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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 30ten März 1864
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ich vermuthe, daß Ida's Brief, den sie
vorige Woche an Dich schrieb, Dich um mich besorgt ge=
macht hat, so schreibe ich heute selbst einige Worte 
um Dir zu sagen, daß es mir wieder besser geht,
wenn ich mich auch noch recht schwach fühle, so haben
doch die Beschwerden, die ich in der Brust hatte, fast
ganz aufgehört. Ich war recht krank, Wislicenus hat
mir mit seinen Mitteln schnell wieder aufge=
holfen, aber dabei ist es mir doch klar geworden,
wie sehr schwach meine Gesundheit eigentlich ist.
Mit vieler Sorge denke ich an die Zukunft u.
weiß nicht, wie ich über Ida's Hochzeit hinkommen soll,
das Frühjahr ist immer eine Zeit in welcher ich mich 
am schwächsten fühle u. dazu kommt nun dieses Jahr noch
die viele Unruhe u. Gemüthsaufregung. Hans kam
vorigen Sonabend ganz unerwartet, wie glücklich Ida 
darüber war, wirst Du wohl denken können u. ich freuete 
mich mit ihr. Gestern Abend ist er schon wieder abge=
reist, die 7 Wochen bis zu seiner Rückkehr wer=
den schnell verfliegen, er bot mir an die Hochzeit noch 
um einige Wochen zu verschieben, wenn ich bis zu den [sic]
jetzt festgesetzten Tag nicht fertig werden könnte,
ich meinte aber es wäre besser es dabei zu lassen,
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;gut übergehen konnten. Wenn ich nicht erst wieder kräf=
tiger werde, wie jetzt, so weiß ich nicht, wie das gehen soll.
Mache Dir keine Sorge, daß ich geistig nicht stark genug wä=
re, liebe Maria, seitdem ich die harten Gemüthsstürme
im vorigen Herbst überstanden habe, bin ich an Geist viel stär=
ker geworden u. ganz ergeben in alles, was mich trifft,
nur der Körper ist so viel schwächer geworden. Glaube ja
nicht, daß ich es Ida schwer mache, sie hört keine Klage über 
ihr Weggehen von mir u. oft wünsche ich, daß sie so stark wie 
ich wäre, ich muß sie oft trösten, sie stellt sich die Trennung 
sehr schwer vor. Sie lässt Dir aufs herzlichste für Deinen lieben 
Brief u. die Ihr zugedachten Geschenke danken, nächstens
wird sie Dir selbst schreiben. Deine Uebersetzung ist nun 
endlich vor Ostern erschienen, da die Freiexemplare
ausblieben, so schrieb der Vater an Campe u. erhielt gestern
die Antwort, daß er von gar keinen Freiexemplaren wisse,
er selbst habe nicht mit Bayard verhandelt, sondern mit Strott=
mann, der sich jetzt in Flensburg als Berichterstatter befände
u. wahrscheinlich im Kriegsgetümmel sie vergessen hätte, er le=
ge aber 3 Exemplare bei u. bäte um weitere Nachricht.  
Wir haben nun das eine heute zum Binden gegeben
um es der Herzogin so bald wie möglich zukommen zu 
lassen. Daß die arme Lilian krank gewesen ist, thut mir
sehr leid, ich freue mich für sie, daß sie nun wieder aufs 
Land kommt. Auch bin ich recht froh, daß Dein lieber Mann 
seine Vorlesungen überstanden hat, ich habe ihn oft darüber 
bedauert. In [roman:] Kennet [/roman] werden sie sich auch sehr auf Euere 
Rückkehr freuen. Es war mir eine große Freude, daß
Dein lieber Mann sich in seinen [sic] Brief sich so zufrieden über 
Augusts veränderte Stellung aussprach u. auch so zufrieden 
mit seinen eignen Verhältnissen ist. Beiliegender Brief
von Lina ist schon vor länger als 4 Wochen geschrieben, aber 
einmal liegen geblieben, weil der Brief zu schwer wurde u.
das andere mal vergessen, sie hat ihn ganz ohne Hülfe geschrieben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text on top of page 1, written upside down:] Sage Lilian, daß ich ihr sehr für ihr liebes Briefchen u. die Küsse
dankte u. sobald ich wieder wohler wäre ihr auch schreiben
wollte. Grüße Deinen lieben Mann, seine Eltern u. Emma
aufs herzlichste von uns, der gute Vater, Emma, Wilhelm u.
seine Frau senden die besten Grüße für Dich. An Lilian 
herzliche Küsse von mir. So leb denn wohl, liebe Maria, 
Gott möge Euch behüten!
Mit der herzlichsten Liebe 
Deine Mutter. [/text on top of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;da die Zeit so schwer vor mir liegt, ist es besser ich 
habe sie bald überstanden, die paar Wochen länger 
würden doch nur ebenso unruhig für mich sein, wie 
die jetzigen. Der Hochzeittag muß indeß doch verän=
dert werden, da Schwarz den 19ten May auf den [sic] Kirchen=
tag in Weimar sein wird, er will noch genaueren
Bescheid darüber sagen, wir denken, daß der 21te ge=
nommen werden kann. &lt;u&gt; den 5ten April. &lt;/u&gt; Heute erst komme
ich dazu diesen Brief zu beendigen, zwei Tage war ich 
wieder sehr unwohl u. dann bekam Ida in Folge einer 
starken Erkältung so heftige Zahnweh u. geschwollne
Drüsen, daß sie 3 Tage zu Bette gelegen hat, heute
geht es endlich besser u. ich hoffe, sie hat es überstan=
den. Dazu kam eine neue Köchin, die ich einzurichten
habe, was zu viel für meine Kräfte, fast scheint es
zuweilen, daß mir keine Ruhe werden soll, könnte ich 
nur ruhig sitzen bleiben, so würde ich doch meine 
große Schwäche leichter tragen. Es ist gar zu traurig,
daß dieser letzte Winter den ich mit Ida zusammen bin, uns
beiden durch so vieles Kranksein getrübt wird. Emma ist auch 
seit einiger Zeit sehr viel schwach gewesen, ihre Nerven 
sind gereizt, was wohl davon kommt, daß sie die Kinder so 
viel mehr um sich gehabt u. selbst besorgt hat, vorigen Donners=
tag kam ihr Mädchen u. heute geht es schon wieder weg, 
sie will das Zimmer nicht abwaschen, der Kohlen=
kasten ist ihr zu schwer zu tragen u. [drgl.?], sie ist mit
einen [sic] Wort eine Dame, die nicht zum Kindermädchen 
passt, da sich gar keine anbot, hatte sie Emma in ei=
ner Art von Verzweiflung u. eigentlich ohne Ueberlegung 
angenommen. Daß Deine Minna nicht bei Dir bleibt finde
ich auch sehr hart für Dich u. sehr undankbar von ihrer Seite,
es ist recht traurig solche Erfahrungen zu machen. Unzäh=
lige mal habe ich bereuet, daß ich meine Minna nicht vo=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;rigen Sommer, wie ich wollte, fortgeschickt habe, es hat 
sich immer mehr herausgestellt, daß sie eine durch u. durch 
schlechte Person ist. Ich habe jetzt ein Mädchen, die bei Leo=
nore Madlung gedient, bekommen, daß von ihr sehr gelobt wor=
den ist, sie ließ sie gehen, weil sie nur ein Mädchen künf=
tig haben will. Doch nun muß ich Euch erst für Euere
lieben Briefe vom 12ten März, die vor einigen Tagen 
ankamen, danken, ich habe sie mit vieler Freude 
gelesen u. danke Euch tausendmal für die vielen
Geschenke, die Ihr uns geschickt, sie werden große Freu=
de erregen, Du hast aber auch an alle gedacht liebe Ma=
ria u. mich ganz besonders reichlich bedacht. Ueber
den Wäsche - Ringer u. Kaffeemühle freue ich mich ganz 
außerordentlich, ich habe mir ersteren längst gewünscht 
u. denke er muß die Wäsche schonen u. viel Zeit dabei 
ersparen. Dann hast Du mir auch noch so viel Haaröl,
für mehrere Jahre, u. viele andere schöne Sachen be=
stimmt, wie sehr ich mich über alles freue u. Dir so herz=
lich dankbar dafür bin, kann ich Dir nicht sagen. Auch
der liebe Vater freut sich sehr auf die Leckerbissen u.
das Chinesische Puzzle welches Du ihm schickst. Das Schiff ist 
schon Sonabend vor 8 Tagen in Bremen angekom=
men, wir werden also wohl nicht mehr lange darauf 
warten müssen. Die Turtle Suppe werde ich wohl kaum 
zu Ida's Hochzeit verwenden können, so schön es auch wäre
eine Raretät aufzusetzen, aber ich werde wohl dann kaum
weniger als 40 Personen zu Tische haben, eine so große 
Zahl, daß ich oft davor erschrecke. Von Hamburg kommen
sicher 10 Personen, Eltern u. alle Geschwister von Hans,
u. möglicherweise auch noch 4 Geschwister der Eltern,
dazu kommt unsere eigne Familie, Schwarzens Braut=
jungfern, die Pathen, Agnes Braun von Bernburg 
u. Emilie Kellner von Crawinkel, die wir nicht
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 16ten Febr. 1864
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit, seit
ich keinen Brief von Dir habe, der letzte war
noch im alten Jahre geschrieben, in den [sic] lang=
samen Gang des Briefwechsels kann ich mich 
noch gar nicht wieder finden. Du wirst viel=
leicht ebenso auf einen Brief von mir hoffen,
wie ich jetzt auf einen von Dir, ich habe die
letzte Zeit recht viel an Kopfweh zu leiden
gehabt u. das ist der Grund, warum ich nicht 
früher schon geschrieben, durch Emma wirst
Du aber von uns gehört haben. Wir haben
einen ungewöhnlich kalten Winter gehabt,
in der vergangenen Woche war wieder höher
Schnee gefallen u. einige sehr kalte Tage, seit
vorgestern aber hat es scharf gethaut u. die
Luft ist warm u. scheint den Frühling zu ver=
künden. Wenn dieser mir nur auch neue Kräf=
te zuführen könnte, ich muß meine ganze
Geisteskraft zusammennehmen um den Muth 
nicht sinken zu lassen, je näher Ida's Hochzeit 
rückt, je schwerer wird mir das Herz u. die
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herbst verabschiedet. Wir leben seit den letzten Wo=
chen in vieler Aufregung über den Schleswiger Krieg, wie 
unzählige Familien sie in dieser kurzen Zeit in die tief=
ste Trauer versetzt u. wie sehr müssen die Truppen bei der 
heftigen Kälte erst u. bei dem nassen stürmischen Wet=
ter jetzt leiden! u. noch weiß Niemand zu welchen [sic]
Ende dieser Krieg führen wird, es ist jetzt fast ohne 
Zweifel, daß Preußen u. Oestreich nicht zu Gunsten des
Augustenburger handeln, er mag wohl jetzt mit sei=
nen Ministern in einer sehr peinlichen Lage sein.
Von hier ist eine große Sendung Leinenzeug u. Char=
gie, die sehr gemangelt hat u. auch viele warme Klei=
der nach Schleswig geschickt worden um die Noth zu 
lindern. Alle Kinder zupfen mit Chargie, auch Lina u.
