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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:]Magdeburg[/roman] den 9/6 1852
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Schwester.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vorigen Montag erhielt ich von [roman:]Dessau[/roman] aus einem Brief
von [roman:]Hermann[/roman], den ich Dir in folgender Uebersetzung
mitteile:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:]New York[/roman] den 14 [roman:]Mai[/roman] 1852.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es hat euch alle ziemlich räthselhaft erscheinen müssen, [illegible paper torn]
ich euch während eines ganzen Jahres so ohne all &amp;amp; je[illegible paper torn]
Nachricht lassen konnte; allein ich kann Dir die Versicherung 
geben, daß es völlig ohne meine Schuld geschehen ist. Ich habe
im Laufe dieses Jahres wohl ein Dutzend Briefe an
an meine Frau geschrieben, alle sehr, sehr lang &amp;amp; hatte ihr 
jedesmal eingeschärft allen meinen Geschwistern Mittheilungen 
daraus zu machen. Ich weiß gewiß, daß besonders die ersten
3 oder 4 davon, in welchen ich die ersten Eindrücke schilderte,
die Amerika auf mich machte, für Dich von großem 
Interesse gewesen wären; um somehr als ich dieselben 
nachzuholen auf keine Weise im Stande bin. Denn
was mir damals auffiel &amp;amp; worüber ich vielleicht die
interessantesten Beobachtungen machte, das ist mir seit
dem alltäglich geworden, so daß ich mich kaum noch
in den ersten Eindruck zurückversetzen kann. Daß
meine Frau meine ganz bestimmten &lt;s&gt;Befehle&lt;/s&gt; Weisungen
nicht befolgt hat, dafür könnte ich ihr ernstlich böse
sein. Uebrigens beschloß ich, daß sie noch jetzt den
Fehler gut machen &amp;amp; wenigstens die ersten 4 Briefe,
in denen, soviel ich mich erinnere, nur sehr wenig
von unsern Lebensangelegenheiten steht, Dir &amp;amp; unsern
Schwestern mitzutheilen. Denn daß ich jetzt nach eine[illegible paper torn]
Jahre auch nur den Versuch mache&lt;s&gt;n&lt;/s&gt;, die Schilderung
meiner &lt;s&gt;Lebens&lt;/s&gt; ersten Erlebnisse in ebenso aus=
führlicher Weise wie damals zu wiederholen, das
könnt ihr beim besten Willen nicht verlangen. Es würde
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;mir dazu an Zeit &amp;amp; auch an Lust fehlen. Hier mußt 
Du Dich also mit einem magern Abriss, meines zwar keines=
wegs an Ereignissen reichen Lebens in dem vergangenen
Jahre begnügen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß ich am 13. Juli nach nur 37 tägiger Fahrt hier
anlangte, hast Du wohl damals erfahren. Ich beauftragte meine
Frau in meinem ersten Briefe eine kurze Anzeige in
Bezug darauf in den Staatsanzeiger rücken zu lassen;
ich weiß indessen nicht ob es geschehen ist. Von der See=
fahrt will ich schweigen; es hieße das ein wenig zu 
weit anfangen; außerdem magst Du darüber den ersten
Brief an meine Frau nachlesen. ‒ Hier in [roman:]New York[/roman]
ging es mir, wie es zuerst allen „Grünen“ geht: ich
rannte mir die Hörner ab &amp;amp; leerte den Geldbeutel mehr  
als nöthig war. In dieser Beziehung muß man sich
zu trösten wissen; es ist bisher noch wenigen anders
gegangen; sogar hat man hier zu Lande ein Sprichwort
wonach erst der letzte europäische Pfennig zum Teufel
sein muß bevor man einen amerikanischen [roman:]Cent[/roman]
verdient. Man muß eben Lehrgeld bezahlen hier
wie überall &amp;amp; vielleicht hier mehr wie anderswo,
weil man hier auch mehr lernt. Indessen möchte 
ich nun doch nach der Erfahrung, die ich jetzt für 
mich habe einem Jeden, der hier herüber kommt,
um sich eine Zukunft zu gründen rathen, &lt;u&gt;sowenig 
als möglich Geld mitzubringen&lt;/u&gt;, denn &lt;u&gt;es geht doch
darauf&lt;/u&gt;; sei es auch so viel es wolle; ich habe nun 
nachgerade davon unzählige Beispiele gesehen. Am
Besten sind die daran, die ohne einen Pfennig, aber
&lt;u&gt;mit Kenntniß der englischen Sprache &lt;/u&gt;hierherkommen.
Sie müssen gleich im Anfange das erste beste annehmen,
was sich ihnen bietet, &amp;amp; haben sich bereits eingewöhnt
&amp;amp; eingelebt wenn der mit Geld Herübergekommene n[illegible overwritten] [?
als Neuling umhertappst &amp;amp; nicht weiß was Rechts &amp;amp; Links ist.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;2
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Je härter die erste Schule ist, desto besser &amp;amp; desto wirksamer
fürs ganze Leben. Ich wünschte nur unsere deutschen Stuben=
helden hätten erst alle dieselbe Schule durchgemacht wie ich;
sie würden manche Blase in die Hände aber auch manches 
Fenster in den Kopf bekommen haben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man denn so allmählig mit seiner europäischen 
Weise ans Ende kommt, der Beutel immer mehr zusammen=
schrumpft u. noch gar keine Aussicht auf eine passende Be=
schäftigung sich findet, da übermannt Einem gewöhn=
lich das sog. „grüne Fieber“ eine Art moralischen
Katzenjammers, der ebenso wie die Seekrankheit für
einen unbetheiligten Zuschauer höchst possierlich anzu=
sehen ist. Da glaubt man sich so bitter enttäuscht!
Ach man möchte so gern nach Hause zurück, wenn
man nur die Mittel dazu hätte; man fängt an über 
Amerika zu schimpfen wie ein Rohrsperling; prophezeiht
womöglich den baldigen Untergang der Republik; schreiet
über die „Kälte &amp;amp; Herzlosigkeit“ der „[roman:]Yankees[/roman]“ [[weil für 
Einem das Glück nicht auf den Präsentirteller entgegen=
bringen]] kurz, man geberdet sich möglichst ungescheut 
kindisch &amp;amp; albern. Diese Art von Seelenkrankheit
muß so ziehmlich ein Jeder durchmachen, nur daß
sie den Einen stärker, den Andern schwächer erfaßt.
Das Letztere war bei mir der Fall, weil ich von vorn
herein darauf vorbereitet war durch [roman:]Degner[/roman], der mir
davon erzählt hatte. Doch blieb ich keineswegs ganz
verschont. Zum Glück war ich so gescheut in meinen
Briefen nach Deutschland wenig oder Nichts merken zu 
lassen, &amp;amp; höchstens möchte mein damaliger Zustand aus
einigen vorschnellen Urtheilen über Land &amp;amp; Leute heraus=
zumerken sein. Daß übrigens außer jener, so zu sagen,
in der Luft liegenden Krankheit, mich noch ein sehr 
reelles &lt;s&gt;H&lt;/s&gt; &amp;amp; sehr starkes Heimweh drückte, das kannst
Du Dir leicht vorstellen, da Du nun Gottlob! alt genug
bist, um zu verstehen, was es heißt: von einer jungen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Frau getrennt sein, mit der man 14 Tage verheirathet war.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte mir ehe ich hierherkam einen Plan ge=
macht, der wie alle vorhergemachten Pläne scheiterte&lt;s&gt;n&lt;/s&gt; ob=
schon in diesem Falle nicht durch meine Schuld, sondern
durch die der gottverdammten preußischen Postverwaltung.
Ich correspondirte nämlich für die Berliner National=
Zeitung &amp;amp; schrieb im Laufe von 5 Wochen wohl ein 
halbes Dutzend Briefe, jeden mindestens von 2 Bogen
enger Schrift. Ich hoffte als ständiger Correspondent
mit einem festen Gehalte angestellt zu werden &amp;amp; dann
außerdem literarische Arbeiten für deutsche Buchhändler
zu machen. Dieser Plan war &amp;amp; wäre noch heute aus=
führbar, wenn nicht die preußische Post wäre, die
meine sämmtlichen Correspondenzen von der ersten bis
zur letzten unterschlagen &amp;amp; mir dadurch einen baaren 
Schaden von wenigstens 20 rt zugefügt hat, denn möchte
ich nun engagirt werden oder nicht, diese vorlaufigen
Berichte sollten jedenfalls honorirt werden; das war schon
ausgemacht.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterdessen hatte ich zum ersten Male Nachricht von Sander erhalten,
&amp;amp; gehört, daß derselbe sich in Philadelphia befinde. Da ich 
hierhin ohnehin gern reisen wollte, um unsere Verwandte
kennen zu &lt;s&gt;sehen&lt;/s&gt; lernen, so ging ich nun nach nicht ganz 5 wöchent=
lichem Aufenthalte in [roman:]New York[/roman] dorthin ab. Philadelphia
ist die regelmäßigst gebaute Stadt &amp;amp; schönste vielleicht auf
der ganzen Welt, aber so niederträchtig langweilig, daß ich
nicht begreife, wie ein anständiger Mensch, der kein Quäker
ist es da aushalten kann. Ueber unsere Onkle &amp;amp; Vetter
habe ich in meinem 4. Briefe an meine Frau geschrieben,
&amp;amp; zwar ausdrücklich in&lt;s&gt;it&lt;/s&gt; der Absicht daß Dir &amp;amp; unsern
Schwestern davon Mittheilung gemacht werden solle; laß
Dir also diesen oder allenfalls eine Abschrift davon von
Bertha schicken, die doch wohl, wie ich hoffe, die Briefe
aufgehoben haben wird. ‒ Nach einer Beschäftigung sah
ich mich auch hier vergebens um, &amp;amp; da die Schwindsuch[illegible paper torn]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;3
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;in meiner Tasche nachgerade unerträglich wurde, so entschloß
ich mich es nicht aufs Alleräußerste ankommen zu lassen, sondern
mit den Paar Thalern die ich bis jetzt noch vor dem
Untergange bewahrt hatte, ein Wenig ins Innere zu gehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ins Innere“ ist hier aber ein verdammt weit=
läufiger Begriff. Das Land ist bei Gott so groß, daß man
sich ein Dutzend Sohlen ablaufen kann, bevor man nur
den vierten Theil durchkommt, u. ich kam für mich
nicht weiter als bis ungefähr in die Mitte des Staates
Pennsylvanien, wo ich, durch eine in [roman:]New York[/roman] gemachte
Bekanntschaft, eine Stelle als wohllöblicher Ackerknecht, an=
fangs blos für Kost &amp;amp; Logis, nachher mit 6 Dollars monat=
lich bekommen hatte. Ich langte hier den 30 Aug. an, &amp;amp; fing
am 1. Sept. an zu arbeiten. Nun ich müßte lügen wenn
ich leugnen wollte daß mir die Arbeit anfangs [?] et. [/?] spanisch
vorkam, indessen mein Master war ein vernünftiger 
Mann &amp;amp; gebildet, wie die amerikanischen Farmer meist, 
[[ nur die deutschen machen eine unrühmliche Ausnahme, das
ist ein erbärmliches Lumpenpack]] &amp;amp; verlangte nicht zu
viel; auch war ich ihm, da er ein „Unglaubiger“ (infidel)
war &amp;amp; mit mir recht nach Herzenslust über den Unsinn
der Bibel &amp;amp; s.w. schwatzen konnte eine viel zu wünschens=
werthe Acquisition als daß er mir wegen meiner
anfänglichen Unbeholfenheit im Ackerfache hätte gram
[margin; insertion:] 10/6 [/margin; insertion] sein sollen. So gewöhnte ich mich bälder ein, als ich gedacht
hatte, denn wie sich mir bald herausstellte war meine
Besorgniß größer gewesen als nöthig. Es dauerte nich[illegible paper folded] 
lange, so hackte, pflügte, drosch &amp;amp; mähte ich gleich Einem, 
obwohl ich an der Geschwindigkeit, mit welcher die Ameri=
kaner arbeiten noch zu lernen hatte. Auch schuf ich  mir
bald einen recht lieben Kreis von Freunden &amp;amp; Bekannten.
Im Dorf war ich als gebildeter Deutscher eine Art uner=
hörte Erscheinung, und ich erwarb mir bald die besten
Freunde, unter dem was man in Deutschland „Honoratioren“
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;nennen würde. Besonders werth ward mir die Familie
des Advokaten [roman:]Garritson[/roman], der mich auch spielend in die 
geheimsten Gänge der (sehr complicirten &amp;amp; auf lauter
Persönlichkeiten beruhenden) amerikanischen Politik ein=
weihte. Er selber war Abgeordneter in der Gesetzgebung
des Staates Pennsylvanien, ein Staat, der, wie Dir
die Geographie sagen wird, ungefähr halb so groß ist, 
wie das Königreich Preußen. [roman:]Garritson[/roman], der gleich=
falls ein Freigeist oder, wie man es hier nennt,
ein Ungläubiger war, hatte stets mit besonderm
Interesse die Bewegungen der deutschen Philosophie 
seit [roman:]Hegel[/roman] verfolgt, obschon er dieselben nur nach
höchst unvollkommenen Bruchstückweisen Uebersetzungen
beurtheilen mußte. Er ergriff jetzt die Gelegenheit sich
durch mich näher damit bekannt zu machen, und ich
that das gern denn ich hatte einen gelehrigen Schüler
und gewann außerdem am meisten an Verbesserung
im Englischsprechen. Ganze Sonntage Nachmittags ver=
brachten wir im dichten Gebüsch vor den heißen  
Strahlen der Herbstsonne geschützt auf einem alten
Baumstumpfe sitzend oder im üppigen Grase lagernd
mit philosophischem Gespräch. Ich will dabei beiläufig 
bemerken, daß ich von Anfang an große Bewunderung 
wegen meiner reinen Aussprache des englischen erregte,
die mir gegenüber der plumpen, vierschrötigen Aus=
sprache, womit &lt;s&gt;man h&lt;/s&gt; gewöhnlich die Deutschen, selbst
die gebildeten das Englische verhunzen, sehr als Ver=
dienst angerechnet wurde. Erinnere Dich wie sehr ich
stets auf eine reine Aussprache hielt. Nun ich kann
jetzt aus Erfahrung wiederholen, daß man in dieser
Beziehung &lt;u&gt;nicht pedantisch genug sein kann&lt;/u&gt;. Alle
die feinen Unterschiede, die ich Dir so oft auf meinem
Zimmer in [roman:]Dessau[/roman] vorgekäut habe, werden hier mit
großer Strenge gemacht &amp;amp; Herr [roman:]D. Corte[/roman] z.B.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;4.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;würde mit all seiner Gelehrsamkeit hier nur als ein
Barbar erscheinen, weil seine Aussprache des Englischen wenig
oder gar nicht von der plumpen, haarsträubenden, [roman:]„dutchman“[/roman]
Aussprache entfernt ist. Wenn Du daher das Englische
weiter treibst, &amp;amp; wie ich denke, auch mit einer ge=
wissen Aussicht dasselbe einst praktisch anzuwenden,
gib auf die Aussprache besonders Acht &amp;amp; verzeihe Dir 
nicht die mindeste Nachlässigkeit oder Bequemlichkeit.
Man muß um ordentlich zu sprechen seine Zunge,
Zähne &amp;amp; sonstigen Sprachwerkzeuge förmlich zu einer
bestimmten Schärfe abschleifen, sonst wird im Leben
Nichts daraus
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn Du nun über meine Lebensweise in Tioga,
(so heißt das Dorf) genaueres wissen willst, so laß
Dir einen ellenlangen Brief, den ich darüber an meine
Frau geschrieben habe, mittheilen. Er ist wenn ich mich
nicht irre vom 26. Sept. datirt und sogar mit einigen 
Federzeichnungen illustriert, die sich freilich nicht zur
Veröffentlichung in der Leipziger Illustrierten eignen
möchten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gegen Ende November verließ ich nach genau ¼ jährlichem
Aufenthalte meinen Master [roman:]Johnson[/roman], größtentheils weil
es mir keine Ruhe ließ, bevor ich mich nicht noch
ein wenig mehr im Lande umgesehen hätte, denn
das kleine Stück, das ich bis dahin zurückgelegt hatte,
kam mir auch gar zu unbedeutend vor. Ich setzte
mich also mit 17 [roman:]Dollars[/roman], die ich mir verdient,
(das erste amerikanische Geld, das ich in der Tasche ha[illegible paper torn]
getrosten Muthes auf die Eisenbahn &amp;amp; fuhr nach
[roman:)Buffalo[/roman] am [roman:]Erie-See[/roman], wo ich mit bedeutend schmäler[illegible paper torn]
Geldbeutel am folgenden [illegible overwritten][?]Tag[?]&lt;s&gt;en&lt;/s&gt; anlangte. Daß ich
auf meiner Fahrt nach dem Westen gerade diesen 
Weg eingeschlagen habe, lag daran, daß ich mir die
Gelegenheit nicht wollte vorübergehen lassen die berühmten
Niagara-Fälle zu sehen. In [roman:]Buffalo[/roman] angekommen &amp;amp;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;nachdem ich gleich in den ersten Tagen nach diesem 
erhabenen Naturwunder gefahren war, fand ich bald, daß
meine Casse keine große Reise nach Westen aushalten
würde &amp;amp; ich entschloß mich kurz &amp;amp; gut lieber am Orte zu
bleiben &amp;amp; nach einer Beschäftigung zu suchen. Eine solche
fand sich nicht leicht, doch endlich. Der Redakteur des
dortigen deutschen Tagesblattes „[roman:]Buffalo Demokrat[/roman]“ der
sehr mit Geschäften überhäuft war, nahm mei&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;n Anerbieten
ihm für ein Billiges auszuhelfen, an, nachdem er sich
von der Mäßigkeit meiner Bedingungen überzeugt
hatte. Ich trat also ein &amp;amp; war binnen wenigen
Tagen einziger Redakteur, Vormann in der Druckerei
&amp;amp; alles mögliche, eine Art von Faktotum. Das Schrift=
setzen lernte ich spielend &amp;amp; so bald, daß ich jetzt, wie
ich glaube, zur Noth im Stande sein würde, mir da=
rauf eine Existenz zu schaffen. Ich hatte das Ver=
gnügen zu sehen, daß unter meiner Leitung die 
Zeitung sich zusehends hob, nach außen an Ansehen
gewann und nach innen, was die Hauptsache ist,
die Zahl seiner Abonnenten vermehrte. In der Stadt
selbst war ich bald heimisch&lt;s&gt;en&lt;/s&gt;, machte manche liebe Be=
kanntschaften, wirkte in Vereinen &amp;amp; in einer Lieb=
habertheater Gesellschaft (trat unter andern öffentlich
auf in Schillers Kabale &amp;amp; Liebe als Sekretair Wurm
&amp;amp; erwarb mir darin außerordentlichen Befehl) kurz
führte ein in äußerer Beziehung ganz behagliches
Leben, dem freilich die Hauptsache abging, nämlich meine
Frau. Die Abwesenheit von dieser brachte mich doch
fast fortwährend in eine in eine gar trübe
Stimmung &amp;amp; oft verfiel ich in förmlichen Tiefsinn, 
der sich bis heute immer nur verstärkt &amp;amp; mir mein
Leben über das ich sonst gar nicht zu klagen hätte, sehr,
sehr verbittert hat; doch das sind eben Leiden die mit 
dem Ehestande verbunden sind; sie haben mich manchmal mit
Sehnsucht an die glückliche Zeit des Junggesellenlebens zurück denken
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 9:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;5
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;lassen, wo man keine weitere Sorg[illegible paper torn]
Augenblicks.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich schickte im Januar, von [roman:]Buffalo[/roman] aus [illegible paper torn]
das mit unserer Zeitung verbundenen Wo[illegible paper torn]
Dich. Aus Deinem Billetchen ersehe ich, daß, wie [illegible paper torn]
gleich vermuthen konnte, die Sendung nicht an ihre
Addresse gelangt ist. [insertion mark] Es wird wohl überhaupt unmög=
lich sein eine deutsch=amerikanische Zeitung nach Deu[illegible paper torn]
land zu schaffen; sie sind wahrscheinlich von vorn her[illegible paper torn]
verboten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Anfang Februar kam ich als zweiter Redakteur a[illegible paper torn]
die hiesige Abendzeitung, ein großes Tagesblatt das se[illegible paper torn]
2 Jahren besteht &amp;amp; in diesem Augenblick als das tonan=
gebende in der ganzen Union anerkannt wird; (unter de[illegible paper torn]
deutschen Blättern natürlich, deren es im Ganzen et[illegible paper torn]
220 gibt; jetzt wird sogar in Californien ein solches
gegründet.) Ich habe seitdem hier gelebt ohne daß mein
Leben irg. welche Abenteuer aufzuweisen gehabt hätte.
