pflichten 
erfüllen - die Wahrheit erkennen und 
das Gute zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! In Deinem Brief hattest
Du bemerkt, daß der Junger - Gesangverein 
nach Deutschland zum Stuttgarter Gesang=
fest machen will - und darüber noch nähe=
res berichten. Ich werde die Gelegenheit [insertion:] benützen [/insertion],
und wenns möglich ist auch Heinrich, um diesen 
Verein kennen zu lernen und ihm nach rech=
ter Art und Weise entgegen zu kommen -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;8.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dir und mir zur grössten Ehre.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für heute will ich nun mein Schreiben 
schließen und Dich vieltausendmal grüßen 
- so wie die lieben Verwandten und 
Familien Riess und Haag.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind alle recht gesund - bleib es auch.
Malchen, Heinrich und Eugen wünschen Dir 
alles Gute und grüßen Dich und die lieben 
Verwandten von Herzen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein Dich ewigliebender Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! 
Der Frühling ist da, die kalte Zeit 
ist vorüber. Unser Garten grünt sich 
und die Bäume blühen, überall ist neues Leben. So grün wie in
der Natur, so ist es auch in meiner Brust. Ich fühle mich ganz glück=
lich, weil Du gesund und kurrand bist. Schaue in Gedanken zurück 
zu uns und bei diesem in Gedanken rasten schöpfe neue Kraft 
und den Mut zu Deiner Arbeit. Wir sind alle gesund, schauen 
weder nach rechts noch links immer geradaus; denn selbst 
ist der Mann. Aber auch selbst muß die Frau sein, und zur 
Selbständigkeit wird auch unser Eugen erzogen. Nie von andern bedienen las=
sen, was man selbst verrichten kann. Scherzhaft sagte ich dieser Tage zu
Eugen, mein Herzchen; da sagte er mit bedeutungsvollem Ausdruck: 
Sei ruhig mit dem mein Herzchen - "ich bin Schüler." Mein lieber 
Heinrich und Eugen reisten nach Lauterecken u. von da nach Einöllen
wo sie einige Tage weilten. Ich bitte Dich, lieber Bruder in Dei=
nem nächsten Brief zu bemerken, ob Du die Bilder erhalten hast.
Was macht die liebe Mina? und Kathchen. Hoffentlich sind sie 
noch alle wohlauf. Im Geiste bin ich öfters bei ihnen; bitte grüße 
die mir werte Familien Ries &amp;amp; Haag aufs herzlichste. Sowohl Hein=
rich als auch Eugen lassen Dich und die lieben Verwandten recht herzlich
grüßen. Große Freude wirßt Du mit der Photographie Eugens haben und 
hast ihn dadurch ganz in Deiner näh, wie wir auch Dein liebes Bild 
in unserer Näh haben. So sei Du recht innig gegrüßt und geküsst 
von Deiner Dich ewig treuliebenden Schwester 
Malchen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters, drawn from the Eugen Klee Papers held by the Historical Society of Pennsylvania, includes correspondence sent between 1893 and 1911 to the choral conductor Eugen Klee, who immigrated to the United States in 1893 from Otterberg (Rhineland). Klee was an active member of the German-American musical community in both Philadelphia and New York. A separate group of Klee's family letters, dating from the 1900s through the 1920s, is held by the German Society of Pennsylvania and can be reviewed by visiting &lt;a href="https://germanletters.org/collections/show/1"&gt;this link&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Amalia Haas to Eugen Klee, April 8, 1895</text>
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                <text>Letter from Amalia Haas to Eugen Klee, April 8, 1895. Amalia Haas was the sister of Eugen Klee, and the wife of Heinrich Haas.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Schmittweiler, den 8. April 1895.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist mein 76. Geburtstag.
Nicht wie lange, sondern &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; ich kommende 
verleben werde, dies ist nun meine Aufgabe -
mein jetziges Befinden ist noch recht gut. 
Malchen, Heinrich u. Eugen sind auch recht gesund u. 
so verleben wir die Zeit auf beste Art u. Weise. 
