<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<itemContainer xmlns="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5 http://omeka.org/schemas/omeka-xml/v5/omeka-xml-5-0.xsd" uri="https://germanletters.org/items/browse?collection=16&amp;output=omeka-xml&amp;sort_field=added" accessDate="2026-05-16T04:55:05+00:00">
  <miscellaneousContainer>
    <pagination>
      <pageNumber>1</pageNumber>
      <perPage>9</perPage>
      <totalResults>197</totalResults>
    </pagination>
  </miscellaneousContainer>
  <item itemId="477" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1548">
        <src>https://germanletters.org/files/original/71a6a778364ef7bf0269a13c05fca466.jpg</src>
        <authentication>0e33eda4c023d371bf4d0112c37f01b6</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8380">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, November 10, 1871, p. 1 [right hand] and p. 4 [left hand]&#13;
</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210517">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210521">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[footnote: This author's "b" looks like in " a boy", but is meant to be a capital "B", so the transcription takes that into account. ]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;page 1, [right hand]
Cedarcroft, Nov. 10. 1871
Meine liebste Mutter!
Um Dir immer neue
u. größere Beruhigung über
mein Befinden zu gewähren, schreibe
ich heute schon wieder. Mit meiner
Besserung schreitet es gleichmäßig,
wenn auch langsam, fort. Ich gewinne
täglich ein kleines Quantum an Kraft
u. in Zeit von einer Woche macht das
doch etwas aus. Ich bin zweimal diese
Woche unten auf der Terasse gewesen,
um die Luft zu genießen u. ein wenig
auf u. ab zu spatzieren, u. würde es
noch öfters gethan haben, wäre das Hin=
derniß der hohen Treppe nicht; es wird
mir noch schwer sie zu steigen; Hier
oben aber gehe ich jetzt ohne Schwierigkeit
in der Zimmer-Fronte hin u. her,
auch wohl auf den Balkon hinaus, bei
hellem Sonnenschein, u. beschäftige
mich überhaupt den ganzen Tag über mit
Lesen, Stricken u. Nähen. Ich kann auch
nun schon seit einiger Zeit  wieder
Lilian's Lektionen überwachen, ob=
gleich ich ihr nur solche Arbeiten aufgeben
kann, welche mein Nachdenken nicht
erfordern. Sie ist seit gestern sehr eifrig
mit den Vulkanen, thätigen u. erlosch=
nen, auf dem ganzen Erdkreis beschäf=
tigt, sucht sie auf der Karte auf,
notiert ihre Lage u. Höhe u. bemerkt
sich dabei das Nennenswerthe. Sie kann
dies mit Anleitung ihres Lehrbuches,
sehr gut für sich thun, Geographie ist
entschieden ihr Lieblingsstudium u.
sie hat auch bereits sehr schöne feste
Kenntniß darin, doch ist sie auch der
(2169)	[footnote: 2169 penciled in by another hand]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Page 4,
[left hand]:
aber guten, echten Rheinwein
genießen.
Grüße den lieben Vater recht
herzlich von mir, und die lieben
Buflebs , die Geschwister, Lina,
die Tanten u. Onkels, Verwandte
u. Freunde. An Franz Becker
habe ich einen Brief liegen, den
meine Krankheit unterbrochen
hat; noch aber fühle ich mich nicht
stark genug, ihn zu beendigen,
Lilian u. die Schwiegereltern
grüßen auch recht herzlich.
Gott schütze Euch!
Deine Dich innig liebende
Tochter
Marie.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S.  Sophie braucht sich nicht um ihren
Sohn zu ängstigen: er findet hier,
als brauchbarer u. geschickter Arbeiter
überall ein gutes Fortkommen. Ebenso
Schreiber, Gärtner sind sehr gesucht.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1549">
        <src>https://germanletters.org/files/original/7c5e4d4a4c25cea73c2e5d688b244528.jpg</src>
        <authentication>53a74b0845517a2d349b4a17509d1fd6</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8379">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, November 10, 1871, p. 2 [left hand] and p. 3 [right hand]&#13;
</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210560">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210563">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Page 2, [left hand]:
Geschichte nicht abhold. So ließt sie
mir z. B. ein sehr interessantes
englisches Buch vor "Die Ruinen alter
Städte" welches viele historische
u. geographischen Thatsachen auf
anziehende Weise dem Geiste vorführt.
Als wir nun vorgestern
von den Ruinen Karthago's laßen,
u. die punischen Kriege im Anriß
erzählt wurden, hatte sie manche
Bemerkung dabei zu machen u.
war sie nicht ganz sicher über die
eine oder andere, mit ihnen zu=
sammenhängende Thatsache, so sprang
sie auf, holte andre Bücher herbei
u. schlug nach bis sie sich Gewißheit
darüber verschafft hatte. Ich bemerkte
dies mit viel Freude. Sie springt
aber noch gar zu gern, wie ein
rechter Wildfang hinaus in's Freie
u. ich erlaube ihr auch bei dem schönen
frischen Wetter, welches wir die
letzten Wochen gehabt haben, so viel
Freiheit wie möglich; es macht sie
gesund u. stark, u. fähig in der Zukunft
für verstärkte geistige Thätigkeit.
Übermorgen &lt;s&gt;früh&lt;/s&gt; [insert:] Abend [/insert] erwarte ich nun
auch Bayard zurück. Es war ein un=
glückliches Geschick, dass er gerade nachdem
ich krank geworden, eine Reihe von
Vorlesungen geben musste, zu denen
er sich während des Sommers hatte
bereden lassen. Man bot ihm nämlich
2,000 Dollar für 16 Vorlesungen, d. h.
ein u. dieselbe Vorlesung an 16 verschiedenen
Orten gehalten, an, u.
dies war allerdings ein Vorschlag, der
nicht zu verachten. Seine nothge=     [footnote: linebreak at the bottom of a page: 'drungene' starts the next page]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;page 3:
[right hand]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;drungene Abwesenheit war eine    [footnote: 'drungene' is the rest of p.2's linebroken word]
noch größere Prüfung für ihn, als
für mich, insofern seine übergroße
Ängstlichkeit für mich, während er
noch zu Hause war, auch mich be=
unruhigte.  Dennoch hätte ich es vorge=
zogen, wenn ich ihn hätte hier be=
halten dürfen.
Soeben brachte mir die Post
Deinen lieben Brief vom 22. u. 25. Okt.,
den ich schon eine ganze Weile sehn=
süchtig erwartet hatte. Besten Dank
dafür. Ich glaube Dir's wohl, dass Dir die
Zeit zum Schreiben oft knapp geht, freue
mich doch aber recht, dass im Ganzen
Deine Kräfte besser auszureichen scheinen.
Dass die Augen des lieben Vaters wieder
abnehmen, betrübt mich recht; ebenso das
Leiden der armen Tante Emilie, welches
mir sehr bedenklich zu sein scheint.
Gottlob dass Ida einer so großen Gefahr
glücklich entgangen ist. Es muß ein großer
Schrecken für Wilhelm gewesen sein.
Lilian war sehr enttäuscht keinen
Brief von Lina zu erhalten u. bittet
diese ihr doch recht bald ein Briefchen
zukommen zu lassen. Was Du mir 
über die herrschende Theuerung schreibst,
beklage ich sehr; da wird viel Armuth
einreißen u. Mancher recht zu leiden
haben. So aber sind die bösen Folgen
eines Krieges; sie sind so bald nicht 
überwunden.
Ich muß doch aber nun schließen,
da mein Kopf anfängt etwas
müde zu werden. Das Schreiben greift
auch noch am meisten an, Mein
Appetit ist gut, doch muß ich strenge
Diät halten, d. h. ich darf nur Ganz
einfache aber kräftige Speise, dabei
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7651">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7652">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7653">
                <text>Cedarcroft, Chester County, Pennsylvania</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7654">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, November 10, 1871</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7655">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, November 10, 1871.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7656">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7657">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7658">
                <text>1871-11-10</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7659">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7661">
                <text>Taylor_1871-11-10</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7662">
                <text>Taylor_0014</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7663">
                <text>hou00451c02180</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7664">
                <text>2</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18268">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77520">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="210561">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="210562">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="224728">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cedarcroft, Nov. 10. 1871&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine liebste Mutter! Um Dir immer neue u. größere Beruhigung über mein Befinden zu gewähren, schreibe ich heute schon wieder. Mit meiner Besserung schreitet es gleichmäßig, wenn auch langsam, fort. Ich gewinne täglich ein kleines Quantum an Kraft u. in Zeit von einer Woche macht das doch etwas aus. Ich bin zweimal diese Woche unten auf der Terasse gewesen, um die Luft zu genießen u. ein wenig auf u. ab zu spatzieren, u. würde es noch öfters gethan haben, wäre das Hinderniß der hohen Treppe nicht; es wird mir noch schwer sie zu steigen; Hier oben aber gehe ich jetzt ohne Schwierigkeit in der Zimmer-Fronte hin u. her, auch wohl auf den Balkon hinaus, bei hellem Sonnenschein, u. beschäftige mich überhaupt den ganzen Tag über mit Lesen, Stricken u. Nähen. Ich kann auch nun schon seit einiger Zeit wieder Lilian's Lektionen überwachen, obgleich ich ihr nur solche Arbeiten aufgeben kann, welche mein Nachdenken nicht erfordern. Sie ist seit gestern sehr eifrig mit den Vulkanen, thätigen u. erloschnen, auf dem ganzen Erdkreis beschäftigt, sucht sie auf der Karte auf, notiert ihre Lage u. Höhe u. bemerkt sich dabei das Nennenswerthe. Sie kann dies mit Anleitung ihres Lehrbuches, sehr gut für sich thun, Geographie ist entschieden ihr Lieblingsstudium u. sie hat auch bereits sehr schöne feste Kenntniß darin, doch ist sie auch der*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschichte nicht abhold. So ließt sie mir z. B. ein sehr interessantes englisches Buch vor "Die Ruinen alter Städte" welches viele historische u. geographischen Thatsachen auf anziehende Weise dem Geiste vorführt. Als wir nun vorgestern von den Ruinen Karthago's laßen, u. die punischen Kriege im Anriß erzählt wurden, hatte sie manche Bemerkung dabei zu machen u. war sie nicht ganz sicher über die eine oder andere, mit ihnen zu sammenhängende Thatsache, so sprang sie auf, holte andre Bücher herbei u. schlug nach bis sie sich Gewißheit darüber verschafft hatte. Ich bemerkte dies mit viel Freude. Sie springt aber noch gar zu gern, wie ein rechter Wildfang hinaus in's Freie u. ich erlaube ihr auch bei dem schönen frischen Wetter, welches wir die letzten Wochen gehabt haben, so viel Freiheit wie möglich; es macht sie gesund u. stark, u. fähig in der Zukunft für verstärkte geistige Thätigkeit. Übermorgen &lt;s&gt;früh&lt;/s&gt; [insertion:] Abend [/insertion] erwarte ich nun auch Bayard zurück. Es war ein unglückliches Geschick, dass er gerade nachdem ich krank geworden, eine Reihe von Vorlesungen geben musste, zu denen er sich während des Sommers hatte bereden lassen. Man bot ihm nämlich 2,000 Dollar für 16 Vorlesungen, d. h. ein u. dieselbe Vorlesung an 16 verschiedenen Orten gehalten, an, u. dies war allerdings ein Vorschlag, der nicht zu verachten. Seine nothge-&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;drungene Abwesenheit war eine noch größere Prüfung für ihn, als für mich, insofern seine übergroße Ängstlichkeit für mich, während er noch zu Hause war, auch mich beunruhigte. Dennoch hätte ich es vorgezogen, wenn ich ihn hätte hier behalten dürfen. Soeben brachte mir die Post Deinen lieben Brief vom 22. u. 25. Okt., den ich schon eine ganze Weile sehnsüchtig erwartet hatte. Besten Dank dafür. Ich glaube Dir's wohl, dass Dir die Zeit zum Schreiben oft knapp geht, freue mich doch aber recht, dass im Ganzen Deine Kräfte besser auszureichen scheinen. Dass die Augen des lieben Vaters wieder abnehmen, betrübt mich recht; ebenso das Leiden der armen Tante Emilie, welches mir sehr bedenklich zu sein scheint. Gottlob dass Ida einer so großen Gefahr glücklich entgangen ist. Es muß ein großer Schrecken für Wilhelm gewesen sein. Lilian war sehr enttäuscht keinen Brief von Lina zu erhalten u. bittet diese ihr doch recht bald ein Briefchen zukommen zu lassen. Was Du mir über die herrschende Theuerung schreibst, beklage ich sehr; da wird viel Armuth einreißen u. Mancher recht zu leiden haben. So aber sind die bösen Folgen eines Krieges; sie sind so bald nicht überwunden. Ich muß doch aber nun schließen, da mein Kopf anfängt etwas müde zu werden. Das Schreiben greift auch noch am meisten an, Mein Appetit ist gut, doch muß ich strenge Diät halten, d. h. ich darf nur Ganz einfache aber kräftige Speise, dabei&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber guten, echten Rheinwein genießen. Grüße den lieben Vater recht herzlich von mir, und die lieben Buflebs , die Geschwister, Lina, die Tanten u. Onkels, Verwandte u. Freunde. An Franz Becker habe ich einen Brief liegen, den meine Krankheit unterbrochen hat; noch aber fühle ich mich nicht stark genug, ihn zu beendigen, Lilian u. die Schwiegereltern grüßen auch recht herzlich. Gott schütze Euch! Deine Dich innig liebende Tochter Marie.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;P.S. Sophie braucht sich nicht um ihren Sohn zu ängstigen: er findet hier, als brauchbarer u. geschickter Arbeiter überall ein gutes Fortkommen. Ebenso Schreiber, Gärtner sind sehr gesucht.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;p&gt;*Footnote: This author's "b" looks like in " a boy", but is meant to be a capital "B", so the transcription takes that into account.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;*Footnote, page 1: '2169' penciled in.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="478" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1550">
        <src>https://germanletters.org/files/original/bc5b5047d2341ad84e99f78c377ae737.jpg</src>
        <authentication>7eee5ed4233ccbb75deda08e03299f25</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8377">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Nov. 19, 1871, p. 1</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364526">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364530">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Cedarcroft, Nov. 19. 1871
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dem Brief an den
lieben Vater füge ich noch
einige Zeilen an Dich hinzu.
Wie ich schon an ihn schrieb, ist das
Wetter jetzt meiner völligen Genesung
hinderlich. Wir haben innerhalb
der letzten Woche Sturm, Regen,
u. Schneegestöber gehabt.  Auch heute
sieht es recht winterlich grau draußen
aus. Am Sonntag morgen
kehrte Bayard, sehr wohl aussehend,
zurück, u. seitdem bin ich wieder
unten am Familientisch erschienen,
bis auf etwas Schwäche geht
es mir wieder ganz gut, so dass
wir nun wirklich daran denken
in den ersten Tagen Dezember
nach New-York zu gehen. Lilian
[note: the following five lines are highlighted in the margin]
bietet sich an das Einpacken zu besorgen,
damit ich mich nicht anzustrengen
brauche, u. sie hat allerdings Talent
zum Packen. Ich sehne mich danach alle
Wirtschaftssorgen u. =plackereien
[/note]
eine Zeitlang los zu werden u.
muss auch nothwendigerweise Hülfe
für Lilian's Unterricht haben. Auch
glaube ich, dass der Luftwechsel gut
für mich sein wird. Vorläufig
gehen wir nach dem Hotel bis
wir ein passendes Quartier gefunden
haben, Du thust deshalb wohl
Deine Briefe vorerst "Tribune
Office" zu adressiren, bis ich Dir
eine weitere Adresse angeben kann.
Das Bild, welches ich dem lieben Vater
schicke, ist  vergangenes Frühjahr genommen
worden. Es ist mir von
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1551">
        <src>https://germanletters.org/files/original/7a14baf32a04e7e826c87cefb80ac3a7.jpg</src>
        <authentication>e32b92116d1fa2863a7c8e4848f2aa88</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8378">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Nov. 19, 1871, p. 2</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364531">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364534">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zwei Probeblättern; sie behagten mir
indess nicht ganz für den Preis, den
man mir dafür abverlangt, u. so
habe ich keine weiter davon machen
lassen. Bayard findet das Bild
aber gut. Lilian hat, wie ich sehe,
ihren Brief sehr klein geschrieben;
doch wirst Du ja wohl dem
lieben Vater alle unsere Briefe
vorlesen müssen.
Vielerlei Arbeit, die ich für diesen
Herbst vorhatte, habe ich nun meiner
Krankheit wegen, ganz aufgeben 
müssen. Ich wollte so Mancherlei
in Ordnung bringen u. verpacken,
was nun alles bis zum Frühjahr
bleiben muß, wo mir ohnedem
die große Aufgabe bevorsteht dieses
weitläufige Haus von oben bis
unten zu säubern u. die vielen
Sachen, die wir besitzen, in Verwahrung
zu bringen. Ich glaube
kaum, dass sich bis dahin ein Käufer
findet u. ich richte schon meine Pläne
dahin ein, das Haus mit Möbeln
für einen Miether herzustellen.
Wenigstens habe ich in den letzten
Wochen Zeit genug gehabt, alles zu
überdenken. Meine Schwiegereltern
sprechen ernstlich davon, sich ein
Häuschen im Dorfe zu kaufen,
haben auch schon ein Auge auf eins
u. ich könnte dann unsre werthvollen
Sachen bei ihnen unterbringen. 
Doch kommt Zeit, kommt Rath.
Grüße alle lieben Verwandten
u. Freunde freundlichst von
mir. Sage der guten Tante Auguste,
dass die letzten Nummern der "Kriegs-
Chronik" mit Dank empfangen wurden.
