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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;page 1, right hand:
Q1
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Issigau, den 27. November 1889
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Vetter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen Brief haben wir erhalten
wo wir um Söhnsucht darauf gewartet  [footnote =Sehnsucht]
haben. Wir haben in den ersten
Zeitungen die Du mir geschickt hast
gelesen das ein großes Unglück
mit Wasser vorgegangen ist wo rüber [sic]
wir manige Nacht nicht Shlafen [sic] konten
wo ich gedacht habe es hätte Dich mit
betroffen. Deine dreinal geschickten
Zeitung haben wir erhalten woraus
wir sehen was im fremden Lande
basiehrt [footnte: passiert] was uns früher nicht vorge=
kommen ist. Die Zeitung bringe ich
aber nicht ins Haus. Lieber Veter
Du hast mir geschrieben das Dein
Karl sein Knecht heraus mahen wollt
Ich habe bis her Woche für Woche auf
gesehen. Ein junger Straubel von
Issigau wollte auch heraus wollte seine
Mutter und seinen Bruder mit hinein
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;page 1, left hand:
Q4
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einen Gruß von Heinerich Brandler er
wollte Dir selbst einmal schreiben. Einen
Gruß von Adam Kinßel es ist die vorige
Woche wieder ein Mädchen nach Amirka
2 Söhne sind schon drinen die haben in
schon viel Geld geschickt Georg Werne ist
Tot. Anderras Strobel lebt noch und
ist wie ein Kind. Wir sind bisher
Gott sei Dank alle Gesund und
wünschen das Dich und Deine Familie
[insertion:]unser Brief [/insertion] mit Gesundheit antrifft und wünschen
ein Gesundes Glückseliges neues
Jahr. Ich will nun schließen.
Viele Grüße an Dich und Nickolaus
und an euhre ganze Familie.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Johhan Schulz.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Q2
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;nehmen sei so gut und schreibe mir
das nächstemal ob er heraus gemacht
sei. Wir hatten bisher Sommerszeit
und heute den 27 haben wir den
ersten Schnee. Wir hatten diesen Sommer
imer schönes Wetter nichts leidet
von der Hitze und Regen Schaden
wir haben dieses Jahr reichlich Kartoffel
gebaut da haben wir eine große [insertion:]Freude [/insertion]. Lieber
Sei doch so gut und schreibe mir einmal
genauer was die Erdberren nach unsern 
Berren für Bern sind sehen sie vielleicht
unsern rotberren gleich wen mich die
Leute fragen muß ich sagen das weiß
ich selbst nicht wenn Iich drinen wäre
müßten Dir meine 2 Mädchen oft mit
pflücken helfen. Wen ich freilich Dein
Leben betrachte da ist es freilich ein
großer unterschied ich muß mich die
ganze Woche plachen [=plagen] und schinden wan
ich 6 Mark verdienen wolle was Du
es nicht brauchst. Ich habe mir schon oft 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Page 2, right hand:
Q3
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;gewünscht ich wolle ich könne einmal mit
Dir schessenfahren und das ich sprechen   [footnote: Schesse = Kutsche]
köne wie Du ich bin jetzt Schuldenfrei
bei uns wird jetzt alles so theuer
das kein Mensch nichts mehr bezahlen
kan das lb [footnote: the old sign for 'Pfund=500 g] Schweinefleisch kostet 1 Mark [sic]
das lb Rindfleisch 70 M das Schebsenfleisch [footnote: Schöpsen = Hammel]
60 M bei uns wird jetzt mehr Pferde=
fleisch als Schweines gegessen das lb kostet
50 M ich esse aber keins auch der Kaffe
und Zucker ist sehr theuer das lb Zucker
kostet 50 M das 'Pfund' Kaffe 160 M auch
das Holz kann man nicht mehr bezahlen
durch die Maschinen. Adolf Münch machte
einen Handwerksbursch. Ich freie
mich so über Deine Kinder alls wen
es meine Kinder wären. Viele Grüße
von Heinerig Tuß er kan Deiner
noch nicht vergessen wen er Deine
Briefe lest muß er weinen er sagt
oft wen ich selbst mal mit fort wäre
könte ich es jetzt vielleicht auch so haben
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters sent to John L. Schulz (1833–1907), born Johann Lorenz Schulz, of Sappington, Missouri. Born in the Oberfranken region of Bavaria, he was largely raised in the community of Issigau. In 1853, he and his brother Johann Nicholas both emigrated from Germany to the United States. By 1856 Johann L. Schulz was living in Missouri and had married Maria Jahn (1837–1918), who was also an immigrant; her family was originally from Mährisch Altstadt, at the time a community in the Austro-Hungarian Empire but today the town of Staré Město in the Šumperk district of the Czech Republic. The couple eventually owned and operated a farm in southwestern Saint Louis County, just outside St. Louis city, where they raised fourteen children (twelve of whom survived to adulthood). The correspondence in this collection is largely made up of letters from John L. Schulz's siblings, other relatives, and friends in Issigau sharing news about family events, natural disasters, and everyday life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Information about the family background is drawn from biographies written by Carol Whitton, a descendant of John L. Schulz and Maria Jahn Schulz.