Peter. Gleich bei dem Beginn des Krieges wurde Tem=
peltei, der vom Herzog als Berichterstatter hingeschickt 
war, in Rendsburg als Spion verhaftet u. musste 3 Tage
sitzen bis er frei kam, was hier viel Heiterkeit erzeug=
te u. heute las ich in der Volkszeitung, daß er durch ei=
nen preußischen Officier über die Grenze geleitet wor=
den ist u. auf der Rückreise Berlin passirt hat, eben=
so ist es den Badnischen u. Weimarischen Berichterstattern
ergangen. Daß August jetzt bei dieser schlimmen Zeit in
Amerika ist, ist allerdings eine Beruhigung für uns, 
man weiß ja nicht, was wir noch erleben werden,
viele sagen, wenn die Großmächte Schleswig u. Holstein
wieder an Dänemark abgeben, so gäbe es Revolution 
in Deutschland. Es giebt indeß doch auch eine Parthei, die
vernünftiger über diese Frage denkt u. ich hoffe noch, daß
sie die Oberhand behält. - Ich war sehr glücklich endlich von 
August einen Brief zu erhalten, auch freute es uns
sehr, daß er an Ida's Geburtstag gedacht hatte, Wilhelm 
ist sehr dafür, daß er diese Fabrik nicht so bald verlassen soll,
er könnte doch wirklich darin zu einer besseren Stelle gelangen, 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text on top of page 1, written upside down:] ich weiß nicht ob er recht hat. Onkel Leopold läßt Euch melden, 
daß am 12ten Febr. eine kleine Tochter bei ihm angekommen ist, es
geht Agnes gut u. das Kind soll kräftig u. hübsch sein, es ist große
Freude darüber. Die Tante Emilie
ist sehr elend gewesen, wir waren recht besorgt um sie, es geht
aber besser. Ich habe unbeschreiblichen Verdruß mit meinen
Leuten gehabt, Ostern geht Minna nun auch fort, sie hat sich schreck=
lich betragen, daß Ernestine fort ist, hat Dir wohl Emma geschrieben,
seitdem ist aber doch etwas mehr Ruhe geworden. Der liebe
Vater u. die Geschwister grüßen herzlich, Deinen [sic] lieben Mann sende
ich die freundlichsten Grüße u. Lilian viele Küsse. So leb denn 
wohl liebe Maria, Gott möge Euch behüten!
Mit der herzlichsten Liebe 
Deine Mutter [/text on top of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wochen fliegen, es werden nun nur noch 13 bis
dahin sein. Ich spreche nicht davon um es Ida nicht 
schwer zu machen u. bemühe mich auch nicht da=
ran zu denken, aber das will doch nicht mehr ge=
hen. Ida selbst wird die Trennung unendlich schwer 
u. ich muß ihr oft Muth einsprechen, obgleich 
er mir selbst fehlt. Sie fürchtet dort, außer ihrer 
Schwägerin niemand zu finden, an den sie sich 
enger anschließen kann, alle die sie vorigen
Sommer dort kennen lernte, scheinen einen kalten
Eindruck auf sie gemacht zu haben, u. das lässt
mich natürlich auch ängstlicher in die Zukunft 
blicken. Ida ist ein vom Schicksal verwöhn=
tes Kind, daß bisher nur die größte Liebe 
von allen Seiten erfahren hat u. dadurch wird
es ihr schwer werden sich in andere Menschen u. 
andere Verhältnisse zu finden u. mir scheint
oft, daß sie davon ein Vorgefühl hat. Wilhelms 
Ida hat hier auch, außer uns, niemand gefun=
den an das sie sich enger angeschlossen hätte
u. sie klagt jetzt auch oft darüber, daß Ida, die
sie sehr liebt, fortgeht. Dabei hat sie aber doch 
noch kürzlich gesagt, daß sie Gott nicht dankbar 
genug sein könnte, daß sie sich so gut hier ein=
gelebt hätte, sie hätte noch nicht einmal Heimweh 
gehabt. Wie sehr wünsche ich, daß es bei Ida auch
so sein mögte, aber ich fürchte es wird anders,
zwischen ihrer Schwiegermama u. mir ist eine 
gar zu große Verschiedenheit, sie ist gewiß eine 
ganz vortreffliche achtungswerthe Frau, aber ihre
Art u. Weise zu sein, ist so ganz u. gar verschie=
den von der meinigen u. ebenso ist es mit 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;den andern Verwandten. Von Euerem Leben 
in Neu-York hast Du uns eigentlich noch gar
nichts geschrieben, liebe Marie, wenn Dein lieber 
Mann so viel wegreist um Vorlesungen zu halten, 
so wird er wenig Genuß davon haben u. wir
wundern uns, daß Du wegen dieses Umstandes 
nicht lieber in [roman:] Kennet [/roman] geblieben bist, zumal 
das Leben in Neu-York so rasend theuer ist. Daß
Lilian sich sehr an dem Leben der großen Stadt,
an den vielen schönen Dingen die sie da sieht,
erfreut, kann ich mir wohl denken, wenn aber das 
Frühlingswetter kommt, dann wird sie doch wohl lie=
ber in Cederkraft [sic], wo sie frei herum streifen 
kann, sein wollen. Ueber ihr Geschick im Nähen 
u. Schneidern habe ich mich verwundert, sage ihr,
daß ich sie sehr gelobt u. ich ließ ihr sagen,
sie möchte nur auch schön lesen u. schreiben
lernen, damit sie mir bald einmal ein Brief=
chen schreiben könnte, Lina könnte schon sehr hübsch 
lesen u. schreiben. Wenn Du sehen könntest, wie
sehr Emma's Kinder hier sich zu ihrem Vortheil ver=
ändert haben, so würdest Du Dich freuen, beson=
ders auffallend ist es an Peter, der merkwürdig 
geweckter geworden ist, gar nicht mehr Lina's 
Echo, sondern seine eignen Einfälle u. einen
fast noch größern Redefluß entwickelt, wie Li=
na. Es scheint nicht daß Wagner zu Ida's Hochzeit 
kommen wird, für uns ist es ja besser, wenn das Haus 
nicht gleich ganz leer wird. Er klagt sehr über die Ein=
tönigkeit in Pulkowa, leider ist bei den politischen 
Verhältnissen jetzt gar keine Rede mehr von der 
Besetzung der Hamburger Sternwarte. Wer nach Ber=
lin kommt weiß man auch nicht, Enke ist schon seit vorigen [sic]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 21ten Januar 1864
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
Dein lieber Brief vom 28 December kam
gerade an Deines Mannes Geburtstag hier an
u. erregte große Freude. Herzlich danke ich
Dir für die schöne Beschreibung Eueres Christ-
festes, die wir mit den [sic] lebhaftesten Interesse ge-
lesen u. uns vor die Seele geführt haben.
Wie sehr freue ich mich, daß Ihr ein so frohes
Fest gehabt u. wie gerne hätte ich Lilian's freude=
strahlendes Gesichtchen sehen mögen! Auch dem
lieben Vater hat es große Freude gemacht von
Eurem Christfest zu hören, er hat vielmal
wieder davon gesprochen u. auch dabei Deines
Küchentisches erwähnt den er als altsächsische
Sitte bezeichnet u. den wir sehr großartig aber
recht schön u. gemüthlich fanden. Wie sehr dan=
ke ich Euch auch für die Liebe u. Freundlichkeit,
die Ihr August dabei habt zu Theil werden las=
sen. Von ihm habe ich noch keinen Brief erhal=
ten, daß ich mich sehr danach sehne, kannst Du 
wohl denken liebe Maria, Dein Einfluß auf 
ihn wird wohl fehlen, vielleicht muß ich noch 
lange warten. Heute ist sein Geburtstag, das Herz
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unsere Briefe an Deinen l. 
Mann u. August sind hoffentlich ange=
kommen. Lilian viele herzliche Küsse u.
Dank für ihr Briefchen, deinen [sic] lieben 
Mann besten [sic] Grüße von uns allen auch an 
Dich liebe Maria. 
Gott behüte Euch!
Mit der herzlichsten Liebe 
Deine Mutter.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ist mir voll Wehmuth, möge Gott 
geben, daß in diesem neuen Lebensjahr auch 
ein neues inneres Leben i&lt;s&gt;h&lt;/s&gt;n ihm beginnt. Recht sehr
habe ich mich in diesen Tagen nach einen [sic] Brief von
ihm gesehnt. Wenn es in Amerika so kalt, wie bei 
uns gewesen ist, wird er bei der Arbeit wohl von
der Kälte zu leiden gehabt haben. Wir haben 
seit vielen Wintern keine so strenge Kälte, wie
in den letzten 3 Wochen gehabt, ich habe sie bitter 
empfunden, doch ist es mir dabei besser gegangen 
wie vor Weihnachten u. ich hoffe nun den Winter 
noch erträglich zu überstehen. Alle meine Willens=
kraft habe ich wieder zusammen genommen um
Ida's Ausstattung fertig zu bringen, es ist dieß
noch eine große Aufgabe für mich, von der es
mir zuweilen scheinen will, daß ich sie nicht über=
wältigen kann. An die Zukunft denke ich gar nicht
mehr, so wie meine Gedanken darauf kommen
so lenke ich sie sogleich ab, Gott wird ja weiter 
helfen. Die Zeit fliegt, es scheint mir nur 
ein Katzensprung noch bis zu Ida's Hochzeit,
u. wie viel ist bis dahin noch zu beschaffen, 
Ida geht es viel besser, während der strengen 
Kälte war sie wieder mehr angegriffen, aber 
dennoch ist eine wirkliche Besserung ihres Zustan=
des unverkennbar. Emma ist wohl, sie genießt 
das Theater, die Kinder sind gottlob immer wohl
gewesen, Peter wird immer geweckter, er ist
oft ein kleiner Schalk u. recht unbändig. Lina
spricht sehr viel von Lilian u. erzählt mir oft
von ihren Spielen, die sie in Petersburg mit
ihr getrieben, sie hat ein merkwürdiges Gedächt=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;niß. Lilian amüsirt sich wohl in
Neu-York an den [sic] lebendigen Treiben der großen
Stadt. Daß es Mrs. Stoddard mit ihren [sic] kleinen 
Sohn so gut geht, freut mich sehr, ich wünsche Ihr von
ganzen [sic] Herzen Glück dazu. Geheimrath Brauns
habe ich seit des Vaters Geburtstag nicht wieder
gesehen, es geht ihnen erträglich. Ich bin seit
3 Wochen nicht aus dem Hause gekommen, in der 
Kälte wagte ich nicht auszugehen. Wilhelm u. Ida
haben in ihrer Wohnung sehr von der Kälte zu
leiden gehabt, sind aber doch dabei gesund geblie=
ben. Die politischen Verhältnisse werden im=
mer trüber bei uns, die deutschen Fürsten stehen
sich feindlich gegenüber, so daß jedermann den 
Ausbruch eines Bürgerkrieges fürchtet. Wie
ich von Betty erfahre soll in Holstein sich gar
kein Enthusiasmus für den Herzog von Au=
gustenburg kund geben, aber dennoch wollen sie 
ihn zum Herzog haben, um nur von Däne=
mark loszukommen. Die Volkszeitung ist
diese Woche zum dritten mal confiscirt
worden, wodurch uns die neuesten Nachrichten 
fehlen. Ich will diesen Brief über Hamburg 
schicken, u. muß deßhalb schon schließen,
wenn er übermorgen mit abgehen soll,
in aller Eile bemerke ich nur noch, daß von
Thiemmann eine Rechnung von 5 rt für
einen Hausschatz an Deinen Mann gekommen 
ist. Ohnigs Rechnung beträgt nur 3 rt sind
also 2 rt übrig. Der Brief geht nach [roman:] Kennet [/roman],
da ich keine Adresse nach Neu-York habe.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[written in pencil:] Gotha, Dec. 27. 1863 [/written in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;es mir gestern, als Hans davon
sprach, wie ein Stein auf's Herz, wo soll ich die
Kraft hernehmen um das zu überstehen?