Ich erhalte monatlich einige 20$ oder etwa 45 rt mit denen
es sich selbst in [roman:]New York[/roman] ganz bequem leben läßt. Auf
jeden Fall bezweifle ich, ob ich bei den jetzigen Pre[illegible paper torn]
verhältnissen in Deutschland mir eine ähnliche Existenz
dort hätte schaffen können.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon seit lange hätte ich wieder mit der Berliner
National=Zeitung angeknüpft, wenn ich eine Addre[illegible paper torn]
bekommen könnte, unter welcher ich sicherer [illegible paper torn]
derselben correspondiren kann. Direkt an d[illegible paper torn]
addressirt werden die Briefe wie ich mich überze[illegible paper torn]
habe alle unterschlagen. Sei so gut &amp;amp; schreibe in mein[illegible paper torn]
Namen von Magdeburg aus an die Redaktion &amp;amp; [illegible paper torn]
suche sie um eine solche Addresse. Schreibe ihr au[illegible paper torn]
dabei, daß es nicht meine Schuld sei, wenn sie [illegible paper torn]
nicht der Verabredung gemäß Correspondenzen [illegible paper torn]
kommen hätte, denn ich hätte deren im Juli &amp;amp; Aug[illegible paper torn and wrinkled]
vorigen Jahre[illegible paper torn and wrinkled]
[insertion mark] Doch!
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 10:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[illegible paper torn] geschickt &amp;amp; hätte nur aufgehört, weil
[illegible paper torn] elcher ich von ihr hätte Antwort haben
[illegible paper torn] verflossen war. Sobald Du Antwort
[illegible paper torn] hreibe Du zurück; übrigens kann auch
[illegible paper torn] National=Zeitung direkt an mich schreiben, denn
in [illegible paper torn] eser Richtung ist die Gefahr wie ich [underlined twice] &lt;u&gt;glaube&lt;/u&gt;
viel geringer (?). Erwähne in Deinem Briefe [insertion:]R[/insertion] 
daß ich nun bereits seit längerer Zeit Redacteur
eines großen deutschen Blattes sei (Abendzeitung)
daß ich also an &lt;u&gt;der nächsten Quelle&lt;/u&gt; stehe um
gute Correspondenzen zu schreiben, &amp;amp; daß für
die Qualität derselben das Ansehen bürgt, in
welchem die Abendzeitung hier in Amerika steht.
Grüße unsere Geschwister, den Schwager, Halb=
rocks u.s.w.
Dein treuer Bruder
(gez) H.R.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Folge dessen habe ich am 8. in [roman:]Berlin[/roman] geschrieben
bis jetzt (10/6 52) aber noch keine Antwort. Erhalte ich
diese zeitig genug, so werde ich mit dem am
18. v. [roman:]Bremen[/roman] abgehenden Dampfschiffe an [roman:]Hermann[/roman]
schreiben. Wenn [roman:]Bertha[/roman] nicht schreibt kannst Du
ja dann einen Brief mit beilegen, nur müßtest
Du auf feinem Papier schreiben, damit der Brief
nicht zu viel wiegt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle grüßend verbleibe ich
Dein Dich liebender Bruder
A. Raster.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
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              <text>Magdeburg, Sept. 6, 1852&lt;br /&gt;Dear Sister, &lt;br /&gt;Last Monday I received a letter from Hermann, via Dessau. I am sending you a translation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;New York, May 14, 1852&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dear Brother, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It must have seemed pretty much of a riddle to all of you that I should leave you without any news of me during the course of an entire year. But I assure you it was through no fault of mine. During the year I wrote at least a dozen letters to my wife, all of them of great length. and asked her specifically to inform my family of interesting events contained in the letters. I know that the first three or four, in which I described the first impressions America made on me, would have interested you especially. I am completely unable to recall the mood in which I wrote them now. The things I noticed most and about which I probably made the most pungent remarks, have now become such everyday occurrences, that it would be impossible for me to recall my first reactions. I ought to be angry with my wife for failing to follow my very positive wishes in this matter. At any rate I decided she ought to rectify the mistake and send you, at the very least, my first four letters, in which I mentioned little about our own affairs. You cannot expect me to describe those first adventures of an entire year at this late date. Right now you will have to be satisfied with a short sketch of the year's experiences.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You probably are aware that I landed here on the 13th of July, after a trip of only thirty-seven days. I asked my wife to put a short announcement of my arrival into the "Staatsanzeiger", but I do not know whether she followed my instructions. I won't mention anything about the voyage, that is going back a little too far and you can get the details from my wife.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Here in New York I acted the same as all "green-horns". I went sight-seeing and spent my money faster than necessary. One must not waste too much self-pity on this last circumstance, everybody has about the same experience. There is even a sort of proverb for it here - that the last European pfennig must go to the devil before one can begin to ear an American cent. One simply has to pay for knowledge, here as everywhere else, perhaps here more than other places, because one has more to learn. Meanwhile, I would like to share with everybody who plans to come over here to settle, my experience: to bring as little money as possible, because he will lose it anyway, no matter how much it is, I myself have seen countless examples of this. The most fortunate are those who arrive without a penny, but with a knowledge of the English language. They have to take the best job offered immediately and have already acclimated themselves, while the man who arrives with money is still groping around and doesn't know right from left. The harder the original school, that much better and practical the learning for one's whole life. I only wish some of our German brave "stay-at-homes" had gone through this school as I have, they might have many a blister on their hands, but at the same time it might have opened a window or two in their heads.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;When one gradually comes to the end of one's "European attitude", when the money bag shrinks more and more and there does not seem to be any prospect of a suitable type of employment, then one is usually overcome by the so-called "green-fever", a kind of moral hang-over which, like sea-sickness, is a very amusing sight for the uninfected spectator. One feels such bitter disappointment, one would like to return home, if only the means were at hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;One begins to rail against America, possibly prophecies the early decline of the Republic, howls about the coldness and heartlessness of the Yankee (because he hasn't handed one a fortune on a silver platter). In short we act awkward, childish and foolish. Almost everybody has to go through this type of soul-sickness, only it hits some harder than others. The latter was the case with me, because I had been prepared for it by Degner, who had warned me about it. But I wasn't spared by any means.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Luckily, I was smart enough not to let my melancholy state of mind be noticed in my letters to Germany, except that I may have formed some rather hasty conclusions about conditions here, due to my depressed mental state. On top of this, so to say, atmospheric sickness, I was dreadfully homesick, as you may well imagine. You are, thank goodness, old enough to understand what it means to be parted from a young wife, to whom one had been married only fourteen days before leave-taking.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I had made a plan before coming over here, which did not materialize, like all my other previous plans. In this case it was not my own fault, but that of the damnable Prussian Postal department. I corresponded with the Berliner Nationalzeitung and in the course of five weeks wrote a half dozen letter, each at least two sheets long, of closely written script. I had hoped to be retained at a steady salary as correspondent and also intended to do articles for German publishers. This plan could even now be carried out, if it weren't for the Prussian postal authorities.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;They confiscated the entire correspondence and thereby caused me a loss of at least 20 Prussian thalers, because, whether I secured regular employment or not, these first articles were going to be paid for, that had all been arranged.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meanwhile I had heard from Sander for the first time and found that he was in Philadelphia. As I wanted to go there anyway to make the acquaintance of our relatives, I left New York after approximately a five weeks' sojourn there. Philadelphia is the most regularly built and, perhaps, the most beautiful city in the world, but so terrifically boring that I cannot conceive how a normal person, who isn't a Quaker, can stand it.&lt;br /&gt;About my uncle and cousin I wrote in my further letter to my wife, with the definite intention that you and my sisters be informed. You had better let Bertha send you the letter, or at least a copy of it, I hope she has kept the letters.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I also failed to find work here and as the consumptive condition of my pocketbook was becoming desperate, I decided not to wait for its demise, but take the last few dollars still remaining and travel a little way into the interior of the country.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Interior" is, however, a damned far-reaching description. The country is so large that one could wear out a dozen pairs of shoes, before one had covered a quarter of it. I, myself, got no farther than the middle of Pennsylvania, where I found a job as a hired man, through an acquaintanceship made in New York. In the beginning I worked only for room and board, later I received in addition $6.00 a month. I arrived August 30th and started work September 1st. I would be a liar if I pretended that the work was what I was most suited for. But my employer was a sensible man, well-educated like most American farmers (only the German ones are an inglorious exception, they are a sad lot) and he did not expect too much. Then too he was an "infidel" and could speak freely with me about the Bible, etc., so that I was for him too much a kindred spirit to have him get angry with me for my awkwardness in farming. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So I got used to it faster than I thought possible, my worry had been greater than necessary. It wasn't long before I hoed, ploughed, threshed and mowed like the others, although I still had to learn to work as fast as Americans do. I, also soon had a nice circle of acquaintances and friends. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the village I, an educated German, was a hitherto unheard-of phenomenon and quickly acquired good friends among those whom we call in German "the gentry". I became particularly fond of the family of a lawyer, Garrisson, who initiated me into the most secret ramifications of American politics (they are very complicated and entirely dependent on personalities). He himself was a member of the state legislature of Pennsylvania, which (state) as you can see from a geography book, is about half as big as the kingdom of Prussia. Garrisson, who was also a free-thinker, or as it is called here, an "infidel", had followed the course of German philosophy since Hegel, with great interest, although he had to draw his conclusions from incomplete, fragmentary translations.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;He seized the present opportunity to learn more about it through me and I was glad to do it. He was an easily taught student and I think I benefitted even more than he, because it gave me an opportunity to perfect my English. We spent whole Sunday afternoons sittting on a tree stump in the shade of the bushes which shielded us from the hot rays of the autumn sun, or lying in the long grass, and talked philosophy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I want to point out here that my pure English accent has caused wondering and favorable comment, as it is often compared to the awkward, coarse pronunciation of the average German, even the educated one, when he maltreats the English language. Remember how much of a point I always made about correct accent. Well, I can repeat from experience that, in this respect, one cannot&lt;br /&gt;be pedantic enough. All the fine differences of pronunciation, which I repeated to you so often in my room in Dessau, are used here with great strictness and Mr. Corbe, for example, with all his education, would be taken for a barbarian here, because his pronunciation of English is not much different from the clumsy, exasperating "dutchman" accent. If you, therefore, intend to continue studying English and, as I surmise, with the definite intention of being able to make use of the knowledge one of these days, be particularly careful of your pronunciation and do not allow yourself the slightest leeway in this respect. In order to speak clearly one has to make distinct use of one's tongue, teeth and other organs of speech.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;If you want to know the particulars of my life in Tioga (that is the name of the village), let Bertha tell you, as I wrote her a lengthy letter about them. It was dated, if I am not mistaken, the 26th of September and even contained a few pen and ink sketches, which, candidly, would not do for publication in the Leipziger Illustrierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;About the end of November, after exactly one quarter year, I left my employer, Johnson, mostly because he insisted that I ought to see a little more of the country and, in truth, the little which I had seen so far seemed pretty unimportant. Therefore, I embarked trustfully on the train with $17 in my pocket (the first American money I had earned) and travelled to Buffalo on Lake Erie, where I landed the next day with a conspicuously thinner purse. The reason I chose this particular place to commence a trip west was not to miss an opportunity of seeing Niagara and the Falls. When I arrived in Buffalo and after I had immediately made a trip to the aforementioned inspiring wonder of nature, I soon found that my cash reserve would not stand any kind of a trip west. So I decided to stay here and find a job. It wasn't easy but I finally succeeded. The editor of the local daily German paper, the "Buffalo Democrat", who was buried in work, accepted my offer to work for him, after he had discovered the modesty of my requirements. Consequently, I started work and, in a few days found myself editor, foreman of the print shop, etc., a sort of Jack-of-all-trades. Setting type I learned easily and so fast that I believe I could now, if necessary, hold a job as printer. I had the pleasure of seeing that, under my direction, the paper gained in reputation, even beyond the local limits and, what is most important, the number of subscribers increased.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I soon felt at home in the city, found many nice acquaintances, took part in club activities and also joined an amateur theatrical company (took the part of Secretary Wurm in a public performance of Schiller's "Kabale und Liebe" and was well received).&lt;br /&gt;In short, to all outward appearances, I was leading a very comfortable life, in which the chief ingredient was lacking - my wife.&lt;br /&gt;Her absence kept me in a melancholy state much of the time and this feeling became stronger every day, so that a life, which I really cannot complain about, seems very bitter to me. But then those are troubles connected with the state of matrimony, they sometimes make me think longingly of the happy times of bachelorhood, where one has no further worries beyond those of the present.&lt;br /&gt;In January I sent you a copy of a weekly also put out by my paper, but I notice from your letter that it did not arrive. It will probably be impossible to get any German American papers to their destination in Germany, they are all undoubtedly forbidden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginning of February I came here as assistant editor of the (New York) Abendzeitung, a large daily, which is two years old and is recognized at the moment as the leading paper in the Union (among the German language papers, of course, of which there are about 220; one is even being started in California). Since then I have been living here, without having had any further adventures.&lt;br /&gt;I get $30 a month, approximately 45 (Prussian thaler), an amount on which one can live comfortably even here in New York. At any rate I doubt whether, with the existing postal conditions in Germany, I could have achieved a similar position there. I would have reestablished relations with the Berliner Nationalzeitung long ago, if I could find an address, through which I could send them articles. Everything directly addressed to the paper is confiscated (I have found that out). Please write to the editors from Magdeburg in my name and ask them to give you such an address. Also please mention that it was not my fault they did not receive the correspondence contracted for, so I sent three articles in July, two in August of last year, and only stopped because lack of acknowledgment had convinced me the articles had not been received. As soon as you hear write me, or perhaps the National Zeitung can write me directly, as I believe the danger of mail in this direction being intercepted, is not as great.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mention in your letter that I have been for some time editor of a large German paper (Abendzeitung), therefore am at the source of the news, and that the respect in which the paper is held in the United States will be assurance of the quality of the articles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regards to sisters and brother-in-law, Hallbrockens,etc.&lt;br /&gt;Your faithful brother&lt;br /&gt;H.R.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;After writing you (brother Askan to sister Sophie)&lt;br /&gt;I wrote to Berlin on the 8th until now (Sept. 6.). I have received no answer. If I get one in time I will write Herrmann, so that the letter will go with a ship leaving Bremen on the 18th.&lt;br /&gt;If Bertha doesn't write then you could enclose a letter with mine, but you must write on thin paper so that the letter doesn't weigh too much.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regards to all, I remain,&lt;br /&gt;Your loving brother,&lt;br /&gt;A. Raster</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] New York [/roman], 15. Juni 1855
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus dem Ausbleiben der Antwort auf meinen Brief vom
2. Mai, den Du am 16. erhalten haben mußt, da mir die
Nationalzeitung bereits unterm 19. Mai geantwortet hat, ersehe ich,
daß es Dir nicht gelungen ist, mein (beiläufig gesagt sehr
sauer verdientes) Geld von [roman:] Katz [/roman] zu erlangen u. will ich
nur wünschen, daß Du in diesem Falle den Auftrag wegen
des Inserates in der Magdeburger Zeitung ausgeführt hast. Ich hoffe,
mit einer der nächsten Posten einen Brief von Dir zu erhalten. In=
dessen will ich die Katz’sche Angelegenheit nicht so lange ruhen lassen.
In der That empört mich die gemeine Schufterei dieses Lumpen noch
mehr, als mich der Verlust von $55 genirt, obschon ich natürlich auf
eine solche Summe, &lt;s&gt;vor&lt;/s&gt; nachdem ich seit Jahr u. Tag darauf gerech=
net habe, vorzüglich bei den jetzt hier herrschenden [roman:]hard times[/roman] nur
sehr ungern u. schwer entbehre. Ich bin fest entschlossen, diese Sache
aufs Äußerste zu treiben, wäre es auch nur, um jenem elen=
den Spitzbuben zu zeigen, daß er selbst auf die Entfernung von
3000 Meilen hin eine Betrügerei nicht ungeahndet vollführen
kann. Auch nicht einmal von [roman:] Elze [/roman] habe ich bis jetzt eine Antwort
erhalten, obschon ich doch von diesem in keinem Falle etwas Ande=
res beansprucht hätte, als eine Entschuldigung. Der letzte Dampfer, der 
hier angekommen, hat [roman:] Liverpool [/roman] am 2. Juni verlassen, [roman:] Elze [/roman] hätte
also beinahe 14 Tage Zeit zur Antwort gehabt.– Daß er in dieser
Zeit nicht an mich geschrieben macht ihn zum Mitschuldigen an der
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 1, top margin:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S. Wenn zu der &lt;s&gt;J&lt;/s&gt;Zeit, wo Du diesen
Brief erhältst, bereits die Honorarsendung erfolgt
sein sollte, so verbrenne die beiden inliegenden
Briefe; andernfalls kouvertire sie und gieb sie auf die
Post.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 1, top margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Katz’schen Spitzbuberei.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich beabsichtige nunmehr den [illegible] Katz gerichtlich zu ver=
klagen u. habe zu diesem Zwecke den inliegenden Brief an [roman:] &lt;u&gt;August&lt;/u&gt; 
Köppe [/roman] in Dessau geschrieben. Ich lege Dir diesen, so wie
den Brief an Elze deshalb bei, damit Du, &lt;u&gt;im Falle vor dem
Eintreffen des Gegenwärtigen doch wider&lt;/u&gt; alles Erwarten die
Auszahlung des Geldes erfolgt sein sollte, Du &lt;u&gt;die beiden Briefe
zurückhalten kannst&lt;/u&gt; . – Ich vermuthe, daß Dir Katz gar nicht
geantwortet haben wird; die Canaille glaubt, daß ich in 
der Entfernung in welcher ich mich von ihr befinde, keine
Waffen gegen sie in Händen habe. Dieser Staar soll ihm
gestochen werden. Selbst wenn [roman:] Köppe [/roman] Nichts mit der
Sache sollte zu thun haben wollen, so werde ich Mittel finden,
um den Gauner wenigstens moralisch zu züchtigen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Erbitterung wird Dir verständlich sein, wenn ich Dir
sage, daß ich die Preise für meine Beiträge zur Atlantis
wegen des Geheules, was Elze über die prekaire Lage des
Unternehmens anstimmte, freiwillig auf ein solches Minimum
herabgesetzt habe, daß jeder Mensch mich auslachen würde, wenn
ich ihm nur sagte, um welchen Preis ich für den Kerl gearbeitet. Nach
allermäßigster Schätzung war die Arbeit, die ich ihm geliefert, min=
destens für $120. Ich weiß sehr gut, welchen Werth literarische Arbei=
ten, sogar in Deutschland haben u. weiß namentlich, welche Preise
nur von anderen Seiten bereits &lt;s&gt;b&lt;/s&gt; bezahlt sind.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also noch einmal: schicke die Briefe sofort an ihre Addresse, wenn
nicht, bevor Du sie erhältst, [roman:] Katz [/roman] sich entwickelt hat.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freundlichen, brüderlichen Gruß von mir u. meiner Frau an Dich und
die Unsrigen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein treuer Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] Hermann Raster [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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              <text>New York, 15 June 1855&lt;br /&gt;Dear Brother,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The absence of a reply from you to my letter of May 2nd, which you should have received on the 16th, because the National Zeitung answered me under date of the 19th, I surmise that you were not successful in obtaining; my money from Katz (incidentally, it was hard-earned money) and I only hope treat in this case you followed my request to insert the ad in the Madgeburger paper. I trust I will get a letter from you in a few days. Meanwhile: I don't want to let the affair with Katz rest. Actually I am more furious at the meanness and rascality of this scoundrel than I am at the loss of the 55$ although, of course, I could readily use the money, after waiting for it for over a year, especially considering the present state in the U.S. of hard-times. I am firmly determined to keep after the affair, if only to teach a lesson that he can't get away with this sort of shenanigan even though he is 3000 miles away from here.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I haven’t had a reply from Elze either, up to now, although I didn’t expect anything from him except an excuse. The most recent steamer from Liverpool left there June 2, so Elze had almost 14 days to answer. That he hasn’t makes him an accessory to the Katz rascality. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I intend and to bring a suit in court against Katz and for this purpose I have written to August Köppe and am enclosing this letter, as well as one to Elze, so that, contrary to expectation, the money has meanwhile been paid, you can hold the letters. I suspect that Katz will not have answered you at all, their rascal believes that, at this distance, I don’t have any weapons to use against him (them). In this he is mistaken. Even if Köppe doesn't want to get mixed up in this, I can find other methods, at least to punish him morally.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You will understand my bitterness when I tell you that I asked a very minimum for my articles for the "Atlantis" because Elze said it was in precarious financial straits. Everybody would laugh at me if I mention what I did it for. At the very least the articles should have brought me $720, I know very well how much literary articles are worth, even in Germany, and know how much I have been paid for similar articles by other publications. - So, once more send the letters on if you haven't heard. Meanwhile friendly, brotherly greetings from my wife to you and the others.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Your faithful brother&lt;br /&gt;Hermann Raster&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: If the money should have been received by the time this letter arrives, burn the two enclosed. Otherwise put them in addressed envelope and send them on.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] New York [/roman], 15. Juni 1855
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus dem Ausbleiben der Antwort auf meinen Brief vom
2. Mai, den Du am 16. erhalten haben mußt, da mir die
Nationalzeitung bereits unterm 19. Mai geantwortet hat, ersehe ich,
daß es Dir nicht gelungen ist, mein (beiläufig gesagt sehr
sauer verdientes) Geld von [roman:] Katz [/roman] zu erlangen u. will ich
nur wünschen, daß Du in diesem Falle den Auftrag wegen
des Inserates in der Magdeburger Zeitung ausgeführt hast. Ich hoffe,
mit einer der nächsten Posten einen Brief von Dir zu erhalten. In=
dessen will ich die Katz’sche Angelegenheit nicht so lange ruhen lassen.