Ich werde sie nun einbinden lassen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit herzlichster Liebe Deine Marie
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="56">
          <name>Transcriber</name>
          <description>The name of the transcriber of the original document.</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="18365">
              <text>Barbara Baeuerle</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7665">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7666">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7667">
                <text>Cedarcroft, Chester County, Pennsylvania</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7668">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, November 19, 1871</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7669">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, November 19, 1871.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7670">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7671">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7672">
                <text>1871-11-19</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7673">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7675">
                <text>Taylor_1871-11-19</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7676">
                <text>Taylor_0015</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7677">
                <text>hou00451c02182</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7678">
                <text>2</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18269">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77521">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18364">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;Cedarcroft, Nov. 19. 1871&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Dem Brief an den lieben Vater füge ich noch einige Zeilen an Dich hinzu. Wie ich schon an ihn schrieb, ist das Wetter jetzt meiner völligen Genesung hinderlich. Wir haben innerhalb der letzten Woche Sturm, Regen, u. Schneegestöber gehabt. Auch heute sieht es recht winterlich grau draußen aus. Am Sonntag morgen kehrte Bayard, sehr wohl aussehend, zurück, u. seitdem bin ich wieder unten am Familientisch erschienen, bis auf etwas Schwäche geht es mir wieder ganz gut, so dass wir nun wirklich daran denken in den ersten Tagen Dezember nach New-York zu gehen. Lilian&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; bietet sich an das Einpacken zu besorgen, damit ich mich nicht anzustrengen brauche, u. sie hat allerdings Talent zum Packen. Ich sehne mich danach alle Wirtschaftssorgen u. plackereien eine Zeitlang los zu werden u. muss auch nothwendigerweise Hülfe für Lilian's Unterricht haben. Auch glaube ich, dass der Luftwechsel gut für mich sein wird. Vorläufig gehen wir nach dem Hotel bis wir ein passendes Quartier gefunden haben, Du thust deshalb wohl Deine Briefe vorerst "Tribune Office" zu adressiren, bis ich Dir eine weitere Adresse angeben kann. Das Bild, welches ich dem lieben Vater schicke, ist vergangenes Frühjahr genommen worden. Es ist mir von&lt;/p&gt;&#13;
&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%   12.447      1 .NDc4.MTU1MA&#13;
100.00%   12.447      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;zwei Probeblättern; sie behagten mir indess nicht ganz für den Preis, den man mir dafür abverlangt, u. so habe ich keine weiter davon machen lassen. Bayard findet das Bild aber gut. Lilian hat, wie ich sehe, ihren Brief sehr klein geschrieben; doch wirst Du ja wohl dem lieben Vater alle unsere Briefe vorlesen müssen. Vielerlei Arbeit, die ich für diesen Herbst vorhatte, habe ich nun meiner Krankheit wegen, ganz aufgeben müssen. Ich wollte so Mancherlei in Ordnung bringen u. verpacken, was nun alles bis zum Frühjahr bleiben muß, wo mir ohnedem die große Aufgabe bevorsteht dieses weitläufige Haus von oben bis unten zu säubern u. die vielen Sachen, die wir besitzen, in Verwahrung zu bringen. Ich glaube kaum, dass sich bis dahin ein Käufer findet u. ich richte schon meine Pläne dahin ein, das Haus mit Möbeln für einen Miether herzustellen. Wenigstens habe ich in den letzten Wochen Zeit genug gehabt, alles zu überdenken. Meine Schwiegereltern sprechen ernstlich davon, sich ein Häuschen im Dorfe zu kaufen, haben auch schon ein Auge auf eins u. ich könnte dann unsre werthvollen Sachen bei ihnen unterbringen. Doch kommt Zeit, kommt Rath. Grüße alle lieben Verwandten u. Freunde freundlichst von mir. Sage der guten Tante Auguste, dass die letzten Nummern der "Kriegs- Chronik" mit Dank empfangen wurden. Ich werde sie nun einbinden lassen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2, left margin:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mit herzlichster Liebe Deine Marie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[/page 2, left margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. The following five lines are highlighted in the margin.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;The following five lines are highlighted in the margin. &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%   11.332      1 .NDc4.MTU1MQ&#13;
100.00%   11.332      1 -total&#13;
--&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="364532">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="364533">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="479" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1552">
        <src>https://germanletters.org/files/original/655550fe6eeb4d25197505e8d4e6d17a.jpg</src>
        <authentication>37c93f77e9ccb283bf2fdbf8417cb3a2</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8373">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 8, 1871, page 1 [right hand] and page 4 [left hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364698">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364702">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;page 4, [left hand]:
reits einleitende Schritte gethan
alles ist aber so weitläufig hier,
die Distanzen so enorm, dass
noch gut eine Woche vergehen
kann ehe ich alles Erforderliche
im Gang habe. Heute beabsich=
tige ich ein Klavier zu miethen,
u. verschiedene nothwendige
auf den Stadtaufenthalt verschobe=
ne Einkäufe zu machen. Das
Wetter ist hell u. sonnig u. kalt.
Vor rauher Luft muß ich mich
immer noch hüten. Ich bin
recht froh dass ich nun hier u. für 
den Winter etablirt bin. Die
Stadt gefällt mir besser als je. Hier
kann man ausgehen bei schlechten
wie bei gutem Wetter  -  auf
dem Lande aber waren die
Wege schon so entsetzlich, dass es
sogar eine Tortur war aus
zu fahren.  Und so vielerlei, dessen
man bedarf, kann man hier
ohne Mühe sich gleich verschaffen,
während wir zu Hause es ent=
weder entbehren, oder aus
der weit entfernten Stadt kom=
men lassen müssen. Denn
das Leben u. Treiben der großen
Stadt, die prächtigen Schaufenster
der Läden, die ganze Atmosphäre
der Weltstadt, ist so anregend,
so großartig u. wohlthuend, -
kurz ich fühle mich heimisch hier.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;page 1, [right hand]:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;New York, 12 University 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Place
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dec. 8. 1871
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit meiner Be=
trübniß über Dein peinliches Un=
wohlsein, muß ich zugleich den
Dank aussprechen, welchen ich für
die gute Tante Auguste empfinde,
dass  sie mir so treulich Nachricht
von Dir gegeben hat. Ich erhielt
diesen Morgen beim Frühstück
ihren zweiten Brief, der umso
willkommener war, da wir
heute des lieben Vaters Geburts=
tag feiern. Meine arme Mutter,
dass Du wieder so hast leiden
müssen! Doch hoffentlich bist Du
jetzt wieder ganz von Deinem
Leiden befreit u. im Stande
mir bald selbst ein paar Zeilen
zu schreiben. Wer weiß ob nicht
die Impfung einen Krankheits=
stoff auf diese Weise aus Dir
herausgetrieben hat. Du erinnerst
Dich vielleicht wie sehr böse Bayard's
Arm damals war, als wir uns
in Rom hatten impfen lassen u.
deshalb will er sich auch entschieden
nie wieder impfen lassen u.
er ist daher der einzige in un=
serm Hause der [strikethrough:] &lt;s&gt; sich&lt;/s&gt; [/strikethrough]  jetzt nicht
geimpft worden ist. Denn auch hier
zu Lande sind die Blattern
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1553">
        <src>https://germanletters.org/files/original/3d81883ce52f1f8aa868d88bdb88ef64.jpg</src>
        <authentication>3627801f0973cdce2fbf3e190dd6d902</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8374">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 8, 1871, page 2 [left hand] and page 3 [right hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364658">
                    <text>Needs Review</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364662">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand]:
diesen Herbst sehr allgemein, u.
da sogar 2 Fälle in Kennett vor=
kamen, ließ ich den Arzt kommen
u. wir alle außer B., sogar 
die Dienstboten, wurden ge=
impft, allein nur bei unsern
beiden Negern kamen die 
Schutzpocken ordentlich.
Durch meine Krankheit sehe
ich dass manche Lücke in den
Nachrichten entstanden ist, die
Du von Cedarcroft erhalten hast.
Wie es kam dass Bayard während 
ich krank war, fort musste, habe
ich Dir schon längst gesagt. Meine
Schwiegermutter aber gab ihre
Reise nach Kansas ganz auf
um mich zu pflegen. Am Sonn=
tag legte ich mich u. Tags darauf
reiste Emma mit Familie 
ab. Mutter Taylor bleib u. pfleg=
te mich mit großer Aufopferung
denn ihren steifen Knieen wurde
es oft sehr schwer Dienste zu
leisten. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe das Packen u. die Fahrt hier=
her vorige Woche weit besser
überstanden als ich &lt;s&gt;g&lt;/s&gt; erwartet hatte.
Wir kamen vorigen Sonnabend
hier an, gerade zur rechten Zeit,
da wir seitdem die grimmigste
Kälte gehabt haben, für Anfang
Dec. ganz unerhört. Wir stiegen
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand]:
im Hotel ab u. sahen uns dann
Montag nach einem permanen=
ten Logis um, fanden es auch
gleich, uns sehr zusagend, bei
einer deutschen Wittwe, u. zogen
vorgestern da ein. Wir
haben was man hier den
"Parlor=Flur" nennt u. der
drei Zimmer, eins hinter dem
andern enthält, das mittelste
unser Schlafzimmer, vom hin=
tersten aus beleuchtet u. die=
ses letztere ein kleines, wie
ein weiter Erker ausgebau=
tes Gemach, welches Bayard
zum Arbeitszimmer dient.
Dann haben wir noch eine
hübsche, freundliche Stube im
3ten Stock &lt;u&gt; für &lt;/u&gt;" Lilian u. die
alte Charlotte, welche ich für diesen
Winter wieder engagirt habe.
Sie soll besonders nähen u. mit
Lilian ausgehen, wenn ich nicht
kann. Wir bekommen die
Kost im Hause u. zwar haben
wir, eine große Annehmlich=
keit,  unsern eigenen Tisch u. sehr
gute, z. Th. deutsche Küche. Für
all dies nebst Gas u. Feuer,
bezahlen wir 100 Dollars die
Woche u. dürfen uns schmeicheln
es dafür billig zu haben. 
Für Lilian's Unterricht habe ich be=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1554">
        <src>https://germanletters.org/files/original/bededdb113c8867e82a0fb268817c96e.jpg</src>
        <authentication>08e5a0775d586b97821eaf761c490d78</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8375">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 8, 1871, page 5</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364676">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364680">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;2) Sodann  -  u. das ist ja wohl ei=
gentlich die Hauptsache  -  haben
wir viele gute, liebe Freunde
hier, die kaum unsere Ankunft
vernommen, herbeieilen
u. uns ihre Freude über die
Rückkehr zur Stadt ausdrücken. 
Hier finden wir warme Sym=
pathie, können wir über Dinge
uns unterhalten, die uns
geistig beschäftigen, finden
wir Nahrung für unsere
eigensten Interessen  -
von dem allen ist auf dem
Lande wenig oder nichts.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist ein Tag an dem wir
viel Eurer gedenken; vorhin
beim [roman:] &lt;u&gt;"lunch"&lt;/u&gt; [/roman] sagte Lilian:
"Jetzt gehen die Enkelchen wahr=
scheinlich wieder zu Hause."
Bayard arbeitet hier bereits
fleißig. Er hat zwei literarische
Unternehmungen vor, welche
ihm reichlich an Gewinn einbrin=
gen, ohne viel Kopfbrechen
zu kosten, was zur Abwechse=
lung auch ganz gut ist.
Sage der lieben Tante Auguste,
dass ich ihr in den nächsten Tagen
selber danken würde für ihre
lieben Briefe. Heute beeile
ich mich diesen Brief an Dich
noch zur Post zu bringen,
damit morgen der Bremer
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin:] Lilian schicken herzliche Grüße.  Deine Dich innig liebende T. Marie  [/left margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1555">
        <src>https://germanletters.org/files/original/dfeeb69777d7603ca30af3560dab809b.jpg</src>
        <authentication>06e4e5644e460b55543a42892daea734</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8376">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 8, 1871, page 6</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364635">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="364639">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Dampfer ihn mit über's Meer
nehmen kann. Dabei fällt
mir ein, dass er wohl eigentlich
zu Weihnacht in Deine
Hände gelangen wird. Im
Trouble des Umzugs u. der
Einrichtung hier, war es mir
entfallen, dass Weihnacht
schon so &lt;s&gt;s&lt;/s&gt; nahe ist. Nun gebe
Gott Euch ein "&lt;u&gt; gesundes &lt;/u&gt;" u.
freundliches Fest! Wir feiern
es seit 6 Jahren zum erstenmal
wieder in der Stadt, u. ich
werde die Freude haben einen
Baum nicht allein für Lilian,
sondern auch für [roman:] &lt;i&gt; Lorrie Stoddard &lt;/i&gt; [/roman]
anzuzünden. Er wird Montag
8 Jahre alt, ist aber so klein u.
zart gebaut, dass man ihn
nur für 6 hält.  Was mir
aber ernstliche Sorge einflößt,
ist der kranke Zug den er diesen
Winter um seinen Mund hat.
Noch nie hat er so bleich u. dünn
ausgesehen. Dabei ist er von
einer oft fieberhaften Lebendig=
keit u. der kleine Kopf bringt
die phantasiereichsten Einfälle zu
Tage. Er u.Llilian sind wie Geschwister
zusammen. Er hat auch
eine große Liebe für Bayard u.
mich.