&lt;/em&gt;</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Issigau, den 27. November 1889&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lieber Vetter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Deinen Brief haben wir erhalten wo wir um Söhnsucht&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; darauf gewartet haben. Wir haben in den ersten Zeitungen die Du mir geschickt hast gelesen das ein großes Unglück mit Wasser vorgegangen ist wo rüber [sic] wir manige Nacht nicht Shlafen [sic] konten wo ich gedacht habe es hätte Dich mit betroffen. Deine dreinal geschickten Zeitung haben wir erhalten woraus wir sehen was im fremden Lande basiehrt&lt;sup id="fnref:2"&gt;&lt;a href="#fn:2" rel="footnote"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; was uns früher nicht vorgekommen ist. Die Zeitung bringe ich aber nicht ins Haus. Lieber Veter Du hast mir geschrieben das Dein Karl sein Knecht heraus mahen wollt Ich habe bis her Woche für Woche auf gesehen. Ein junger Straubel von Issigau wollte auch heraus wollte seine Mutter und seinen Bruder mit hinein&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;nehmen sei so gut und schreibe mir das nächstemal ob er heraus gemacht sei. Wir hatten bisher Sommerszeit und heute den 27 haben wir den ersten Schnee. Wir hatten diesen Sommer imer schönes Wetter nichts leidet von der Hitze und Regen Schaden wir haben dieses Jahr reichlich Kartoffel gebaut da haben wir eine große [insertion:] Freude [/insertion]. Lieber Sei doch so gut und schreibe mir einmal genauer was die Erdberren nach unsern Berren für Bern sind sehen sie vielleicht unsern rotberren gleich wen mich die Leute fragen muß ich sagen das weiß ich selbst nicht wenn Iich drinen wäre müßten Dir meine 2 Mädchen oft mit pflücken helfen. Wen ich freilich Dein Leben betrachte da ist es freilich ein großer unterschied ich muß mich die ganze Woche plachen&lt;sup id="fnref:3"&gt;&lt;a href="#fn:3" rel="footnote"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; und schinden wan ich 6 Mark verdienen wolle was Du es nicht brauchst. Ich habe mir schon oft&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;gewünscht ich wolle ich könne einmal mit Dir schessenfahren&lt;sup id="fnref:4"&gt;&lt;a href="#fn:4" rel="footnote"&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; und das ich sprechen köne wie Du ich bin jetzt Schuldenfrei bei uns wird jetzt alles so theuer das kein Mensch nichts mehr bezahlen kan das £ Schweinefleisch kostet 1 Mark [sic] das £ Rindfleisch 70 M das Schebsenfleisch&lt;sup id="fnref:5"&gt;&lt;a href="#fn:5" rel="footnote"&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;sup id="fnref:4"&gt;&lt;/sup&gt; 60 M bei uns wird jetzt mehr Pferdefleisch als Schweines gegessen das £ kostet 50 M ich esse aber keins auch der Kaffe und Zucker ist sehr theuer das £ Zucker kostet 50 M das 'Pfund' Kaffe 160 M auch das Holz kann man nicht mehr bezahlen durch die Maschinen. Adolf Münch machte einen Handwerksbursch. Ich freie mich so über Deine Kinder alls wen es meine Kinder wären. Viele Grüße von Heinerig Tuß er kan Deiner noch nicht vergessen wen er Deine Briefe lest muß er weinen er sagt oft wen ich selbst mal mit fort wäre könte ich es jetzt vielleicht auch so haben&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Einen Gruß von Heinerich Brandler er wollte Dir selbst einmal schreiben. Einen Gruß von Adam Kinßel es ist die vorige Woche wieder ein Mädchen nach Amirka 2 Söhne sind schon drinen die haben in schon viel Geld geschickt Georg Werne ist Tot. Anderras Strobel lebt noch und ist wie ein Kind. Wir sind bisher Gott sei Dank alle Gesund und wünschen das Dich und Deine Familie [insertion:]unser Brief [/insertion] mit Gesundheit antrifft und wünschen ein Gesundes Glückseliges neues Jahr. Ich will nun schließen. Viele Grüße an Dich und Nickolaus und an euhre ganze Familie.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Johhan Schulz.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. "Söhnsucht" = "Sehnsucht".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:2"&gt;2. "basiehrt" = "passiert".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:3"&gt;3. "plachen" = "plagen".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:4"&gt;4. "Schesse" = "Kutsche".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:5"&gt;5. "Schöpsen" = "Hammel".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Söhnsucht" = "Sehnsucht". &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"basiehrt" = "passiert". &lt;a href="#fnref:2" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"plachen" = "plagen".&lt;a href="#fnref:3" title="return to text"&gt;&amp;nbsp;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Schesse" = "Kutsche". &lt;a href="#fnref:4" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Schöpsen" = "Hammel". &lt;a href="#fnref:5" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]
Issigau, den 29. Juli 1888.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Vetter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein Geschenk haben wir erhalten den 23
Mai 2 Tage vor den Kinderbeichten
wo men Vater sagt hast Du im
fremden Lande eine Paht gefunden,
und seine Tränen verlängerten 
sein Mittagessen. Das Geld hätten
wir mit anbringen können, aber
unsere Mutter will uns ein andenken
kaufen das wir an unsern Vettern
gedenken so lange wir leben. Ich
will meinen Dank einstweiln auf
den Papier  ablegen, es kan ja
sein das ich es noch mit der
Hand und mit dem Mund verdanken
kann. Ich wünsche euch eine sehr
reiche Ernte und viele Gesundheit
für Dich und Deine ganze Familie.
Wir schicken Dir einstweiln eine
Abbildung von Issigau, nehme es
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Grüße von Heinrich Tuß er hat
sich oft nieder gelegt und hat gedach
wo sollen die Schulz Buhm stecken und
und jetzt muß er sein schönes Haus an=
sehen. Einen Gruß von Gristoff
Schimmel. er hat auch 3 Söhne und
2 Töchter in Amirka und hier schicke
ich Dir von einen Stiefsohn die Adresse
[Big bracket around the next 3 lines:]
(Herrn Henig Narr No: 1823
Passayank Avenne Philadelphia.
Nordamericka.) Wen Du mehr Adresse
haben willst so darf&lt;s&gt;&lt;i&gt;f&lt;/i&gt;&lt;/s&gt;st  Du nur hin zu
den gehen der wird Dir Aufschluß
geben über die andern über Mergner
und so weider. Lieber Vetter sei so
gut und schreibe&lt;s&gt;n&lt;/s&gt; mir das nächste
mal mit ob der Bursche der bei Deinen
Söhne Karl dient heraus macht.
Viele Grüße an Dich und Deine ganze
Famile. Viele Grüße an Nickolaus
und seine ganze Familie
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;nicht ungütig das wir mit Nachricht
so lange gewart haben wir mußten
eine Woche auf die andern warten.