Hans hat ein Logis an der Eimsbüttler Straße 
gemiethet, von dem man die Aussicht aufs
Heiligegeistfeld hat, ein Eckhaus, aber im
dritten Stock. Es ist ohngefähr 10 Minuten von
der Böhmkenstraße entfernt, für Ida freue ich 
mich sehr, daß sie nicht in eine Straße ziehen 
muß, das würde ihr sehr schwer geworden sein.
Daß Lilian so munter u. frisch ist u. auch Go=
tha in ihrem Gedächtniß behält freut mich sehr,
ich denke so viel an sie u. sehne mich oft sehr nach 
ihr. Emma's Kindern geht es sehr gut, Peter wird
immer aufgeweckter u. Lina hat sich auch sehr 
zu ihrem Vortheil hier verändert, sie hat flei=
ßig zu Weihnachten gearbeitet, mir eine
Fußbank genäht, was, wenn ihr auch dabei ge=
holfen worden ist, doch eine große Arbeit für
sie war, für ihre Mama hat sie ein Nadelkissen 
genäht u. Ida einen Waschlappen gestrickt. Die 
politischen Ereignisse beschäftigen den guten Va=
ter sehr, der Gedanke, daß die Herzogthümer von 
Dänemark getrennt werden könnten ist ihm ganz
unerträglich, noch kann niemand wissen, wie es 
werden wird. Ich bin so froh, daß Hans u. Wil=
helm es vermeiden in seiner Gegenwart über 
Schleswig Holstein zu sprechen. Betty ist seit 8 Tagen ver=
lobt, gestern kam sie um es mir mitzutheilen, noch ist 
es nicht bekannt, da sie erst die Antwort ihrer Eltern abwarten
will. Ihr Verlobter ist Herr Fiedler, ich u. Ida haben doch ei=
ne feine Naße gehabt. Ich freue mich sehr darüber, Betty war
in der letzten Zeit verbittert, oft musste ich ihr Betragen mißbilligen,
nun wird das wieder anders werden. Hans hatte sich in Ham=
burg nach dem Herauskommen Deines Buches erkundigt u.
den Bescheid vom Verleger erhalten, daß es erst im nächsten Jahre
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Muth mir sinken wollte u. wenn 
mich zuweilen der Schmerz wieder von
neuem erfasst, daß noch eines meiner Kin=
der nach dem andern Welttheil gehen musste,
so finde ich wieder Beruhigung in dem Ge=
danken, daß Dir dadurch die Freude gewor=
den eines Deiner Geschwister in der Nähe zu
haben. Doch nun wirst Du gerne noch etwas 
von uns hören wollen u. so will ich Dir denn
zuerst sagen, daß es mit Ida's Gesundheit 
seit fast zwei Wochen auffallend besser geht,
u. daß ich nun alle Hoffnung habe, daß Wisli=
sanus nun endlich die rechten Mittel für ihren 
krankhaften Zustand gefunden. Noch vor zwei
Wochen war sie so leidend u. sah so elend
aus, daß ich äußerst besorgt um sie war,
da zeigte sich ein Ausschlag, der wie Nessel aus=
sah u. ebenso juckte, an beiden Seiten des
Backens, u. seitdem ist eine merkwürdige 
Besserung eingetreten, er ist nun fast ganz
wieder verschwunden u. es geht ihr fortwährend 
gut, über Kopfweh, die sie viele Wochen be=
ständig gehabt, klagt sie gar nicht mehr. Ich 
bin zu froh darüber u. freue mich auch so sehr,
daß diese Besserung noch eintrat ehe Hans kam,
der sie nun endlich einmal wieder ganz frisch 
u. munter sieht. Gott gebe, daß es so bleibt!
Zu Pfingsten wird wahrscheinlich die Hochzeit 
sein, es fällt Mitte May, wie schnell werden 
diese 4 Monate noch verfliegen, sie liegen vor
mir wie ein gewaltiger Berg, über den ich 
nicht hinzukommen vermag, bis jetzt habe ich es 
immer vermieden daran zu denken, u. so fiel
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
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          <name>Intake</name>
          <description>Code for availability of transcription and/or translation at intake. 0 = No transcription, no translation; 1 = Transcription, no translation; 2 = Translation, no transcription; 4 = Transcription and translation</description>
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                <text>Letter from Lina Hansen to her daughter, Marie Hansen Taylor, December 27, 1863.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[written in pencil:] Gotha, Dec. 27. 1863 [/written in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;es mir gestern, als Hans davon
sprach, wie ein Stein auf's Herz, wo soll ich die
Kraft hernehmen um das zu überstehen?
Hans hat ein Logis an der Eimsbüttler Straße 
gemiethet, von dem man die Aussicht aufs
Heiligegeistfeld hat, ein Eckhaus, aber im
dritten Stock. Es ist ohngefähr 10 Minuten von
der Böhmkenstraße entfernt, für Ida freue ich 
mich sehr, daß sie nicht in eine Straße ziehen 
muß, das würde ihr sehr schwer geworden sein.
Daß Lilian so munter u. frisch ist u. auch Go=
tha in ihrem Gedächtniß behält freut mich sehr,
ich denke so viel an sie u. sehne mich oft sehr nach 
ihr. Emma's Kindern geht es sehr gut, Peter wird
immer aufgeweckter u. Lina hat sich auch sehr 
zu ihrem Vortheil hier verändert, sie hat flei=
ßig zu Weihnachten gearbeitet, mir eine
Fußbank genäht, was, wenn ihr auch dabei ge=
holfen worden ist, doch eine große Arbeit für
sie war, für ihre Mama hat sie ein Nadelkissen 
genäht u. Ida einen Waschlappen gestrickt. Die 
politischen Ereignisse beschäftigen den guten Va=
ter sehr, der Gedanke, daß die Herzogthümer von 
Dänemark getrennt werden könnten ist ihm ganz
unerträglich, noch kann niemand wissen, wie es 
werden wird. Ich bin so froh, daß Hans u. Wil=
helm es vermeiden in seiner Gegenwart über 
Schleswig Holstein zu sprechen. Betty ist seit 8 Tagen ver=
lobt, gestern kam sie um es mir mitzutheilen, noch ist 
es nicht bekannt, da sie erst die Antwort ihrer Eltern abwarten
will. Ihr Verlobter ist Herr Fiedler, ich u. Ida haben doch ei=
ne feine Naße gehabt. Ich freue mich sehr darüber, Betty war
in der letzten Zeit verbittert, oft musste ich ihr Betragen mißbilligen,
nun wird das wieder anders werden. Hans hatte sich in Ham=
burg nach dem Herauskommen Deines Buches erkundigt u.
den Bescheid vom Verleger erhalten, daß es erst im nächsten Jahre
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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--&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Muth mir sinken wollte u. wenn 
mich zuweilen der Schmerz wieder von
neuem erfasst, daß noch eines meiner Kin=
der nach dem andern Welttheil gehen musste,
so finde ich wieder Beruhigung in dem Ge=
danken, daß Dir dadurch die Freude gewor=
den eines Deiner Geschwister in der Nähe zu
haben. Doch nun wirst Du gerne noch etwas 
von uns hören wollen u. so will ich Dir denn
zuerst sagen, daß es mit Ida's Gesundheit 
seit fast zwei Wochen auffallend besser geht,
u. daß ich nun alle Hoffnung habe, daß Wisli=
sanus nun endlich die rechten Mittel für ihren 
krankhaften Zustand gefunden. Noch vor zwei
Wochen war sie so leidend u. sah so elend
aus, daß ich äußerst besorgt um sie war,
da zeigte sich ein Ausschlag, der wie Nessel aus=
sah u. ebenso juckte, an beiden Seiten des
Backens, u. seitdem ist eine merkwürdige 
Besserung eingetreten, er ist nun fast ganz
wieder verschwunden u. es geht ihr fortwährend 
gut, über Kopfweh, die sie viele Wochen be=
ständig gehabt, klagt sie gar nicht mehr. Ich 
bin zu froh darüber u. freue mich auch so sehr,
daß diese Besserung noch eintrat ehe Hans kam,
der sie nun endlich einmal wieder ganz frisch 
u. munter sieht. Gott gebe, daß es so bleibt!
Zu Pfingsten wird wahrscheinlich die Hochzeit 
sein, es fällt Mitte May, wie schnell werden 
diese 4 Monate noch verfliegen, sie liegen vor
mir wie ein gewaltiger Berg, über den ich 
nicht hinzukommen vermag, bis jetzt habe ich es 
immer vermieden daran zu denken, u. so fiel
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 10. Novemb. 1863
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deinen lieben Brief vom 12ten Oktober 
erhielt ich kurz nachdem ich den meinem an
Dich auf die Post geschickt hatte u. nahm
mir damals vor ihn gleich darauf zu be=
antworten, was mir nun freilich erst heu=
te möglich wird. Wir haben zwei sehr 
angstvolle u. ermüdende Wochen durchlebt,
Emma war sehr krank, schon als ich Dir zu=
letzt schrieb war sie unwohl geworden u. 
ich in großer Sorge um sie, drei Tage darauf
wurde sie von einem todten Kinde entbunden
u. hat nachdem schrecklich an Schmerzen zu leiden
gehabt, es waren recht schwere Tage für uns
alle. Da die Mittel die ihr Madlung gab gar
keine Veränderung hervorbrachten, so fuhr ich 
vorigen Mittwoch zu Wislicenus, er gab mir
zwei Mittel mit, auf das erste trat keine 
wesentliche Besserung ein u. Freitag er=
reichten die Schmerzen den höchsten Grad, wo
ich ihr dann das letzte Mittel, [roman:] Arsenic [/roman], gab u.
dieses brachte nach kurzer Zeit eine wunder=
bare Wirkung hervor, sie wurde ganz frei 
von Schmerzen u. schlief ein. Die folgenden
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;fen geschmückt, die Zahl des Fabrikpersonals 
betrug 47 u. es waren wohl ebenso viel Frauen 
u. Mädchen. Schiefer bat um Erlaubniß mit
Ida einen Tanz zu tanzen, was sie auch that
u. fand, daß er vortrefflich tanzte. Er sagte ihr,
daß sie sich alle sehr freueten, daß wir gekom=
men wären u. daß sie mit besondern [sic] Vergnügen 
in dem Saal tanzten, da die Säulen u. Wendel=
treppe desselben Produkte der Fabrik wären.
