<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<itemContainer xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://germanletters.org/items/browse?collection=18&amp;output=omeka-xml&amp;page=3" accessDate="2026-05-16T05:47:54+00:00">
  <miscellaneousContainer>
    <pagination>
      <pageNumber>3</pageNumber>
      <perPage>9</perPage>
      <totalResults>45</totalResults>
    </pagination>
  </miscellaneousContainer>
  <item itemId="588" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1723">
        <src>https://germanletters.org/files/original/a03e8cbb35cbb6d83dd84c362e59ac0b.jpg</src>
        <authentication>f8e5829a09a8449236cc6311ed9ec11a</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292484">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292488">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München d. 30ten August 69.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder! 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Außergewöhnlich lange, hast du wohl dieses Mal nichts
von uns gehört, - das kam aber daher, - daß ich immer auf
Deinen, die Photographie betreffenden Brief wartete,
den Du uns längst angekündigt, u. der uns erst gestern 
erreichte trotzdem er vom 1ten Aug. datirt ist;  über das lange
Ausbleiben deßelben, - klärte uns, eine auf der Rückseite
angeklebte gedruckte Notiz auf, - lautend "aus dem
untergegangenen Postdampfer Germania geborgen",
u. allerdings zeigt auch das sehr verwischte Aussehen Deiner
Zeilen, - daß sie Wasser geschluckt. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Robert ist zur Zeit nicht hier, - u. wird daher erst
mit Albert über Eure Entdeckungen des Fehlerhaften 
nach seiner Rückkehr, - die Ende der Woche erfolgt
sprechen. - R. ist seit dem 20ten mit seinem Generale
v. d. Tann auf einer Inspektions Reise begriffen, 
bleibt nach seiner Rückkehr um Manöver mitzumachen
5 Tage hier, - u. geht dann mit eben demselben in das
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;sündhaft, wenn ich so viel für mich verbrauchte, 
wo der arme Robert seit 2 Jahren, - nie in Urlaub 
gehen konnte, - sich nie ein Vergnügen erlaubte. - 
Das Leben wird eben immer theurer, - u. diese
Generalstabsuniform, - kostet fabelhaft, - trotz Deiner
großen Freigebigkeit müssen wir sehr sparen um
durch zu kommen, - u. hätten wir nicht die Aussicht 
von Dir wieder im September so unterstützt zu werden, ich
wüßte nicht wie die Miethe zahlen. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darum, lasse ich Tante allein reisen, - pflege einst-
weilen die hier zurück bleibenden Hundchen, - 
u. weiß in Frau H's Gesellschaft zu meiner 
Beruhigung Tante auf der Reise gut versorgt.  - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Richard bekam ich heute Briefe,  er ist zwar böse
daß ich nicht komme, - sieht aber ein daß es vernünftig 
ist, - u. will er nun so es sich irgend machen läßt,
im September, während Tante in Heidelberg,  Robert 
im Lager ist, - auf 10 Tage hierher kommen. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München bietet eben so viel Schönes, - u. wimmelt
von Fremden aller Nationen; - wir haben seit Ende 
Juli hier eine superbe Kunst - u. Industrieaus-
stellung [insertion] im Glaspalaste [/insertion], - u. sind bei ersterer wirklich mitunter
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1724">
        <src>https://germanletters.org/files/original/2182821c445db3a31982e898748c2606.jpg</src>
        <authentication>4ca0a6eff3fc82d4c4639763f3266f0a</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292493">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292497">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;bei Schweinfurt von einem großen Theile unsrer Truppen 
bezogne Lager, - von wo er erst am 18ten
zurückkehrt. - Ich bin froh, daß er ein bischen hinaus
kommt, - denn wenn er auch immer dienstlich beschäftigt 
ist, - so kommt er doch ein bischen aus dem hiesigen
Schlendrian hinaus, - sieht andre Menschen u. Gegenden,
was doch immer etwas erfrischt, - u. das braucht mein Gemahl
der gerne allzu sehr Philister wird. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was nun Tante anbelangt, so ist dieselbe vor 3 Wochen 
von Rosenheim hierher zurückgekehrt,  u. ist in ihrer
Umständlichkeit nun die ganze Zeit mit Zurüstungen
zu der Reise in die Pfalz beschäftigt,  - wohin sie in Gesellschaft 
von Frau Hagemann, - die bei Frau Orth sich auf
längere Zeit einlogiren will nächsten Donnerstag am
2ten reisen wird; Tante geht nur bis Heidelberg wo
sie bei Faller einige Wochen bleiben will, - von da
will sie dann Speier u. Lautern heimsuchen, 
u. kaum vor 6 Wochen hierher rückkehren. - 
Du wirst staunen, daß ich Tante nicht begleite lieber
Heinrich, - was mich dazu veranlaßt, ist lediglich der 
Geldpunkt.  - Du warst zwar so gütig mich schon wissen
zu lassen, - daß ich Anfang September für die [crossed out] September [/crossed out] Miethe
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;von Dir wieder 175 fl zugeschickt bekomme, - eine Groß - 
muth, die ich Dir nicht genug danken kann, - 
aber trotzdem erlaubt es unser Finanzminister 
nicht, daß ich die alte Heimath wiedersehe. - Ich sollte
nämlich die Reise in die Pfalz,  - als meine Sommerfrische 
betrachten, - u. außerdem ganz sparsam den Sommer 
über hier zu bleiben.  - Nun hatte mich aber wohl
Robert's Krankheit, - wie auch die große Hitze sehr
angegriffen, - dazu bekam meine Köchin den Typhus
mußte 5 Wochen in's Krankenhaus, - und um alle
diesen Dingen zu steuern, wollten Robert u. Tante,
daß ich zu Letzterer nach Rosenheim gehe. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das that ich, - da ich fühlte, daß mir Ruhe u. Luftveränderung 
Noth that, denn auch, - u. blieb dort bis Ende Juli, 
volle 4 Wochen.  - dieser unvorhergesehene Land- 
aufenthalt nun, da ich dort zu meiner Stärkung 
Soolebäder nahm, - hat das für die Pfalz bestimmte
Geld, - vollständig verschlungen, - u. ohne uns in
Schulden zu stecken, - kann ich mir dieses Vergnügen 
nun nicht gewähren; darf es auch nicht, - denn Robert 
hatte nach Lotzbeck's Ausspruch eine Erholung 
nach seiner Krankheit so nöthig u. konnte sie sich
aus obigen Gründen nicht gewähren, - wie wäre es
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1725">
        <src>https://germanletters.org/files/original/5b5cf2cfca902a9624960def3e147fc5.jpg</src>
        <authentication>68978c1745c2c1ace8014c0e83f93062</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292498">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292502">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;superbe Sachen, - Letztere sah ich noch 
nicht, doch soll sich da ein Besuch sehr lohnen.
Noch eine Ausstellung von Gemälden älterer Meister,  -
ist in dem Gebäude gegenüber der Glyptothek, u.
wird auch vielfach besucht. -
Außerdem ist nun hier ein sehr guter Circus, u. ein
neues café, "café national" entstanden, - 
Letzteres in der Ottostraße gelegen, - bietet durch seinen
herrlichen Garten, - wo Musikmeister Gangl am
Abend seine Weisen ertönen läßt, viel Annehm-
lichkeiten, - ist zu allen Tageszeiten von Fremden 
überfüllt, u. soll ganz an die Pariser café chantantis
erinnern, - es ist das jedenfalls für München ein
großer Fortschritt, - überhaupt nähern wir uns glaube
ich doch allmählig einer Großen Stadt,  - haben wir 
doch jetzt auch ständige Omnibus die nach allen 
Richtungen in großer Zahl die Stadt durchkreuzen, 
u. durch ihre Überfüllung zeigen wie nöthig
sie bei der immer größern Ausdehnung u. Bevölker-
ung München's sind. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 8, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zu vermelden; Emil war neulich auf 8 Tage hier,
er frug um Deine Adresse, wollte Dir
schreiben; wann er heirathet wissen die Götter, daß
leidige Geld, ist da auch zu schwach vertreten; recht
freundlich ist es von Dir, daß Du ihn mit einem amerik-
anischen Hochzeitsgeschenk bedenken willst, was verstehst
Du wohl darunter? - Marie Esebeck u. Schulze's sind
den ganzen Sommer in Starnberg, - sie waren schon öfter u.
plagten mich sie draußen zu besuchen,  - aus obigen Gründen 
unterließ ich auch das. - Sie fragen stets viel nach Euch,
u. fanden Helenchen's Photographie sehr nett, u. an
Fanny erinnernd. - Ich hoffe zuversichtlich, - daß letztere
Beide fortwährend wohlauf sind, wie auch die sonstige 
Familie. - daß Du lieber Heinrich so mit diesem
Ohrensausen geplagt bist, - beunruhigt uns recht; - arbeite
nur nicht zu viel, u. tröste Dich, daß es sich mit der Zeit wieder 
verliert, unser armer Vater litt ja auch so daran, - u. war
es mit einem Male los. - Am 4ten September sind
es schon 2 Jahre, daß wir den Theuren verloren haben, - ach das
sind immer schmerzliche Tage! Und nun mein Bruder 
genug für heute, für langes Warten habe ich Dich nun durch
ausführlichen Bericht entschädigt. - Grüße von der
Tante,  - u. Gruß u. Kuß  Euch Allen, Groß u. Klein
von Eurer treuen Emma.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1726">
        <src>https://germanletters.org/files/original/ab2bf26a3cc5bd70de65883f3b3d77f9.jpg</src>
        <authentication>6a1feb6bbf8dcd63f3dc4787e458e4e1</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292503">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="292506">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Theater hatte Behufs vollständiger 
Umgestaltung, - Umbau der Bühne, größerer
Beleuchtung etc, - eine Pause von 2 Monaten, - 
wurde erst am 25ten dhs wieder dem Besuche 
geöffnet, - u. sollen die Neuerungen sehr
zu loben sein. -  [crossed out] Heute [/crossed out] gestern sollte eine neue
Oper Wagners "das Rheingold" vom Stapel 
laufen, u. waren, - trotzdem der billigste Platz [underlined] 5 fl [/underlined]
kostete seit Wochen alle Plätze genommen, - u.
alles schwärmte von "Rheingold" nur weil es eben
von Wagner war. - Vorgestern nun war die 
Hauptprobe, - u. soll leider alle Gemüther
[crossed out] schm [/crossed out] denen es vergönnt war ihr beizuwohnen,
schmerzlich enttäuscht haben; - selbst der eifrigste
Verehrer Wagner's unser König, - soll ob dieses
unklaren, unbefriedigten Machwerks sehr
unzufrieden gewesen sein, - u. Thatsache ist, daß
die gestrige Aufführung dieser Oper abgesagt wurde,
[crossed out] u. er [/crossed out] man hofft nur vertagt, -  Viele fürchten
für immer, - was um deßwillen unerhört wäre,
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 7, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;da seit Monaten tausend von Händen, mit
den Vorarbeiten dazu beschäftigt sind,
u. diese Oper unsere Majestät, dies aus
ihrer Kabinetskasse zahlt, fast eine halbe Million 
Kosten soll! Was hätte man für dieses Geld, Gutes
stiften können. -  Fanny sage, daß die
Mallinger nun wohlbestellte Ehefrau ist, - sie hat 
einen Hr. v. Schimmelpfennig v. d. Oye geheirathet, - 
einen durchgefallenen Comödianten, - dessen 
blühendes Äußere seine einzige gute Eigenschaften ist; 
die gute Sängerin verläßt uns leider im Oktober 
um ein engagement in Berlin anzutreten, - u. wir
werden schwer einen Ersatz für sie finden. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sonst, gibt es hier gar nichts Neues, - der Sommer naht
sich dem Ende zu, - u. die Bekannten die nach
allen Richtungen zerstreut sind,  kommen allmählig 
wieder in ihr Daheim zurück.  -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frida mit Gemahl, der gottlob wieder sehr auf der
Besserung ist, kamen nach mehrmonatlicher Abwesenheit 
gestern wieder hierher zurück.  - u. senden Euch durch 
mich die besten Grüße.  - von unsern Pfälzer 
Verwandten u. Bekannten, weiß ich Dir gar nichts
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9220">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, August 30, 1869</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9221">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9222">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9224">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9225">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9226">
                <text>1869-08-30</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9227">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9229">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9230">
                <text>Villard_0074</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9231">
                <text>Villard_1869-08-30</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9232">
                <text>Houghton MS Am 1322 (517)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9233">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9234">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38237">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59997">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, August 30, 1869.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77558">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="292504">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="292505">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="463452">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;München d. 30ten August 69.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mein lieber Bruder!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Außergewöhnlich lange, hast du wohl dieses Mal nichts von uns gehört, - das kam aber daher, - daß ich immer auf Deinen, die Photographie betreffenden Brief wartete, den Du uns längst angekündigt, u. der uns erst gestern erreichte trotzdem er vom 1ten Aug. datirt ist; über das lange Ausbleiben deßelben, - klärte uns, eine auf der Rückseite angeklebte gedruckte Notiz auf, - lautend "aus dem untergegangenen Postdampfer Germania geborgen", u. allerdings zeigt auch das sehr verwischte Aussehen Deiner Zeilen, - daß sie Wasser geschluckt. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Robert ist zur Zeit nicht hier, - u. wird daher erst mit Albert über Eure Entdeckungen des Fehlerhaften nach seiner Rückkehr, - die Ende der Woche erfolgt sprechen. - R. ist seit dem 20ten mit seinem Generale v. d. Tann auf einer Inspektions Reise begriffen, bleibt nach seiner Rückkehr um Manöver mitzumachen 5 Tage hier, - u. geht dann mit eben demselben in das&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;bei Schweinfurt von einem großen Theile unsrer Truppen bezogne Lager, - von wo er erst am 18ten zurückkehrt. - Ich bin froh, daß er ein bischen hinaus kommt, - denn wenn er auch immer dienstlich beschäftigt ist, - so kommt er doch ein bischen aus dem hiesigen Schlendrian hinaus, - sieht andre Menschen u. Gegenden, was doch immer etwas erfrischt, - u. das braucht mein Gemahl der gerne allzu sehr Philister wird. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Was nun Tante anbelangt, so ist dieselbe vor 3 Wochen von Rosenheim hierher zurückgekehrt, u. ist in ihrer Umständlichkeit nun die ganze Zeit mit Zurüstungen zu der Reise in die Pfalz beschäftigt, - wohin sie in Gesellschaft von Frau Hagemann, - die bei Frau Orth sich auf längere Zeit einlogiren will nächsten Donnerstag am 2ten reisen wird; Tante geht nur bis Heidelberg wo sie bei Faller einige Wochen bleiben will, - von da will sie dann Speier u. Lautern heimsuchen, u. kaum vor 6 Wochen hierher rückkehren. - Du wirst staunen, daß ich Tante nicht begleite lieber Heinrich, - was mich dazu veranlaßt, ist lediglich der Geldpunkt. - Du warst zwar so gütig mich schon wissen zu lassen, - daß ich Anfang September für die [crossed out] September [/crossed out] Miethe&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side:)]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;von Dir wieder 175 fl zugeschickt bekomme, - eine Groß - muth, die ich Dir nicht genug danken kann, - aber trotzdem erlaubt es unser Finanzminister nicht, daß ich die alte Heimath wiedersehe. - Ich sollte nämlich die Reise in die Pfalz, - als meine Sommerfrische betrachten, - u. außerdem ganz sparsam den Sommer über hier zu bleiben. - Nun hatte mich aber wohl Robert's Krankheit, - wie auch die große Hitze sehr angegriffen, - dazu bekam meine Köchin den Typhus mußte 5 Wochen in's Krankenhaus, - und um alle diesen Dingen zu steuern, wollten Robert u. Tante, daß ich zu Letzterer nach Rosenheim gehe. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Das that ich, - da ich fühlte, daß mir Ruhe u. Luftveränderung Noth that, denn auch, - u. blieb dort bis Ende Juli, volle 4 Wochen. - dieser unvorhergesehene Land- aufenthalt nun, da ich dort zu meiner Stärkung Soolebäder nahm, - hat das für die Pfalz bestimmte Geld, - vollständig verschlungen, - u. ohne uns in Schulden zu stecken, - kann ich mir dieses Vergnügen nun nicht gewähren; darf es auch nicht, - denn Robert hatte nach Lotzbeck's Ausspruch eine Erholung nach seiner Krankheit so nöthig u. konnte sie sich aus obigen Gründen nicht gewähren, - wie wäre es&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;sündhaft, wenn ich so viel für mich verbrauchte, wo der arme Robert seit 2 Jahren, - nie in Urlaub gehen konnte, - sich nie ein Vergnügen erlaubte. - Das Leben wird eben immer theurer, - u. diese Generalstabsuniform, - kostet fabelhaft, - trotz Deiner großen Freigebigkeit müssen wir sehr sparen um durch zu kommen, - u. hätten wir nicht die Aussicht von Dir wieder im September so unterstützt zu werden, ich wüßte nicht wie die Miethe zahlen. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Darum, lasse ich Tante allein reisen, - pflege einst- weilen die hier zurück bleibenden Hundchen, - u. weiß in Frau H's Gesellschaft zu meiner Beruhigung Tante auf der Reise gut versorgt. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Von Richard bekam ich heute Briefe, er ist zwar böse daß ich nicht komme, - sieht aber ein daß es vernünftig ist, - u. will er nun so es sich irgend machen läßt, im September, während Tante in Heidelberg, Robert im Lager ist, - auf 10 Tage hierher kommen. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;München bietet eben so viel Schönes, - u. wimmelt von Fremden aller Nationen; - wir haben seit Ende Juli hier eine superbe Kunst - u. Industrieaus- stellung [insertion] im Glaspalaste [/insertion], - u. sind bei ersterer wirklich mitunter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5, right hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;superbe Sachen, - Letztere sah ich noch nicht, doch soll sich da ein Besuch sehr lohnen. Noch eine Ausstellung von Gemälden älterer Meister, - ist in dem Gebäude gegenüber der Glyptothek, u. wird auch vielfach besucht. - Außerdem ist nun hier ein sehr guter Circus, u. ein neues café, "café national" entstanden, - Letzteres in der Ottostraße gelegen, - bietet durch seinen herrlichen Garten, - wo Musikmeister Gangl am Abend seine Weisen ertönen läßt, viel Annehm- lichkeiten, - ist zu allen Tageszeiten von Fremden überfüllt, u. soll ganz an die Pariser café chantantis erinnern, - es ist das jedenfalls für München ein großer Fortschritt, - überhaupt nähern wir uns glaube ich doch allmählig einer Großen Stadt, - haben wir doch jetzt auch ständige Omnibus die nach allen Richtungen in großer Zahl die Stadt durchkreuzen, u. durch ihre Überfüllung zeigen wie nöthig sie bei der immer größern Ausdehnung u. Bevölker- ung München's sind. -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6, left hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Unser Theater hatte Behufs vollständiger Umgestaltung, - Umbau der Bühne, größerer Beleuchtung etc, - eine Pause von 2 Monaten, - wurde erst am 25ten dhs wieder dem Besuche geöffnet, - u. sollen die Neuerungen sehr zu loben sein. - [crossed out] Heute [/crossed out] gestern sollte eine neue Oper Wagners "das Rheingold" vom Stapel laufen, u. waren, - trotzdem der billigste Platz [underlined] 5 fl [/underlined] kostete seit Wochen alle Plätze genommen, - u. alles schwärmte von "Rheingold" nur weil es eben von Wagner war. - Vorgestern nun war die Hauptprobe, - u. soll leider alle Gemüther [crossed out] schm [/crossed out] denen es vergönnt war ihr beizuwohnen, schmerzlich enttäuscht haben; - selbst der eifrigste Verehrer Wagner's unser König, - soll ob dieses unklaren, unbefriedigten Machwerks sehr unzufrieden gewesen sein, - u. Thatsache ist, daß die gestrige Aufführung dieser Oper abgesagt wurde, [crossed out] u. er [/crossed out] man hofft nur vertagt, - Viele fürchten für immer, - was um deßwillen unerhört wäre,&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 7, right hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;da seit Monaten tausend von Händen, mit den Vorarbeiten dazu beschäftigt sind, u. diese Oper unsere Majestät, dies aus ihrer Kabinetskasse zahlt, fast eine halbe Million Kosten soll! Was hätte man für dieses Geld, Gutes stiften können. - Fanny sage, daß die Mallinger nun wohlbestellte Ehefrau ist, - sie hat einen Hr. v. Schimmelpfennig v. d. Oye geheirathet, - einen durchgefallenen Comödianten, - dessen blühendes Äußere seine einzige gute Eigenschaften ist; die gute Sängerin verläßt uns leider im Oktober um ein engagement in Berlin anzutreten, - u. wir werden schwer einen Ersatz für sie finden. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Sonst, gibt es hier gar nichts Neues, - der Sommer naht sich dem Ende zu, - u. die Bekannten die nach allen Richtungen zerstreut sind, kommen allmählig wieder in ihr Daheim zurück. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Frida mit Gemahl, der gottlob wieder sehr auf der Besserung ist, kamen nach mehrmonatlicher Abwesenheit gestern wieder hierher zurück. - u. senden Euch durch mich die besten Grüße. - von unsern Pfälzer Verwandten u. Bekannten, weiß ich Dir gar nichts&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8, left hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;zu vermelden; Emil war neulich auf 8 Tage hier, er frug um Deine Adresse, wollte Dir schreiben; wann er heirathet wissen die Götter, daß leidige Geld, ist da auch zu schwach vertreten; recht freundlich ist es von Dir, daß Du ihn mit einem amerik- anischen Hochzeitsgeschenk bedenken willst, was verstehst Du wohl darunter? - Marie Esebeck u. Schulze's sind den ganzen Sommer in Starnberg, - sie waren schon öfter u. plagten mich sie draußen zu besuchen, - aus obigen Gründen unterließ ich auch das. - Sie fragen stets viel nach Euch, u. fanden Helenchen's Photographie sehr nett, u. an Fanny erinnernd. - Ich hoffe zuversichtlich, - daß letztere Beide fortwährend wohlauf sind, wie auch die sonstige Familie. - daß Du lieber Heinrich so mit diesem Ohrensausen geplagt bist, - beunruhigt uns recht; - arbeite nur nicht zu viel, u. tröste Dich, daß es sich mit der Zeit wieder verliert, unser armer Vater litt ja auch so daran, - u. war es mit einem Male los. - Am 4ten September sind es schon 2 Jahre, daß wir den Theuren verloren haben, - ach das sind immer schmerzliche Tage! Und nun mein Bruder genug für heute, für langes Warten habe ich Dich nun durch ausführlichen Bericht entschädigt. - Grüße von der Tante, - u. Gruß u. Kuß Euch Allen, Groß u. Klein von Eurer treuen Emma.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%   14.255      1 .NTg4.MTcyMw&#13;
100.00%   14.255      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="587" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1719">
        <src>https://germanletters.org/files/original/2ac157780842d3c0a915e4da5a95cf99.jpg</src>
        <authentication>cb5033765a3c58ddd7778e46c6170987</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="53678">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="53681">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München d. 20ten Juni 69.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Heinrich! 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du beklagtest Dich wieder in Deinem letzten Briefe an
Richard, daß wir zu selten schreiben, - aber ganz mit Unrecht,
ich schrieb regelmäßig alle 4 Wochen, Tante ebenso, - daß
Du gewiß längstens alle 3 Wochen,  hättest Nachrichten 
von uns haben müssen; Du hast nun wohl auch längst
meinen Brief erhalten der Dich von Robert 's rascher, gänzlicher
Gesundung benachrichtigte; derselbe wird diesem Briefe
auch einige Zeilen beifügen, wegen der von Dir ihm
gewordenen Auftrages den er sich bestrebte bestens zu erledigen.
Ich denke die beifolgenden Photographien sollen Euch
gefallen,  - namentlich die von den Schlingpflanzen
aller Art [umgeben?] Treppe,  - die einen Theil der Rosen[?]
am Starnberger - See wiedergiebt ist doch wundervoll! -
Das Mädchen am Spinnrocken ist auch reizend, - es ist eine
Scene aus Wagner's "fliegendem Holländer." Unsre hiesige
protestantische Kirche u. Umgebung wirst Du auch erkennen;
die etwas entblößte Figur ist eine hier mal als "Orpheus" aufgetretenen
Sängerin in eben dieser Rolle. - die beiden andern Bilder sind
mir fremd. - Wir hätten gewünscht um Porto zu ersparen
nur Visitenkartenformat zu erhalten,  - doch Albert bat uns sehr
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin, page 1] Heute kam Dein Brief von New - York an Tante 
an, u. habe ich ihn gleich nach Rosenheim gesandt. [/margin, page 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[top of page 1, written upside down] mit Photographien d. 21ten Juni:
Als das Packet schönstens verpackt zur Post kam, wurde es
mir wieder rückgeschickt, - es darf kein Brief darin sein, u. ich mußte
es anders verpacken; nun kommt also der Brief extra u. wohl früher als die
Photographien. [/top of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin zu neugierig zu hören ob, u. was mehr an der Sache, u.
habe an Tante geschrieben sich doch deßhalb an Kissel's zu wenden,
die arme Frida würde mich schrecklich jammern, wenn sie ein
solches Schicksal hätte. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Schwiegermutter ist nun schon 10 Wochen immer zu Bette, 
u. war vor 14 Tagen so krank, daß man stündlich ihr Ende 
erwartete, - in den letzten Tagen hat sie sich aber so erholt, 
daß wir wieder neue Hoffnung schöpfen, freilich, was läßt 
sich mit 67 Jahren noch erwarten? Emil der erst kürzlich 
wieder von Augsburg hier war fragt stets nach Euch u.
sendet Grüße,  ebenso Graf Tattenback der gestern Abend den
Thee mit uns trank, - u. der sich am 10ten August verheirathen
wird, was er kaum erwarten zu können scheint. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neues gibt es hier gar nichts, - u. auch von der Pfalz weiß ich
Dir nichts zu melden, - auch wird Dich Richard wohl
von den dortigen Bekannten benachrichtigen, - ich stehe 
mit Niemand in Correspondenz u. werde immer fremder
in der alten Heimath.  - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun zu Euch; Ihr habt also so viele Freude an Eurer
kleinen Tochter, die nun bald ein Jahr alt ist, - u. sich von
Tag zu Tag mehr entwickeln wird u. für Euch namentlich 
für Fanny weniger Mühe verursachend sein wird. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Kleinen hat die vorgehabte Reise nach Neu - York
u. die Ruhe von häuslichen Mühen u. Sorgen gewiß recht
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1720">
        <src>https://germanletters.org/files/original/db3294fd4aae7e76c90133b3cc301cf0.jpg</src>
        <authentication>ad73880f0e8e917dab70e92ab21bbe83</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="52404">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="52407">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;doch ja die größeren Bilder zu schicken. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tante hat Dir wohl schon vor einiger Zeit von Rosenheim 
aus geschrieben,  - u. Ich weiß nichts weiter von ihr zu sagen
als daß sie von dort ganz vergnügte Briefe schreibt u. mit
dem Erfolg der Cur ganz zufrieden zu sein scheint, - 
auch wohl noch den ganzen Juli draußen bleiben wird. - 
Sie hat dann Pläne in die Pfalz zu gehen, - mögte mal
wieder nach Richard's Häuslichkeit sehen, - was vielleicht 
auch nöthig sein mag, - denn seit 2 Monaten ist der
Ärmste in Folge einer Unterleibsentzündung sehr
leidend, - u. schreibt ganz niedergedrückte Briefe; wird
wohl in ein Bad müssen, - u. ich fürchte unsre Hoffnung 
ihn im August zur Kunstausstellung hier zu sehen, wird
zu nichte werden. - Was so plötzlich doch an den sonst so gesunden
Mann kam, daß er sich so gar nicht erholen kann?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch ich war die letzte Zeit wieder öfter unwohl; die Hitze 
hat scheint's auf meine viele Galle, einen nachteiligen
Einfluß, - da ich mich so oft erbrechen muß u. gar zu 
oft von Kopfweh heimgesucht werde, - was ich nur
durch wenigst mögliches Ausgehen am Tage, mir
etwas erleichtern kann. - Ich gehe nicht nur von 7 - 8 eine
Stunde spazieren, u. sind die Abende warm u. schön,
hören wir manches Mal [?] eine Musik im Freien. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsre Bekannten sind fast alle fort von hier, theils in Bädern
theils auf dem Lande,  - Schulze u. Esebeck haben sich für den
ganzen Sommer in Starnberg eingemietet, wo ich sie nächstens
ein Mal für einen Tag besuchen will. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier ist es nun ziemlich still u. hölzern u. nur die massenhaften
Fremden bringen etwas Leben mit; Ende Juni wird das 
Theater auf 2 Monate geschloßen, - da großartige Neuerungen 
namentlich was die Beleuchtung betrifft in demselben 
vorgenommen werden sollen. - Frl. Mallinger ist
leider in Berlin engagirt u. trat dieselbe [?] zum
letzten Male in Lohengrin auf, wo sie die Elsa wirklich
zauberhaft schön wiedergab. - Das ist für uns ein uner-
setzlicher Verlust. - Frida mit Gemahl ist nun schon 3
Monate von hier fort u. glaubten wir sie in Saus u. Braus
in Paris lebend, - da sie an keine ihrer Bekannten schrieb;
gestern nun hörte ich zufällig aus 3ter Hand, sie seien
nach 14 Tagen bereits wieder von Paris abgereist, - da ihr Mann 
dort plötzlich erkrankt u. auf der Rückreise in Speier 
liegen geblieben sei, - wo er nun im Spital in Separat-
zimmern untergebracht an der schrecklichen Breith'schen
Krankheit an der unser armer Vater so litt, - darniederliege
Bestätigt sich das, - wäre Heintz rettungslos, - denn für diese 
Krankheit ist ja noch kein Mittel bis jetzt erfunden.  -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1721">
        <src>https://germanletters.org/files/original/5afa45a7b0ffce45027ca84f65ae70d3.jpg</src>
        <authentication>6578b709d966d472c8c96f466bc3f03c</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="52796">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="52799">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;gut gethan; ich sehe an meiner Schwägerin Anna, daß Kinder 
Sorgen machen u. den Müttern zusetzen, - denn dieselbe 
sah so elend aus, daß sie nun auf Anraten des Arztes 
ohne Kind zur Erholung auf 4 Wochen in ein stilles Gebirgs-
bad mußte, - während ihr Kind welches ein ganz reizendes
gescheidtes kleines Mädchen ist, an dem selbst ich, die die
Kinder sonst nicht liebt meine Freude habe, - hier bei
seinem Papa u. mir ordentlich zu Magd zurück blieb. - 
Da Du lieber Bruder in Deinem Briefe an Richard nichts 
von Deinem Ergehen sagst, so hoffe ich, daß Dein vieles
Kopfweh sich gebessert hat, - u. Du darin nicht zu sehr
mit mir sympathisirst. - Arbeite nicht zu viel, - 
bei dieser Hitze muß Dich das ja anstrengen. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie geht es denn mit den Füßchen der kleinen Nichte, 
fängt sie denn schon an diese selbständig zu bewegen?
Und wann wird uns eine neue Photographie einen
bessren, klarern Begriff von ihr geben?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Mr. Frank schreibt ihr eigentlich selten, - derselbe 
ist gewiß wieder verliebt, - ist es noch die alte Flamme, 
oder hat sie einem andern Stern weichen müssen?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf Eurem Landsitze muß es eigentlich jetzt recht hübsch
sein, - so ganz umgeben von Grün, immer in frischer 
freier Luft wie beneidenswerth; wir hier in der Stadt 
entbehren doch gar viel  u. gar so unschön, leer, staubig, u.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1722">
        <src>https://germanletters.org/files/original/564dd314d9d96ff759b39bee62cd319b.jpg</src>
        <authentication>c0532aaf2b7afb98a9e53e9e49f9b556</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="53292">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="53295">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;brennend heiß, liegt die sonst so schöne Maximilianstraße 
da. - Der englische Garten ist dafür [?], u. habe ich nun 
4 wochenlang jeden Morgen von 8 - 9 Uhr meine Schritte 
hinuntergelenkt um mein Hamburger Wasser,  was ich gegen
die Galle trank zu verlaufen. - Ohne Nutzen [insertion] zu haben [/insertion], habe ich diese
Cur jetzt aufgegeben u. freue mich eines langen
Morgenschlafes. - Im Sommer sind ohnehin die Tage so lange, - 
ich vertrieb mein vieles Alleinsein bestens durch Lesen, Briefe 
schreiben hie u. da Clavirspielen u. so rasch vergehen die Tage, u. wie
bald wird der Winter wieder da sein, ich freue mich darauf, es 
ist so viel behaglicher man weiß doch seine Bekannten zu
finden, während jetzt alles so zersplittert ist. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was macht denn Fanny's Lust u. Eifer zur Musik oder
gestatten ihr die häuslichen Geschäfte nicht, diesem Vergnügen 
viel Zeit zu widmen? Unsre Gedanken sind viel bei Euch, 
u. oft beklagen wir, daß die Entfernung die uns trennt
eine gar so gewaltige ist. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun lebt wohl Ihr Lieben Alle, - laßt bald
wieder von Euch hören u. hoffentlich nur Gutes, - u.
Seid gegrüßt u. geküßt von Eurer Emma.  