Das Bild ist von Hölzleburg herab
abgezogen worden. bei der Kirch
krat^ rüber &lt;s&gt;ist&lt;/s&gt; [insertion:] steht [/insertion] das &lt;s&gt;n&lt;/s&gt; Klutenhaus
allein den wirst Du woll Dein Vater=
haus finden es ist auf der rechten
Seite ist ein wenig verdrükt. In
Issigau ist es so Sorg und Kummer
macht vor der Zeit alt aber bei
euch muß es nicht so sein Dein
Bildern nach. Es war ein aufsehens 
für Issigau wir mußten sie oft
oft aufzeigen und die Leute sagten,
es ist zu bewundern das so
ansehliche Kinder in Amirka sind
Wir wollen später unsere Bilder
auch schon schicken. Wir haben eine
Feuerwehr kasse da wo unser &lt;s&gt;e&lt;/s&gt;
Vater auch mit drunter ist wenn
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;wir es ausdauern bis er stirbt so bekommen
wir 300 Mark. Dann wirst Du woll
gelesen haben das eine große [?] überschwimung [/?]
bei uns war wo es unsere Kartoffel
auch mit verschwemmt hat wo es noch 
kein Mensch gedenkt. Die Heuerte          
ist bei uns sehr schlecht es vegeht
nicht ein Tag wo kein Regen ist.
Das Gedreite^ sieht auf den Felde     [footnote: Gedreite = Getreide] 
sehr schön aber Gott wird wießen
wie es rein kommt die Kartoffel
kann kein Mensch bearbeiten. Die
Arbeit geht auch schlecht. Es sind
vorige Woche wieder 4 Mann nach
Amirka gereist. Wir hatten einen
jungen Pfarrer mit 25 Jahren
war verlobt [insertion:] und [/insertion] ist vorige Woche 
gestorben wo ein großes auf=
sehens war. Der Gergatel Stumpf
ist heute begraben worden
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters sent to John L. Schulz (1833–1907), born Johann Lorenz Schulz, of Sappington, Missouri. Born in the Oberfranken region of Bavaria, he was largely raised in the community of Issigau. In 1853, he and his brother Johann Nicholas both emigrated from Germany to the United States. By 1856 Johann L. Schulz was living in Missouri and had married Maria Jahn (1837–1918), who was also an immigrant; her family was originally from Mährisch Altstadt, at the time a community in the Austro-Hungarian Empire but today the town of Staré Město in the Šumperk district of the Czech Republic. The couple eventually owned and operated a farm in southwestern Saint Louis County, just outside St. Louis city, where they raised fourteen children (twelve of whom survived to adulthood). The correspondence in this collection is largely made up of letters from John L. Schulz's siblings, other relatives, and friends in Issigau sharing news about family events, natural disasters, and everyday life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Information about the family background is drawn from biographies written by Carol Whitton, a descendant of John L. Schulz and Maria Jahn Schulz.&lt;/em&gt;</text>
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      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
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          <description>Code for availability of transcription and/or translation at intake. 0 = No transcription, no translation; 1 = Transcription, no translation; 2 = Translation, no transcription; 4 = Transcription and translation</description>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Issigau, den 29. Juli 1888.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lieber Vetter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Dein Geschenk haben wir erhalten den 23 Mai 2 Tage vor den Kinderbeichten wo men Vater sagt hast Du im fremden Lande eine Paht&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&amp;nbsp;gefunden, und seine Tränen verlängerten sein Mittagessen. Das Geld hätten wir mit anbringen können, aber unsere Mutter will uns ein andenken kaufen das wir an unsern Vettern gedenken so lange wir leben. Ich will meinen Dank einstweiln auf den Papier ablegen, es kan ja sein das ich es noch mit der Hand und mit dem Mund verdanken kann. Ich wünsche euch eine sehr reiche Ernte und viele Gesundheit für Dich und Deine ganze Familie. Wir schicken Dir einstweiln eine Abbildung von Issigau, nehme es&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;nicht ungütig das wir mit Nachricht so lange gewart haben wir mußten eine Woche auf die andern warten. Das Bild ist von Hölzleburg herab abgezogen worden. bei der Kirch krat&lt;sup id="fnref:2"&gt;&lt;a href="#fn:2" rel="footnote"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; rüber &lt;s&gt;ist&lt;/s&gt; [insertion:] steht [/insertion] das &lt;s&gt;n&lt;/s&gt; Klutenhaus allein den wirst Du woll Dein Vaterhaus finden es ist auf der rechten Seite ist ein wenig verdrükt. In Issigau ist es so Sorg und Kummer macht vor der Zeit alt aber bei euch muß es nicht so sein Dein Bildern nach. Es war ein aufsehens für Issigau wir mußten sie oft oft aufzeigen und die Leute sagten, es ist zu bewundern das so ansehliche Kinder in Amirka sind Wir wollen später unsere Bilder auch schon schicken. Wir haben eine Feuerwehr kasse da wo unser &lt;s&gt;e&lt;/s&gt; Vater auch mit drunter ist wenn&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;wir es ausdauern bis er stirbt so bekommen wir 300 Mark. Dann wirst Du woll gelesen haben das eine große [?] überschwimung [/?] bei uns war wo es unsere Kartoffel auch mit verschwemmt hat wo es noch kein Mensch gedenkt. Die Heuerte&lt;sup id="fnref:3"&gt;&lt;a href="#fn:3" rel="footnote"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; ist bei uns sehr schlecht es vegeht nicht ein Tag wo kein Regen ist. Das Gedreite&lt;sup id="fnref:4"&gt;&lt;a href="#fn:4" rel="footnote"&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; sieht auf den Felde sehr schön aber Gott wird wießen wie es rein kommt die Kartoffel kann kein Mensch bearbeiten. Die Arbeit geht auch schlecht. Es sind vorige Woche wieder 4 Mann nach Amirka gereist. Wir hatten einen jungen Pfarrer mit 25 Jahren war verlobt [insertion:] und [/insertion] ist vorige Woche gestorben wo ein großes aufsehens war. Der Gergatel Stumpf ist heute begraben worden&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Viele Grüße von Heinrich Tuß er hat sich oft nieder gelegt und hat gedach wo sollen die Schulz Buhm&lt;sup id="fnref:5"&gt;&lt;a href="#fn:5" rel="footnote"&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&amp;nbsp;stecken und und jetzt muß er sein schönes Haus ansehen. Einen Gruß von Gristoff Schimmel. er hat auch 3 Söhne und 2 Töchter in Amirka und hier schicke ich Dir von einen Stiefsohn die Adresse (Herrn Henig Narr No: 1823 &lt;em&gt;Passayank Avenne Philadelphia. Nordamericka.