Bonsac war kurz vorher von den Arbeitern 
mit einer silbernen Tabaksdose zu seinen [sic] Ge=
burtstag beschenkt worden, was Wilhelm sehr zur 
gelegenen Stunde kam, er hatte sonst die Ko=
sten des Balls allein zu tragen gehabt. Ida hat
sich sehr gut hier eingewohnt u. scheint sehr glück=
lich zu sein, ich habe sie erst ein einziges mal u.
nur ganz kurz besuchen können. Die Treschmaschine
ist noch in der Gegend von Ganglofsömmern u. hat
da auch noch fürs erste Arbeit, mit Frischmuth ist
Wilhelm sehr schlecht gefahren, er kann ihn gar
nicht mehr mit schicken u. muß ihn doch bezahlen,
daß ist sehr bitter, hoffentlich wird er noch eine 
andere Stelle für ihn finden durch welche er dieser 
Last entledigt wird. Es wird jetzt nach Stunden 
gedroschen u. die Stunde mit 2 rt bezahlt. Von
Frl v. Müller habe ich beiliegenden Brief erhalten, 
es wird Dich gewiß interessiren über die letzten
Tage der guten Tante etwas zu hören. Ich werde
sie bitten mir das Bild zu schicken, das immer 
von großen [sic] Werth für mich sein wird, auch 
die Büste möchte gerne hierher haben, dort hat 
sie ja für Niemand Werth, der Vater ist nur 
dagegen, er meint sie würde viel Porto kosten
u. vielleicht doch gebrochen ankommen, ich denke aber 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text on top of page 1, written upside down:] doch, daß ich sie mir schicken lasse. Lina lässt Lilian 
viel mal grüßen, sie sitzt bei mir u. schreibt. Ich schicke mei=
ner lieben Lili einen herzlichen Kuß u. einige von ihren
Bildchen die sie hier gelassen u. die ich erst kürzlich gefun=
den. Spricht sie denn auch noch zuweilen von Gotha?
Ida lässt herzlich grüßen, sie war in der letzten Zeit auch 
wieder oft unwohl, woran wohl Sorge u. Aufregung um Em=
ma Schuld waren. Der liebe Vater u. Emma senden auch die
besten Grüße u. Ich bitte Dich Deinen lieben
Mann, August u. Deine Schwiegereltern 
aufs herzlichste zu grüßen. Möge Euch Gott behüten!
Mit der herzlichsten Liebe 
Deine Mutter. [/text on top of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text at bottom of page 1, written upside down:] Von Hamburg sind noch keine Bücher gekommen? [/text at bottom of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tage blieb sie zwar noch nicht frei von
Schmerzen, aber, sie blieben doch erträglich 
u. wurden jeden Tag weniger. Gestern sagte 
mir Madlung, daß sie es nun überstanden ha=
ben würde, er glaubt, daß die Natur sich gehol=
fen hätte, denn da er sich die größte Mühe ge=
geben u. täglich zweimal gekommen war, so
mochte ich ihm um keinen Preis sagen, daß ich 
woanders Hülfe gesucht. Wo ich die Kräfte her=
genommen habe das alles zu überstehen, weiß
ich selbst nicht, ich war oft so angegriffen, daß 
ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte, 
hatte ich aber eine Zeit gelegen, so ging es 
doch wieder u. ich denke jetzt daß Gott mir
dieß auferlegt hat um mich von andern 
schmerzlichen Gedanken abzuziehen. Wenn 
uns nur die Kinder von Scharlachfieber u.
Masern, die beide sehr hier herrschen, verschont
bleiben. Die kleine Maria läuft jetzt sehr sicher 
u. hat sich überhaupt merkwürdig erholt, Peter 
entwickelt einen Redefluß, der fast Lina's
übersteigt. Sie sprechen noch sehr viel von 
Lilian u. wünschen sie oft zu sich, besonders
Peter erzähl [sic] viel davon, daß Lilian übers große 
Wasser nach Amerika gegangen sei. Daß auch ich 
oft genug Lilian hier zu uns wünsche, wirst Du 
Dir wohl denken können, ich hatte mich doch gar
sehr an sie gewöhnt u. immer schweben ihr 
liebliches Wesen u. ihre schelmischen Augen 
vor meinem Geiste. Ueber die Nachrichten die
Du mir von August gegeben, danke ich Dir sehr
liebe Maria, er scheint mich ganz zu vergessen,
wie lange schon sehne ich mich nach einen [sic] Brief 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;von ihm! Es war mir eine Wohlthat zu 
erfahren, daß er nicht mehr in dem Gasthause,
von dem mir ein schreckliches Bild vorschweb=
te, wohnte, wenn ihm auch bei den Quäkern 
noch manches ungewohnt ist u. manches entbehrt,
woran er gewohnt war, so hat er doch wenig=
stens nun eine Schlafstube für sich allein. 
Jeden Sonabend begleite ich sie in Gedanken zu
Euch u. bin so froh zu wissen, daß er dort freund=
liche Aufnahme findet, jetzt aber, wo die Tage so
kurz sind u. das Wetter so naß u. schlecht, fürchte 
ich daß er wohl manchmal auf dieses Vergnügen 
verzichten muß u. oft auch ängstigt es mich ihn
des Abends in dieser schlechten Jahreszeit unter=
wegs zu wissen. Ich möchte so gerne wissen in
welchen [sic] Zweig des Maschinenbaus er arbeitet u.
ob er Zeit hat sich dabei etwas wissenschaftlich 
zu beschäftigen. In Wilhelms Fabrik geht es
gut u. wird auch wohl im Winter nicht an Ar=
beit fehlen. Vorigen Sonabend haben Bon=
sack u. Wilhelm den Arbeitern einen Ball 
im grünen Baum gegeben, auf dem es sehr 
heiter aber ganz anständig zugegangen ist. 
Der Vater u. ich, Ida, Wilhelm's Ida u. Herr u. 
Frau Bonsack, August Henneberg u. Fritz Hennebg. wa=
ren auch da, für mich war es ziemliche Aufgabe 
de Abend um 9 Uhr noch dahin zu gehen, da es
aber eben mit Emma besser ging u. Wilhelm es 
sehr wünschte, so that ich es doch u. es hat mir 
auch Vergnügen gemacht die Tanzlust dieser 
Leute mit anzusehen. Wir blieben wohl bei=
nahe 2 Stunden, Schiefer war Festordner mit noch 
einen [sic], beide hatten sich mit blau u. weißen Schlei=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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          <name>Intake</name>
          <description>Code for availability of transcription and/or translation at intake. 0 = No transcription, no translation; 1 = Transcription, no translation; 2 = Translation, no transcription; 4 = Transcription and translation</description>
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                <text>Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, November 10, 1863</text>
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                <text>Letter from Lina Hansen to her daughter, Marie Hansen Taylor, November 10, 1863.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[Page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[note in the top left corner of page 1, written in pencil:] Wilhelm's 
Hochzeit. Tod der
Tante Anna. 
Über Wagner's Stellung 
in Pulkowa. [/note in the top left corner of page 1, written in pencil]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 27ten Oktober 1863.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute an Deinem Hochzeitstag werden sich
wahrscheinlich unsere Gedanken begegnen, 
damals glaubte ich nicht, daß ich die Freu=
de haben würde Dich so oft wieder zu sehen,
doppelt dankbar blicke ich deßhalb zu Gott
auf u. bitte daß er auch ferner mit sei=
nen [sic] Segen über Euch walten u. uns diese
Freude noch oft möge zu Theil werden las=
sen. Für Deinen lieben Brief vom 6ten
Oktober danke ich Dir herzlich, ich hatte mich 
sehr nach Nachricht von Euch gesehnt u. ver=
langte sehr zu erfahren, wie sich August's 
Verhältnisse gestaltet hatten. Daß er wie=
der als gewöhnlicher Arbeiter eintreten 
musste, war wahrscheinlich nothwendig für
sein gutes Fortkommen im fremden Lande, 
mir aber konnte dieß das Herz nicht eben 
erleichtern, wie lange schon wünsche ich,
daß er eine höhere Stufe seines Faches 
erreichen möchte! Daß er Euch nahe geblie=
ben, ist mir ein großer Trost u. ich bin Euch 
unendlich dankbar für die Gastfreundschaft,
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;sie nach [roman:] Vevey [/roman] zurückgehen u. die Leiche 
der lieben Anna mit dahin nehmen. Ich ha=
be an sie geschrieben u. sie gebeten mir nähe=
re Nachrichten über die letzten Lebenstage der
Tante zu kommen zu lassen. Daß diese Nachricht, 
die ich zwei Tage vor Wilhelm's Hochzeittag erhielt,
einen sehr tief schmerzlichen Eindruck auf
mich machten wirst Du Dir wohl denken können,
liebe Maria! ein großer Trost ist es mir, daß Du 
sie noch einmal gesehen u. ich durch Dich Näheres über 
ihre Verhältnisse erfahren habe. - Hans war drei Tage
hier, die sehr glücklich für ihn u. Ida waren. Von
ihm haben wir erfahren, daß jetzt ernstlich an die Be=
setzung der Hamburger Sternwartenstelle gedacht
wird u. daß im Werke sie die Stelle mit einer 
Mathematikstelle an einem Gimnasium zu verbin=
den, wodurch der Gehalt erhöht werden soll, u. daß
Wagner möglicherweise einen Ruf dahin erhalten 
wird. Nachdem wir nun durch Emma nach u. nach er=
fahren haben, wie zurücksetzend Wagner von Otto 
St. behandelt worden ist, so sind wir der Meinung daß
er dem Ruf folgen muß, wenn der Gehalt genügend
für die Erhaltung seiner Familie ist. Da ich fast ver=
muthe er wird sich Rath darüber von Deinen [sic] lieben
Mann erbitten, da er dessen Adresse verlangt hat, so
will ich doch schreiben, was wir erfahren haben, zu=
erst, daß Winecke die Vicedirektorstelle, die eigent=
lich Döllen u. dann Wagner gebührte erhalten hat.
Wenn er auch in Wissenschaftlicher Beziehung der 
tüchtigste sein mag, so gehen ihm dagegen die Erfahrun=
gen im russischen Geschäftsgang ab u. da Wagner 
doch eben keinen Grund zur Unzufriedenheit des
Direktors gegeben hat, so hätte er, da Döllen [insertion:] der [/insertion] einen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;die Ihr ihm zu Theil werden lasst. Den Son=
tag ist es mir allemal eine Beruhigung zu 
wissen, daß er diesen Tag bei Euch zubringt,
für den Winter fürchte ich aber wird er 
das nicht fortsetzen können, da die Wege 
dort so schlecht werden u. es doch eine gro=
ße Strecke ist, die er zu gehen hat. Ich hoffe
sehnsüchtig auf eine Brief von ihm selbst u. wün=
sche recht sehr, daß er bei der Quäkersam[?] auf=
genommen worden ist, sein Aufenthalt in dem
Gasthause muß äußerst unangenehm für ihn 
sein u. mich beunruhigt es im hohen Grade.
Ich bin leider recht schwach u. sehr reizbar
daß ich ohnehin fast aller Ruhe entbehre. 