Mr. Frank u. dessen Eltern bitte ich mich zu
empfehlen; verlobt sich Ersterer soll er mir ein Bild
seiner Braut senden! - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neulich war mal der amerikanische Vize - Consul da, u.
frug nach Deiner Adresse die ich ihm aufschreiben mußte, - 
er hatte Dir glaube ich was mitzutheilen, direktes sagte er nicht. -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9205">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, June 20, 1869</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9206">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9207">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9209">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9210">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9211">
                <text>1869-06-20</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9212">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9214">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9215">
                <text>Villard_0073</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9216">
                <text>Villard_1869-06-20</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9217">
                <text>Houghton MS Am 1322 (517)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9218">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9219">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38236">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59996">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, June 20, 1869.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77557">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="53679">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="53680">
                <text>100000</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="463450">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1, right hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;München d. 20ten Juni 69.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Lieber Heinrich!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Du beklagtest Dich wieder in Deinem letzten Briefe an Richard, daß wir zu selten schreiben, - aber ganz mit Unrecht, ich schrieb regelmäßig alle 4 Wochen, Tante ebenso, - daß Du gewiß längstens alle 3 Wochen, hättest Nachrichten von uns haben müssen; Du hast nun wohl auch längst meinen Brief erhalten der Dich von Robert 's rascher, gänzlicher Gesundung benachrichtigte; derselbe wird diesem Briefe auch einige Zeilen beifügen, wegen der von Dir ihm gewordenen Auftrages den er sich bestrebte bestens zu erledigen. Ich denke die beifolgenden Photographien sollen Euch gefallen, - namentlich die von den Schlingpflanzen aller Art [umgeben?] Treppe, - die einen Theil der Rosen[?] am Starnberger - See wiedergiebt ist doch wundervoll! - Das Mädchen am Spinnrocken ist auch reizend, - es ist eine Scene aus Wagner's "fliegendem Holländer." Unsre hiesige protestantische Kirche u. Umgebung wirst Du auch erkennen; die etwas entblößte Figur ist eine hier mal als "Orpheus" aufgetretenen Sängerin in eben dieser Rolle. - die beiden andern Bilder sind mir fremd. - Wir hätten gewünscht um Porto zu ersparen nur Visitenkartenformat zu erhalten, - doch Albert bat uns sehr&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[margin, page 1] Heute kam Dein Brief von New - York an Tante an, u. habe ich ihn gleich nach Rosenheim gesandt. [/margin, page 1]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[top of page 1, written upside down] mit Photographien d. 21ten Juni: Als das Packet schönstens verpackt zur Post kam, wurde es mir wieder rückgeschickt, - es darf kein Brief darin sein, u. ich mußte es anders verpacken; nun kommt also der Brief extra u. wohl früher als die Photographien. [/top of page 1, written upside down]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2, left hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;doch ja die größeren Bilder zu schicken. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Tante hat Dir wohl schon vor einiger Zeit von Rosenheim aus geschrieben, - u. Ich weiß nichts weiter von ihr zu sagen als daß sie von dort ganz vergnügte Briefe schreibt u. mit dem Erfolg der Cur ganz zufrieden zu sein scheint, - auch wohl noch den ganzen Juli draußen bleiben wird. - Sie hat dann Pläne in die Pfalz zu gehen, - mögte mal wieder nach Richard's Häuslichkeit sehen, - was vielleicht auch nöthig sein mag, - denn seit 2 Monaten ist der Ärmste in Folge einer Unterleibsentzündung sehr leidend, - u. schreibt ganz niedergedrückte Briefe; wird wohl in ein Bad müssen, - u. ich fürchte unsre Hoffnung ihn im August zur Kunstausstellung hier zu sehen, wird zu nichte werden. - Was so plötzlich doch an den sonst so gesunden Mann kam, daß er sich so gar nicht erholen kann?&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Auch ich war die letzte Zeit wieder öfter unwohl; die Hitze hat scheint's auf meine viele Galle, einen nachteiligen Einfluß, - da ich mich so oft erbrechen muß u. gar zu oft von Kopfweh heimgesucht werde, - was ich nur durch wenigst mögliches Ausgehen am Tage, mir etwas erleichtern kann. - Ich gehe nicht nur von 7 - 8 eine Stunde spazieren, u. sind die Abende warm u. schön, hören wir manches Mal [?] eine Musik im Freien. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3, right hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Unsre Bekannten sind fast alle fort von hier, theils in Bädern theils auf dem Lande, - Schulze u. Esebeck haben sich für den ganzen Sommer in Starnberg eingemietet, wo ich sie nächstens ein Mal für einen Tag besuchen will. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Hier ist es nun ziemlich still u. hölzern u. nur die massenhaften Fremden bringen etwas Leben mit; Ende Juni wird das Theater auf 2 Monate geschloßen, - da großartige Neuerungen namentlich was die Beleuchtung betrifft in demselben vorgenommen werden sollen. - Frl. Mallinger ist leider in Berlin engagirt u. trat dieselbe [?] zum letzten Male in Lohengrin auf, wo sie die Elsa wirklich zauberhaft schön wiedergab. - Das ist für uns ein uner- setzlicher Verlust. - Frida mit Gemahl ist nun schon 3 Monate von hier fort u. glaubten wir sie in Saus u. Braus in Paris lebend, - da sie an keine ihrer Bekannten schrieb; gestern nun hörte ich zufällig aus 3ter Hand, sie seien nach 14 Tagen bereits wieder von Paris abgereist, - da ihr Mann dort plötzlich erkrankt u. auf der Rückreise in Speier liegen geblieben sei, - wo er nun im Spital in Separat- zimmern untergebracht an der schrecklichen Breith'schen Krankheit an der unser armer Vater so litt, - darniederliege Bestätigt sich das, - wäre Heintz rettungslos, - denn für diese Krankheit ist ja noch kein Mittel bis jetzt erfunden. -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4, left hand side]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich bin zu neugierig zu hören ob, u. was mehr an der Sache, u. habe an Tante geschrieben sich doch deßhalb an Kissel's zu wenden, die arme Frida würde mich schrecklich jammern, wenn sie ein solches Schicksal hätte. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine Schwiegermutter ist nun schon 10 Wochen immer zu Bette, u. war vor 14 Tagen so krank, daß man stündlich ihr Ende erwartete, - in den letzten Tagen hat sie sich aber so erholt, daß wir wieder neue Hoffnung schöpfen, freilich, was läßt sich mit 67 Jahren noch erwarten? Emil der erst kürzlich wieder von Augsburg hier war fragt stets nach Euch u. sendet Grüße, ebenso Graf Tattenback der gestern Abend den Thee mit uns trank, - u. der sich am 10ten August verheirathen wird, was er kaum erwarten zu können scheint. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Neues gibt es hier gar nichts, - u. auch von der Pfalz weiß ich Dir nichts zu melden, - auch wird Dich Richard wohl von den dortigen Bekannten benachrichtigen, - ich stehe mit Niemand in Correspondenz u. werde immer fremder in der alten Heimath. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Doch nun zu Euch; Ihr habt also so viele Freude an Eurer kleinen Tochter, die nun bald ein Jahr alt ist, - u. sich von Tag zu Tag mehr entwickeln wird u. für Euch namentlich für Fanny weniger Mühe verursachend sein wird. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Der Kleinen hat die vorgehabte Reise nach Neu - York u. die Ruhe von häuslichen Mühen u. Sorgen gewiß recht&lt;/p&gt;&#13;
&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%    9.656      1 .NTg3.MTcxOQ&#13;
100.00%    9.656      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;gut gethan; ich sehe an meiner Schwägerin Anna, daß Kinder Sorgen machen u. den Müttern zusetzen, - denn dieselbe sah so elend aus, daß sie nun auf Anraten des Arztes ohne Kind zur Erholung auf 4 Wochen in ein stilles Gebirgs- bad mußte, - während ihr Kind welches ein ganz reizendes gescheidtes kleines Mädchen ist, an dem selbst ich, die die Kinder sonst nicht liebt meine Freude habe, - hier bei seinem Papa u. mir ordentlich zu Magd zurück blieb. - Da Du lieber Bruder in Deinem Briefe an Richard nichts von Deinem Ergehen sagst, so hoffe ich, daß Dein vieles Kopfweh sich gebessert hat, - u. Du darin nicht zu sehr mit mir sympathisirst. - Arbeite nicht zu viel, - bei dieser Hitze muß Dich das ja anstrengen. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Wie geht es denn mit den Füßchen der kleinen Nichte, fängt sie denn schon an diese selbständig zu bewegen? Und wann wird uns eine neue Photographie einen bessren, klarern Begriff von ihr geben?&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Von Mr. Frank schreibt ihr eigentlich selten, - derselbe ist gewiß wieder verliebt, - ist es noch die alte Flamme, oder hat sie einem andern Stern weichen müssen?&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Auf Eurem Landsitze muß es eigentlich jetzt recht hübsch sein, - so ganz umgeben von Grün, immer in frischer freier Luft wie beneidenswerth; wir hier in der Stadt entbehren doch gar viel u. gar so unschön, leer, staubig, u.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;brennend heiß, liegt die sonst so schöne Maximilianstraße da. - Der englische Garten ist dafür [?], u. habe ich nun 4 wochenlang jeden Morgen von 8 - 9 Uhr meine Schritte hinuntergelenkt um mein Hamburger Wasser, was ich gegen die Galle trank zu verlaufen. - Ohne Nutzen [insertion] zu haben [/insertion], habe ich diese Cur jetzt aufgegeben u. freue mich eines langen Morgenschlafes. - Im Sommer sind ohnehin die Tage so lange, - ich vertrieb mein vieles Alleinsein bestens durch Lesen, Briefe schreiben hie u. da Clavirspielen u. so rasch vergehen die Tage, u. wie bald wird der Winter wieder da sein, ich freue mich darauf, es ist so viel behaglicher man weiß doch seine Bekannten zu finden, während jetzt alles so zersplittert ist. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Was macht denn Fanny's Lust u. Eifer zur Musik oder gestatten ihr die häuslichen Geschäfte nicht, diesem Vergnügen viel Zeit zu widmen? Unsre Gedanken sind viel bei Euch, u. oft beklagen wir, daß die Entfernung die uns trennt eine gar so gewaltige ist. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Doch nun lebt wohl Ihr Lieben Alle, - laßt bald wieder von Euch hören u. hoffentlich nur Gutes, - u. Seid gegrüßt u. geküßt von Eurer Emma. Mr. Frank u. dessen Eltern bitte ich mich zu empfehlen; verlobt sich Ersterer soll er mir ein Bild seiner Braut senden! -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Neulich war mal der amerikanische Vize - Consul da, u. frug nach Deiner Adresse die ich ihm aufschreiben mußte, - er hatte Dir glaube ich was mitzutheilen, direktes sagte er nicht. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%    9.175      1 .NTg3.MTcyMA&#13;
100.00%    9.175      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="586" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1715">
        <src>https://germanletters.org/files/original/5ed8abd5c5a82d2b67ee730d14ab5a91.jpg</src>
        <authentication>c959573dd329bb1bad897629c1b5e9b2</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="49465">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="49468">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München d. 8/8 69.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder! 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Mal ist an mir die Reihe der Vorwürfe, -
Du hast uns seit so ungeheuerlich langer Zeit ohne
Nachrichten von Dir u. Deinen Lieben gelaßen, daß wir
sehr in Sorge es könnte etwas bei Euch vorgefallen sein 
u. so greife ich denn zur Feder, u. bedaure auch daß
bis wir Antwort auf diese Zeilen haben können noch
so manche Woche vorüber gehen wird. - Ich persönlich 
erhielt die letzten Zeilen von Dir an Weihnachten, 
zugleich mit dem Wechsel,  - wofür ich meinen Dank 
Dir umgehend aussprach, welchen Brief Du hoffentlich 
seiner Zeit erhalten hast; außerdem erhielt noch Tante
Deinen Brief mit der Anzeiche der Geburt des Sohnes, -
u. gleich darauf einen von Fanny; das war Anfang 
Januar, - also seit vollen 2 Monaten sind wir
ohne jede Kunde von Euch; da Du lieber Bruder 
sonst ein so gründlicher Correspondent, beunruhigt
uns das natürlich sehr, - u. suchen wir [?]Trost im
Gedanken, daß vielleicht Briefe verloren gingen
uns jeden kommenden Tag dieser Ungewissheit entreißen
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;im Herbste wieder ausziehen, - im Sommer findet
man leichter hübsche Wohnungen, - von denen
diesen Winter großer Mangel war, - eine allgemeine 
Plage, - die Bevölkerung hier nimmt eben gewaltig zu,
u. die Stadt selbst vergrößert sich nur langsam. -
Denke, sogar meine 4 Treppen, erstieg Tante zu meiner
großen Freude,  u. trank abends mit Bekannten 
Thee bei mir. -  Robert u. ich waren im Allgemeinen 
den Winter ziemlich wohl, - ich bin zwar durch die 
große Kälte noch magerer geworden,  - u. in den
letzten Wochen haben wir Beide, fast [?]
[?] Cataarh, - u. das ganze Haus, bis auf [?]
hinab hustet, - was wir aber gerne ertragen wollen,
wenn wir so durchkommen. - Unsere Bekannten, haben 
den strengen Winter auch alle gut durchlebt, nur
Frau v. Bauer ist sehr viel krank.- 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die arme Pauline [?] steht mit ihrem 
immer gleich kranken Mann sehr viel aus, - 
u. hatte außerdem das Unglück in Zeiten
3 Wochen ihre Mutter, - u. ihren Schwager Moßbacher
in Forst,  - durch den Tod zu verlieren. - Als man
ihr die heftige Erkrankung ihrer Mutter telegraphierte
reiste sie sogleich in die Pfalz, fand dieselbe aber
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1716">
        <src>https://germanletters.org/files/original/6cdcb251929c4df3aa5bd07db235f9cf.jpg</src>
        <authentication>4ddb5b120274eb32d20644e16e69395b</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="49214">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="49217">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;werden. - Du bist vielleicht ebenso in [?]
wegen unsres Schweigens, - doch Tante u. ich
schrieben zuletzt, - u. besonderes ereignete sich
nicht in unsrem Leben, - was Veranlaßung gegeben
Euch bälder wieder Nachrichten zu geben.
Hoffentlich seid ihr doch alle wohl, - und erfreut 
Euch eines schönen Familienlebens; Fanny mit 
ihren 2 Trabanten wird vollauf beschäftigt sein, u.
es würde mich sehr freuen sie einmal ganz ahnungslos-
los in ihrem fraulichen u. mütterlichen Walten beobachten 
zu können. - Wie gestaltet sich der Sohn? Wie
heißt er? u. werden wir bald einmal von
dem Geschwisterpärchen eine Photographie erhalten? 
Wie verlief bei Euch der Winter im Allgemeinen, -
u. wie steht es mit der Gesundheit von Fanny's
Mutter? Hat Mr. Frank fleißig getanzt?
u. ist er noch seiner alten Liebe treu? oder [?]
[?] sich ein etwa neu aufgetauchter Stern?
Wir hatten hier einen recht strengen Winter, - es
war kälter wie seit Jahren, das wäre nichts für
Dich gewesen lieber Heinrich, wer nicht hinaus
musste, blieb wohlweislich in seinen [?],
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;u. selbst da fror es einen oft noch unbarmherzig;
da so blieb es bis vor 8 Tagen, - da bekamen wir einige
Frühlingstage die jedoch bald dem Schnee wieder
weichen mußten u. nun haben wir wieder Eis, 
wer weiß auf wie lange. - Trotz dieses tückischen
langen Winter's war Tante immer sehr wohlauf,
machte an Weihnachten sogar zu Fuße die meisten
Einkäufe; als es dann kälter wurde saß sie wieder
mehr zu Hause, - fuhr aber häufig Nachmittags 
zum Kafe zu Bekannten, - zu meiner
Schwiegermutter, Großmutter Hilgard, Frida Heintz,
Bauers [?]; sie ist wirklich sehr viel wohler, -
heiteren Sinnes, - war auch im Tannhäuser
bis 10 1/2 Uhr,  - sorgt sehr für ihre Toilette, -
u. hat sich sogar eigenhändig eine Wohnung gemiethet.
