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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] Brooklyn, März [/roman] 25, 1859
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kaum hatte ich meinen letzten Brief an Dich ab=
geschickt, als Dein u. Ida's lieber Brief vom 20. u. 22.
Febr. ankam. Ich konnte recht recht wohl Deine damalige 
Stimmung begreifen. Auch mir waren es trau=
rige Tage u. viel habe ich an ihnen Deiner gedacht.
Gieb Dich aber nicht zu sehr diesen traurigen Er=
innerungen hin; hoffe vielmehr von der Zukunft, 
u. gedenke unseres Versprechens in 2 Jahren 
Dich wieder zu besuchen. Dann wirst Du auch, so 
Gott will, unsere kleine Lili sehen u. sie wird
ihre deutschen Großeltern kennen u. lieben lernen. 
Unterdessen werde ich ihr, sobald sie es verstehen 
kann, von ihnen erzählen u. [insertion:] sie [/insertion] ihr im Bilde zeigen.
Wenn Gott nur Frieden walten lässt! Ich
denke mit großer Bangigkeit an die Möglichkeit 
eines Krieges u. wie, auch selbst wenn Ihr meine 
Lieben fern vom Kriegsschauplatz bleibt, doch alle
Geschäfte stocken, alle Verhältnisse u. alle Klassen
der Gesellschaft darunter leiden. Die gestern ein=
getroffenen Nachrichten von Europa lauten
wieder friedlicher, allein nicht beruhigend.
Zu Deinem neuen Mädchen wünsche ich Dir viel
Glück u. Bestand. Mir ist es eine sehr große 
Beruhigung Dich in dieser Beziehung gut versorgt 
zu wissen. Auch mir sind wieder bessere
Zeiten angebrochen. Ich habe jetzt 2 Mädchen 
die eine für die Küche, die andere für das Kind.
Die erstere ist mittelmäßig, genügt aber für die
nächste Zukunft; die letztere ist jung u. un=
erfahren, aber ein gutes, williges u. freundliches
Mädchen, aus der ich vielleicht etwas machen 
kann. Lass Dich aber dadurch nicht abhalten
mit der [roman:] Wagner [/roman] zu sprechen. Diese würde mir
natürlich von unvergleichlich höherem Werthe
sein. Meine beiden Mädchen sind Irländerin=
nen u. strenge Katholikinnen. Andere Dienstleute 
als solche sind fast nicht hier zu bekommen
u. sie sind im Allgemeinen ebenso gehasst
als sie in Überzahl vorhanden. Sie sind ein
nothwendiges Übel solange die Amerikaner 
sich für zu gut halten in Jemandes Dienst
zu treten. Das Kindermädchen welches ich 
habe ist glücklicherweise nur seit 3 Jahren in Ame=
rika u. ist die ganze Zeit über bei einer Dame 
gewesen, die sich ihrer &lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt; besonders angenommen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;hat. Daher kommt es daß sie reinlicher u. williger  
u. anstelliger ist als ihre andern Landsmän=
ninnen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seitdem ich Dir zuletzt schrieb haben wir einen
kleinen Ausflug gemacht u. die Freude gehabt
Bayard hier zu sehen. Letzterer hatte schon lange 
sich ausgedacht daß wir uns in [roman:] Fishkill [/roman] wieder
treffen sollten, wenn er zurückkäme, u. so
gingen wir denn (meine Schwiegermutter, 
[roman:] Wilson Barstow [/roman], Lilian u. ihre Wärterin,
u. ich) am 18. März früh 7 Uhr auf der 
Eisenbahn nach [roman:] Fishkill [/roman], trafen da mit
Bayard zusammen u. gingen mit ihm
weiter nach [roman:] Poughkeepsie [/roman] am [roman:] Hudson= [/roman]
fluss, wo er des Abends eine Vorlesung 
zu halten hatte. Lili war den ganzen Weg 
über sehr gut u. ward bald mit ihrem 
Papa bekannt. [roman:] Poughkeepsie [/roman] ist ein Städt=
chen, ungefähr so groß wie [roman:] Gotha [/roman] u. ist
reizend zwischen bewaldeten Hügeln 
gelegen zwischen denen der breite
ruhige Strom des [roman:] Hudson [/roman] majestä=
tisch dahinfließt. In der Ferne sahen
wir die Hochgebirge des [roman:] Hudson [/roman] u.
die Bergreihe des [roman:] Catskill [/roman] im bläulichen
[Dufte?] schimmernd - ein Anblick der mein
Herz vor Freude hoch aufschlagen ließ;
es war so lange daß ich keine blauen
Berge gesehen hatte. Am darauf fol=
genden Tag kehrten wir allesammt
nach [roman:] New York [/roman] oder vielmehr [roman:] Brooklyn [/roman] 
zurück, fanden ein gutes Essen uns
erwartend u. verlebten einen sehr ver=
gnügten Abend. Bayard war glückselig 
wieder zuhause zu sein u. freute sich 
so sehr an Lili's Wachsthum u. Ent=
wickelung. Er meine er würde sie nicht
gekannt haben, hätte er sie ohne uns ge=
sehen. Leider dauerte die Freude nicht lange,
de Bayard am &lt;s&gt;M&lt;/s&gt; 3ten Morgen schon
wieder fort musste. Er ist dies mal nach 
[roman:] Canada [/roman] gegangen u. kommt von da heute 
über 4 Tage wieder zurück. Dann bleibt er 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3:] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2 Tage u. am 3. Tag gehen wir Alle mit ihm nach 
[roman:] Hazeldell [/roman], wo wir 3 Tage Rast haben. Mutter
[roman:] Taylor [/roman] wird dann zuhause bleiben u. an ihrer
Statt [roman:] Annie [/roman] mit nach [roman:] New York [/roman] kommen. 
Sie setzen mir Alle sehr zu Lili mit ihren
Mädchen alsdann in [roman:] Hazeldell [/roman] bei der Groß=
mutter zu lassen u. obwohl mir der Gedanke 
recht unerträglich war, werde ich mich am
Ende doch dazu verstehen. Ich gehe hauptsächlich 
nach [roman:] N. Y. [/roman] um den Auszug zu be=
sorgen u. Alles so in Ordnung zu bringen,
daß wir nächsten Herbst ein gemüthliches
Quartier finden. Dabei wird mir Lili aller=
dings im Wege sein, denn ich wage nicht  
sie mit [roman:] Margarete [/roman] zusammen zu lassen ohne
diese zu überwachen - ich kenne sie noch zu 
wenig. Wenn ich sie wirklich zurücklasse
wird es mir schwer genug werden, aber 
vielleicht ist es für das Kind das beste! Sie muss
natürlich vorher entwöhnt werden, was wohl
nicht schwer fallen wird, da ich sie nur noch 
des Nachts stille. In [roman:] Hazeldell [/roman] wird sie dann herr=
liche Kuhmilch haben, was ihr gewiss gut bekom=
men muss. Sie hat jetzt mit ihren oberen
Zähnen zu thun. Der rechte Vorderzahn scheint
heute morgen durch zu sein. Sie gedeiht
vortrefflich, wird größer u. dicker jeden Tag 
u. ist reizend. In ihren Augen ist mitunter
ein Ausdruck großer Schelmerei u. dann ist
sie voll von Muthwillen. Seit einigen Wochen 
habe ich ihr kurze Kleider angezogen u. seit=
dem sitzt sie zeitweise auf einer wattir=
ten Decke auf der Erde. Rutschen thut sie 
noch gar nicht, dafür hebt sie sich aber auf
den Beinen auf, wenn man sie an den
Armen hält u. steht so fest u. so gerade, daß
ich nächstens Anstalten zum Laufen erwar=
te.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit gestern sind endlich auch unsere Bemühun=
gen hinsichtlich eines Hauses in [roman:] N. Y. [/roman] mit Erfolg 
gekrönt worden. Wir haben ein sehr gün=
stiges Übereinkommen für 5 Jahre getroffen
Das Haus ist in einer der angenehmsten Stadt=
theile gelegen, im Mittelpunkte alles Verkehrs 
hat 4 Stockwerke u. [roman:] Souterain [/roman] u. folglich
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;hinreichenden Platz für unsere 2 Familien. 
Der Plan nach dem es gebaut, ist der aller 
modernen Häuser hier. Küche u. Waschstube 
ist im [roman:] Souterain [/roman] (aus der letzteren hoffen 
wir eine zweite Küche machen zu können),
ebenso Speisezimmer. Dieses wird von
[roman:] Stoddards [/roman] benutzt werden die ihre Zimmer 
im 2ten Stockwerk nehmen. Wir haben
unsere Zimmer dafür im ersten Stock,
wo die schönsten sind: ein großes Zimmer,
vorn heraus mit einem Balkon, ein Mit=
telzimmer, welches nur durch große 
Schiebethüren von dem andern getrennt 
ist u. sobald diese zurück geschoben sind, ein
Zimmer mit dem andern bildet. Dies
wird unser Speisezimmer sein, u. an dieses
stößt ein drittes geräumiges Zimmer 
welches unser Schlafzimmer sein soll.
Die beiden oberen Etagen teilen wir 
unter uns als Vorraths u. Gaststuben.
In allen Stockwerken &lt;s&gt;ist&lt;/s&gt; sind Hähne für
kaltes u. warmes Wasser; Gas; ein Bade=
zimmer mit Wanne im 2ten Stock;
ein &lt;u&gt;stummer Wärter&lt;/u&gt;, wie es genannt
wird, soll eingerichtet werden, um unsere
Speisen von der Küche in das Speisezimmer 
hinauf zu bringen. Miethe jährlich 
$ 900.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Tod der Generalin Witzleben hat mich
betrübt. Wo wird Agathe bleiben? 
Was für ein Jammer das [sic] die schöne Tauf=
kanne zertrümmert ist, u. was für eine 
Schlechtigkeit von dem Hofläuter. Ich könnte
ihn auch nie ausstehen. Er ist gewiss hart
genug bestraft. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich möchte gern noch ein paar Briefe mit=
schicken u. schließe deshalb mit den herzlichsten 
Grüßen an den lieben Vater u. alle die 
Andern. Gott behüte Dich, liebste Mutter u.
schenke Dir Gesundheit!