Grüße innigst den lieben Vater
u. alle andern Lieben. Was machen
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin, page 6:]
seine Augen? u. wie geht es Ida? Bayard u. [/left margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7679">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7680">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7681">
                <text>New York, New York</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7682">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, December 8, 1871</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7683">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, December 8, 1871.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7684">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7685">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7686">
                <text>1871-12-08</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7687">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7689">
                <text>Taylor_1871-12-08</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7690">
                <text>Taylor_0016</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7691">
                <text>hou00451c02184</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7692">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18270">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="175593">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="364699">
                <text>50</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="102">
            <name>Percent Needs Review</name>
            <description>The percentage of pages with Needs Review status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="364700">
                <text>50</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="364701">
                <text>100050</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="380285">
                <text>&lt;div id="scripto-transcription-page-html"&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;New York, 12 University&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Place&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Dec. 8. 1871&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mit meiner Betrübniß über Dein peinliches Unwohlsein, muß ich zugleich den Dank aussprechen, welchen ich für die gute Tante Auguste empfinde, dass sie mir so treulich Nachricht von Dir gegeben hat. Ich erhielt diesen Morgen beim Frühstück ihren zweiten Brief, der umso willkommener war, da wir heute des lieben Vaters Geburtstag feiern. Meine arme Mutter, dass Du wieder so hast leiden müssen! Doch hoffentlich bist Du jetzt wieder ganz von Deinem Leiden befreit u. im Stande mir bald selbst ein paar Zeilen zu schreiben. Wer weiß ob nicht die Impfung einen Krankheitsstoff auf diese Weise aus Dir herausgetrieben hat. Du erinnerst Dich vielleicht wie sehr böse Bayard's Arm damals war, als wir uns in Rom hatten impfen lassen u. deshalb will er sich auch entschieden nie wieder impfen lassen u. er ist daher der einzige in unserm Hause der &lt;s&gt;sich&lt;/s&gt; jetzt nicht geimpft worden ist. Denn auch hier zu Lande sind die Blattern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;diesen Herbst sehr allgemein, u. da sogar 2 Fälle in Kennett vorkamen, ließ ich den Arzt kommen u. wir alle außer B., sogar die Dienstboten, wurden geimpft, allein nur bei unsern beiden Negern kamen die Schutzpocken ordentlich. Durch meine Krankheit sehe ich dass manche Lücke in den Nachrichten entstanden ist, die Du von Cedarcroft erhalten hast. Wie es kam dass Bayard während ich krank war, fort musste, habe ich Dir schon längst gesagt. Meine Schwiegermutter aber gab ihre Reise nach Kansas ganz auf um mich zu pflegen. Am Sonntag legte ich mich u. Tags darauf reiste Emma mit Familie ab. Mutter Taylor bleib u. pflegte mich mit großer Aufopferung denn ihren steifen Knieen wurde es oft sehr schwer Dienste zu leisten.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich habe das Packen u. die Fahrt hierher vorige Woche weit besser überstanden als ich &lt;s&gt;g&lt;/s&gt; erwartet hatte. Wir kamen vorigen Sonnabend hier an, gerade zur rechten Zeit, da wir seitdem die grimmigste Kälte gehabt haben, für Anfang Dec. ganz unerhört. Wir stiegen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im Hotel ab u. sahen uns dann Montag nach einem permanenten Logis um, fanden es auch gleich, uns sehr zusagend, bei einer deutschen Wittwe, u. zogen vorgestern da ein. Wir haben was man hier den "Parlor-Flur" nennt u. der drei Zimmer, eins hinter dem andern enthält, das mittelste unser Schlafzimmer, vom hintersten aus beleuchtet u. dieses letztere ein kleines, wie ein weiter Erker ausgebautes Gemach, welches Bayard zum Arbeitszimmer dient. Dann haben wir noch eine hübsche, freundliche Stube im 3ten Stock &lt;u&gt; für &lt;/u&gt;" Lilian u. die alte Charlotte, welche ich für diesen Winter wieder engagirt habe. Sie soll besonders nähen u. mit Lilian ausgehen, wenn ich nicht kann. Wir bekommen die Kost im Hause u. zwar haben wir, eine große Annehmlichkeit, unsern eigenen Tisch u. sehr gute, z. Th. deutsche Küche. Für all dies nebst Gas u. Feuer, bezahlen wir 100 Dollars die Woche u. dürfen uns schmeicheln es dafür billig zu haben. Für Lilian's Unterricht habe ich be-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;reits einleitende Schritte gethan alles ist aber so weitläufig hier, die Distanzen so enorm, dass noch gut eine Woche vergehen kann ehe ich alles Erforderliche im Gang habe. Heute beabsichtige ich ein Klavier zu miethen, u. verschiedene nothwendige auf den Stadtaufenthalt verschobene Einkäufe zu machen. Das Wetter ist hell u. sonnig u. kalt. Vor rauher Luft muß ich mich immer noch hüten. Ich bin recht froh dass ich nun hier u. für den Winter etablirt bin. Die Stadt gefällt mir besser als je. Hier kann man ausgehen bei schlechten wie bei gutem Wetter - auf dem Lande aber waren die Wege schon so entsetzlich, dass es sogar eine Tortur war aus zu fahren. Und so vielerlei, dessen man bedarf, kann man hier ohne Mühe sich gleich verschaffen, während wir zu Hause es entweder entbehren, oder aus der weit entfernten Stadt kommen lassen müssen. Denn das Leben u. Treiben der großen Stadt, die prächtigen Schaufenster der Läden, die ganze Atmosphäre der Weltstadt, ist so anregend, so großartig u. wohlthuend, - kurz ich fühle mich heimisch hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 5:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div id="scripto-transcription-page-html"&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;2) Sodann - u. das ist ja wohl eigentlich die Hauptsache - haben wir viele gute, liebe Freunde hier, die kaum unsere Ankunft vernommen, herbeieilen u. uns ihre Freude über die Rückkehr zur Stadt ausdrücken. Hier finden wir warme Sympathie, können wir über Dinge uns unterhalten, die uns geistig beschäftigen, finden wir Nahrung für unsere eigensten Interessen - von dem allen ist auf dem Lande wenig oder nichts.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Heute ist ein Tag an dem wir viel Eurer gedenken; vorhin beim &lt;em&gt;&lt;u&gt;"lunch"&lt;/u&gt;&lt;/em&gt; sagte Lilian: "Jetzt gehen die Enkelchen wahrscheinlich wieder zu Hause." Bayard arbeitet hier bereits fleißig. Er hat zwei literarische Unternehmungen vor, welche ihm reichlich an Gewinn einbringen, ohne viel Kopfbrechen zu kosten, was zur Abwechselung auch ganz gut ist. Sage der lieben Tante Auguste, dass ich ihr in den nächsten Tagen selber danken würde für ihre lieben Briefe. Heute beeile ich mich diesen Brief an Dich noch zur Post zu bringen, damit morgen der Bremer&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[left margin:] Lilian schicken herzliche Grüße. Deine Dich innig liebende T. Marie &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 6:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div id="scripto-transcription-page-html"&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;Dampfer ihn mit über's Meer nehmen kann. Dabei fällt mir ein, dass er wohl eigentlich zu Weihnacht in Deine Hände gelangen wird. Im Trouble des Umzugs u. der Einrichtung hier, war es mir entfallen, dass Weihnacht schon so &lt;s&gt;s&lt;/s&gt; nahe ist. Nun gebe Gott Euch ein "&lt;u&gt; gesundes &lt;/u&gt;" u. freundliches Fest! Wir feiern es seit 6 Jahren zum erstenmal wieder in der Stadt, u. ich werde die Freude haben einen Baum nicht allein für Lilian, sondern auch für &lt;i&gt; Lorrie Stoddard&lt;/i&gt; anzuzünden. Er wird Montag 8 Jahre alt, ist aber so klein u. zart gebaut, dass man ihn nur für 6 hält. Was mir aber ernstliche Sorge einflößt, ist der kranke Zug den er diesen Winter um seinen Mund hat. Noch nie hat er so bleich u. dünn ausgesehen. Dabei ist er von einer oft fieberhaften Lebendigkeit u. der kleine Kopf bringt die phantasiereichsten Einfälle zu Tage. Er u. Llilian sind wie Geschwister zusammen. Er hat auch eine große Liebe für Bayard u. mich. Grüße innigst den lieben Vater u. alle andern Lieben. Was machen&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[left margin:] seine Augen? u. wie geht es Ida? Bayard u.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="480" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1556">
        <src>https://germanletters.org/files/original/eaa534f2baba8117d449d74cf5da11de.jpg</src>
        <authentication>2f4f8afa617204c6b392bea641815d33</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8369">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 28, 1871, page 1 [right hand] and page 4 [left hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1557">
        <src>https://germanletters.org/files/original/5af6a56e45268b72c066fefe269347dd.jpg</src>
        <authentication>7df25fc8a28cf30f2accf43352079f9f</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8370">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 28, 1871, page 2 [left hand] and page 3 [right hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1558">
        <src>https://germanletters.org/files/original/62299738a1c7d23cc358dbc0523b7b69.jpg</src>
        <authentication>66a4e149fa8aa6c531a47b4f642ea6eb</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8371">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 28, 1871, page 5 [right hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1559">
        <src>https://germanletters.org/files/original/446c1c8bdae5c587deab30c90190afdf.jpg</src>
        <authentication>8629d108144c7b7d5321ea8d66ca0bc1</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8372">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Dec. 28, 1871, page 6 [left hand] and page 7 [right hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="56">
          <name>Transcriber</name>
          <description>The name of the transcriber of the original document.</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="16856">
              <text>Barbara Baeuerle</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7693">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7694">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7695">
                <text>New York, New York</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7696">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, December 28, 1871</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7697">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, December 28, 1871.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7698">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7699">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7700">
                <text>1871-12-28</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7701">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7703">
                <text>Taylor_1871-12-28</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7704">
                <text>Taylor_0017</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7705">
                <text>hou00451c02188</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7706">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18271">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="175594">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="9607">
                <text>[page 1: sheet 1, right-hand side]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;New York, 12 University Place&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dec. 28. 1871. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebste Mutter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum hatte ich zuletzt nach Gotha geschrieben (an die gute Tante) als zum erstenmal wieder ein Brief von Dir ankam, über den ich mich natürlich sehr freute, u. diesem ist heute schon ein zweiter lieber Brief von Dir gefolgt, ohne dass ich dazwischen Dir geschrieben habe. Erst von Dir selber habe ich gehört [underline:] &lt;u&gt;wie&lt;/u&gt; [/underline] krank Du eigentlich gewesen bist; die Tante hatte mich wohl nicht allzu ängstlich machen wollen, u. mir daher [strikethrough:] nicht [/strikethrough] Deinen Zustand weniger schlimm dargestellt. Dass Du Dich so langsam erholst, wundert mich nun freilich gar nicht, u. ebensowenig, dass Du kleinlaut u. mutlos bist über das langsame Besserwerden! Habe ich doch eben erst das Nämliche durchgemacht. Verliere aber nicht ganz den Muth, liebe Mutter, es wird doch wieder besser werden u. die Kräfte vielleicht, wenn auch langsam, sich besser einstellen als sie zuvor gewesen sind. Wäre es Sommer, anstatt Winter, so würde es freilich schneller gehen. Ich hoffe, dass Du Dir durch kräftige Nahrung aufhilfst; ich habe so guten Erfolg davon erlebt. Du solltest eine Zeitlang täglich eine Tasse [?] Liebig'sche [/?] Suppe trinken, u. sie als Medizin betrachten, und dann auch ein Glas Wein zu Deinem Essen genießen. Es ist merkwürdig, was ich in Wein habe leisten können, bis ich wieder &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[left margin:] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2177 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 2: sheet 2, left-hand side] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zu Kräften kam. Bayard hat manchmal über mich gelacht, wenn ich eine halbe Flasche [one word crossed out] [?] Nieren [/?] steiner zum Mittagessen trank ohne dass ich ihn im geringsten gefühlt hätte. Und jetzt, wo ich wieder ganz wohl bin, habe ich nur selten das Bedürfniß ein Glas Wein zu trinken, nur dann nämlich, wenn ich mich sehr ermüdet habe. Ich habe mich Gottlob in den letzten Wochen so wohl gefühlt wie seit lange nicht u. jede Spur meiner Krankheit ist aus meinem Ansehen verschwunden. Ich bin so froh darüber dass ich oft fürchte, es möchte nicht lange dauern. Ich nehme mich aber sehr in Acht u. hüte mich vor Magenverderbniß u. großer Ermüdung. Wir sind so angenehm logirt, haben einen so guten Tisch u. gute Aufwartung, dass ich es recht leicht habe. Außerdem habe ich auch Charlotte, die ich vorigen Winter hatte, wieder mitgebracht, welche Lilian nach ihren lateinischen Stunden begleitet u. für mich näht. Das Weihnachtsfest haben wir recht hübsch verlebt. Lilian hatte sich einen recht netten Baum geputzt u. abends kamen Stoddard's u. Hans Braun zur Bescherung, der ein kleines Souper folgte. Hans sagte, es sei der erste Weihnachtsbaum, den er seit 6 Jahren sähe. Er schenkte mir einen höchste eleganten Handschuhkasten aus russischem Leder, mit einem &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 3: sheet 2, right-hand side] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[?] Aubinniter [/?] aus Elfenbein darin, ein Geschenk welches mir große Freude macht. Bayard gab mir außer einem herrlichen illustrirten Buch, einen ganz wundervollen Operngucker, ein Glas von vorzüglicher Güte u. einer Bekleidung von Perlmutter. Außerdem erhielt ich noch manches andere hübsche Geschenk. Lilian war sehr glücklich über alles was sie bekam; ganz besonders über zwei sehr hübsche Kleider, die ich ihr gemacht. Das eine ein hell blau seidenes Kleid aus einem von mir fabrizirt u. ein schwarz seidenes Überkleid, wozu als Unterkleid das blaue Merino dient, welches sie vor zwei Jahren von Dir bekam u. welches jetzt, nachdem Lilian so aufgeschossen ist, zu nichts anderem mehr herhalten will. Beide Kleider, so einfach sie gemacht sind, haben mir manchen Stich gekostet. Am Abend des ersten Feiertags ging Lilian in eine Kindergesellschaft u. trug das hellblaue Kleid; sie sah wirklich sehr hübsch darin aus. Nun muß ich Dir aber auch erzählen, dass ich recht guten deutschen Unterricht für Lilian bekommen habe. Eine Frl. Bender, welche erste vor 2 Monaten von Deutschland gekommen ist u. vortreffliche Empfehlungen hat, kommt 4mal wöchentlich u. giebt ihr Unterricht in Grammatik, Aufsätzen, Literatur u. Geschichte. Außerdem hat Lilian 2 Klavierstunden u. 3 lateinische Stunden die Woche. Anstatt der Tanzstunden wollte ich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 4: sheet 1, left-hand side]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ihr diesen Winter lieber FreiÜbungen (Gymnastiks) machen lassen, bis jetzt ist es mir aber nicht gelungen eine Anstalt ausfindig zu machen. Da sie jeden Tag 1 1/2 Stunden Klavier üben muß u. für die übrigen Stunden auch Aufgaben auszuarbeiten hat, so ist eigentlich jeder Tag wirklich besetzt u. wir finden sogar oft für unsere gemeinsame Lektüre nicht die Zeit. Von Ferien war natürlich jetzt keine Rede; sie hat nur eben die beiden Weihnachtstage frei gehabt. Lilian profitirt viel von dieser Art des Unterrichts, da sie die ungetheilte Aufmerksamkeit der Lehrerin während der Unterrichtszeit genießt, doch ist die Art auch eine recht kostspielige. Ich muß für jede Stunde 1 1/2 Dollar zahlen; Miethe für das Klavier, was billig ist, weil ich ein altes Instrument genommen habe. - Dass meine Photographie in einem so misshandelten Zustand angekommen ist, ist mir wirklich sehr leid; es liegt da natürlich eine Schlechtigkeit zu Grunde. Bild u. Brief hätten ja auch zusammen ankommen müssen, da sie zusammen abgeschickt worden waren. Es ist mir recht lieb, dass Du nicht wieder etwas an mich in meinem Brief geschickt hast, es wäre jedenfalls wieder verloren gegangen. Es scheint es ein Postbeamter (oder vielmehr Dieb)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 5: sheet 3, right-hand side]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;auf unsre Geschenke abgesehen zu haben, denn das kleine Buch, welches ich Dir zu Deinem letzten Geburtstag schickte, ist ja auch nicht in Deine Hände gelangt. Ich habe Dir nun zwar etwas zur Weihnacht gekauft, was ich jedoch in keinem Falle in einen Brief hätte einschließen können. Ich werde Dir auch nicht sagen was es ist, bis Du es selber sehen wirst - nur so viel, dass es eben erst aus Japan angekommen u. wirklich recht schön ist. Meiner Meinung nach haben wir auf Weihnachtsgeschenke von Euch diesmal gar keinen Anspruch, da Ihr uns ja eben erst so viele schöne Sachen geschickt habt; wenn Du mir aber etwas zu meinem nächsten Geburtstag schenken willst, so möchte ich mir wohl wieder ein solches oder ähnliches Album wünschen, wie Du mir vor 3 Jahren in Gotha gabst. Ich habe viele Photographien in Kästen, für die ich keinen Raum besitze. Dass Du uns im Frühjahr noch nicht erwarten darfst, habe ich Dir schon gesagt. Es wäre uns unmöglich bis dahin unsere Angelegenheiten alle geordnet zu haben. Wir werden wohl überhaupt um alles was noth thut besorgen zu können, schon im März von hier zurückkehren müssen, u. haben dann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 6: sheet 4, left-hand side]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sicher ein paar Monate lang vollauf zu thun. Die Blattern müssen ja wirklich recht schlimm in Gotha gewesen sein u. ich kann Gott nicht genug danken, dass Ihr von ihnen verschont geblieben seid, obgleich Du, liebe Mutter, wohl ebensoviel gelitten, als ob Du sie gehabt hättest. Über die bessern Nachrichten vom lieben Vater freue ich mich aber recht; wenn seine Augen nur nicht schwächer werden, so dass er sie einen Theil des Tages brauchen kann, muß man schon zufrieden sein; allmälig werden sie dann auch wieder stärker; u. dass er stundenlang von der Arbeit wegbleiben muß, ist ihm vielleicht recht heilsam u. verlängert sein Leben um Jahre. Über Lina's Brief hat sich Lilian sehr gefreut; sie gedenkt ihn entweder noch mit dieser, oder mit der nächsten [insertion:] Post [/insertion] zu beantworten. Das Papier kam leider zu spät für den Weihnachtsbaum. Es muß wohl auf der "Hansa" gekommen sein, die so lange bei Neufundland hat liegen müssen, weil etwas an ihr verunglückt war. Dass Ida sich so langsam erholt, wundert mich eigentlich nicht. Ein Übel wie sie es gehabt, schwächt ja den Körper enorm. Ich sollte aber meinen, dass die Heil- gymnastik für sie nicht taugte. Sie &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 7: sheet 4, right-hand side]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;haben ja doch wohl einen Arzt erst darüber befragt? Wir haben schon so kaltes Wetter, u. gerade vor Weihnachten, gehabt wie es nur selten hier vorkommt. Dann schlug es in einer Nacht vollständig um u. der 1ste Weihnachtsfeiertag brach an in mildester Frühlingsluft. Gestern aber wurde die Luft schon wieder schärfer u. heute war ein kalter Tag. Ich sehe aus den Zeitungen dass auch in Europa schon große Kälte geherrscht u. viel Schnee gefallen ist. Zum Schluss nun noch meine u. Bayard's herzlichste Glückwünsche zum neuen Jahre: Gott schenke Euch geliebte Eltern recht viele frohe u. [underline:] &lt;u&gt;gesunde&lt;/u&gt; [/underline] Tage u. uns Allen ein frohes Wiedersehen! Deine Dich innig liebende Tochter Marie</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="481" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1560">
        <src>https://germanletters.org/files/original/ad276e181f7563c71e38e30ccf2e3043.jpg</src>
        <authentication>3e21ade5387694940097ef584e6f67cd</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8365">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, January 15, 1872, page 1 [right hand] and page 4 [left hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366894">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366897">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;New-York, 12. University Place
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jan. 15. 1872
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Soeben, als ich daran
dachte heut Abend noch an
Dich zu schreiben, wurde mir Dein
lieber Brief vom 27. Dez. v. Jhrs. ge=
bracht. Ich sah gleich an der Adresse,
dass Du meinen ersten von hier aus
geschriebenen Brief erhalten hattest,
u. freute mich sodann an den
im Ganzen guten Nachrichten,
die ich von Euch erhielt. Wenn auch
Manches besser sein könnte, ginge
es nach Wunsch, so  muß man schon
zufrieden sein wie es ist, u. dank=
bar, dass vieles nicht schlimmer. Dass
Ihr einen so hübschen Weihnachten
gehabt, freut mich recht. Du wirst
aus Lilian's Brief gesehen haben,
wie  gern sie dabei gewesen wäre.
Doch war sie auch hier recht glücklich
u. hat sich des Festes gefreut.
Über meine Gesundheit mußt Du
Dich nun ganz beruhigen; ich bin
wirklich jetzt so wohl, dass ich über
nichts klagen darf: ich bin wirk=
lich ein&lt;s&gt;en&lt;/s&gt; ganz andres Wesen
als in den letzten Jahren. Ich kann
auch wieder recht gut zu Fuß gehen u.
befinde mich immer weit besser
u. frischer, wenn ich meinen
Spatziergang von mehren englischen
Meilen gemacht habe. Überhaupt
fühle ich mich so recht heimisch diesen
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin:]
Bayard u. Lilian schicken gleichfalls herzliche Grüße, 
mit inniger Liebe Deine Tochter Marie. [/left margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand]
sie dann aber erst im Spätherbst
dorthin nehmen, so dass sie mehrere
Monate erst  bei Euch zubrächte.
Doch kommt Zeit, kommt Rath.
Wenn wir nur einmal glücklich
bei Euch sind, so findet sich das Üb=
rige schon.  -   Heute geht ein lang=
jähriger Freund von Bayard, [roman:]&lt;i&gt;Mr. Boker&lt;/i&gt;[/roman]
aus Phil&lt;u&gt;a&lt;/u&gt; [footnote: Phila = Philadelphia] mit Familie nach Europa.
Er ist zum Gesandten in Constanti=
nopel ernannt u. begiebt sich
jetzt auf seinen Posten. So sehr
[strikethrough:]&lt;s&gt; ist&lt;/s&gt;[/strikethrough] [insertion:] ich [/insertion] diese Reisenden beneidete, so
bin ich doch froh, dass ich heute nicht
mit ihnen habe abreisen müssen.
Das Wetter ist so winterlich, dass
die Idee, sich einzuschiffen, eine [NOTE a vertical pencil line runs from here down the left margin for three lines]
sehr frostige ist. Bayard geht es recht
gut; er ist so viel frischer u. kräftiger
als in den letzten Jahren u. arbeitet
mit großer Lust.  Vor einigen     [NOTE end of the vertical line]
Tagen hat er einen flüchtigen Besuch
in Cedercroft gemacht. Die lieben
Alten waren ganz munter, u. alles
in [strikethrough:]&lt;s&gt; f&lt;/s&gt;[/strikethrough] u. um das Haus in Ordnung.