Wilhelm's Einrichtung zu besorgen war schon
zu viel für meine Kräfte, ich wurde da=
rüber krank u. musste zwei Tage zu Bette lie=
gen, Emma hat dann noch die letzte Hand ange=
legt. Am Hochzeittag den 20ten Okt. schickten wir
durch den Telegraphen Glück u. Segenswünsche u. die=
se waren eben angekommen, als sie aus den [sic]
Zimmer traten um in die Kirche zu fahren u.
hatten große Freude erregt. Die Trauung war
um 11 Uhr, nach derselben hatten sie ein Diner 
von 22 Personen u. Wilhelm soll so vergnügt 
gewesen sein, wie ihn Ida nie zuvor gesehen.
Halb fünf Uhr fuhren sie von Wien weg u.
nahmen ihren Weg über München hierher,
am Sontag Abend nach acht Uhr kamen sie
sehr vergnügt hier an, aßen erst bei uns
u. zogen dann nach ihrer Wohnung, über die
Ida ganz glücklich ist. Die Meubles u. die
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ganze Einrichtung, die aber auch sehr hübsch 
geworden ist, gefielen ihr so gut, daß sie vor
Freude gar nicht hat einschlafen können. Wil=
helm ist auch sehr glücklich u. heiter, möge
Gott ihnen nur ihr Glück erhalten! Ida ist
noch mit Auspacken ihrer großen u. schönen
Ausstattung beschäftigt, sie hat viele große
u. schöne Geschenke von ihren Verwandten 
bekommen, auch Wilhelm hat hier schöne Ge=
schenke bekommen, unter ander von den alten 
Repsold's einen sehr großen u. äußerst geschmack=
vollen Teppich u. von Hans ein [sic] sehr schöne
Tischdecke dazu, Geschenke, die ganz unerwar=
tet kamen. Die Arbeiter der Fabrik haben 
Wilhelm einen silbernen Becher gebracht 
u. ein Gedicht dazu drucken lassen eines
davon für Dich u. eines für August werde
ich unter Kreuzband schicken. Es zeigt da=
von, wie sehr sich Wilhelm ihre Liebe
erworben hat. Den [sic] guten Vater wurde die
Zeit recht lang, bis Wilhelm u. Ida kamen
u. er freut sich sehr daß beide so glücklich sind.
Dieß waren nun frohe Nachrichten, die ich Dir
berichten konnte, aber leider muß ich nun auch 
zu einer traurigen übergehen, die gute
Tante Anna ist nicht mehr auf Erden, am 19ten
Oktober ist sie in Marseille, wohin sie die
Aerzte die Seeluft zu genießen, geschickt hat=
ten, sanft u. schmerzlos eingeschlafen, acht
Tage nach ihrer Ankunft daselbst. Frl. Mül=
ler hat mir nur diese kurze Nachricht gegeben,
da sie selbst tief betrübt, auch noch mit vielen
Formalitäten geplagt war, den 15ten wollte
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;sich nicht hätte entschließen können ihr zu 
entsagen u. &lt;s&gt; es &lt;/s&gt; sie alle würden ja wohl da=
mit einverstanden sein, daß Winnecke die ge=
eignetste Person dafür sei, u. er hoffe Wagner 
durch &lt;s&gt; ei &lt;/s&gt; die Uebertragung einer Stelle, (ich weiß 
nicht mehr welche, bei der Einrichtung einer Thele=
graphenuhr) eine Zulage von 500 Rbl zuzuwen=
den. Die Sache war also von Otto schon so fest
bestimmt, daß Wagner, wie er ist, keine Einwen=
dungen machte, aber sich, wenn er es auch nicht ge=
stehen wollte, sehr verletzt fühlte. Es scheint
nach Oom's Aeußerungen ohne Zweifel, daß 
Otto zu Winnecke gesagt hat, Döllen u. Wagner 
hätten die Stelle ausgeschlagen. Was nun spä=
ter Wagner gegen Otto noch erbittert hat, ist,
daß er die Erhöhung des Gehaltes für Wagner 
wieder in weite Aussicht stellt u. sich auch 
in andern Dingen sehr unwillig zeigt.
Emma macht sich natürlich viel Kummer über die
Sache u. nach allen [sic], was ich von ihr erfahren habe
ist ihre u. Wagners Stellung dort in höchstem Grad
unangenehm u. ganz isolirt. Hans meinte es 
sei das beste Wagner gar nicht darum zu fragen, ob
er den Ruf annehmen wolle, wenn er ihm zuge=
schickt würde, käme er vielleicht schneller zum
Entschluß. Ich kann aber jetzt nicht mehr schreiben, 
obgleich ich noch vieles sagen möchte, aber ich bin
ganz erschöpft davon. Von meiner lieben Lilian 
hast Du mir gar nichts geschrieben u. ich höre so ger=
ne von ihr u. denke so viel an sie, gieb ihr einen
herzlichen Kuß. Die herzlichsten Grüße an Deinen lieben
Mann, an August u. Deine Schwiegereltern u. Emma, auch 
vom l. Vater Ida u. Emma an Euch alle. August bitte 
ich sehr mir ausführlich zu schreiben. Gott behüte Euch alle!
Mit der herzlichsten Liebe Deine Mutter.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text on top of page 1, written upside down:] Ida's Brief hast Du wohl erhalten?
Die Dochte lege ich bei. [/text on top of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gehalt von fast 6000 Rbl., aber dennoch ungern,
der Stelle entsagt hat, wohl die ersten Ansprüche 
darauf gehabt, zumal da er Familie hat u. 
Winecke allein steht u. noch dazu Vermögen 
hat. Von verschiedenen Seiten ist uns zu Oh=
ren gekommen, daß man sich sehr darüber 
wundert, daß Wagner die Stelle nicht bekom=
men u. in Hamburg ist Oom darum gefragt
worden, worauf dieser erwidert, daß Win=
necke nur erst dann die Stelle angenommen
habe, als Döllen u. Wagner sie ausgeschla=
gen hätten. Daß dieß uns natürlich sehr be=
fremdend vorkam, kannst Du Dir wohl
denken, dieß musste ja auf Wagners Ruf 
im Auslande ein&lt;s&gt;en&lt;/s&gt; ungünstiges Urtheil her=
vorbringen. Emma wusste nichts davon, als 
Wagner ihr gesagt, daß Winnecke die Stelle er=
halten hatte sie ihre Unzufriedenheit darüber 
geäußert u. Wagner, der in einen [sic] sehr gereiz=
ten Zustand gewesen sein muß, hatte ihr &lt;s&gt; da &lt;/s&gt;
Vorwürfe gemacht, daß sie nicht damit zufrie=
den sei u. sie hat den eigentlichen Sachver=
halt gar nicht erfahren. Kürzlich nun, wie
der Vater u. auch ich über die verschiede=
nen Aeußerungen, die uns zu Ohren ge=
kommen sehr unzufrieden waren, hat sie
ihn gefragt, ob es denn wirklich wahr sei, daß 
er die Stelle ausgeschlagen? hat er erwie=
dert, daß Otto ihm die Stelle gar nicht ange=
boten, sondern ihm in einer Privatunterredung
gesagt, daß der Grund warum die Vicedirektor=
stelle so lange unbesetzt geblieben wäre, darin 
läge, daß Döllen, der unersetzlich al [sic] Lehrer wäre,
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 29ten September 1863.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vorigen Mittwoch, den 23ten erhielten wir 
Deinen lieben Brief der uns die freudige
Nachricht von Euerer glücklichen Ankunft in
Amerika brachte über welche wir unbeschreib=
lich erfreut waren. Ich danke Gott aus tief=
ster Seele dafür daß er Euch so schnell u. so
glücklich die Reise überstehen ließ u. dan=
ke auch Dir recht herzlich, daß Du mir so zei=
tig diese frohe Nachricht zukommen ließest.
Sie hat viel dazu beigetragen mich aus mei=
ner sehr traurigen Stimmung etwas heraus=
zureißen, ich war so sehr bewegt, daß ich mei=
ne Thränen nicht zurückhalten konnte u. seit
mehreren Wochen fühlte ich mich zum er=
stenmal durch sie erleichtert. Der liebe 
Vater, die Geschwister u. alle im Hause jubel=
ten über die frohe Nachricht ebenso Buflebs
u. Brauns. Daß Du liebe Maria Dich trotz des
ruhigen u. schönen Wetters, das Euch auf Euerer
Reise begleitete, doch so unwohl fühltest, thut
mir herzlich leid, die Reise wird Dir dadurch 
immer sehr erschwert. Ich sehne mich natür=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;sie waren. Vorige Woche haben wir
angefangen an ihrer Ausstattung zu nähen,
mit Hülfe der Maschine wird ja wohl doch 
nach u. nach etwas fertig werden. Emma geht
es gut, sie hat sich merkwürdig hier erholt, auch 
die kleine Maria hat ein viel besseres Aussehen 
bekommen. Wagner geht es gut, verlassen
fühlt er sich wohl freilich zuweilen, an seinen [sic]
Geburtstag war keine der andern Familien 
so freundlich gewesen ihn zu Tische zu bitten,
das war Emma sehr empfindlich. Ich habe nach
u. nach immer mehr erfahren, wie sehr Wag=
ners in Pulkowa vereinzelt stehen u. ihnen
ein freundschaftlicher Umgang gänzlich fehlt.
Seit einigen Wochen hat sich ein Astronom
aus Warschau, ein Pole, hier niedergelassen
um unter des Vaters Leitung zu arbeiten,
ein sehr netter Mann, der kennt die Pulkowaer
Verhältnisse durch u. durch u. beurtheilt sie noch 
viel schärfer als wir, besonders schlecht kommt
Otto Struwe dabei weg. Er hat in Petersburg 
studirt, ist aber nur ein einziges mal in Pulko=
wa gewesen. Die Nachrichten von Amerika 
kommen sehr spärlich in unsere Zeitungen,
wir wissen eigentlich gar nichts sicheres von
den Kriegsereignissen. Lilian gieb einen
recht herzlichen Kuß von mir u. sage ihr
daß ich mich viel nach ihr sehnte u. mich gefreut
hätte, daß sie bei ihrer Ankunft in Neu-York 
an Großpapa u. Großmama in Gotha gedacht hätte
u. bald würde ich ihr auch ein Briefchen schreiben. 
Nun liebe Maria bitte ich noch Deinen lieben 
Mann, Deine Schwiegereltern u. seine Geschwister
herzlich von mir zu grüßen. Der liebe Vater 
Emma u. Wilhelm grüßen freundlichst. Ida wird
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text on top of page 1, written upside down:] wohl selbst noch schreiben. Lina schickt Lili 
viele Grüße. Gott möge Euch alle behüten!
Mit der herzlichsten Liebe 
Deine Mutter 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meinen Brief vom 15ten September hast Du doch erhalten? [/text on top of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;lich sehr nach weiteren Nachrichten,
wie Ihr es in [roman:] Kennet [/roman] gefunden, wie
August sich in die fremden Verhältnisse findet 
u. ob er schon eine Stelle angetreten hat u. wie
es Lilian geht, die ich oft im Geiste herumsprin=
gen sehe u. mich frage, ob sie wohl über alles,
was Ihr dort wieder neu ist, Gotha u. die Groß=
mutter vergessen wird. Wenn Lina u. Peter
bei mir spielen, so wünsche ich sie so oft da=
zu u. oft sprechen wir davon, wie niedlich sie
war, wenn sie den Peter bemutterte. Die 
Kinder sind schon sehr auf 's Haus beschränkt,
selten nur haben wir einen heiteren Tag
u. auch dann ist es nur in der Sonne warm, 
in der letzten Woche ist das Laub der Bäume 
sehr gelb geworden u. gefallen, an ein
schönes Herbstwetter kann man kaum mehr 
glauben. Ich wohne noch im Gartenzimmer
hab es aber recht kalt da, nur die Furcht vor
den [sic] Treppensteigen hält mich noch unten.