Um Dir auch zu berichten was die Verwandten 
in Otterberg u. Blechhammer machen, unternahm
ich am 21. März eine Reise über Alsenz nach 
K.lautern. Hier angekommen begegnete ich 
Herrn Berger. Er begegnete mir sehr freundlich u. gab
mir beifolgendes Schreiben. [Insertion:] [durch Siegel] [/insertion] Ich besuchte sodann Herr 
Damian, wurde recht freundlich aufgenommen u. sagte 
mir Herr Inspektor sei verreist u. ohne ihn könne er 
kein Zeugnis ausstellen u. selbst dieser könne ohne Erlaub=
nis der Regierung kein Zeugnis ausstellen. Es sei also in
dieser Angelegenheit vor allen Dingen ein Gesuch an hohe 
Regierung zu machen. Ein guter Erfolg schien mir aber 
sehr zweifelhaft, weil jeder ohne Abmeldung bei der Schul=
u. Militärbehörde, keine Begünstigung zu erwar=
ten hat u. habe deshalb mit Vetter u. Tante Heck Abspra=
che gehalten. Sie haben mir geraten, ich solle Alles 
sitzen lassen, da ein erwünschter Erfolg nicht statt 
finden werde u. vieleicht mehr bös als gut mache. 
Herr Lehmann wird ohne die Regierung auch nichts un=
ternehmen; doch bin ich bereit Alles für Dich zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Es ist mir nichts zu viel und will hin machen u. wenn 
Du es haben willst, so schreibe mir nochmals darüber. 
Die Witterung wird jetzt immer günstiger u. be=
trachte es als eine Lust= u. Pflichtreise.
Auf dem Blechhammer fand ich Alles in guten 
Verhältnissen. Sie sind alle recht gesund, die Wirt=
schaft geht recht gut u. das Wollgeschäft bringt 
großen Gewinn. Ich gab ihnen den Brief von Mina 
zu lesen u. als Andenken von Dir Deine Poto=
graphie. Sie waren sehr froh darüber u. sagten
mir, daß Du sie auch durch einen Brief beehrt
hättest u. überreichten ihn mir zum Lesen u. Ab=
schreiben. Wie freuen sie sich, daß bei Euch ein 
so liebevolles Verhältnis besteht, wie bei uns u.
was die Hauptsache ist, daß wir Alle in guten
Verhältnissen sind. Ich habe weiter vernommen, 
daß der Sohn des Herrn Lehrer Rödel in K.lautern
aus Amerika gekommen sei und mit Dir verkehrt
habe u. sein Bruder ein Sänger einer Deiner 
Vereinen sei. Um da mündlichen Bericht zu er=
fahren besuchte ich Herrn Rödel am 22. März.
Er machte die Reise nach hause um sich bei der 
Militärbehörde zu stellen u. da er schon einmal 
zurückgestellt war, hoffte er eine Entlassung zu er=
langen. Er wurde aber wieder zurück gestellt u. 
muß k. Jahr die Musterung noch einmal mit=
machen. Alle Zurückgestellten kann man ja 
im &lt;u&gt;Notfall&lt;/u&gt; greifen - - es wird alles genau ge=
nommen. Er sagte mir dann, daß sein Kauf=
mannsgeschäft nicht den erwünschten Erfolg
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;gehabt habe u. daß eine große Stockung statt=
finden würde. Der Bericht von Dir, lieber Eugen,
war ganz überwältigend: Von der Achtung 
u. Beehrung, die Dir zu teil wird, könnte ich 
mir keinen Begriff machen u. Deine Stellung 
sei eine so gute, daß sich jeder glücklich preisen
könnte, wenn er eine solche hätte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe alsdann die großartige, neue Kauf=
läde angesehen, die um spottbillige Preise ver=
kaufen u. alle kleinere Geschäfte vernichten.  
Es findet sich ein Geschäft vor, das in 40 der 
größten Städte Deutschlands Niederlagen hat 
mit Millionen Einkäufe macht u. dadurch Alles 
so billig verkaufen kann - das Großkapital
beherscht die Welt - der Mittelstand wird 
vernichtet. Auf dem Fruchtmark K.lautern
wurden früher mehrere Tausend Centner ver=
kauft u. jetzt Einhundert. Hafer 75 Cent. zu 5,89 M.
Wicken 25 Cent. zu 6,29 M. Um alle Schäden zu 
entdecken u. verbessern erscheint eine Zeitung 
in Berlin von F. Lange mit dem Titel&amp;#160;: Volksrundschau.