Schreiber hat sich nun entschlossen,   [NOTE a second penciled line runs down the left margin from here 5 lines, overlapping with marginal-line #3]
während unsrer Abwesenheit
das Garten= u. Obstland auf eigene
Kosten zu übernehmen. Bayard
hat ihm dafür so günstige Bedingun=  [NOTE a third penciled line runs down the left margin from here 5 lines, overlapping with marginal-line #2]
gen gestellt, dass er auch nichts besseres
hätte thun können. Ernst wird un=
terdessen bei ihm bleiben, da er natür=
lich die Arbeit nicht allein besorgen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1561">
        <src>https://germanletters.org/files/original/786e201cc8add64a16c975b512f66c01.jpg</src>
        <authentication>2b2d3e84ae1d85e6da3f3c5fc7b891ce</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8366">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, January 15, 1872, page 2 [left hand] and page 3 [right hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366889">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366893">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand]
Winter in New-York u. genieße das
Ausruhen von Wirtschaftssorgen recht
vollständig. Wir sind wirklich recht
angenehm u. comfortable logirt
u. dazu kommt, dass meine alte Mu=
lattin recht hübsch näht u. stopft u. mir
also auch in dieser Hinsicht viel ab=
nimmt. Lilian hat vortrefflichen  [NOTE from this line to the page bottom is a vertical pencil line down the left margin] 
Unterricht, was mir auch eine so
rechte Herzenslust ist, zumal da sie
recht schöne Fortschritte macht. Erst
eben hat sie einen Geschichts=Aufsatz
beendigt, u. mir vorgelesen, über
die alten Inder, in Hinsicht auf
geographische Lage des Landes, Religion,
Literatur u. Kultur überhaupt.
Ich sehe in ihm einen großen Fort=
schritt. Heute haben die gymnastischen
Übungen angefangen. Sie hat dieselben
bei einer jungen Dame, im
Verein mit 3 andern jungen Mäd=
chen ihres Alters, alle nette Mädchen
u. Töchter naher Bekannten. Der
lateinische Unterricht ist ihr glaube ich
der leichteste von allem. Sie hat im
Ovid jetzt die Geschichte von Pyra&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;[insertion:]m[/insertion]us u.
Thisbe fertig übersetzt u. kann einen
Theil davon auf lateinisch hersagen.
Ihr Benehmen ist lange nicht mehr
so kindisch wie vor einem Jahr, man
merkt wie bedeutend sie{s&amp;gt;ch sich in der
letzten Zeit entwickelt hat. Sie ist aber
auch nur noch einen halben Zoll kleiner
als ich, denke Dir nur! Es sind nur die
kurzen Kleider u. die lang herabhängenden
Zöpfe, an denen man noch das Kind
erkennt  -  fern von den Puppen,
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand]
[NOTE a vertical pencil line runs down the entire left margin of page 3]
nämlich, denn mit ihnen zusammen
kommt die ganze Kindesnatur zum
Vorschein. Auch ich bedaure es, dass Lilian
u. Lina nicht zusammen bei Euch sind.
Da Lina älter u. stets vernünftiger
war, als Lilian, so würde es für
diese ein großer Vortheil sein, mit
ihr täglich zu verkehren. Vielleicht
bleibt aber Lina noch länger als das
vorher bestimmte Jahr in Gotha, u.
die beiden Cousinen könnten dann
wenigstens eine Zeitlang beisam=
men bleiben. Wir beabsichtigen
ja wenn wir nach Europa kommen
zwei Jahre lang drüben zu bleiben,
theils literarischen Plänen wegen,
die Bayard hat, theils Lilian's Schul=
bildung wegen. Eins von diesen
beiden Jahren aber beabsichtigen 
wir Lilian in eine Pension der
französischen Schweitz, womöglich
nach Lausanne, damit sie nicht ganz
in der Fremde ist, [insertion:]zu[/insertion] thun, u. ob wir
sie das erste, oder erst das zweite
Jahr dorthin thun, wird darauf
ankommen wo Bayard u. ich den
Winter zubringen. Sollten wir
den nächsten Winter, wie Bayard
es vor hat, nach dem Orient u.
Egypten gehen, so möchte ich Lilian
lieber zuerst nach der Schweitz thun,
denn ich würde dann den Trost
haben, sie im Falle ihr etwas zu=
stöße (was Gott verhüte) schneller
erreichen zu können. Ich würde
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1562">
        <src>https://germanletters.org/files/original/c3c232a103f69c6212232c12c12177e7.jpg</src>
        <authentication>300b8ebb8c41216f82833355b5596696</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8367">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, January 15, 1872, page 5 [right hand] and page 8 [left hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366884">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366888">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;page 8, [left hand]
Am. Journal" die Schrift
des Vaters noch nicht veröffentlicht.
Über Mr. Rutherford bemerke 
ich noch, dass er derjenige ist,
welcher dem lieben Vater die
Mondphotographie[e]n u., wenn
ich nicht irre, einiges Andere
früher geschickt hat. Er ist einer
der vielen New-Yorker Privatleute
u. Astronom aus Liebhaberei,
besitzt eine kleine Sternwarte
bei seinem Hause u.
verwendet seine ganze Zeit
auf das Lieblingsstudium.
Nachdem das Weihnachtsfest nun
vorüber ist, wirst Du Dich ja wohl
hoffentlich recht schonen, liebe
Mutter, damit das Frühjahr Dich
kräftiger findet. Wenn nur die
bösen &amp;lt;?Kopfweh?&amp;gt; ganz wegbleiben 
wollten! Ich weiß ein Mittel
gegen alle solche Nerven=Affektionen,
welches Dir gewiß Linderung, wenn
nicht Heilung verschaffen würde  -
allein ich fürchte Du wirst es nicht
versuchen wollen, da es eine allopathische
Arznei ist. Die Medizin
ist ziemlich neu u. heißt Chlorodyne.
10 Tropfen davon haben mir in
der ersten Woche meiner Krankheit 
die Nerven auf wunderbare Weise
beruhigt, ohne dass irgend welche
Reaktion eingetreten wäre, u. ich
habe seitdem den heilsamsten
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Left margin page 8, [left hand]:
Effekt davon an Andern gesehen. Grüße auf das
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Left margin page 5, [right hand]:
herzlichste den lieben Vater u. alle andern Lieben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
page 5, [right hand]
kann. Das Getreide u. Grasland übernimmt
der jetzige Farmer unter
gleichen Bedingungen. Nun käme 
es uns noch darauf an das
Wohn=haus zu vermiethen,
sollte dies nicht gelingen, so
schließen wir dasselbe zu, u. haben
dann wenigstens keine Auslagen
während wir fern sind. Unsere
Zeit hier in der Stadt ist nun schon
ziemlich zur Hälfte abgelaufen.
Wenn ich noch einige Wochen
im März hierbleibe, so wird es
hauptsächlich Lilian's Unterricht
wegen sein. Es wird mir leid
genug sein, wenn sie ihn dann
abbrechen muß. 
Sage dem lieben Vater, dass nun
endlich seine Abhandlungen alle
in den Händen der amerik. Astronomen
sind. Ich hatte Prof. Joy gebeten
mir eine Liste der bedeutendsten
Astronomen des Landes zu verschaffen,
bekam sie aber erst vor einer
Woche, da er auch Andre dabei
zu Rathe ziehen musste. Sobald
wir die Liste erhielten, vertheilten
wir die Abhandlungen,
so weit wir urtheilen konnten,
schickten sie unter Kreuzband
an die gehörigen Adressen u.
Bayard schrieb an jeden Einzelnen
ein paar Zeilen. Hier
folgt die Liste der Namen:
(2179)
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1563">
        <src>https://germanletters.org/files/original/9537caa79b154e7a7af71b98b500277b.jpg</src>
        <authentication>4408302a21704c53ccb4cdc03683cfbe</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="8368">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, January 15, 1872, page 6 [left hand] and page 7 [right hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366879">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="366883">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;page 6, [left hand]:
I    Mr Lewis Rutherford,
New-York
II    Prof. Joseph &amp;lt;?Winloik?&amp;gt;,
Cambridge, Mass.
II    Prof. Benjamin Pierce,
Washington,
(Government Observatory)
Prof. Cleveland Abbe
Cincinnati, Ohio
Prof. Watson,
Ann Arbor, Michigan.
II   Prof. Peters,
Clinton, New-York
I    Prof. Safford,
Chicago
Dr. Hough
Dudley Observatory,
Albany, N.Y.
Prof. Stephen Alexander,
Princeton, New-Jersey
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;page 7, [right hand]
Prof Coffin,
Lafayette College, Easton, Pa.
Prof. Young,
Dartmouth College,
New Hampshire
(Dr. Gould ist nicht in den Ver. St.
-  er ist auf der Sternwarte zu
Cordova, in der Argentinischen
Republik, in Süd-Amerika.)
-
Von diesen haben die mit
I  angestrichenen Gelehrten je
eine der größeren Abhandlungen,
nebst der Schrift gegen Mr. Newcomb,
die mit II angestrichenen
je 2 der größeren Abhandlungen,
nebst Schrift gegen Mr. N.,
die übrigen je 2 der kleineren
(blauen) mathematischen Abhandlungen
erhalten. Da Mr. Newcomb
einer der drei Attaches 
am Gouvernement=Observatorium,
unter Prof. Pierce ist, so
ist ihm natürlich seine Niederlage
jetzt bekannt geworden, denn
soviel ich von Prof. Joy habe
erfahren könnne, hat &amp;lt;?"Lilliman's?&amp;gt;
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7707">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7708">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7709">
                <text>New York, New York</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7710">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, January 15, 1872</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7711">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, January 15, 1872.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7712">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7713">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7714">
                <text>1872-01-15</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7715">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7717">
                <text>Taylor_1872-01-15</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7718">
                <text>Taylor_0018</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7719">
                <text>hou00451c02190</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7720">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18272">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="175595">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="366895">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="366896">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="463479">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;New-York, 12. University Place&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Jan. 15. 1872&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Soeben, als ich daran dachte heut Abend noch an Dich zu schreiben, wurde mir Dein lieber Brief vom 27. Dez. v. Jhrs. ge=bracht. Ich sah gleich an der Adresse, dass Du meinen ersten von hier aus geschriebenen Brief erhalten hattest, u. freute mich sodann an den im Ganzen guten Nachrichten, die ich von Euch erhielt. Wenn auch Manches besser sein könnte, ginge es nach Wunsch, so muß man schon zufrieden sein wie es ist, u. dank=bar, dass vieles nicht schlimmer. Dass Ihr einen so hübschen Weihnachten gehabt, freut mich recht. Du wirst aus Lilian's Brief gesehen haben, wie gern sie dabei gewesen wäre. Doch war sie auch hier recht glücklich u. hat sich des Festes gefreut. Über meine Gesundheit mußt Du Dich nun ganz beruhigen; ich bin wirklich jetzt so wohl, dass ich über nichts klagen darf: ich bin wirk=lich ein&lt;s&gt;en&lt;/s&gt; ganz andres Wesen als in den letzten Jahren. Ich kann auch wieder recht gut zu Fuß gehen u. befinde mich immer weit besser u. frischer, wenn ich meinen Spatziergang von mehren englischen Meilen gemacht habe. Überhaupt fühle ich mich so recht heimisch diesen&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Winter in New-York u. genieße das Ausruhen von Wirtschaftssorgen recht vollständig. Wir sind wirklich recht angenehm u. comfortable logirt u. dazu kommt, dass meine alte Mu=lattin recht hübsch näht u. stopft u. mir also auch in dieser Hinsicht viel ab=nimmt. Lilian hat vortrefflichen&amp;nbsp;Unterricht, was mir auch eine so rechte Herzenslust ist, zumal da sie recht schöne Fortschritte macht. Erst eben hat sie einen Geschichts=Aufsatz beendigt, u. mir vorgelesen, über die alten Inder, in Hinsicht auf geographische Lage des Landes, Religion, Literatur u. Kultur überhaupt. Ich sehe in ihm einen großen Fort=schritt. Heute haben die gymnastischen Übungen angefangen. Sie hat dieselben bei einer jungen Dame, im Verein mit 3 andern jungen Mäd=chen ihres Alters, alle nette Mädchen u. Töchter naher Bekannten. Der lateinische Unterricht ist ihr glaube ich der leichteste von allem. Sie hat im Ovid jetzt die Geschichte von Pyra&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;&amp;nbsp;[insertion:] m [/insertion] us u. Thisbe fertig übersetzt u. kann einen Theil davon auf lateinisch hersagen. Ihr Benehmen ist lange nicht mehr so kindisch wie vor einem Jahr, man merkt wie bedeutend [?] sie sich [/?] in der letzten Zeit entwickelt hat. Sie ist aber auch nur noch einen halben Zoll kleiner als ich, denke Dir nur! Es sind nur die kurzen Kleider u. die lang herabhängenden Zöpfe, an denen man noch das Kind erkennt - fern von den Puppen,&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;nämlich, denn mit ihnen zusammen kommt die ganze Kindesnatur zum Vorschein. Auch ich bedaure es, dass Lilian u. Lina nicht zusammen bei Euch sind. Da Lina älter u. stets vernünftiger war, als Lilian, so würde es für diese ein großer Vortheil sein, mit ihr täglich zu verkehren. Vielleicht bleibt aber Lina noch länger als das vorher bestimmte Jahr in Gotha, u. die beiden Cousinen könnten dann wenigstens eine Zeitlang beisam=men bleiben. Wir beabsichtigen ja wenn wir nach Europa kommen zwei Jahre lang drüben zu bleiben, theils literarischen Plänen wegen, die Bayard hat, theils Lilian's Schul=bildung wegen. Eins von diesen beiden Jahren aber beabsichtigen wir Lilian in eine Pension der französischen Schweitz, womöglich nach Lausanne, damit sie nicht ganz in der Fremde ist, [insertion:] zu [/insertion] thun, u. ob wir sie das erste, oder erst das zweite Jahr dorthin thun, wird darauf ankommen wo Bayard u. ich den Winter zubringen. Sollten wir den nächsten Winter, wie Bayard es vor hat, nach dem Orient u. Egypten gehen, so möchte ich Lilian lieber zuerst nach der Schweitz thun, denn ich würde dann den Trost haben, sie im Falle ihr etwas zu=stöße (was Gott verhüte) schneller erreichen zu können. Ich würde&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;sie dann aber erst im Spätherbst dorthin nehmen, so dass sie mehrere Monate erst bei Euch zubrächte. Doch kommt Zeit, kommt Rath. Wenn wir nur einmal glücklich bei Euch sind, so findet sich das Üb=rige schon. - Heute geht ein lang=jähriger Freund von Bayard, [roman:]&amp;nbsp;&lt;em&gt;Mr. Boker&amp;nbsp;&lt;/em&gt;[/roman] aus Phil&lt;u&gt;a&lt;/u&gt;&amp;nbsp;mit Familie nach Europa. Er ist zum Gesandten in Constanti=nopel ernannt u. begiebt sich jetzt auf seinen Posten. So sehr [strikethrough:]&amp;nbsp;&lt;s&gt;ist&lt;/s&gt;&amp;nbsp;[/strikethrough] [insertion:] ich [/insertion] diese Reisenden beneidete, so bin ich doch froh, dass ich heute nicht mit ihnen habe abreisen müssen. Das Wetter ist so winterlich, dass die Idee, sich einzuschiffen, eine sehr frostige ist. Bayard geht es recht gut; er ist so viel frischer u. kräftiger als in den letzten Jahren u. arbeitet mit großer Lust. Vor einigen Tagen hat er einen flüchtigen Besuch in Cedercroft gemacht. Die lieben Alten waren ganz munter, u. alles in [strikethrough:]&lt;s&gt; f&lt;/s&gt;&amp;nbsp;[/strikethrough] u. um das Haus in Ordnung. Schreiber hat sich nun entschlossen,&amp;nbsp; während unsrer Abwesenheit das Garten= u. Obstland auf eigene Kosten zu übernehmen. Bayard hat ihm dafür so günstige Bedingun=gen gestellt, dass er auch nichts besseres hätte thun können. Ernst wird un=terdessen bei ihm bleiben, da er natür=lich die Arbeit nicht allein besorgen&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5&amp;nbsp;(sheet 3, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;kann. Das Getreide u. Grasland übernimmt der jetzige Farmer unter gleichen Bedingungen. Nun käme es uns noch darauf an das Wohn=haus zu vermiethen, sollte dies nicht gelingen, so schließen wir dasselbe zu, u. haben dann wenigstens keine Auslagen während wir fern sind. Unsere Zeit hier in der Stadt ist nun schon ziemlich zur Hälfte abgelaufen. Wenn ich noch einige Wochen im März hierbleibe, so wird es hauptsächlich Lilian's Unterricht wegen sein. Es wird mir leid genug sein, wenn sie ihn dann abbrechen muß. Sage dem lieben Vater, dass nun endlich seine Abhandlungen alle in den Händen der amerik. Astronomen sind. Ich hatte Prof. Joy gebeten mir eine Liste der bedeutendsten Astronomen des Landes zu verschaffen, bekam sie aber erst vor einer Woche, da er auch Andre dabei zu Rathe ziehen musste. Sobald wir die Liste erhielten, vertheilten wir die Abhandlungen, so weit wir urtheilen konnten, schickten sie unter Kreuzband an die gehörigen Adressen u. Bayard schrieb an jeden Einzelnen ein paar Zeilen. Hier folgt die Liste der Namen: (2179)&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6 (sheet 4, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;I Mr Lewis Rutherford, New-York II Prof. Joseph [?] Winloik [/?], Cambridge, Mass. II Prof. Benjamin Pierce, Washington, (Government Observatory) Prof. Cleveland Abbe Cincinnati, Ohio Prof. Watson, Ann Arbor, Michigan. II Prof. Peters, Clinton, New-York I Prof. Safford, Chicago Dr. Hough Dudley Observatory, Albany, N.Y. Prof. Stephen Alexander, Princeton, New-Jersey&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 7 (sheet 4, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Prof Coffin, Lafayette College, Easton, Pa. Prof. Young, Dartmouth College, New Hampshire (Dr. Gould ist nicht in den Ver. St. - er ist auf der Sternwarte zu Cordova, in der Argentinischen Republik, in Süd-Amerika.) - Von diesen haben die mit I angestrichenen Gelehrten je eine der größeren Abhandlungen, nebst der Schrift gegen Mr. Newcomb, die mit II angestrichenen je 2 der größeren Abhandlungen, nebst Schrift gegen Mr. N., die übrigen je 2 der kleineren (blauen) mathematischen Abhandlungen erhalten. Da Mr. Newcomb einer der drei Attaches am Gouvernement=Observatorium, unter Prof. Pierce ist, so ist ihm natürlich seine Niederlage jetzt bekannt geworden, denn soviel ich von Prof. Joy habe erfahren könnne, hat [?] Silliman's [/?]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8 (sheet 3, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Am. Journal" die Schrift des Vaters noch nicht veröffentlicht. Über Mr. Rutherford bemerke ich noch, dass er derjenige ist, welcher dem lieben Vater die Mondphotographien u., wenn ich nicht irre, einiges Andere früher geschickt hat. Er ist einer der vielen New-Yorker Privatleute u. Astronom aus Liebhaberei, besitzt eine kleine Sternwarte bei seinem Hause u. verwendet seine ganze Zeit auf das Lieblingsstudium. Nachdem das Weihnachtsfest nun vorüber ist, wirst Du Dich ja wohl hoffentlich recht schonen, liebe Mutter, damit das Frühjahr Dich kräftiger findet. Wenn nur die bösen [?] Kopfweh [/?] ganz wegbleiben wollten! Ich weiß ein Mittel gegen alle solche Nerven=Affektionen, welches Dir gewiß Linderung, wenn nicht Heilung verschaffen würde - allein ich fürchte Du wirst es nicht versuchen wollen, da es eine allopathische Arznei ist. Die Medizin ist ziemlich neu u. heißt Chlorodyne. 10 Tropfen davon haben mir in der ersten Woche meiner Krankheit die Nerven auf wunderbare Weise beruhigt, ohne dass irgend welche Reaktion eingetreten wäre, u. ich habe seitdem den heilsamsten&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8 (sheet 3, left-hand side), left margin:] Effekt davon an Andern gesehen. Grüße auf das [/page 8, left margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5 (sheet 3, right-hand side), left margin:] herzlichste den lieben Vater u. alle andern Lieben. [/page 5, left margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side), left margin:] Bayard u. Lilian schicken gleichfalls herzliche Grüße, mit inniger Liebe Deine Tochter Marie. [/page 1, left margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%   11.528      1 .NDgx.MTU2Mw&#13;
100.00%   11.528      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="101">
            <name>Status</name>
            <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="463480">
                <text>transcribed</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="482" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1564">
        <src>https://germanletters.org/files/original/31f0059f93b63c6d6d28ccb438050485.jpg</src>
        <authentication>0dde50dbd4f4f369b9eeee8f17bc75dd</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7751">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Feb. 22, 1872, page 1 [right-hand] and page 4 [left-hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367039">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367042">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand]:
Wagen zu springen trachteten,
u. dann erschienen Vater u.