Mit innigster Liebe 
Deine T. Marie
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Das Veilchen ist von einem &lt;a href="/index.php?title=Stocke%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Stocke? (page does not exist)"&gt;Stocke?&lt;/a&gt; der in unserm Zimmer blüht. [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3; margin:] Ich schicke die versprochene Übersetzung mit. Sobald ihr sie gelesen, sei so gut [/page 3; margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 2; margin:] u. lasse sie Buflebs zukommen. [/page 2; margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[roman:] Brooklyn, März [/roman] 25, 1859&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Kaum hatte ich meinen letzten Brief an Dich ab= geschickt, als Dein u. Ida's lieber Brief vom 20. u. 22. Febr. ankam. Ich konnte recht recht wohl Deine damalige Stimmung begreifen. Auch mir waren es trau= rige Tage u. viel habe ich an ihnen Deiner gedacht. Gieb Dich aber nicht zu sehr diesen traurigen Er= innerungen hin; hoffe vielmehr von der Zukunft, u. gedenke unseres Versprechens in 2 Jahren Dich wieder zu besuchen. Dann wirst Du auch, so Gott will, unsere kleine Lili sehen u. sie wird ihre deutschen Großeltern kennen u. lieben lernen. Unterdessen werde ich ihr, sobald sie es verstehen kann, von ihnen erzählen u. [insertion:] sie [/insertion] ihr im Bilde zeigen. Wenn Gott nur Frieden walten lässt! Ich denke mit großer Bangigkeit an die Möglichkeit eines Krieges u. wie, auch selbst wenn Ihr meine Lieben fern vom Kriegsschauplatz bleibt, doch alle Geschäfte stocken, alle Verhältnisse u. alle Klassen der Gesellschaft darunter leiden. Die gestern ein= getroffenen Nachrichten von Europa lauten wieder friedlicher, allein nicht beruhigend. Zu Deinem neuen Mädchen wünsche ich Dir viel Glück u. Bestand. Mir ist es eine sehr große Beruhigung Dich in dieser Beziehung gut versorgt zu wissen. Auch mir sind wieder bessere Zeiten angebrochen. Ich habe jetzt 2 Mädchen die eine für die Küche, die andere für das Kind. Die erstere ist mittelmäßig, genügt aber für die nächste Zukunft; die letztere ist jung u. un= erfahren, aber ein gutes, williges u. freundliches Mädchen, aus der ich vielleicht etwas machen kann. Lass Dich aber dadurch nicht abhalten mit der [roman:] Wagner [/roman] zu sprechen. Diese würde mir natürlich von unvergleichlich höherem Werthe sein. Meine beiden Mädchen sind Irländerin= nen u. strenge Katholikinnen. Andere Dienstleute als solche sind fast nicht hier zu bekommen u. sie sind im Allgemeinen ebenso gehasst als sie in Überzahl vorhanden. Sie sind ein nothwendiges Übel solange die Amerikaner sich für zu gut halten in Jemandes Dienst zu treten. Das Kindermädchen welches ich habe ist glücklicherweise nur seit 3 Jahren in Ame= rika u. ist die ganze Zeit über bei einer Dame gewesen, die sich ihrer &lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt; besonders angenommen&lt;/p&gt;&#13;
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--&gt;&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;hat. Daher kommt es daß sie reinlicher u. williger u. anstelliger ist als ihre andern Landsmän= ninnen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Seitdem ich Dir zuletzt schrieb haben wir einen kleinen Ausflug gemacht u. die Freude gehabt Bayard hier zu sehen. Letzterer hatte schon lange sich ausgedacht daß wir uns in [roman:] Fishkill [/roman] wieder treffen sollten, wenn er zurückkäme, u. so gingen wir denn (meine Schwiegermutter, [roman:] Wilson Barstow [/roman], Lilian u. ihre Wärterin, u. ich) am 18. März früh 7 Uhr auf der Eisenbahn nach [roman:] Fishkill [/roman], trafen da mit Bayard zusammen u. gingen mit ihm weiter nach [roman:] Poughkeepsie [/roman] am [roman:] Hudson= [/roman] fluss, wo er des Abends eine Vorlesung zu halten hatte. Lili war den ganzen Weg über sehr gut u. ward bald mit ihrem Papa bekannt. [roman:] Poughkeepsie [/roman] ist ein Städt= chen, ungefähr so groß wie [roman:] Gotha [/roman] u. ist reizend zwischen bewaldeten Hügeln gelegen zwischen denen der breite ruhige Strom des [roman:] Hudson [/roman] majestä= tisch dahinfließt. In der Ferne sahen wir die Hochgebirge des [roman:] Hudson [/roman] u. die Bergreihe des [roman:] Catskill [/roman] im bläulichen [Dufte?] schimmernd - ein Anblick der mein Herz vor Freude hoch aufschlagen ließ; es war so lange daß ich keine blauen Berge gesehen hatte. Am darauf fol= genden Tag kehrten wir allesammt nach [roman:] New York [/roman] oder vielmehr [roman:] Brooklyn [/roman] zurück, fanden ein gutes Essen uns erwartend u. verlebten einen sehr ver= gnügten Abend. Bayard war glückselig wieder zuhause zu sein u. freute sich so sehr an Lili's Wachsthum u. Ent= wickelung. Er meine er würde sie nicht gekannt haben, hätte er sie ohne uns ge= sehen. Leider dauerte die Freude nicht lange, de Bayard am &lt;s&gt;M&lt;/s&gt; 3ten Morgen schon wieder fort musste. Er ist dies mal nach [roman:] Canada [/roman] gegangen u. kommt von da heute über 4 Tage wieder zurück. Dann bleibt er&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;2 Tage u. am 3. Tag gehen wir Alle mit ihm nach [roman:] Hazeldell [/roman], wo wir 3 Tage Rast haben. Mutter [roman:] Taylor [/roman] wird dann zuhause bleiben u. an ihrer Statt [roman:] Annie [/roman] mit nach [roman:] New York [/roman] kommen. Sie setzen mir Alle sehr zu Lili mit ihren Mädchen alsdann in [roman:] Hazeldell [/roman] bei der Groß= mutter zu lassen u. obwohl mir der Gedanke recht unerträglich war, werde ich mich am Ende doch dazu verstehen. Ich gehe hauptsächlich nach [roman:] N. Y. [/roman] um den Auszug zu be= sorgen u. Alles so in Ordnung zu bringen, daß wir nächsten Herbst ein gemüthliches Quartier finden. Dabei wird mir Lili aller= dings im Wege sein, denn ich wage nicht sie mit [roman:] Margarete [/roman] zusammen zu lassen ohne diese zu überwachen - ich kenne sie noch zu wenig. Wenn ich sie wirklich zurücklasse wird es mir schwer genug werden, aber vielleicht ist es für das Kind das beste! Sie muss natürlich vorher entwöhnt werden, was wohl nicht schwer fallen wird, da ich sie nur noch des Nachts stille. In [roman:] Hazeldell [/roman] wird sie dann herr= liche Kuhmilch haben, was ihr gewiss gut bekom= men muss. Sie hat jetzt mit ihren oberen Zähnen zu thun. Der rechte Vorderzahn scheint heute morgen durch zu sein. Sie gedeiht vortrefflich, wird größer u. dicker jeden Tag u. ist reizend. In ihren Augen ist mitunter ein Ausdruck großer Schelmerei u. dann ist sie voll von Muthwillen. Seit einigen Wochen habe ich ihr kurze Kleider angezogen u. seit= dem sitzt sie zeitweise auf einer wattir= ten Decke auf der Erde. Rutschen thut sie noch gar nicht, dafür hebt sie sich aber auf den Beinen auf, wenn man sie an den Armen hält u. steht so fest u. so gerade, daß ich nächstens Anstalten zum Laufen erwar= te.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Seit gestern sind endlich auch unsere Bemühun= gen hinsichtlich eines Hauses in [roman:] N. Y. [/roman] mit Erfolg gekrönt worden. Wir haben ein sehr gün= stiges Übereinkommen für 5 Jahre getroffen Das Haus ist in einer der angenehmsten Stadt= theile gelegen, im Mittelpunkte alles Verkehrs hat 4 Stockwerke u. [roman:] Souterain [/roman] u. folglich&lt;/p&gt;&#13;
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--&gt;&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;hinreichenden Platz für unsere 2 Familien. Der Plan nach dem es gebaut, ist der aller modernen Häuser hier. Küche u. Waschstube ist im [roman:] Souterain [/roman] (aus der letzteren hoffen wir eine zweite Küche machen zu können), ebenso Speisezimmer. Dieses wird von [roman:] Stoddards [/roman] benutzt werden die ihre Zimmer im 2ten Stockwerk nehmen. Wir haben unsere Zimmer dafür im ersten Stock, wo die schönsten sind: ein großes Zimmer, vorn heraus mit einem Balkon, ein Mit= telzimmer, welches nur durch große Schiebethüren von dem andern getrennt ist u. sobald diese zurück geschoben sind, ein Zimmer mit dem andern bildet. Dies wird unser Speisezimmer sein, u. an dieses stößt ein drittes geräumiges Zimmer welches unser Schlafzimmer sein soll. Die beiden oberen Etagen teilen wir unter uns als Vorraths u. Gaststuben. In allen Stockwerken &lt;s&gt;ist&lt;/s&gt; sind Hähne für kaltes u. warmes Wasser; Gas; ein Bade= zimmer mit Wanne im 2ten Stock; ein &lt;u&gt;stummer Wärter&lt;/u&gt;, wie es genannt wird, soll eingerichtet werden, um unsere Speisen von der Küche in das Speisezimmer hinauf zu bringen. Miethe jährlich $ 900.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Der Tod der Generalin Witzleben hat mich betrübt. Wo wird Agathe bleiben? Was für ein Jammer das [sic] die schöne Tauf= kanne zertrümmert ist, u. was für eine Schlechtigkeit von dem Hofläuter. Ich könnte ihn auch nie ausstehen. Er ist gewiss hart genug bestraft.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich möchte gern noch ein paar Briefe mit= schicken u. schließe deshalb mit den herzlichsten Grüßen an den lieben Vater u. alle die Andern. Gott behüte Dich, liebste Mutter u. schenke Dir Gesundheit! Mit innigster Liebe Deine T. Marie&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[margin:] Das Veilchen ist von einem &lt;a href="/index.php?title=Stocke%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Stocke? (page does not exist)"&gt;Stocke?&lt;/a&gt; der in unserm Zimmer blüht. [/margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3; margin:] Ich schicke die versprochene Übersetzung mit. Sobald ihr sie gelesen, sei so gut [/page 3; margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2; margin:] u. lasse sie Buflebs zukommen. [/page 2; margin]&lt;/p&gt;&#13;
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--&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] Brooklyn, März [/roman] 10. 1859
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter! 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist so lange her daß ich Dir nicht schrieb u. ich
kann mir vorstellen wie Du bereits unruhig
u. besorgt wirst, daß so lange kein Brief von
mir gekommen ist. Die Ursache war eines
Theils eine leichte Erkältung, andern Theils der  
Umstand daß meine Zeit sehr in Anspruch genom=
men ist. Ich habe schlimme Zeiten durchgemacht,
habe ein Mädchen nach dem andern gehabt u. zeit=
weise gar keines. Das letzte Mädchen wollte 
nicht bleiben weil sie Kohlen u. Wasser in's
zweite Stockwerk zu tragen hatte; eine
andere die auf dem Wege zu mir war
wurde von Lisbeth's Freundinnen, im Neben=
hause aufgefangen u. von ihr so gegen mich 
eingenommen, daß sie sogleich umdrehte 
u. sich nie wieder blicken ließ. Wenn
ich indessen höre was eine jede Hausfrau 
in Bezug auf Dienstleute hier durchzu=
machen hat, so darf ich noch nicht einmal 
klagen. Jetzt habe ich endlich ein Mädchen, die 
auf's beste empfohlen ist, gut kochen kann,
behaglich ist u. den Willen zeigt Alles nach
meinem Sinne zu thun. Ferner habe ich 
ein Kindermädchen engagirt, die nächste 
Woche ihren Dienst bei mir antritt. Sie
ist jünger als ich gewünscht hatte, doch hat sie
von der Dame bei der sie 3 Jahre war, ein
so gutes Lob, daß ich meinte ich dürfe diese 
Gelegenheit, ein gutes Mädchen für Lili
zu bekommen, mir nicht entgehen lassen.
Ich war sehr erstaunt, daß Du meintest
Lisbeth habe viel bei mir zu thun gehabt. 
Denke doch daß sie nichts als die kleine Küche 
zu scheuern hatte u. kein kein anderes 
Zimmer als mein Schlafzimmer zu besorgen 
hatte. Die Treppen haben Teppiche, die Plätze 
zwischen den Treppen Wachstuch; Decken u. 
Abdecken des Tisches besorgte E. B. In Bezug
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Die Reseda ist von einem Stock der in unserem Zimmer blüht [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;auf die Wäsche muss ich Dir eine längere Ausein=
andersetzung machen. Es ist die allgemeine 
Sitte hier in jeder Familie jede 8 Tage zu
waschen u. das Amt der Köchin, auch der bestens
ist es die Wäsche (Bügeln mit eingeschlossen)
allein u. ohne Hülfe zu besorgen. Ich konn=
te davon keine Ausnahme machen, weil
es keine Waschküche, folglich auch keinen 
Waschkessel u. andere Annehmlichkeiten giebt.
Die Wäsche wird in einem langen zinner=
nen Gefäß gekocht was gerade auf den
Kochherd passt u. nicht größer ist, als eben 
für die Wäsche, die in einer Woche ge=
braucht wird, nöthig ist. Um Lisbeth die
Mühe zu ersparen das Wasser zur Wäsche 
hinauf zu tragen, hatte [roman:] Mrs. St. [/roman] ihr erlaubt
in ihrer Küche zu waschen, wo das Wasser 
ihr in das Kübel lief. Eine Waschfrau 
zu halten ist ein großer Luxus; eine 
solche Frau bekommt so viel wie &lt;u&gt;einen
Thaler&lt;/u&gt; täglich. Nun muss ich aber noch
nachträglich bemerken daß das Waschen 
hier mit Hülfe von einer Maschiene 
in unvergleichlich kürzerer Zeit gethan 
werden kann als bei uns zuhause. 
Ich habe mich mehr als einmal überzeugt, 
daß ein Mädchen von 9 Uhr Morgens an
bis 4 Uhr Nachmittags bequem alle 
unsere Wäsche kann gewaschen u. gestärkt 
u. aufgehängt haben. Ein jedes Mädchen 
hier hat ihre Wäsche den einen Tag ge=
waschen u. den zweiten gebügelt. Und
nun denke, daß ich, was hier beinahe Nie=
mand thut, alle Bettwäsche, Tischwäsche, meine
Hemden u. Hosen u. Bayard's Hemden 
außer dem Hause habe waschen lassen u.
daß E. B. die feinen Sachen u. Lili's Jacken,
Mützen u. Geiferlätzchen wusch u. bei
dem Bügeln das Beste that.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin aber doch froh, daß Du Lisbeth's Bruder 
meinen Brief geschickt hast. Ich fühlte als ob
ich eine Art von Verantwortlichkeit für 
das Mädchen hätte, weil ich sie mit mir in 
ein fremdes Land gebracht u. würde sie 
auch den letzten Abend noch behalten haben,
wenn sie mir nur durch ein einziges Wort,
ein einziges Zeichen gezeigt habe, daß es 
ihr leid thue sich so betragen zu haben.
Ferner wollte ich daß Ihr Bruder genau 
den Sachverlauf kenne, &lt;s&gt;damit&lt;/s&gt; weil ich 
nicht wissen konnte was L. ihm schreiben
würde. Sie hat mich auf so unverschämte 
Weise belogen daß ich Alles von ihr erwarten
kann. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sage der Tante Bufleb daß sie sich, weil sie 
L. vorgeschlagen hat, durchaus keine beunruhi=
gende Gedanken machen muss. Hätte sie 
im Voraus wissen können wie L. sich 
zeigen würde, so würde sie sie natürlich nicht
&lt;s&gt;&lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt;&lt;/s&gt; [insertion:] vorgeschlagen [/insertion] haben. Ich trage dann ebenso voll
die Schuld, weil ich sie gleich, ohne sie zu ken=
nen engagirte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch nun genug von dieser unangenehmen
Affaire.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eure Briefe überraschten mich höchst angenehm
letzte Woche. Wie froh war ich zu hören
daß Du, liebe Mutter wieder bessere Tage 
durch das neue Mädchen hattest. Möchte es
nur so bleiben u. möchte sie recht schnell das
Kochen lernen. Da Du ihr einmal lehren 
mußt, lehre ihr nur auch das Kuchenbacken,
jede brauche diese Kunst - damit Du 
Dich in diesem Departement mit weiter 
nichts als mit dem Essen des Kuchens 
abzugeben hast. Ich bin überzeugt das [sic] wür=
de Dir viel zuträglicher sein als das Backen.
Wie sehnlichst werden meine Gedanken 
an Deinem Geburtstage bei Dir weilen. 
Ob Du wohl Lili's Bild richtig erhältst?
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]I
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich möchte so gern des lieben Vater's Vor=
lesung haben. Kann sie Ida nicht für mich 
abschreiben u. sie mir, nach u. nach, in 
jedem Briefe einen dünnen Bogen, schi=
cken? Sind [roman:] Dr. Schwarz [/roman] seine Pre=
digten schon im Druck erschienen? Ich 
wünsche sehr ein Exemplar davon zu 
haben u. möchte Du sprächest mit
[roman:] Thienemann [/roman] darüber ob ich nicht durch 
Buchhändlergelegenheit ein solches 
bekommen könnte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie steht es mit dem Kriege? Ich 
fühle mich sehr beunruhigt darüber.