&lt;/em&gt;) Wen Du mehr Adresse haben willst so darf&lt;s&gt;&lt;i&gt;f&lt;/i&gt;&lt;/s&gt;st Du nur hin zu den gehen der wird Dir Aufschluß geben über die andern über Mergner und so weider. Lieber Vetter sei so gut und schreibe&lt;s&gt;n&lt;/s&gt; mir das nächste mal mit ob der Bursche der bei Deinen Söhne Karl dient heraus macht. Viele Grüße an Dich und Deine ganze Famile. Viele Grüße an Nickolaus und seine ganze Familie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. "Paht" = "Pacht"&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:2"&gt;2. "krat" = "gerade"&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:3"&gt;3. "Heuerte" = "Heuernte"&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:4"&gt;4. "Gedreite" = "Getreide"&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:5"&gt;5. "Buhm" = "Buben"&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h4&gt;Notes&lt;/h4&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Paht" = "Pacht" &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"krat" = "gerade" &lt;a href="#fnref:2" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Heuerte" = "Heuernte" &lt;a href="#fnref:3" title="return to text"&gt;&amp;nbsp;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Gedreite" = "Getreide" &lt;a href="#fnref:4" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Buhm" = "Buben" &lt;a href="#fnref:5" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;page 1, right side: Issigau, den 10. März 1888&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lieber Vetter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Deinen Brief haben wir bei bester Gesundheit erhalten, den 2. Februar das Buch den 10er die Karte wo uns vom Postamt 10 M ausgezahlt wurden und drittens [insertion:]den 15[/insertion] haben wir den Brief das Gesetzbüchlein und den Neujahs [sic] Gruß erhalten. Worüber ich und meine Familie eine sehr große Freude hatten. Die Karte hat mir der Postbot im Münchigschen Gasthof wo jetzt auf den Oberlandshaus ist überliefert. Wo es Mann für Mann ging und Hand für Hand und ich vor Freude gar nichts mehr sagen konnte. Wir sagen alle unsern schönsten Dank. Lieber Vetter! ich habe schon oft gesagt ich wolle Dir auch einmal was schicken um Dir eine Freude zu machen und wenn es mein Blut kostet aber etwas großes kann&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Page 1, left side: ein starker Knecht hat 200 M eine Magd hat 80 M jährlich ein Zimmerman hat täglich ohne Kost 2 M ein Taglöhner hat 40 bis 50 M [sic] den Tag mit Kost. Wir haben jetzt schön Witterung aber vom 15 bis zu den 30 hatten wir soviel Schnee und Kälte das kein Mensch aus und ein komen kan die Bahn ist bestecken geblieben Lieber Vetter nehm es nur nicht ungütig das wir mit Nachricht so lange gewart haben den 25 haben wir erst zwei Zeitung bekommen die Bücher und die Zeitung bringen wir aber nicht ins Haus jetzt hat sie der Cristof Schimmel zum lesen geholt Einen Gruß von Christof an Dich und Nickolaus einen Gruß von Adel Werner ein Beichtkamerad von Dir. Ich wünsche der Anna viel Glück und Gesundheit zu ihrem Ehestand. Ich will nun schließen schreibe mir bald wieder. Viele Grüße an Dich und Deine Familie und an Nickolaus und seine Familie. Es grüßt Dich nochmals Johann Schulz&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>Schulz family letter, March 10, 1888, page 2 [left-hand] and page 3 [right-hand]</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;page 2, left side:
ich Dir nicht schicken und alles andere
hast Du ja selbst Das kannst Du Dir
denken das dieses eine Freude ist
wen man im einen Jahr 30 M
geschenkt bekommt wo ich 5 Wochen
dafür Weben muß ich muß 51 Meter
für 6 M machen. Ich habe mir für
die 30 M Schintteln gekauft Du weist   [footnote: likely dialect spelling for Schindeln]
es ja selbst wie es mit halben
Häusern ist das mann da fort zu
bauen hat und jetzt habe ich das
andere halbe Par gekauft und habe
mir erst in meinen alten Tagen
so viel Plaz gemacht keine Kinder
hilfe hatte ich auch noch nicht. Du willst
wießen wo die Stümpf sind da
wiesen wir auch nichts der Adel Stumpf
ist vor einem Jahr gestorben von dem
ist ein Sohn in Amerika ist auf der
Bahn Lokomotiv führer. Adam Münch
von Reitzenstein ein Beichtkamerad 
von Dir war ein reicher Mann
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;page 2, right side:
und jetzt mit einem Schlag war er
ein Bettelmann durch einen Bankerrod [=Bankrott]
und war bald 4 Jahr im Zuchthaus,
Adam Pülz war auch ein reicher Man
er 6 Kinder 5 Söhne und ein Mädchen
die 5 Söhne haben alle Gestutiert [=studiert] 2 sind 
Kaufman einer ein Lehrer einer Studenten
Lehrer und der jünste [sic] ist ein Pfar[r]er 
und das Mädchen hat einen Lehrer
Geheirathet und er hat sich wegen
Geistesschwech das Leben genomen
(Aufgehängt)  Georg Werner liegt auch
an Tod. Heinrich Pößneker und seine
Frau liegen auch an Tod. Auch wollest
Du wießen was die Preiße von Fleisch
und Gedreite  [=Getreide] sind ein Ztr [=Zentner] Hafer
kostet 7 M ein Ztr Korn 10 M ein
Ztr Gerst 9 (oder 8?) M ein Ztr Kartoffel 4 M
1 Pfund Brod kostet 10 M keinen Weizen   [footnote: an old German sign for Pfund= 500 grams was used]
gibt es nicht mehr. 1 Pfund Schwein Fleisch 
kostet 60 M ein Pfund Rindfleisch kostet
50 M 1 Pfund Schweinesfett kostet 80 M