Kurz sie wird statt älter, jünger u. Du wirst
Dich freuen wenn Du sie wiedersiehst, wie viel
besser sie ist. - In 7 Wochen muß sie nun also
ausziehen, - doch hat sie nicht weit, - weil ihre künftig
Wohnung,  - gleich hinter ihrer jetzigen in der 
Hildegardisstraße liegt, - u. auch nur eine
Treppe hoch ist. - Die Lage ist natürlich viel
weniger schön u. amüsant, - dafür die Wohnung aber
billiger, - u. gefällt sie Tante nicht, kann sie ja
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1717">
        <src>https://germanletters.org/files/original/c9abeb2dfe0aacb03fb197be30d4fe49.jpg</src>
        <authentication>f833b172c256a0c5a61836b1e4727643</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="50750">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="50753">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;nur als Leiche; sie blieb dann 10 Tage bei ihrer
Schwester,  - bei der die Mutter gelebt hatte, - dann rief
sie ihr kranker Mann hierher zurück u. nach 8 Tagen 
schon erhielt sie die Nachricht vom Tode ihres Schwagers
der schon längere Zeit krank war; er hinterläßt 2 Kinder,
u. doch gottlob seine Frau in pekuniär guten
Verhältnißen. - Das sind die einzigen Nachrichten 
die aus der Pfalz zu mir drangen, sonst höre ich
gar nichts von drüben. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Xylander'schen Familie, wird so wohl bei
Schwager Heinrich als bei Schwager Oscar im Lauf 
des Sommers ein Zuwachs zur Familie erwartet; bei
Oscar dann No. 4; das Kind meines Schwagers Heinrich 
ist allerliebst, - kommt öfter zu Tante, ist mit
den beiden Hundchen ganz thöricht, - u. ist so
weit voran geistig, daß er uns oft ängstlich ist. - 
Emil war im Januar 8 Tage hier zum Besuche, - 
er ist ein zu lieber netter Mann, - u. ich kann
nur beklagen, daß die Aussichten,  daß er sich bald
verheirathen kann, - gar nicht freundlicher
werden wollen. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 7, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;bescheidenen Verhältniße zu theuer sind. - 
Unser theurer Schwager Richard,  ist in Frankfurt
in seinem neuen Wirkungskreise sehr mit
Arbeit überhäuft,  - was wir namentlich an
seinem seltenen Schreiben bemerken, er war
auch seit Oktober nicht mehr hier, - u. meine
Hoffnung ihn an Ostern hier zu sehen,
nennt er auch eine trügerische. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für heut nun meine Lieben, ist meine Weisheit 
zugleich mit dem Papier zu Ende. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zudem ich Euch herzlich in Gedanken küsse, -
soll ich auch die besten Grüße von Tante u.
Robert sagen;  sie hoffen Beide mit mir baldigst
zu hören, daß wir uns umsonst um Euch geängstigt.
Dich lieber Bruder,  darf ich vielleicht noch schließlich
daran erinnern, daß Du so gut bist uns vor dem
[underlined] 30ten [/underlined] April den Beitrag zur Miethe zu senden, - 
u. erlaube mir auf Deine gütige Anfrage zu bemerken,
daß der Betrag für die Erhaltung der Gräber jährlich 
15 fl ausmacht, - die ich aber zu zahlen gerne
bereit [crossed out] bin [/crossed out] war. - am 13 d[?]. ist wieder unsrer
armen Mutter Todestag. - Adieu lieber Heinrich 
liebe Fanny,  - behaltet lieb Eure Emma.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1718">
        <src>https://germanletters.org/files/original/1cdf09f66f74519066b299113f272126.jpg</src>
        <authentication>efb2f5eea9ac482957a8b56317d52754</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="50562">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="50565">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Schwiegermutter verbrachte den Winter 
über aller Erwarten gut, - u. hoffen wir daß ein
Landaufenthalt sie wieder vollständig herstellt.
Rittmeister Schulze sprach ich vor einigen Wochen;
er mit seiner Familie so wie auch Marie Esebeck 
leben sehr gerne u. vergnügt in Frankfurt, - wo 
ihre ältesten Kinder jetzt die Schule besuchen, - 
u. wo sie nun wenigstens für die nächsten Jahre 
definitive bleiben wollen. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Graf Tattenback, - sehe ich nur mehr selten, durch
seine Verheirathung wurde er in einen ganz andren
geselligen Kreis gezogen,  - seine Frau ist mir
zu jung, - u. so sehen wir uns eben nur von
Zeit zu Zeit bei Besuchen. - Der hier, 8 Wochen 
andauernde Carneval, hat auch uns 4 Mal zum
Tanzen verleitet; ich konnte es ohne zu große 
Unkosten bewerkstelligen, u. da wir uns immer 
mit Bekannten verabredet hatten, - waren
wir auch immer recht vergnügt.  - Nun haben
diese Freuden ein Ende,  - dafür gibt es herrliche
Theater u. Conzerte en masse, - Dinge die mich
zwar reizen aber zum Genießen für unsre
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9190">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, March 8, 1869</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9191">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9192">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9194">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9195">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9196">
                <text>1869-03-08</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9197">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9199">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9200">
                <text>Villard_0072</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9201">
                <text>Villard_1869-03-08</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9202">
                <text>Houghton MS Am 1322 (517)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9203">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9204">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38235">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59995">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, March 8, 1869.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77556">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="50751">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="50752">
                <text>100000</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="585" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1711">
        <src>https://germanletters.org/files/original/7853c3718e9543f43ca0e93341d6a2f8.jpg</src>
        <authentication>f2a2490100de8a08e20384726531e561</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="47004">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="47007">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Montag Nachmittag. d. 11/5.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Geschwister!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die letzten Grüße Eurer Lieben, - sollen Euch noch
in Europa erreichen, - u. so beeile ich mich
denn noch heute ein paar Zeilen an Euch nach 
Frankfurt zu richten damit Ihr sie noch sicher dort
erhaltet, - denn ich habe Euch eine Nachricht mitzutheilen
die namentlich für Dich Heinrich, sehr erfreuend
u. beruhigend sein wird. - Tante, hat eine Wohnung, 
welch' großes Wort! u. zwar in der Maximilianstraße
No. 16/1 dicht neben dem Café Lorenz, - das erste
von den Häusern, - nach dem Café Lorenz, - die so
zurückstehen, - sie sieht aus ihrem hintern Zimmer
in Frida's Garten, - u. ist so nahe bei deren
Wohnung,  - daß sie hinüber sprechen kann. - 
Die Wohnung war heute Morgen in den Neusten
Nachrichten; um 16 Uhr, ging ich mit Frida hin
sie ansehen, - u. da sie uns sehr gefiel, - lief
ich dann zu Tante,  - setzte mich mit ihr in eine Droschke
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Tante ist es natürlich seit Ihr fort seid, viel
stiller geworden, - doch hat sie nun mit den
Zurüstungen für den Rosenheimer Aufenthalt 
viel zu thun, - u. so vergeht ihr die Zeit rasch;
Samstag Abend, - war ich mit Frida dort, - 
gestern aßen wir u. abermals Frida, - deren
Strohwittwenschaft erst heute zu Ende geht, -  bei 
Tante zu Mittag, u. blieben auch den Abend dort; -
auch Bauer's kamen noch u. bedauerten sehr Euch nicht
mehr gesehen zu haben, - er, - war wieder etwas unwohl
gewesen. - Freitag Abend, - war Tattenback zum 
Thee bei uns, - u. erzählte uns noch schweren Herzens 
von dem Abschiede an der Bahn; er ist empört, - daß 
Ihr keine Photographien für ihn dagelassen. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dem Familienkreise hat sich weiter nichts
ereignet; Julius war gestern in München bei 
Tante,  - u. erzählte ihr, daß er nächsten Sonntag 
auf 8 Tage nach Berlin geht; er begleitet Großmutter 
dahin, - die auf 2 Monate, zu einer dort lebenden 
Freundin zu reisen, - sich entschlossen hat. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben fortwährend sehr heiß, - u. man glaubt 
sich schon in den Hochsommer versetzt. -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1712">
        <src>https://germanletters.org/files/original/7df2f1a99376e648d4745ecd139f069d.jpg</src>
        <authentication>bba5efe51ec3d093268bafaacc8fd5ad</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="46936">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="46939">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;u. fuhr dahin, - da zugleich mit mir noch eine 
Familie sie angesehen, - u. Lust gezeigt hatte
sie zu nehmen, - also keine Zeit zu verlieren war.
Tante, - gefiel sie auch, - nur der Preis von 450 fl
schreckte sie zurück; ich redete nun sehr zu, - da 
die Wohnung ganz passend ist, - wir drangen
in die Hausleute, - so gingen sie denn herunter 
bis auf 430 fl, - u. Tante miethete sie nun zu
meiner großen Beruhigung definitiv. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Besagte Wohnung ist also nur [underlined] eine [/underlined] sehr leicht zu
steigende Treppe hoch; enthält einen wunder-
schönen Salon mit 2 Fenstern, - [crossed out] auch [/crossed out] rechts u. links daran
je ein Zimmer mit einem Fenster,  - diese 3 Zimmer gehen 
in die Maximilianstraße u. dicht vor den Fenstern ist
einer der schönen grünen freien Plätze; rückwärts, sind
dann noch 2 sehr schöne sonnige Zimmer,  - jedes mit einem
Fenster, - die Aussicht in Höhe u. Frida's Garten 
haben; eine sehr schöne Küche,  - Magdzimmer, - Speise u. 
Holzlager, - d. großen [?]platz um Schränke zu stellen. -
Ich bin überzeugt,  Tante hätte nichts Besseres u. für
sie bequemeres finden können, - [crossed out] u. [/crossed out] sie ist noch bei
mir, - u. den besten Bekannten, - u. welch' schöne
amüsante Aussichten von ihren Fenstern aus. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Uns allen ist ein Stein vom Herzen,  - nun Tante 
selbst zufrieden ist, - u. geht sie nun um Vieles
ruhiger nach Rosenheim.  - Da Dktr. Lotzbeck
noch nicht hier ist, - weiß sie nun noch nicht genau 
wann sie dahin reist, - sie denkt bis gegen den
20ten [dhs?]; ich werde nun, so nichts dazwischen 
kommt definitiv am 23ten nach Bamberg gehen.- 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du lieber Heinrich, hast herrliches Wetter für 
die Pfalz u. auch Fanny wird an der schönen 
Umgebung Hamburg 's sich doppelt erfreuen,
u. stärken für die anstrengende Seereise.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Münchner, wird mit demselben Dampfer 
wie ihr nach New-York reisen; es ist dieß ein
junger Herr Schulze, - der in Veracruz ansäßig
ist, - u. nach mehrmonatlichem Aufenthalt hier, -
dahin zurückreist; - er ist ein Cousin von
Rittmeister Schulze, - soll ein gescheidter,
gebildeter Mann sein; er trägt einen schwarzen
Vollbart, - u. hinkt etwas. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsere Gedanken sind natürlich viel bei Euch, -
u. sind wir voll Spannung auf Eure ersten
Boston'er Briefe, - ob sie uns wohl schon die
Ankunft des neuen Weltbürger's anzeigen??
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;War wohl Richard bei Euch in Frankfurt??
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1713">
        <src>https://germanletters.org/files/original/ae8e1a93725b9199d7f2dee624a813db.jpg</src>
        <authentication>3c4ba2311391dea46cb714ea4337c024</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="47250">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="47253">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine große Scandalgeschichte in der höchsten 
hiesigen Gesellschaft, - erregt hier seit 2 Tagen alle
Gemüther. - Der Flügeladjudant unseres
Königs Baron Künsberg (weißt Du der
junge Mann, der immer mit Herzog Emmanuel
herum ging,) ist mit der jungen Gräfin Arco, -
Mutter von 3 kleinen Brüdern, - auf u. davon
gegangen. - Es ist dieselbe junge [insertion] hübsche [/insertion] Arco, die
neulich in den Hugenotten rechts von uns im
1ten Range saß. - die beiden liebten sich schon
längere Zeit, - ohne, daß der Mann Arco, 
Schlimmes ahnte; vor 3 Tagen nun, - soll 
man ihm zu verstehen gegeben haben, - daß seine
Frau treulos sei, - er drohte ihr, - sie zu
züchtigen wenn sie sich nicht bessere, - u. so
bestürmte sie Baron K. mit ihr durchzu-
gehen, - u. das nette Paar entfloh auf
das Künsberg'sche Gut bei Regensburg, - 
wo der Roman nun wohl bald zu Ende 
sein wird, - Arco, soll noch hin, - um sich
mit dem Rivalen zu schießen, - u. was aus
der Frau wird wissen die Götter,  - heirathen können
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1714">
        <src>https://germanletters.org/files/original/d13b05cb99adb517e41752afb87c3de5.jpg</src>
        <authentication>48ca3973911b0d70cba934a618e08a50</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="47304">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="47307">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;sie sich nicht da Beide, katholisch sind, -
u. auch nicht Geld genug dazu haben;
furchtbar dumm ist die Geschichte; er verscherzt
seine ganze Cariére, da ihn der König nun
wohl nicht behalten wird, - u. sie verläßt
Die glänzendsten Verhältniße einen sie ver-
götternden Mann u. 3 reizende Kinder wovon
der jüngste 1 1/2 Jahre alt ist, - u. kann wohl nie
mehr hierher zurück, - denn die altadelige Arco'sche
Sippe, - wird diesen Schimpf nicht vergeßen. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sonst geht hier alles seinen Gang; Bertchen hat 
viel zu thun, - da sein unmittelbarer Chef,  Oberst 
[?], - Vater von 6 kleinen Kindern, gestern
plötzlich starb, - u. er nun bis ein andrer 
ernannt ist alle Geschäfte des Generalkommando's
unter sich hat. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun Ihr Lieben, left wohl; - Stoff u. Papier 
ist zu Ende u. ich gehe nun zu Tante;
Tausend Grüße u. Küsse von uns Allen, -
u. viel Glück zur Überfahrt. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laßt bald von Euch hören, - grüßt mir
Fanny's Familie u. besonders Mr. Frank
bestens u. seid noch herzlich geküßt von
Eurer Emma.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9175">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, May 11, 1869</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9176">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9177">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9179">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9180">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9181">
                <text>1869-05-11</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9182">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9184">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9185">
                <text>Villard_0071</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9186">
                <text>Villard_1869-05-11</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9187">
                <text>Houghton MS Am 1322 (517)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9188">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9189">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38234">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59994">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, May 11, 1869.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77555">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="47305">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="47306">
                <text>100000</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="584" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1707">
        <src>https://germanletters.org/files/original/95e1496137235377539e8292f3aecf4e.jpg</src>
        <authentication>1393709e87688e00e8ab978e8e0fb480</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="46239">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="46242">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München d. 5/5 69.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die letzten Nachrichten von uns, kamen Dir durch Tante 
zu, - u. damals war Alles wohlauf, - u. Tante ist [insertion] auch [/insertion] entschieden 
mobiler wie seit langer Zeit, - macht Besuche, Spazirgänge
allerdings findet sie noch etwas dabei, - doch macht ihr das
Gehen viel weniger Beschwerden,  u. hoffe ich, daß wenn sie
in diesem Jahre noch einmal die Rosenheimer Cur gebraucht,
sie wieder ganz hergestellt werden wird. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei uns hingegen ging es seither weniger erfreulich; Robert 
war nämlich 4 Wochen bettlägrig, - u. zwar an der scheußlichen
Blatternkrankheit, sogenannten Varioliden, die gottlob in
leichtem Grade auftraten, - aber mich Tag u. Nacht
in Sorge sie auch zu bekommen ließen; Lotzbeck, unser
nunmehriger Arzt, - wandte zwar gleichfalls praeservatives
an, - Chlor in alle Zimmer, - Tag u. Nacht offene Fenster, - 
so wenig wie möglich durfte ich [insertion] in [/insertion] dem Krankenzimmer sein, -
u. zweimal mußten sowohl ich, als Bediente u. Magd
uns impfen lassen. - So kamen wir bis jetzt unge-
fährdet durch, - u. da Robert nun seit 10 Tagen wieder
ausgeht, - Bureau u. Tambosi besucht, - haben wir auch wohl 
nichts mehr zu befürchten. - Wie Robert in gesunden Tagen,  
ruhig ist so war er auch in seiner Krankheit, - klagte nie, - u. ertrug
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[postscript on top of page, written upside down] Heute ist unsrer armen Anna 
Geburtstag; am 30ten April der
theuren Mutter Geburtstag, war ich mit Tante draußen am
Grabe der theuren Eltern, - das nun in voller Blüthe prangt, - u. meine
stete Sorge, [insertion] es [/insertion] schön zu erhalten sein wird. - [/postscript on top of page, written upside down] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;die nun schon heftig an die Übersidelung nach Rosenheim 