Schreibe mir von politischen Nachrichten 
Alles was Du weißt. Ich erfahre da=
von hier so gut wie nichts.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;den 11.&lt;/u&gt;
Es war gestern Abend zu spät meinen Brief 
zu schließen u. der heutige Tag verging un=
ter vielerlei Beschäftigungen. Ich habe eine
&lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt; u. habe Einkäufe gemacht u. [roman:] Emma 
Taylor [/roman], die Morgen fortgeht geholfen 
ihre Sachen zusammenzupacken - u. jetzt
scheint es als ob Lili mir nicht erlauben 
wollte zu schreiben. Sie sitzt in ihrem
Stühlchen eingesperrt u. macht: patsche, patsche
Kuchen, indem sie ihre Händchen zusammen
klappt u. schrecklich lamentirt, daß ich sie 
nehmen soll. - Ich musste sie nehmen, Tante
[roman:] Emma [/roman] ist aber gekommen mich von ihr
zu befreien. Lili gedeiht herrlich, wächst
an Körper u. Geist, wird wild u. aus=
gelassen u. fängt an Spaß aller Art zu
machen. Doch um der Wahrheit gemäss
zu reden muss ich ein Klagelied über 
ihr gar zu großes Wachsein anstim=
men u. erzählen wie sie weder am
Tage zum Schlafen zu bringen ist, noch 
des Nachts ordentlich schlafen will.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe keine Nacht ungestörte Ruhe u.
mitunter sogar harte Kämpfe mit ihr
zu bestehen. Sie kommt jede Nacht zwei
Mal um zu trinken u. lässt sich das nicht 
nehmen u. ist, sie mag des Abends früh
oder spät zu Bette gehen, um 5 Uhr Mor=
gens wach u. munter. Ihr unruhiger
Schlaf des Nachts hat wahrscheinlich viel
mit ihren Zähnen zu thun u. kommt
von Überreitzung der Nerven her. Sie 
erinnert mich oft an Ida, als diese klein
war, indem sie des Nachts mit offenen
Augen u. doch wie in einem Traum
ganz außer sich scheint u. sich wild umsieht,
als ob sie sich fürchte. Zu andern Zeiten 
aber scheint sie auch eigensinnig u. würde
&lt;s&gt;gut&lt;/s&gt; still sein, wenn ich nur aufstehen u.
sie auf meinen Arm nehmen wollte. Doch 
das thue ich nicht mehr u. deswegen habe 
ich die Kämpfe zu bestehen. Zu andern
Zeiten kommen auch wieder Nächte 
wo sie gut ist u. nach dem sie getrunken
in ihrem Bettchen, ohne gewiegt zu werden,
einschläft. Ich stille sie nur noch des Nachts
u. meine Milch reicht nur eben dazu aus.
Am Tage bekommt sie Gerstensuppe,
Morgens u. Nachmittags u. Abends u. 
Kornsuppe des Mittags, u. dann u. wann 
auch wohl Hafer= oder Rindfleischbouillon
mit etwas Gerstenmehl darin. Dieses Futter 
schlägt tüchtig bei ihr an, sie hat Trutscheldicke
Beine u. Arme u. weiß vor lauter 
Lebenslust nicht was sie anfangen soll.
Im Bade u. beim Anziehen ist sie
so wild daß zwei Personen vollauf
mit ihr zu thun haben. Neulich, um sie 
an die Luft zu bringen fuhr ich mit
ihr ein Stück in der Pferdebahn. Der
Wagen war gedrängt voll u. wir saßen
tüchtig eingepresst. Da dreht sie sich zu dem
Herrn mir zur Linken um u. fährt ihm
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;in den Bart u. als ich sie nun nach der andern
Seite drehe, greift sie einer alten, schmutzigen
Frau in ihren Handkorb u. als ich auch
das nicht erlauben wollte fing sie an 
auf meinem Arme in die Höhe zu schnellen 
ohne Aufhören. Ihre Lebendigkeit amüsir=
te alle Damen im Wagen. Seit 8 Tagen 
habe ich ihr kurze Kleider angezogen,
damit sie anfangen kann zu rutschen. 
Sie versteht es aber noch nicht ordentlich. 
Aber patsche, patsche Kuchen macht sie mit
ihren kleinen Händchen u. benutzt das 
Kunststück als eine Art von Bestechung 
wenn sie genommen sein will.
Könnte ich sie Euch nur einmal zeigen.
Auch mir thut das Herz weh, daß Ihr sie 
nicht sehen könnt. - Ich schickte Bayard 
Deinen Brief worin Du uns von der Frau
[roman:] Wagner [/roman] schreibst. Er antwortete mir darauf,
daß die Erfahrung mit Lisbeth uns zwar gegen 
eine neue Importation von Dienstleuten 
warnen sollte, daß er aber sehr bereit=
willig wäre das Überfahrtsgeld für eine 
Kinderwärterin zu zahlen, wenn sie
wenn sie eine wirklich zuverlässige Frau wäre
u. wenigstens so lange bei uns bleiben 
wolle bis wir wieder nach Europa 
kommen. Da mir nun eine Kinder=
frau wie die [roman:] Wagner [/roman] von unsäglichem
Nutzen sein würde, so möchte ich wohl 
daß Du sie einmal fragtest ob 
sie sich dazu entschließen könnte nach 
Amerika zu kommen, unter der
&lt;u&gt;Verbindlichkeit&lt;/u&gt; so lange zu bleiben bis wir
unsern nächsten Besuch in Gotha machen, 
das heißt 2 - 3 Jahre.  Ich bin nicht in
so großer Eile, da ich vor der Hand 
ein Mädchen gefunden habe, die mir
sehr empfohlen, doch freilich ganz uner=
fahren ist u. sie wird für's erste genü=
gen u. selbst wenn sie viel Wachsam=
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 7:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;keit von meiner Seite bedarf, kann ich 
mich für diesen Sommer, wo ich an meiner
Schwiegermutter Hülfe habe, mit ihr behelfen.
Ich habe Zeit Deine Antwort abzuwarten 
u. mich dann, wenn die Frau keinen
abschlägigen Bescheid giebt, zu entschließen. 
Ich würde ihr monatlich 8, oder auch wohl
10 Dollar Lohn geben - das sind über 
10 rt, oder über 13 rt. Du brauchst ihr vor=
läufig nur von 10 rt monatlich zu 
sagen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du schreibst mir daß [roman:] Emma's [/roman] Mädchen einen 
bösen Fuss habe u. [roman:] Wagner [/roman] auch eine Wunde 
am Fuße. Wie haben sie das denn bekommen?
Ich hoffe an [roman:] Emma [/roman] nächstens zu schreiben, so=
bald ich etwas mehr Zeit habe. Dann werde 
ich auch meine Briefschulden an Ida u. Lulu Hess
abtragen. In Bezug auf Bayard's Geburts=
tag vergaß ich Dir eine Erläuterung zu geben.
Bayard hatte &lt;a href="/index.php?title=Nehmlich%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Nehmlich? (page does not exist)"&gt;nehmlich?&lt;/a&gt; seinen Plan für die Vor=
lesungen im November gemacht u. dabei
durchaus nicht an seinen Geburtstag gedacht. 
Als er es gegen mich erwähnte daß er den 10.
Jan. nach dem Westen abreise, erinnerte 
ich ihn erst daran u. dann war es zu spät 
um noch eine Änderung zu machen. 
Um nun aber doch den 11. Jan. miteinander zu
verleben hatte&lt;s&gt;n&lt;/s&gt; Bayard vorgeschlagen daß war
Alle ihn begleiten u. erst den 12. zurückkehren
sollten. Alles war dazu vorbereitet, da machte 
uns die plötzlich eintretende Kälte einen
Strich durch die Rechnung. Ich ließ Lili nun zu
Hause u. begleitete Bayard nur eine kurze 
Strecke.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] Lizzi Stoddard [/roman] trägt mir auf Dir "her love"
(ihre Liebe) zu senden. Wir leben in schön=
ster Harmonie zusammen u. helfen uns ge=
genseitig in allen Nöthen aus. Sie u. ihr Mann
sind originelle Menschen aber höchst liebens=
würdig u. gut. Sie ist klein u. zart, u. nicht
schön, aber sehr lebhaft u. witzig u. sehr gerade 
aus in &lt;s&gt;ihr&lt;/s&gt; allem was sie sagt. Er ist auch klein
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 8:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;u. mager mit schwarz gelocktem Haar u. Bart,
von interessantem Äußern u. mit etwas 
sehr freundlichem, ja sogar zartem in seiner
Stimme u. seinen Worten. Beiden, ausge=
stattet mit Geist u. Genie, fehlt weiter 
nichts als Geld. Sie sind leider arm für
diese Stadt, u. müssen äußerst ökonomisch
leben um mit dem was sie haben auszu=
kommen. [roman:] Stoddard [/roman] hat ein kleines Amt beim
Zoll u. schreibt für Magazine. Seine Gedichte,
die sehr schön sind, bringen ihm nicht viel ein.
[roman:] Lizzi [/roman] schreibt Gedichte u. Geschichten für Maga=
zine u. Briefe für eine Zeitung in 
Californien. Die letzteren bringen ihr das
meiste ein. Sie ist diesen Winter über
ziemlich schlecht bei Kräften. Sie erwartet 
Ende Mai ein zweites Wochenbett. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tante Auguste hat Dir wohl von [roman:] Emma 
Braistedt [/roman] gesagt. Sie erwartet ihre Nieder=
kunft im Juni. Sie ist vorigen Monat 
mit [roman:] John [/roman] nach [roman:] Kenett [/roman] zurückgekehrt u. ich habe
vorgeschlagen daß sie dort bleibt, da sie sich 
doch schonen muss u. mir deswegen nicht von
großer Hülfe sein kann. Sie ist sehr gut
von Herzen u. hat den allerbesten Willen 
sich nützlich zu machen, aber leider ist es
ihr nicht gegeben das zu sein, was sie sein sollte.
Sie ist selbst hülfloser u. beschränkter als 
ich je dachte. Es fehlt ihr gänzlich an Urtheil
u. an Sinn für Ordnung u. Regelmäßig=
keit. Ein gewöhnliches Mädchen kann mehr 
in der Wirthschaft leisten u. weiß mehr als 
sie u. es ist deshalb außer aller Frage,
daß sie &lt;s&gt;k&lt;/s&gt;eine Haushälterin für mich sein
kann. Ich habe sie genug geprüft um ganz 
entschieden darin zu sein. Bayard hat
es auch eingesehen u. schon Vorkehrungen 
getroffen daß [roman:] John [/roman] u. [roman:] Emma [/roman] einen klei=
nen Haushalt für sich selbst haben werden.