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>Letters sent to John L. Schulz (1833–1907), born Johann Lorenz Schulz, of Sappington, Missouri. Born in the Oberfranken region of Bavaria, he was largely raised in the community of Issigau. In 1853, he and his brother Johann Nicholas both emigrated from Germany to the United States. By 1856 Johann L. Schulz was living in Missouri and had married Maria Jahn (1837–1918), who was also an immigrant; her family was originally from Mährisch Altstadt, at the time a community in the Austro-Hungarian Empire but today the town of Staré Město in the Šumperk district of the Czech Republic. The couple eventually owned and operated a farm in southwestern Saint Louis County, just outside St. Louis city, where they raised fourteen children (twelve of whom survived to adulthood). The correspondence in this collection is largely made up of letters from John L. Schulz's siblings, other relatives, and friends in Issigau sharing news about family events, natural disasters, and everyday life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Information about the family background is drawn from biographies written by Carol Whitton, a descendant of John L. Schulz and Maria Jahn Schulz.&lt;/em&gt;</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Issigau, den 10. März 1888&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lieber Vetter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Deinen Brief haben wir bei bester Gesundheit erhalten, den 2. Februar das Buch den 10er die Karte wo uns vom Postamt 10 M ausgezahlt wurden und drittens [insertion:] den 15 [/insertion] haben wir den Brief das Gesetzbüchlein und den Neujahs [sic] Gruß erhalten. Worüber ich und meine Familie eine sehr große Freude hatten. Die Karte hat mir der Postbot im Münchigschen Gasthof wo jetzt auf den Oberlandshaus ist überliefert. Wo es Mann für Mann ging und Hand für Hand und ich vor Freude gar nichts mehr sagen konnte. Wir sagen alle unsern schönsten Dank. Lieber Vetter! ich habe schon oft gesagt ich wolle Dir auch einmal was schicken um Dir eine Freude zu machen und wenn es mein Blut kostet aber etwas großes kann&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;ich Dir nicht schicken und alles andere hast Du ja selbst Das kannst Du Dir denken das dieses eine Freude ist wen man im einen Jahr 30 M geschenkt bekommt wo ich 5 Wochen dafür Weben muß ich muß 51 Meter für 6 M machen. Ich habe mir für die 30 M Schintteln&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; gekauft Du weist es ja selbst wie es mit halben Häusern ist das mann da fort zu bauen hat und jetzt habe ich das andere halbe Par gekauft und habe mir erst in meinen alten Tagen so viel Plaz gemacht keine Kinder hilfe hatte ich auch noch nicht. Du willst wießen wo die Stümpf sind da wiesen wir auch nichts der Adel Stumpf ist vor einem Jahr gestorben von dem ist ein Sohn in Amerika ist auf der Bahn Lokomotiv führer. Adam Münch von Reitzenstein ein Beichtkamerad von Dir war ein reicher Mann&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und jetzt mit einem Schlag war er ein Bettelmann durch einen Bankerrod&lt;sup id="fnref:2"&gt;&lt;a href="#fn:2" rel="footnote"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; und war bald 4 Jahr im Zuchthaus, Adam Pülz war auch ein reicher Man er 6 Kinder 5 Söhne und ein Mädchen die 5 Söhne haben alle Gestutiert&lt;sup id="fnref:3"&gt;&lt;a href="#fn:3" rel="footnote"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; 2 sind Kaufman einer ein Lehrer einer Studenten Lehrer und der jünste [sic] ist ein Pfarrer und das Mädchen hat einen Lehrer Geheirathet und er hat sich wegen Geistesschwech das Leben genomen (Aufgehängt) Georg Werner liegt auch an Tod. Heinrich Pößneker und seine Frau liegen auch an Tod. Auch wollest Du wießen was die Preiße von Fleisch und Gedreite&lt;sup id="fnref:4"&gt;&lt;a href="#fn:4" rel="footnote"&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; sind ein Ztr&lt;sup id="fnref:5"&gt;&lt;a href="#fn:5" rel="footnote"&gt;5&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Hafer kostet 7 M ein Ztr Korn 10 M ein Ztr Gerst 9 (oder 8?) M ein Ztr Kartoffel 4 M 1 £ Brod kostet 10 M keinen Weizen gibt es nicht mehr. 1 £ Schwein Fleisch kostet 60 M ein £ Rindfleisch kostet 50 M 1 £ Schweinesfett kostet 80 M&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein starker Knecht hat 200 M eine Magd hat 80 M jährlich ein Zimmerman hat täglich ohne Kost 2 M ein Taglöhner hat 40 bis 50 M [sic] den Tag mit Kost. Wir haben jetzt schön Witterung aber vom 15 bis zu den 30 hatten wir soviel Schnee und Kälte das kein Mensch aus und ein komen kan die Bahn ist bestecken geblieben Lieber Vetter nehm es nur nicht ungütig das wir mit Nachricht so lange gewart haben den 25 haben wir erst zwei Zeitung bekommen die Bücher und die Zeitung bringen wir aber nicht ins Haus jetzt hat sie der Cristof Schimmel zum lesen geholt Einen Gruß von Christof an Dich und Nickolaus einen Gruß von Adel Werner ein Beichtkamerad von Dir. Ich wünsche der Anna viel Glück und Gesundheit zu ihrem Ehestand. Ich will nun schließen schreibe mir bald wieder. Viele Grüße an Dich und Deine Familie und an Nickolaus und seine Familie. Es grüßt Dich nochmals Johann Schulz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. "Schintteln" = "Schindeln".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:2"&gt;2. "Bankerrod" = "Bankrott".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:3"&gt;3. "Gestutiert" = "studiert".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:4"&gt;4. "Gedreite" = "Getreide".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:5"&gt;5. "Ztr" = "Zentner".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Schintteln" = "Schindeln". &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Bankerrod" = "Bankrott". &lt;a href="#fnref:2" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Gestutiert" = "studiert".&lt;a href="#fnref:3" title="return to text"&gt;&amp;nbsp;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Gedreite" = "Getreide". &lt;a href="#fnref:4" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Ztr" = "Zentner". &lt;a href="#fnref:5" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;P4, left side:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sack 2 Sack und ein Bauer 80 
Sack wo sie sonst 2 bis 300 Sack [?:] badeten [/?]
das Vieh ist bei uns so billig das die
Bauern beinahe nichts vekaufen
könten. Ich wünsche das unser Vetter
diesen Brief bekommen wird und 
ich wünsche das wir wieder antwort 
auf Weihnachten bekommen werden
das wäre uns lieber als ein Weihnachts
geschenk
Viele Grüße an meinen Vetter und
seine ganze Familie.