Mutter Taylor unter dem
Portiko, beide recht wohl. Becky
hatte ein deliciöses Abendessen,
dessen Hauptschüssel aus gedämpf=
tem Huhn, mit Rahmsauce, bestand,
für uns bereit, u. im Kamin
der Bibliothek brannte ein großes
Holzfeuer. Der nächste Tag war
hauptsächlich auf nöthige Besorgun=
gen verwendet, gegen Abend
kam eine uns befreundete
Familie u. blieb zum Thee.
Den folgenden Tag, gegen Mittag,
ging es wieder fort, bei recht
kaltem Wetter u. um 6 Uhr
waren wir wieder in unserer 
hiesigen Wohnung angelangt,
wo das Mittagsessen auf
uns wartete. Bayard hatte
es theilweise recht schlimm im
Westen getroffen. Das Wetter
war äußerst frostig u. an
einem Tag so schlimm, dass er
wirklich nur eben dem Erfrieren
glücklich entging. Dann
war ich den einen Tag recht
in Angst um ihn, da ich durch
die Zeitung von einem Eisen=
bahnunglück erfuhr, welches
Tags zuvor in [roman:]&lt;i&gt;Missouri&lt;/i&gt;[/roman] stattge=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand]:
New-York, Febr.22. 1872
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dein lieber  Brief kam
gestern eben noch zur
rechten Zeit, um ihn
heute gleich zu beantworten.
Die Nachrichten die er mir brachte
sind zum Theil recht betrübter
Art. Nach dem was Du mir von dem
guten Onkel Braun schreibst, darf
ich wohl kaum hoffen, dass er noch
auf Erden weilt, u. recht tief schmerzt
es mich, dass seine Leiden noch so
groß sein mussten. Die armen
Tanten! Wie werden sie diesen Ver=
lust nur ertragen. Ich fürchte die
Tante Emilie wird ihm bald nach=
folgen: sie hat nur für ihn so lange
gelebt. Wenn ich sage "ich fürchte",
so meine ich von unserm Standpunkt
aus, denn für sie selbst hat das
Leben keinen Werth mehr, nachdem
der Onkel heimgegangen.  -  Dein
häufiges Kopfweh kümmert mich
auch recht. Ich habe es leider gefürch=
tet, dass Du diesen Winter nicht gut
zubringen würdest, da Deine böse
Krankheit gerade zu Anfang der
rauhen Jahreszeit eintrat. Wenn
das Frühjahr erst kommt, dann
hoffe ich aber doch, dass Du die Wirkung
jener schlimmmen Wochen überwindest
u. Deine Gesundheit sich
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1565">
        <src>https://germanletters.org/files/original/126e9aa630bbbc796783b5fadc6405a7.jpg</src>
        <authentication>87bc24a7071e5e042d2cd16a985db442</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7752">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Feb. 22, 1872, page 2 [left-hand] and page 3 [right-hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367034">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367038">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand]:
wieder befestigt. Du musst Dir nur&lt;s&gt;d&lt;/s&gt;
im Sommer nicht zuviel zumuthen
-  oder vielmehr, &lt;u&gt;wir&lt;/u&gt;" dürfen Dir nicht
zuviel zumuthen.  Wir müssen auf
die eine oder andere Weise trachten
Dir Unruhe im Hause zu ersparen
u. nicht in Eure regelmäßige Haus=
ordnung einbrechen:  - wie das
zu bewerkstelligen ist, weiß ich
freilich noch nicht, allein kommt
Zeit, kommt Rath. Vor allen Dingen
hoffe ich, dass Du stärker u. kräftiger
wirst, wie bisher. Wenn Bayard
wirklich an den lieben Vater geschrieben,
dass wir schon im Mai kommen
würden, so muß er sich &lt;u&gt;ver&lt;/u&gt;schrieben
haben, denn unsere Absicht ist von
allem Anfang gewesen erst im
Sommer abzureisen, u. ich hatte
Dir vorigen Herbst (oder im Dezember)
auch darüber geschrieben. Es wäre
in der That nicht möglich früher
als in der 2ten Hälfte des Juni von
hier wegzufahren. So vieles ist noch
zu thun u. zu  ordnen, denn da
wir die Absicht haben 2 Jahre
in Europa zu verweilen, so müssen
unsere Angelegenheiten durchaus
wohl bestellt sein, ehe wir fortgehen.
Sophie Schreibers Nachrichten darfst
Du nicht immer für zuverlässig
annehmen. Das Haus ist bis
jetzt nicht vermiethet, doch haben
wir Aussicht dazu. Auch kann
man kaum sagen, daß Schreiber das 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand]:
Land gepachtet habe. Die Sache hängt so
zusammen: Vom 1. April an be=
wirthschaften der Farmer u. der
Gärtner  das Land auf eigene
Kosten. Der Farmer sämmtliches
Getreide= u. Wiesenland, der Gärtner
alles Garten= u. Obstland.
Für den Nutzen, welchen jeder
daraus zieht, hält er das Land
in gutem Zustand u. zahlt die
Hälfte der Taxen, das übrige
ist sein. Dieses Übereinkommen
ist ein höchst vortheilhaftes für sie,
doch bringt es auch uns Vortheil
dadurch, dass von nun an die
Kosten zur Erhaltung u. Bearbei=
tung des Landes aufhören, u. wir
diese nicht unbedeutende Summe
zu andern Zwecken verwenden
können. Ernst &amp;lt;?Bod?&amp;gt;, höre ich, wird
als Gartenarbeiter bei Schreiber
bleiben. Lilian u. ich reisten vor
mehr als 8 Tagen nach Cedarcroft,
langten am Abend dort an u.
fanden Bayard, vom Westen
zurückgekehrt, am Bahnhof uns
erwartend. Unsere beiden
schnellen Pferde, [roman:]&lt;i&gt;Guy&lt;/i&gt;[/roman] u. [roman:]&lt;i&gt;Lady Ellen,&lt;/i&gt;[/roman]
brachten uns, trotz des tiefen
Schmutzes der Wege in kurzer
Zeit nach Hause. Dort bewillkommten
uns zuerst die Hunde,
welche vor Freuden in den
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1566">
        <src>https://germanletters.org/files/original/dfff905e2eed4034ecc42131e7bf986b.jpg</src>
        <authentication>aa4c19405e8eeb65769e4b28cd2823b4</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7753">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Feb. 22, 1872, page 5 [right-hand] and page 8 [left-hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367029">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367033">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 8, left hand]:
es für das beste halte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kurz vor Deinem lieben Brief,
erhielt ich einen von der guten
Tante Auguste u. von Wilhelm's
Ida. Beide erfreuten mich sehr
u. beiden danke einstweilen
in meinem Namen. An [roman:]&lt;i&gt;Eva W&lt;/i&gt;[/roman]
werde ich die Bestellung ausrichten.
Sei aber so gut u. frage Wilhelm,
wenn er glücklich von England
zurück ist, was er denn für
einen "Eisenagenten" meine,
den ich ihm zuweisen soll?
Meint er einen Agenten zur
Lieferung von Roheisen?
oder einen Agenten zur Übernahme
von Eisen? Er soll
mir lieber selbst ein paar Worte
zur Erklärung schreiben. Auch
für Übersendung der Recension
besten Dank. Seit seiner Rückkehr
hat Bayard ein sehr bedeu=
tendes längeres Gedicht geschrieben,
welches er sofort in einem
kleinen Band herausgeben
wird. Ich wollte Ihr könntet es
lesen. Es ist das Bedeutendste
was er je geschaffen hat  -  groß=
artig in Gedanken u. pathetisch
in der Ausführung. Es heißt
"The Mask of the Gods" (Die Maske
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 5, right hand]:
2/ funden.  Meiner Berechnung nach
musste er in dem verunglückten
Zug gewesen sein. Ich veranlasste
unsern Freund,  [roman:]&lt;i&gt;Mr. Reid&lt;/i&gt;[/roman], Redakteur
der  [roman:]&lt;i&gt;"Tribune"&lt;/i&gt;[/roman], Erkundigungen
für mich einzuziehen. 
Er telegraphirte u. hörte so
von dem Agenten der Presse
dass Bayard Taylor's Name
nicht bei Detaillirung des
Unglücks genannt werde.
Zugleich hatte ich auch direkt
an Bayard telegraphirt, da
ich zum Glück wusste wo er
diesen Tag erwartet wurde, 
u. erhielt endlich am Abend
spät eine Antwort von ihm
selbst, die mich vollkommen
beruhigte. Erst als wir
uns wiedersahen erfuhr ich,
dass er allerdings in jenem
Zug gewesen sein würde,
hätte er kurz vorher nicht
eine Veränderung in seinem
ursprünglichen Plan erfahren,
die ihm zur Zeit ganz ärgerlich
war, ihn aber in der That
vor Unglück bewahrte. Gott
sei gelobt! Für Eure beiden lieben
Geburtstagsbriefe lässt er Euch herz=
lich danken.  Sie haben ihn
bei seiner Rückkehr sehr erfreut.
Lilian ist recht wohl u. freut
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1567">
        <src>https://germanletters.org/files/original/c699d8bab3a8b06b75ffadaac451f76c.jpg</src>
        <authentication>392c5736b414ad231cd80c0f14888135</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7754">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Feb. 22, 1872, page 6 [left-hand] and page 7 [right-hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367024">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367028">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6, left hand]:
sich ihres Lebens. Vorige Woche
war sie in einer netten kleinen
Abendgesellschaft, bei einer uns
nahe befreundeten Familie, die
zur Feier des 17ten Geburtstags
des ältesten Sohns gegeben wurde.
Sie kam sehr vergnügt um 11 Uhr
zurück. Sie hat überhaupt diesen
Winter einen sehr netten kleinen
Kreis von Gefährten u. die
Gymnastik=Stunde, zweimal
die Woche, hilft diese hübsche Ge=
selligkeit zu vermehren, da es
uns gute Bekannte sind, die
[insertion:]sich[/insertion] dabei betheilig&lt;s&gt;t&lt;/s&gt;en. &lt;s&gt;sind&lt;/s&gt; In der an=
dern Unterrichtsstunde bleiben
die Fortschritte sich gleich. In der
Musik leistet sie weit mehr, als ich
geglaubt hätte. Sie fängt wirklich
an Interesse daran zu gewinnen.
Ihre deutsche Lehrerin ist recht mit
ihr zufrieden. Ich wollte Du könn=
test ihren letzten Aufsatz lesen: 
"Das Lied von der Gudrun"; sie hat
diesen altdeutschen Sagenstoff recht
hübsch, nach dem freien Vortrag
von Frl. Bender, wiedergegeben.
Dass Dir unser Plan in Bezug auf
Lilian's Schulbildung nicht gefällt,
ist mir sehr leid, liebe Mutter.
Wir haben dabei aber doch nur
Lilian's Wohl im Auge, u. haben
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 7, right hand]:
uns erst dann entschlossen sie in
eine Pension zu thun, nachdem
wir eingesehen, daß es heilsam
für sie sein wird. Es ist ja mög=
lich daß wir uns darin irren,
denn Irren ist menschlich, allein
solange man eine Überzeugung
hat, soll man ihr gemäß handeln.
Gerade weil Lilian ein einziges
Kind ist, wird es gut für ihre
Entwicklung sein mit andern
Mädchen ihres Alters in nähern
u. tagtäglichen Verkehr zu sein.
Auch würde ich sie natürlich nicht
in jede Pension thun:  -  ich bin
nicht so leicht zufrieden zu stellen,
denn ich habe meine eigenen
Ansichten über Unterricht u.
Bildung, u. werde eine vorsich=
tige Auswahl treffen. Lilian
selbst wünscht in eine Pension
zu kommen, sie denkt es sich so
schön mit vielen Mädchen zu=
sammen zu leben, u. wenn sie
sich auch Illusionen darüber
machen sollte, so ist &lt;s&gt;es&lt;/s&gt; doch schon
viel gewonnen, da sie mit Lust
geht. Es wird mir schwer genug
werden mich von ihr zu trennen,
u. ich weiß noch gar nicht wie
ich es ertragen werde, allein
ich zwinge mich dazu, weil ich
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1568">
        <src>https://germanletters.org/files/original/605e471549bbf59a2751886fceb588da.jpg</src>
        <authentication>48ce15ca07cc5bc78becab6b124f65fa</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7755">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Feb. 22, 1872, page 9</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367014">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367022">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;3/  der Götter). Er war so von dem
Gegenstand besessen, dass er von
früh bis spät für nichts andres
Sinn hatte, u. ich war wirklich
froh, als die Schöpfung vollendet
auf dem Papier stand. 
-  Wir haben auch hier unter unsern
Freunden einige Krankheits=
fälle, die uns nahe angehen,
besonders schweben wir in großer
Besorgniß um einen sehr lieben
Freund, einen Maler, welcher
an einer Lungenentzündung
schwer krank liegt. Dieser Winter
ist ein böser für viele.  Die sehr
heftigen Witterungswechsel,
welche immer wieder eintreten, 
üben eine höchst nachtheilige
Wirkung aus. Grippe, Husten,
Lungenentzündungen sind an
der Tagesordnung. Ich selbst hatte
einen leichten Grippe-Anfall
ehe ich nach Cedarcroft ging u.
seitdem führt sich mein Magen
nicht so gut auf wie seither. 
Von Annie, aus Lausanne, hören
wir auch schon seit einiger Zeit
von nichts als Kranksein. Erst
war das jüngste Kind längere
Zeit krank an einem eigenthümlich
entzündeten Hals u.
jetzt ist [roman:]&lt;i&gt;Charles&lt;/i&gt;[/roman] so elend, dass
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1569">
        <src>https://germanletters.org/files/original/23a36744333fd471d4abd444c98704ab.jpg</src>
        <authentication>9a529b504686eb2e5da10f27769bc599</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7756">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, Feb. 22, 1872, page 10</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367015">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367023">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Annie recht besorgt schreibt.  Sein
Übel scheint allgemeine Hinfällig=
keit zu sein, der bis jetzt noch
kein Mittel hat beikommen
können.
Vor etwa 8 Tagen kam ein
Brief an Bayard von [roman:]&lt;i&gt;Prof. Safford&lt;/i&gt;[/roman]
aus [roman:]&lt;i&gt; Chicago &lt;/i&gt;[/roman], worin er für Zusendung
der Abhandlungen
des lieben Vaters dankt. Er schreibt,
daß beide Abhandlungen gerade
jetzt von großem praktischen
Interesse für ihn wären, da er
eben mit Landesvermessung
beschäftigt &lt;s&gt;sei&lt;/s&gt;" u. seine Bibliothek
im Fache der "Geodesy" sehr
beschränkt sei.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bayard u. Lilian senden beide
die herzlichsten Grüße. Deine
nächsten Briefe adressire mir
wieder nach Kennett.  Es warten
unserer dort so viele Geschäfte,
daß wir Mitte März wohl dort
zurück sein werden. Grüße auch
von mir recht herzlich den lieben
Vater u. alle andern Lieben  -
die armen Tanten Braun! u.
daß der arme Onkel noch so hat
leiden müssen! Ich gäbe viel
darum, wüsste ich wie alles steht. 
Möchten Deine bösen Kopfweh,
liebe Mutter, recht bald besser werden;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin:]
Der Himmel schütze u. behüte Euch allesammt! Deine
[/left margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[right margin:]
Dich innig liebende Tochter Marie.