Wie sie mit dem kleinen zu erwarten=
den Wesen zurecht kommen soll weiß ich 
wirklich nicht, denn wie in meinem Leben
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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                <text>&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[roman:] Brooklyn, März [/roman] 10. 1859&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Es ist so lange her daß ich Dir nicht schrieb u. ich kann mir vorstellen wie Du bereits unruhig u. besorgt wirst, daß so lange kein Brief von mir gekommen ist. Die Ursache war eines Theils eine leichte Erkältung, andern Theils der Umstand daß meine Zeit sehr in Anspruch genom=men ist. Ich habe schlimme Zeiten durchgemacht, habe ein Mädchen nach dem andern gehabt u. zeit=weise gar keines. Das letzte Mädchen wollte nicht bleiben weil sie Kohlen u. Wasser in's zweite Stockwerk zu tragen hatte; eine andere die auf dem Wege zu mir war wurde von Lisbeth's Freundinnen, im Neben=hause aufgefangen u. von ihr so gegen mich eingenommen, daß sie sogleich umdrehte u. sich nie wieder blicken ließ. Wenn ich indessen höre was eine jede Hausfrau in Bezug auf Dienstleute hier durchzu=machen hat, so darf ich noch nicht einmal klagen. Jetzt habe ich endlich ein Mädchen, die auf's beste empfohlen ist, gut kochen kann, behaglich ist u. den Willen zeigt Alles nach meinem Sinne zu thun. Ferner habe ich ein Kindermädchen engagirt, die nächste Woche ihren Dienst bei mir antritt. Sie ist jünger als ich gewünscht hatte, doch hat sie von der Dame bei der sie 3 Jahre war, ein so gutes Lob, daß ich meinte ich dürfe diese Gelegenheit, ein gutes Mädchen für Lili zu bekommen, mir nicht entgehen lassen. Ich war sehr erstaunt, daß Du meintest Lisbeth habe viel bei mir zu thun gehabt. Denke doch daß sie nichts als die kleine Küche zu scheuern hatte u. kein kein anderes Zimmer als mein Schlafzimmer zu besorgen hatte. Die Treppen haben Teppiche, die Plätze zwischen den Treppen Wachstuch; Decken u. Abdecken des Tisches besorgte E. B. In Bezug&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1, left margin:] Die Reseda ist von einem Stock der in unserem Zimmer blüht [/page 1, left margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;auf die Wäsche muss ich Dir eine längere Ausein=andersetzung machen. Es ist die allgemeine Sitte hier in jeder Familie jede 8 Tage zu waschen u. das Amt der Köchin, auch der bestens ist es die Wäsche (Bügeln mit eingeschlossen) allein u. ohne Hülfe zu besorgen. Ich konn=te davon keine Ausnahme machen, weil es keine Waschküche, folglich auch keinen Waschkessel u. andere Annehmlichkeiten giebt. Die Wäsche wird in einem langen zinner=nen Gefäß gekocht was gerade auf den Kochherd passt u. nicht größer ist, als eben für die Wäsche, die in einer Woche ge=braucht wird, nöthig ist. Um Lisbeth die Mühe zu ersparen das Wasser zur Wäsche hinauf zu tragen, hatte [roman:] Mrs. St. [/roman] ihr erlaubt in ihrer Küche zu waschen, wo das Wasser ihr in das Kübel lief. Eine Waschfrau zu halten ist ein großer Luxus; eine solche Frau bekommt so viel wie &lt;u&gt;einen Thaler&lt;/u&gt; täglich. Nun muss ich aber noch nachträglich bemerken daß das Waschen hier mit Hülfe von einer Maschiene in unvergleichlich kürzerer Zeit gethan werden kann als bei uns zuhause. Ich habe mich mehr als einmal überzeugt, daß ein Mädchen von 9 Uhr Morgens an bis 4 Uhr Nachmittags bequem alle unsere Wäsche kann gewaschen u. gestärkt u. aufgehängt haben. Ein jedes Mädchen hier hat ihre Wäsche den einen Tag ge=waschen u. den zweiten gebügelt. Und nun denke, daß ich, was hier beinahe Nie=mand thut, alle Bettwäsche, Tischwäsche, meine Hemden u. Hosen u. Bayard's Hemden außer dem Hause habe waschen lassen u. daß E. B. die feinen Sachen u. Lili's Jacken, Mützen u. Geiferlätzchen wusch u. bei dem Bügeln das Beste that.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich bin aber doch froh, daß Du Lisbeth's Bruder meinen Brief geschickt hast. Ich fühlte als ob ich eine Art von Verantwortlichkeit für das Mädchen hätte, weil ich sie mit mir in ein fremdes Land gebracht u. würde sie auch den letzten Abend noch behalten haben, wenn sie mir nur durch ein einziges Wort, ein einziges Zeichen gezeigt habe, daß es ihr leid thue sich so betragen zu haben. Ferner wollte ich daß Ihr Bruder genau den Sachverlauf kenne, &lt;s&gt;damit&lt;/s&gt; weil ich nicht wissen konnte was L. ihm schreiben würde. Sie hat mich auf so unverschämte Weise belogen daß ich Alles von ihr erwarten kann.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Sage der Tante Bufleb daß sie sich, weil sie L. vorgeschlagen hat, durchaus keine beunruhi=gende Gedanken machen muss. Hätte sie im Voraus wissen können wie L. sich zeigen würde, so würde sie sie natürlich nicht [insertion:] vorgeschlagen [/insertion] haben. Ich trage dann ebenso voll die Schuld, weil ich sie gleich, ohne sie zu ken=nen engagirte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Doch nun genug von dieser unangenehmen Affaire.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Eure Briefe überraschten mich höchst angenehm letzte Woche. Wie froh war ich zu hören daß Du, liebe Mutter wieder bessere Tage durch das neue Mädchen hattest. Möchte es nur so bleiben u. möchte sie recht schnell das Kochen lernen. Da Du ihr einmal lehren mußt, lehre ihr nur auch das Kuchenbacken, jede brauche diese Kunst - damit Du Dich in diesem Departement mit weiter nichts als mit dem Essen des Kuchens abzugeben hast. Ich bin überzeugt das [sic] wür=de Dir viel zuträglicher sein als das Backen. Wie sehnlichst werden meine Gedanken an Deinem Geburtstage bei Dir weilen. Ob Du wohl Lili's Bild richtig erhältst?&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4 (sheet 3):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich möchte so gern des lieben Vater's Vor=lesung haben. Kann sie Ida nicht für mich abschreiben u. sie mir, nach u. nach, in jedem Briefe einen dünnen Bogen, schi=cken? Sind [roman:] Dr. Schwarz [/roman] seine Pre=digten schon im Druck erschienen? Ich wünsche sehr ein Exemplar davon zu haben u. möchte Du sprächest mit [roman:] Thienemann [/roman] darüber ob ich nicht durch Buchhändlergelegenheit ein solches bekommen könnte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Wie steht es mit dem Kriege? Ich fühle mich sehr beunruhigt darüber. Schreibe mir von politischen Nachrichten Alles was Du weißt. Ich erfahre da=von hier so gut wie nichts.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;u&gt;den 11.&lt;/u&gt; Es war gestern Abend zu spät meinen Brief zu schließen u. der heutige Tag verging un=ter vielerlei Beschäftigungen. Ich habe [?] eine [/?]&amp;nbsp;u. habe Einkäufe gemacht u. [roman:] Emma Taylor [/roman], die Morgen fortgeht geholfen ihre Sachen zusammenzupacken - u. jetzt scheint es als ob Lili mir nicht erlauben wollte zu schreiben. Sie sitzt in ihrem Stühlchen eingesperrt u. macht: patsche, patsche Kuchen, indem sie ihre Händchen zusammen klappt u. schrecklich lamentirt, daß ich sie nehmen soll. - Ich musste sie nehmen, Tante [roman:] Emma [/roman] ist aber gekommen mich von ihr zu befreien. Lili gedeiht herrlich, wächst an Körper u. Geist, wird wild u. aus=gelassen u. fängt an Spaß aller Art zu machen. Doch um der Wahrheit gemäss zu reden muss ich ein Klagelied über ihr gar zu großes Wachsein anstim=men u. erzählen wie sie weder am Tage zum Schlafen zu bringen ist, noch des Nachts ordentlich schlafen will.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5 (sheet 4):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich habe keine Nacht ungestörte Ruhe u. mitunter sogar harte Kämpfe mit ihr zu bestehen. Sie kommt jede Nacht zwei Mal um zu trinken u. lässt sich das nicht nehmen u. ist, sie mag des Abends früh oder spät zu Bette gehen, um 5 Uhr Mor=gens wach u. munter. Ihr unruhiger Schlaf des Nachts hat wahrscheinlich viel mit ihren Zähnen zu thun u. kommt von Überreitzung der Nerven her. Sie erinnert mich oft an Ida, als diese klein war, indem sie des Nachts mit offenen Augen u. doch wie in einem Traum ganz außer sich scheint u. sich wild umsieht, als ob sie sich fürchte. Zu andern Zeiten aber scheint sie auch eigensinnig u. würde &lt;s&gt;gut&lt;/s&gt; still sein, wenn ich nur aufstehen u. sie auf meinen Arm nehmen wollte. Doch das thue ich nicht mehr u. deswegen habe ich die Kämpfe zu bestehen. Zu andern Zeiten kommen auch wieder Nächte wo sie gut ist u. nach dem sie getrunken in ihrem Bettchen, ohne gewiegt zu werden, einschläft. Ich stille sie nur noch des Nachts u. meine Milch reicht nur eben dazu aus. Am Tage bekommt sie Gerstensuppe, Morgens u. Nachmittags u. Abends u. Kornsuppe des Mittags, u. dann u. wann auch wohl Hafer=oder Rindfleischbouillon mit etwas Gerstenmehl darin. Dieses Futter schlägt tüchtig bei ihr an, sie hat Trutscheldicke Beine u. Arme u. weiß vor lauter Lebenslust nicht was sie anfangen soll. Im Bade u. beim Anziehen ist sie so wild daß zwei Personen vollauf mit ihr zu thun haben. Neulich, um sie an die Luft zu bringen fuhr ich mit ihr ein Stück in der Pferdebahn. Der Wagen war gedrängt voll u. wir saßen tüchtig eingepresst. Da dreht sie sich zu dem Herrn mir zur Linken um u. fährt ihm&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6 (sheet 5, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;in den Bart u. als ich sie nun nach der andern Seite drehe, greift sie einer alten, schmutzigen Frau in ihren Handkorb u. als ich auch das nicht erlauben wollte fing sie an auf meinem Arme in die Höhe zu schnellen ohne Aufhören. Ihre Lebendigkeit amüsir=te alle Damen im Wagen. Seit 8 Tagen habe ich ihr kurze Kleider angezogen, damit sie anfangen kann zu rutschen. Sie versteht es aber noch nicht ordentlich. Aber patsche, patsche Kuchen macht sie mit ihren kleinen Händchen u. benutzt das Kunststück als eine Art von Bestechung wenn sie genommen sein will. Könnte ich sie Euch nur einmal zeigen. Auch mir thut das Herz weh, daß Ihr sie nicht sehen könnt. - Ich schickte Bayard Deinen Brief worin Du uns von der Frau [roman:] Wagner [/roman] schreibst. Er antwortete mir darauf, daß die Erfahrung mit Lisbeth uns zwar gegen eine neue Importation von Dienstleuten warnen sollte, daß er aber sehr bereit=willig wäre das Überfahrtsgeld für eine Kinderwärterin zu zahlen, wenn sie wenn sie eine wirklich zuverlässige Frau wäre u. wenigstens so lange bei uns bleiben wolle bis wir wieder nach Europa kommen. Da mir nun eine Kinder=frau wie die [roman:] Wagner [/roman] von unsäglichem Nutzen sein würde, so möchte ich wohl daß Du sie einmal fragtest ob sie sich dazu entschließen könnte nach Amerika zu kommen, unter der &lt;u&gt;Verbindlichkeit&lt;/u&gt; so lange zu bleiben bis wir unsern nächsten Besuch in Gotha machen, das heißt 2 - 3 Jahre. Ich bin nicht in so großer Eile, da ich vor der Hand ein Mädchen gefunden habe, die mir sehr empfohlen, doch freilich ganz uner=fahren ist u. sie wird für's erste genü=gen u. selbst wenn sie viel Wachsam=&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 7 (sheet 5, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;keit von meiner Seite bedarf, kann ich mich für diesen Sommer, wo ich an meiner Schwiegermutter Hülfe habe, mit ihr behelfen. Ich habe Zeit Deine Antwort abzuwarten u. mich dann, wenn die Frau keinen abschlägigen Bescheid giebt, zu entschließen. Ich würde ihr monatlich 8, oder auch wohl 10 Dollar Lohn geben - das sind über 10 rt, oder über 13 rt. Du brauchst ihr vor=läufig nur von 10 rt monatlich zu sagen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Du schreibst mir daß [roman:] Emma's [/roman] Mädchen einen bösen Fuss habe u. [roman:] Wagner [/roman] auch eine Wunde am Fuße. Wie haben sie das denn bekommen? Ich hoffe an [roman:] Emma [/roman] nächstens zu schreiben, so=bald ich etwas mehr Zeit habe. Dann werde ich auch meine Briefschulden an Ida u. Lulu Hess abtragen. In Bezug auf Bayard's Geburts=tag vergaß ich Dir eine Erläuterung zu geben. Bayard hatte &lt;a title="Nehmlich? (page does not exist)" href="/index.php?title=Nehmlich%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1"&gt;nehmlich?&lt;/a&gt; seinen Plan für die Vor=lesungen im November gemacht u. dabei durchaus nicht an seinen Geburtstag gedacht. Als er es gegen mich erwähnte daß er den 10. Jan. nach dem Westen abreise, erinnerte ich ihn erst daran u. dann war es zu spät um noch eine Änderung zu machen. Um nun aber doch den 11. Jan. miteinander zu verleben hatte&lt;s&gt;n&lt;/s&gt; Bayard vorgeschlagen daß war Alle ihn begleiten u. erst den 12. zurückkehren sollten. Alles war dazu vorbereitet, da machte uns die plötzlich eintretende Kälte einen Strich durch die Rechnung. Ich ließ Lili nun zu Hause u. begleitete Bayard nur eine kurze Strecke.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[roman:] Lizzi Stoddard [/roman] trägt mir auf Dir "her love" (ihre Liebe) zu senden. Wir leben in schön=ster Harmonie zusammen u. helfen uns ge=genseitig in allen Nöthen aus. Sie u. ihr Mann sind originelle Menschen aber höchst liebens=würdig u. gut. Sie ist klein u. zart, u. nicht schön, aber sehr lebhaft u. witzig u. sehr gerade aus in &lt;s&gt;ihr&lt;/s&gt; allem was sie sagt. Er ist auch klein&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8 (sheet 6):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;u. mager mit schwarz gelocktem Haar u. Bart, von interessantem Äußern u. mit etwas sehr freundlichem, ja sogar zartem in seiner Stimme u. seinen Worten. Beiden, ausge=stattet mit Geist u. Genie, fehlt weiter nichts als Geld. Sie sind leider arm für diese Stadt, u. müssen äußerst ökonomisch leben um mit dem was sie haben auszu=kommen. [roman:] Stoddard [/roman] hat ein kleines Amt beim Zoll u. schreibt für Magazine. Seine Gedichte, die sehr schön sind, bringen ihm nicht viel ein. [roman:] Lizzi [/roman] schreibt Gedichte u. Geschichten für Maga=zine u. Briefe für eine Zeitung in Californien. Die letzteren bringen ihr das meiste ein. Sie ist diesen Winter über ziemlich schlecht bei Kräften. Sie erwartet Ende Mai ein zweites Wochenbett.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Tante Auguste hat Dir wohl von [roman:] Emma Braistedt [/roman] gesagt. Sie erwartet ihre Nieder=kunft im Juni. Sie ist vorigen Monat mit [roman:] John [/roman] nach [roman:] Kenett [/roman] zurückgekehrt u. ich habe vorgeschlagen daß sie dort bleibt, da sie sich doch schonen muss u. mir deswegen nicht von großer Hülfe sein kann. Sie ist sehr gut von Herzen u. hat den allerbesten Willen sich nützlich zu machen, aber leider ist es ihr nicht gegeben das zu sein, was sie sein sollte. Sie ist selbst hülfloser u. beschränkter als ich je dachte. Es fehlt ihr gänzlich an Urtheil u. an Sinn für Ordnung u. Regelmäßig=keit. Ein gewöhnliches Mädchen kann mehr in der Wirthschaft leisten u. weiß mehr als sie u. es ist deshalb außer aller Frage, daß sie &lt;s&gt;k&lt;/s&gt;eine Haushälterin für mich sein kann. Ich habe sie genug geprüft um ganz entschieden darin zu sein. Bayard hat es auch eingesehen u. schon Vorkehrungen getroffen daß [roman:] John [/roman] u. [roman:] Emma [/roman] einen klei=nen Haushalt für sich selbst haben werden. Wie sie mit dem kleinen zu erwarten=den Wesen zurecht kommen soll weiß ich wirklich nicht, denn wie in meinem Leben&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] Brooklyn, N. Y. [/roman] Jan. 25. 1859
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eure sehr willkommenen Briefe kamen alle vor
einigen Tagen u. haben uns große Freude ge=
macht. Heute habe ich sie an Bayard geschickt, 
damit er auch von Euch hört. Ich habe die besten
Nachrichten von ihm. Er schreibt mir heute erst, daß
er überall den nämlichen Success hat, sich ganz
wohl u. nicht halb so ermüdet wie vor einem Mo=
nat fühlt u. nichts von seiner Breite verliert.