Daß es mit meiner Gesundheit nicht gut ge=
hen kann, wirst Du Dir wohl schon gedacht haben, 
die mancherlei Gemüthsbewegungen haben 
mich wieder ganz auf den Punkt gebracht, auf
den [sic] ich im vorigen Herbst war, ich bin aber 
wieder ruhiger u. ergebener in meinen [sic] Inneren
geworden, als ich war, wie ich Dir zuletzt schrieb. 
Uebermorgen wird Wilhelm sein neues
Logis beziehen das aber noch ganz unein=
gerichtet ist, da bis jetzt zwei Zimmer davon 
bewohnt wurden. Die Meubles sind alle fer=
tig u. so wird das ja wohl schnell gehen, nur
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;an den mancherlei Kleinigkeiten, die
zu einer neuen Wirthschaft gehören,
fehlt noch viel. Ida's Ausstattung geht erst 
den 10ten Oktober von Wien ab u. so werde ich 
wohl nur eben auf die letzte Zeit mit allem
fertig sein. Sie hat von zwei ihrer Geschwi=
ster einen Teppich durchs ganze Zimmer zum
Geschenk bekommen u. den soll ich hier besorgen 
u. legen lassen, diese Besorgung nach Wunsch 
zu treffen ist auch nicht leicht. Die Hochzeit 
ist den 20ten Oktober, wenn ich nicht eben zu 
sehr angegriffen bin, so werde ich Buflebs
u. beide Brauns zu Tische bitten um den
Tag zu feiern, wie sehr ich wünsche Ihr könntet
mit dabei sein, wirst Du Dir wohl denken
können. Von Geheimrath Brauns bekommt Wilhelm 
1/2 Dtzt Eßlöffel gan [sic] zu den von Euch geschenk=
ten passend u. von Tante Natalie einen Sup=
penlöffel. Von Leopold's hat er 1/2 Dtz Theelöffel
u. ein Zuckersieb bekommen u. Emma wird ihm
noch 1/2 Dtz Theelöffel dazu schenken. Wilhelm 
war vorige Woche so erkältet, daß ich sehr
besorgt um ihn war, er hätte ein Halsent=
zündung u. nachdem diese gehoben bekam 
er einen ganz bösen Schnupfen, der noch
nicht ganz wieder beseitigt ist. Wenn ich nun 
denke, daß er die Reise vor sich hat u. das kal=
te Wetter dazu, so fürchte ich er wird nicht aus
der Erkältung herauskommen. Ida kann ihren
Husten auch nicht wieder los werden, es geht
ihr aber im Ganzen viel besser, ihre Ner=
ven sind lange nicht mehr so reizbar, wie
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 1ten April 1863.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist recht lange her seit ich Dir nicht schrieb u. oft 
hat es mich geängstigt, daß es so ist, aber dennoch konn=
te ich mich nicht zum Schreiben entschließen, die
vielen Kopfweh, die ich wieder gehabt, hatten mich 
sehr geschwächt u. mein Gemüth war dabei so sehr
gedrückt, daß ich eine Furcht vor dem Schreiben
hatte. Diese Woche geht es mir &lt;u&gt;e&lt;/u&gt;twas besser, aber 
schwach bin ich doch gar sehr u. es ist ein bestän=
diger Wechsel mit meinen [sic] Befinden. Ich dan=
ke Dir u. Deinen [sic] lieben Mann noch selbst recht
herzlich für die guten Wünsche, die Ihr mir in 
Eueren lieben Briefen zum Geburtstag schick=
tet. Daß Du u. Lilian, wie ich immer noch hoffte,
nicht da sein konntet, that mir natürlich sehr leid,
aber ich fand es unter den Umständen ganz ver=
ständig, daß Du nicht gereist warst. Von Deinen [sic] lie=
ben Mann hat es mich sehr gefreut zu hören, daß
er mir zu Liebe wohl das Opfer gebracht hätte, Deine 
u. Lilians Gegenwart so lange zu missen, sage
ihm, daß ich ihm für diese freundlichen Gesinnungen
gegen mich herzlich dankte. An meinen [sic] Geburts=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ihre, aber seine tägliche Beschäftigung, die seine Ge=
danken ganz in Anspruch nimmt, lässt ihm nicht Zeit so
viel daran zu denken, während Ida bei der ihrigen
meist mit ihren Gedanken bei ihm weilen kann.
Es sind nun bald zwei Wochen vergangen seit ich die 
Photographie an die Tante Anna mit einen [sic] langen
Brief, der mir recht schwer zu schreiben wurde, abge=
schickt habe, ich bat darin mir durch Frl. v. Müller eine
Nachricht über ihr Befinden geben zu lassen, aber 
ich habe noch keine Antwort erhalten. Ida Hornbostel 
hatte sich Hoffnung gemacht daß Wilhelm das Osterfest 
nach Wien kommen würde, so sehr leid es mir thut,
daß sie diese Freude nicht haben kann, so sehr musste 
ich doch Wilhelm davon abrathen, er darf diese Ausga=
be jetzt nicht schon wieder machen u. vielmehr daran
denken sich etwas für seine Einrichtung zu schaffen. Noch
lässt sich immer nicht bestimmen, ob er im Herbst wird Hoch=
zeit haben können, da mir Ida vor einiger Zeit schrieb,
daß sie ziemlich sicher darauf gerechnet daß zu dieser 
Zeit sie endlich ganz mit Wilhelm vereint werden
würde, so ängstigt es mich recht, daß das noch so un=
gewiß ist. Wilhelm sagt, daß die Sommermonate es
entscheiden müssen, bis jetzt wisse er noch gar nicht, 
wie die Geschäfte gehen würden. Wenn Du Emma 
siehst, so grüße sie herzlich von mir u. sage ihrm daß
ich ihr nächste Woche schreiben wollte. Ida lässt Dir
sehr herzlich für Deinen lieben Brief danken, sie hat
sich außerordentlich darüber gefreut u. auch wir haben
uns an den [sic] Inhalt erfreut. Von Amerika haben wir lange 
nichts gehört, die Zeitungsnachrichten kommen äußerst spär=
lich. Ich bitte Dich noch mir ein halbes Dtz von den Nähmaschi=
nennadeln, von welchen Emma mir geschickt, mit zu bringen
es sind die besten, die ich habe, auf der stärksten steht No. 4 ich weiß
nur nicht ob bei den feineren die Nummer auf oder ab geht, da ich das nicht 
erkennen kann. Ich habe von dieser Sorte 3 Nadeln u. wenn mir eine
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[text on top of page 1, written upside down:] davon bricht, so bin ich übel daran. Grüße Deinen lieben
Mann recht herzlich u. gieb Lilian einen Kuß von mir.
Der gute Vater u. die Geschwister grüßen herzlich. Gott möge
Euch behüten!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der herzlichsten Liebe 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deine Mutter. [/text on top of page 1, written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;tag war es ein so trüber Regentag, wie ich mir 
noch nie an diesen [sic] Tag erinnern kann, dazu kam noch, 
daß es in der Fabrik gerade so viel anstrengende 
Arbeit gab, daß Wilhelm u. August kaum Zeit hatten
zu Tische zu kommen, wir mussten sehr lange warten
u. August kam erst, nachdem wir unsere Mahlzeit
halb beendet, das trug dazu bei den Tag noch unge=
müthlicher zu machen. Wilhelm ist nun vorige Woche 
in die Fabrik gezogen u. bewohnt da zwei ganz freund=
liche u. gut eingerichtete Zimmer, hat aber leider in
den ersten Tagen einen schlimmen Schnupfen bekom=
men, bei dem er sich nun nicht so pflegen kann, wie
er es hier im Hause wohl gethaen hätte u. ich fürch=
te, daß er deßhalb länger anhalten wird. Er sieht
jedes mal so erbärmlich dabei aus, daß mir ganz 
bange um ihn wird. August kommt in der Woche 
nicht mehr zum Essen, sondern lässt es sich von hier 
holen, worüber ich gar nicht erfreut bin, denn ich 
sehe ihn dadurch fast die ganze Woche nicht, aber Wil=
helm sagt es sei so besser u. so muß ich mich fügen,
aber nur mit schwerem Herzen. -  Es hat mir 
so sehr leid gethaen, daß ich durch Grethchen nicht auch
etwas für Lilian geschickt habe, aber ich glaubte ziem=
lich sicher, daß Du abgereist sein würdest, ehe diese zu
Dir kommen würde, u. daß Deine Abreise sich noch so
lange verschieben würde, hatte ich gar nicht geglaubt. 
Sage ihr nur, daß ich auch ein kleines Kreuzchen
für sie habe, das sie um den Hals tragen soll, wenn
sie nach Gotha kommt u. daß ich ihre kleine Male=
rei sehr bewundert hätte, sie wäre eine kleine 
Künstlerin, aus der einmal eine große werden
würde u. damit es ihr nicht an Bildern zum Ma=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;len fehle, schickte ich ihr hier einige die sie recht schön
bunt ausmalen sollte u. dabei auch einige Buchstaben 
lernen könnte. Ich habe auf 3 Bilderbogen das ganze
Alphabet für sie, kann sie aber nur nach u. nach schi=
cken. Otto Struwe haben wir diese Woche jeden Tag
erwartet, es scheint aber nun, daß er erst auf der 
Rückreise zu uns kommen wird. Diesen Morgen sagte
auch Auwers, daß er von Winnecke erfahren O. St. ging 
erst nach England u. käme auf der Rückreise hier 
durch. Morgen wird Oskar Repsold hier eintreffen,
er geht nach Basel um dort das Politechnische Insti=
tut zu besuchen. Bei Ida ist natürlich der Wunsch 
sehr lebhaft, daß Hans mitkommen möchte u. ich hätte
ihr die Freude des Wiedersehens sehr gegönnt. Ich denke 
indeß, daß er nun auch nicht mehr sehr lange auf 
sich warten lassen wird u. wünsche es auch sehr, denn 
es ist eine ziemliche Geduldsprüfung für Ida, bei
der sie etwas von ihrem frischen Aussehen verloren hat.