In der That empört mich die gemeine Schufterei dieses Lumpen noch
mehr, als mich der Verlust von $55 genirt, obschon ich natürlich auf
eine solche Summe, &lt;s&gt;vor&lt;/s&gt; nachdem ich seit Jahr u. Tag darauf gerech=
net habe, vorzüglich bei den jetzt hier herrschenden [roman:]hard times[/roman] nur
sehr ungern u. schwer entbehre. Ich bin fest entschlossen, diese Sache
aufs Äußerste zu treiben, wäre es auch nur, um jenem elen=
den Spitzbuben zu zeigen, daß er selbst auf die Entfernung von
3000 Meilen hin eine Betrügerei nicht ungeahndet vollführen
kann. Auch nicht einmal von [roman:] Elze [/roman] habe ich bis jetzt eine Antwort
erhalten, obschon ich doch von diesem in keinem Falle etwas Ande=
res beansprucht hätte, als eine Entschuldigung. Der letzte Dampfer, der 
hier angekommen, hat [roman:] Liverpool [/roman] am 2. Juni verlassen, [roman:] Elze [/roman] hätte
also beinahe 14 Tage Zeit zur Antwort gehabt.– Daß er in dieser
Zeit nicht an mich geschrieben macht ihn zum Mitschuldigen an der
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 1, top margin:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S. Wenn zu der &lt;s&gt;J&lt;/s&gt;Zeit, wo Du diesen
Brief erhältst, bereits die Honorarsendung erfolgt
sein sollte, so verbrenne die beiden inliegenden
Briefe; andernfalls kouvertire sie und gieb sie auf die
Post.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 1, top margin]
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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100.00%   14.486      1 -total
--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Katz’schen Spitzbuberei.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich beabsichtige nunmehr den [illegible] Katz gerichtlich zu ver=
klagen u. habe zu diesem Zwecke den inliegenden Brief an [roman:] &lt;u&gt;August&lt;/u&gt; 
Köppe [/roman] in Dessau geschrieben. Ich lege Dir diesen, so wie
den Brief an Elze deshalb bei, damit Du, &lt;u&gt;im Falle vor dem
Eintreffen des Gegenwärtigen doch wider&lt;/u&gt; alles Erwarten die
Auszahlung des Geldes erfolgt sein sollte, Du &lt;u&gt;die beiden Briefe
zurückhalten kannst&lt;/u&gt; . – Ich vermuthe, daß Dir Katz gar nicht
geantwortet haben wird; die Canaille glaubt, daß ich in 
der Entfernung in welcher ich mich von ihr befinde, keine
Waffen gegen sie in Händen habe. Dieser Staar soll ihm
gestochen werden. Selbst wenn [roman:] Köppe [/roman] Nichts mit der
Sache sollte zu thun haben wollen, so werde ich Mittel finden,
um den Gauner wenigstens moralisch zu züchtigen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Erbitterung wird Dir verständlich sein, wenn ich Dir
sage, daß ich die Preise für meine Beiträge zur Atlantis
wegen des Geheules, was Elze über die prekaire Lage des
Unternehmens anstimmte, freiwillig auf ein solches Minimum
herabgesetzt habe, daß jeder Mensch mich auslachen würde, wenn
ich ihm nur sagte, um welchen Preis ich für den Kerl gearbeitet. Nach
allermäßigster Schätzung war die Arbeit, die ich ihm geliefert, min=
destens für $120. Ich weiß sehr gut, welchen Werth literarische Arbei=
ten, sogar in Deutschland haben u. weiß namentlich, welche Preise
nur von anderen Seiten bereits &lt;s&gt;b&lt;/s&gt; bezahlt sind.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also noch einmal: schicke die Briefe sofort an ihre Addresse, wenn
nicht, bevor Du sie erhältst, [roman:] Katz [/roman] sich entwickelt hat.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freundlichen, brüderlichen Gruß von mir u. meiner Frau an Dich und
die Unsrigen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein treuer Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] Hermann Raster [/roman]
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;</text>
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[[Category:Raster_1856-09-21]]
[[Category:Page_1]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] New York [/roman], Sonntag 21. September
[in pencil:] 1856 [/in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wärest Du in den labyrinthischen Irrgängen der amerikanischen Parteipoli=
tik etwas bewandert ‒ und ich beeile mich, hinzuzufügen, daß Du sicher
froh darüber sein kanst, daß Du es nicht bist ‒ so würde der inliegend aus
einer hiesigen Zeitung geschnittene Zettel Dir ganze Bände erzählen von
der gräßlichen par force Jagd auf die sich Dein armer Bruder während
der letzten Monate, besonders seitdem ich Dir den letzten Brief schrieb, hat
abhetzen müssen. Du findest auf dem Zettel meinen Namen unter
denen der Männer welche die republikanische Partei unseres Staates
als Kandidaten  für die Stellen von Präsidentschafts-&lt;u&gt;Wahlmännern&lt;/u&gt;
([roman:]electors[/roman]) aufgestellt hat. Das wird Dir als eine sehr einfache, sehr
unbedeutende Sache vorkommen, besonders dann wenn ich Dir noch sage,
daß ein Wahlmann ‒ wenn erwählt ‒ keinen Amtsgehalt, od. dgl.
bezieht u. daß seine ganze (im Grunde genommen sehr überflüssige, aber
durch die Bundesverfassung erheischte) Thätigkeit darin besteht, daß er zu
Anfang Dezember seinen Stimmzettel pro forma für den Kandidaten
derjenigen Partei abgibt, die er vertritt. ‒ Aber ich sage Dir, es kleben
an diesen wenigen Buchstaben viel Schweißtropfen, viel gerissene
Stiefelsohlen, wenn auch Gottlob kein Geld. ‒ Der alte Oxenstierna
sagte seinem Sohne: "Du wirst erfahren, mit &lt;u&gt;wie wenig&lt;/u&gt; Weisheit
die Welt regiert wird". Wäre er in Amerika gewesen, so hätte
er sicherlich gesagt "auf wie &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; Pfiffigkeit die Welt regiert wird."
Vielleicht kommen beide Sätze auf dasselbe hinaus und je größer die anzu=
wendende Pfiffigkeit, desto &lt;s&gt;kleiner&lt;/s&gt; [insertion:] geringer [/insertion] mag die Warheit sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um Dich zunächst über die Sache selbst ins Klare zu setzen, hier einige
Worte. Dem Namen nach ist die Präsidentenwahl eine indirekte. Jeder
Staat wählt so viele Wahlmänner, als er Vertreter im Congresse hat, näm=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>[[Category:Raster]]
[[Category:Raster_1856-09-21]]
[[Category:Page_2]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;lich 2 [roman:]electors at large[/roman], d.h. für den Staat im Ganzen, entspre=
chend den 2 Senatoren und dann noch so viele District= Wahlmänner,
als der Staat Wahlbezirke für das Repräsantantenhaus hat. Indessen werden
auch die letzteren &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; &lt;s&gt;[illegible]&lt;/s&gt; einzeln in den Bezirken, sondern en
bloc auf einem gemeinschaftlichen "&lt;u&gt;Ticket&lt;/u&gt;" (Liste, Zettel, oder
wie Du es übersetzen willst) gewählt, so daß demnach diejenige
Partei, die im ganzen Staate siegt, nicht bloß eine Mehrheit der
Wahlmännerstimmen, sondern &lt;u&gt;sämmtliche&lt;/u&gt; gewinnt. ‒ Doch dieses ganze
Verfahren ist, wie schon angedeutet, nur pro forma. In der Wirk=
lichkeit stimmt man, indem man für dieses oder jenes "electo=
ral Ticket" stimmt, direkt für diesen oder jenen Präsidentschafts=
Kandidaten, da die Wahlmänner dieser Partei selbst verständlich nur
für den Kandidaten ihrer Partei stimmen (der im vorliegenden Falle
Oberst [roman:] Fremont [/roman] ist).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So unwichtig nun hiernach die Stellung eines "[roman:]electors[/roman]" er=
scheinen möge, so wird doch darauf ein ziemlicher Werth gelegt,
einmal, weil es eine ziemlich hervorragende Ehrenstelle ist und
zweitens, weil, &lt;u&gt;wenn die betreffende Partei siegt&lt;/u&gt;, angenommen
wird, daß die Wahlmänner mit in &lt;s&gt;der&lt;/s&gt; einer der vordersten Reihen
stehen, wenn es an die Austheilung der "[roman:]&lt;u&gt;spoils&lt;/u&gt;[/roman]", d.h. der "Beute,"
d.h. der fetten Ämter u. Pfründen geht, welche die Bundesregie=
rung zu besetzen hat (nachdem sie, wie üblich, den früheren
Amtsinhabern, die zu einer andern Partei gehören, den Laufpaß
gegeben) ‒ In dieser letzten Beziehung hat die Stelle freilich nur
Werth für Solche, die Lust und Fähigkeit haben, sich gehörig vorzu=
drängen und keines der oft ziemlich unsaubern Mittel ver=
schmähen, die bei solchen Gelegenheiten in Anwendung gebracht zu
werden pflegen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich selbst habe hierzu keine Neigung. Wenn ich nach der Stelle
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;strebte, so geschah es mehr Ehrenhalber und um dem deutschen Namen,
der nur zu oft in solchen Fällen aufs ungebührlichste in den Hinter=
grund gedrängt wird, sein Recht zu verschaffen; höchstens noch, um, falls
die Wahl zu Gunsten meiner Partei ausfallen sollte, Freunden durch
meinen Einfluß behilflich sein zu können. Eben darum habe ich auch nicht
ein Zehntel der Mittel angewendet, die meine ‒ durchgefallenen ‒
Conkurrenten aufboten; habe sogar einen davon ‒ den die Sache
mindestens $ 3‒500 kostet, ‒ dazu verholfen, daß er als Abgeordneter
zu der Partei Convention nach [roman:]Syracuse[/roman] geschickt wurde, welche die
Liste aufstellten; habe kaum mit 2 oder 3 hervorragenden amerika=
nischen Parteimitgliedern Rücksprache genommen; bin nicht selbst
nach [roman:]Syracuse[/roman] gereist und habe mich lediglich darauf verlassen,
daß die Verdienste, welche ich mir als Redacteur der Abdztg. um 
die Förderung republikanischer Prinzipien unter den Deutschen erworben,
mir zur wirksamsten Empfehlung gereichen würden. Nicht einmal
habe ich das gethan, was ich leicht hätte thun können u. einer Em=
pfehlung von Hrn. Fremont, mit dem ich bekannt bin, nachzusuchen.
Der Erfolg hat gezeigt, daß meine Politik verhältnißmäßiger
"Gleichgültigkeit" richtig war.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dennoch: wie viel Lauferei u. Schererei, wie viel
Ärger, Troubel u. Verdrießlichkeiten aller Art habe ich nicht noch
bei dieser so bequemen Politik durchmachen müssen. Da gab es hier
einen Bezirksclub, da eine Massenversammlung, dort ein Central
Comite, oder ein Generalcomite, einen Vollziehungs-Ausschuß, eine
"Primärwahl" (d.h. Wahl von Vertretern zu einer Parteiversammlung)
u. dgl. wo man sich zeigen, sprechen, arbeiten, sich Geltung und
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Einfluß verschaffen, oder wenigstens dem von Nebenbuhlern das
Gleichgewicht halten mußte. Und all diese mannichfaltige, durch
eine endlose Reihe von Intrigen u. kleinlichen Machinationen
vollends zur tollsten Wirrniß gemachte Thätigkeit mußte sich noth=
wendig auf die wenigen Mußestunden zusammendrängen, die
mir nach meiner Arbeit für die Abendzeitung, nach Abfertigung
meiner Correspondenzen für Nationalzeitung u. Augsb. Allgemeine,
nach Abfassung von kleineren Flugschriften, oder Übersetzung
von Partei Dokumenten, wie eine Wahl sie mit sich bringt, noch
übrig blieb. Wird es Dir unter solchen Umständen auffallend vor=
kommen, daß ich in diesen wenigen Monaten körperlich so erschöpft
bin, als hätte ich einen kleinen Feldzug gemacht, daß mir die
fortwährende Aufregung eine nervöse Unpäßlichkeit zuzog,
die ich noch nicht ganz überstanden habe und daß ich herzlich froh
bin, endlich die "Staatsconvention" hinter mir zu haben? ‒ Noch
zwar stehen mir 6 bittere Wochen bis zur Wahl (4. November) be=
vor, noch werde ich in dieser Zeit oft genug über Plack u. Qual
zu seufzen haben, aber wenigstens habe ich doch nun keinen eigenen
Topf mehr auf dem Feuer. Denn &lt;s&gt;na&lt;/s&gt; die "Nomination" (Ernennung
zum Kandidaten) erhalten zu haben, ist so viel, als alle Ingredienzen eines
Mahles in den Topf geprockt und diesen aufs Feuer geschoben zu haben.
Ists so weit, so muß man sich ruhig aufs Glück verlassen. ‒ Siegt,
wie ich hoffe u. wünsche, meine Partei, ‒ nun dann, wohl und gut;
wird sie geschlagen, so war Alles nur Spaß u. man wischt sich den
Mund.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dieser Generalbeichte ‒ mag sie Dich interessieren oder nicht ‒ mußt
Du diesmal vorlieb nehmen. Meine Frau u. Schwiegermutter lassen Dich herzlich
grüßen. Die kleine Mathilde hat recht gelacht ‒ als ob sie etwas davon verstünde
als wir ihr erzählten, ihr Onkel hätte sich eingebildet, daß sie getauft wäre. Auch ich lache
noch, wenn ich daran denke, gerade als hättest Du mir von der Arche Noah oder sonstigen sündflutlichen Dingen
gesprochen. Dein Bruder Hermann
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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              <text>New York, Sunday, 21 September 1856&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dear Brother,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;If you were somewhat acquainted with the labyrinthian maze of American party politics - and I hasten to add that you can be happy you are not - I would send you whole volumes besides the clippings I enclose, and describe how your poor brother had to half kill himself during the last hectic months, particularly since l last wrote you . You will find my name listed in the newspaper clippings among those of the men whom the Republican Party selected as presidential electors from our state. This will seem to you a very simple matter, especially when I tell you that an elector really elects nobody, receives no salary nor anything tangible, that his entire duty (fundamentally superfluous but required by the Constitution) consists in registering his vote at the beginning of December for the Candidate chosen by his Party. But I must emphasize that there is much work and sweat connected with this office. An old wise man once said to his son "You will find out with how little wisdom the world is governed." If he been in America he would undoubtedly have said "with how little wisdom is governed”). – Perhaps in the end they mean the same.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;To clarify what an "elector" is, here is a short explanation. Actually, the election of a President (in the United States) is an indirect one. Each state elects as many presidential electors as it has Representatives in Congress, plus two electors at large for the Senate. These electors, however, do not run individually in their respective districts but as a bloc on a single "ticket" (list, or however you want to translate it), so that the party which wins in the state wins the entire slate of electors. However, this whole performance, as I have said, is only "pro forms". In reality, one does vote for a presidential candidate, though indirectly. (Currently in my case it will be for Col. Fremont).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Although the office of elector sounds silly, as described, considerable value is attached to it, first because it is rather a presti5e office and second because, if one's party wins the election, it is1aken for granted that the electors will be running the foremost to share in the "spoils", i.e., the booty, or the "fat" jobs which the federal government has to bestow (after, as usual the incumbents who belong to the losing party, if it has been in power, have been fired). In this latter sense the electoral office is valuable for those who have the desire and ability to push themselves and do not shy away from any methods, some of which are pretty dirty, to put themselves into the public eye.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I myself have no inclination to do this. I sought the job for recognition and to have a German name on the ticket; the Germans-Americans are often ignored or by-passed. Finally, should the election be successful for my party, I could be helpful to Fremont. For these reasons I did not go in for the usual things, I even helped one man to be able to go as delegate to the party convention in Syracuse, a pleasure which cost him between ~300 - $500. This Convention selects the electors. I spoke briefly with various influential party members, but did not go to Syracuse myself; I relied on the fact that, as editor of the Abendzeitung I had publicized and backed the principles of the Republican Party and had (some power over) the Germen (vote), and that this would be sufficient to get me the office (of elector). I did not even try to get a recommendation from Col. Fremont, with whom I am acquainted, and which I could easily have done. The successful result of this tactic, namely indifference, proved that it was the correct decision.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Even so, in spite of this passive role, I had to do a great deal of running around, particularly to meetings, There were all kinds, here a die strict club, there a mass meeting, or a Central Committee, or a General Committee, or a party excursion, plus a primary election (i.e. for delegates to a party convention) - these things had to be done, and one must make speeches, work, gain influence, etc. All the crises and intrigues, which added up to mad confusion, had to be taken care of during my "leisure" hours, those which were left after my daily job for the Abendzeitung, correspondence for the Augsburger Nationalzeitung and Augsburger Allgemeine, writing material for flyers, or translations of party documents, which a campaign calls for. Doesn't it seem natural to you that under these circumstances I became an exhausted as though I had gone through a series of battles, and that the continuous tension resulted in a nervous ailment, from which I am just now recovering, I am heartily glad that the Convention is over. To be sure, there are still four weeks to the election, will be bitter campaign and there will be trouble; but at least I don't have any of my own "fish to fry" anymore, because I am now an elector and have thrown in my lot for better or for worse with my party. If my party wins, which I hope and wish for, it will be fine; if we lose, well then, everything was just for fun and one "wipes one's mouth" and starts over.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Your brother,&lt;br /&gt;Hermann (Raster)</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] New York [/roman], Sonntag 21. September
[in pencil:] 1856 [/in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wärest Du in den labyrinthischen Irrgängen der amerikanischen Parteipoli=
tik etwas bewandert ‒ und ich beeile mich, hinzuzufügen, daß Du sicher
froh darüber sein kanst, daß Du es nicht bist ‒ so würde der inliegend aus
einer hiesigen Zeitung geschnittene Zettel Dir ganze Bände erzählen von
der gräßlichen par force Jagd auf die sich Dein armer Bruder während
der letzten Monate, besonders seitdem ich Dir den letzten Brief schrieb, hat
abhetzen müssen. Du findest auf dem Zettel meinen Namen unter
denen der Männer welche die republikanische Partei unseres Staates
als Kandidaten  für die Stellen von Präsidentschafts-&lt;u&gt;Wahlmännern&lt;/u&gt;
([roman:]electors[/roman]) aufgestellt hat. Das wird Dir als eine sehr einfache, sehr
unbedeutende Sache vorkommen, besonders dann wenn ich Dir noch sage,
daß ein Wahlmann ‒ wenn erwählt ‒ keinen Amtsgehalt, od. dgl.
bezieht u. daß seine ganze (im Grunde genommen sehr überflüssige, aber
durch die Bundesverfassung erheischte) Thätigkeit darin besteht, daß er zu
Anfang Dezember seinen Stimmzettel pro forma für den Kandidaten
derjenigen Partei abgibt, die er vertritt. ‒ Aber ich sage Dir, es kleben
an diesen wenigen Buchstaben viel Schweißtropfen, viel gerissene
Stiefelsohlen, wenn auch Gottlob kein Geld. ‒ Der alte Oxenstierna
sagte seinem Sohne: "Du wirst erfahren, mit &lt;u&gt;wie wenig&lt;/u&gt; Weisheit
die Welt regiert wird". Wäre er in Amerika gewesen, so hätte
er sicherlich gesagt "auf wie &lt;u&gt;viel&lt;/u&gt; Pfiffigkeit die Welt regiert wird."