denkt; sie wird wohl bis 20ten dahin abgehen, so daß 
Wetter dauernd schön bleibt; vorläufig beabsichtigt
sie bis Anfang Juli dort zu bleiben, u. so das Bad 
ihr gut thut, - will sie dann noch nach Heidelberg, 
Speier u. Kaiserslautern. - Sie wünscht, daß ich
sie auf letzterer Tour begleite, ich glaube aber kaum, daß 
das möglich sein wird, - da wir sehr sparen müssen, - 
da Roberts kleines Pferd, - allmählig unbrauchbar 
wird, u. bald durch ein neues ersetzt werden muß,
dann hat die Krankheit wieder viel gekostet, - u. auch
ich brauche jetzt hier eine Hamburger - Wassercur, -
da meine Erbrechungen, u. Kopfschmerzen sich wieder
häufiger eingestellt haben.  - Das Frühjahr äußert
eben immer einen nachtheiligen Einfluß auf mich. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun zu den Bekannten die Dich interessiren-
Frida Heintz schwelgt mit Gemahl seit 4 Wochen in
Paris, - wo sie [insertion] noch [/insertion] bis Juli zu bleiben, - gedenken, u. dann
nach 4 wöchentlichem Aufenthalt in der Pfalz erst
im September hierher rückkehren wollen. - Da wird
es dann Stoff zum Erzählen geben, u. ich sehe schon
in Gedanken wie die lebhafte Frau von mir 
Extase in die Andere erfüllt.- Frau Hagemann 
die den ganzen Winter sehr leidend war, ist doch
nun wieder so weit hergestellt, - daß sie manchen
Nachmittag bei Tante zubringen kann, - 
u. wird auch demnächst einen Landaufenthalt machen. -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1708">
        <src>https://germanletters.org/files/original/f4d03c7dd79be6ea3f2eed6eef99867e.jpg</src>
        <authentication>19c9e71a4c4bea1328d2795a12e24a0d</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="45697">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="45700">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alles mit großer Geduld, - obwohl die Krankheit eine sehr
peinliche sein muß. - Über mich, war förmliche Quarantaine
verhängt, - alle Bekannten mieden mein Haus, -
ich durfte zu Niemand, - u. führte ein sehr tristes
Leben; - gottlob ging die Sache doch rascher vorüber als man
anfangs glaubte, - u. ließ sehr wenig äußerliche Spuren 
bei Robert zurück u. körperlich fühlte er sich nun der Giftstoff 
heraußen, besser wie seit lange. - Auch meine Schwiegermutter 
ist seit 3 Wochen krank in Folge eines Falles aus einer Droschke,
der eine leichte Gehirnerschütterung nach sich zog die bei einer
älteren Frau immer besorgnißerregend ist. - Zu all' dem Leid nun
uns kam auch noch die Nachricht, daß Richard eine heftige
Unterleibsentzündung habe, - die ihn Wochenlang an's Bett 
fesselte, - [insertion] doch [/insertion] auch er ist nun wieder auf, - u. darf das schöne
Frühlingswetter zu kleinen Spazirgängen benutzen. - 
Ich war wenig gestimmt unter diesen Umständen Briefe zu
schreiben, - darum lieber Heinrich sage ich Dir auch heute erst
meinen u. Robert's besten Dank, - für den großen
Beitrag zu unsrer Wohnungsmiethe, der uns wieder einer 
auf uns lastenden Sorge enthob. - Wie [insertion] Du [/insertion] aus der beiliegenden
Nota ersiehst ergab der Wechsel 210 fl 16 kr es blieb also
ein Rest von 10 fl 16 kr für die Manz'sche Rechnung;
dieselbe, betrug nun wie Dir wohl Tante schon
geschrieben hat 20 fl 45 kr - u. hat den Mehrbetrag
als obige 10 fl 16 kr Tante vorgestreckt, - sohin Du
dieser 10 fl 29 kr schuldest. - Tante nun trägt mir
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;auf Dir zu sagen, - daß sie den Wechsel auf 785 frcs
richtig erhielt, - u. lege ich auch die betreffende Nota
bei; sie sagt sie wisse nun nicht habe sie mehr
empfangen als ihr gebühre oder nicht, - Du möchtest 
ihr doch im nächsten Briefe sagen, - wie es sich damit 
verhalte, - ob sie Dir nun oder Du ihr was schuldest. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hast Du nun wohl die Manz'schen Bücher u. Karten
erhalten? Zu der bestimmten Zeit, ließ ich sie durch
Manz an das Consulat nach Frankfurt schicken,
ein paar Tage darauf kam von dort die Nachricht sie
hätten keinen Auftrag, für Dich etwas in Empfang zu
nehmen; - [insertion] u. wolle man die Sachen zurück schicken [/insertion] ich bat nun Manz wieder zu schreiben, - man
möge sie liegen ließen, - bis Ordre käme, - seitdem
hörte ich nun nichts mehr.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So sehr erfreulich stets die Nachrichten über Fanny 's
u. Helenchens Befinden lauten, so betrübt es uns
doch recht, daß Du lieber Bruder wieder so von Kopfschmerz
heimgesucht bist; bitte, arbeite nicht zu viel, - strenge 
Dich nicht so an, - wir sehen ja hier, wie gut Dir Ruhe 
thut, - u. die bessere, beständigre Jahreszeit, - wirkt gewiß
lindernd auf Dich ein. - Die Photographie von Fanny 
als Kind; die Du mir neulich schicktest, ist herzig
nett, - u. ist nur zu wünschen, daß Helenchen, - 
sich ebenso auswächst. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die verschiedenen Krankheiten in der Familie abgerechnet
blieb sonst, seit ich Dir zuletzt schrieb, alles im alten Geleise;
Robert 's Bruder Oscar u. Emil sind nun in Augsburg 
in Garnison, - u. kommen alle paar Wochen mal flüchtig 
zum Besuche hierher. - Ich bringe viel Zeit bei Tante zu,
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1709">
        <src>https://germanletters.org/files/original/e36b0ced793b088eb41f943359641d9f.jpg</src>
        <authentication>25529f230e89e81e222e8e37d937625c</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="45969">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="45972">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Familie Bauer, geht Ende Mai auf 4 Wochen nach 
Marienbad, - Direktor [Kalb?] ist aber auf einer Reise im
Orient begriffen. - Großmutter Hilgard ist vorgestern 
in Folge eines heftigen Gallenleidens nach Karlsbad, -
so sagte Emilia, die mit Kindern hier mit Julius zusammen 
lebt, gestern Tante; eine genaue Adresse von unserer
Cousine Julie, - nun verehlichte Meuth Aufenthalt in Amerika 
wissen sie [insertion] auch [/insertion] nicht, [crossed out] sie glau [/crossed out] der Ort heiße Hartford, u. solle so wie
sie wissen unweit New-York's sein. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frau von Denis, unsre alte Bekannte, ist nach
Monatelangem, schlimmen Leiden, vor 14 Tagen gestorben, 
u. ist ihre Leiche nach Straßburg gebracht worden, wohin
auch Hr. v. Denis nun zu seinen Verwandten zieht. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Familien Fleschurz, Bosch,  Horn, Börmann,
Steinmetz, - Heintz,  etc sind wohlauf, - u. macht ein
großer Theil derselben schon sich zur Sommerfrische 
reisefertig. - Robert u. ich werden wohl in Ruhe hier bleiben,
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1710">
        <src>https://germanletters.org/files/original/93918018d90dc993d1e6c6f37a470740.jpg</src>
        <authentication>1b978aa0d303cdf5c88eef1f870dd985</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="46187">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="46190">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ersterer frühstens einige Wochen auf Inspektion gehen, u.
ich vielleicht auf ein paar Tage nach Starnberg zu
Schulze u. Marie Esebeck, - welche sich dort auf 4
Monate eingemiethet haben, - u. schon Ende dieses
Woche dort einrücken. - Rittmeister Schulze ist im
Augenblick hier, - fragt viel nach Euch, - wie die Bekannten 
überhaupt Alle, - u. läßt Euch herzlich grüßen. - 
Graf Tattenback, - heirathet Anfang August,- u. scheint
seine Braut sehr zu lieben, - sie ist auch ein nettes Geschöpf. -
Ich habe in diesem Winter wieder manch' neue nette Bekannt-
schaft gemacht, - u. komme nun auch mit der Familie von
[?] zusammen, die Fanny mal bei einem Kalb'schen
Souper kennen lernte, u. ihr gut gefielen. - doch nun Alles
berührt, - der Stoff zu Ende ist, schließe ich für heute, mit den
wärmsten Grüßen für Euch Alle, - daran sich Tante u.
Robert, innig anschließen. - Empfehle mich allen
Angehörigen, besonders Mr. Frank, sei nochmals des besten
Dankes für Deine Güte versichert, u. sei mit Helenchen u.
Fanny geküßt von Eurer Emma. -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9160">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, May 5, 1869</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9161">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9162">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9164">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9165">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9166">
                <text>1869-05-05</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9167">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9169">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9170">
                <text>Villard_0070</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9171">
                <text>Villard_1869-05-05</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9172">
                <text>Houghton MS Am 1322 (517)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9173">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9174">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38233">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59993">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, May 5, 1869.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77554">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="46240">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="46241">
                <text>100000</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="583" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1703">
        <src>https://germanletters.org/files/original/871a030ddaae50ab8081a7b0ee360719.jpg</src>
        <authentication>864d7d501d9a9b19aa5b11643d4c13b8</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44283">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44286">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München d. 22/2. 69.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder! 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausnahmsweise lange, sind wir dieses Mal ohne Nachrichten 
von Euch, - u. hoffen täglich, daß die Post uns Kunde von den
fernen Lieben bringen mögte, - doch bis jetzt, - harrten wir vergebens. - 
Hoffentlich, - ist es nichts Schlimmes was dieses Schweigen Deinerseits 
veranlaßte, - u. trägt vielleicht nur Deine Reise, - die sich mehr in die
Länge zog die Schuld daran. - Dein letzter Brief ist vom 5ten
Januar, du hattest damals noch nicht unsre vor [insertion] den [/insertion] Weihnachtsfeiertagen
geschriebenen Briefe,  u. Robert's möglichst genaue Zeichnung von
Tante's Wohnung. - Seitdem nun hat Dir Tante wieder
geschrieben, - u. Dir [insertion] wohl [/insertion] gesagt, - daß sie recht unwohl war;
einige Tage, sorgte ich mich sehr um sie, - wohl in Folge einer 
sich am offenen Fenster geholten Erkältung, - bekam sie
starkes Halsweh u. Fieber, u. mußte 8 Tage zu Bette liegen,
gottlob, half ihr Dktr. Lotzbeck doch bald wieder auf die Beine,
u. sie ist jetzt wieder so wohlauf, u. durch Richard's Besuch 
so heiter angeregt, - daß sie in den letzten 8 Tagen, wo
wir hier herrliches Frühlingswetter hatten, - mit uns
u. den 2 Hunden fleißig spaziren gefahren, hat sogar
einen Besuch bei Frida Heintz gemacht. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß ich ihr natürlich sehr viel Zeit widme, - u. sie in ihrem
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;uns die so gütig versprochene Zulage zu unsrer
Wohnungsmiethe, uns doch bis gegen den 18ten
April zukommen zu lassen; am 22ten ist das Ziel 
u. fällt in diesen schlimmen Monat auch die Steuer-
zahlung, - so daß ein verspätetes Eintreffen Deiner Hülfe 
uns große Verlegenheiten bereiten könnte. -  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Glaube mir lieber Bruder, - ich bettle nicht gern, - doch
wüßte ich wirklich nicht [insertion] wie [/insertion] fortbestehen ohne Deine gütige
Vorsorge; - möge der Himmel Dir's lohnen; unser theurer
Vater der herabsieht, - wie Du Dich seiner verwöhnten Kinder 
annimmst wird Dich segnen. - 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun Richard fort ist, - wird unser gewohntes Leben, 
wieder beginnen, - ich werde wieder meist bei Tante sein, 
u. auch wieder meine Bekannten u. Freunde mehr sehen, 
die ich in letzter Zeit ziemlich vernachläßigte;
so viel ich aber weiß, ist hier u. in der Pfalz alles
wohlauf;  nur von Kissel's hat Tante keine sehr
erfreulichen Nachrichten; Max soll zwar wieder außer 
Gefahr, aber immerhin körperlich sehr elend sein, -
u. der Vater Kissel soll sehr gedrückter Stimmung 
sein, woraus man schließt, daß auch die Geld-
verhältniße wieder auf unseren Füßen stehen.
Hr. v. Esebeck, war auf den Tod erkrankt, - ist jedoch 
wie mir ein gestriger Brief [?'s] sagte, - die gleich auf
die Hiobsbotschaft hin, von Frankfurt nach Zweibrücken eilte
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1704">
        <src>https://germanletters.org/files/original/0d5966a911eb283bd45c7e6d366942fc.jpg</src>
        <authentication>b52301bf8161bf19c95c90230b571c43</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44039">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44042">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unwohlsein bestens versorgte, brauche ich Dir wohl nicht 
zu versichern. - für uns alle, war der am 23ten Januar 
doch hier erfolgte Besuch Richard's, - der anfänglich auf
14 Tage festgesetzt war u. dann sich hinaus zog bis heute, wo
er uns verließ, - eine große Freude; er ist so liebenswürdig,
so heiter, - im Hause ein so belebendes Element, - dazu
gegen mich von einer solchen génerosité, daß ich ihn
wirklich nicht anders als von ganzem Herzen lieben 
kann, - u. bis die erste Zeit vorüber, - ihn schwer vermissen
werde; er läßt Dir sagen, von Lautern aus, würde er
Euch schreiben in München sei die Zeit dazu zu karg zuge-
messen. - Da Richard gerade noch zum Ende des
Carnevals hierherkam, - wir Alle etwas tanzlustig waren,
so ließen wir uns verführen 2 größere Bälle mit zu
machen, wo wir tüchtig tanzten, - u. über alle Maßen 
vergnügt waren. - Im Theater, war ich seit Jahren
nicht so viel, wie in diesen letzten 4 Wochen, - Richard 
wollte nie ohne mich hinein gehen, - u. ich nahm seine
Großmuth, da ich sah, wie gerne er sie übte, dankbar an. -
Der ganze Aufenthalt Richards, war durch das köstlichste 
Wetter begünstigt, - die Maximilianstraße wimmelte
von Spazirgängern; wir haben Tage, wie sonst im Mai, 
seit Wochen weder Regen noch Schnee immer Sonnenschein, -
u. die Bäume u. Sträucher fangen schon mächtig zu
sproßen an, doch ich fürchte das ist sehr verfrüht, - denn
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;gewiß, folgt auf den schönen Februar ein um so kälterer
März. - Robert, war in der letzten Woche, 5 Tage in
Dienstgeschäften in Augsburg u. auf dem Lechfelde;
an ersterem Orte, ist seit 14 Tagen Schwager Oscar mit
Familie ansäßig; der alle 3 Jahre Stattfindende Wechsel 
im Generalstabe, traf in diesem Jahre, - u. [crossed out] Robert [/crossed out] Oscar 
führte das Loos nach Augsburg, - wo sie sich aber gar 
nicht behagen, - besonders Auguste, - die noch nie in
einer [insertion] andren [/insertion] Stadt als München lebte. - Unsere Verwandtschaft
hier, ist dadurch etwas zusammengeschmolzen; ich hoffe aber
immer noch auf den angenehmen Zuwachs meines Schwagers 
Emil, - dessen Versetzung in den Generalstab, noch immer 
in der Schwebe ist, - u. der entweder hierher kommt, oder 
seine Eskadron in Augsburg übernimmt.  -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit meinem Reiten, - will es gar nichts rechtes mehr
werden, - obwohl meine Gesundheit trotz aller Exzessen
so gut ist wie seit Jahren nicht, was also kein Hinderniß
wäre; aber unsere Pferde sind abwechselnd krank,
u. namentlich das kleine, mahnt täglich an seinen
Verkauf zu denken; doch müssen wir damit noch 
warten, - bis das andre ganz abgezahlt ist, was erst
im Mai der Fall sein wird; - mir bangt entsetzlich
vor dieser Ausgabe; ein Militair ist ein theures Ding, -
so wenig Einnahme u. so viel äußerer Glanz
wird doch verlangt. - Bei dieser Gelegenheit, nimm
es mir nicht übel lieber Bruder wenn ich Dich bitte,
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1705">
        <src>https://germanletters.org/files/original/bd80a5e75e2a76d6e1c7c215ae0864fc.jpg</src>
        <authentication>2c75f80771f2ba48df4a1b838aedfc68</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44763">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44766">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;auch wieder auf der Besserung. - Sie schreibt auch, daß
in Zweibrücken alles beim Alten sei, - u. sie es immer
langweiliger finde u. sich nachgrade auch fremd dort
fühle; wie würde ich, dann erst einen Unterschied 
fühlen, - nachdem ich so lange Zeit nicht mehr in
der alten Heimath war. - Doch da muß ich Dir was
erzählen. - Vor mehreren Wochen, ging ich mit Robert   
auf der Maximilianstraße, als eine alte Bürgersfrau
stehen blieb u. uns so auffallend anstaunte, - daß wir
aufmerksam wurden, - u. in ihr dann auch die Frau 
des Casino [?] erkannten, - die nun hier bei
ihrer Tochter Bettchen, die gut verheirathet ist lebt;
natürlich sprachen wir sie an, - u. sie freute sich kindisch
sagte auch gleich; ach was haben die Zweibrücker für 
eine Freude gehabt, wie der Herr Heinrich kam u.
alle so freundlich aufsuchte." - Sie selbst gefällt sich 
aber hier gar nicht hat sehr Heinrich Heimweh nach Zwbr.; was ich
auch so natürlich finde, - ihr Mann sagte sie sei voriges
Jahr gestorben,  - das Casino in andren Händen u. nahe
daran elend zu Grunde zu gehen. -  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich erzähle Dir das, weil ich weiß wie sehr Du Dich für 
alle Pfälzer détail's interessirst. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neues giebt es hier gar nichts, nur hat man einen
großen Jammer, daß Frl. Mallinger's Stimme,  - in Folge
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[ page 8, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Tante, Richard u. Robert  tausend Grüße an Alle,
natürlich deßgleichen auch von mir, - u. besonders 
noch der Kleinen u. Kleinsten innigen Kuß
von Eurer Emma. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch von den Xylander'schen Familien [?]