Nicht daß es ihr an Farbe fehlte, aber sie hat bald 
mehr bald weniger dunkle Schatten um die Augen
welche zeigen, daß sie sich nicht so ganz frisch u. kräf=
tig fühlt. Ich finde es nicht so ganz recht von Hans,
daß er sie jetzt noch in Ungewißheit über die Zeit 
seines Kommens lässt, er schreibt mir oft, daß es nun
nicht mehr so lange sein wird ohne nur anzudeuten,
wann er ohngefähr kommt u. diese Unge&lt;s&gt;l&lt;/s&gt;wißheit u.
das Ergehen in Vermuthungen ist am angreifendsten
u. ich glaube daß es von ihm abhängt die Zeit zu bestim=
men. Ida denkt sich, daß er zu Pfingsten kommt, obgleich 
er noch nichts davon erwähnt, ich will hoffen, daß sie nicht
in ihrer Erwartung getäuscht wird. Er denkt sich ge=
wiß nicht, daß es Ida so schwer wird u. ich bin überzeugt 
daß sein Verlangen sie wiederzusehen so groß ist, wie das
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Gotha, den 1ten April 1863.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebe Maria!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Es ist recht lange her seit ich Dir nicht schrieb u. oft hat es mich geängstigt, daß es so ist, aber dennoch konn= te ich mich nicht zum Schreiben entschließen, die vielen Kopfweh, die ich wieder gehabt, hatten mich sehr geschwächt u. mein Gemüth war dabei so sehr gedrückt, daß ich eine Furcht vor dem Schreiben hatte. Diese Woche geht es mir &lt;u&gt;e&lt;/u&gt;twas besser, aber schwach bin ich doch gar sehr u. es ist ein bestän= diger Wechsel mit meinen [sic] Befinden. Ich dan= ke Dir u. Deinen [sic] lieben Mann noch selbst recht herzlich für die guten Wünsche, die Ihr mir in Eueren lieben Briefen zum Geburtstag schick= tet. Daß Du u. Lilian, wie ich immer noch hoffte, nicht da sein konntet, that mir natürlich sehr leid, aber ich fand es unter den Umständen ganz ver= ständig, daß Du nicht gereist warst. Von Deinen [sic] lie= ben Mann hat es mich sehr gefreut zu hören, daß er mir zu Liebe wohl das Opfer gebracht hätte, Deine u. Lilians Gegenwart so lange zu missen, sage ihm, daß ich ihm für diese freundlichen Gesinnungen gegen mich herzlich dankte. An meinen [sic] Geburts=&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;tag war es ein so trüber Regentag, wie ich mir noch nie an diesen [sic] Tag erinnern kann, dazu kam noch, daß es in der Fabrik gerade so viel anstrengende Arbeit gab, daß Wilhelm u. August kaum Zeit hatten zu Tische zu kommen, wir mussten sehr lange warten u. August kam erst, nachdem wir unsere Mahlzeit halb beendet, das trug dazu bei den Tag noch unge= müthlicher zu machen. Wilhelm ist nun vorige Woche in die Fabrik gezogen u. bewohnt da zwei ganz freund= liche u. gut eingerichtete Zimmer, hat aber leider in den ersten Tagen einen schlimmen Schnupfen bekom= men, bei dem er sich nun nicht so pflegen kann, wie er es hier im Hause wohl gethaen hätte u. ich fürch= te, daß er deßhalb länger anhalten wird. Er sieht jedes mal so erbärmlich dabei aus, daß mir ganz bange um ihn wird. August kommt in der Woche nicht mehr zum Essen, sondern lässt es sich von hier holen, worüber ich gar nicht erfreut bin, denn ich sehe ihn dadurch fast die ganze Woche nicht, aber Wil= helm sagt es sei so besser u. so muß ich mich fügen, aber nur mit schwerem Herzen. - Es hat mir so sehr leid gethaen, daß ich durch Grethchen nicht auch etwas für Lilian geschickt habe, aber ich glaubte ziem= lich sicher, daß Du abgereist sein würdest, ehe diese zu Dir kommen würde, u. daß Deine Abreise sich noch so lange verschieben würde, hatte ich gar nicht geglaubt. Sage ihr nur, daß ich auch ein kleines Kreuzchen für sie habe, das sie um den Hals tragen soll, wenn sie nach Gotha kommt u. daß ich ihre kleine Male= rei sehr bewundert hätte, sie wäre eine kleine Künstlerin, aus der einmal eine große werden würde u. damit es ihr nicht an Bildern zum Ma=&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;len fehle, schickte ich ihr hier einige die sie recht schön bunt ausmalen sollte u. dabei auch einige Buchstaben lernen könnte. Ich habe auf 3 Bilderbogen das ganze Alphabet für sie, kann sie aber nur nach u. nach schi= cken. Otto Struwe haben wir diese Woche jeden Tag erwartet, es scheint aber nun, daß er erst auf der Rückreise zu uns kommen wird. Diesen Morgen sagte auch Auwers, daß er von Winnecke erfahren O. St. ging erst nach England u. käme auf der Rückreise hier durch. Morgen wird Oskar Repsold hier eintreffen, er geht nach Basel um dort das Politechnische Insti= tut zu besuchen. Bei Ida ist natürlich der Wunsch sehr lebhaft, daß Hans mitkommen möchte u. ich hätte ihr die Freude des Wiedersehens sehr gegönnt. Ich denke indeß, daß er nun auch nicht mehr sehr lange auf sich warten lassen wird u. wünsche es auch sehr, denn es ist eine ziemliche Geduldsprüfung für Ida, bei der sie etwas von ihrem frischen Aussehen verloren hat. Nicht daß es ihr an Farbe fehlte, aber sie hat bald mehr bald weniger dunkle Schatten um die Augen welche zeigen, daß sie sich nicht so ganz frisch u. kräf= tig fühlt. Ich finde es nicht so ganz recht von Hans, daß er sie jetzt noch in Ungewißheit über die Zeit seines Kommens lässt, er schreibt mir oft, daß es nun nicht mehr so lange sein wird ohne nur anzudeuten, wann er ohngefähr kommt u. diese Unge&lt;s&gt;l&lt;/s&gt;wißheit u. das Ergehen in Vermuthungen ist am angreifendsten u. ich glaube daß es von ihm abhängt die Zeit zu bestim= men. Ida denkt sich, daß er zu Pfingsten kommt, obgleich er noch nichts davon erwähnt, ich will hoffen, daß sie nicht in ihrer Erwartung getäuscht wird. Er denkt sich ge= wiß nicht, daß es Ida so schwer wird u. ich bin überzeugt daß sein Verlangen sie wiederzusehen so groß ist, wie das&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;ihre, aber seine tägliche Beschäftigung, die seine Ge= danken ganz in Anspruch nimmt, lässt ihm nicht Zeit so viel daran zu denken, während Ida bei der ihrigen meist mit ihren Gedanken bei ihm weilen kann. Es sind nun bald zwei Wochen vergangen seit ich die Photographie an die Tante Anna mit einen [sic] langen Brief, der mir recht schwer zu schreiben wurde, abge= schickt habe, ich bat darin mir durch Frl. v. Müller eine Nachricht über ihr Befinden geben zu lassen, aber ich habe noch keine Antwort erhalten. Ida Hornbostel hatte sich Hoffnung gemacht daß Wilhelm das Osterfest nach Wien kommen würde, so sehr leid es mir thut, daß sie diese Freude nicht haben kann, so sehr musste ich doch Wilhelm davon abrathen, er darf diese Ausga= be jetzt nicht schon wieder machen u. vielmehr daran denken sich etwas für seine Einrichtung zu schaffen. Noch lässt sich immer nicht bestimmen, ob er im Herbst wird Hoch= zeit haben können, da mir Ida vor einiger Zeit schrieb, daß sie ziemlich sicher darauf gerechnet daß zu dieser Zeit sie endlich ganz mit Wilhelm vereint werden würde, so ängstigt es mich recht, daß das noch so un= gewiß ist. Wilhelm sagt, daß die Sommermonate es entscheiden müssen, bis jetzt wisse er noch gar nicht, wie die Geschäfte gehen würden. Wenn Du Emma siehst, so grüße sie herzlich von mir u. sage ihrm daß ich ihr nächste Woche schreiben wollte. Ida lässt Dir sehr herzlich für Deinen lieben Brief danken, sie hat sich außerordentlich darüber gefreut u. auch wir haben uns an den [&lt;strong&gt;sic&lt;/strong&gt;] Inhalt erfreut. Von Amerika haben wir lange nichts gehört, die Zeitungsnachrichten kommen äußerst spär= lich. Ich bitte Dich noch mir ein halbes Dtz von den Nähmaschi= nennadeln, von welchen Emma mir geschickt, mit zu bringen es sind die besten, die ich habe, auf der stärksten steht No. 4 ich weiß nur nicht ob bei den feineren die Nummer auf oder ab geht, da ich das nicht erkennen kann. Ich habe von dieser Sorte 3 Nadeln u. wenn mir eine&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1, top margin, upside-down writing:] davon bricht, so bin ich übel daran. Grüße Deinen lieben Mann recht herzlich u. gieb Lilian einen Kuß von mir. Der gute Vater u. die Geschwister grüßen herzlich. Gott möge Euch behüten!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mit der herzlichsten Liebe&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Deine Mutter. [/page 1, top margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 1, right-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gotha, den 27ten Novemb. 1862.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebe Maria!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es thut mir leid, daß Du dießmal länger 
wie gewöhnlich auf meinen Brief warten
musst, aber erst heute traue ich mir wie=
der zu schreiben zu können. Vor 8 Tagen 
wurde ich so krank, daß ich mich zu Bette
legen musste u. erst diese Woche, Mon=
tag, wieder aufstehen konnte u. nach den [sic]
heftigen Fieber, daß ich gehabt, immer noch 
recht angegriffen bin. Ich hatte schon
mehrere Wochen vorher täglich sehr an
Kopfweh zu leiden, dabei war auch Ida 
einige Wochen unwohl u. bekam zuletzt 
die Windblattern, wie sie das Bett wie=
der verlassen konnte, musste ich mich wieder 
legen. Ida geht es Gott sei Dank wieder 
ganz gut, die Krankheit hatte ihr wahrschein=
lich schon längere Zeit im Körper gelegen
u. ich bin recht froh, daß sie zum Ausbruch 
gekommen u. sie sie glücklich überstanden 
hat. Mit mir hält es viel schwerer, ehe ich mich 
wieder erhole u. ich gehe eigentlich recht muth=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left-hand side of sheet 1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zwischen denen ich sie verschicken muß u. nach=
dem ich mir diese endlich verschafft, u. im Be=
griff war abzuschicken, fiel mir ein, daß sie
möglicherweise schon von den Bergen herunter 
sein könne, da Frl. v. Müller geschrieben, daß sie
nur bis zum September dort bleiben würden.
Da ich ohnehin einen Brief erwartete, hielt ich es
für sicherer noch bis dahin mit der Absendung 
zu warten, aber bis jetzt habe ich vergeblich auf
denselben gehofft. Ich finde es sehr unrecht von 
Frl. v. Müller, daß sie mir nicht wieder geschrie=
ben, ich hatte mir so viel Mühe, in der Angele=
genheit über die Annahme der Kunstsachen in
Berlin, gegeben u. so viel u. weitläufig darüber 
geschrieben, daß sie wohl denken konnte, daß es
mich interessiren würde, welchen Erfolg unsere
Rathschläge bei Fumaroli gehabt. Stattdessen lässt
sie mich gänzlich ohne Nachricht u. macht es mir ganz
unmöglich an die Tante zu schreiben. Ich denke
so oft an sie u. möchte so gern wissen, wie es ihr geht.
Wenn Du die alten Struwe's siehst, so grüße sie herzlich von 
uns, ich habe mich gefreut, daß sie Euch besucht haben.
Freut sich denn Lilian schon auf Weihnachten?