Von Lilian habe ich an Ida viel geschrieben u. so wieder=
hole ich es nicht in diesem Briefe. Die Schuld aber, liebe 
Mutter, daß sie des Nachts &lt;a href="/index.php?title=Ern%C3%A4hrt%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Ernährt? (page does not exist)"&gt;ernährt?&lt;/a&gt; wurde lag weniger
an uns als an der Reise. Wie oftmals habe ich 
darüber gejammert, daß wir sie während derselben
&lt;a href="/index.php?title=Ern%C3%A4hren%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Ernähren? (page does not exist)"&gt;ernähren?&lt;/a&gt; mussten. Sie wird übrigens jetzt &lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt;=
tiger u. es sind schon viele Wochen verstrichen, seit=
dem sie zuletzt des Nachts herumgetragen wurde.
Seit einigen Tagen schläft sie auch des Morgens
etwas länger oder spielt wenigstens ruhig in ihrem
Bettchen, weil ich sie eines Morgens darin
ausschreien ließ u. nicht nahm, wie sie gewöhnt
war. Sie gewinnt aller Herzen, durch ihre Liebens=
würdigkeit, ihr liebes, sonniges Lächeln u. ihre
Lebendigkeit. Sie hat eine ungewöhnliche Stärke 
in den Muskeln u. ist ein sehr gesundes Kind.
Ich kann Gott nicht genug für dieses Glück danken.
Sie bekommt jetzt mitunter &lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt; Bouillon zu 
Mittag u. anstatt des Griesmehls [roman:] Oatmeal [/roman], etwas
was wie Roggenmehl aussieht u. sie weit mehr 
zu befriedigen scheint. Meine Milch nimmt aller=
dings immer mehr ab, ich will aber doch nicht ab=
stillen. - Dein Zahnweh, liebe Mutter, ist recht böse,
Nichts greift die Nerven so an wie dieses Übel. Brauchst
Du nichts dagegen? Du solltest es doch ja nicht so gehen
lassen. Thue es uns zu liebe u. brauche einmal et=
was durchdringendes, u. backe vor allen Dingen Deine 
Kuchen u. nimm ein Mädchen die das Kochen allein
besorgen kann. Ich sehe jetzt daß zwischen der Führung
einer kleinen u. der Führung einer großen Wirth=
schaft kein so bedeutender Unterschied ist; denn diesel=
ben Dinge sind in der einen wie in der andern zu 
thun, nur daß der Maaßstab in der letzteren ein
größerer ist. Deshalb musst Du Dich nicht wundern wenn 
Du jetzt ebenso wenig wie früher zu etwas kommst, son=
dern solltest vielmehr suchen es Dir jetzt, wo Du älter bist
u. die meisten Deiner Kinder versorgt hast, etwas
leichter zu machen u. Dir mehr Hülfe zu verschaffen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du würdest dadurch uns allen eine große Beruhi=
gung verschaffen u. bald finden daß Deine
Kräfte sich erholten u. wiederkehrten. Ich weiß
es, liebe Mutter, daß es recht hart ist die meisten
von uns in so weiter Ferne zu haben - u. ich
selbst fühle es viel härter als ich früher dachte - 
aber das Leben ist einmal unvollkommen u.
wir müssen das beste daraus machen was wir 
können. Wenn die fernen Lieben uns glücklich 
sind u. gesund, so müssen wir die Trennung,
die Gott verhängt hat, geduldig u. ergeben hin nehmen.
Ich bin ein großes Theil mehr um Dich besorgt, weil 
ich weiß daß Deine Gesundheit schwach ist u. Du Dich 
nicht gehörig schonst, als Du um mich zu sein
brauchst. Dabei fällt mir auch ein, daß ich in
den letzten Tagen sehr durch die kriegerischen 
Nachrichten aus Europa beunruhigt ward.
Schreibe mir in Deinem nächsten Briefe etwas
darüber, was man hofft u. was man fürchtet 
- ich bete so lange in der Stille: Gott behüte das
deutsche Vaterland vor einem Kriege! - Wie 
geht es mit des guten Vater's Augen? Du schriebst
uns nichts wieder davon u. so nehme ich an u.
hoffe von ganzem Herzen daß es so ist, daß sie
besser sind. Ist der abscheuliche Encke noch nicht
&lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt; worden, wie er verdient? [roman:] Dr. Gould's [/roman]
Affaire, ist, wie ich neulich zufällig in einer Zei=
tung sah, soweit beendigt, daß er mit Gewalt &lt;s&gt;un&lt;/s&gt;
gezwungen worden ist das [roman:] Dudley Observatory [/roman]
in [roman:] Albany [/roman] zu verlassen. Onkel [roman:] W. &lt;a href="/index.php?title=Bram%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Bram? (page does not exist)"&gt;Bram?&lt;/a&gt; [/roman] sage
daß [roman:] Theodor Parker [/roman] in [roman:] Boston [/roman] genöthigt ist seiner
Gesundheit wegen in in ein südlicheres Klima zu
gehen. Die Ärzte meinen er habe Auszehrung.
Es ist auch die Rede davon daß er nach Europa 
geht, vielleicht nach Italien. Seine Parthei
ist sehr betrübt darüber. Neulich Sonntag war ich 
in einer der hiesigen Kirchen, in einer kleinen
Kapelle (klein nämlich in Verhältniss zu den
andern Kirchen) in welcher [roman:] Longfellow [/roman], der Bruder 
des Dichters Gottesdienst hielt. Er ist ein [roman:] Unitarian [/roman]
u. ein sehr freisinniger Mann. Die Kirche
war sehr comfortable eingerichtet, mit gepol=
sterten Sitzen u. Fußbänken, hatte keinen Altar,
sondern eine einfache Rednerbühne mit einer
Bibel darauf. Wir hörten herrliche Orgelmusik 
u. Gesang dabei; Orgel u. Sänger waren unsichtbar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3:] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der ganze Gottesdienst war sehr einfach u. die Pre=
digt ziemlich lang, aber vortrefflich, u. sehr interessant 
für mich, da sie mir neue Einsichten in den
National Charakter der Amerikaner eröffnete.
Am Ende der Predigt war ich etwas erstaunt
zu hören daß der Gemeinde "Vorlesungen von
Gedichten" angezeigt wurden, die ein [roman:] Mr. N. N. [/roman]
den folgenden Abend in der Kapelle halten
würde, ebenso wie eine Aufforderung den
folgenden Mitwoch Abend sich zu einer geselligen 
Vereinigung bei [roman:] Mrs. No [/roman] u. so. ... Straße No. ...
einzufinden zum Zwecke &lt;s&gt;sich&lt;/s&gt; [insertion:] untereinander[/insertion] mehr bekannt
zu werden. Die Kirchen werden alle hier von
Gesellschaften gebaut, die sich um einen gewissen 
Prediger einer gewissen Sekte bilden u.
um "religiös" hier zu sein muss man
sich in eine dieser Gesellschaften aufnehmen 
lassen u. jeden Sonntag in der Kirche erscheinen. 
Ich ziehe vor "irreligiös" zu sein u. abwechselnd
bald den einen, bald den andern der Prediger 
zu hören, die mir gefallen. Es giebt verschie=
dene Prediger, verschiedener Sekten hier, die 
große Redner sind u. viel Gutes sagen.
Das herrliche, milde Wetter welches wir haben 
(Die große Kälte hielt nur wenige Tage an) kommt
unserm Hausbau sehr zu statten. [roman:] John [/roman] ist noch 
immer in [roman:] Kenett (Hazeldell) [/roman] u. wird wahrschein=
lich den ganzen Winter über dort zu thun finden. 
Die Bäume für das Holzwerk sind zum Theil schon
länger gefällt u. zum Theil letzten Herbst gefällt 
&lt;s&gt;worden&lt;/s&gt;, auf die Schneidemühle geschickt u. zum
Trocknen hingelegt worden. Ich freue mich sehr
darauf nächstes Frühjahr wieder auf das Land zu 
gehen u. das Haus allmählig entstehen zu sehen.
Ich weiß nicht ob ich Dir schrieb, daß wir den 1. Mai nach
[roman:] New York [/roman] selbst übersiedeln werden. Bayard gedenkt
dort ein Haus für mehrere Jahre zu miethen. [roman:] Stoddards [/roman]
werden dann den obern Theil, wir den untern u.
bessern Theil nehmen u. auf diese Weise steht das
Haus, in dem wir doch immer einen Theil unserer
Sachen lassen müssen, im Sommer nicht allein u.
ist zu unserm Empfang bereit, wenn wir unsern
Winteraufenthalt in der Stadt nehmen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danke Tante Auguste herzlich in meinem Namen 
für ihren lieben Brief. Ich werde ihn
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;nächstens beantworten. Über Emma's Brief
habe ich mich sehr gefreut, sie schreibt so mun=
ter u. vergnügt: ich sehe daraus daß sie
sich gesund u. glücklich fühlt. Die bei folgenden
Briefe sei so gut u. besorge an die betreffenden.
Die paar Zeilen an [roman:] M. Arzberger [/roman] sei so gut in ein 
freies Couvert einzuschließen u. zu zu machen. 
Ich schrieb Dir wohl schon in meinem letzten 
Brief daß ich im Begriff wäre ein schwarzes 
Mädchen zu miethen. Der Zufall ist mir günstig
gewesen. Sie ist ein unerfahrenes Mädchen 
u. versteht vom Kochen sehr wenig, ist aber
reinlich, ordentlich, fleißig, sehr gut u. bescheiden,
u. wie ich glaube ganz ehrlich u. warheitsliebend.
Was mir aber ganz besonders lieb ist, ist daß
sie eine große Zuneigung für Kinder hat u. sie 
zu behandeln weiß. Lili fürchtet sich gar nicht 
vor ihr, sondern ist im Gegentheil sehr über 
sie amüsirt. Ich werde mich diesen Winter 
über mit [roman:] Sarah [/roman] (das ist ihr Name) behelfen u.
vielleicht dann eine Wärterin für Lilian aus
ihr machen. Ihre wirklich von Herzen kommende 
Freundlichkeit u. ihre Zufriedenheit mit ihrer 
Stelle thut mir wahrhaft wohl nach der höchst
unangenehmen Zeit die ich mit Lisbeth hatte.
Lisbeth muss entweder den Kopf in der letzten 
Zeit verloren haben, oder schon mit dem Vor=
satze von Gotha weggegangen sein, eine freie 
Überfahrt sich zu verschaffen u. dann ihr 
eignes Heil zu versuchen. Sie hat sich auf eine
abscheuliche Weise betragen u. hat die letzten 3 Tage 
in denen ich absichtlich nicht in die Küche ging, weil
ich nichts mehr mit ihr zu thun haben wollte, dazu
benutzt die Küche u. alles Kochgeschirr im mög=
lichsten Schmutze zurück zu lassen. Ich bin 
froh, daß ich sie los bin! - sage dem lieben
Vater tausend herzliche Grüße von mir,
Grüße auch August Hensel u. Buflebs, Brams
u. wen Du sonst triffst. - Ich schreibe den ganzen 
Nachmittag bei offenem Fenster. Lili ist mit Groß=
mutter [roman:] Taylor [/roman] u. Tante Emma ausgegangen. 
An August's Geburtstag haben wir ein Glas ame=
rikanischen Wein auf seine Gesundheit geleert
u. an Ida's Geburtstag werden wir eins für
sie leeren. Gott erhalte Dich uns gesund, liebste Mutter 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] [roman:] Emma Braisted [/roman] wird nächste Woche schreiben. [/margin] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Es gedenkt Deiner u. Eurer Aller fortwährend in Liebe Deine Marie. [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] &lt;i&gt;Brooklyn, N. Y.&lt;/i&gt; [/roman] Jan. 25. 1859
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eure sehr willkommenen Briefe kamen alle vor
einigen Tagen u. haben uns große Freude ge=
macht. Heute habe ich sie an Bayard geschickt, 
damit er auch von Euch hört. Ich habe die besten
Nachrichten von ihm. Er schreibt mir heute erst, daß
er überall den nämlichen Success hat, sich ganz
wohl u. nicht halb so ermüdet wie vor einem Mo=
nat fühlt u. nichts von seiner Breite verliert.
Von Lilian habe ich an Ida viel geschrieben u. so wieder=
hole ich es nicht in diesem Briefe. Die Schuld aber, liebe 
Mutter, daß sie des Nachts [?] ernährt [/?] wurde lag weniger
an uns als an der Reise. Wie oftmals habe ich 
darüber gejammert, daß wir sie während derselben
[?] ernähren [/?] mussten. Sie wird übrigens [?] jetzt=
tiger [/?] u. es sind schon viele Wochen verstrichen, seit=
dem sie zuletzt des Nachts herumgetragen wurde.
Seit einigen Tagen schläft sie auch des Morgens
etwas länger oder spielt wenigstens ruhig in ihrem
Bettchen, weil ich sie eines Morgens darin
ausschreien ließ u. nicht nahm, wie sie gewöhnt
war. Sie gewinnt aller Herzen, durch ihre Liebens=
würdigkeit, ihr liebes, sonniges Lächeln u. ihre
Lebendigkeit. Sie hat eine ungewöhnliche Stärke 
in den Muskeln u. ist ein sehr gesundes Kind.
Ich kann Gott nicht genug für dieses Glück danken.