alles Schöne; das kleine Mädchen meiner Schwägerin 
Anna, wird recht nett u. ist nur fast zu lebhaft
für ein Mädchen.  -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1706">
        <src>https://germanletters.org/files/original/1d4e3c1015272b682571c01b6fc05726.jpg</src>
        <authentication>b13d6cf37a30a0f384650ed412188580</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44723">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="44726">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;längeren Unwohlsein's so schwach geworden, - daß sie nur 
noch in kleineren Rollen auftreten kann; doch reißt 
sie darin noch immer alles hin, - u. ertönt stets
riesiger Aplaus. - Nun die Carneval zu Ende, 
treten die Conzerte wieder in erste Linie, u. ist
Frida da, nur Musik Enthusiastin; - wie geht es
denn bei der Kleinen mit der Musik? erlaubt die 
aller Kleinste der Maman noch diesen Genuß, oder
nimmt sie ihre Zeit ganz in Anspruch?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich dachte Ihr schickt uns nun bald wieder Photographien
von dem kleinen Nichtchen, - das ja jetzt schon ganz
manirlich sein muß? Daß wir viel in Gedanken 
bei Euch sind, - brauche ich Euch wohl nicht zu sagen, -
u. tief beklagen wir immer, daß eine so große 
Entfernung uns trennt. - Die Bekannten fragen 
stets nach Euch, Esebecks in allen Briefen, 
selbst hier in den Kaufläden, - hat man mich schon 
gefragt, wie es wohl der reizenden jungen Frau ergangen
sei, - namentlich bei Kaisenberg  wo Fanny die
Kindersachen machen ließ fragt man stets nach ihr, - 
u. ich freue mich, stets nur Gutes von ihr u. dem
Kinde berichten zu können. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß Dir Deine neue Beschäftigung so zusagt ist uns
eine große Beruhigung, u. hoffen wir, daß dies
dauernd der Fall sein möge; Fanny freilich, wird
Dich ungern so viel entbehren, - doch hat sie ja mit
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 7, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kind u. Mutter so viel Beschäftigung, daß ihr gewiß
nie die Zeit lange wird. - Respekt, vor Mr. Frank,
daß er sich schon einer so hübschen Stellung erfreut, -
mit meinen besten Grüßen bitte ich ihm meine
Glückwünsche dazu zu sagen. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Euren Briefen nach, hat sich der Winter bei Euch viel 
schlimmer angelaßen als bei uns, - u. ist es mir ein
Zeichen wie viel besser Deine Gesundheit doch
geworden sein muß, - daß Du doch wenig von 
Erkältungen zu leiden hast. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein nächster mit Spannung erwarteter Brief, erzählt 
uns wohl von Deiner Reise; so viel Anregendes,
neues bringen Deine Briefe, - bei uns bewegt
sich das Leben stets in so gleichförmigen, ruhigen
Verhältnißen, - u. wenig läßt sich berichten. - 
Die von Dir gewünschten Bücher aus der Manz'schen
Buchhandlung liegen bei uns; was sie kosten, 
theilte ich Dir schon im letzten Briefe mit. -  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und somit alles erzählt, - ziemlich alles, Dich
interessirende berührt ist, - schließe ich für heute
mit der Versicherung,  daß bei uns alles wohlauf ist,
u. wir nur hoffen wollen, daß es so bleibt -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9145">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, February 22, 1869</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9146">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9147">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9149">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9150">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9151">
                <text>1869-02-22</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9152">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9154">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9155">
                <text>Villard_0069</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9156">
                <text>Villard_1869-02-22</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9157">
                <text>Houghton MS Am 1322 (516)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9158">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9159">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38232">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59992">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, February 22, 1869.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77553">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="44764">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="44765">
                <text>100000</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="582" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1701">
        <src>https://germanletters.org/files/original/b5a76c8954658643c0fced06d6073814.jpg</src>
        <authentication>adab07954e17632ca03b4ef1e5d1313d</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="43519">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="43522">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München, d. 1/1 69.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein theurer Bruder!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den ersten Tag im neuen Jahre will ich benützen um Dir 
vor Allem für Deine mir wieder bewiesene große Güte 
zu danken; durch das beträchtliche Geldgeschenk, - hast Du mir
eine große Erleichterung gewährt, - in dem Du mich
in den Stand gesetzt, - meine Toilette wieder sehr aufzufrischen,
u. Andren zu Weihnachten Freude zu bereiten.  -
Namentlich mein Mann, hatte durch neue, im Generalstab 
eingeführte Kopfbedeckung, - Helm, - statt des Hutes, -
etc., wieder manch unvorhergesehene Ausgabe, -
die ich ihm dann durch Deine Hülfe mit tragen helfen 
konnte. - Weihnachten,  das Christfest, selbst, feierten
wir natürlich wieder bei Tante; die Hoffnung Richard hier zu haben,
wurde leider wieder vereitelt, da er durch Unwohlsein,  wie er 
schreibt, abgehalten war; - daß trübte uns das Christfest, u.
um nicht die Lücken die in unserm Familienkreise bestehen, 
gar so schmerzlich zu empfinden, - hatten wir Frida mit [?]
zu kommen gebeten, - u. Erstere mit ihrem unverwüstlichen 
Humor, - belebte uns alle so, - daß wir bis gegen 11 Uhr 
sehr vergnügt zusammen waren. - Tante, war durch ihre Geschenke
scheinbar sehr erfreut; Richard hatte ihr Rohrstühle, u. einen
Überzug über einen älteren Fauteuil geschenkt, - von uns
bekam sie, - ein bronzenes Regenschirmgestell, - 1 Thee[?],
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Robert, war nicht sehr angenehm überrascht, - bei seinem kleinen Neffen 
Pathenstelle vertreten zu müssen, - u. war sehr froh als der förmliche
Akt glücklich vorüber war. - Meiner Schwägerin Anna u. ihrem
Töchterchen geht es gut, wie überhaupt der ganzen Familie Xylander.
Du hast mich mit dem Auftrage an "Manz" in eine hübsche Verlegenheit 
gebracht, - in dem vorletzten Briefe, in dem Du schreibst, "trage beiliegenden
Zettel zu Manz", lag ein gedruckter englischer Zettel, - natürlich 
mußte ich glauben, - der sei's ich selbst u. auch Robert kennen ja nicht
englisch; ich trug ihn also hin, - worauf Herr Manz mir ihn lachend
übersetzte; - es war das eine Warnung an das Publikum sich bei
den Vorlesungen ruhiger zu verhalten oder was dgl; - beschämt ging
ich von dannen, - Du hattest offenbar aus Versehen, diesen Zettel 
vom Schreibtische erwischt, - statt des andren; gestern nun trug ich den
richtigen zu Manz, worauf der 2 Bände sandte, betitelt 
[crossed out] Kämpfe des Österreichischen [?] [/crossed out] [insertion] Kämpfe [/insertion] im Jahre 1866", - u. die Rechnung 
im Betrage von 9 fl 36 kr, liegt bei. - Was soll nun mit den
Büchern geschehen? Du sagst darüber nichts. - Die guten Nachrichten 
von Euch, beglücken uns immer sehr, - u. namentlich, daß es Dir so gut 
geht, u. Du in Deiner neuen Stellung so zufrieden bist; u. die Aussicht 
Dich in nicht gar ferner Zeit wieder zu sehen ist gar freundlich. -
Wird denn dann Fanny u. die aller Kleinste mit kommen?
Ihr schreibt so wenig von Mr. Frank, was treibt der denn, - was
macht seine Liebe? - Die Bekannten fragen immer sehr nach Euch, -
u. namentlich Frida hat das lebhafteste Interesse; - sie mußte Robert,
Fanny's englischen Satz übersetzen. - Von ihm u. mir Euch u. Euren
lieben Angehörigen nur Alles Schöne; unsere Gedanken sind viel bei Euch, 
u. senden wir Euch für das Jahr 69 die wärmsten Wünsche, daß Euer Glück 
u. Wohlleben so fort gedeihen möge. - Dir, Fanny u. der kleinen Nichte 
herzlichen Kuß, u. noch mehr herzlichen Dank für Deine große Güte, von Deiner
Emma.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[postscript, page 1, written upside down] Die Photographien Helenchens, - sind für ein so kleines Ding, sehr gut aus-
gefallen, - u. geben einen Begriff, von der Größe ihrer Augen, - ich denke
in einiger Zeit, laßt Ihr sie wieder machen, - u. schickt uns dann wieder Proben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle weitren Nachrichten,  namentlich von
der Pfalz, wird Euch Tante zu Wissen thun.
Laßt bald wieder von
Euch hören. - Richard hat uns
Hoffnung gemacht ihn noch im Januar hier zu sehen. [/postscript, page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1702">
        <src>https://germanletters.org/files/original/2638115cb87c96b4b422ca7650813aee.jpg</src>
        <authentication>b20f62eb68c80d991477f85e1da780ad</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="43547">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="43550">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rahmkanne, - u. verschiedene Arbeiten meiner Hände, die
ihr nöthig waren. - Auch Frida, hat Tante, reizende 
Arbeiten gemacht. - Ich hatte Robert, den neuen Helm 
geschenkt, - 1 paar Stallhalfter, eine Mappe u. Visitenkarten.
Von Tante erhielt er 6 Flaschen Champagner. - Richard, schenkte
mir ein grauseidenes Kleid, - Tante 50 fl, - von Robert erhielt 
ich 2 Dutzend Crystallgläser u. 3 Caraffen dazu, so wie eine sehr schöne
Bluse. - Ich würde überaus reich beschenkt, - u. ist es mir nun 
möglich der Lust in der Carneval 1 oder den andren Ball mit
zu machen zu fröhnen, - da ich mir von dem mir geschenkten Gelde
die Toilette bestreiten kann. - Und meine Gesundheit ist
gottlob so ordentlich im Stande, - daß ich mir schon was zutrauen
darf. - Das erste Neujahr,  so lange ich denken kann, - ohne
Doktor-Rechnung, - das ist eine große Beruhigung, - u.
ich denke so soll es auch fort bleiben. - den gestrigen Sylvester-
abend, haben wir wieder ganz stille bei Tante verbracht, - u. auch
heute Abend, werden wir dort sein; - Tante fühlt sich immer
behaglicher in ihrer Wohnung m - u. der äußerst milde Winter 
den wir bis jetzt hatten, - kommt ihr darin sehr zu Statten,
denn sie braucht sehr wenig zu heizen, - was bei dem theuren
Brennmaterial hier, von großem Belange ist. - Im November,
hatten wir Schnee u. Eis, - doch seit dem 20ten jenes Monats
bis heute, - ganz mildes Wetter,- sehr viel Regen, ein
Schmutz in den Straßen der fabelhaft ist, - doch die Luft sehr
angenehm, - ganz, als wäre man in einem südlichen Clima.
Mitte November  kam Emil von Würzburg hierher zum Besuche, u.
haben wir Beide uns sehr aneinander attachirt, - u. sehr angenehme Tage 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zusammen verbracht; - in kurzer Zeit wird Emil ganz hierher 
kommen, - da er eine sehr gute Prüfung für den Generalstab machte,
und als 3ter Xylander, nun diesem zugetheilt werden soll. -
Ich freue mich sehr ob seiner Übersidelung hierher, - da er ein zu netter
Mensch ist. Seit einigen Wochen ist er verlobt, mit einer Engländerin
die seit Jahren mit ihrer Familie in Nürnberg lebt, - u. für die er 
schon lange Interesse fühlt; sie ist der Photographie nach wunderschön
heißt Rosa Logan, - eine ganze Welddame, nach allem was 
ich höre, u. Emil schrecklich in sie verliebt. - Wann sie heirathen
ist noch ungewiß. - Auch Graf Tattenback, bat mich Euch mit-
zutheilen, daß er sich am Chrystabend verlobt hat, mit der 21jährigen
Gräfin,  Mathilde Rechberg; - obwohl die Braut keine [insertion] äußere [/insertion] Schönheit besitzt
als den Reiz der Jugend, ist Tattenback doch sehr glücklich,  - da sie 
ein vortrefflich erzogenes Mädchen ist, - u. aus einer Familie die ob
ihres schönen Zusammenlebens hier überall als Muster dient. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im August, wird seine Hochzeit sein; ich sehe ihn natürlich 
nun viel weniger da er all' seine freie Zeit, der Braut
widmet. - Ferdinand Petri, hat mich nun endlich vor
einigen Wochen besucht, ohne mich zu treffen, - ich will ihn
nun ein Mal zu Tische einladen. - Rittmeister Schulze mit
Familie u. Marie Esebek, leben [?] diesen Winter in Frankfurt 
im Brüssler Hof; - bis Ostern,  wollen sie dort bleiben, - dann 
einige Wochen nach Zweibrücken gehen, - dann für den ganzen 
Sommer, sich am Starnberger See niederlaßen, - u. wo sie nächsten 
Herbst ihren ständigen Wohnsitz aufschlagen, wissen sie jetzt selbst 
noch nicht. - Mein Schwager Oscar, hat seit 14 Tagen, einen 3ten Sohn,
Gustl gebar in Zeit von 11 Monaten - 2 Kinder, -  sieht aber auch elend aus.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[postscript, margin] Gerade am Schluße meines Briefes kam der Deine an Richard den ich ihm nun morgen zu schicken
werde; ich [bräuchte?] gleich die neue Adresse. [/postscript, margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9130">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, January 1, 1869</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9131">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9132">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9134">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9135">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9136">
                <text>1869-01-01</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9137">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9139">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9140">
                <text>Villard_0068</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9141">
                <text>Villard_1869-01-01</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9142">
                <text>Houghton MS Am 1322 (516)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9143">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9144">
                <text>2</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38231">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59991">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, January 1, 1869.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77552">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="43548">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="43549">
                <text>100000</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="581" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1697" order="1">
        <src>https://germanletters.org/files/original/12ec9e5aa6d8b4d1d221c82945d64de7.jpg</src>
        <authentication>8d6d00962319a3f33da0eb6aa338b654</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="211136">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="211139">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München, d. 27/8. 68.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[four lines, written upside down] Zugleich mit Richard war Max Kissel
der im Lande ist, 8 Tage hier, u. viel mit uns
zusammen; er sieht gut aus, - scheint mir aber nach allem, - noch immer daraus
sehr Schwindler  zu sein. [/four lines, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um mir nicht wieder Vorwürfe, des zu seltenen Schreibens
zuzuziehen, - wollte ich schon Mitte des Mts. Dir wieder   [footnote: Mts = Monats]
Nachricht geben, - da schickte mir aber Tante einen Brief von
Dir; der uns sagte, - daß wir stündlich einen neuen Beweis
Deiner Güte in Gestalt von Geld zur Tilgung der Miethe, - erwarten
können, - u. da ich Dir dann doch gleich den Erhalt anzeigen 
wollte, - wartete ich &lt;s&gt;damit&lt;/s&gt; ich mit dem Schreiben; gestern nun kam
der Inhaltsreiche Brief, - Robert setzte den Wechsel gleich bei
Froehlich in Geld um, - u. erhielt die genaue Summe von
200 fl, - die auch bereits in die Hände unsrer Hausherrn
gelangt sind. - Wir sagen Dir innigsten Dank,  - denn ohne
Deine Güte, - hätten wir uns sonst in Schulden stecken
müssen, - u. Du batest mich ja so sehr keine fremde
Hülfe außer Dir in Anspruch zu nähmen u. wahrlich der
Entschluß dazu, wäre auch nicht leicht gewesen, - 
u. wir sind Dir doppelt dankbar; da ich nun  gerade bei Geldsachen
bin, - muß ich Dir auch mittheilen, daß Richard allerdings die
Rechnung bei Hess bezahlt als er neulich hier war, - daß 
dieselbe jedoch, statt 201 fl 18k wie ich Dir damals schrieb, -  [footnote: fl =Florin, k = Kreuzer]
auf 208 fl 12k kam, - Hess hatte vergessen Dir &lt;s&gt;di&lt;/s&gt; einen Posten 
aufzuschreiben, den ich mir auch genau erinnere, daß er nach
Deiner Rückkehr von Italien, wo Du ganz zerißen ankamst,
gemacht wurde; - laut Rechnung die ich quittiert in Händen 
habe, u. deßhalb Dir auch nicht beilege, - da sie ohnehin den Brief
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;wo wir äußerst vergnügt zusammen waren, - was er Euch nun
wohl geschrieben haben wird, - kann nicht zum Umzuge kommen,
dafür soll er uns aber denke ich in Nachrichten entschädigen.  -
Robert u. ich werden natürlich Tante so viel als möglich 
alle Mühen abnehmen, - auch Frau Hagemann u. Frida
boten ihre Hülfe an, - u. so wird die Sache leichter gehen als
man denkt. - ich machte Tante den Vorschlag,  - mir wie voriges
Jahr,  Alles zu überlaßen, - u. erst hierher zu kommen, wenn
sie gleich in die neue Wohnung kann, - sie war aber noch 
unentschieden was thun. - Mein edler Gatte hat in den
letzten Monaten furchtbar viel zu thun, - u. ist kaum ein
paar Stunden zu Hause; die Herbstwaffenübungen
nehmen seine ganze Zeit in Anspruch, da er selbst die großen
Manöver alle dirigiren muß wovon eines 3 Tage
dauert u. auch Truppen von auswärts zugezogen
werden; die Geschäfte dauern bis 1ten Oktober, - wo der
größte Theil der Mannschaft in Urlaub geht, u. für die
Garnisonen der Winterschlaf beginnt; - in der letzten Woche
war Robert 6 Tage mit [roman:] Gelt. v. d. Tann [/roman] auf Inspektion in
Landshut u. Freising; u. am 4ten Oktober geht er in
der selben affaire auf 14 Tage nach Passau, Burghausen  
u. Reichenhall. - Ich bin sohin sehr viel allein, sehr viel
auf mich selbst angewiesen, - u. das wäre für mich traurig  
wenn ich mich nicht stets so gut zu beschäftigen wüßte,
daß mir keine Stunde lang wird; mit dem kälter werden
der Tage, - habe ich auch wieder mit dem Reiten begonnen, -
u. da Robert wenig Zeit hat mich zu begleiten,  -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1698" order="2">
        <src>https://germanletters.org/files/original/51597e043493929664cd2df24efb6c06.jpg</src>
        <authentication>52b57118d078941a954a617e017075b3</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="215598">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="215602">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;wohl zu sehr vertheuern würde, - lautet der Posten:
am 8ten Mai 1 Rock neu füttern u. 6 Knöpfe - 3 fl 48 kr
1 Paletot neu Einfaßen, neun Handbesätze 6 Knöpfe &lt;u&gt;3 fl 6 kr&lt;/u&gt;
6 fl 64.     [footnote:  the sum 6 fl 64.  belongs under the underlined 3 fl 6 kr]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und schuldest sohin Richard, da Du ihm wie er mir sagte nur
200 fl übermittelt, - 8 fl 12 kr. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun zu was Anderem. - Die guten, vergnügten
Nachrichten von Dir u. Deiner Familie, - gereichen
uns natürlich immer sehr zur Freude u. Beruhigung, -
u. wir können nur beklagen, das Gedeihen der kleinen
Héléne nicht mit eignen Augen schauen zu können;
Der Gedanke Fanny's die allerliebste bald photographieren
zu lassen, - ist sehr lieb, - u. wir hoffen nicht allzu lange
auf dieses Abbild warten zu müssen, - um es dann
dem Bildchen der leider verstorbenen ersten Nichte, zur
Seite plaçiren zu können; - die Bekannten interessiren
sich alle sehr für Euer Elternglück u. namentlich Frida
will immer selbst lesen was Ihr von dem Wunderkinde
geschrieben. - Nun ist das kleine Ding nun schon bald 
ein Vierteljahr alt, - u. die größte Schattenseite für Fanny die
den Schlaf so liebte, - die nächtliche Unruhe, wird sich mehr u.