Am Sonntag 24 M. machte ich nach herzlichem 
Abschied nach Otterberg u. besuchte sogleich das 
Grab unserer lieben Mutter. Ich fand Alles in 
gutem Zustand - ganz sauber von Unkraut ge=
reinigt - der Gedenkstein wie ganz neu - u. von 
der Grabstange ein großer u. zwei kleinere Per=
lenkränze. Ich sagte dann: &lt;u&gt;Liebe Mutter ruhe sanft.&lt;/u&gt;
Ich ging dann zur Tante Litz. Sie hatte schon 
lange Verlangen nach mir u. war sehr froh mit mir.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Bis Mai wird sie 74 Jahre alt u. ist seid meinem
Besuche an Martini immer etwas unwohl. 
Die Tante Lenchen ist ihr sehr behilflich, besorgt
das Essen u. was noch zu besorgen ist. Die Familie
Cherdron ist noch recht gesund, Lenchen u. Mathilde 
groß gewachsen u. Philipp in einem Geschäft in 
Mainz. Meine Besuche bei den Familien Benedun,
Wirt Krauß, Steinebrei, Sewald, Menz,
Kraußebauer, Blatter u. Demetz wurden 
Alle freundlich aufgenommen u. beauftrag=
ten mich Dir die besten Glückwünsche zu senden. 
Mit der Tante Litz unterhielt ich mich dann noch 
bestens - sie gab mir den Brief, den Du an sie 
geschrieben hast u. freute sich sehr, daß Du auch sie 
beehrt hast durch ein so gelehrtes u. doch so ver=
ständliches Schreiben. Ich verabschiedete mich 
sodann u. reiste am 27. M. wieder zu meinen 
Lieben nach Schmittweiler. Der kalte Winter,
der von Neujahr an über 20 Grad Kälte stieg,
ist nun vorüber u. kommen warme Tage  
so daß man wieder Spaziergänge machen kann,
und den Garten bestellen. Wir wollen recht froh 
miteinander sein u. Du, lieber Eugen, sei es auch 
mit unsern lieben Verwandten. Wir senden
Dir, so wie ihnen die besten u. herzlichsten Grüße 
und Glückwünsche - Dein Malchen, Heinrich, 
Eugen u. Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Eugen ist ein lieber Bub. 
sein Bild wirst Du noch erhalten 
Hez Grüße an F. Ries &amp;amp; Haag &amp;amp; Heck.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;Lieber Eugen!&lt;/u&gt;
Nach allen Nachrichten die wir von Dir 
haben, sind wir alle ganz beruhigt. Wir 
wünschen Dir fernerhin das beste Wohlergehen.
Wir sind alle gesund - bleibe Du es auch. 
Die herzlichsten 
Grüße von Deiner 
treuen Schwe=
ster, Malchen 
u. Heinrich.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;5.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Post an Deine Adresse - möge es Dir recht
nützlich sein. Das Buch enthält außer Kehlkopf
die Wichtigkeit des Gesanges u. im 3. Abschnitt 
viel von der Gesundheitslehre - was mir
besonders gefällt und Dir raten möge den
rechten Gebrauch davon zu machen. Der 
Hals ist ein empfindlicher Körpertheil und
deshalb ganz begreiflich alles in diesem Buche 
beschrieben - - viele Krankheiten kann 
man vermeiden. Den Empfang bescheinige mir.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus meinen 20sicher Jahren will ich hier 
etwas bemerken: Herr Lehrer Keiger war
Dirigent in unserm Gesangverein und wäh=
rend der Gesangsstunde hatte er sich so er=
müdet und verschwitzt, daß er ganz matt 
wurde. Statt sich nun zu erholen ging er
mit dem Verein in eine Wirtschaft um
kaltes Bier zu trinken. Ich warnte Herr 
Keiger er möge mit mir nach Hause gehn.