Lieber Vetter die Atdresse wird
dir wollbekant sein  An
Johan Phillipp [roman:] Shulz [/roman] [sic] 
Hausnumer 53
Lieber Vetter warum hast du den in
diesem Brief den du geschrieben 
hast keinen Buchstaben von der
Schulz Familie hören lassen
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P1, right side:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Issigau, den 13. November 1887
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Vetter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ich gehört habe das Du an die Ortsbol=
iezei geschrieben hast und Du wiessen
wollest wie es in Issigau steht dann
hat mir der Bürgemeister Deine Maschiene 
gezeigt. Die Vollmächtigen sind Ernst
Müller Georg Otto Adam Stumpf Johan
Fiedler Johan Fiedler Gemeinteschreiber  [footnote: dialect spelling for Gemeindeschreiber]
ist Herr Kantor Hahn. Die Maschiene
sind in Issigau ziemlich auch so.
Es sind jetzt zwei Schulen hier, ein Kantor
und ein Lehrer. Das Schulgeld kostet das 
Jahr für ein Kind einen Thaler. Jetzt
will ich Dir schreiben von der [roman:] Shulz [/roman]
Familien mein Vater ist  30 Jahr tot
meine Mutter 23 Jahr mein großer
Bruder ist 7 Jahr tot 7. Jahre auf dem
Bett gelegen keine Kinder hat er
nicht gelasen. Seine Frau war
Barbra Fränkel ist 2 Jahr tot. Das
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;P2, left side:
halbe Haus habe ich par [=bar] gekauft  
um 400 Mark. Ich treibe mein Webershand=
werk. Meine Frau ist von Bobengrün
eine geborne Sommerman. Wir haben
5 Kinder gehabt die drei großen sind
gestorben ein Sohn werde jetz 23 Jahr 
einer 21 ein Mädchen werde jetzt 17
Jahr die zwei jünsten [sic] Mädchen sind
noch am Leben die große wird im
Frühjahr mit konfiermirt die kleine
wird 9 Jahr. Meine Schwester Anna 
Kathrina mit ihrem Manne Heinrich
Völkel ist jetz in Hof und haben
auch 6 Kinder. Lieber Vetter da ich
Deine &amp;lt;?Maschiene?&amp;gt; ansah habe ich woll
gedacht wenn ich mit meiner Familie
bei Dir wäre weil mein Vater Deine
Maschiene anschaute , verblaste es sich
und weinte und hate eine große
Freude das sein Vetter ein so
Mann ist. Indessen mein Vater
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P3, right side:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;dagegen ein kleiner ist
und esse den Sonntag mit seiner
Familie ein halbes {"sign"=Pfund, meaning 500 grams} Fleisch Lieber
Vetter ich will es Dir zu wießen
dun  wie sich die Ernte und der
Sommer befunden hat der Regen
war so haufig [sic] das Frühjahr das man
keine Früchte auf das Feld bringen
kann. Anfangs Juli ist die Troken
so gekommen das auf dem Felde
alles verbrant der Heubau war
bei uns ziemlich gut Winterkorn
auch gut Gerste Hafer Kraut Kartoffel
u.s.w. war ganz gering wo
mann es nicht an Feld bringen 
konte wo es die Leut noch nicht 
gedenken wie an 1842 wenn
sollte bei uns die Arbeit stocken
wo würde es bei uns woll schlecht
werden. den bei uns haben die 
kleinen Leute nicht mehr wie im
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters sent to John L. Schulz (1833–1907), born Johann Lorenz Schulz, of Sappington, Missouri. Born in the Oberfranken region of Bavaria, he was largely raised in the community of Issigau. In 1853, he and his brother Johann Nicholas both emigrated from Germany to the United States. By 1856 Johann L. Schulz was living in Missouri and had married Maria Jahn (1837–1918), who was also an immigrant; her family was originally from Mährisch Altstadt, at the time a community in the Austro-Hungarian Empire but today the town of Staré Město in the Šumperk district of the Czech Republic. The couple eventually owned and operated a farm in southwestern Saint Louis County, just outside St. Louis city, where they raised fourteen children (twelve of whom survived to adulthood). The correspondence in this collection is largely made up of letters from John L. Schulz's siblings, other relatives, and friends in Issigau sharing news about family events, natural disasters, and everyday life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Information about the family background is drawn from biographies written by Carol Whitton, a descendant of John L. Schulz and Maria Jahn Schulz.&lt;/em&gt;</text>
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&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Issigau, den 13. November 1887&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lieber Vetter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Da ich gehört habe das Du an die Ortsboliezei geschrieben hast und Du wiessen wollest wie es in Issigau steht dann hat mir der Bürgemeister Deine Maschiene gezeigt. Die Vollmächtigen sind Ernst Müller Georg Otto Adam Stumpf Johan Fiedler Johan Fiedler Gemeinteschreiber&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&amp;nbsp;ist Herr Kantor Hahn. Die Maschiene sind in Issigau ziemlich auch so. Es sind jetzt zwei Schulen hier, ein Kantor und ein Lehrer. Das Schulgeld kostet das Jahr für ein Kind einen Thaler. Jetzt will ich Dir schreiben von der &lt;em&gt;Shulz&lt;/em&gt; Familien mein Vater ist 30 Jahr tot meine Mutter 23 Jahr mein großer Bruder ist 7 Jahr tot 7. Jahre auf dem Bett gelegen keine Kinder hat er nicht gelasen. Seine Frau war Barbra Fränkel ist 2 Jahr tot. Das&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;halbe Haus habe ich par&lt;sup id="fnref:2"&gt; &lt;a href="#fn:2" rel="footnote"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; gekauft um 400 Mark. Ich treibe mein