Sie bekommt jetzt [?] mitunter [/?] Bouillon zu 
Mittag u. anstatt des Griesmehls [roman:] &lt;i&gt;Oatmeal&lt;/i&gt; [/roman], etwas
was wie Roggenmehl aussieht u. sie weit mehr 
zu befriedigen scheint. Meine Milch nimmt aller=
dings immer mehr ab, ich will aber doch nicht ab=
stillen. - Dein Zahnweh, liebe Mutter, ist recht böse,
Nichts greift die Nerven so an wie dieses Übel. Brauchst
Du nichts dagegen? Du solltest es doch ja nicht so gehen
lassen. Thue es uns zu liebe u. brauche einmal et=
was durchdringendes, u. backe vor allen Dingen Deine 
Kuchen u. nimm ein Mädchen die das Kochen allein
besorgen kann. Ich sehe jetzt daß zwischen der Führung
einer kleinen u. der Führung einer großen Wirth=
schaft kein so bedeutender Unterschied ist; denn diesel=
ben Dinge sind in der einen wie in der andern zu 
thun, nur daß der Maaßstab in der letzteren ein
größerer ist. Deshalb musst Du Dich nicht wundern wenn 
Du jetzt ebenso wenig wie früher zu etwas kommst, son=
dern solltest vielmehr suchen es Dir jetzt, wo Du älter bist
u. die meisten Deiner Kinder versorgt hast, etwas
leichter zu machen u. Dir mehr Hülfe zu verschaffen
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du würdest dadurch uns allen eine große Beruhi=
gung verschaffen u. bald finden daß Deine
Kräfte sich erholten u. wiederkehrten. Ich weiß
es, liebe Mutter, daß es recht hart ist die meisten
von uns in so weiter Ferne zu haben - u. ich
selbst fühle es viel härter als ich früher dachte - 
aber das Leben ist einmal unvollkommen u.
wir müssen das beste daraus machen was wir 
können. Wenn die fernen Lieben uns glücklich 
sind u. gesund, so müssen wir die Trennung,
die Gott verhängt hat, geduldig u. ergeben hin nehmen.
Ich bin ein großes Theil mehr um Dich besorgt, weil 
ich weiß daß Deine Gesundheit schwach ist u. Du Dich 
nicht gehörig schonst, als Du um mich zu sein
brauchst. Dabei fällt mir auch ein, daß ich in
den letzten Tagen sehr durch die kriegerischen 
Nachrichten aus Europa beunruhigt ward.
Schreibe mir in Deinem nächsten Briefe etwas
darüber, was man hofft u. was man fürchtet 
- ich bete so lange in der Stille: Gott behüte das
deutsche Vaterland vor einem Kriege! - Wie 
geht es mit des guten Vater's Augen? Du schriebst
uns nichts wieder davon u. so nehme ich an u.
hoffe von ganzem Herzen daß es so ist, daß sie
besser sind. Ist der abscheuliche Encke noch [?] nicht [/?]
worden, wie er verdient? [roman:] &lt;i&gt;Dr. Gould's&lt;/i&gt; [/roman]
Affaire, ist, wie ich neulich zufällig in einer Zei=
tung sah, soweit beendigt, daß er mit Gewalt [strikethrough:] &lt;s&gt;un&lt;/s&gt; [/strikethrough]
gezwungen worden ist das [roman:] &lt;i&gt;Dudley Observatory&lt;/i&gt; [/roman]
in [roman:] &lt;i&gt;Albany&lt;/i&gt; [/roman] zu verlassen. Onkel [roman:] &lt;i&gt;W.&lt;/i&gt; [?] &lt;i&gt;Bram&lt;/i&gt; [/?] [/roman] sage
daß [roman:] &lt;i&gt;Theodor Parker&lt;/i&gt; [/roman] in [roman:] &lt;i&gt;Boston&lt;/i&gt; [/roman] genöthigt ist seiner
Gesundheit wegen in in ein südlicheres Klima zu
gehen. Die Ärzte meinen er habe Auszehrung.
Es ist auch die Rede davon daß er nach Europa 
geht, vielleicht nach Italien. Seine Parthei
ist sehr betrübt darüber. Neulich Sonntag war ich 
in einer der hiesigen Kirchen, in einer kleinen
Kapelle (klein nämlich in Verhältniss zu den
andern Kirchen) in welcher [roman:] &lt;i&gt;Longfellow&lt;/i&gt; [/roman], der Bruder 
des Dichters Gottesdienst hielt. Er ist ein [roman:] &lt;i&gt;Unitarian&lt;/i&gt; [/roman]
u. ein sehr freisinniger Mann. Die Kirche
war sehr comfortable eingerichtet, mit gepol=
sterten Sitzen u. Fußbänken, hatte keinen Altar,
sondern eine einfache Rednerbühne mit einer
Bibel darauf. Wir hörten herrliche Orgelmusik 
u. Gesang dabei; Orgel u. Sänger waren unsichtbar.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der ganze Gottesdienst war sehr einfach u. die Pre=
digt ziemlich lang, aber vortrefflich, u. sehr interessant 
für mich, da sie mir neue Einsichten in den
National Charakter der Amerikaner eröffnete.
Am Ende der Predigt war ich etwas erstaunt
zu hören daß der Gemeinde "Vorlesungen von
Gedichten" angezeigt wurden, die ein [roman:] &lt;i&gt;Mr. N. N.&lt;/i&gt; [/roman]
den folgenden Abend in der Kapelle halten
würde, ebenso wie eine Aufforderung den
folgenden Mitwoch Abend sich zu einer geselligen 
Vereinigung bei [roman:] &lt;i&gt;Mrs. No&lt;/i&gt; [/roman] u. so. ... Straße No. ...
einzufinden zum Zwecke [strikethrough:] &lt;s&gt;sich&lt;/s&gt; [/strikethrough] [insertion:] untereinander [/insertion] mehr bekannt
zu werden. Die Kirchen werden alle hier von
Gesellschaften gebaut, die sich um einen gewissen 
Prediger einer gewissen Sekte bilden u.
um "religiös" hier zu sein muss man
sich in eine dieser Gesellschaften aufnehmen 
lassen u. jeden Sonntag in der Kirche erscheinen. 
Ich ziehe vor "irreligiös" zu sein u. abwechselnd
bald den einen, bald den andern der Prediger 
zu hören, die mir gefallen. Es giebt verschie=
dene Prediger, verschiedener Sekten hier, die 
große Redner sind u. viel Gutes sagen.
Das herrliche, milde Wetter welches wir haben 
(Die große Kälte hielt nur wenige Tage an) kommt
unserm Hausbau sehr zu statten. [roman:] &lt;i&gt;John&lt;/i&gt; [/roman] ist noch 
immer in [roman:] &lt;i&gt;Kenett (Hazeldell)&lt;/i&gt; [/roman] u. wird wahrschein=
lich den ganzen Winter über dort zu thun finden. 
Die Bäume für das Holzwerk sind zum Theil schon
länger gefällt u. zum Theil letzten Herbst gefällt 
[strikethrough:] &lt;s&gt;worden&lt;/s&gt; [/strikethrough], auf die Schneidemühle geschickt u. zum
Trocknen hingelegt worden. Ich freue mich sehr
darauf nächstes Frühjahr wieder auf das Land zu 
gehen u. das Haus allmählig entstehen zu sehen.
Ich weiß nicht ob ich Dir schrieb, daß wir den 1. Mai nach
[roman:] &lt;i&gt;New York&lt;/i&gt; [/roman] selbst übersiedeln werden. Bayard gedenkt
dort ein Haus für mehrere Jahre zu miethen. [roman:] &lt;i&gt;Stoddards&lt;/i&gt; [/roman]
werden dann den obern Theil, wir den untern u.
bessern Theil nehmen u. auf diese Weise steht das
Haus, in dem wir doch immer einen Theil unserer
Sachen lassen müssen, im Sommer nicht allein u.
ist zu unserm Empfang bereit, wenn wir unsern
Winteraufenthalt in der Stadt nehmen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danke Tante Auguste herzlich in meinem Namen 
für ihren lieben Brief. Ich werde ihn
&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;nächstens beantworten. Über Emma's Brief
habe ich mich sehr gefreut, sie schreibt so mun=
ter u. vergnügt: ich sehe daraus daß sie
sich gesund u. glücklich fühlt. Die bei folgenden
Briefe sei so gut u. besorge an die betreffenden.
Die paar Zeilen an [roman:] &lt;i&gt;M. Arzberger&lt;/i&gt; [/roman] sei so gut in ein 
freies Couvert einzuschließen u. zu zu machen. 
Ich schrieb Dir wohl schon in meinem letzten 
Brief daß ich im Begriff wäre ein schwarzes 
Mädchen zu miethen. Der Zufall ist mir günstig
gewesen. Sie ist ein unerfahrenes Mädchen 
u. versteht vom Kochen sehr wenig, ist aber
reinlich, ordentlich, fleißig, sehr gut u. bescheiden,
u. wie ich glaube ganz ehrlich u. warheitsliebend.
Was mir aber ganz besonders lieb ist, ist daß
sie eine große Zuneigung für Kinder hat u. sie 
zu behandeln weiß. Lili fürchtet sich gar nicht 
vor ihr, sondern ist im Gegentheil sehr über 
sie amüsirt. Ich werde mich diesen Winter 
über mit [roman:] &lt;i&gt;Sarah&lt;/i&gt; [/roman] (das ist ihr Name) behelfen u.
vielleicht dann eine Wärterin für Lilian aus
ihr machen. Ihre wirklich von Herzen kommende 
Freundlichkeit u. ihre Zufriedenheit mit ihrer 
Stelle thut mir wahrhaft wohl nach der höchst
unangenehmen Zeit die ich mit Lisbeth hatte.
Lisbeth muss entweder den Kopf in der letzten 
Zeit verloren haben, oder schon mit dem Vor=
satze von Gotha weggegangen sein, eine freie 
Überfahrt sich zu verschaffen u. dann ihr 
eignes Heil zu versuchen. Sie hat sich auf eine
abscheuliche Weise betragen u. hat die letzten 3 Tage 
in denen ich absichtlich nicht in die Küche ging, weil
ich nichts mehr mit ihr zu thun haben wollte, dazu
benutzt die Küche u. alles Kochgeschirr im mög=
lichsten Schmutze zurück zu lassen. Ich bin 
froh, daß ich sie los bin! - sage dem lieben
Vater tausend herzliche Grüße von mir,
Grüße auch August Hensel u. Buflebs, Brams
u. wen Du sonst triffst. - Ich schreibe den ganzen 
Nachmittag bei offenem Fenster. Lili ist mit Groß=
mutter [roman:] &lt;i&gt;Taylor&lt;/i&gt; [/roman] u. Tante Emma ausgegangen. 
An August's Geburtstag haben wir ein Glas ame=
rikanischen Wein auf seine Gesundheit geleert
u. an Ida's Geburtstag werden wir eins für
sie leeren. Gott erhalte Dich uns gesund, liebste Mutter 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, right margin:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] &lt;i&gt;Emma Braisted&lt;/i&gt; [/roman] wird nächste Woche schreiben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 4, right margin] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left margin:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gedenkt Deiner u. Eurer Aller fortwährend in Liebe Deine Marie.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 4, left margin]
&lt;/p&gt;

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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;blieb
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jan. 3. 1859.
[roman:] Brooklyn. [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Euere Brief, die ich lange schon er=
wartet hatte, überraschten mich sehr freudig in
einem Augenblick wo ich sie gerade gar nicht an
sie dachte. Bayard brachte den Brief vom 6. Dec.
mit von [roman:] New York [/roman] u. den vom 1. Dec., den ich 
schon für verloren hielt, bekam ich etwa 8 Tage
später von [roman:] Kenett [/roman] zugeschickt. Ich habe Dir viel 
zu erzählen, liebe Mutter, von unserm Weih=
nachten von unserm Leben, von Lili, u. da
ist schon wieder der Tag da mir der Brief fortgehen 
muss, der einzige in der Woche, so daß ich nicht 
weiß ob ich Zeit haben werde Alles zu sagen, was
ich gern möchte. Zuerst höre wir wir unsere
Weihnachten feierten, an dem meine Gedanken 
auch gar viel bei Euch weilten. Wir hatten
ein vergnügtes u. gemüthliches Fest. (Ich suchte 
eine besondere Freude darin es so viel wie möglich 
deutsch zu machen u. schuf dadurch etwas was die 
meisten der Theilnehmer nie zuvor mit Augen
erblickt hatten. Alle meine Vorbereitungen 
hatte ich schon am Donnerstag getroffen. Am
Freitag Morgen ging ich mit [roman:] Mrs. Stoddard [/roman] nach
[roman:] New York [/roman] um Bayard vom Bahnhof abzuholen. 
Es war das herrlichste Wetter, ein wolkenloser 
Himmel u. die laueste Luft. Bayard nahm einen 
Wagen u. machte einige Besuche mit uns, dann
wurden noch einige Geschenke eingekauft 
u. dann ging es nach Hause, wo wir bald darauf
[roman:] Emma Taylor [/roman] u. [roman:] John [/roman] bewillkomneten.
Das Arangement des Christbaumes u. der Ge=
schenke war mir allein überlassen. Ein Jeder 
hatte mir seine Geschenke schon eingepackt u. mit
Zettel versehen eingehändigt u. so kam eine
reiche Bescherung zu Stande. Um 7 Uhr war
Alles fertig, der Christbaum, reich geputzt stand
in der Mitte unseres Zimmers auf einem
großen Tische, eine Menge Geschenke darunter;
auf einem Seitentischchen kam ein anderer 
kleiner Baum mit [roman:] Willy St.'s [/roman] Geschenken
darunter, u. auf einem zweiten Tischchen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2; left hand side:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;stand ein anderer noch kleinerer Baum für Lili.
Beide kleine Bäume mit wirklichen Vogelnestern
u. einem kleinen ausgestopften scharlachrothem
Vogel hatte Annie von [roman:] Kenett [/roman] geschickt. Wir
thaten Zuckereier in die Nester, setzten eines in
jeden der kleinen Bäume u. den kleinen Vogel 
neben das Nestchen auf [roman:] Willy's [/roman] Baum. Für
Bayard hatte ich noch einen besonderen Tisch 
aufgeputzt mit einem grünen Kranz u.
zwei amerikanischen Flaggen. Ich ließ
nun die Schelle ertönen u. herauf kamen 
sie Alle gestürmt. [roman:] Willy St. [/roman] war ganz ent=
zückt, Lili aber machte nur große u. ver=
wunderte Augen. Darauf suchte ein Jeder 
nach seinen Geschenken. Ich bekam von Bayard 
einen schönen Mantel von dickem grauen Tuch,
von Mutter [roman:] Taylor [/roman] ein Paar gestickte Schuhe,
von [roman:] Stoddard [/roman] ein schönes Buch; von [roman:] Lizzie St. [/roman]
einen Fächer; von ihrem Bruder [roman:] Wilson Bar=
ston [/roman], ein Paar kleine allerliebste japanische 
Vasen, von E. Breistedt ein &lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt;.