Vielleicht kommen beide Sätze auf dasselbe hinaus und je größer die anzu=
wendende Pfiffigkeit, desto &lt;s&gt;kleiner&lt;/s&gt; [insertion:] geringer [/insertion] mag die Warheit sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um Dich zunächst über die Sache selbst ins Klare zu setzen, hier einige
Worte. Dem Namen nach ist die Präsidentenwahl eine indirekte. Jeder
Staat wählt so viele Wahlmänner, als er Vertreter im Congresse hat, näm=
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;lich 2 [roman:]electors at large[/roman], d.h. für den Staat im Ganzen, entspre=
chend den 2 Senatoren und dann noch so viele District= Wahlmänner,
als der Staat Wahlbezirke für das Repräsantantenhaus hat. Indessen werden
auch die letzteren &lt;u&gt;nicht&lt;/u&gt; &lt;s&gt;[illegible]&lt;/s&gt; einzeln in den Bezirken, sondern en
bloc auf einem gemeinschaftlichen "&lt;u&gt;Ticket&lt;/u&gt;" (Liste, Zettel, oder
wie Du es übersetzen willst) gewählt, so daß demnach diejenige
Partei, die im ganzen Staate siegt, nicht bloß eine Mehrheit der
Wahlmännerstimmen, sondern &lt;u&gt;sämmtliche&lt;/u&gt; gewinnt. ‒ Doch dieses ganze
Verfahren ist, wie schon angedeutet, nur pro forma. In der Wirk=
lichkeit stimmt man, indem man für dieses oder jenes "electo=
ral Ticket" stimmt, direkt für diesen oder jenen Präsidentschafts=
Kandidaten, da die Wahlmänner dieser Partei selbst verständlich nur
für den Kandidaten ihrer Partei stimmen (der im vorliegenden Falle
Oberst [roman:] Fremont [/roman] ist).
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So unwichtig nun hiernach die Stellung eines "[roman:]electors[/roman]" er=
scheinen möge, so wird doch darauf ein ziemlicher Werth gelegt,
einmal, weil es eine ziemlich hervorragende Ehrenstelle ist und
zweitens, weil, &lt;u&gt;wenn die betreffende Partei siegt&lt;/u&gt;, angenommen
wird, daß die Wahlmänner mit in &lt;s&gt;der&lt;/s&gt; einer der vordersten Reihen
stehen, wenn es an die Austheilung der "[roman:]&lt;u&gt;spoils&lt;/u&gt;[/roman]", d.h. der "Beute,"
d.h. der fetten Ämter u. Pfründen geht, welche die Bundesregie=
rung zu besetzen hat (nachdem sie, wie üblich, den früheren
Amtsinhabern, die zu einer andern Partei gehören, den Laufpaß
gegeben) ‒ In dieser letzten Beziehung hat die Stelle freilich nur
Werth für Solche, die Lust und Fähigkeit haben, sich gehörig vorzu=
drängen und keines der oft ziemlich unsaubern Mittel ver=
schmähen, die bei solchen Gelegenheiten in Anwendung gebracht zu
werden pflegen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich selbst habe hierzu keine Neigung. Wenn ich nach der Stelle
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;strebte, so geschah es mehr Ehrenhalber und um dem deutschen Namen,
der nur zu oft in solchen Fällen aufs ungebührlichste in den Hinter=
grund gedrängt wird, sein Recht zu verschaffen; höchstens noch, um, falls
die Wahl zu Gunsten meiner Partei ausfallen sollte, Freunden durch
meinen Einfluß behilflich sein zu können. Eben darum habe ich auch nicht
ein Zehntel der Mittel angewendet, die meine ‒ durchgefallenen ‒
Conkurrenten aufboten; habe sogar einen davon ‒ den die Sache
mindestens $ 3‒500 kostet, ‒ dazu verholfen, daß er als Abgeordneter
zu der Partei Convention nach [roman:]Syracuse[/roman] geschickt wurde, welche die
Liste aufstellten; habe kaum mit 2 oder 3 hervorragenden amerika=
nischen Parteimitgliedern Rücksprache genommen; bin nicht selbst
nach [roman:]Syracuse[/roman] gereist und habe mich lediglich darauf verlassen,
daß die Verdienste, welche ich mir als Redacteur der Abdztg. um 
die Förderung republikanischer Prinzipien unter den Deutschen erworben,
mir zur wirksamsten Empfehlung gereichen würden. Nicht einmal
habe ich das gethan, was ich leicht hätte thun können u. einer Em=
pfehlung von Hrn. Fremont, mit dem ich bekannt bin, nachzusuchen.
Der Erfolg hat gezeigt, daß meine Politik verhältnißmäßiger
"Gleichgültigkeit" richtig war.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und dennoch: wie viel Lauferei u. Schererei, wie viel
Ärger, Troubel u. Verdrießlichkeiten aller Art habe ich nicht noch
bei dieser so bequemen Politik durchmachen müssen. Da gab es hier
einen Bezirksclub, da eine Massenversammlung, dort ein Central
Comite, oder ein Generalcomite, einen Vollziehungs-Ausschuß, eine
"Primärwahl" (d.h. Wahl von Vertretern zu einer Parteiversammlung)
u. dgl. wo man sich zeigen, sprechen, arbeiten, sich Geltung und
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Einfluß verschaffen, oder wenigstens dem von Nebenbuhlern das
Gleichgewicht halten mußte. Und all diese mannichfaltige, durch
eine endlose Reihe von Intrigen u. kleinlichen Machinationen
vollends zur tollsten Wirrniß gemachte Thätigkeit mußte sich noth=
wendig auf die wenigen Mußestunden zusammendrängen, die
mir nach meiner Arbeit für die Abendzeitung, nach Abfertigung
meiner Correspondenzen für Nationalzeitung u. Augsb. Allgemeine,
nach Abfassung von kleineren Flugschriften, oder Übersetzung
von Partei Dokumenten, wie eine Wahl sie mit sich bringt, noch
übrig blieb. Wird es Dir unter solchen Umständen auffallend vor=
kommen, daß ich in diesen wenigen Monaten körperlich so erschöpft
bin, als hätte ich einen kleinen Feldzug gemacht, daß mir die
fortwährende Aufregung eine nervöse Unpäßlichkeit zuzog,
die ich noch nicht ganz überstanden habe und daß ich herzlich froh
bin, endlich die "Staatsconvention" hinter mir zu haben? ‒ Noch
zwar stehen mir 6 bittere Wochen bis zur Wahl (4. November) be=
vor, noch werde ich in dieser Zeit oft genug über Plack u. Qual
zu seufzen haben, aber wenigstens habe ich doch nun keinen eigenen
Topf mehr auf dem Feuer. Denn &lt;s&gt;na&lt;/s&gt; die "Nomination" (Ernennung
zum Kandidaten) erhalten zu haben, ist so viel, als alle Ingredienzen eines
Mahles in den Topf geprockt und diesen aufs Feuer geschoben zu haben.
Ists so weit, so muß man sich ruhig aufs Glück verlassen. ‒ Siegt,
wie ich hoffe u. wünsche, meine Partei, ‒ nun dann, wohl und gut;
wird sie geschlagen, so war Alles nur Spaß u. man wischt sich den
Mund.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dieser Generalbeichte ‒ mag sie Dich interessieren oder nicht ‒ mußt
Du diesmal vorlieb nehmen. Meine Frau u. Schwiegermutter lassen Dich herzlich
grüßen. Die kleine Mathilde hat recht gelacht ‒ als ob sie etwas davon verstünde
als wir ihr erzählten, ihr Onkel hätte sich eingebildet, daß sie getauft wäre. Auch ich lache
noch, wenn ich daran denke, gerade als hättest Du mir von der Arche Noah oder sonstigen sündflutlichen Dingen
gesprochen. Dein Bruder Hermann
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:]New York[/roman], 30. October
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur in wenigen Zeilen – denn meine Zeit ist ent=
setzlich durch die in einigen Tagen stattfindende Wahl in
Anspruch genommen – will ich Dir für die freundliche Besor=
gung meiner Geldangelegenheit danken. Unmittelbar nach Em=
pfang des Wechsels bescheinigte ich dir &lt;s&gt;den Emfan&lt;/s&gt; denselben
in zwei oder drei stenographischen Worten auf jedem der
Umschläge von 8 Zeitungsblättern, die ich Dir mit dem letzten
Bremer Dampfschiff am 6. &lt;s&gt;Se&lt;/s&gt; Okt. von hier zu schickte. Ich hoffe
Du wirst sie erhalten u. die Worte darauf gefunden haben. Es
thut mir leid, daß Du mir nicht die Auslagen berechnet hast, die
Dir die Geschichte ohne Zweifel gemacht hat. Ich werde mich
auf eine oder die andere Art zu revanchiren suchen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Nummer der Abendzeitung vom 5. Okt. hast Du
auch die Notiz über Aussetzung des Erbprinzen von Dessau aus
Deinem Briefe an mich abgedruckt finden können. Es waren
in der Correktur 1 oder 2 recht alberne Druckfehler stehen geblieben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;s&gt;Zu&lt;/s&gt; Ich gratuliere Dir herzlich zu Deinem morgenden, oder
vielmehr heutigen Geburtstage; denn indem ich dies, eine halbe
Stunde vor Mitternacht schreibe, ist es bei Dir schon halb 6 Uhr Morgens.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch habe ich Dir eine kleine Familien-Nachricht mitzu=
theilen. Am 21. d. M. bist Du zum Onkel einer kleinen eingeb=
borenen Amerikanerin Namens Mathilde Raster geworden.
Mutter u. Kind befinden sich wohl. Die erstere ist schon seit meh=
reren Tagen wieder auf; das letztere schreit als wollte es sich zur
Cammersängerin bilden
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Sophie habe ich noch immer keine Antwort auf meine
Sendung, die sie doch schon am 14. April erhalten hat. Du brauchst es
ihr nicht zu verhehlen, daß ich sowohl als Bertha darüber ernstlich böse sind.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß mit Gast gar Nichts anzufangen sei, schreibt mir auch Köppe, fügt
indeß den Trost hinzu, daß Hoffnung vorhanden sei, er werde die Vormundschaft aufgeben. Ich glaube an Nichts mehr, was der Kerl sagt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freundlichen Gruß von Deinem Bruder
Hermann
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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              <text>New York, 30. October 1856&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dear Brother,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Just a few lines – as I am very rushed because of the coming election - I want to thank you for taking care of my money matters. Right after receiving the bills of exchange I certified them to you with stenographic symbols on each of the cover of 8 newspaper mailings, which I sent you on the most recent steamer to Bremen. I hope you received them and found the words written on the covers. I'm sorry you didn't send me the expenses which you undoubtedly incurred; I will repay you in one way or another.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In the Abendzeitung issue of October 5 you will also have seen printed the excerpt from your letter regarding the departure of the crown prince from Dessau. Several stupid typographical errors were not caught by the proofreader.&lt;br /&gt;Congratulations to your birthday tomorrow, or rather today, because as I am writing this shortly before midnight here it is already 6 o'clock in the morning there.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I also have a little family news to give you. On October 21 you became uncle to a little native born American, named Mathilde Raster. Mother and child are well. The former bas been up and about for several days, the latter howls as though she wanted to train to be a singer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I still haven't heard from Sophie about what we sent her in April; you don't have to keep it a secret from her that both Bertha and I are quite annoyed.&lt;br /&gt;Köppe has also written that nothing can be done about Katz but Köppe consoles us with the hope that he may give up the guardianship.&lt;br /&gt;I don't believe anything the fellow says anymore.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Best regards, your brother Hermann</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:]New York[/roman], 30. October
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Bruder
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur in wenigen Zeilen – denn meine Zeit ist ent=
setzlich durch die in einigen Tagen stattfindende Wahl in
Anspruch genommen – will ich Dir für die freundliche Besor=
gung meiner Geldangelegenheit danken. Unmittelbar nach Em=
pfang des Wechsels bescheinigte ich dir &lt;s&gt;den Emfan&lt;/s&gt; denselben
in zwei oder drei stenographischen Worten auf jedem der
Umschläge von 8 Zeitungsblättern, die ich Dir mit dem letzten
Bremer Dampfschiff am 6. &lt;s&gt;Se&lt;/s&gt; Okt. von hier zu schickte. Ich hoffe
Du wirst sie erhalten u. die Worte darauf gefunden haben. Es
thut mir leid, daß Du mir nicht die Auslagen berechnet hast, die
Dir die Geschichte ohne Zweifel gemacht hat. Ich werde mich
auf eine oder die andere Art zu revanchiren suchen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Nummer der Abendzeitung vom 5. Okt. hast Du
auch die Notiz über Aussetzung des Erbprinzen von Dessau aus
Deinem Briefe an mich abgedruckt finden können. Es waren
in der Correktur 1 oder 2 recht alberne Druckfehler stehen geblieben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;s&gt;Zu&lt;/s&gt; Ich gratuliere Dir herzlich zu Deinem morgenden, oder
vielmehr heutigen Geburtstage; denn indem ich dies, eine halbe
Stunde vor Mitternacht schreibe, ist es bei Dir schon halb 6 Uhr Morgens.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch habe ich Dir eine kleine Familien-Nachricht mitzu=
theilen. Am 21. d. M. bist Du zum Onkel einer kleinen eingeb=
borenen Amerikanerin Namens Mathilde Raster geworden.
Mutter u. Kind befinden sich wohl. Die erstere ist schon seit meh=
reren Tagen wieder auf; das letztere schreit als wollte es sich zur
Cammersängerin bilden
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Sophie habe ich noch immer keine Antwort auf meine
Sendung, die sie doch schon am 14. April erhalten hat. Du brauchst es
ihr nicht zu verhehlen, daß ich sowohl als Bertha darüber ernstlich böse sind.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß mit Gast gar Nichts anzufangen sei, schreibt mir auch Köppe, fügt
indeß den Trost hinzu, daß Hoffnung vorhanden sei, er werde die Vormundschaft aufgeben. Ich glaube an Nichts mehr, was der Kerl sagt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freundlichen Gruß von Deinem Bruder
Hermann
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Herrn &lt;u&gt;Ascan Raster&lt;/u&gt;
pr. Addr. M.S. Meyer
&lt;u&gt;Magdeburg&lt;/u&gt;
Steinstraße 1.
[in pencil] fur H.R. 1850
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Brooklyn (New York), 3. Januar 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In allen Dingen Dir u. allen Lieben ein fröhlich Neujahr. Du erhältst die Gratulation 
etwas spät, doch kaum so spät, als zuweilen der Stadtmusikus Braun (der, wenn er
nicht gestorben ist, es wohl heute noch ebenso treibt) die seinige blies. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sodann meinen u. unser Aller herzlichsten, innigsten Dank für das liebe Weih=
nachtsgeschenk. Als solches kam es uns in der That zu. Deinen Brief hatte ich bereits am 17.
Dezember erhalten, das Paket aber ward mir gerade am 24. auf meine Expedition 
gebracht. Ich ließ es versiegelt u. verschlossen u. nahm es am Nachmittag mit nach Hause,
wo es dann am Abend beim Kerzenglanz des riesigen Zuckerbaums unter allgemei=
nem Jubel geöffnet ward. Zum erstenmale also seit fast 10 Jahren sah ich da wieder
Dein liebes Gesicht, daß ich so oft geküsst habe, als Du noch nicht größer u. älter  
warst, wie meine Mathilde. Ich finde fast gar keine Veränderung, nicht in den Zügen,
nicht einmal im Ausdruck. - Mich dünkt, Du habest gerade so ausgesehen, als ich im Mai 
1851 Dich zum letztenmale sah. Nach diesem Bild zu urtheilen hat es mit den Befürchtungen, die
Du vor einigen Jahren um Deine Gesundheit hegtest, Nichts auf sich. Dein Bildniß hängt
nun im dicken vergoldeten Rahmen in unserm "Parlor" (Putzstube nennt man es ja
wohl), wo Du selbst es hoffentlich in nicht allzu ferner Zeit sehen wirst. Was soll ich aber zu 
Marie sagen? Das ist ja ein gutes, stattliches Mädchen, die, wenn sie Amerikanerin
wäre, bald ans Heirathen denken würde! Ich habe mir unter ihr immer ein Kind, nicht 
viel größer als Mathilde, vorgestellt. Und wie hübsch sie ist. Zwar ihr selbst brauchst Du 
das nicht zu sagen, den sie wird es am Spiegel zeitig genug lernen. Aber wir sind in
der That Alle &lt;s&gt;da&lt;/s&gt; überrascht gewesen und mit unserm Urtheil stimmt das unserer Freunde 
überein. Ich finde, daß &lt;s&gt;M&lt;/s&gt; sie an Stirn, Augen u. Nase große Ähnlichkeit mit
ihrer Mutter hat, die untere Gesichtspartie hat sie wohl mehr von ihrem Vater. - Ich 
muß nun nächstens einmal, wenn ich eine Stunde Zeit habe (es geschieht selten genug) Ma=
thilden wieder photographiren lassen, damit Du Vergleichungen mit ihrem frühern Bild an=
stellen kannst. Hinter Marie steht sie freilich in jeder Beziehung zurück. Auch an
Klugheit, Lernbegierde u. Artigkeit, wie ich vermute. Denn die dreifache Erziehung 
nach dreierlei verschiedenen Systemen hat aus ihr den wildesten, ungezogensten, trotz=
köpfigsten u. leichtsinnigsten kleinen Racker gemacht, den ich je gesehen habe. Von Lernen 
ist schon gar keine Rede mehr bei ihr. Aus der Schule habe ich sie fürerst wieder heraus
genommen, da sie doch am Ende noch zu klein ist, um sich zu [versitzen?] u. am Ende,
wenn ihr Körper auch kräftiger entwickelt ist, die Anfangsgründe rasch nachgeholt werden
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für jetzt trägt sie mir - denn sie läßt sichs nicht nehmen, mir beim Schreiben über
die Achseln zu sehen u. mich am Ellbogen zu stoßen - auf, Marie ihren besten Dank für
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
das schöne Geschenk auszusprechen, das sie mit großem Stolze ihren amerikanischen Schulge=
fährtinnen gezeigt hat u. fortwährend am Halse tragen würde, wenn ihre Mutter es
litte. Denn noch ist Mathilde in dem Alter, wo man Nichts recht gemacht, wenn man 
es nicht zerbricht, oder zerstört. Das soll allerdings mehr bei Knaben, als bei Mädchen 
der Fall sein, aber sie ist auch ein ganzer Junge. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den "unbekannten Tanten", wie sie für Mathilde heißen, ebenfalls besten Dank 
u. den Wunsch, daß nur bald eine Gelegenheit werden möge, mich zu revanchiren. - An
Fritz Halbrode, der nun wohl schon lange ehrsamer Bürger u. Meister ist, freundlichsten Gruß 
Wenn ich nicht schon längst einmal ein kleines Paketchen zusammengemacht habe, so liegt der
Grund dafür einzig u. allein in der Überhäufung mit Geschäften. Briefe schreiben, das geht wohl, weil
ich das spät am Abend zu Hause thun kann, aber zu Porträts sitzen, oder sonst in der Stadt um=
herlaufen dazu fehlt es mir, namentlich In den kurzen Wintertagen völlig an Zeit. Hätte
ich nur mit der Abendztg zu thun, so ginge es schon an; aber die politische Thätigkeit erheischt
noch so viel Gänge, Wege, Conferenzen u.s.w., daß ich oft nicht weiß, &lt;s&gt;wann&lt;/s&gt; wo mir der
Kopf steht. Erst gegen Dunkelwerden komme ich nach Hause u. wenn ich mich dann ein
halbes Stündchen aufs Sopha gestreckt habe, geht die Schreiberei wieder los. Die Sonntage aber
bringe ich in ungestörter Ruhe zu Hause zu, wo wir dann nicht selten Besuch von Freunden 
erhalten u. uns bei einem Glase Wein unterhalten.  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch genug davon. Du wünschest Bericht über unsre Weihnachtsfeier. Sie ist 
so fröhlich u. heiter ausgefallen, wie ich hier noch wenige Tage vorher nicht erwartet hatte
(denn unser Land befindet sich in großer Drangsal, die auch tief ins Privatleben 
eingreift; die Sklavenhalter haben eine Revolution gemacht, welche den ganzen
Bund der Vereinigten Staaten mit Auflösung bedroht). Das Beste war, daß wir Alle
gesund u. wohl waren, - Bertha wenigstens wohler u. kräftiger als seit lange [sic]. Sie
hatte einen Weihnachtsbaum nach ihrem Herzen ausgesucht, eine Edeltanne von
12, sage u. schreibe zwölf Fuß Höhe u. 4 Zoll Stamm - Durchmesser. Freilich erlebte sie
die Trübsal, daß sie, da unser Zimmer nur 11 Fuß hoch sind, die Spitze abschneiden 
mußte. Vier Dutzend Wachslüster erleuchteten den Baum. Mathilde selbst zeigte sich 
ziemlich gleichgültig dagegen, da sie vor allen Dingen auf den für sie bestimmten
Tisch vorstürzte. Da fand sie dann: 1) die unvermeidliche große Puppe (wohl schon
die zehnte, die sie konsumirt) mit Porzellankopf, Ballkleid pp. 2) einen großen Mate=
rialwaaren - Laden, ähnlich wie der, den Du vor 20 Jahren von mir erhieltst, nur dreimal
so groß (Alle diese Art Sachen werden hier aus Deutschland importirt) 3) eine Eisenbahn
(blecherne Locomotive, Waggons pp) 4) eine kleine Drehorgel (Schweizer Spieldose mit
Kurbel zum Drehen) 5) von B. [roman:] Bückner [/roman] eine Kiste mit Meubeln für eine Puppenstube. - 
[roman:] &lt;u&gt;Bertha&lt;/u&gt; [/roman] hat bekommen: 1) die so lange von ihr erwartete Nähmaschine (die einen peinlich 
tiefen Griff in den Geldbeutel erforderte, denn sie kostet 55 Dollars); 2) einen Elfenbein=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Fächer, 3) Drei Stück feine wollene Unterhemden. - Ihre Mutter erhielt nach ihrem
eigenen ausdrücklichen Befehl, nur "nützliche Sachen", nämlich 1) einen ganz wollenen
(Balmoral=) Unterrock, 2) ein Paar warme gefütterte Halbstiefeln, 3) drei Hausschürzen. - 
Endlich ich selbst bekam mein gewöhnliches Deputat, ein schwarzseidenes Passtuch u. drei
buntseidene Taschentücher (von welch letztern ich, als Tabakschnupfer - wenn auch nur ein
mäßiger - peinlich viel aufbrauche). - Uns Allen zusammen hatte ich dann noch zu Weihnachten 
eine besonders stattliche Gans beschert, die gerupft 17 1/2 Pfund wog u. ca 5 Pfund Fett gab.