[/right margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7721">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7722">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7723">
                <text>New York, New York</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7724">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, February 22, 1872</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7725">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, February 22, 1872.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7726">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7727">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7728">
                <text>1872-02-22</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7729">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7731">
                <text>Taylor_1872-02-22</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7732">
                <text>Taylor_0019</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7733">
                <text>hou00451c02196</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7734">
                <text>6</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18273">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="175596">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="367040">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="367041">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="463481">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;New-York, Febr. 22. 1872&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Dein lieber Brief kam gestern eben noch zur rechten Zeit, um ihn heute gleich zu beantworten. Die Nachrichten die er mir brachte sind zum Theil recht betrübter Art. Nach dem was Du mir von dem guten Onkel Braun schreibst, darf ich wohl kaum hoffen, dass er noch auf Erden weilt, u. recht tief schmerzt es mich, dass seine Leiden noch so groß sein mussten. Die armen Tanten! Wie werden sie diesen Ver=lust nur ertragen. Ich fürchte die Tante Emilie wird ihm bald nach=folgen: sie hat nur für ihn so lange gelebt. Wenn ich sage "ich fürchte", so meine ich von unserm Standpunkt aus, denn für sie selbst hat das Leben keinen Werth mehr, nachdem der Onkel heimgegangen. - Dein häufiges Kopfweh kümmert mich auch recht. Ich habe es leider gefürch=tet, dass Du diesen Winter nicht gut zubringen würdest, da Deine böse Krankheit gerade zu Anfang der rauhen Jahreszeit eintrat. Wenn das Frühjahr erst kommt, dann hoffe ich aber doch, dass Du die Wirkung jener schlimmmen Wochen überwindest u. Deine Gesundheit sich&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;wieder befestigt. Du musst Dir nur&lt;s&gt;d&lt;/s&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;im Sommer nicht zuviel zumuthen - oder vielmehr,&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;u&gt;wir&lt;/u&gt;" dürfen Dir nicht zuviel zumuthen. Wir müssen auf die eine oder andere Weise trachten Dir Unruhe im Hause zu ersparen u. nicht in Eure regelmäßige Haus=ordnung einbrechen: - wie das zu bewerkstelligen ist, weiß ich freilich noch nicht, allein kommt Zeit, kommt Rath. Vor allen Dingen hoffe ich, dass Du stärker u. kräftiger wirst, wie bisher. Wenn Bayard wirklich an den lieben Vater geschrieben, dass wir schon im Mai kommen würden, so muß er sich&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;u&gt;ver&lt;/u&gt;schrieben haben, denn unsere Absicht ist von allem Anfang gewesen erst im Sommer abzureisen, u. ich hatte Dir vorigen Herbst (oder im Dezember) auch darüber geschrieben. Es wäre in der That nicht möglich früher als in der 2ten Hälfte des Juni von hier wegzufahren. So vieles ist noch zu thun u. zu ordnen, denn da wir die Absicht haben 2 Jahre in Europa zu verweilen, so müssen unsere Angelegenheiten durchaus wohl bestellt sein, ehe wir fortgehen. Sophie Schreibers Nachrichten darfst Du nicht immer für zuverlässig annehmen. Das Haus ist bis jetzt nicht vermiethet, doch haben wir Aussicht dazu. Auch kann man kaum sagen, daß Schreiber das&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Land gepachtet habe. Die Sache hängt so zusammen: Vom 1. April an be=wirthschaften der Farmer u. der Gärtner das Land auf eigene Kosten. Der Farmer sämmtliches Getreide= u. Wiesenland, der Gärtner alles Garten= u. Obstland. Für den Nutzen, welchen jeder daraus zieht, hält er das Land in gutem Zustand u. zahlt die Hälfte der Taxen, das übrige ist sein. Dieses Übereinkommen ist ein höchst vortheilhaftes für sie, doch bringt es auch uns Vortheil dadurch, dass von nun an die Kosten zur Erhaltung u. Bearbei=tung des Landes aufhören, u. wir diese nicht unbedeutende Summe zu andern Zwecken verwenden können. Ernst [?] Bod [/?], höre ich, wird als Gartenarbeiter bei Schreiber bleiben. Lilian u. ich reisten vor mehr als 8 Tagen nach Cedarcroft, langten am Abend dort an u. fanden Bayard, vom Westen zurückgekehrt, am Bahnhof uns erwartend. Unsere beiden schnellen Pferde, [roman:]&lt;em&gt;Guy&lt;/em&gt;[/roman] u. [roman:]&amp;nbsp;&lt;em&gt;Lady Ellen,&amp;nbsp;&lt;/em&gt;[/roman] brachten uns, trotz des tiefen Schmutzes der Wege in kurzer Zeit nach Hause. Dort bewillkommten uns zuerst die Hunde, welche vor Freuden in den&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Wagen zu springen trachteten, u. dann erschienen Vater u. Mutter Taylor unter dem Portiko, beide recht wohl. Becky hatte ein deliciöses Abendessen, dessen Hauptschüssel aus gedämpf=tem Huhn, mit Rahmsauce, bestand, für uns bereit, u. im Kamin der Bibliothek brannte ein großes Holzfeuer. Der nächste Tag war hauptsächlich auf nöthige Besorgun=gen verwendet, gegen Abend kam eine uns befreundete Familie u. blieb zum Thee. Den folgenden Tag, gegen Mittag, ging es wieder fort, bei recht kaltem Wetter u. um 6 Uhr waren wir wieder in unserer hiesigen Wohnung angelangt, wo das Mittagsessen auf uns wartete. Bayard hatte es theilweise recht schlimm im Westen getroffen. Das Wetter war äußerst frostig u. an einem Tag so schlimm, dass er wirklich nur eben dem Erfrieren glücklich entging. Dann war ich den einen Tag recht in Angst um ihn, da ich durch die Zeitung von einem Eisen=bahnunglück erfuhr, welches Tags zuvor in [roman:]&amp;nbsp;&lt;em&gt;Missouri&amp;nbsp;&lt;/em&gt;[/roman] stattge=&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5 (sheet 3, right-hand side)]:&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;2/&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;funden. Meiner Berechnung nach musste er in dem verunglückten Zug gewesen sein. Ich veranlasste unsern Freund, [roman:]&lt;em&gt;Mr. Reid&lt;/em&gt;[/roman], Redakteur der [roman:]&lt;em&gt;"Tribune"&lt;/em&gt;[/roman], Erkundigungen für mich einzuziehen. Er telegraphirte u. hörte so von dem Agenten der Presse dass Bayard Taylor's Name nicht bei Detaillirung des Unglücks genannt werde. Zugleich hatte ich auch direkt an Bayard telegraphirt, da ich zum Glück wusste wo er diesen Tag erwartet wurde, u. erhielt endlich am Abend spät eine Antwort von ihm selbst, die mich vollkommen beruhigte. Erst als wir uns wiedersahen erfuhr ich, dass er allerdings in jenem Zug gewesen sein würde, hätte er kurz vorher nicht eine Veränderung in seinem ursprünglichen Plan erfahren, die ihm zur Zeit ganz ärgerlich war, ihn aber in der That vor Unglück bewahrte. Gott sei gelobt! Für Eure beiden lieben Geburtstagsbriefe lässt er Euch herz=lich danken. Sie haben ihn bei seiner Rückkehr sehr erfreut. Lilian ist recht wohl u. freut&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6 (sheet 4, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;sich ihres Lebens. Vorige Woche war sie in einer netten kleinen Abendgesellschaft, bei einer uns nahe befreundeten Familie, die zur Feier des 17ten Geburtstags des ältesten Sohns gegeben wurde. Sie kam sehr vergnügt um 11 Uhr zurück. Sie hat überhaupt diesen Winter einen sehr netten kleinen Kreis von Gefährten u. die Gymnastik=Stunde, zweimal die Woche, hilft diese hübsche Ge=selligkeit zu vermehren, da es uns gute Bekannte sind, die [insertion:]sich[/insertion] dabei betheilig&lt;s&gt;t&lt;/s&gt;en.&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;s&gt;sind&lt;/s&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;In der an=dern Unterrichtsstunde bleiben die Fortschritte sich gleich. In der Musik leistet sie weit mehr, als ich geglaubt hätte. Sie fängt wirklich an Interesse daran zu gewinnen. Ihre deutsche Lehrerin ist recht mit ihr zufrieden. Ich wollte Du könn=test ihren letzten Aufsatz lesen: "Das Lied von der Gudrun"; sie hat diesen altdeutschen Sagenstoff recht hübsch, nach dem freien Vortrag von Frl. Bender, wiedergegeben. Dass Dir unser Plan in Bezug auf Lilian's Schulbildung nicht gefällt, ist mir sehr leid, liebe Mutter. Wir haben dabei aber doch nur Lilian's Wohl im Auge, u. haben&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 7 (sheet 4, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;uns erst dann entschlossen sie in eine Pension zu thun, nachdem wir eingesehen, daß es heilsam für sie sein wird. Es ist ja mög=lich daß wir uns darin irren, denn Irren ist menschlich, allein solange man eine Überzeugung hat, soll man ihr gemäß handeln. Gerade weil Lilian ein einziges Kind ist, wird es gut für ihre Entwicklung sein mit andern Mädchen ihres Alters in nähern u. tagtäglichen Verkehr zu sein. Auch würde ich sie natürlich nicht in jede Pension thun: - ich bin nicht so leicht zufrieden zu stellen, denn ich habe meine eigenen Ansichten über Unterricht u. Bildung, u. werde eine vorsich=tige Auswahl treffen. Lilian selbst wünscht in eine Pension zu kommen, sie denkt es sich so schön mit vielen Mädchen zu=sammen zu leben, u. wenn sie sich auch Illusionen darüber machen sollte, so ist&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;s&gt;es&lt;/s&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;doch schon viel gewonnen, da sie mit Lust geht. Es wird mir schwer genug werden mich von ihr zu trennen, u. ich weiß noch gar nicht wie ich es ertragen werde, allein ich zwinge mich dazu, weil ich&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8 (sheet 3, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;es für das beste halte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Kurz vor Deinem lieben Brief, erhielt ich einen von der guten Tante Auguste u. von Wilhelm's Ida. Beide erfreuten mich sehr u. beiden danke einstweilen in meinem Namen. An [roman:]&lt;em&gt;Eva W&lt;/em&gt;[/roman] werde ich die Bestellung ausrichten. Sei aber so gut u. frage Wilhelm, wenn er glücklich von England zurück ist, was er denn für einen "Eisenagenten" meine, den ich ihm zuweisen soll? Meint er einen Agenten zur Lieferung von Roheisen? oder einen Agenten zur Übernahme von Eisen? Er soll mir lieber selbst ein paar Worte zur Erklärung schreiben. Auch für Übersendung der Recension besten Dank. Seit seiner Rückkehr hat Bayard ein sehr bedeu=tendes längeres Gedicht geschrieben, welches er sofort in einem kleinen Band herausgeben wird. Ich wollte Ihr könntet es lesen. Es ist das Bedeutendste was er je geschaffen hat - groß=artig in Gedanken u. pathetisch in der Ausführung. Es heißt "The Mask of the Gods" (Die Maske&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 9 (sheet 5):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;3/ der Götter). Er war so von dem Gegenstand besessen, dass er von früh bis spät für nichts andres Sinn hatte, u. ich war wirklich froh, als die Schöpfung vollendet auf dem Papier stand. - Wir haben auch hier unter unsern Freunden einige Krankheits=fälle, die uns nahe angehen, besonders schweben wir in großer Besorgniß um einen sehr lieben Freund, einen Maler, welcher an einer Lungenentzündung schwer krank liegt. Dieser Winter ist ein böser für viele. Die sehr heftigen Witterungswechsel, welche immer wieder eintreten, üben eine höchst nachtheilige Wirkung aus. Grippe, Husten, Lungenentzündungen sind an der Tagesordnung. Ich selbst hatte einen leichten Grippe-Anfall ehe ich nach Cedarcroft ging u. seitdem führt sich mein Magen nicht so gut auf wie seither. Von Annie, aus Lausanne, hören wir auch schon seit einiger Zeit von nichts als Kranksein. Erst war das jüngste Kind längere Zeit krank an einem eigenthümlich entzündeten Hals u. jetzt ist [roman:]&amp;nbsp;&lt;em&gt;Charles&amp;nbsp;&lt;/em&gt;[/roman] so elend, dass&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 10 (sheet 6):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Annie recht besorgt schreibt. Sein Übel scheint allgemeine Hinfällig= keit zu sein, der bis jetzt noch kein Mittel hat beikommen können.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Vor etwa 8 Tagen kam ein Brief an Bayard von [roman:]&lt;em&gt;Prof. Safford&lt;/em&gt;[/roman] aus [roman:]&lt;em&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;Chicago&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;[/roman], worin er für Zusendung der Abhandlungen des lieben Vaters dankt. Er schreibt, daß beide Abhandlungen gerade jetzt von großem praktischen Interesse für ihn wären, da er eben mit Landesvermessung beschäftigt [strikethrough:]&amp;nbsp;&lt;s&gt;sei&lt;/s&gt;&amp;nbsp;[/strikethrough]&amp;nbsp;u. seine Bibliothek im Fache der "Geodesy" sehr beschränkt sei.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;Bayard u. Lilian senden beide die herzlichsten Grüße. Deine nächsten Briefe adressire mir wieder nach Kennett. Es warten unserer dort so viele Geschäfte, daß wir Mitte März wohl dort zurück sein werden. Grüße auch von mir recht herzlich den lieben Vater u. alle andern Lieben - die armen Tanten Braun! u. daß der arme Onkel noch so hat leiden müssen! Ich gäbe viel darum, wüsste ich wie alles steht. Möchten Deine bösen Kopfweh, liebe Mutter, recht bald besser werden;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 10 (sheet 6), left margin:] Der Himmel schütze u. behüte Euch allesammt! Deine [/page 10, left margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 10 (sheet 6), right margin:] Dich innig liebende Tochter Marie. [/page 10, right margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%   19.002      1 .NDgy.MTU2OQ&#13;
100.00%   19.002      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="483" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="1570">
        <src>https://germanletters.org/files/original/cc258f5bf1ced9cd76e9ecbc68d256d0.jpg</src>
        <authentication>a4f6d7cad4f21cdec8290325fd5f9572</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7749">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, March 1, 1872, page 1 [right-hand] and page 4 [left-hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210596">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210600">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] New-York, März 1. 1872 [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nimm heute meine
allerherzlichsten Glückwünsche zu
Deinem Geburtstag entgegen: 
möchte der Himmel Dir vor allem
eine bessere u. festere Gesundheit
zutheil werden lassen u. uns
in diesem, Deinem neuen Lebensjahr
ein frohes Wiedersehen 
bescheeren! Des Himmels bester
Segen sei mit Dir u. Gedeihen
begleite Dein stilles Familien
walten. Wir werden am 16.
so recht liebevoll Deiner gedenken
u. das Fest feiern, so gut wir
es fern von Dir können. Bis
ich wieder bessere Nachricht von
Dir erhalte, bin ich eigentlich
ziemlich besorgt um Dich, denn
der Tod des lieben Großvaters,
-  des Letzten der alten Braunschen
Generation  -  muß einen
recht schmerzlichen Eindruck auf
Dein Gemüth gem&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;acht haben;
eigentlich wohl mehr der ihn 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hause, so erwartet auch dort mich
anhaltende Beschäftigung. Denn
selbst gesetzt, daß wir das Haus nicht
vermietheten, so muß es doch gründlich
reparirt u. gereinigt werden
ehe wir es verlassen u. alle
unsere Sachen, bis auf die Meuble,
müssen eingepackt werden.
Meine beiden alten Ölbilder
aus der Hinterlassenschaft des Onkels
Emil werden wir dem Kunst=
Museum hier anvertrauen, bis
wir einst zurückkehren.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hatte gehofft Dir heute eine andere
u. womöglich besser gelungene Photo=
graphie von mir, als Geburtstags=
gabe mit zu schicken, allein sie
ist bis jetzt noch nicht fertig ge=
worden u. wird erst nachträg=
lich erscheinen. Sowohl Bayard 
wie ich haben 8mal für unsere
Bilder gesessen u. eins davon sollte
also wohl gut ausgefallen sein.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ich Dir erst vor 8 Tagen einen
sehr langen Brief geschickt habe, so
sollen diese Zeilen Dir hauptsächlich
meine Glückwünsche überbringen
u. Dir beweisen, wie Du in
meinen Gedanken lebst, liebe
Mutter. Grüße den lieben Vater
herzlichst u. sei des Himmels
Segen mit Euch!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deine Dich treu liebende
Tochter Marie.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="1571">
        <src>https://germanletters.org/files/original/9b90cbd8f66892fa7746e7d3d7f3f333.jpg</src>
        <authentication>05af9a8ff8d1de312eb85a05a40f47e9</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="1">
            <name>Dublin Core</name>
            <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
            <elementContainer>
              <element elementId="50">
                <name>Title</name>
                <description>A name given to the resource</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="7750">
                    <text>Marie Taylor to Lina Hansen, March 1, 1872, page 2 [left-hand] and page 3 [right-hand]</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210631">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="210634">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;überlebenden Tanten, &lt;s&gt;wegen&lt;/s&gt; 
als des lieben Dahingeschiedenen
wegen. In seinem Alter konnte
man sich nicht ein viel längeres
Leben versprechen, besonders da
der Körper so gebrechlich u. der
Geist stumpf geworden war;
der Lebensfaden war bis zum
Ende abgesponnen u. die Seele
entfloh der sterblichen Hülle, die
dem unerbittlichen Gesetze
der Natur verfiel. Daß [insertion:] der [/insertion] armen
Tante Emilie aber (denn sie trifft es
doch vornehmlich) dieser herbe
Schmerz noch aufbehalten sein
musste  -  daß sie nicht mit
ihm heimgehen konnte  -  das
ist etwas unendlich Wehes.
Ich sehne mich recht nach Nachricht,
wie sie es trägt, u. wie
des Onkel's Ende noch gewesen,
nach so bösen Leidenstagen.
Es ist uns doch gar zu leid, daß
wir ihn nicht mehr finden werden.
Wir hatten es beim letzten Abschied
ja kaum erwartet daß
er bei unserm nächsten Besuch
noch am Leben sein würde  -
nun stand derselbe aber doch
so nahe bevor, daß wir uns
fest der Hoffnung hingegeben
ihn wiederzusehen. Wir
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;werden ihn doch recht vermissen!