Bayard war sehr über die Weste entzückt, die 
ich ihm gestickt hatte; nur war leider eine
Seite allein fertig. Nach der Bescherung hatten
wir ein schönes Abendessen mit &lt;s&gt;&lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt;&lt;/s&gt;
Kardinal, verfertigt aus amerikanischen 
u. französischen Rothwein, ein Gebräu daß [sic]
sie ganz köstlich fanden! Es war das erste 
Mal, daß wir die schöne Punschservice u.
den Punschlöffel in Amerika brauchten.
Den andern Tag hatten wir um &lt;a href="/index.php?title=5%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="5? (page does not exist)"&gt;5?&lt;/a&gt; Uhr 
ein gemeinschaftliches Mittagessen u. gingen 
danach in ein Theater, wo wir ein sehr 
komisches u. gutes Lustspiel sahen.
Hiermit war unser Weihnachtsfest zu Ende,
denn von einem zweiten Weihnachtsfeiertag 
weiß man hier nichts. Am 3ten, wie man
in Gotha sagen würde ging Bayard in aller 
Frühe wieder fort, kam aber den andern
Tag schon wieder; wir aßen bei [roman:] Stoddards [/roman]
wo sich zufälligerweise auch der junge Dichter
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3; right hand side:] 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] Alderich [/roman] als Gast eingestellt hatte. Nach Tische 
setzten die drei Poeten: Bayard,  [roman:] Stod=
dard [/roman] u. [roman:] Alderich [/roman] sich hin u. machten 
nach gegebenen Titeln allerlei
humoristische Gedichte&lt;s&gt;n&lt;/s&gt; u. wir hatten
dadurch einen interessanten u. vergnügten
Abend. Neujahrsabend haben wir bei einem 
andern Freund Bayard's zugebracht, bei
[roman:] &lt;a href="/index.php?title=Dassa%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Dassa? (page does not exist)"&gt;Dassa?&lt;/a&gt; [/roman], einem der Haupt = Redakteure der 
[roman:] Tribune [/roman]. Wir aßen da zu Mittag mit
dem Dichter [roman:] Curtis [/roman], dem Maler [roman:] Higgs [/roman] u.
seiner Frau u. mit dem Komponisten 
[roman:] Fry [/roman]. Nach Tische stellten sich noch eine 
Menge anderer Gäste ein. Du siehst ich be=
wege mich in sehr künstlerischer Gesellschaft. 
Ich war zuerst sehr von dem Gedanken einge=
schüchtern [sic] mit all' diesen berühmten Leuten, 
diesen Schriftstellern u. Künstlern zusammen=
zukommen u. zu jedem etwas sagen zu 
müssen, allein ich habe gar bald eingesehen,
daß das nicht nöthig ist, daß sie Menschen sind 
wie wir auch, die wir keine Schriftsteller,
Dichter u. Künstler sind, aber doch Poesie 
u. Kunstsinn im Gemüthe haben können.  
Überdies wird mir mein Entrée in diese 
Kreise sehr durch die Freundlichkeit erleichtert,
mit der mir Jedermann, als Bayard [roman:] Tay=
lor's [/roman] Frau, entgegenkommt. -  Ich muss Dir
noch von einem schönen Neujahrsgeschenke er=
zählen welches ich von Bayard's Verleger 
zugeschickt bekam - eine Prachtausgabe in
5 Bänden von [roman:] Washington Irving's [/roman]
&lt;u&gt;Leben Washington's&lt;/u&gt;, illustrirt mit vielen
schönen Stahlstichen u. nebenbei erhielt ich 
noch zwei kleine Bilder, das eine Bayard's 
elterliches Haus, das andere Bayard selbst;
beide schön eingerahmt. Einen Abdruck des
ersteren schicke ich für Dich mit. Heute Mor=
gen hat Bayard uns abermals verlassen um
in 5 Tagen wiederzukommen, 3 Tage zu Hause 
zu bleiben u. dann seinen Ausflug in den
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Westen anzutreten, der ihn mehr als 2 
Monate von uns entfernt halten will.
Lili wird alle Tage lieblicher u. hübscher.
Sie ist heute 5 Monate alt u. sah nie
zuvor schöner aus. Ich fühle zwei Zähnchen
unten ganz deutlich, noch aber sind sie nicht 
heraus. Sie spielt jetzt mit allerlei; ißt
[roman:] Craker [/roman] von Milch u. Mehl, wobei sie dann
u. wann &lt;s&gt;sich&lt;/s&gt; so viel absuckelt daß sie sich 
gewaltig vollschmiert. Ich brauche ihr aber 
den [roman:] Craker [/roman] nur zu zeigen dann zappelt
sie mit Händen u. Füßen u. lacht über
das ganze Gesicht u. streckt die Händchen danach
aus. An schönen Tagen trage ich sie selbst
etwas hinaus in die freie Luft u. sie hat 
das so gern, daß es mir immer wehe thut
wenn ich sie nicht hinausbringen kann.
Ich denke täglich: wenn Ihr sie nur einmal 
sehen könntet! - Die herzinnigsten Wünsche 
für Euch Alle zum Neuen Jahr. Dir vor allem 
Gesundheit, liebe, gute Mutter! Die abscheuliche 
&lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt;; u. der armselige Peters - es
ist wirklich Zeit daß diese Geschichte ein Ende nimmt.
Und möchte das Ende im alten Jahre liegen!
Tante [roman:] Anna [/roman] habe ich nicht gesehen. Ich habe ihr von 
hier aus geschrieben u. warte jetzt auf Antwort.
Die Liste der Schiffe war die der Hamburger u. Bremer 
Linie, welche billigeres Briefporto erfordert. Ich schicke 
jetzt aber meine Briefe über England weil es schneller
geht u. sicherer. - Für das schöne Weihnachtsgeschenk den
allerbesten Dank: es ist das willkommenste was Du
mir geben kannst. Es fehlen mir zwei feine 
&lt;a href="/index.php?title=Kissenz%C3%BCge%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="Kissenzüge? (page does not exist)"&gt;Kissenzüge?&lt;/a&gt;, wenn ich nicht irre 3 u. 4 oder 4 u. 5.
Daß Emma's Mädchen so brauchbar ist freut mich auf=
richtig für sie. Ich bin nicht so glücklich gewesen. [roman:] Lisbeth [/roman]
ist seit 2 Wochen ein anderes Mädchen, ebenso ungezogen 
u. grob wie sie früher höflich war. Die Luft des
freien Amerika's hat ihr zu stark zugesetzt; sie leidet
am Freiheitstaumel. Deutsche Mädchen in der Nachbar =
schaft haben ihr allerlei in den Kopf gesetzt. Ich habe ihr
nach Bayard's Rath gezeigt daß ich unabhängig 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] von ihr bin u. sie entlaßen kann. Sie muß sich nach einem andern Dienst um= [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3; margin:] sehen, ich kann sie nicht behalten. Ich habe jedoch gesagt, daß sie bleiben kann bis [/page 3; margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 2; margin:] sie einen guten Dienst bekommt. Sie meint daß sie es viel besser wo anders haben [/page 2; margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 1; margin:] kann als bei mir u. viel höhern Lohn u. sie bekommt dafür daß sie nie mit + [/page 1; margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[top of page 1:] + dem wenigen
fertig werden 
kann, was sie
zu thun hat
5 Dollar des
Monats!
Wir leben 
sehr einfach 
während Bayard
weg ist u. ich getraue
mir allenfalls eine 
Zeit lang ohne Mädchen 
sein zu können, wenn ich 
nicht gleich eine Andere
finden sollte. 
Die herzlichsten Grüße 
an den guten lieben
Vater u. alle lieben
Verwandten. Bayard 
versuchte gestern an Bufleb 
zu schreiben, aber es war
ihm unmöglich dazu zu kommen 
Bayard's Mutter u. Emma [roman:] Taylor [/roman]
schicken Euch die freundlichsten
Grüße. 
Mit innigster Liebe 
Deine T. Marie. [/top of page 1]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;Jan. 3. 1859. [roman:] Brooklyn. [/roman]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Meine liebste Mutter&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Euere Brief, die ich lange schon er= wartet hatte, überraschten mich sehr freudig in einem Augenblick wo ich sie gerade gar nicht an sie dachte. Bayard brachte den Brief vom 6. Dec. mit von [roman:] New York [/roman] u. den vom 1. Dec., den ich schon für verloren hielt, bekam ich etwa 8 Tage später von [roman:] Kenett [/roman] zugeschickt. Ich habe Dir viel zu erzählen, liebe Mutter, von unserm Weih= nachten von unserm Leben, von Lili, u. da ist schon wieder der Tag da mir der Brief fortgehen muss, der einzige in der Woche, so daß ich nicht weiß ob ich Zeit haben werde Alles zu sagen, was ich gern möchte. Zuerst höre wir wir unsere Weihnachten feierten, an dem meine Gedanken auch gar viel bei Euch weilten. Wir hatten ein vergnügtes u. gemüthliches Fest. (Ich suchte eine besondere Freude darin es so viel wie möglich deutsch zu machen u. schuf dadurch etwas was die meisten der Theilnehmer nie zuvor mit Augen erblickt hatten. Alle meine Vorbereitungen hatte ich schon am Donnerstag getroffen. Am Freitag Morgen ging ich mit [roman:] Mrs. Stoddard [/roman] nach [roman:] New York [/roman] um Bayard vom Bahnhof abzuholen. Es war das herrlichste Wetter, ein wolkenloser Himmel u. die laueste Luft. Bayard nahm einen Wagen u. machte einige Besuche mit uns, dann wurden noch einige Geschenke eingekauft u. dann ging es nach Hause, wo wir bald darauf [roman:] Emma Taylor [/roman] u. [roman:] John [/roman] bewillkomneten. Das Arangement des Christbaumes u. der Ge= schenke war mir allein überlassen. Ein Jeder hatte mir seine Geschenke schon eingepackt u. mit Zettel versehen eingehändigt u. so kam eine reiche Bescherung zu Stande. Um 7 Uhr war Alles fertig, der Christbaum, reich geputzt stand in der Mitte unseres Zimmers auf einem großen Tische, eine Menge Geschenke darunter; auf einem Seitentischchen kam ein anderer kleiner Baum mit [roman:] Willy St.'s [/roman] Geschenken darunter, u. auf einem zweiten Tischchen&lt;/p&gt;&#13;
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&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;stand ein anderer noch kleinerer Baum für Lili. Beide kleine Bäume mit wirklichen Vogelnestern u. einem kleinen ausgestopften scharlachrothem Vogel hatte Annie von [roman:] Kenett [/roman] geschickt. Wir thaten Zuckereier in die Nester, setzten eines in jeden der kleinen Bäume u. den kleinen Vogel neben das Nestchen auf [roman:] Willy's [/roman] Baum. Für Bayard hatte ich noch einen besonderen Tisch aufgeputzt mit einem grünen Kranz u. zwei amerikanischen Flaggen. Ich ließ nun die Schelle ertönen u. herauf kamen sie Alle gestürmt. [roman:] Willy St. [/roman] war ganz ent= zückt, Lili aber machte nur große u. ver= wunderte Augen. Darauf suchte ein Jeder nach seinen Geschenken. Ich bekam von Bayard einen schönen Mantel von dickem grauen Tuch, von Mutter [roman:] Taylor [/roman] ein Paar gestickte Schuhe, von [roman:] Stoddard [/roman] ein schönes Buch; von [roman:] Lizzie St. [/roman] einen Fächer; von ihrem Bruder [roman:] Wilson Bar= ston [/roman], ein Paar kleine allerliebste japanische Vasen, von E. Breistedt ein &lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt;. Bayard war sehr über die Weste entzückt, die ich ihm gestickt hatte; nur war leider eine Seite allein fertig. Nach der Bescherung hatten wir ein schönes Abendessen mit &lt;s&gt;&lt;a href="/index.php?title=%3F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1" class="new" title="? (page does not exist)"&gt;?&lt;/a&gt;&lt;/s&gt; Kardinal, verfertigt aus amerikanischen u. französischen Rothwein, ein Gebräu daß [&lt;strong&gt;sic&lt;/strong&gt;] sie ganz köstlich fanden! Es war das erste Mal, daß wir die schöne Punschservice u. den Punschlöffel in Amerika brauchten. Den andern Tag hatten wir um [?] 5 [/?]&amp;nbsp;Uhr ein gemeinschaftliches Mittagessen u. gingen danach in ein Theater, wo wir ein sehr komisches u. gutes Lustspiel sahen. Hiermit war unser Weihnachtsfest zu Ende, denn von einem zweiten Weihnachtsfeiertag weiß man hier nichts. Am 3ten, wie man in Gotha sagen würde ging Bayard in aller Frühe wieder fort, kam aber den andern Tag schon wieder; wir aßen bei [roman:] Stoddards [/roman] wo sich zufälligerweise auch der junge Dichter&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[roman:] Alderich [/roman] als Gast eingestellt hatte. Nach Tische setzten die drei Poeten: Bayard, [roman:] Stod=dard [/roman] u. [roman:] Alderich [/roman] sich hin u. machten nach gegebenen Titeln allerlei humoristische Gedichte&lt;s&gt;n&lt;/s&gt; u. wir hatten dadurch einen interessanten u. vergnügten Abend. Neujahrsabend haben wir bei einem andern Freund Bayard's zugebracht, bei [roman:] [?] Dassa [/?] [/roman], einem der Haupt = Redakteure der [roman:] Tribune [/roman]. Wir aßen da zu Mittag mit dem Dichter [roman:] Curtis [/roman], dem Maler [roman:] Higgs [/roman] u. seiner Frau u. mit dem Komponisten [roman:] Fry [/roman]. Nach Tische stellten sich noch eine Menge anderer Gäste ein. Du siehst ich be=wege mich in sehr künstlerischer Gesellschaft. Ich war zuerst sehr von dem Gedanken einge=schüchtern [sic] mit all' diesen berühmten Leuten, diesen Schriftstellern u. Künstlern zusammen=zukommen u. zu jedem etwas sagen zu müssen, allein ich habe gar bald eingesehen, daß das nicht nöthig ist, daß sie Menschen sind wie wir auch, die wir keine Schriftsteller, Dichter u. Künstler sind, aber doch Poesie u. Kunstsinn im Gemüthe haben können. Überdies wird mir mein Entrée in diese Kreise sehr durch die Freundlichkeit erleichtert, mit der mir Jedermann, als Bayard [roman:] Tay=lor's [/roman] Frau, entgegenkommt. - Ich muss Dir noch von einem schönen Neujahrsgeschenke er=zählen welches ich von Bayard's Verleger zugeschickt bekam - eine Prachtausgabe in 5 Bänden von [roman:] Washington Irving's [/roman] &lt;u&gt;Leben Washington's&lt;/u&gt;, illustrirt mit vielen schönen Stahlstichen u. nebenbei erhielt ich noch zwei kleine Bilder, das eine Bayard's elterliches Haus, das andere Bayard selbst; beide schön eingerahmt. Einen Abdruck des ersteren schicke ich für Dich mit. Heute Mor= gen hat Bayard uns abermals verlassen um in 5 Tagen wiederzukommen, 3 Tage zu Hause zu bleiben u. dann seinen Ausflug in den&lt;/p&gt;&#13;