Webershandwerk. Meine Frau ist von Bobengrün eine geborne Sommerman. Wir haben 5 Kinder gehabt die drei großen sind gestorben ein Sohn werde jetz 23 Jahr einer 21 ein Mädchen werde jetzt 17 Jahr die zwei jünsten Mädchen sind noch am Leben die große wird im Frühjahr mit konfiermirt die kleine wird 9 Jahr. Meine Schwester Anna Kathrina mit ihrem Manne Heinrich Völkel ist jetz in Hof und haben auch 6 Kinder. Lieber Vetter da ich Deine [?] Maschiene [/?] ansah habe ich woll gedacht wenn ich mit meiner Familie bei Dir wäre weil mein Vater Deine Maschiene anschaute, verblaste es sich und weinte und hate eine große Freude das sein Vetter ein so Mann ist. Indessen mein Vater&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;dagegen ein kleiner ist und esse den Sonntag mit seiner Familie ein halbes £ Fleisch Lieber Vetter ich will es Dir zu wießen dun wie sich die Ernte und der Sommer befunden hat der Regen war so haufig das Frühjahr das man keine Früchte auf das Feld bringen kann. Anfangs Juli ist die Troken so gekommen das auf dem Felde alles verbrant der Heubau war bei uns ziemlich gut Winterkorn auch gut Gerste Hafer Kraut Kartoffel u.s.w. war ganz gering wo mann es nicht an Feld bringen konte wo es die Leut noch nicht gedenken wie an 1842 wenn sollte bei uns die Arbeit stocken wo würde es bei uns woll schlecht werden. den bei uns haben die kleinen Leute nicht mehr wie im&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Sack 2 Sack und ein Bauer 80 Sack wo sie sonst 2 bis 300 Sack [?] badeten [/?] das Vieh ist bei uns so billig das die Bauern beinahe nichts vekaufen könten. Ich wünsche das unser Vetter diesen Brief bekommen wird und ich wünsche das wir wieder antwort auf Weihnachten bekommen werden das wäre uns lieber als ein Weihnachts geschenk Viele Grüße an meinen Vetter und seine ganze Familie. Lieber Vetter die Atdresse wird dir wollbekant sein An Johan Phillipp &lt;em&gt;Shulz&lt;/em&gt; Hausnumer 53 Lieber Vetter warum hast du den in diesem Brief den du geschrieben hast keinen Buchstaben von der Schulz Familie hören lassen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. Dialect spelling for Gemeindeschreiber.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:2"&gt;2. "par" = "bar".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;Dialect spelling for Gemeindeschreiber. &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"par" = "bar". &lt;a href="#fnref:2" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Left side, A4
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hoffe auf baldige Antwort, so bald es
Dir und Gott gefählig ist, und verbleiben
Euere
liebenden Vettern und Passen    [footnote:  Passen = Basin]
Martin und Barbara Schulz.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wünsche Dir noch recht viele Gesunde
Geburts Tage wie der heitige
Lebet wohl.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Right side, A1
Antwort.
Issigau am 2 April 1877.
Lieber Vetter!
Deinen mir so lieb und werhten Brief habe
Ich am Oster Sonabend erhalten welcher mich
herzlich freude. Die Alten Webermeister die
dir bekannt sind meist alle Todt Karl Müller
und Heinrich Pößnecker  das sind noch die
Alten, Kantor Drechsel ist auch schon längst Todt
aber seine Frau lebt noch, bei Georg Drechsel
geht es nicht mehr aufwärtz das Reizensteiner
Guht ist ganz Verbachtet das Issigauer Stück
weis auf 12 Jahre und Er treibt 2 Ziegelhütten 
Mein Vater ist schon 18 Jahre und meinne M[ut=]
ter 8 Jahre Todt, Ich und mein Bruder und
Schwester leben noch der kleine hat daß Aelter=
liche halbe Haus und ich habe die unterre
Hälfte meine Frau ist Barbara Fränkel
der Schwester Ihr Mann ist Heinrich Völkel
und den kleinen seine Frau ist einne
geborne Sommermann von Bobengrün 
welche von unsrer Freundschaft nichts wis[send]
sein mach blos auf Ihre bedacht ist und      [footnote: mach = mag]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Er nicht machen darf was er will Sie, daher
möchte Ich Dich bitten nicht mehr die Attresse
von Johann sondern an Martin Schulz zu
schreiben. Lieben Vettern und Passen es freude    [footnote: Passen = Basin]
mich herzlich das Ihr alle recht Gesund und
in guten Wohlstand Euch befindet. Aber
leider Ich mus klagen das Ich schon 2  1/2 Jahre krank
und fast ganz Arbeits unfäg geworden
bin an Magen leiden daß wir öfter kein 
Brod haben und unser ganzes Vermögen
Docktor und Apotecken gegeben haben. aber
ohne Hülfe und Besserung, daher möchte
Ich Euch bitten mir ein kleines Geschenck
mitzutheilen Jesus sprach was Ihr tuht denn
geringsten unter meinnen Brüdern daß
habt Ihr mir gethan. Wohlzuthun und Mit=
zutheilen vergesset nicht. Denn solche Opfer
gefallen Gott wohl. Einen fröhlichen Geber
hat Gott lieb. Lieber Vetter zwei [insertion:] Kinder [/insertion] hatten
wir und zwei Mädchen aber keines beim
Leben Gott sei Dank weihl Ich Sie nicht Ernäh=
ren könnte mein Bruder 4 Kinder 2 Buben
sind Todt 2 Mädchen am Leben Er treibt
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;die Weberei aber dieses Jahr bereits aber keine
gab wegen den Krieg zwischen Türckei und
Rußland, die Schwester hat 3 Kinder 2 am
Leben und einnes Todt und sind in Hof
in der Münchs Fabrick. Lieben Vetter und
Passen meine Frau und Ich wünschen uns     [footnote: Passen = Basin]
wens Euch möchlig währe. Das Botreht von   [footnote: Botreht = Portrait]
Euch Allen zu haben. Lieber Vetter sei
so gut und schreibe mir was der Nickolaus
und die Mutter machen und wo sie sind.