Die verzehrten wir am 1. Feiertage in fröhlicher Gesellschaft, bestehend aus zwei uns be=
freundeten Familien u. Bückner. Es ging da gar lustig zu. Wie gern hätte ich Dich dabei 
gehabt. Wir waren eigentlich nur 3 1/2 Weintrinker - die Frauen behalfen sich mit
milderm Stoff - , doch wurden 8 Flaschen feurigen Ungarweins leer, von der statt=
lichen Gans blieb nur ein sehr schäbiger Rest u. zwei Berge Pfannkuchen, die [roman:] Bertha [/roman] ge=
backen hatte, verschwanden: Ich will nicht leugnen, daß mir am andern Tage das 
Arbeiten ein wenig schwerer, als sonst, ward.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Sylvester Abend brachten wir bei einer der beiden Familien zu, die wir am
Weihnachtstage zu Gaste hatten. Das neue Jahr ward nach Gebühr durch Gläserklingen eingelautet [sic]
u. dabei der Lieben daheim gedacht, die um diese Zeit sich vielleicht eben zum Aufstehen
anschickten. - Heute erhielt ich nachträglich eine eigenthümliche Neujahrsgratulation, die
mich vital machen könnte, wenn ich dazu Anlage hätte. Mit einer Couvrarsendung 
von 60 Doll. von der Allgem. Zeitung erhielt ich eine Zuschrift des Baron Cotta, worin
er mir anzeigt, daß er für meine Artikel das Honorar auf 10 &lt;s&gt;f&lt;/s&gt; Gulden [?]
per Druckbogen &lt;u&gt;höher&lt;/u&gt;, als das bisher an Mitarbeiter der Zeitung gezahlte höchste Honorar   
angesetzt habe, nämlich auf 100 Gulden (40 Doll.) für den Druckbogen (5 1/4 Kreuzer oder
1 1/2 Silbergroschen für die Zeile). Bisher hatte ich nach einem vor &lt;s&gt;vier&lt;/s&gt; fünf Jahren geschlossenen 
Abkommen, auf dessen Abänderung ich angetragen hatte, ohne jedoch eine bestimmte Forderung zu
stellen, meine Beiträge per Brief honorirt bekommen, was nur etwa 60 - 70 Gulden
per Bogen ausmachte. - Im Ganzen ist die Sache nicht bedeutend, aber da die halbjährlichen 
Honorarsendungen immer auf freiem Brett kommen, sind sie mir für größere Ausgaben immer sehr gelegen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Überhaupt ist das Jahr 1860 in finanzieller Beziehung ein recht glückliches für mich 
gewesen. Meine baaren Einnahmen, einige in die ersten Tage des neuen Jahrs überlaufenden Rück=
stände umgerechnet, haben sich vom 1. Jan. bis 31. Dez. auf 1783 Doll. belaufen (wobei 1030
von der Abendzeitung, 163 von der N.Y. Handelszeitung, 116 von der Nationalzeitung, 112 von der 
Allgem. Ztg., 150 für politische Broschüren, Reden pp 135 für Übersetzungen, englische Artikel pp. der Rest Zinsen)
die Ausgaben auf 1611 Doll., wobei für Hauseinrichtung, Teppiche pp 240, Lebensversicherung 73, Klei=
der u. Wäsche 180, Ärzte u. Apotheker 56, Kohlen u. Holz 42, Wirthschaftsgeld 460, Miethe, Hypothek=
zins pp 166, Weihnachten 86 u.s.w.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das bringt mich auf das Consul - Kapitel. Vor vier Jahren, liebe Sophie, war es mein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>[[Category:Raster]]
[[Category:Raster_1861-01-03]]
[[Category:Page_4]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
sehnlichster Wunsch, ein Consulat in Deutschland zu erhalten, und wäre damals der Republikaner 
Fremont zum Präsidenten gewählt worden, mit dem ich persönlich in naher Beziehung stand,
so hätte ich auch die Auswahl gehabt. (Vielleicht ist aus einer hierauf bezüglichen Äußerung in
einem Briefe irgend eines Zerbsters daß von Dir erwähnte Gemüth entstanden). Allein je=
ner Wunsch hat sich ganz verloren, und &lt;s&gt;weiter&lt;/s&gt; weit entfernt mich jetzt um ein deut=
sches Consulat zu bewerben [insertion:] (meine Partei hat nämlich diesmal bei der Präsidentenwahl gesiegt) [/insertion], würde ich es nicht einmal annehmen, wenn man mir es an=
böte. Warum? Sehr einfach; weil es keine pekuniäre Verbesserung, sondern eine
Verschlechterung sein würde. Die besten amerikanischen Consulate in Deutschland haben nur
2000 bis 2500 Doll. Gehalt. Wie weit reicht man damit als Consul, wo man durch seine 
Stellung genöthigt ist, einigermaßen ein Haus zu machen? Ja, wenn diese Ämter lebenslänglich 
wären! Aber die Anstellungen sind nur auf 4 Jahre u. werden, wenn nach Ablauf dieser Zeit
eine andere Partei siegt, gar nicht, aber auch im umgekehrten Falle nur sehr selten auf
weitere 4 Jahre erneuert. Nun denke Dir, was allein die Haus - Einrichtung kostet! Dabei allein
schon würde von meinem kleinen Vermögen wenig übrig bleiben. Auf jeden Fall stehe
ich hier, wo ich mich nun eingewohnt u. eingelebt habe, wo meine eigentliche Heimath ist,
mit 1800 Doll. viel besser, wie als Consul in Frankfurt mit 2500. Und überdies
hoffe ich auch meine hiesige Einnahme jedenfalls noch &lt;u&gt;vor&lt;/u&gt; Ablauf von 4 Jahren auf 2000 D.
zu bringen. - Zu alle dem kommt noch, daß ich zu einem dauernden, mehrjährigen Aufenthalte in
Deutschland gar keine Lust habe. Mein Heimweh nach Amerika würde weit stärker sei ,
als es das nach Deutschland je gewesen. Einen Besuch von wenigen Monaten, - [roman:] à la bonne heure [/roman],
den möchte ich gleich machen, aber wieder drüben wohnen? - Nein. Es giebt noch einen andern
Grund, der mich abhält, ein Amt zu begehen, doch den wird man in Deutschland kaum begreifen.
Es ist nämlich hier gerade das umgekehrte Verhältniß von dem dort bestehenden: - öffentliche Ämter 
zu bekleiden gilt nicht für anständig, weil nur zu oft das elendste Lumpenpack in Ämtern 
ist u. kein Mensch, der Etwas auf seinen guten Namen hält, gern damit verwechselt sein will.
Gerade nach [insertion:] (Süd=) [/insertion] Deutschland sind vom jetzigen Präsidenten so jämmerliche Hallunken als Consule geschickt
worden, daß man wohl Anstand nehmen muß, sich in die Kategorie solcher Leute stellen zu lassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie es mit Berthas Plan einer Reise nach Deutschland werden wird, weiß ich noch
nicht. Sie scheint, seit sie sich wieder wohler fühlt, alle Lust dazu verloren zu haben, spricht wenig=
stens nie davon. Im jetzigen Augenblicke ist sie viel zu sehr auf ihre Nähmaschine erpicht, um
einen bestimmten Beschluß zu fassen. &lt;s&gt;Ich le&lt;/s&gt; Es hängt lediglich von ihr ab, ob sie die Reise machen
will. Entschließt sie sich erst einmal &lt;u&gt;fest&lt;/u&gt; dazu, so können die Vorbereitungen in 3 Tagen gemacht sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Sachen der Rathmann &lt;s&gt;habe&lt;/s&gt; habe ich zwar an Hans die gewünschten Mittheilungen gemacht
(er leugnete aufs bestimmteste, daß Etwas daran sei), aber der Mann kann nicht leicht Etwas davon erfahren,
da er mit seiner Frau in Bloomington bei Chicago (über 200 deutsche Meilen von hier) wohnt. - Für Deine 
Mittheilungen in Sachen Bückner, die nur zur Beruhigung gereicht haben, meinen besten Dank. - Dem Lage=
mann, von dem ich Dir schrieb, geht es hier hundsschlecht. Er läuft mit einem Korbe umher u. trägt
Bohnen, Erbsen u. Linsen hausiren. - Tausend freundliche Grüße von uns Allen an Dich, Marie, Deine Freun=
dinnen u. den Schwager. Dein Hermann
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Brooklyn (New York), 3. Januar 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In allen Dingen Dir u. allen Lieben ein fröhlich Neujahr. Du erhältst die Gratulation 
etwas spät, doch kaum so spät, als zuweilen der Stadtmusikus Braun (der, wenn er
nicht gestorben ist, es wohl heute noch ebenso treibt) die seinige blies. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sodann meinen u. unser Aller herzlichsten, innigsten Dank für das liebe Weih=
nachtsgeschenk. Als solches kam es uns in der That zu. Deinen Brief hatte ich bereits am 17.
Dezember erhalten, das Paket aber ward mir gerade am 24. auf meine Expedition 
gebracht. Ich ließ es versiegelt u. verschlossen u. nahm es am Nachmittag mit nach Hause,
wo es dann am Abend beim Kerzenglanz des riesigen Zuckerbaums unter allgemei=
nem Jubel geöffnet ward. Zum erstenmale also seit fast 10 Jahren sah ich da wieder
Dein liebes Gesicht, daß ich so oft geküsst habe, als Du noch nicht größer u. älter  
warst, wie meine Mathilde. Ich finde fast gar keine Veränderung, nicht in den Zügen,
nicht einmal im Ausdruck. - Mich dünkt, Du habest gerade so ausgesehen, als ich im Mai 
1851 Dich zum letztenmale sah. Nach diesem Bild zu urtheilen hat es mit den Befürchtungen, die
Du vor einigen Jahren um Deine Gesundheit hegtest, Nichts auf sich. Dein Bildniß hängt
nun im dicken vergoldeten Rahmen in unserm "Parlor" (Putzstube nennt man es ja
wohl), wo Du selbst es hoffentlich in nicht allzu ferner Zeit sehen wirst. Was soll ich aber zu 
Marie sagen? Das ist ja ein gutes, stattliches Mädchen, die, wenn sie Amerikanerin
wäre, bald ans Heirathen denken würde! Ich habe mir unter ihr immer ein Kind, nicht 
viel größer als Mathilde, vorgestellt. Und wie hübsch sie ist. Zwar ihr selbst brauchst Du 
das nicht zu sagen, den sie wird es am Spiegel zeitig genug lernen. Aber wir sind in
der That Alle &lt;s&gt;da&lt;/s&gt; überrascht gewesen und mit unserm Urtheil stimmt das unserer Freunde 
überein. Ich finde, daß &lt;s&gt;M&lt;/s&gt; sie an Stirn, Augen u. Nase große Ähnlichkeit mit
ihrer Mutter hat, die untere Gesichtspartie hat sie wohl mehr von ihrem Vater. - Ich 
muß nun nächstens einmal, wenn ich eine Stunde Zeit habe (es geschieht selten genug) Ma=
thilden wieder photographiren lassen, damit Du Vergleichungen mit ihrem frühern Bild an=
stellen kannst. Hinter Marie steht sie freilich in jeder Beziehung zurück. Auch an
Klugheit, Lernbegierde u. Artigkeit, wie ich vermute. Denn die dreifache Erziehung 
nach dreierlei verschiedenen Systemen hat aus ihr den wildesten, ungezogensten, trotz=
köpfigsten u. leichtsinnigsten kleinen Racker gemacht, den ich je gesehen habe. Von Lernen 
ist schon gar keine Rede mehr bei ihr. Aus der Schule habe ich sie fürerst wieder heraus
genommen, da sie doch am Ende noch zu klein ist, um sich zu [versitzen?] u. am Ende,
wenn ihr Körper auch kräftiger entwickelt ist, die Anfangsgründe rasch nachgeholt werden
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für jetzt trägt sie mir - denn sie läßt sichs nicht nehmen, mir beim Schreiben über
die Achseln zu sehen u. mich am Ellbogen zu stoßen - auf, Marie ihren besten Dank für
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
das schöne Geschenk auszusprechen, das sie mit großem Stolze ihren amerikanischen Schulge=
fährtinnen gezeigt hat u. fortwährend am Halse tragen würde, wenn ihre Mutter es
litte. Denn noch ist Mathilde in dem Alter, wo man Nichts recht gemacht, wenn man 
es nicht zerbricht, oder zerstört. Das soll allerdings mehr bei Knaben, als bei Mädchen 
der Fall sein, aber sie ist auch ein ganzer Junge. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den "unbekannten Tanten", wie sie für Mathilde heißen, ebenfalls besten Dank 
u. den Wunsch, daß nur bald eine Gelegenheit werden möge, mich zu revanchiren. - An
Fritz Halbrode, der nun wohl schon lange ehrsamer Bürger u. Meister ist, freundlichsten Gruß 
Wenn ich nicht schon längst einmal ein kleines Paketchen zusammengemacht habe, so liegt der
Grund dafür einzig u. allein in der Überhäufung mit Geschäften. Briefe schreiben, das geht wohl, weil
ich das spät am Abend zu Hause thun kann, aber zu Porträts sitzen, oder sonst in der Stadt um=
herlaufen dazu fehlt es mir, namentlich In den kurzen Wintertagen völlig an Zeit. Hätte
ich nur mit der Abendztg zu thun, so ginge es schon an; aber die politische Thätigkeit erheischt
noch so viel Gänge, Wege, Conferenzen u.s.w., daß ich oft nicht weiß, &lt;s&gt;wann&lt;/s&gt; wo mir der
Kopf steht. Erst gegen Dunkelwerden komme ich nach Hause u. wenn ich mich dann ein
halbes Stündchen aufs Sopha gestreckt habe, geht die Schreiberei wieder los. Die Sonntage aber
bringe ich in ungestörter Ruhe zu Hause zu, wo wir dann nicht selten Besuch von Freunden 
erhalten u. uns bei einem Glase Wein unterhalten.  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch genug davon. Du wünschest Bericht über unsre Weihnachtsfeier. Sie ist 
so fröhlich u. heiter ausgefallen, wie ich hier noch wenige Tage vorher nicht erwartet hatte
(denn unser Land befindet sich in großer Drangsal, die auch tief ins Privatleben 
eingreift; die Sklavenhalter haben eine Revolution gemacht, welche den ganzen
Bund der Vereinigten Staaten mit Auflösung bedroht). Das Beste war, daß wir Alle
gesund u. wohl waren, - Bertha wenigstens wohler u. kräftiger als seit lange [sic]. Sie
hatte einen Weihnachtsbaum nach ihrem Herzen ausgesucht, eine Edeltanne von
12, sage u. schreibe zwölf Fuß Höhe u. 4 Zoll Stamm - Durchmesser. Freilich erlebte sie
die Trübsal, daß sie, da unser Zimmer nur 11 Fuß hoch sind, die Spitze abschneiden 
mußte. Vier Dutzend Wachslüster erleuchteten den Baum. Mathilde selbst zeigte sich 
ziemlich gleichgültig dagegen, da sie vor allen Dingen auf den für sie bestimmten
Tisch vorstürzte. Da fand sie dann: 1) die unvermeidliche große Puppe (wohl schon
die zehnte, die sie konsumirt) mit Porzellankopf, Ballkleid pp. 2) einen großen Mate=
rialwaaren - Laden, ähnlich wie der, den Du vor 20 Jahren von mir erhieltst, nur dreimal
so groß (Alle diese Art Sachen werden hier aus Deutschland importirt) 3) eine Eisenbahn
(blecherne Locomotive, Waggons pp) 4) eine kleine Drehorgel (Schweizer Spieldose mit
Kurbel zum Drehen) 5) von B. [roman:] Bückner [/roman] eine Kiste mit Meubeln für eine Puppenstube. - 
[roman:] &lt;u&gt;Bertha&lt;/u&gt; [/roman] hat bekommen: 1) die so lange von ihr erwartete Nähmaschine (die einen peinlich 
tiefen Griff in den Geldbeutel erforderte, denn sie kostet 55 Dollars); 2) einen Elfenbein=
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Fächer, 3) Drei Stück feine wollene Unterhemden. - Ihre Mutter erhielt nach ihrem
eigenen ausdrücklichen Befehl, nur "nützliche Sachen", nämlich 1) einen ganz wollenen
(Balmoral=) Unterrock, 2) ein Paar warme gefütterte Halbstiefeln, 3) drei Hausschürzen. - 
Endlich ich selbst bekam mein gewöhnliches Deputat, ein schwarzseidenes Passtuch u. drei
buntseidene Taschentücher (von welch letztern ich, als Tabakschnupfer - wenn auch nur ein
mäßiger - peinlich viel aufbrauche). - Uns Allen zusammen hatte ich dann noch zu Weihnachten 
eine besonders stattliche Gans beschert, die gerupft 17 1/2 Pfund wog u. ca 5 Pfund Fett gab.