Der Verein war ihm aber lieber, d. h. seine 
Dirigentschaft und die Folge davon war, 
daß er die Rückenmarkkrankheit erhielt.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;6.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seine letzten drei Jahre hatte er unter großen
Schmerzen verlebt, mit vielem Schreien: Ach
Gott, ach Gott! Ich nahm herzlichen Anteil 
an seinem Schicksal und besuchte ihn öfters - 
und tröstete Frau Keiger in der Entscheidungs=
stunde. Die ganze Stadt trauerte um ihn, 
denn er war ein ganz guter Lehrer und 
stand in hoher Achtung. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von meinen eigenen Verhältnissen will 
ich auch noch etwas bemerken:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte in selbiger Zeit öfters Anfälle 
von Blaßwerden, Mattsein und Ermüdung
- durch anhaltendes Sitzen und legte mich 
alsdann ungefähr eine Stunde ins Bett - 
durch diese Lage und Bettwärme wurde 
es jedesmal wieder gut. Vielleicht war 
Dein Unwohlsein ein ähnlicher Umstand 
- - und auf diese Art leicht zu beseitigen. 
Um nicht krank zu werden, beachte ich alle
Gesundheitsregeln, so gut ich kann und für 
etwas Unwohlsein habe ich hinlänglich so 
geringe Hausmittelchen. Damit mein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;7.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hals und besonders mein Kehlkopf nicht 
erkrankt, benütze ich ein seidenes Hals=
tuch bei Tag und Nacht - und befinde 
mich recht gut dabei. Ich war nie ge=
sunder, als jetzt und wenn es so fort 
geht, kann ich auch sagen: "Es ist noch 
nicht an dem."
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! So wollen wir recht 
hoffnungsvoll der Zukunft entgegen 
sehen und nur thun was uns gut und nützlich 
ist und was uns Ehre macht und uns Zufrieden=
heit bringt und unsere christlichen Pflichten 
erfüllen - die Wahrheit erkennen und 
das Gute zu thun.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! In Deinem Brief hattest
Du bemerkt, daß der Junger - Gesangverein 
nach Deutschland zum Stuttgarter Gesang=
fest machen will - und darüber noch nähe=
res berichten. Ich werde die Gelegenheit [insertion:] benützen [/insertion],
und wenns möglich ist auch Heinrich, um diesen 
Verein kennen zu lernen und ihm nach rech=
ter Art und Weise entgegen zu kommen -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;8.)
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dir und mir zur grössten Ehre.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für heute will ich nun mein Schreiben 
schließen und Dich vieltausendmal grüßen 
- so wie die lieben Verwandten und 
Familien Riess und Haag.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind alle recht gesund - bleib es auch.
Malchen, Heinrich und Eugen wünschen Dir 
alles Gute und grüßen Dich und die lieben 
Verwandten von Herzen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein Dich ewigliebender Vater Klee 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Eugen! 
Der Frühling ist da, die kalte Zeit 
ist vorüber. Unser Garten grünt sich 
und die Bäume blühen, überall ist neues Leben. So grün wie in
der Natur, so ist es auch in meiner Brust. Ich fühle mich ganz glück=
lich, weil Du gesund und kurrand bist. Schaue in Gedanken zurück 
zu uns und bei diesem in Gedanken rasten schöpfe neue Kraft 
und den Mut zu Deiner Arbeit. Wir sind alle gesund, schauen 
weder nach rechts noch links immer geradaus; denn selbst 
ist der Mann. Aber auch selbst muß die Frau sein, und zur 
Selbständigkeit wird auch unser Eugen erzogen. Nie von andern bedienen las=
sen, was man selbst verrichten kann. Scherzhaft sagte ich dieser Tage zu
Eugen, mein Herzchen; da sagte er mit bedeutungsvollem Ausdruck: 
Sei ruhig mit dem mein Herzchen - "ich bin Schüler." Mein lieber 
Heinrich und Eugen reisten nach Lauterecken u. von da nach Einöllen
wo sie einige Tage weilten. Ich bitte Dich, lieber Bruder in Dei=
nem nächsten Brief zu bemerken, ob Du die Bilder erhalten hast.
Was macht die liebe Mina? und Kathchen. Hoffentlich sind sie 
noch alle wohlauf. Im Geiste bin ich öfters bei ihnen; bitte grüße 
die mir werte Familien Ries &amp;amp; Haag aufs herzlichste. Sowohl Hein=
rich als auch Eugen lassen Dich und die lieben Verwandten recht herzlich
grüßen. Große Freude wirßt Du mit der Photographie Eugens haben und 
hast ihn dadurch ganz in Deiner näh, wie wir auch Dein liebes Bild 
in unserer Näh haben. So sei Du recht innig gegrüßt und geküsst 
von Deiner Dich ewig treuliebenden Schwester 
Malchen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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