Richte Ihnen auch viele grüße von uns
Allen aus. Lieben Vettern und Passen
seid so gut und nehmet mir aber  meine
Freiheit nicht ungütig.  Lieber Vetter sei
so gut  und über sende den Brief der noch dabei
ligt, daß sind meiner Frau Ihre Pahten.
Lieber Vetter Ich muß mein schreiben schlie=
ßen wegen meinner schwäge. Wir grüßen
Euch Alle herzlich und hoffen daß Ihr Alle 
recht Gesund und Wohlauf bleibt, bis wir
dermahleinst in der Ewigkeit einander
wieder sehen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters sent to John L. Schulz (1833–1907), born Johann Lorenz Schulz, of Sappington, Missouri. Born in the Oberfranken region of Bavaria, he was largely raised in the community of Issigau. In 1853, he and his brother Johann Nicholas both emigrated from Germany to the United States. By 1856 Johann L. Schulz was living in Missouri and had married Maria Jahn (1837–1918), who was also an immigrant; her family was originally from Mährisch Altstadt, at the time a community in the Austro-Hungarian Empire but today the town of Staré Město in the Šumperk district of the Czech Republic. The couple eventually owned and operated a farm in southwestern Saint Louis County, just outside St. Louis city, where they raised fourteen children (twelve of whom survived to adulthood). The correspondence in this collection is largely made up of letters from John L. Schulz's siblings, other relatives, and friends in Issigau sharing news about family events, natural disasters, and everyday life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Information about the family background is drawn from biographies written by Carol Whitton, a descendant of John L. Schulz and Maria Jahn Schulz.&lt;/em&gt;</text>
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                <text>&lt;p&gt;Barbara Schulz&lt;/p&gt;</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Antwort.&lt;br /&gt;Issigau am 2 April 1877.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lieber Vetter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deinen mir so lieb und werhten Brief habe Ich am Oster Sonabend erhalten welcher mich herzlich freude. Die Alten Webermeister die dir bekannt sind meist alle Todt Karl Müller und Heinrich Pößnecker das sind noch die Alten, Kantor Drechsel ist auch schon längst Todt aber seine Frau lebt noch, bei Georg Drechsel geht es nicht mehr aufwärtz das Reizensteiner Guht ist ganz Verbachtet das Issigauer Stück weis auf 12 Jahre und Er treibt 2 Ziegelhütten Mein Vater ist schon 18 Jahre und meinne [?] Mutter [/?] 8 Jahre Todt, Ich und mein Bruder und Schwester leben noch der kleine hat daß Aelterliche halbe Haus und ich habe die unterre Hälfte meine Frau ist Barbara Fränkel der Schwester Ihr Mann ist Heinrich Völkel und den kleinen seine Frau ist einne geborne Sommermann von Bobengrün welche von unsrer Freundschaft nichts [?] wissend [/?] sein mach&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&amp;nbsp;blos auf Ihre bedacht ist und&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Er nicht machen darf was er will Sie, daher möchte Ich Dich bitten nicht mehr die Attresse von Johann sondern an Martin Schulz zu schreiben. Lieben Vettern und Passen&lt;sup id="fnref:2"&gt;&lt;a href="#fn:2" rel="footnote"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; es freude mich herzlich das Ihr alle recht Gesund und in guten Wohlstand Euch befindet. Aber leider Ich mus klagen das Ich schon 2 1/2 Jahre krank und fast ganz Arbeits unfäg geworden bin an Magen leiden daß wir öfter kein Brod haben und unser ganzes Vermögen Docktor und Apotecken gegeben haben. aber ohne Hülfe und Besserung, daher möchte Ich Euch bitten mir ein kleines Geschenck mitzutheilen Jesus sprach was Ihr tuht denn geringsten unter meinnen Brüdern daß habt Ihr mir gethan. Wohlzuthun und Mitzutheilen vergesset nicht. Denn solche Opfer gefallen Gott wohl. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Lieber Vetter zwei [insertion:] Kinder [/insertion] hatten wir und zwei Mädchen aber keines beim Leben Gott sei Dank weihl Ich Sie nicht Ernähren könnte mein Bruder 4 Kinder 2 Buben sind Todt 2 Mädchen am Leben Er treibt&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;die Weberei aber dieses Jahr bereits aber keine gab wegen den Krieg zwischen Türckei und Rußland, die Schwester hat 3 Kinder 2 am Leben und einnes Todt und sind in Hof in der Münchs Fabrick. Lieben Vetter und Passen meine Frau und Ich wünschen uns wens Euch möchlig währe. Das Botreht&lt;sup id="fnref:3"&gt;&lt;a href="#fn:3" rel="footnote"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&amp;nbsp;von Euch Allen zu haben. Lieber Vetter sei so gut und schreibe mir was der Nickolaus und die Mutter machen und wo sie sind. Richte Ihnen auch viele grüße von uns Allen aus. Lieben Vettern und Passen seid so gut und nehmet mir aber meine Freiheit nicht ungütig. Lieber Vetter sei so gut und über sende den Brief der noch dabei ligt, daß sind meiner Frau Ihre Pahten. Lieber Vetter Ich muß mein schreiben schließen wegen meinner schwäge. Wir grüßen Euch Alle herzlich und hoffen daß Ihr Alle recht Gesund und Wohlauf bleibt, bis wir dermahleinst in der Ewigkeit einander wieder sehen&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich hoffe auf baldige Antwort, so bald es Dir und Gott gefählig ist, und verbleiben Euere liebenden Vettern und Passen Martin und Barbara Schulz.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich wünsche Dir noch recht viele Gesunde Geburts Tage wie der heitige Lebet wohl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. "mach" = "mag".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:2"&gt;2. "Passen" = "Basin".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:3"&gt;3. "Botreht" = "Portrait".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;"mach" = "mag".&lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Passen" = "Basin". &lt;a href="#fnref:2" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Botreht" = "Portrait". &lt;a href="#fnref:3" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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