Die verzehrten wir am 1. Feiertage in fröhlicher Gesellschaft, bestehend aus zwei uns be=
freundeten Familien u. Bückner. Es ging da gar lustig zu. Wie gern hätte ich Dich dabei 
gehabt. Wir waren eigentlich nur 3 1/2 Weintrinker - die Frauen behalfen sich mit
milderm Stoff - , doch wurden 8 Flaschen feurigen Ungarweins leer, von der statt=
lichen Gans blieb nur ein sehr schäbiger Rest u. zwei Berge Pfannkuchen, die [roman:] Bertha [/roman] ge=
backen hatte, verschwanden: Ich will nicht leugnen, daß mir am andern Tage das 
Arbeiten ein wenig schwerer, als sonst, ward.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Sylvester Abend brachten wir bei einer der beiden Familien zu, die wir am
Weihnachtstage zu Gaste hatten. Das neue Jahr ward nach Gebühr durch Gläserklingen eingelautet [sic]
u. dabei der Lieben daheim gedacht, die um diese Zeit sich vielleicht eben zum Aufstehen
anschickten. - Heute erhielt ich nachträglich eine eigenthümliche Neujahrsgratulation, die
mich vital machen könnte, wenn ich dazu Anlage hätte. Mit einer Couvrarsendung 
von 60 Doll. von der Allgem. Zeitung erhielt ich eine Zuschrift des Baron Cotta, worin
er mir anzeigt, daß er für meine Artikel das Honorar auf 10 &lt;s&gt;f&lt;/s&gt; Gulden [?]
per Druckbogen &lt;u&gt;höher&lt;/u&gt;, als das bisher an Mitarbeiter der Zeitung gezahlte höchste Honorar   
angesetzt habe, nämlich auf 100 Gulden (40 Doll.) für den Druckbogen (5 1/4 Kreuzer oder
1 1/2 Silbergroschen für die Zeile). Bisher hatte ich nach einem vor &lt;s&gt;vier&lt;/s&gt; fünf Jahren geschlossenen 
Abkommen, auf dessen Abänderung ich angetragen hatte, ohne jedoch eine bestimmte Forderung zu
stellen, meine Beiträge per Brief honorirt bekommen, was nur etwa 60 - 70 Gulden
per Bogen ausmachte. - Im Ganzen ist die Sache nicht bedeutend, aber da die halbjährlichen 
Honorarsendungen immer auf freiem Brett kommen, sind sie mir für größere Ausgaben immer sehr gelegen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Überhaupt ist das Jahr 1860 in finanzieller Beziehung ein recht glückliches für mich 
gewesen. Meine baaren Einnahmen, einige in die ersten Tage des neuen Jahrs überlaufenden Rück=
stände umgerechnet, haben sich vom 1. Jan. bis 31. Dez. auf 1783 Doll. belaufen (wobei 1030
von der Abendzeitung, 163 von der N.Y. Handelszeitung, 116 von der Nationalzeitung, 112 von der 
Allgem. Ztg., 150 für politische Broschüren, Reden pp 135 für Übersetzungen, englische Artikel pp. der Rest Zinsen)
die Ausgaben auf 1611 Doll., wobei für Hauseinrichtung, Teppiche pp 240, Lebensversicherung 73, Klei=
der u. Wäsche 180, Ärzte u. Apotheker 56, Kohlen u. Holz 42, Wirthschaftsgeld 460, Miethe, Hypothek=
zins pp 166, Weihnachten 86 u.s.w.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das bringt mich auf das Consul - Kapitel. Vor vier Jahren, liebe Sophie, war es mein
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
sehnlichster Wunsch, ein Consulat in Deutschland zu erhalten, und wäre damals der Republikaner 
Fremont zum Präsidenten gewählt worden, mit dem ich persönlich in naher Beziehung stand,
so hätte ich auch die Auswahl gehabt. (Vielleicht ist aus einer hierauf bezüglichen Äußerung in
einem Briefe irgend eines Zerbsters daß von Dir erwähnte Gemüth entstanden). Allein je=
ner Wunsch hat sich ganz verloren, und &lt;s&gt;weiter&lt;/s&gt; weit entfernt mich jetzt um ein deut=
sches Consulat zu bewerben [insertion:] (meine Partei hat nämlich diesmal bei der Präsidentenwahl gesiegt) [/insertion], würde ich es nicht einmal annehmen, wenn man mir es an=
böte. Warum? Sehr einfach; weil es keine pekuniäre Verbesserung, sondern eine
Verschlechterung sein würde. Die besten amerikanischen Consulate in Deutschland haben nur
2000 bis 2500 Doll. Gehalt. Wie weit reicht man damit als Consul, wo man durch seine 
Stellung genöthigt ist, einigermaßen ein Haus zu machen? Ja, wenn diese Ämter lebenslänglich 
wären! Aber die Anstellungen sind nur auf 4 Jahre u. werden, wenn nach Ablauf dieser Zeit
eine andere Partei siegt, gar nicht, aber auch im umgekehrten Falle nur sehr selten auf
weitere 4 Jahre erneuert. Nun denke Dir, was allein die Haus - Einrichtung kostet! Dabei allein
schon würde von meinem kleinen Vermögen wenig übrig bleiben. Auf jeden Fall stehe
ich hier, wo ich mich nun eingewohnt u. eingelebt habe, wo meine eigentliche Heimath ist,
mit 1800 Doll. viel besser, wie als Consul in Frankfurt mit 2500. Und überdies
hoffe ich auch meine hiesige Einnahme jedenfalls noch &lt;u&gt;vor&lt;/u&gt; Ablauf von 4 Jahren auf 2000 D.
zu bringen. - Zu alle dem kommt noch, daß ich zu einem dauernden, mehrjährigen Aufenthalte in
Deutschland gar keine Lust habe. Mein Heimweh nach Amerika würde weit stärker sei ,
als es das nach Deutschland je gewesen. Einen Besuch von wenigen Monaten, - [roman:] à la bonne heure [/roman],
den möchte ich gleich machen, aber wieder drüben wohnen? - Nein. Es giebt noch einen andern
Grund, der mich abhält, ein Amt zu begehen, doch den wird man in Deutschland kaum begreifen.
Es ist nämlich hier gerade das umgekehrte Verhältniß von dem dort bestehenden: - öffentliche Ämter 
zu bekleiden gilt nicht für anständig, weil nur zu oft das elendste Lumpenpack in Ämtern 
ist u. kein Mensch, der Etwas auf seinen guten Namen hält, gern damit verwechselt sein will.
Gerade nach [insertion:] (Süd=) [/insertion] Deutschland sind vom jetzigen Präsidenten so jämmerliche Hallunken als Consule geschickt
worden, daß man wohl Anstand nehmen muß, sich in die Kategorie solcher Leute stellen zu lassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie es mit Berthas Plan einer Reise nach Deutschland werden wird, weiß ich noch
nicht. Sie scheint, seit sie sich wieder wohler fühlt, alle Lust dazu verloren zu haben, spricht wenig=
stens nie davon. Im jetzigen Augenblicke ist sie viel zu sehr auf ihre Nähmaschine erpicht, um
einen bestimmten Beschluß zu fassen. &lt;s&gt;Ich le&lt;/s&gt; Es hängt lediglich von ihr ab, ob sie die Reise machen
will. Entschließt sie sich erst einmal &lt;u&gt;fest&lt;/u&gt; dazu, so können die Vorbereitungen in 3 Tagen gemacht sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Sachen der Rathmann &lt;s&gt;habe&lt;/s&gt; habe ich zwar an Hans die gewünschten Mittheilungen gemacht
(er leugnete aufs bestimmteste, daß Etwas daran sei), aber der Mann kann nicht leicht Etwas davon erfahren,
da er mit seiner Frau in Bloomington bei Chicago (über 200 deutsche Meilen von hier) wohnt. - Für Deine 
Mittheilungen in Sachen Bückner, die nur zur Beruhigung gereicht haben, meinen besten Dank. - Dem Lage=
mann, von dem ich Dir schrieb, geht es hier hundsschlecht. Er läuft mit einem Korbe umher u. trägt
Bohnen, Erbsen u. Linsen hausiren. - Tausend freundliche Grüße von uns Allen an Dich, Marie, Deine Freun=
dinnen u. den Schwager. Dein Hermann
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;</text>
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[[Category:Raster_1861-05-17]]
[[Category:Page_1]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;New York, 17. Mai 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem
bevorstenden Geburtstag zuvor. [er gratuliert im Voraus]
Es ist fast ein halbes Jahr, seit ich Nichts
von Dir gehört habe, so daß ich glauben möchte,
Du hättest meinen Brief vom 4. Januar nicht
erhalten, oder es sei Dir Etwas passiert. Hoffent-
lich bist Du nicht krank?
Uns hat das Jahr 1861 vielerlei Trübsal
gebracht. Bald nach Neujahr ist Bertha
wieder krank geworden und siecht seitdem,
ein wahres Jammerbild, dahin. Ihr Zustand hat
so oft gewechselt, daß es unmöglich ist, irgend
eine bestimmte Vermuthung über den Ausgang
anzustellen. Kann sein, daß sie sich wieder erholt
und einige Jahre mehr eines unter solchen
Umständen für sie freudelosen Daseins
hinschleppte, nicht bettlägerig krank, aber noch
weniger gesund. Möglich aber auch, daß sie mir
in nicht ferner Zeit durch den Tod ent-
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
rissen wird. Sie selbst glaubt an das letztere
und der Trübsinn, den es ihr bereitet ver-
schlimmert ihren Zustand nur noch mehr.
Wie ich den schrecklichen Verlust ertragen,
welches Aussehen danach mein häusliches Leben
gewinnen würde, das mag ich gar nicht,
mir klar zu machen. Meine ganze hiesige
Existenz ist so mit dem Zusammenleben mit
meiner Frau verwachsen, daß bei den bloßen
Gedanken an das Aufhören desselben alle mei-
ne Vorstellungen in einen unentwirrbaren
Knäul zusammenlaufen. Das Schrecklichste dabei
ist mir, daß ich wahrscheinlich gezwungen sein
würde, Mathilde schon im zartesten Alter in
eine Pension zu geben und so thatsächlich zu
einer Weise zu machen, denn mich selbst
ihrer Erziehung zu widmen gestatten weder
die Umstände, noch habe ich  dazu den Sinn. 
Es hat nicht fehlen können, daß der traurige
Zustand meiner Frau auch bei mir eine
anhaltend düstere,  reizbare Stimmung erzeugt
hat, die weit entfernt von der ruhigen und
ungetrübten Gemüthsverfassung ist, welche
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
zur erfolgreichen Erziehung eines Kindes
gehört. Ohnehin ist meine fortwährend gei-
stige Beschäftigung und die unmittelbare An-
theilnahme an den aufregendsten öffentlichen
Angelegenheiten nicht geeignet, mir eine behag-
liche Muße zu gewähren. Ich habe schon recht
viele weiße Haare auf meinem Schädl
gefunden, - zu viel, um sie noch  einzeln ausraufen
zu können.
Nun kommt noch dazu, daß die äußern Verhält-
nisse des Landes in hohem Grad trüb u. düster
sind. Davon, daß die Sklavenhalter in den
No (?) Staaten eine Revolution gegen den recht-
mäßig erwählten Präsidenten Lincoln gemacht
haben, daß diese Revolution der Hälfte des
Landes, welches fast so groß ist, wie Europa
umfaßt und ein furchtbarer Krieg dagegen
im Beginn ist, wird wohl sogar die Zerbster [Zeitung der Ortschaft Zerbst]
Extrapost Mitteilung gemacht haben. Aber davon,
wie tief dieser Krieg in alle Erwerbs- und
Verkehrsverhältnisse eingreift, wird man sich
aus solchen dürftigen Mitheilungen keine Vor-
stellung machen können. Hunderttausend von
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Menschen sehen ihre Erwerbstätigkeit abgeschnitten; alle
Geld- u. Creditverhältnisse gerathen in die grenzenloseste 
Verwirrung.  Auch auf die Zeitungen, deren finan-
zielle Existenz hier größtentheils auf die beständigen
Inserate basiert ist, üben diese Verhältnisse einen
sehr nachtheiligen Einfluß, denn da alle Geschäfte stocken,
bleiben auch die Inserate aus. Für jetzt habe ich davon
noch nicht weiter zu leiden gehabt, als daß ich einen
Teil meines Gehalts einstweilen bei dem Heraus-
geber habe stehen lassen müssen, doch nicht in solchen
Maße, daß es mich genieren [ggf. ist gemeint "belästigen"] würde, wenn diese Zu-
stände wenigstens bald wieder aufhörten. Unter anderen
Umständen würde ich mir sehr wenig daraus machen,
aber da es mit meinen häuslichen Bekümmernissen
zusammentrifft, trägt es doch auch das seinige zur
Verdüsterung der Stimmung bei.
Nun, es muß eben getragen werden, kom-
me, wie es wolle.
Es war mir Bedürfnis, Dir ebenso-wohl von
dem Kummer, der mich jetzt bedrängt,  Mittheilung zu machen,
wie ich Dir bisher fast durchweg nur Erfreuliches
mitzutheilen hatte. Außer den Meinigen hier steht mir zu doch
auf der ganzen weiten Welt Niemand so nahe, wie Du.
Herzliche Grüße von Bertha, Mathilde u. der "Großmutter" an dich
dem Schwager u. Marie. Und laß bald einmal von Dir hören Deinen Bruder
H. Raster
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;New York, 17. Mai 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem
bevorstenden Geburtstag zuvor. [er gratuliert im Voraus]
Es ist fast ein halbes Jahr, seit ich Nichts
von Dir gehört habe, so daß ich glauben möchte,
Du hättest meinen Brief vom 4. Januar nicht
erhalten, oder es sei Dir Etwas passiert. Hoffent-
lich bist Du nicht krank?
Uns hat das Jahr 1861 vielerlei Trübsal
gebracht. Bald nach Neujahr ist Bertha
wieder krank geworden und siecht seitdem,
ein wahres Jammerbild, dahin. Ihr Zustand hat
so oft gewechselt, daß es unmöglich ist, irgend
eine bestimmte Vermuthung über den Ausgang
anzustellen. Kann sein, daß sie sich wieder erholt
und einige Jahre mehr eines unter solchen
Umständen für sie freudelosen Daseins
hinschleppte, nicht bettlägerig krank, aber noch
weniger gesund. Möglich aber auch, daß sie mir
in nicht ferner Zeit durch den Tod ent-
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
rissen wird. Sie selbst glaubt an das letztere
und der Trübsinn, den es ihr bereitet ver-
schlimmert ihren Zustand nur noch mehr.
Wie ich den schrecklichen Verlust ertragen,
welches Aussehen danach mein häusliches Leben
gewinnen würde, das mag ich gar nicht,
mir klar zu machen. Meine ganze hiesige
Existenz ist so mit dem Zusammenleben mit
meiner Frau verwachsen, daß bei den bloßen
Gedanken an das Aufhören desselben alle mei-
ne Vorstellungen in einen unentwirrbaren
Knäul zusammenlaufen. Das Schrecklichste dabei
ist mir, daß ich wahrscheinlich gezwungen sein
würde, Mathilde schon im zartesten Alter in
eine Pension zu geben und so thatsächlich zu
einer Weise zu machen, denn mich selbst
ihrer Erziehung zu widmen gestatten weder
die Umstände, noch habe ich  dazu den Sinn. 
Es hat nicht fehlen können, daß der traurige
Zustand meiner Frau auch bei mir eine
anhaltend düstere,  reizbare Stimmung erzeugt
hat, die weit entfernt von der ruhigen und
ungetrübten Gemüthsverfassung ist, welche
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
zur erfolgreichen Erziehung eines Kindes
gehört. Ohnehin ist meine fortwährend gei-
stige Beschäftigung und die unmittelbare An-
theilnahme an den aufregendsten öffentlichen
Angelegenheiten nicht geeignet, mir eine behag-
liche Muße zu gewähren. Ich habe schon recht
viele weiße Haare auf meinem Schädl
gefunden, - zu viel, um sie noch  einzeln ausraufen
zu können.
Nun kommt noch dazu, daß die äußern Verhält-
nisse des Landes in hohem Grad trüb u. düster
sind. Davon, daß die Sklavenhalter in den
No (?) Staaten eine Revolution gegen den recht-
mäßig erwählten Präsidenten Lincoln gemacht
haben, daß diese Revolution der Hälfte des
Landes, welches fast so groß ist, wie Europa
umfaßt und ein furchtbarer Krieg dagegen
im Beginn ist, wird wohl sogar die Zerbster [Zeitung der Ortschaft Zerbst]
Extrapost Mitteilung gemacht haben. Aber davon,
wie tief dieser Krieg in alle Erwerbs- und
Verkehrsverhältnisse eingreift, wird man sich
aus solchen dürftigen Mitheilungen keine Vor-
stellung machen können. Hunderttausend von
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Menschen sehen ihre Erwerbstätigkeit abgeschnitten; alle
Geld- u. Creditverhältnisse gerathen in die grenzenloseste 
Verwirrung.  Auch auf die Zeitungen, deren finan-
zielle Existenz hier größtentheils auf die beständigen
Inserate basiert ist, üben diese Verhältnisse einen
sehr nachtheiligen Einfluß, denn da alle Geschäfte stocken,
bleiben auch die Inserate aus. Für jetzt habe ich davon
noch nicht weiter zu leiden gehabt, als daß ich einen
Teil meines Gehalts einstweilen bei dem Heraus-
geber habe stehen lassen müssen, doch nicht in solchen
Maße, daß es mich genieren [ggf. ist gemeint "belästigen"] würde, wenn diese Zu-
stände wenigstens bald wieder aufhörten. Unter anderen
Umständen würde ich mir sehr wenig daraus machen,
aber da es mit meinen häuslichen Bekümmernissen
zusammentrifft, trägt es doch auch das seinige zur
Verdüsterung der Stimmung bei.
Nun, es muß eben getragen werden, kom-
me, wie es wolle.
Es war mir Bedürfnis, Dir ebenso-wohl von
dem Kummer, der mich jetzt bedrängt,  Mittheilung zu machen,
wie ich Dir bisher fast durchweg nur Erfreuliches
mitzutheilen hatte. Außer den Meinigen hier steht mir zu doch
auf der ganzen weiten Welt Niemand so nahe, wie Du.
Herzliche Grüße von Bertha, Mathilde u. der "Großmutter" an dich
dem Schwager u. Marie. Und laß bald einmal von Dir hören Deinen Bruder
H. Raster
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;</text>
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[[Category:Raster_1861-08-09]]
[[Category:Page_1]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;New York, 9. August 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade an dem Tage, wo Du Deinen
lezten Brief an mich geschrieben (24. Juni)
saß ich am Krankenbette meiner Frau,
stündlich ihren Tod erwartend. Um die
Zeit, wo ich den Brief erhielt, war wie=
der eine verhältnißmäßige Besserung ein=
getreten aber nur auf wenige Tage. Die 
Ärmste schleppt sich nun, von zwei
Ärzten (natürlich ohne daß sie es weiß)
zum Tode verurtheilt, fortwährend mit Hoff=
nung sich tragend, zum Skelett ab=
gemagert, unfähig ein lautes Wort zu 
sprechen, langsam ihrem Ende entgegen.
Wie lange sie sich noch zu quälen 
haben wird, läßt sich nicht sagen, da
ihre Constitution einen hartnäckigen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Widerstand gegen die tückische Krankheit 
zu leisten scheint. Der Arzt meint, achsel=
zuckend: " Vielleicht noch einige Monate."
Indessen hoffe ich,  daß er sich irrt; vor
drei Jahren sprach ihr auch schon einmal ein 
sehr schlechter Arzt daß Leben ab u. wenn
er Recht gehabt hätte, würde sie schon seit
Frühjahr 1859 im Grabe liegen. Aber 
daß sie überhaupt noch zu retten sei, das
kann ich leider selbst nicht mehr hoffen,
höchstens einen Aufschub.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was soll ich Dir unter solchen Umständen 
über unser häusliches Leben sagen? Es ist
gestört. Ich wechsle nur zwischen Büreau
u. &lt;s&gt;dem&lt;/s&gt; meinem Arbeitszimmer ab, in
welchem wir meiner Frau ein Bette 
aufgeschlagen haben, damit ich, wenn ich 
zu arbeiten habe, stets bei ihr sein kann.
Ein junges Mädchen versieht, während 
ich im Geschäft bin, die [?]leistung für
die Kranke u. besorgt die nothwendigste
Wäscherei. Die Großmutter führt die 
Wirthschaft fort: - in welcher Stimmung
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
und mit welcher Lust, kannst Du Dir denken. Ma=
thilde ist den ganzen Tag mit den Kindern 
der Nachbarsleute beschäftigt, u. da ist es noch 
wenigstens ein Glück, daß wir in einer 
guten u. anständigen Nachbarschaft wohnen.