mehr mindern; ich möchte die kleine dick backige sehen, -
wie sie im Hause herum wirthschaftet, - das Kind wartet, -
ein ganz klares Bild wie sie sich dabei ausnehmen wird,
kann ich mir nicht machen, - trotzdem ich sie mir oft vergegenwärtige
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am angenehmsten berührt uns der stete Ausspruch Deiner
Briefe, daß Deine Gesundheit so befriedigend, u. daß 
Du Dich so glücklich fühlst in Deinem Familienleben;
Die Beruhigung die wir daran finden, - erleichtert 
uns die Trennung, - u. die wirklich sehr lieben häufigen
Briefe,  - machen auch die große Entfernung die uns
trennt, - weniger schmerzlich. - Wenn Tante nun wieder  
hier ist, bekommt Ihr gewiß auch jeden Monat regel=
mäßig Nachricht, - dieses unstäte Leben das der Sommer 
mit sich bringt, - wirkt auch beeinträchtigend auf die [illegible]=
handlung; - u. ich schrieb doch Tante regelmäßig alle 6. Tage [insertion:] was mir viel Zeit raubte [/insertion],
wenn sie auch mir kaum auf 3 Briefe antwortete; sie wird
eben älter u. bequemer. - Sie ist nun 4 Monate in R., u. wie
sie in allen Briefen schreibt wenig mit dem Resultate der
Cur zufrieden; ich hoffe auf die Nachkur, - u. denke wenn 
sie hübsch u. bequem wohnt, - in so amüsanter Lage, findet
sie auch, - falls sie den Winter über nicht ausgehen darf, das
weniger schrecklich. -  Sie sagte in ihrem letzten Briefe, -
sie würde Dir dieser Tage schreiben, - u. hatte vor noch 14 Tage 
draußen zu bleiben,  - da bei uns dieses Jahr der Herbst so
wunderbar schön ist, - wä&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;ret Ihr die 3 letzten Monate hier
gewesen, - wo wir anhaltend herrliches Wetter hatten, 
Ihr hättet gewiß nichts mehr über unser Klima gesagt. -
Ich schrieb nun gestern Tante, - daß sie im Laufe dieser Woche 
heim kommen soll, - da sie jedenfalls bis nächsten Sonntag 
ihre jetzige Wohnung geräumt haben muß; Richard 
der uns erst vor 14 Tagen verließ nachdem er 3 Wochen hier war, -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1700" order="3">
        <src>https://germanletters.org/files/original/eaa2866a99517940d68a716694fba1f0.jpg</src>
        <authentication>5d03eb3d3500dd7c844da7c8eeb07b9a</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="211111">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="211115">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;nehme ich öfter Bekannte in Anspruch, reite auch öfters das Pferd
eines befreundeten Offizirs, - da unser kleines Pferd, seit
Monaten nicht recht in der Reihe ist, - u. jedenfalls im 
Frühjahr verkauft werden muß, - das giebt auch wieder eine
böse Aufgabe, - denn die Pferde sind jetzt sehr theuer, - u. Robert 
braucht schon ein gut gerittenes Pferd. - Die Bekannten sind
nun ziemlich vom Lande zurück gekehrt, - in keiner Familie 
hat sich besonderes ereignet, - nur die Familie [roman:] Heintz [/roman] hat den
Tod des Präsidenten zu beklagen der hier, während seine ganze 
Familie am Starnberger See war, - vor 4 Wochen plötzlich am
Schlage starb; - er war einige Jahre älter wie unser theurer Vater, -
u. die im Leben so guten Freunde, - folgten sich im Tode so bald
nach; - Heintz hat ein großes Vermögen hinterlaßen; - die
Kinder waren alle hier, - Otto's Fußleiden ist noch immer schlimm.
&lt;s&gt;dan&lt;/s&gt; durch den Wechsel der Artillerie, - kam vor 4 Wochen, Ferdinand 
[roman:] Petri [/roman] hierher, ein ganz stattlicher Oberlieutenant, - ich sah ihn neulich
in einem Garten,  - erkannte ihn gleich u. freute mich so ihn zu
sehen, daß ich [roman:] Robert [/roman] bat, Ihn zu mir zu holen; - er begrüßte 
mich sehr herzlich, frug gleich nach Dir, - wo ich wohne, - er
wolle mich besuchen, - seitdem sind über 3 Wochen verfloßen,
u. ich sah ihn nicht, weßhalb ich vermuthe, daß er seine alte
Schüchternheit Damen gegenüber noch nicht abgelegt 
hat; er wohnt nicht weit von mir, u. sehe ich ihn sehr
oft vorüber gehen. - Seine Schwester Julia jetzige Frau 
[roman:] Werner  [/roman], - war sehr leidend an den Folgen einer [roman:] Fausse-couche [/roman], 
jetzt geht es aber wieder besser; Alexandrine war in
Kissingen im Bade. -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1699" order="4">
        <src>https://germanletters.org/files/original/c97edd67792888435871082c2968b4cc.jpg</src>
        <authentication>6f08af6c5dd3f7f7b6b26a22a6f68ede</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="213248">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="213252">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denke nur, daß Rittmeister Schulze seit 9 Wochen an einem sehr
heftigen Kopfleiden liegt; - u. man sehr besorgt um ihn ist;
er gebrauchte die Cur in Kissingen die ihm scheint's schlecht bekam,
u. Marie schrieb mir gestern, - daß es [insertion:] zwar [/insertion] langsam besser gehe, - aber
noch viel zu besorgen sei, - u. er jedenfalls den Winter in ein
mildes Clima müsste; - von andrer Seite höre ich, er soll unglück-
lich spekulirt u. so viel Vermögen eingebüßt haben, [insertion:] was ihn so wird niedergeschmettert habe [/insertion] jedenfalls 
ist auffallend, - daß er rasch seine Pferde u. Equipagen 
veräußerte. - Tante hat Dir vielleicht von der Verlobung unseres
[roman:] St. Johanner [/roman] Cusinchen's Julie mit ein Hr. [?:] Manth [/?] aus Kaisers=
lautern, - der jetzt Bildhauer in [roman:] Conecticut [/roman] ist, - geschrieben,  -
Onkel Otto scheint mit der Partie zufrieden u. ich bin froh, daß 
er nun 2 Töchter versorgt hat; sonst höre ich von den Pfälzer 
Verwandten gar nichts, - u. Julius sah ich in Wochen nicht. -
Ich habe ziemlich still u. einförmig u. Richards Besuch hier,
wodurch ich doch etwas in Theater u. dgl. kam, war mir ein
wahrer Genuß, Gf. [=Graf] [roman:] Tattenback [/roman] kommt noch viel zu uns u. sendet
Euch Grüße; außerdem komme ich viel mit [roman:] Fleschurz [/roman] zusammen,
auch zu Bauer's, - es ist darin keine Änderung in meinem 
Bekanntenkreis vorgegangen; heute kommt auch wieder meine
Schwiegermutter u. Schwägrinnen nach &lt;s&gt;wöchentlicher&lt;/s&gt; [insertion:] monatlicher [/insertion] Abwesen=
heit zurück; Oscar's Frau, erwartet schon wieder ein Kind, -
nachdem das andre erst 3/4 Jahr alt ist, - u. sieht elend aus. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun genug  des Plauderns Ihr Lieben; Stoff u. Papier ist
zu Ende, u. heute seid Ihr gewiß zufrieden mit mir. -
Schreibt auch bald wieder; die herzlichsten Grüße von Robert 
u. mir, - Euch Beiden u. Euren lieben Angehörigen besonders [roman:] Mr.
Frank [/roman] u. der allerkleinsten einen tüchtigen Kuß von ihrer Tante Emma.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9115">
                <text>Emma Hilgard von Xylander to Henry Villard, August 27, 1868</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9116">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9117">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9119">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9120">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9121">
                <text>1868-08-27</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9122">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9124">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9125">
                <text>Villard_0067</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9126">
                <text>Villard_1868-08-27</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9127">
                <text>Houghton MS Am 1322 (516)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9128">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9129">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38230">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59990">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, August 27, 1868.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77551">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="215599">
                <text>75</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="215600">
                <text>25</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="215601">
                <text>100075</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="224850">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;München, d. 27/8. 68.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[top-margin, written upside down] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugleich mit Richard war Max Kissel der im Lande ist, 8 Tage hier, u. viel mit uns zusammen; er sieht gut aus, - scheint mir aber nach allem, - noch immer daraus sehr Schwindler zu sein.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mein lieber Bruder!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Um mir nicht wieder Vorwürfe, des zu seltenen Schreibens zuzuziehen, - wollte ich schon Mitte des Mts.* Dir wieder Nachricht geben, - da schickte mir aber Tante einen Brief von Dir; der uns sagte, - daß wir stündlich einen neuen Beweis Deiner Güte in Gestalt von Geld zur Tilgung der Miethe, - erwarten können, - u. da ich Dir dann doch gleich den Erhalt anzeigen wollte, - wartete ich &lt;s&gt;damit&lt;/s&gt; ich mit dem Schreiben; gestern nun kam der Inhaltsreiche Brief, - Robert setzte den Wechsel gleich bei Froehlich in Geld um, - u. erhielt die genaue Summe von 200 fl, - die auch bereits in die Hände unsrer Hausherrn gelangt sind. - Wir sagen Dir innigsten Dank, - denn ohne Deine Güte, - hätten wir uns sonst in Schulden stecken müssen, - u. Du batest mich ja so sehr keine fremde Hülfe außer Dir in Anspruch zu nähmen u. wahrlich der Entschluß dazu, wäre auch nicht leicht gewesen, - u. wir sind Dir doppelt dankbar; da ich nun gerade bei Geldsachen bin, - muß ich Dir auch mittheilen, daß Richard allerdings die Rechnung bei Hess bezahlt als er neulich hier war, - daß dieselbe jedoch, statt 201 fl 18k* wie ich Dir damals schrieb, -&amp;nbsp; auf 208 fl 12k kam, - Hess hatte vergessen Dir &lt;s&gt;di&lt;/s&gt; einen Posten aufzuschreiben, den ich mir auch genau erinnere, daß er nach Deiner Rückkehr von Italien, wo Du ganz zerißen ankamst, gemacht wurde; - laut Rechnung die ich quittiert in Händen habe, u. deßhalb Dir auch nicht beilege, - da sie ohnehin den Brief&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;wohl zu sehr vertheuern würde, - lautet der Posten: am 8ten Mai 1 Rock neu füttern u. 6 Knöpfe - 3 fl 48 kr 1 Paletot neu Einfaßen, neun Handbesätze 6 Knöpfe &lt;u&gt;3 fl 6 kr&lt;/u&gt; 6 fl 64.*&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Und schuldest sohin Richard, da Du ihm wie er mir sagte nur 200 fl übermittelt, - 8 fl 12 kr. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Doch nun zu was Anderem. - Die guten, vergnügten Nachrichten von Dir u. Deiner Familie, - gereichen uns natürlich immer sehr zur Freude u. Beruhigung, - u. wir können nur beklagen, das Gedeihen der kleinen Héléne nicht mit eignen Augen schauen zu können; Der Gedanke Fanny's die allerliebste bald photographieren zu lassen, - ist sehr lieb, - u. wir hoffen nicht allzu lange auf dieses Abbild warten zu müssen, - um es dann dem Bildchen der leider verstorbenen ersten Nichte, zur Seite plaçiren zu können; - die Bekannten interessiren sich alle sehr für Euer Elternglück u. namentlich Frida will immer selbst lesen was Ihr von dem Wunderkinde geschrieben. - Nun ist das kleine Ding nun schon bald ein Vierteljahr alt, - u. die größte Schattenseite für Fanny die den Schlaf so liebte, - die nächtliche Unruhe, wird sich mehr u. mehr mindern; ich möchte die kleine dick backige sehen, - wie sie im Hause herum wirthschaftet, - das Kind wartet, - ein ganz klares Bild wie sie sich dabei ausnehmen wird, kann ich mir nicht machen, - trotzdem ich sie mir oft vergegenwärtige&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Am angenehmsten berührt uns der stete Ausspruch Deiner Briefe, daß Deine Gesundheit so befriedigend, u. daß Du Dich so glücklich fühlst in Deinem Familienleben; Die Beruhigung die wir daran finden, - erleichtert uns die Trennung, - u. die wirklich sehr lieben häufigen Briefe, - machen auch die große Entfernung die uns trennt, - weniger schmerzlich. - Wenn Tante nun wieder hier ist, bekommt Ihr gewiß auch jeden Monat regelmäßig Nachricht, - dieses unstäte Leben das der Sommer mit sich bringt, - wirkt auch beeinträchtigend auf die [illegible]= handlung; - u. ich schrieb doch Tante regelmäßig alle 6. Tage [insertion:] was mir viel Zeit raubte [/insertion], wenn sie auch mir kaum auf 3 Briefe antwortete; sie wird eben älter u. bequemer. - Sie ist nun 4 Monate in R., u. wie sie in allen Briefen schreibt wenig mit dem Resultate der Cur zufrieden; ich hoffe auf die Nachkur, - u. denke wenn sie hübsch u. bequem wohnt, - in so amüsanter Lage, findet sie auch, - falls sie den Winter über nicht ausgehen darf, das weniger schrecklich. - Sie sagte in ihrem letzten Briefe, - sie würde Dir dieser Tage schreiben, - u. hatte vor noch 14 Tage draußen zu bleiben, - da bei uns dieses Jahr der Herbst so wunderbar schön ist, - wä&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;ret Ihr die 3 letzten Monate hier gewesen, - wo wir anhaltend herrliches Wetter hatten, Ihr hättet gewiß nichts mehr über unser Klima gesagt. - Ich schrieb nun gestern Tante, - daß sie im Laufe dieser Woche heim kommen soll, - da sie jedenfalls bis nächsten Sonntag ihre jetzige Wohnung geräumt haben muß; Richard der uns erst vor 14 Tagen verließ nachdem er 3 Wochen hier war, -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;wo wir äußerst vergnügt zusammen waren, - was er Euch nun wohl geschrieben haben wird, - kann nicht zum Umzuge kommen, dafür soll er uns aber denke ich in Nachrichten entschädigen. - Robert u. ich werden natürlich Tante so viel als möglich alle Mühen abnehmen, - auch Frau Hagemann u. Frida boten ihre Hülfe an, - u. so wird die Sache leichter gehen als man denkt. - ich machte Tante den Vorschlag, - mir wie voriges Jahr, Alles zu überlaßen, - u. erst hierher zu kommen, wenn sie gleich in die neue Wohnung kann, - sie war aber noch unentschieden was thun. - Mein edler Gatte hat in den letzten Monaten furchtbar viel zu thun, - u. ist kaum ein paar Stunden zu Hause; die Herbstwaffenübungen nehmen seine ganze Zeit in Anspruch, da er selbst die großen Manöver alle dirigiren muß wovon eines 3 Tage dauert u. auch Truppen von auswärts zugezogen werden; die Geschäfte dauern bis 1ten Oktober, - wo der größte Theil der Mannschaft in Urlaub geht, u. für die Garnisonen der Winterschlaf beginnt; - in der letzten Woche war Robert 6 Tage mit &lt;em&gt;Gelt. v. d. Tann&lt;/em&gt; auf Inspektion in Landshut u. Freising; u. am 4ten Oktober geht er in der selben affaire auf 14 Tage nach Passau, Burghausen u. Reichenhall. - Ich bin sohin sehr viel allein, sehr viel auf mich selbst angewiesen, - u. das wäre für mich traurig wenn ich mich nicht stets so gut zu beschäftigen wüßte, daß mir keine Stunde lang wird; mit dem kälter werden der Tage, - habe ich auch wieder mit dem Reiten begonnen, - u. da Robert wenig Zeit hat mich zu begleiten, -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;nehme ich öfter Bekannte in Anspruch, reite auch öfters das Pferd eines befreundeten Offizirs, - da unser kleines Pferd, seit Monaten nicht recht in der Reihe ist, - u. jedenfalls im Frühjahr verkauft werden muß, - das giebt auch wieder eine böse Aufgabe, - denn die Pferde sind jetzt sehr theuer, - u. Robert braucht schon ein gut gerittenes Pferd. - Die Bekannten sind nun ziemlich vom Lande zurück gekehrt, - in keiner Familie hat sich besonderes ereignet, - nur die Familie &lt;em&gt;Heintz&lt;/em&gt; hat den Tod des Präsidenten zu beklagen der hier, während seine ganze Familie am Starnberger See war, - vor 4 Wochen plötzlich am Schlage starb; - er war einige Jahre älter wie unser theurer Vater, - u. die im Leben so guten Freunde, - folgten sich im Tode so bald nach; - Heintz hat ein großes Vermögen hinterlaßen; - die Kinder waren alle hier, - Otto's Fußleiden ist noch immer schlimm. &lt;s&gt;dan&lt;/s&gt; durch den Wechsel der Artillerie, - kam vor 4 Wochen, &lt;em&gt;Ferdinand Petri&lt;/em&gt;&amp;nbsp; hierher, ein ganz stattlicher Oberlieutenant, - ich sah ihn neulich in einem Garten, - erkannte ihn gleich u. freute mich so ihn zu sehen, daß ich &lt;em&gt;Robert&lt;/em&gt; bat, Ihn zu mir zu holen; - er begrüßte mich sehr herzlich, frug gleich nach Dir, - wo ich wohne, - er wolle mich besuchen, - seitdem sind über 3 Wochen verfloßen, u. ich sah ihn nicht, weßhalb ich vermuthe, daß er seine alte Schüchternheit Damen gegenüber noch nicht abgelegt hat; er wohnt nicht weit von mir, u. sehe ich ihn sehr oft vorüber gehen. - Seine Schwester Julia jetzige Frau &lt;em&gt;Werner&lt;/em&gt;, - war sehr leidend an den Folgen einer &lt;em&gt;Fausse-couche&lt;/em&gt;, jetzt geht es aber wieder besser; Alexandrine war in Kissingen im Bade. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Denke nur, daß Rittmeister Schulze seit 9 Wochen an einem sehr heftigen Kopfleiden liegt; - u. man sehr besorgt um ihn ist; er gebrauchte die Cur in Kissingen die ihm scheint's schlecht bekam, u. Marie schrieb mir gestern, - daß es [insertion:] zwar [/insertion] langsam besser gehe, - aber noch viel zu besorgen sei, - u. er jedenfalls den Winter in ein mildes Clima müsste; - von andrer Seite höre ich, er soll unglücklich spekulirt u. so viel Vermögen eingebüßt haben, [insertion:] was ihn so wird niedergeschmettert habe [/insertion] jedenfalls ist auffallend, - daß er rasch seine Pferde u. Equipagen veräußerte. - Tante hat Dir vielleicht von der Verlobung unseres &lt;em&gt;St. Johanner&lt;/em&gt; Cusinchen's Julie mit ein Hr. [?] Manth [/?] aus Kaiserslautern, - der jetzt Bildhauer in &lt;em&gt;Conecticut&lt;/em&gt; ist, - geschrieben, - Onkel Otto scheint mit der Partie zufrieden u. ich bin froh, daß er nun 2 Töchter versorgt hat; sonst höre ich von den Pfälzer Verwandten gar nichts, - u. Julius sah ich in Wochen nicht. - Ich habe ziemlich still u. einförmig u. Richards Besuch hier, wodurch ich doch etwas in Theater u. dgl. kam, war mir ein wahrer Genuß, Gf.* &lt;em&gt;Tattenback&lt;/em&gt; kommt noch viel zu uns u. sendet Euch Grüße; außerdem komme ich viel mit &lt;em&gt;Fleschurz&lt;/em&gt;&amp;nbsp;zusammen, auch zu Bauer's, - es ist darin keine Änderung in meinem Bekanntenkreis vorgegangen; heute kommt auch wieder meine Schwiegermutter u. Schwägrinnen nach &lt;s&gt;wöchentlicher&lt;/s&gt; [insertion:] monatlicher [/insertion] Abwesenheit zurück; Oscar's Frau, erwartet schon wieder ein Kind, - nachdem das andre erst 3/4 Jahr alt ist, - u. sieht elend aus. -&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Doch nun genug des Plauderns Ihr Lieben; Stoff u. Papier ist zu Ende, u. heute seid Ihr gewiß zufrieden mit mir. - Schreibt auch bald wieder; die herzlichsten Grüße von Robert u. mir, - Euch Beiden u. Euren lieben Angehörigen besonders &lt;em&gt;Mr. Frank&lt;/em&gt;&amp;nbsp;u. der allerkleinsten einen tüchtigen Kuß von ihrer Tante Emma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Footnote, page 1: Mts. = Monats.&lt;br /&gt;*Footnote, page 1: fl =Florin, k = Kreuzer.&lt;br /&gt;*Footnote, page 2: the sum 6 fl 64. belongs under the underlined 3 fl 6 kr.&lt;br /&gt;*Footnote, page 6: Gf. = Graf.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="580" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1695">
        <src>https://germanletters.org/files/original/cb67ef1581769059980adf6d09beaff4.jpg</src>
        <authentication>94d9caae39f4ba7b265261a6696179bb</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="293215">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="293219">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[single line, written upside down]  Beiliegenden Zettel schickte Hr. Heintze [/single line, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;München d. 13/7 68.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Bruder!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich nehme wieder die Feder zur Hand, um Dir ein bischen
von uns zu erzählen, da ich ja weiß, welch' lebhaftes Interesse für
uns Alle Dich beseelt, - wie Du stets nach Nachrichten verlangst. -
Bis diese Dich erreichen, - denke u. wünsche ich für Euch Beide
daß der rechte Moment vorüber, wo Fanny einem Kinde das
Leben giebt, - u. ich denke, der Brief der mir die frohe Kunde bringt, 
wird mit diesem kreuzen. - Die letzten Briefe von Euch, -
kamen also aus Eurem, nun wenigstens für längere Zeit ständigen
Wohnsitz, - wo Fanny sich äußerst glücklich u. behaglich zu fühlen 
scheint; Du armer Bruder, - mußtest kaum am häuslichen Herde
angelangt, schon wieder eine Reise antreten, - u. ich hoffe nur
daß die Geschäfte in Chicago derart [insertion] sich gestalten [/insertion], daß Euer Wunsch 
erfüllt wird, - Ihr in Boston könnt wohnen bleiben. -
Daß Ihr durch die Seekrankheit, - so gelitten habt, - so lange
auf dem Meere wart, - mehrt meine geringe Lust, Euch
drüben zu besuchen durchaus nicht, - u. doch möchte ich so
gerne mit eignen Augen das Land sehen, - von dem 
wenigstens Fanny, stets des Lobes so übervoll ist. -
Doch nicht wahr, lieber Heinrich, bei uns ist es doch auch so
übel nicht, - u. daß Dir drüben so manches abgeht, - was
Dir in der Heimath so gut mundet, ist für uns doch 
eine kleine Genugthuung, u. können wir nur beklagen 
daß Meere uns trennen, - ein öfteres Wiedersehen, so schwer
zu ermöglichen ist. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Opern, ein furchtbares Chaos darin. - In Hötzing einem
sehr netten herrschaftlichen Orte, - am Beginn des bairischen
Waldes, verlebte ich sehr schöne Wochen, - wir hatten superbes
Wetter, - so daß wir den ganzen Tag im Freien sein konnten, -
u. schöne Equipagen brachten uns, wenn wir weitere Unterhaltung 
verlangten zu benachbarten Familien; Reitzensteins sind so liebe
gemüthliche, herzensgute Menschen, daß man nur gerne bei Ihnen
weilt; sie ließen mich nur ungern scheiden, - u. nur mit dem 
Versprechen im nächsten Jahre wieder zu kommen. - der Landaufenthalt hat
mir sehr gut gethan, ich fühle mich sehr wohl, u. allgemein findet man 
mich sehr gut aussehend; hier reite ich nun wieder täglich u. das ist
meine größte Lust. - Von Bekannten sah ich viele hier, - so namentlich,
Frida, Frau Hagemann, Bonh, Fleschuez Anns; Viele davon gehen
aber noch jetzt aufs Land, da die Hitze hier groß ist; dagegen wimmelt es
von Freunden, die unsere Kunstschätze bewundern, u. die Meistersinger
ziehen die Leute, von Nah u. Fern, herbei. - Frida bleibt den ganzen
Sommer hier, u. sehe ich sie viel; ich mußte ihr viel aus Euren Briefen vorlesen. -
Die Familie Bauer ist im Bade, - so entrichtete ich gestern selbst Frau v.
Schanß die ich begegnete Deinen Auftrag, - sie dankt Dir von Herzen
für Deine große Güte. - Was soll mit der Hess'schen Rechnung 
geschehen, von der ich Dir die Abschrift schickte? Alle Bekannte fragen nach
Euch, besonders auch Grf' Tattenback, der Euch ganz besonders grüßen
läßt. - Doch nun ist der Stoff aus, - u. Tante wird alle weiteren
Mittheilungen übernehmen. - Sei mit Fanny von uns allen
besten gegrüßt, empfehle uns den Verwandten, - u. behalte uns 
in der Ferne lieb, Deine Emma.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1696">
        <src>https://germanletters.org/files/original/24ce0b8ba6f79ddcedca4f0e6a25d24d.jpg</src>
        <authentication>2c6cb7ef41b7a19907b2862414bdc95a</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="293220">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="293223">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es sind nun schon 2 Monate, daß Ihr uns verlaßen habt, -
besonderes hat sich in dieser Zeit nicht ereignet, - von uns, u.
den Dich interessirenden Bekannten will ich Dir nun das
Wissenswerthe mittheilen; von Tante sage ich nichts, da ich
ihr dies zu Brief nach Rosenheim schicke, - u. sie dann noch
einen solchen beifügt, - der Euch genau über Ihre Person 
instruiren wird. - Ob Richard Euch geschrieben weiß ich nicht, -
den letzten Brief von ihm, erhielt ich vor 8 Tagen,  - darin
er mir abermals seinen Besuch, - bis Ende dieses Monats 
in Aussicht stellt, - er will dann mit mir auf 14 Tage zu Tante;
ich würde mich gerne über diese Aussicht freuen, wenn ich nicht
fürchten müßte, - daß sie wieder ein Nichts ist, - wie seit
einem halben Jahr,  - Alles, was auf Richard Bezug hat, - er
scheint eben doch dienstlich sehr angestrengt zu sein. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Gatte der immer sehr wohlauf ist, - hat stets viele Dienst-
geschäfte, - u. bringt den größten Theil des Tages, auf dem
Bureau zu; bekommt sogar in diesem Sommer gar keinen
Urlaub,  u. darf außer seinen Inspektionen, nicht aus
München hinaus; neue Organisation, u. neues Reglement,
beschäftigen die hohen Chefs ganz gewaltig, u. darunter
muß der Untergebene leiden. - Ende Juni war Robert mit
Gllt. v. d. Tann 8 Tage auf Inspektion in Regensburg [insertion] u. Lindau [/insertion], 2 schöne
Punkte, die ihm  zwar bekannt, - doch immer wieder von Neuem
gefielen; im August wiederholt sich die Inspektionsreise,
in die dann noch Reichenhall, Landshut, etc. fällt, - da
werden sie wohl 14 Tage ausbleiben, - u. das wird Roberts
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand side]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;einzige Sommerfrische sein. - Meine Wenigkeit hingegen,
war bereits 7 Wochen von Hause fort, - u. kehrt erst am
8ten dss von einem 3 wöchentlichen Aufenthalt bei Marie 
Esebek in Bamberg, von wo ich Dir zuletzt schrieb, - u. einem
4 wöchentlichen bei Baron Reitzenstein, Bauer 's Schwiegersohn 
in Hötzing, - hierher zurück. - In Bamberg,  verlebte ich mit
den alten Jugendbekannten eine äußerst vergnügte Zeit, -
im Hause waren wir so froh u. glücklich zusammen, u. außer 
demselben gab es eine Masse Zerstreuung, - u. hatte ich 
genügend Gelegenheit, meiner Reitpassion zu fröhnen;
Die schöne Gegend um B. herum, besitzt herrliche Ritte, - bei
denen mein steter Begleiter der kleine Baron Könitz war, -
der Dir durch Emil von Paris aus bekannt ist. -
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 10ten Juni verließ ich B. zugleich mit Marie u.
Schulze; Erstere ging nach Paris, wo sie noch verweilt,
Schulze nach Kissingen,  - wo er 3 Wochen war, - u. nun seit 
8 Tagen mit Frau u. Kindern am Starnberger See ist
auf längere Zeit,  - am Mittwoch kommen sie hierher mich besuchen
u. zugleich Richard Wagner's neuste Oper "Die Meistersinger"
zu hören. - Letztere, - macht sehr viel von sich reden u.
alle Zeitungen sind mit Kritiken angefüllt; ich lese darüber
u. lasse mir davon erzählen,  - es ist mir bei der Hitze [insertion] 5 Stunden still sitzen [/insertion] u. den
hohen Preisen, ein zu theures Vergnügen,  - u. sie sagen Alle 
man kann doch nur dann Gefallen an der Oper finden, wenn
man sie öfter gehört, - es herrscht eben wie in allen Wagner'schen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="18">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8401">
                  <text>Henry Villard Family Letters</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8402">
                  <text>Correspondence sent to journalist and entrepreneur Henry Villard from his German relatives. Villard, born Heinrich Hilgard in 1835, in Speyer, was born into a wealthy family and first traveled to the United States in 1853. He spent his first years in the United States living with cousins who had immigrated to Illinois, but by the early 1860s was launched on a career as a journalist and business promoter. The bulk of the letters in this collection, drawn from the Henry Villard Papers held by the Houghton Library at Harvard University, were written by his sister Emma Hilgard von Xylander and other Hilgard family members.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8403">
                  <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322. Finding aid: &lt;a href="https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540"&gt;https://hollisarchives.lib.harvard.edu/repositories/24/resources/1540&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8404">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="8405">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9100">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander) to Henry Villard, July 13, 1868</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9101">
                <text>Emma Hilgard (von Xylander)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9102">
                <text>Henry Villard</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9104">
                <text>Henry Villard Papers, MS Am 1322</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9105">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9106">
                <text>1868-07-13</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9107">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="44">
            <name>Language</name>
            <description>A language of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9109">
                <text>German</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9110">
                <text>Villard_0066</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9111">
                <text>Villard_1868-07-13</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="9112">
                <text>Houghton MS Am 1322 (516)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9113">
                <text>München, Bavaria</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9114">
                <text>2</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="38229">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="59989">
                <text>Letter from Emma Hilgard von Xylander to her brother, Henry Villard, July 13, 1868.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77550">
                <text>Germany</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="293221">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="293222">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="9">
        <name>1860-1869</name>
      </tag>
      <tag tagId="33">
        <name>transcription under review</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
</itemContainer>