Am vergangenen Montag erhielt
ich erst die Todesnachricht durch
[roman:] Hans [/roman], u. schrieb gleich am nächsten
Tag an die arme Tante Emilie.
Unser Aufbruch nach dem
Lande rückt nun immer
näher heran u. da ich womög=
lich  alle&lt;s&gt; s&lt;/s&gt; alle für den Sommer noth=
wendige Näharbeit u. alles
Kleidermachen hier, wo ich
vortreffliche Unterstützung
habe, beseitigen möchte ehe
wir nach Hause zurückkehren,
so habe ich vollauf zu thun!
Die alte Mulattin welche ich bei
mir habe, näht für ihr Alter
sehr gut u. sauber u. außerdem
habe ich noch eine deutsche, ganz
solide Näherin gefunden, welche
nur 1 1/2 Dollar den Tag verlangt.
Doch muß ich ihr alles zuschneiden
u. einrichten, da sie eigentlich
nur Weißnäherin ist. Auch
in geselliger Beziehung tritt noch
vieles an uns heran, wie es stets
geht, wenn man von einem
Ort sich trennt. Fast jeder Tag
ist bis zu unserer Abreise, die vorläufug
auf den 13ten d. Mts. festgesetzt         [footnote: d. Mts. = des Monats]
ist, auf die eine oder andere
Art besetzt, u. komme ich nach
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7735">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7736">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7737">
                <text>New York, New York</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7738">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, March 1, 1872</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7739">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, March 1, 1872.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7740">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7741">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7742">
                <text>1872-03-01</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7743">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7745">
                <text>Taylor_1872-03-01</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7746">
                <text>Taylor_0020</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="7747">
                <text>hou00451c02198</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="7748">
                <text>2</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18274">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="175597">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="210632">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="210633">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="224849">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;New-York, März 1. 1872&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Nimm heute meine allerherzlichsten Glückwünsche zu Deinem Geburtstag entgegen: möchte der Himmel Dir vor allem eine bessere u. festere Gesundheit zutheil werden lassen u. uns in diesem, Deinem neuen Lebensjahr ein frohes Wiedersehen bescheeren! Des Himmels bester Segen sei mit Dir u. Gedeihen begleite Dein stilles Familien walten. Wir werden am 16. so recht liebevoll Deiner gedenken u. das Fest feiern, so gut wir es fern von Dir können. Bis ich wieder bessere Nachricht von Dir erhalte, bin ich eigentlich ziemlich besorgt um Dich, denn der Tod des lieben Großvaters, - des Letzten der alten Braunschen Generation - muß einen recht schmerzlichen Eindruck auf Dein Gemüth gem&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;acht haben; eigentlich wohl mehr der ihn&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;überlebenden Tanten, &lt;s&gt;wegen&lt;/s&gt; als des lieben Dahingeschiedenen wegen. In seinem Alter konnte man sich nicht ein viel längeres Leben versprechen, besonders da der Körper so gebrechlich u. der Geist stumpf geworden war; der Lebensfaden war bis zum Ende abgesponnen u. die Seele entfloh der sterblichen Hülle, die dem unerbittlichen Gesetze der Natur verfiel. Daß [insertion:] der [/insertion] armen Tante Emilie aber (denn sie trifft es doch vornehmlich) dieser herbe Schmerz noch aufbehalten sein musste - daß sie nicht mit ihm heimgehen konnte - das ist etwas unendlich Wehes. Ich sehne mich recht nach Nachricht, wie sie es trägt, u. wie des Onkel's Ende noch gewesen, nach so bösen Leidenstagen. Es ist uns doch gar zu leid, daß wir ihn nicht mehr finden werden. Wir hatten es beim letzten Abschied ja kaum erwartet daß er bei unserm nächsten Besuch noch am Leben sein würde - nun stand derselbe aber doch so nahe bevor, daß wir uns fest der Hoffnung hingegeben ihn wiederzusehen. Wir&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;werden ihn doch recht vermissen! Am vergangenen Montag erhielt ich erst die Todesnachricht durch &lt;em&gt;Hans&lt;/em&gt;, u. schrieb gleich am nächsten Tag an die arme Tante Emilie. Unser Aufbruch nach dem Lande rückt nun immer näher heran u. da ich womöglich alle&lt;s&gt; s&lt;/s&gt; alle für den Sommer nothwendige Näharbeit u. alles Kleidermachen hier, wo ich vortreffliche Unterstützung habe, beseitigen möchte ehe wir nach Hause zurückkehren, so habe ich vollauf zu thun! Die alte Mulattin welche ich bei mir habe, näht für ihr Alter sehr gut u. sauber u. außerdem habe ich noch eine deutsche, ganz solide Näherin gefunden, welche nur 1 1/2 Dollar den Tag verlangt. Doch muß ich ihr alles zuschneiden u. einrichten, da sie eigentlich nur Weißnäherin ist. Auch in geselliger Beziehung tritt noch vieles an uns heran, wie es stets geht, wenn man von einem Ort sich trennt. Fast jeder Tag ist bis zu unserer Abreise, die vorläufug auf den 13ten d. Mts.* festgesetzt ist, auf die eine oder andere Art besetzt, u. komme ich nach&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Hause, so erwartet auch dort mich anhaltende Beschäftigung. Denn selbst gesetzt, daß wir das Haus nicht vermietheten, so muß es doch gründlich reparirt u. gereinigt werden ehe wir es verlassen u. alle unsere Sachen, bis auf die Meuble, müssen eingepackt werden. Meine beiden alten Ölbilder aus der Hinterlassenschaft des Onkels Emil werden wir dem Kunstmuseum hier anvertrauen, bis wir einst zurückkehren.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich hatte gehofft Dir heute eine andere u. womöglich besser gelungene Photographie von mir, als Geburtstagsgabe mit zu schicken, allein sie ist bis jetzt noch nicht fertig geworden u. wird erst nachträglich erscheinen. Sowohl Bayard wie ich haben 8mal für unsere Bilder gesessen u. eins davon sollte also wohl gut ausgefallen sein.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Da ich Dir erst vor 8 Tagen einen sehr langen Brief geschickt habe, so sollen diese Zeilen Dir hauptsächlich meine Glückwünsche überbringen u. Dir beweisen, wie Du in meinen Gedanken lebst, liebe Mutter. Grüße den lieben Vater herzlichst u. sei des Himmels Segen mit Euch!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Deine Dich treu liebende Tochter Marie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Footnote, page 1: d. Mts. = des Monats.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="1142" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="2698">
        <src>https://germanletters.org/files/original/64bfa286a928dc3cc40e5d96a445bd79.jpg</src>
        <authentication>228f9ba3b1595cdf14c4b98d0b067fb8</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367148">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367151">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4: sheet 1, left-hand side:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;brachte ich größtentheils mit Aus=
packen zu. Die Koffer aber stehen
noch hier in meinem Arbeits=
zimmer; ich lasse sie auch gar
nicht wegschaffen, dann kann
ich gleich in sie hineinlegen,
was in kurzem doch eingepackt
werden muß, einestheils um
hier zu bleiben, anderntheils
um uns zu folgen. Einen
Miether haben wir leider noch
nicht gefunden. Beide Aussichten,
die wir hatten, sind zu Wasser
geworden. Es ist mir dies sehr
fatal, da die Zeit doch immer
kürzer wird u. ich nicht weiß,
was zu thun, ob ich das Haus
in Stand setzen soll zum Vermiethen,
oder zum Zuschließen?
Jedenfalls räume[strikethrough:]&lt;s&gt;n&lt;/s&gt;[/strikethrough] ich jetzt schon
weg u. packe ein, was doch weg=
gepackt werden muß. Meine
Schwiegereltern haben ein Häus=
chen im Dorfe gemiethet vom
1. April an, doch bleiben sie na=
türlich hier solange wir bleiben.
Lilian setzt hier ihre Studien so viel
als möglich fort. Frl. Bender hat ihr
mehre Aufsätze aufgegeben, die
sie ihr zum Corrigiren nach
[roman:]&lt;i&gt;N.Y.&lt;/i&gt;[/roman] schicken soll. Auch die Klavier=
lehrerin hat ihr Material zum
täglichen Üben hinterlassen; 
das Latein soll sie auch etwas
forttreiben u. sonst müssen wir
uns mit Lesen behelfen, was
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin comment:]
Verzeihe, daß der Brief diesmals nicht länger ist, doch meine
[/left margin comment]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[marginal comment: center of sheet 1:]
kein zu verachtendes Bildungsmittel ist. Bayard u. Lilian u. 
auch die alten Taylors grüßen 
herzlich. Auch
&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;von mir die 
&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;herzlichsten 
Grüße 
an den
lieben 
Vater u. 
alle andern 
Lieben. 
Mit innig=
ster Liebe 
Deine
&lt;/p&gt;
&lt;pre&gt;T. 
&lt;/pre&gt;
&lt;p&gt;Marie.
[/marginal comment: center of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
[page 1: sheet 1, right-hand side:]
Cedarcroft, März 18. 1872
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst heute ist es mir
möglich eine ruhige Stun=
de zu finden, um Dir zu
schreiben u. für Deinen letzten
lieben Brief (vom 23. Febr.) zu danken.
Er brachte mir freilich keine sehr
fröhlichen Nachrichten, doch &lt;s&gt;hatte&lt;/s&gt; hatte
ich nach dem traurigen Familien=
ereigniß vom 6. Febr. kaum
bessere erwarten dürfen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was Du von den armen Tanten
berichtest, habe ich mir im voraus
sagen können; ihr Schmerz konnte
nach menschlichem Maßstab kaum
anders sein, denn sie haben
ja seit vielen Jahren nur
für den Dahingeschiedenen 
gelebt u. gewebt u. haben
nun mit ihm alles verloren. 
Ein solcher Verlust, zumal im
hohen Alter, ist immer schwerer
u. lastender, wenn keine Kinder
vorhanden sind; es fehlt mit
ihnen jedes lindernde Element.
Daß Dir der Schmerz der Tanten
tief zu Herzen gehen würde,
hatte ich mir auch gesagt; &lt;s&gt;und in&lt;/s&gt; er
ist ja überhaupt noch eine traurige
Zugabe zu dem Verlust, den
wir alle mehr oder minder erlitten.
Der liebe Vater, das weiß ich, fühlt
ihn auch recht schmerzlich, denn
er u. der Onkel waren Geistes=
verwandte.  - Was Du von
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="2699">
        <src>https://germanletters.org/files/original/da12aa48567376a4977fef4f08e51048.jpg</src>
        <authentication>b319749fe4b03c376bc864db9be62ccc</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367143">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367147">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2: sheet 2, left-hand side:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;einer möglichen pekuniären
Bedrängniß der Tante Emilie
schreibst, habe ich leider auch gefürch=
tet; aber ich hoffe doch, daß sie
nicht daran leiden wird, das
wäre gar zu traurig. Die Herzogin
z. B. wird doch gewiß etwas für
sie thun, wenn es  in ihren Kräften
steht.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daß Du, liebe Mutter, eine Nach=
folgerin für Frl. Schildbach hattest,
war mir durch die Tante [illegible]
berichtet worden. Ich hoffe von
ganzem Herzen, daß sie für
Euch passen mag. Da es aber kaum
zu erwarten steht, daß zwei nach
einander nach Deinem Sinne
sind  -  besonders da Du Dich so gut
an Frl. Sch. gewöhnt hattest  -  so möchte
ich Dich wohl bitten, nicht gleich
anfangs viel von der zweiten
zu fordern, sondern etwas
Nachsicht u. Geduld mit ihr zu 
haben, bis sie sich mehr in
Deiner Art u. Weise zurecht
findet. Niemand kann sehnlicher
wünschen, daß sie gut einschlägt,
als ich.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An [roman:]&lt;i&gt;Eva [?] Nirto &lt;/i&gt;[/roman\[/?] habe ich Deine u.
Wilhelms Aufträge ausgerichtet.
Sie hat mir seitdem schon eine
sehr hübsche Handarbeit  überschickt,
die ich für Dich mitnehmen soll. 
Wegen der Struwelpeter = Bücher
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3: sheet 2, right-hand side:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;habe ich meine Schwiegermutter gefragt,
allein sie kann sich durchaus nicht darauf
besinnen, ihr Gedächtniß in Bezug
auf solche Dinge währt kaum von
einem Tag zum andern u. es ist
daher sehr wahrscheinlich, daß die
Bücher nicht bezahlt waren. Ich werde
das besorgen, wenn ich nach Gotha
komme. Die Goldfeder besorge ich
Dir mit dem größten Vergnügen;
Bayard erinnert sich genau wo
er sie gekauft hat.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der milde Winter den Ihr dieses
Jahr habt (auch von andern Seiten
erzählt man uns davon) u. das zeitige
Frühjahr welches bevorsteht, sollte
Dir, liebe Mutter, nun doch zu Statten
kommen u. Deiner Gesundheit
etwas aufhelfen.  Wenn es erst
schön warm u. trocken wird, so
versuche es doch wieder jeden Tag
ein kleines Stückchen im Freien
zu gehen, nur hüte Dich, daß Du
Dich nicht übernimmst. Unser
Winter will diesmal gar nicht zu
Ende gehen  -  u. hat doch so frühzeitig
angefangen.  Gestern schneite
es wieder nach Herzenslust u.
jede Nacht friert es stark.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Glücklicherweise hatten wir einen
ziemlich milden Tag um hierher
zu kommen. Wir verließen
[roman:]&lt;i&gt;N.Y. &lt;/i&gt;[/roman\ am 14., sind also erst seit
wenig Tagen hier. Vorgestern,
Deinen Geburtstag, an dem wir
Deiner recht liebend gedachten,
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
[left margin, page 3, right hand:]
Zeit ist knapp  -  so vieles um mich herum drängt  -  u. auch
[/left margin, page 3, right hand]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[left margin, page 2, left hand:]
sonst giebt es nicht viel zu berichten. Unsere Bilder sind fertig, 
sobald ich ein paar Stücken Pappe verschaffen kann, schicke ich sie Dir.
[/left margin, page 2, left hand]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
      <elementContainer>
        <element elementId="56">
          <name>Transcriber</name>
          <description>The name of the transcriber of the original document.</description>
          <elementTextContainer>
            <elementText elementTextId="16844">
              <text>Barbara Baeuerle</text>
            </elementText>
          </elementTextContainer>
        </element>
      </elementContainer>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15393">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15394">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15395">
                <text>Cedarcroft, Chester County, Pennsylvania</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15396">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, March 18, 1872</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15397">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, March 18, 1872.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15398">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15399">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15400">
                <text>1872-03-18</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15401">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15403">
                <text>Taylor_1872-03-18</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="15404">
                <text>Taylor_0023</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="15405">
                <text>hou00451c02201</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15406">
                <text>2</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18275">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77522">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="52">
            <name>Transcription</name>
            <description>A written representation of a document.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="16843">
                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Cedarcroft, März 18. 1872&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Erst heute ist es mir möglich eine ruhige Stunde zu finden, um Dir zu schreiben u. für Deinen letzten lieben Brief (vom 23. Febr.) zu danken. Er brachte mir freilich keine sehr fröhlichen Nachrichten, doch [insertion:] habe/ [/insertion] hatte ich nach dem traurigen Familienereigniß vom 6. Febr. kaum bessere erwarten dürfen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Was Du von den armen Tanten berichtest, habe ich mir im voraus sagen können; ihr Schmerz konnte nach menschlichem Maßstab kaum anders sein, denn sie haben ja seit vielen Jahren nur für den Dahingeschiedenen gelebt u. gewebt u. haben nun mit ihm alles verloren. Ein solcher Verlust, zumal im hohen Alter, ist immer schwerer u. lastender, wenn keine Kinder vorhanden sind; es fehlt mit ihnen jedes lindernde Element. Daß Dir der Schmerz der Tanten tief zu Herzen gehen würde, hatte ich mir auch gesagt; [one word, strikethrough] er ist ja überhaupt noch eine traurige Zugabe zu dem Verlust, den wir alle mehr oder minder erlitten. Der liebe Vater, das weiß ich, fühlt ihn auch recht schmerzlich, denn er u. der Onkel waren Geistesverwandte. - Was Du von&lt;/p&gt;&#13;
&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%   15.987      1 .MTE0Mg.MjY5OA&#13;
100.00%   15.987      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;einer möglichen pekuniären Bedrängniß der Tante Emilie schreibst, habe ich leider auch gefürchtet; aber ich hoffe doch, daß sie nicht daran leiden wird, das wäre gar zu traurig. Die Herzogin z. B. wird doch gewiß etwas für sie thun, wenn es in ihren Kräften steht.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Daß Du, liebe Mutter, eine Nachfolgerin für Frl. Schildbach hattest, war mir durch die Tante [illegible] berichtet worden. Ich hoffe von ganzem Herzen, daß sie für Euch passen mag. Da es aber kaum zu erwarten steht, daß zwei nach einander nach Deinem Sinne sind - besonders da Du Dich so gut an Frl. Sch. gewöhnt hattest - so möchte ich Dich wohl bitten, nicht gleich anfangs viel von der zweiten zu fordern, sondern etwas Nachsicht u. Geduld mit ihr zu haben, bis sie sich mehr in Deiner Art u. Weise zurecht findet. Niemand kann sehnlicher wünschen, daß sie gut einschlägt, als ich.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;An Eva [?] Nirto [/?] habe ich Deine u. Wilhelms Aufträge ausgerichtet. Sie hat mir seitdem schon eine sehr hübsche Handarbeit [?] überschickt [/?], die ich für Dich mitnehmen soll. Wegen der Struwelpeter = Bücher&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;habe ich meine Schwiegermutter gefragt, allein sie kann sich durchaus nicht darauf besinnen, ihr Gedächtniß in Bezug auf solche Dinge währt kaum von einem Tag zum andern u. es ist daher sehr wahrscheinlich, daß die Bücher nicht bezahlt waren. Ich werde das besorgen, wenn ich nach Gotha komme. Die Goldfeder besorge ich Dir mit dem größten Vergnügen; Bayard erinnert sich genau wo er sie gekauft hat.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Der milde Winter den Ihr dieses Jahr habt (auch von andern Seiten erzählt man uns davon) u. das zeitige Frühjahr welches bevorsteht, sollte Dir, liebe Mutter, nun doch zu Statten kommen u. Deiner Gesundheit etwas aufhelfen. Wenn es erst schön warm u. trocken wird, so versuche es doch wieder jeden Tag ein kleines Stückchen im Freien zu gehen, nur hüte Dich, daß Du Dich nicht übernimmst. Unser Winter will diesmal gar nicht zu Ende gehen - u. hat doch so frühzeitig angefangen. Gestern schneite es wieder nach Herzenslust u. jede Nacht friert es stark.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Glücklicherweise hatten wir einen ziemlich milden Tag um hierher zu kommen. Wir verließen N.Y. am 14., sind also erst seit wenig Tagen hier. Vorgestern, Deinen Geburtstag, an dem wir Deiner recht liebend gedachten,&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;brachte ich größtentheils mit Auspacken zu. Die Koffer aber stehen noch hier in meinem Arbeitszimmer; ich lasse sie auch gar nicht wegschaffen, dann kann ich gleich in sie hineinlegen, was in kurzem doch eingepackt werden muß, einestheils um hier zu bleiben, anderntheils um uns zu folgen. Einen Miether haben wir leider noch nicht gefunden. Beide Aussichten, die wir hatten, sind zu Wasser geworden. Es ist mir dies sehr fatal, da die Zeit doch immer kürzer wird u. ich nicht weiß, was zu thun, ob ich das Haus in Stand setzen soll zum Vermiethen, oder zum Zuschließen? Jedenfalls räume[strikethrough:]&lt;s&gt;n&lt;/s&gt;[/strikethrough] ich jetzt schon weg u. packe ein, was doch weggepackt werden muß. Meine Schwiegereltern haben ein Häuschen im Dorfe gemiethet vom 1. April an, doch bleiben sie natürlich hier solange wir bleiben. Lilian setzt hier ihre Studien so viel als möglich fort. Frl. Bender hat ihr mehre Aufsätze aufgegeben, die sie ihr zum Corrigiren nach N.Y. schicken soll. Auch die Klavierlehrerin hat ihr Material zum täglichen Üben hinterlassen; das Latein soll sie auch etwas forttreiben u. sonst müssen wir uns mit Lesen behelfen, was&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[marginal comment: upper-left corner of page 1:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;kein zu verachtendes Bildungsmittel ist. Bayard u. Lilian u. auch die alten Taylors grüßen herzlich. Auch von mir die herzlichsten Grüße an den lieben Vater u. alle andern Lieben. Mit innigster Liebe Deine T. Marie.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[marginal comment, left-hand side of page 4:] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verzeihe, daß der Brief diesmal nicht länger ist doch meine&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[marginal comment, right-hand side of page 3:] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit ist knapp - so vieles um mich herum drängt - u. auch&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[marginal comment, left-hand side of page 2:]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sonst giebt es nicht viel zu berichten. Unsere Bilder sind fertig, sobald ich ein paar [?] Stücken [/?] Pappe verschaffen kann, schicke ich sie Dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;!--&#13;
Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)&#13;
100.00%   14.652      1 .MTE0Mg.MjY5OQ&#13;
100.00%   14.652      1 -total&#13;
--&gt;&lt;/div&gt;</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="367149">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="367150">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="21">
        <name>transcribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
  <item itemId="1143" public="1" featured="0">
    <fileContainer>
      <file fileId="2700">
        <src>https://germanletters.org/files/original/0d9c21f714e368c2b9e0605774c45234.jpg</src>
        <authentication>4c70bda3c4b868d3ec7b5600bb53fab0</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367232">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367236">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4, left hand] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;rüstig für ihre Jahre. Seit dem
1. April sind wir nun auch die
Sorge für das Land los u. ich
kann Dir versichern, damit
bleibt auch eine ganz hübsche
Summe in unserm Beutel, die
sonst bald auswandern würde.