Nun aber, liebe Maria, muß ich wohl schließen, es
ist mir heute das Schreiben noch ziemlich schwer 
geworden, Ida hätte Dir gerne geschrieben, da
ihr aber die Zeit fehlt, sendet sie nur die herzlichsten 
Grüße für Euch alle. Deinen lieben Mann grüße ich
herzlich u. auch der gute Vater u. die Brüder senden
die besten Grüße. Lilian gieb einen innigen 
Kuß von mir. Möge Euch Gott behüten!
Mit der herzlichsten Liebe 
Deine Mutter.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2, left-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;los den [sic] Winter, der ja eben erst anfängt, 
entgegen. Seit voriger Woche haben wir Frost, 
heute aber ist der erste Schnee gefallen, da=
bei ist es aber sehr gelinde u. hat den Anschein, 
als wenn er wieder schmelzen würde. Ueber 
Deinen lieben Brief habe ich mich sehr gefreut,
die Nachricht, welche er über die Ankunft der 
Kiste enthielt, hat mir eine rechte Sorge 
vom Herzen genommen. Das Porto dafür finde
ich aber unmäßig hoch, der Unterschied zwischen 
Eil u. Frachtgut scheint ja demnach ganz unbe=
deutend zu sein, Du wirst auf diese Weise nur
einen sehr kleinen Vortheil davon haben, daß ich 
es hier besorgt habe u. hast es dabei so lange entbeh=
ren müssen. War denn das Kleid nach Deinen [sic] Ge=
schmack? u. wird Wagner das andere zum Weih=
nachtsgeschenk für Emma nehmen? Daß Lilian 
sich über die Puppen freuen würde, habe ich mir
wohl gedacht u. sie mit viel Vergnügen für sie 
angeputzt. Ueber die Weihnachtssendung für die
Kinder bin ich noch ganz rathlos, ich habe mich heu=
te bei Bonda erkundigen lassen, wie schwer Deine 
beiden Koffer waren, die als Eilgut gingen,
um danach berechnen zu können, wie viel eine 
kleine Kiste von 20 - 30 lb [Pfund] kommen wird, ich wer=
de aber erst Antwort darüber erhalten, er selbst 
war nicht zu Hause. Mit der Post wird es jeden=
falls noch theuerer sein. Arbeiten werde ich nichts 
für die Kinder können, Weihnachten ist nun schon
zu nahe, nur die zwei Puppen hoffe ich noch anputzen
zu können, da sie an Kleidungsstücken nichts brau=
chen, so bitte ich Dich mir das Maß von ihren Schuhen,
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3, right-hand side of sheet 2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;die Länge u. Breite der Sohle zu schicken, so
will ich jedem ein paar hübsche Stiefelchen mit=
schicken, Du kannst Dir ja wohl das Maß von Emma's 
Kindern verschaffen. Lange darf ich mit der Ab=
sendung nicht mehr warten, sonst erhaltet ihr
es nicht zur rechten Zeit. Werdet Ihr denn auch Weih=
nachten nach russischem Kalender feiern? Ich habe
noch für Niemand etwas zu Weihnachten u.
weiß auch noch gar nicht, was ich wähle. Ida ist
sehr beschäftigt mit dem Rückenkissen für Tante 
Augustas Hochzeit, durch ihre Krankheit ist sie sehr
versäumt worden. Sie näht das Muster von
meinen Kissen, welches ich von Frl. Alix u. Betty
erhalten habe, es ist sehr mühsam. Ich weiß noch
nicht wo Buflebs hinreisen, die Tante hat noch gar
nichts davon erwähnt u. so habe ich auch nicht fra=
gen mögen. Sie hätte gewiß die Hochzeit lieber 
hier gefeiert u. es thut mir für sie sehr leid, daß 
das nicht sein kann. Du schreibst mir gar nichts über 
Amerika, habt Ihr keine Briefe erhalten?
Aus den Zeitungsnachrichten kann man nicht
klug werden, so viel scheint aber doch aus den=
selben hervor zu gehen daß die Wahlen für
die Regierung ungünstig ausgefallen sind. 
Ich wünsche sehr, daß Ihr Sicherheit darüber hät=
tet, ob Ihr in Petersburg bleiben werdet. Der
Gedanke, daß Ihr möglicherweise nach Amerika 
zurückgehen könntet, ist mir ein sehr drücken=
der. Von der Tante Anna bin ich ohne alle Nach=
richt, die Photographie Eueres Hauses habe ich ihr
noch nicht geschickt, weil ich keine Adresse an sie habe.
Nachdem Du abgereist, fehlten mir die Puppen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>Letter from Lina Hansen to her daughter, Marie Hansen Taylor, November 27, 1862.</text>
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                <text>&lt;p&gt;[page 1 (sheet 1, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Gotha, den 27ten Novemb. 1862.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebe Maria!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Es thut mir leid, daß Du dießmal länger wie gewöhnlich auf meinen Brief warten musst, aber erst heute traue ich mir wie=der zu schreiben zu können. Vor 8 Tagen wurde ich so krank, daß ich mich zu Bette legen musste u. erst diese Woche, Mon=tag, wieder aufstehen konnte u. nach den heftigen Fieber, daß ich gehabt, immer noch recht angegriffen bin. Ich hatte schon mehrere Wochen vorher täglich sehr an Kopfweh zu leiden, dabei war auch Ida einige Wochen unwohl u. bekam zuletzt die Windblattern, wie sie das Bett wie=der verlassen konnte, musste ich mich wieder legen. Ida geht es Gott sei Dank wieder ganz gut, die Krankheit hatte ihr wahrschein=lich schon längere Zeit im Körper gelegen u. ich bin recht froh, daß sie zum Ausbruch gekommen u. sie sie glücklich überstanden hat. Mit mir hält es viel schwerer, ehe ich mich wieder erhole u. ich gehe eigentlich recht muth=&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;los den Winter, der ja eben erst anfängt, entgegen. Seit voriger Woche haben wir Frost, heute aber ist der erste Schnee gefallen, da=bei ist es aber sehr gelinde u. hat den Anschein, als wenn er wieder schmelzen würde. Ueber Deinen lieben Brief habe ich mich sehr gefreut, die Nachricht, welche er über die Ankunft der Kiste enthielt, hat mir eine rechte Sorge vom Herzen genommen. Das Porto dafür finde ich aber unmäßig hoch, der Unterschied zwischen Eil u. Frachtgut scheint ja demnach ganz unbe=deutend zu sein, Du wirst auf diese Weise nur einen sehr kleinen Vortheil davon haben, daß ich es hier besorgt habe u. hast es dabei so lange entbeh=ren müssen. War denn das Kleid nach Deinen Ge=schmack? u. wird Wagner das andere zum Weih=nachtsgeschenk für Emma nehmen? Daß Lilian sich über die Puppen freuen würde, habe ich mir wohl gedacht u. sie mit viel Vergnügen für sie angeputzt. Ueber die Weihnachtssendung für die Kinder bin ich noch ganz rathlos, ich habe mich heu=te bei Bonda erkundigen lassen, wie schwer Deine beiden Koffer waren, die als Eilgut gingen, um danach berechnen zu können, wie viel eine kleine Kiste von 20 - 30 lb kommen wird, ich wer=de aber erst Antwort darüber erhalten, er selbst war nicht zu Hause. Mit der Post wird es jeden=falls noch theuerer sein. Arbeiten werde ich nichts für die Kinder können, Weihnachten ist nun schon zu nahe, nur die zwei Puppen hoffe ich noch anputzen zu können, da sie an Kleidungsstücken nichts brau= chen, so bitte ich Dich mir das Maß von ihren Schuhen,&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;die Länge u. Breite der Sohle zu schicken, so will ich jedem ein paar hübsche Stiefelchen mit=schicken, Du kannst Dir ja wohl das Maß von Emma's Kindern verschaffen. Lange darf ich mit der Ab=sendung nicht mehr warten, sonst erhaltet ihr es nicht zur rechten Zeit. Werdet Ihr denn auch Weih=nachten nach russischem Kalender feiern? Ich habe noch für Niemand etwas zu Weihnachten u. weiß auch noch gar nicht, was ich wähle. Ida ist sehr beschäftigt mit dem Rückenkissen für Tante Augustas Hochzeit, durch ihre Krankheit ist sie sehr versäumt worden. Sie näht das Muster von meinen Kissen, welches ich von Frl. Alix u. Betty erhalten habe, es ist sehr mühsam. Ich weiß noch nicht wo Buflebs hinreisen, die Tante hat noch gar nichts davon erwähnt u. so habe ich auch nicht fra=gen mögen. Sie hätte gewiß die Hochzeit lieber hier gefeiert u. es thut mir für sie sehr leid, daß das nicht sein kann. Du schreibst mir gar nichts über Amerika, habt Ihr keine Briefe erhalten? Aus den Zeitungsnachrichten kann man nicht klug werden, so viel scheint aber doch aus den=selben hervor zu gehen daß die Wahlen für die Regierung ungünstig ausgefallen sind. Ich wünsche sehr, daß Ihr Sicherheit darüber hät=tet, ob Ihr in Petersburg bleiben werdet. Der Gedanke, daß Ihr möglicherweise nach Amerika zurückgehen könntet, ist mir ein sehr drücken=der. Von der Tante Anna bin ich ohne alle Nach=richt, die Photographie Eueres Hauses habe ich ihr noch nicht geschickt, weil ich keine Adresse an sie habe. Nachdem Du abgereist, fehlten mir die Puppen&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 1, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;zwischen denen ich sie verschicken muß u. nach=dem ich mir diese endlich verschafft, u. im Be=griff war abzuschicken, fiel mir ein, daß sie möglicherweise schon von den Bergen herunter sein könne, da Frl. v. Müller geschrieben, daß sie nur bis zum September dort bleiben würden. Da ich ohnehin einen Brief erwartete, hielt ich es für sicherer noch bis dahin mit der Absendung zu warten, aber bis jetzt habe ich vergeblich auf denselben gehofft. Ich finde es sehr unrecht von Frl. v. Müller, daß sie mir nicht wieder geschrie=ben, ich hatte mir so viel Mühe, in der Angele=genheit über die Annahme der Kunstsachen in Berlin, gegeben u. so viel u. weitläufig darüber geschrieben, daß sie wohl denken konnte, daß es mich interessiren würde, welchen Erfolg unsere Rathschläge bei Fumaroli gehabt. Stattdessen lässt sie mich gänzlich ohne Nachricht u. macht es mir ganz unmöglich an die Tante zu schreiben. Ich denke so oft an sie u. möchte so gern wissen, wie es ihr geht. Wenn Du die alten Struwe's siehst, so grüße sie herzlich von uns, ich habe mich gefreut, daß sie Euch besucht haben. Freut sich denn Lilian schon auf Weihnachten?&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Nun aber, liebe Maria, muß ich wohl schließen, es ist mir heute das Schreiben noch ziemlich schwer geworden, Ida hätte Dir gerne geschrieben, da ihr aber die Zeit fehlt, sendet sie nur die herzlichsten Grüße für Euch alle. Deinen lieben Mann grüße ich herzlich u. auch der gute Vater u. die Brüder senden die besten Grüße. Lilian gieb einen innigen Kuß von mir. Möge Euch Gott behüten!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Mit der herzlichsten Liebe&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Deine Mutter.&lt;/p&gt;</text>
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