Bei alle dem ist das natürlich keine rechte
Beziehung, ich weiß es wohl; aber wie kann
ich es ändern? Arbeiten muß ich jetzt mehr
als je, um durch Honorare von Europa den
durch unsern Kriegs[läufe?] bedingten immer
merklicher werdenden Ausfall an meinen 
sauren Einnahmen (auf dem Papier vermin=
dern sie sich nicht) u. die sehr großen Ausgaben, 
welche Berthas Krankheit verursacht, zu decken. Seit
fast 2 Monaten nährt sich die Kranke fast 
nur von Früchten u. die kosten, da ich ihr
stets die besten Sorten nach Hause bringe, sehr
viel. Ich glaube, daß ich in dieser Zeit für
Weintrauben, Bananen,  Pfirsiche, Himbeeren,
Erdbeeren ,, 20 - 30 [rt?] verausgabt habe. - Wenn
es nur hülfe, dürfte es zehnmal so viel sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deine Besorgnisse, daß der Krieg uns hier in 
New York unmittelbar berühre, sind unbegründet. Wer
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>[[Category:Raster]]
[[Category:Raster_1861-08-09]]
[[Category:Page_4]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
spüren ihn nur in der Tasche. Erst wenn Du
hörst, daß England Partei für die Sklavenhalter 
nimmt u. Krieg an die Ver. Staaten erklärt, darfst 
Du annehmen, daß wir hier in New York nicht auf
Rosen gebettet sein würden, denn dies würde wohl
die erste Stadt sein, die England zu occupiren
versuchen würde. Dann wäre es auch möglich, daß 
ich selbst mit zur Flinte greifen müßte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber auch sonst, - wenn Bertha mir stirbt,
weiß ich nicht, ob es nicht am besten für mich 
wäre, Mathilde nach Deutschland zu schicken und
als Volontär den Krieg mitzumachen. Die Lebensver=
sicherungsgesellschaften nehmen Kriegsprämien an und 
so würde, wenn ich fiele, für Mathilde gesorgt sein.
Freilich, ehe es so weit kommt, können die Kriegsver=
hältnisse &lt;s&gt;sic&lt;/s&gt; sich so gestalten, daß es sich nicht mehr 
der Mühe lohnt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wärst Du vor Jahren schon hierhergekommen, 
stünde es Alles anders. Wir bildeten dann zusammen 
eine Familie, die auch durch den Tod meiner 
Frau, so schmerzlich er wäre, nicht aufgelöst würde
u. die Tochter Deines Bruders würde Dir ebenso Tochter 
geworden sein, wie die der Schwester. - Nun, es hat
nicht sein sollen. Wie die Dinge im Augenblick stehen, 
wäre es gewissenlos von mir, meine Einladung 
zu wiederholen, denn zur bloßen Krankenpflegerin ist
mir meine Schwester zu gut. Anders wäre es gewesen,
wenn Dir erst durch jahrelanges Zusammenleben Bertha zur
Schwester geworden wäre.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Auftrag von [B. Wolf?] hat sich schon erledigt, da [?] die Nachricht
vom Tod seiner Mutter erhalten hat. Er war Fourier in einem Regimente, dessen
Dienstzeit jetzt abgelaufen ist. Was der Schlingel nun treibt, weiß ich nicht. - Bückner 
hat sich über den Zettel von Frau Falkner sehr gefreut. Beste Grüße an Alle von
Deinem
[roman:] Hermann [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;New York, 9. August 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade an dem Tage, wo Du Deinen
lezten Brief an mich geschrieben (24. Juni)
saß ich am Krankenbette meiner Frau,
stündlich ihren Tod erwartend. Um die
Zeit, wo ich den Brief erhielt, war wie=
der eine verhältnißmäßige Besserung ein=
getreten aber nur auf wenige Tage. Die 
Ärmste schleppt sich nun, von zwei
Ärzten (natürlich ohne daß sie es weiß)
zum Tode verurtheilt, fortwährend mit Hoff=
nung sich tragend, zum Skelett ab=
gemagert, unfähig ein lautes Wort zu 
sprechen, langsam ihrem Ende entgegen.
Wie lange sie sich noch zu quälen 
haben wird, läßt sich nicht sagen, da
ihre Constitution einen hartnäckigen
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Widerstand gegen die tückische Krankheit 
zu leisten scheint. Der Arzt meint, achsel=
zuckend: " Vielleicht noch einige Monate."
Indessen hoffe ich,  daß er sich irrt; vor
drei Jahren sprach ihr auch schon einmal ein 
sehr schlechter Arzt daß Leben ab u. wenn
er Recht gehabt hätte, würde sie schon seit
Frühjahr 1859 im Grabe liegen. Aber 
daß sie überhaupt noch zu retten sei, das
kann ich leider selbst nicht mehr hoffen,
höchstens einen Aufschub.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was soll ich Dir unter solchen Umständen 
über unser häusliches Leben sagen? Es ist
gestört. Ich wechsle nur zwischen Büreau
u. &lt;s&gt;dem&lt;/s&gt; meinem Arbeitszimmer ab, in
welchem wir meiner Frau ein Bette 
aufgeschlagen haben, damit ich, wenn ich 
zu arbeiten habe, stets bei ihr sein kann.
Ein junges Mädchen versieht, während 
ich im Geschäft bin, die [?]leistung für
die Kranke u. besorgt die nothwendigste
Wäscherei. Die Großmutter führt die 
Wirthschaft fort: - in welcher Stimmung
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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100.00%   15.089      1 -total
--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
und mit welcher Lust, kannst Du Dir denken. Ma=
thilde ist den ganzen Tag mit den Kindern 
der Nachbarsleute beschäftigt, u. da ist es noch 
wenigstens ein Glück, daß wir in einer 
guten u. anständigen Nachbarschaft wohnen.
Bei alle dem ist das natürlich keine rechte
Beziehung, ich weiß es wohl; aber wie kann
ich es ändern? Arbeiten muß ich jetzt mehr
als je, um durch Honorare von Europa den
durch unsern Kriegs[läufe?] bedingten immer
merklicher werdenden Ausfall an meinen 
sauren Einnahmen (auf dem Papier vermin=
dern sie sich nicht) u. die sehr großen Ausgaben, 
welche Berthas Krankheit verursacht, zu decken. Seit
fast 2 Monaten nährt sich die Kranke fast 
nur von Früchten u. die kosten, da ich ihr
stets die besten Sorten nach Hause bringe, sehr
viel. Ich glaube, daß ich in dieser Zeit für
Weintrauben, Bananen,  Pfirsiche, Himbeeren,
Erdbeeren ,, 20 - 30 [rt?] verausgabt habe. - Wenn
es nur hülfe, dürfte es zehnmal so viel sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deine Besorgnisse, daß der Krieg uns hier in 
New York unmittelbar berühre, sind unbegründet. Wer
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
spüren ihn nur in der Tasche. Erst wenn Du
hörst, daß England Partei für die Sklavenhalter 
nimmt u. Krieg an die Ver. Staaten erklärt, darfst 
Du annehmen, daß wir hier in New York nicht auf
Rosen gebettet sein würden, denn dies würde wohl
die erste Stadt sein, die England zu occupiren
versuchen würde. Dann wäre es auch möglich, daß 
ich selbst mit zur Flinte greifen müßte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber auch sonst, - wenn Bertha mir stirbt,
weiß ich nicht, ob es nicht am besten für mich 
wäre, Mathilde nach Deutschland zu schicken und
als Volontär den Krieg mitzumachen. Die Lebensver=
sicherungsgesellschaften nehmen Kriegsprämien an und 
so würde, wenn ich fiele, für Mathilde gesorgt sein.
Freilich, ehe es so weit kommt, können die Kriegsver=
hältnisse &lt;s&gt;sic&lt;/s&gt; sich so gestalten, daß es sich nicht mehr 
der Mühe lohnt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wärst Du vor Jahren schon hierhergekommen, 
stünde es Alles anders. Wir bildeten dann zusammen 
eine Familie, die auch durch den Tod meiner 
Frau, so schmerzlich er wäre, nicht aufgelöst würde
u. die Tochter Deines Bruders würde Dir ebenso Tochter 
geworden sein, wie die der Schwester. - Nun, es hat
nicht sein sollen. Wie die Dinge im Augenblick stehen, 
wäre es gewissenlos von mir, meine Einladung 
zu wiederholen, denn zur bloßen Krankenpflegerin ist
mir meine Schwester zu gut. Anders wäre es gewesen,
wenn Dir erst durch jahrelanges Zusammenleben Bertha zur
Schwester geworden wäre.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Auftrag von [B. Wolf?] hat sich schon erledigt, da [?] die Nachricht
vom Tod seiner Mutter erhalten hat. Er war Fourier in einem Regimente, dessen
Dienstzeit jetzt abgelaufen ist. Was der Schlingel nun treibt, weiß ich nicht. - Bückner 
hat sich über den Zettel von Frau Falkner sehr gefreut. Beste Grüße an Alle von
Deinem
[roman:] Hermann [/roman]
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Brooklyn, bei New York 17. Oktober 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach Allem, was ich dir früher geschrieben habe, kann Dich
die traurige Mittheilung, welch ich Dir heute machen
muß, nicht mehr überraschen. Meine arme, unglück=
liche Frau ist, nachdem sie drei Monate lang nur noch
ein jammervolles Scheinleben geführt hatte, zu einem
vollkommenen Gerippe verfallen war u. endlich, in den letzten
Wochen, &lt;u&gt;selbst&lt;/u&gt; jede Hoffnung auf Gesundung verloren hatte,
in der Nacht vom 13. zum 14. Oktober entschlafen, um
nicht wieder zu erwachen. Noch am 13. (Sonntag) Nachmittag 
ließ sie uns alle drei an ihr Bett kommen u. reichte 
uns, wie zum Abschied die Hände. Da ihre Augen
schon beinahe starr waren u. ein furchtbares Röcheln  
von dem Schleim, den sie nicht mehr heraushusten konnte
das Herannahen des letzten Augenblicks anzuzeigen schien,
warf sich ihre Mutter weinend auf sie. Sie nahm
indessen noch ihre wenige Kraft zusammen, um zu
sagen: "Noch sterbe ich nicht." Gegen Abend wurde sie
unruhiger u. machte bisweilen einige Bemerkungen, die
anzeigten, daß sie zu deliriren beginne, doch gab sich das
später u. sie ließ sich, wie gewöhnlich für die Nacht 
zurechtlegen. Gegen 10 Uhr nahm sie ihren gewöhnlichen
schwachen Schlaftrunke und schickte ihre Mutter, die vom
vielen Wachen sehr elend war, wie schon &lt;s&gt;vor&lt;/s&gt; vorher
mich, zu Bette &lt;s&gt;da&lt;/s&gt; das wenige Schritt von dem ihrigen
stand, so daß nur das Dienstmädchen noch blieb.
Ihr Zustand war im Vergleich zu dem am Nach=
mittag so viel besser, daß ich mit voller Bestimmtheit 
erwartet hatte, sie werde noch einige Tage leben. Zu ihrer
Mutter sagte sie: "Geh zu Bette, ich brauche dich nicht mehr,
ich will mich jetzt fest legen." - Und sie legte sich fest für
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
immer. Sie schlief anscheinend sanft u. ruhig, ruhiger als sonst.
Gegen 1 Uhr glaubte das Dienstmädchen etwas stärkeres Athmen
zu hören. Als sie sich ermunterte u. ans Bett trat, hatte die
Ärmste verhaucht. In derselben Stellung, in welcher sie eingeschlafen 
war, lag sie todt da.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du weißt es, liebe Sophie, wie ich mein armes Weib geliebt
habe u. mir von dem Augenblicke an, wo ich sie kennen lernte,
mein ganzes Leben nur das Eine Ziel gehabt hat, ihr eine sorgen=
freie, bequeme Existenz zu sichern. Zu dem Ende habe ich gearbeitet 
u. mich gequält, wie ein Pferd, habe ich jeden Wunsch an ihren
Augen abgelesen u. zu befriedigen gesucht, ehe sie ihn ausgesprochen. 
So ist es unnütz, Dir den furchtbaren Schmerz zu schildern, den
ihr lange erwarteter u. doch noch immer viel zu früher Tod
mir bereitet hat. Für solche Schmerzen giebt es keinen Trost 
u. keine Heilung als die langsame der Zeit. Und noch lange 
wird es währen, ehe ich aufhören werde, jede Stunde, die ich 
in meinem einsamen, nur für &lt;u&gt;sie&lt;/u&gt; erworbenen, für
&lt;u&gt;sie&lt;/u&gt; ausgeschmückten Hause zubringe, neue Beweise für die
Unersetzlichkeit des Verlustes zu finden, den ich durch ihr Hinscheiden er=
litten habe. Was aus meinem armen Kind werden
soll, &lt;s&gt;ist&lt;/s&gt; weiß ich noch nicht. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die nächste traurige Pflicht, welche Berthas Ableben mir
auferlegt hat, suche ich in einer Weise zu erfüllen, wie
sie ihren eigenen Wünschen u. Neigungen entsprochen haben
würde. Nachdem ich sie vorläufig in einem Gewölbe habe bei=
setzen lassen, habe ich auf einem der prachtvollen, parkartigen
Friedhöfe, welche eine der edelsten Zierden dieses Landes 
bilden, einen Platz von 16 x 13 Fuß zu einem Familienbe=
gräbniß angekauft. Ein kräftiger junger Eichbaum u. eine
stattlich Ulme beschatten den in einem schönen Hain gele=
genen Platz. Unter &lt;s&gt;ihrem&lt;/s&gt; [insertion:] diesem [/insertion] Laubdach, &lt;s&gt;w&lt;/s&gt; das jetzt in der herrlichen
Färbung prangt, welche hier der Herbst den Wäldern giebt, wollen 
wir Bertha am Sonntag (20. Oktober) zur ewigen Ruhe einsenken. Die
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Überreste unsrer kleinen Melanie, die auf einem andern 
von meinem jetzigen Hause zu weit entlegenen Friedhofe 
ruhen, lasse ich ausgraben und ihnen eine Stelle neben Bertha 
geben. Für ihre Mutter, mich u. Mathilde bleibt noch Raum 
Im nächsten Frühjahr werde ich auf den Begräbnißplatz alle die Blumen 
pflanzen, welche Bertha so sorgsam gepflegt hat, ihn mit einer
lebendigen Hecke von Cedergesträuch umgeben u. einen Ruheplatz
daraus machen, auf dem ich oft, recht oft die Erinnerung an
die zehn glücklichen Jahre meines Lebens wach rufen will. Eine
wenige Schritt von meinem Hause vorübergehende Pferdeeisenbahn 
bringt mich in 40 Minuten bis an den Eingang des Friedhofs. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das letzte Lächeln, das über Berthas Züge flog, war
acht Tage vor ihrem Tode, wo ich ihr ein Anstellungspapier in die 
Hände gab, daß uns den etwaigen äußerlichen Schwierigkeiten, 
welche uns in Folge der Zerüttung aller geschäftlichen Verhältnisse und
besonders des Zeitungswesens (durch den Krieg) hätten treffen können,
entrückte. Ich habe Dir früher angedeutet, daß diese Verhältnisse 
zwar nicht meine Beschäftigung bei der Abendzeitung, wohl aber
den regelmäßigen Bezug meines Gehalts unsicher machten. Seit Neu=
jahr hatte ich bis jetzt von 800 Doll., die ich während dieser Zeit 
zu erhalten gehabt hätte, 240 schon lassen müssen. Es ward
mir zwar nicht besonders unbequem, da während derselben
Zeit meine Honorare von Deutschland um 180 Doll. höher waren,
als während der gleichen Zeit im vorigen Jahre; gleichwohl fühlte sich 
Bertha noch mehr, als ich über das schließliche Resultat beunruhigt. Unter
diesen Umständen entschloß ich mich vor einigen Wochen, ein Amt
von der Bundesregierung anzunehmen, daß mir schon vor 3 oder 4 
Monaten angeboten war, das ich aber damals abgelehnt hatte. Das 
Amt hat keinen hohen Titel (es ist das eines [roman:] weigher [/roman] oder
Gewichts - Bescheinigers in der Zollverwaltung) aber ein sehr anständi=
ges Gehalt, nämlich 1500 Dollars und es ist dabei so schrecklich
wenig zu thun, daß ich meine Verbindung mit der Abendzeitung noch
zum Theil (für die Hälfte des bisherigen Gehalts, also 520 Doll.) u. die mit
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>[[Category:Raster]]
[[Category:Raster_1861-10-17]]
[[Category:Page_4]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
den übrigen Zeitungen ganz aufrechterhalten kann. Die Stelle ist
mir daher thatsächlich bedeutend mehr werth, als das beste Consulat,
das ich, wenn ich je danach Verlangen gehabt hätte, mit leichter
Mühe hätten erhalten können, denn es gestattet mir, in den Verhältnissen 
zu bleiben, in die ich mich seit 10 Jahren eingelebt habe, meinen Haus=
halt u. meine Einrichtung beisammenzuhalten, was Alles nicht hätte
geschehen können, wenn ich als Consul ins Ausland gegangen wäre.
Mein Einkommen stellt sich jetzt, so lange das Amte währt (4 Jahre) auf
2600 Doll. jährlich u. selbst wenn die Abendzeitung sich im Sturm 
u. Drang der Zeit nicht sollte halten können, auf mehr als 2000. Sind
die 4 Jahre um, so werde ich in der Zwischenzeit längst meine frühern
Verbindungen dergestalt erweitert haben, daß ich keinen Rückschritt zu
machen brauchte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie glücklich würde sich Bertha gefühlt haben, wenn sie noch 
hätte weiter leben können! - &lt;u&gt;Den&lt;/u&gt; Trost habe ich, daß sie, abgesehen von ihrem
Körperleiden u. dem Tode Melanies, &lt;u&gt;niemals &lt;/u&gt;  in Amerika Kummer, 
&lt;s&gt;oder&lt;/s&gt; Noth oder auch nur Entbehrung von Annehmlichkeiten erlitten
hat. Aber der Trost hat zugleich sein Bitteres. Aus einem drangsalvollen
Leben zu scheiden, thut nicht weh, wohl aber Alles verlassen zu müssen,
was ein heiteres, glückliches, sorgenfreies Leben verbirgt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In meinem letzten Briefe schrieb ich Dir, daß, so glücklich es mich 
machen würde, wenn Du Dich entschließen wolltest, hierherzukommen, ich Dir doch nicht zu=
muthen wollte, als Krankenpflegerin für meine arme Frau zu dienen. 
Jetzt, liebe Schwester, steht die Sache anders. Ich will nicht in Dich dringen und 
wie immer Du Dich entschließen mögest, Du wirst mir gleich lieb sein. Aber we=
nigstens will ich es Dir ans Herz legen, sorgfältig zu bedenken, ob Du es nicht
mit Deinem Pflichtgefühle in Einklang bringen kannst, zu mir zu kommen,
hier eine Heimath zu finden u. als Mutter Mathildes zu dienen. Könntest 
Du Marie mitbringen, desto besser. Ich weiß, daß es Dir schwer werden mag,
Dich aus den engen Verhältnissen, in welche Du Dich eingelebt hast, loszureißen,
aber ich glaube aufrichtig, daß, wenn Du es Dir recht überlegst, Du finden mögest,
daß Dein Platz eher bei Deinem leiblichen Bruder sein sollte, als irgendwo sonst.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Willst Du keinen Entschluß fürs ganze Leben fassen, so gehe mit
Dir zu Rathe, ob Du nicht wenigstens auf ein Jahr auf Besuch herüberkommen
kannst. Du brauchst in diesem Falle keine von den Beziehungen, in welchen Du 
drüben stehst, zu lösen. Was die Kosten betrifft, so will ich Dir gern Alles, was
Du mehr, als Deine gewöhnlichen Ausgaben betragen, aufwenden würdest, vollständig 
ersetzen. - Die Reise selbst ist ja heutzutage gar Nichts mehr, - nicht halb so viel, als noch vor
20 Jahren eine Reise nach London war. - &lt;u&gt;Wenn&lt;/u&gt; Du Dich entschlössest, so würde ich wahrscheinlich von hier aus die Passage 
auf einem Bremer oder Hamburger Dampfer wohlfeil für Dich bekommen können. ... Unter Grüßen an Schwager u. Marie u. einer baldigen 
Antwort entgegensehend
Dein treuer Bruder 
[roman:] Hermann. [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Brooklyn, bei New York 17. Oktober 1861
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Schwester
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach Allem, was ich dir früher geschrieben habe, kann Dich
die traurige Mittheilung, welch ich Dir heute machen
muß, nicht mehr überraschen. Meine arme, unglück=
liche Frau ist, nachdem sie drei Monate lang nur noch
ein jammervolles Scheinleben geführt hatte, zu einem
vollkommenen Gerippe verfallen war u. endlich, in den letzten
Wochen, &lt;u&gt;selbst&lt;/u&gt; jede Hoffnung auf Gesundung verloren hatte,
in der Nacht vom 13. zum 14. Oktober entschlafen, um
nicht wieder zu erwachen. Noch am 13. (Sonntag) Nachmittag 
ließ sie uns alle drei an ihr Bett kommen u. reichte 
uns, wie zum Abschied die Hände. Da ihre Augen
schon beinahe starr waren u. ein furchtbares Röcheln  
von dem Schleim, den sie nicht mehr heraushusten konnte
das Herannahen des letzten Augenblicks anzuzeigen schien,
warf sich ihre Mutter weinend auf sie. Sie nahm
indessen noch ihre wenige Kraft zusammen, um zu
sagen: "Noch sterbe ich nicht." Gegen Abend wurde sie
unruhiger u. machte bisweilen einige Bemerkungen, die
anzeigten, daß sie zu deliriren beginne, doch gab sich das
später u. sie ließ sich, wie gewöhnlich für die Nacht 
zurechtlegen. Gegen 10 Uhr nahm sie ihren gewöhnlichen
schwachen Schlaftrunke und schickte ihre Mutter, die vom
vielen Wachen sehr elend war, wie schon &lt;s&gt;vor&lt;/s&gt; vorher
mich, zu Bette &lt;s&gt;da&lt;/s&gt; das wenige Schritt von dem ihrigen
stand, so daß nur das Dienstmädchen noch blieb.