Schreiber geht ganz geschäftsmäßig
ans Werk u. wird gewiß einen
guten Verdienst machen. Ernst
scheint mit ihm in eine Art
Compagnieschaft getreten zu
sein u. erhält dadurch Antheil
am Gewinn. Bayard ist glaube
ich heilfroh die Sorge für den
Land= u. Gartenbau nicht mehr
zu haben; er hat in den letzten
Jahren allen Geschmack daran
verloren, u. hat überhaupt
nie Anlage dazu gehabt. Seine
Liebhaberei dafür war vielmehr
ästhetischer Natur u. legte sich
sobald die rauhe Wirklichkeit
sich bemerkbar machte. Er trägt
sich immer mehr mit litera=
rischen Ideen u. ist oft ganz
u. gar in sie vertieft. Er passt
deshalb auch gar nicht mehr in
die hiesigen ländlichen Verhältnisse
hinein u. wird immer
ungeduldiger über die Beschränktheit
u. Bornirtheit der Leute.
(Was er früher gar nicht so bemerkte!).
Ich sehe daher immer
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 1, right hand]:
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Cedarcroft, April 7. 1872
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ich vor 8 Tagen
an Tante Auguste schrieb,
habe ich meinen Brief
an Dich um eine Woche aufge=
schoben, in der Hoffnung auch
binnen da u. jetzt noch von
Dir zu hören. Noch aber ist kein
Brief von Dir angekommen
u. ich hoffe nur, daß es nicht
Krankheit oder selbst Unwohl=
sein ist, was Dich vom Schreiben
abgehalten. Der Brief der lieben
Tante brachte mir eigentlich
bessere Nachricht über Dein Befin=
den u. ich baute schon darauf
Dich besser u. gestärkter zu
wissen als diesen ganzen
Winter hindurch. Das zeitige
u. schöne Frühjahr, welches überall
von Europa aus gerühmt wird,
muß Dir gewiß zu Statten kommen.
Wir müssen hier wahr=
scheinlich dafür büßen. Wäh=
rend vor einem Jahr um diese
Zeit bereits alles grün war,
zeigt sich bis jetzt in Feld u.
Wald u. Wiese auch nicht die
Spur von Frühling. Bei reichlichem
Sonnenschein weht beständig
ein kalter, oft sogar eisiger
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="2701">
        <src>https://germanletters.org/files/original/6d1db7cbad4e6fae265e4e396948bf69.jpg</src>
        <authentication>e45c30753134cc807277de13f01e3e9b</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367237">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367241">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left hand]:
Wind u. wir leben wirklich
noch wie mitten im Winter.
Die Zeit aber eilt vorwärts u.
wir beschäftigen uns mehr u.
mehr mit Reisevorbereitungen.
Gestern entließ ich meine Nähe=
rin, nachdem das Kleidermachen
nun alles beseitigt ist u. morgen
geht es an das Sortiren u. Zu=
sammenpacken von Briefen,
Papieren, Photographieen
u. anderen werthvollen
Sachen. Lilian's u. mein
wasserdichtes Reisekleid hängt
fertig am Regal u. nichts
stände somit im Wege ehestens
zu Euch zu eilen  -  wenn
nur unser Haus vermiethet
wäre  -  u. wenn nur Bay=
ard schon die zwei Bände
editirt hätte, die vor unserer
Abreise erst fertig werden
müssen. Können wir das
Haus nicht bald vermiethen,
so müssen wir uns entschließen
Jemand hineinzuthun, der
für freies Logis die Sorge
für das Haus übernimmt;
bis es aber entschieden ist,
weiß ich nicht, soll ich die
Wohnung für Miethsleute
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right hand]:
in Stand setzen, was allerlei
Mühe verursachen wird  -  oder
soll ich mich nicht bemühen u.
nur einfach alles wegpacken?
So wie so dürfen wir nichts
was uns von Werth ist im
Hause lassen. Die Bibliothek
wird in Kisten gepackt u.
einer zuverlässigen Person
in Phil&lt;u&gt;a&lt;/u&gt; anvertraut. Silber
u. drgl. werden in die Bank
zum Verwahren gethan u.
s.w.  Wenn ich bedenke wie
viel in diesem großen Hause
nach u. nach sich angesammelt
hat, u. daß dies alles durchge=
sehen u. verpackt werden
muß, so wird mir mitun=
ter etwas kraus zu Muthe;
bleibe ich aber nur so gesund
wie bisher, so kann ich es
schon bewältigen. Meine
Schwiegereltern bleiben bei uns
bis wir auch Cedarcroft verlassen.
Das von ihnen in Kennett gemiethete
Häuschen &lt;s&gt; ist &lt;/s&gt;" gehört ihnen
schon vom 1. April an. [roman:]&lt;i&gt;Becky&lt;/i&gt;[/roman]
wird wohl jedenfalls mit ihnen
ziehen u. dann das Haus hüten,
währenddem das alte Paar
nach dem Westen zu der Tochter
geht &lt;s&gt;gehen&lt;/s&gt;. Sie sind beide doch recht
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="2702">
        <src>https://germanletters.org/files/original/b6e6d3404c1fb763c10b802e000249d1.jpg</src>
        <authentication>58969dd003f3c39c7ff3b29cc733a207</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367242">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367246">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 8, left hand]: 
Lilian u. Bayard, Mutter u.
Vater Taylor schicken Euch
Allen herzliche Grüße, denen
ich die meinigen an den
lieben Vater, Lina u alle
lieben Verwandten u. Freunde
beifüge.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit inniger Liebe
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deine Tochter
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Marie.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S. Ich hoffe, daß diesmal die
Photographieen unversehrt
Euch zu Händen kommen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 5 , right hand}:
klarer ein, daß es ein weiser
Schritt war, eine Veränderung
hier vorzunehmen u. ein
Los=trennen von unserm
bis=herigen Heimathsitz
anzubahnen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lilian lernt hier weiter fort,
vor= u. nachmittags. Frl. Bender war
so freundlich anzubieten Lilian's
Aufsätze zu korrigiren, wenn sie
dieselben nach  [roman:]&lt;i&gt;N.Y.&lt;/i&gt;[/roman] schicke. Sie
verarbeitet  nun den Stoff der
Literatur= u. Weltgeschichte,
den sie diesen Winter gehabt,
auf diese Weise. Dazwischen hat
sie auch einige englische Auf=
sätze gemacht u. den Argonau=
tenzug deutsch erzählt. Sie lernt
auf diese Art viel. Dazwischen
läuft sie mit den Hunden herum,
die sehr an ihr hängen, u. Sonna=
bends geht sie in die Kirche u. bäckt
Kuchen. Ihre letzten Plätzchen sind
so gut gerathen, daß Du ihr gern
das Backen dieser beliebten Kinder=
Kuchen anvertrauen darfst,
wenn wir erst in Gotha sind.
Sie freut sich schon sehr auf diese Zeit
u. verspricht sich alles mögliche Gute,
welches von früher in ihrer Erinnerung 
lebt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Montag morgen, April 8.   -  Soeben
erhalte ich Deinen lieben Brief vom
21. März, für welchen den herzlichsten
Dank. Daß Deine Gesundheit sich noch
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
      <file fileId="2703">
        <src>https://germanletters.org/files/original/33e194cf7c7c23edeca888b946deee9d.jpg</src>
        <authentication>e96b208929868721fb916e0db398a932</authentication>
        <elementSetContainer>
          <elementSet elementSetId="4">
            <name>Scripto</name>
            <description/>
            <elementContainer>
              <element elementId="101">
                <name>Status</name>
                <description>The current transcription status of a document or a page.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367247">
                    <text>Completed</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
              <element elementId="52">
                <name>Transcription</name>
                <description>A written representation of a document.</description>
                <elementTextContainer>
                  <elementText elementTextId="367250">
                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;page 6, [left hand]:
immer nicht recht kräftigen will,
sowie auch daß des lieben Vaters
Augen wieder schwächer sind, thut
mir gar zu leid. Auch daß Wilhelm
wieder eine böse Erkältung hat
gefällt mir nicht. Im Ganzen
aber muß man doch zufrieden
sein solange die Nachrichten
nicht schlimmer lauten u. so
hoffe ich das beste für den Sommer.
Mit Deiner neuen Wirtschafterin
sei doch ja recht geduldig, liebe Mutter.
Du kannst nicht erwarten
gleich wieder eine so passende
Person zu bekommen wie die
Sch.  Auch mußt Du der neuen
die fremden Verhältnisse, mit
denen sie sich umgeben sieht, zu
Gute halten; nach u. nach wird
sie sich schon besser zurecht finden.
Recht leid ist mir auch daß es mit
Onkel [?]Beifles[/?] so gar nicht gut geht;
ich hatte doch gehofft, da das Leiden
sich so lange hinzieht, daß es sich
erträglicher gestalten würde.
Für Wilhelm werde ich in Bezug
auf das Roheisen thun was ich
kann.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von[roman:]&lt;i&gt;Corey&lt;/i&gt;[/roman], aus [roman:]&lt;i&gt;Lausanne&lt;/i&gt;[/roman], sind
die letzten Nachrichten wieder
besser gewesen.  [roman:]&lt;i&gt;Annie&lt;/i&gt;[/roman] schreibt
nur leider so selten:  - was 
würdest Du angeben, wenn
eine Deiner Töchter das thäte?
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;page 7, [right hand]:
Emma gefällt es eigentlich gar nicht
in Kansas City. Sie klagt über große
Kälte, heftigen Wind, Schmutz
etc.  Doch war dies freilich ein
ausnahmsweiser langer u. stren=
ger Winter. Ihre Kinder sind
viel unwohl gewesen. Sie selbst
erwartet wieder einen
Familienzuwachs im Som=
mer. Die Nachrichten von 
[?]Reghold's[/?] u. August's sind erfreulich.
Wir beabsichtigen beiden
Familien auf dem Weg nach
Gotha einen Besuch abzustatten,
wenn sie uns nämlich
haben können. Für die
Recension sind wir sehr
dankbar. Das neue Gedicht
kommt in diesen Tagen
heraus. Die Publkation
wurde, wegen der gleichzeitig
in England beabsichtigten,
etwas verschoben. Wer
es noch im Manuskript 
gelesen hat, ist davon frappirt
-  der Gedanke ist so großartig
u. die Form so rein künstlerisch
u. edel.
Doch ich muß schließen, liebe
Mutter, denn die Zeit drängt
u. ich muß an meine Arbeit.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
                  </elementText>
                </elementTextContainer>
              </element>
            </elementContainer>
          </elementSet>
        </elementSetContainer>
      </file>
    </fileContainer>
    <collection collectionId="16">
      <elementSetContainer>
        <elementSet elementSetId="1">
          <name>Dublin Core</name>
          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
          <elementContainer>
            <element elementId="50">
              <name>Title</name>
              <description>A name given to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7465">
                  <text>Marie Hansen Taylor Correspondence</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="41">
              <name>Description</name>
              <description>An account of the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7466">
                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="48">
              <name>Source</name>
              <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7467">
                  <text>Bayard Taylor Papers, MS Am 1598</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="45">
              <name>Publisher</name>
              <description>An entity responsible for making the resource available</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7468">
                  <text>Houghton Library, Harvard University</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="37">
              <name>Contributor</name>
              <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="7469">
                  <text>Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
            <element elementId="59">
              <name>Table Of Contents</name>
              <description>A list of subunits of the resource.</description>
              <elementTextContainer>
                <elementText elementTextId="42764">
                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
                </elementText>
              </elementTextContainer>
            </element>
          </elementContainer>
        </elementSet>
      </elementSetContainer>
    </collection>
    <itemType itemTypeId="1">
      <name>Text</name>
      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
    </itemType>
    <elementSetContainer>
      <elementSet elementSetId="1">
        <name>Dublin Core</name>
        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
        <elementContainer>
          <element elementId="39">
            <name>Creator</name>
            <description>An entity primarily responsible for making the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15407">
                <text>Marie Hansen (Taylor)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="91">
            <name>Audience</name>
            <description>A class of entity for whom the resource is intended or useful.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15408">
                <text>Lina Braun (Hansen)</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="38">
            <name>Coverage</name>
            <description>The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15409">
                <text>Cedarcroft, Chester County, Pennsylvania</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="50">
            <name>Title</name>
            <description>A name given to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15410">
                <text>Marie Taylor to Lina Hansen, April 7, 1872</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="41">
            <name>Description</name>
            <description>An account of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15411">
                <text>Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, April 7, 1872.</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="48">
            <name>Source</name>
            <description>A related resource from which the described resource is derived</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15412">
                <text>Bayard Taylor Papers</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="45">
            <name>Publisher</name>
            <description>An entity responsible for making the resource available</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15413">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="40">
            <name>Date</name>
            <description>A point or period of time associated with an event in the lifecycle of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15414">
                <text>1872-04-07</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="37">
            <name>Contributor</name>
            <description>An entity responsible for making contributions to the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15415">
                <text>Houghton Library, Harvard University</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="43">
            <name>Identifier</name>
            <description>An unambiguous reference to the resource within a given context</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15417">
                <text>Taylor_1872-04-07</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="15418">
                <text>Taylor_0024</text>
              </elementText>
              <elementText elementTextId="15419">
                <text>hou00451c02202</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="83">
            <name>Extent</name>
            <description>The size or duration of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="15420">
                <text>4</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="51">
            <name>Type</name>
            <description>The nature or genre of the resource</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="18276">
                <text>letter</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="86">
            <name>Spatial Coverage</name>
            <description>Spatial characteristics of the resource.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="77523">
                <text>United States</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
      <elementSet elementSetId="4">
        <name>Scripto</name>
        <description/>
        <elementContainer>
          <element elementId="103">
            <name>Percent Completed</name>
            <description>The percentage of pages with Completed status.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="367248">
                <text>100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
          <element elementId="104">
            <name>Weight</name>
            <description>A 6-digit number used to sort items quickly.</description>
            <elementTextContainer>
              <elementText elementTextId="367249">
                <text>100100</text>
              </elementText>
            </elementTextContainer>
          </element>
        </elementContainer>
      </elementSet>
    </elementSetContainer>
    <tagContainer>
      <tag tagId="7">
        <name>1870-1879</name>
      </tag>
      <tag tagId="37">
        <name>mht</name>
      </tag>
      <tag tagId="2">
        <name>untranscribed</name>
      </tag>
    </tagContainer>
  </item>
</itemContainer>