Ihr Zustand war im Vergleich zu dem am Nach=
mittag so viel besser, daß ich mit voller Bestimmtheit 
erwartet hatte, sie werde noch einige Tage leben. Zu ihrer
Mutter sagte sie: "Geh zu Bette, ich brauche dich nicht mehr,
ich will mich jetzt fest legen." - Und sie legte sich fest für
&lt;/p&gt;

&lt;!--
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)
100.00%   11.210      1 .MTU0OQ.MzkwNA
100.00%   11.210      1 -total
--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
immer. Sie schlief anscheinend sanft u. ruhig, ruhiger als sonst.
Gegen 1 Uhr glaubte das Dienstmädchen etwas stärkeres Athmen
zu hören. Als sie sich ermunterte u. ans Bett trat, hatte die
Ärmste verhaucht. In derselben Stellung, in welcher sie eingeschlafen 
war, lag sie todt da.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du weißt es, liebe Sophie, wie ich mein armes Weib geliebt
habe u. mir von dem Augenblicke an, wo ich sie kennen lernte,
mein ganzes Leben nur das Eine Ziel gehabt hat, ihr eine sorgen=
freie, bequeme Existenz zu sichern. Zu dem Ende habe ich gearbeitet 
u. mich gequält, wie ein Pferd, habe ich jeden Wunsch an ihren
Augen abgelesen u. zu befriedigen gesucht, ehe sie ihn ausgesprochen. 
So ist es unnütz, Dir den furchtbaren Schmerz zu schildern, den
ihr lange erwarteter u. doch noch immer viel zu früher Tod
mir bereitet hat. Für solche Schmerzen giebt es keinen Trost 
u. keine Heilung als die langsame der Zeit. Und noch lange 
wird es währen, ehe ich aufhören werde, jede Stunde, die ich 
in meinem einsamen, nur für &lt;u&gt;sie&lt;/u&gt; erworbenen, für
&lt;u&gt;sie&lt;/u&gt; ausgeschmückten Hause zubringe, neue Beweise für die
Unersetzlichkeit des Verlustes zu finden, den ich durch ihr Hinscheiden er=
litten habe. Was aus meinem armen Kind werden
soll, &lt;s&gt;ist&lt;/s&gt; weiß ich noch nicht. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die nächste traurige Pflicht, welche Berthas Ableben mir
auferlegt hat, suche ich in einer Weise zu erfüllen, wie
sie ihren eigenen Wünschen u. Neigungen entsprochen haben
würde. Nachdem ich sie vorläufig in einem Gewölbe habe bei=
setzen lassen, habe ich auf einem der prachtvollen, parkartigen
Friedhöfe, welche eine der edelsten Zierden dieses Landes 
bilden, einen Platz von 16 x 13 Fuß zu einem Familienbe=
gräbniß angekauft. Ein kräftiger junger Eichbaum u. eine
stattlich Ulme beschatten den in einem schönen Hain gele=
genen Platz. Unter &lt;s&gt;ihrem&lt;/s&gt; [insertion:] diesem [/insertion] Laubdach, &lt;s&gt;w&lt;/s&gt; das jetzt in der herrlichen
Färbung prangt, welche hier der Herbst den Wäldern giebt, wollen 
wir Bertha am Sonntag (20. Oktober) zur ewigen Ruhe einsenken. Die
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Überreste unsrer kleinen Melanie, die auf einem andern 
von meinem jetzigen Hause zu weit entlegenen Friedhofe 
ruhen, lasse ich ausgraben und ihnen eine Stelle neben Bertha 
geben. Für ihre Mutter, mich u. Mathilde bleibt noch Raum 
Im nächsten Frühjahr werde ich auf den Begräbnißplatz alle die Blumen 
pflanzen, welche Bertha so sorgsam gepflegt hat, ihn mit einer
lebendigen Hecke von Cedergesträuch umgeben u. einen Ruheplatz
daraus machen, auf dem ich oft, recht oft die Erinnerung an
die zehn glücklichen Jahre meines Lebens wach rufen will. Eine
wenige Schritt von meinem Hause vorübergehende Pferdeeisenbahn 
bringt mich in 40 Minuten bis an den Eingang des Friedhofs. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das letzte Lächeln, das über Berthas Züge flog, war
acht Tage vor ihrem Tode, wo ich ihr ein Anstellungspapier in die 
Hände gab, daß uns den etwaigen äußerlichen Schwierigkeiten, 
welche uns in Folge der Zerüttung aller geschäftlichen Verhältnisse und
besonders des Zeitungswesens (durch den Krieg) hätten treffen können,
entrückte. Ich habe Dir früher angedeutet, daß diese Verhältnisse 
zwar nicht meine Beschäftigung bei der Abendzeitung, wohl aber
den regelmäßigen Bezug meines Gehalts unsicher machten. Seit Neu=
jahr hatte ich bis jetzt von 800 Doll., die ich während dieser Zeit 
zu erhalten gehabt hätte, 240 schon lassen müssen. Es ward
mir zwar nicht besonders unbequem, da während derselben
Zeit meine Honorare von Deutschland um 180 Doll. höher waren,
als während der gleichen Zeit im vorigen Jahre; gleichwohl fühlte sich 
Bertha noch mehr, als ich über das schließliche Resultat beunruhigt. Unter
diesen Umständen entschloß ich mich vor einigen Wochen, ein Amt
von der Bundesregierung anzunehmen, daß mir schon vor 3 oder 4 
Monaten angeboten war, das ich aber damals abgelehnt hatte. Das 
Amt hat keinen hohen Titel (es ist das eines [roman:] weigher [/roman] oder
Gewichts - Bescheinigers in der Zollverwaltung) aber ein sehr anständi=
ges Gehalt, nämlich 1500 Dollars und es ist dabei so schrecklich
wenig zu thun, daß ich meine Verbindung mit der Abendzeitung noch
zum Theil (für die Hälfte des bisherigen Gehalts, also 520 Doll.) u. die mit
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
den übrigen Zeitungen ganz aufrechterhalten kann. Die Stelle ist
mir daher thatsächlich bedeutend mehr werth, als das beste Consulat,
das ich, wenn ich je danach Verlangen gehabt hätte, mit leichter
Mühe hätten erhalten können, denn es gestattet mir, in den Verhältnissen 
zu bleiben, in die ich mich seit 10 Jahren eingelebt habe, meinen Haus=
halt u. meine Einrichtung beisammenzuhalten, was Alles nicht hätte
geschehen können, wenn ich als Consul ins Ausland gegangen wäre.
Mein Einkommen stellt sich jetzt, so lange das Amte währt (4 Jahre) auf
2600 Doll. jährlich u. selbst wenn die Abendzeitung sich im Sturm 
u. Drang der Zeit nicht sollte halten können, auf mehr als 2000. Sind
die 4 Jahre um, so werde ich in der Zwischenzeit längst meine frühern
Verbindungen dergestalt erweitert haben, daß ich keinen Rückschritt zu
machen brauchte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie glücklich würde sich Bertha gefühlt haben, wenn sie noch 
hätte weiter leben können! - &lt;u&gt;Den&lt;/u&gt; Trost habe ich, daß sie, abgesehen von ihrem
Körperleiden u. dem Tode Melanies, &lt;u&gt;niemals &lt;/u&gt;  in Amerika Kummer, 
&lt;s&gt;oder&lt;/s&gt; Noth oder auch nur Entbehrung von Annehmlichkeiten erlitten
hat. Aber der Trost hat zugleich sein Bitteres. Aus einem drangsalvollen
Leben zu scheiden, thut nicht weh, wohl aber Alles verlassen zu müssen,
was ein heiteres, glückliches, sorgenfreies Leben verbirgt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In meinem letzten Briefe schrieb ich Dir, daß, so glücklich es mich 
machen würde, wenn Du Dich entschließen wolltest, hierherzukommen, ich Dir doch nicht zu=
muthen wollte, als Krankenpflegerin für meine arme Frau zu dienen. 
Jetzt, liebe Schwester, steht die Sache anders. Ich will nicht in Dich dringen und 
wie immer Du Dich entschließen mögest, Du wirst mir gleich lieb sein. Aber we=
nigstens will ich es Dir ans Herz legen, sorgfältig zu bedenken, ob Du es nicht
mit Deinem Pflichtgefühle in Einklang bringen kannst, zu mir zu kommen,
hier eine Heimath zu finden u. als Mutter Mathildes zu dienen. Könntest 
Du Marie mitbringen, desto besser. Ich weiß, daß es Dir schwer werden mag,
Dich aus den engen Verhältnissen, in welche Du Dich eingelebt hast, loszureißen,
aber ich glaube aufrichtig, daß, wenn Du es Dir recht überlegst, Du finden mögest,
daß Dein Platz eher bei Deinem leiblichen Bruder sein sollte, als irgendwo sonst.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Willst Du keinen Entschluß fürs ganze Leben fassen, so gehe mit
Dir zu Rathe, ob Du nicht wenigstens auf ein Jahr auf Besuch herüberkommen
kannst. Du brauchst in diesem Falle keine von den Beziehungen, in welchen Du 
drüben stehst, zu lösen. Was die Kosten betrifft, so will ich Dir gern Alles, was
Du mehr, als Deine gewöhnlichen Ausgaben betragen, aufwenden würdest, vollständig 
ersetzen. - Die Reise selbst ist ja heutzutage gar Nichts mehr, - nicht halb so viel, als noch vor
20 Jahren eine Reise nach London war. - &lt;u&gt;Wenn&lt;/u&gt; Du Dich entschlössest, so würde ich wahrscheinlich von hier aus die Passage 
auf einem Bremer oder Hamburger Dampfer wohlfeil für Dich bekommen können. ... Unter Grüßen an Schwager u. Marie u. einer baldigen 
Antwort entgegensehend
Dein treuer Bruder 
[roman:] Hermann. [/roman]
&lt;/p&gt;

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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] New York [/roman], 26. Juni 1863
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Sophie!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einige Worte am Schluß des Briefes, worin 
du mir  deinen Beschluß erklärtest, mich
in meiner schweren Bedrängniß im Stich
zu lassen, hatten mich glauben gemacht,
daß Du die Wirkung und Tragweite Deiner
abfälligen Antwort hinlänglich verstanden
hättest, um nicht für mein Schweigen den
Grund in außerordentlichen Umständen zu suchen.
Wozu sollte ich schreiben? Welche Theilnahme 
für meine Angelegenheiten sollte ich noch 
bei Dir voraussetzen, nachdem Du zu
einer Zeit, wo der Tod meiner Frau mich
in die peinlichste häusliche Lage versetzt und 
die Erziehung meiner Kindes völlig in Frage 
gestellt hatte, es rundweg abgelehnt hattest
mir beizustehen?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Indessen, wenn es zu Deiner 
Beruhigung beiträgt, will ich Dir hiermit
gern mittheilen, daß alle Deine Besorg=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
nisse vor etwaiger äußerer Noth, 
in die ich durch den Krieg gekommen 
sein könnte (Besorgnisse, die am Ende 
auch eins der Motive für Deine
Weigerung, hierherzukommen, gewesen
sind), vollkommen grundlos sind. In
äußerlicher Beziehung ist es mir nie so
gut gegangen, wie seit zwei Jahren.
Der "völlige Umsturz alles Bestehenden",
von dem Du sprichst, existirt nur in
der geängsteten Phantasie europäischer Zu=
schauer, er erstreckt sich aber nicht
bis hier nach New York herauf. Speziell 
hier sind Handel, Erwerb u. Wohlstand 
so lange ich im Lande bin, nie besser 
gewesen, als seit zwei Jahren. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was meine persönlichen Verhält=
nisse betrifft, so glaube ich Dir darüber 
im Oktober 1861 das Nöthige geschrieben zu
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
haben. Wie Du im vor. Jahre dazu ka=
mest "gehört zu haben", daß ich von der 
Abendzeitung weg sei, begreife ich nicht.
Vielleicht ist es Klitschklatsch gewesen,
veranlaßt durch den Umstand, daß ich
aus Schicklichkeitsrücksichten von dem
Tage an, wo ich mein Amt übernehme,
meinen &lt;u&gt;Namen&lt;/u&gt; nicht mehr auf der 
Zeitung erscheinen ließ. - Ich widme
der Zeitung nur noch die Vormittagsstunden
bis 10 1/2 Uhr und nehme dafür auch nur 
die Hälfte meines frühern Gehalts, damit 
auch so lange, als ich das Amt habe, [Randfall?]
auch eine Erleichterung habe. - Das Amt hat
mir im vorigen Jahre, einschl. [?] 1800
Doll., die Ab. Zeitung 500, meine Correspondenzen für
andere Zeitungen pp 700 Dollars eingetragen. Im
jetzigen Jahr wird sich durch mehrere literarische
Arbeiten meine Gesammteinnahme etwa um
200 oder 300 Dollars höher stellen, als im vorigen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>[[Category:Raster]]
[[Category:Raster_1863-06-26]]
[[Category:Page_4]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Diese Zahlen werden Dich wohl über die befürch=
tete Gefährdung meiner Existenz beruhigen. Von
den 3000 Doll. Einnahme verbrauche ich, da ich mei=
nen Haushalt anständig führe, 2000, so daß auch
noch außer der Lebensversicherung einige tausend 
Thaler für mein Kind, oder auch für un=
vorhergesehene Fälle parat liegen. - Sollte etwa,
was leicht möglich ist, mein Schweigen unter
den Klatschgevattern in Zerbst Anlaß zu
allerlei vorgeblich theilnehmendem, in der That 
aber schadenfrohem Gewäsch über meine Lage 
gegeben haben, so kannst Du demselben 
mit oder ohne Benutzung der vorstehenden
Zahlen entgegentreten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außerdem, daß Mathilde im vor. Jahre
das Scharlachfieber und die Masern gehabt 
hat und daß sie seit Juli v. J. durch
eine Erzieherin, welche ich für sie engagirt
habe, deutschen Unterricht erhält, ist aus
meinem häuslichen Leben seit dem Tod 
meiner Frau nichts zu melden. Meine Tochter 
ist das Einzige, was mich an ein mir leer und 
überdrüssig gewordenes Leben bindet. Sollte je das
Unglück wollen, daß ich auch sie verlöre, so würde ich 
ohne Bedauern &lt;s&gt;n&lt;/s&gt; meinem zwecklos gewordenen Leben [Valet?]
sagen. 
[roman:] Hermann Raster [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection contains family letters of the Chicago journalist Hermann Raster, who emigrated from Germany in the wake of the upheaval of 1848 and was an active supporter of the United States during the Civil War. The collection largely includes letters Hermann sent to his sister, Sophie Raster, who lived in the town of Zerbst in Anhalt, and letters exchanged by Hermann Raster and his wife Margarethe Oppenheim Raster with her mother, Anna Oppenheim, who lived in Dessau.</text>
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      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] New York [/roman], 26. Juni 1863
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Sophie!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einige Worte am Schluß des Briefes, worin 
du mir  deinen Beschluß erklärtest, mich
in meiner schweren Bedrängniß im Stich
zu lassen, hatten mich glauben gemacht,
daß Du die Wirkung und Tragweite Deiner
abfälligen Antwort hinlänglich verstanden
hättest, um nicht für mein Schweigen den
Grund in außerordentlichen Umständen zu suchen.
Wozu sollte ich schreiben? Welche Theilnahme 
für meine Angelegenheiten sollte ich noch 
bei Dir voraussetzen, nachdem Du zu
einer Zeit, wo der Tod meiner Frau mich
in die peinlichste häusliche Lage versetzt und 
die Erziehung meiner Kindes völlig in Frage 
gestellt hatte, es rundweg abgelehnt hattest
mir beizustehen?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Indessen, wenn es zu Deiner 
Beruhigung beiträgt, will ich Dir hiermit
gern mittheilen, daß alle Deine Besorg=
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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100.00%   12.991      1 -total
--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
nisse vor etwaiger äußerer Noth, 
in die ich durch den Krieg gekommen 
sein könnte (Besorgnisse, die am Ende 
auch eins der Motive für Deine
Weigerung, hierherzukommen, gewesen
sind), vollkommen grundlos sind. In
äußerlicher Beziehung ist es mir nie so
gut gegangen, wie seit zwei Jahren.
Der "völlige Umsturz alles Bestehenden",
von dem Du sprichst, existirt nur in
der geängsteten Phantasie europäischer Zu=
schauer, er erstreckt sich aber nicht
bis hier nach New York herauf. Speziell 
hier sind Handel, Erwerb u. Wohlstand 
so lange ich im Lande bin, nie besser 
gewesen, als seit zwei Jahren. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was meine persönlichen Verhält=
nisse betrifft, so glaube ich Dir darüber 
im Oktober 1861 das Nöthige geschrieben zu
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
haben. Wie Du im vor. Jahre dazu ka=
mest "gehört zu haben", daß ich von der 
Abendzeitung weg sei, begreife ich nicht.
Vielleicht ist es Klitschklatsch gewesen,
veranlaßt durch den Umstand, daß ich
aus Schicklichkeitsrücksichten von dem
Tage an, wo ich mein Amt übernehme,
meinen &lt;u&gt;Namen&lt;/u&gt; nicht mehr auf der 
Zeitung erscheinen ließ. - Ich widme
der Zeitung nur noch die Vormittagsstunden
bis 10 1/2 Uhr und nehme dafür auch nur 
die Hälfte meines frühern Gehalts, damit 
auch so lange, als ich das Amt habe, [Randfall?]
auch eine Erleichterung habe. - Das Amt hat
mir im vorigen Jahre, einschl. [?] 1800
Doll., die Ab. Zeitung 500, meine Correspondenzen für
andere Zeitungen pp 700 Dollars eingetragen. Im
jetzigen Jahr wird sich durch mehrere literarische
Arbeiten meine Gesammteinnahme etwa um
200 oder 300 Dollars höher stellen, als im vorigen.
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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100.00%   11.910      1 -total
--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Diese Zahlen werden Dich wohl über die befürch=
tete Gefährdung meiner Existenz beruhigen. Von
den 3000 Doll. Einnahme verbrauche ich, da ich mei=
nen Haushalt anständig führe, 2000, so daß auch
noch außer der Lebensversicherung einige tausend 
Thaler für mein Kind, oder auch für un=
vorhergesehene Fälle parat liegen. - Sollte etwa,
was leicht möglich ist, mein Schweigen unter
den Klatschgevattern in Zerbst Anlaß zu
allerlei vorgeblich theilnehmendem, in der That 
aber schadenfrohem Gewäsch über meine Lage 
gegeben haben, so kannst Du demselben 
mit oder ohne Benutzung der vorstehenden
Zahlen entgegentreten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außerdem, daß Mathilde im vor. Jahre
das Scharlachfieber und die Masern gehabt 
hat und daß sie seit Juli v. J. durch
eine Erzieherin, welche ich für sie engagirt
habe, deutschen Unterricht erhält, ist aus
meinem häuslichen Leben seit dem Tod 
meiner Frau nichts zu melden. Meine Tochter 
ist das Einzige, was mich an ein mir leer und 
überdrüssig gewordenes Leben bindet. Sollte je das
Unglück wollen, daß ich auch sie verlöre, so würde ich 
ohne Bedauern &lt;s&gt;n&lt;/s&gt; meinem zwecklos gewordenen Leben [Valet?]
sagen. 
[roman:] Hermann Raster [/roman]
&lt;/p&gt;

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