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--&gt;&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Westen anzutreten, der ihn mehr als 2 Monate von uns entfernt halten will. Lili wird alle Tage lieblicher u. hübscher. Sie ist heute 5 Monate alt u. sah nie zuvor schöner aus. Ich fühle zwei Zähnchen unten ganz deutlich, noch aber sind sie nicht heraus. Sie spielt jetzt mit allerlei; ißt [roman:] Craker [/roman] von Milch u. Mehl, wobei sie dann u. wann &lt;s&gt;sich&lt;/s&gt; so viel absuckelt daß sie sich gewaltig vollschmiert. Ich brauche ihr aber den [roman:] Craker [/roman] nur zu zeigen dann zappelt sie mit Händen u. Füßen u. lacht über das ganze Gesicht u. streckt die Händchen danach aus. An schönen Tagen trage ich sie selbst etwas hinaus in die freie Luft u. sie hat das so gern, daß es mir immer wehe thut wenn ich sie nicht hinausbringen kann. Ich denke täglich: wenn Ihr sie nur einmal sehen könntet! - Die herzinnigsten Wünsche für Euch Alle zum Neuen Jahr. Dir vor allem Gesundheit, liebe, gute Mutter! Die [?] abscheuliche [/?]; u. der armselige Peters - es ist wirklich Zeit daß diese Geschichte ein Ende nimmt. Und möchte das Ende im alten Jahre liegen! Tante [roman:] Anna [/roman] habe ich nicht gesehen. Ich habe ihr von hier aus geschrieben u. warte jetzt auf Antwort. Die Liste der Schiffe war die der Hamburger u. Bremer Linie, welche billigeres Briefporto erfordert. Ich schicke jetzt aber meine Briefe über England weil es schneller geht u. sicherer. - Für das schöne Weihnachtsgeschenk den allerbesten Dank: es ist das willkommenste was Du mir geben kannst. Es fehlen mir zwei feine [?] Kissenzüge [/?], wenn ich nicht irre 3 u. 4 oder 4 u. 5. Daß Emma's Mädchen so brauchbar ist freut mich auf= richtig für sie. Ich bin nicht so glücklich gewesen. [roman:] Lisbeth [/roman] ist seit 2 Wochen ein anderes Mädchen, ebenso ungezogen u. grob wie sie früher höflich war. Die Luft des freien Amerika's hat ihr zu stark zugesetzt; sie leidet am Freiheitstaumel. Deutsche Mädchen in der Nachbar = schaft haben ihr allerlei in den Kopf gesetzt. Ich habe ihr nach Bayard's Rath gezeigt daß ich unabhängig&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4, N margin:] von ihr bin u. sie entlaßen kann. Sie muß sich nach einem andern Dienst um= [/page 4, N margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3, left-hand margin (sheet 2, right-hand side):] sehen, ich kann sie nicht behalten. Ich habe jedoch gesagt, daß sie bleiben kann bis [/page 3, left-hand margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2, left-hand margin (sheet 2, left-hand side):] sie einen guten Dienst bekommt. Sie meint daß sie es viel besser wo anders haben [/page 2, left-hand margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1, left-hand margin:] kann als bei mir u. viel höhern Lohn u. sie bekommt dafür daß sie nie mit + [/page 1, left-hand margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 1, top margin, cross-written:] + dem wenigen fertig werden kann, was sie zu thun hat 5 Dollar des Monats! Wir leben sehr einfach während Bayard weg ist u. ich getraue mir allenfalls eine Zeit lang ohne Mädchen sein zu können, wenn ich nicht gleich eine Andere finden sollte. Die herzlichsten Grüße an den guten lieben Vater u. alle lieben Verwandten. Bayard versuchte gestern an Bufleb zu schreiben, aber es war ihm unmöglich dazu zu kommen Bayard's Mutter u. Emma [roman:] Taylor [/roman] schicken Euch die freundlichsten Grüße. Mit innigster Liebe Deine T. Marie. [/page 1, top margin]&lt;/p&gt;&#13;
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[[Category:Taylor_1858-12-13]]
[[Category:Page_1]]
&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
[roman:] Brooklyn, Dec. [/roman] 13. 1858
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den ganzen Nachmittag habe ich nach
einer ruhigen Stunde gesucht um an Dich zu 
schreiben, aber da gab es Vorhänge zuzuschneiden,
das Kind einzuschläfern, in der Küche nachzu=
sehen etc. etc. u. so ist die Dunkelheit beigekommen
ehe ich dazu gekommen bin das zu thun was ich 
so gern machte. Auch jetzt werde ich nicht lange 
dabei bleiben können, denn Emma deckt eben 
unsern Tisch u. später kommen [roman:] Stoddards [/roman] zum
Thee, aber ich werde wenigstens ein Viertelstünd=
chen haben um mich mit Dir zu unterhalten.
Meine Wirthschaft ist jetzt in guter Ordnung- das 
ganze Haus bis in die kleinste Ecke aufgeräumt 
so daß ich einen jeden Gegenstand im Dunkeln fin=
den könnte u. somit ist auch Aussicht für eine 
ruhigere Zeit für mich vorhanden, u. zu&lt;s&gt;m&lt;/s&gt;
Weihnachten wenn Bayard wieder kommt wird
er ein vollständig geregeltes Hauswesen finden.
Unsere Zimmer sind klein, aber äußerst wohnlich.
Bayard hat viele schöne Bilder u. Bücher. Die letzte=
ren stehen außer in seinem Bücherschrank, auf 3
hohen zierlichen Büchergestellen mit gewundenen
Säulen. Außerdem befindet sich in dem Wohn=
zimmer mein Tischchen von Rosenholz, eine Chaise=
longue, ein runder Ausziehtisch, unsere gestick=
ten Stühle, Bayards famoser Lehnstuhl, mein 
Schaukelfauteuil u. vier gewöhnlichere Stühle
- alles mit Geschmack geordnet, natürlich. 
Das Holz der Möbel ist Nussbaum. Im Schlaf=
zimmer haben wir Ahorn, Kommode u.
Waschtisch mit weißen Marmorplatten,
auf der ersteren ein ovaler Toilettenspiegel;
zwei kleine Tische, 4 Rohrstühle u. einen
Rohrschaukelstuhl. In beiden Zimmern 
sind Kamine mit kleinen eisernen 
Öfen davor. Im Zimmer haben wir einen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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[[Category:Taylor_1858-12-13]]
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;guten Teppich, in der Schlafstube eine feine 
Strohmatte. Von Lili' s Wiege habe ich 
Dir schon geschrieben. Über dem Kamin 
hängen drei schöne Bilder u. an der gegen=
über liegenden Wand Eure u. Emma's 
Photographie. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- Ich nehme noch am späten Abend meinen
Brief wieder auf um Dir zu sagen wie
niedlich u. liebenswürdig Lilian heute war
- oder vielmehr seit 3 Tagen ist. Sie sieht 
so schön aus u. wird zusehends dick u. fett;
dabei fängt sie an zu spielen u. ist von 
Allem unterhalten was im Zimmer vorgeht.
Ein Stück zusammengeknülltes Papier 
entzückt sie, weil es knittert so bald sie 
hineinkrabst. [roman:] Willy Stoddard [/roman] hat sie sehr 
gern, wenn er zu uns herauf kommt
verfolgt sie ihn beständig mit den Augen. 
Heute Nachmittag aber zumal war sie so
voller Schelmerei, daß sie uns höchlichst amü=
sirte; sie sah bald eine Eine, bald das Andere 
an u. lachte über das ganze Gesicht, dann  
riss sie wieder ihre Augen weit auf u.
sah aus als ob sie Wunderdinge sähe u.
dann wieder fing sie plötzlich an mit Hän=
den u. Füßen zu zappeln u. zu jauchzen.
Gestern, zum Sonntag hatten wir so schönes
Wetter, daß ich meinte Lili müsste etwas 
frische Luft haben, Lisbeth aber hatte um
Erlaubniss gebeten auszugehen u. so
entschloss ich mich schnell, nahm Lili auf 
den Arm u. Emma B. zur Begleiterin u.
ging hinauf zur Hauptstraße u. nahm 
da den ersten Schienenomnibus (immense 
Omnibuse, die auf Schienen laufen u. von Pferden 
gezogen werden, durchkreuzen die Stadt nach 
allen Richtungen hin), setzte mich hinein 
u. fuhr bis an das Ende der Vorstadt u.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 6 of letter:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weihnachtstag werden wir ein gemeinschaftliches
[roman:] Dinner [/roman] haben; [roman:] Mrs. Stoddard [/roman] &lt;s&gt;kocht&lt;/s&gt; [insertion:] besorgt [/insertion] die Hälfte 
der Gerichte u. ich die andere. Wir hoffen
daß [roman:] Emma Taylor [/roman] mit [roman:] John [/roman] von [roman:] Kenett [/roman]
kommt u. dann steht uns auch ein Weih=
nachts=Trudhahn von dort in Aussicht. Meine
Geschenke sind nicht sehr großartig; dennoch
aber habe ich genug damit zu thun. Schon zwei
Reisen nach [roman:] New York [/roman] habe ich ihretwegen 
machen müssen u. beide nahmen mir fast 
einen ganzen Tag. [roman:] Broadway [/roman] wimmelt von 
Käufern u. die Weihnachtsausstellungen
sind etwas prachtvolles. Als ich den einen 
Tag mit [roman:] Lizzie Stoddard [/roman] dort war drängten 
sich die hin u. her fahrenden Wagen so daß 
einmal ein [sic] förmliche Stockung entstand.
Ich zählte im Nu 13 Omnibuse allein, ohne
die andern Fahrzeugen die ineinander geschach=
telt nicht wussten wie sie wieder ausein=
ander kommen sollten. Wir waren in mehreren
herrlichen Läden, in denen die Preise freilich
auch herrlich waren. Aber Alles hier ist
theuer u. man muss das Geld recht festhal=
ten, wenn es nicht wegfliegen soll. Unsere 
einfache Einrichtung hat mehr als $600 ge=
kostet u. dabei &lt;s&gt;ist&lt;/s&gt; [insertion:] bleibt [/insertion] noch vieles was nach u.
nach muss angeschafft werden. Ich hoffe aber 
dies im Laufe des Winters von meinen 
Ersparnissen thun zu können, denn Bayard 
erlaubt mir $100 monatlich als Wirthschafts=
geld u. da ich uns auf schmale Kost setze so lange
er nicht da ist, so &lt;s&gt;h&lt;/s&gt; werde ich ganz gewiss nicht 
so viel brauchen. - Ich bin abermals unterbro=
chen worden. [roman:] Stoddard [/roman] u. [roman:] Lizzie [/roman] machten ihren 
Abendbesuch. Es war in der That eine vortreffliche 
Idee uns zusammen zu bringen. Die Freundschaft
die beide für Bayard haben ist auf mich übergegan=
gen u. wir leben zusammen wie &lt;u&gt;eine&lt;/u&gt; Familie. 
- Sei so gut u. schicke mir das Rezept zu Pökelfleisch. - 
Kannst du nicht Frau [roman:] Plein [/roman] überreden nach Amerika 
zu kommen, auch ohne daß sie &lt;u&gt;Wittwe&lt;/u&gt; ist: ich würde sie 
gleich als Kinderwärterin engagiren - wie oft habe ich sie 
nicht herbeigewünscht! - Wenn Du Lulu Hess siehst erinnere 
sie an ihr Versprechen mir zu schreiben. - Könnten wir 
doch Weihnachten zusammen sein! Ich bin froh daß
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Wilhelm nach hause kommen [sic]. Viele herzliche Grüße von Bayard's Mutter. Zum [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4 (page 5 of letter); margin:] Neuen Jahr schicke ich Euch meinen allerinnigsten Glückwunsch u. Grüße den lieben Vater, die [/page 4 (page 5 of letter); margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 6 (page 4 of letter), margin:]  Geschwister, Buflebs, Brauns, Alle, Alle. Und schreibe mir recht viel u. ausführlich. 
mit herzlicher Liebe Deine T. Marie [/page 6 (page 4 of letter); margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 5 of letter:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;noch eine zweite für Emma in [roman:] Pulkowa [/roman] bei.
Ich saß dazu als ich in [roman:] West Chester [/roman] war. Der 
Herr Photographist schien sehr neugierig zu
sein wer ich wäre u. als ich gesessen hatte 
fiel es mir mit einem Male schwer auf's
Herz, daß wenn er erführe wessen Bild 
er genommen hatte, er es ausstellen u. verkau=
fen könne, u. ich bereute sehr was ich gethan hatte.
Später erfuhr der Mann wirklich wer ich war u. 
sein Bedauern eine solche Gelegenheit verloren 
zu haben nun eine große Photographie von mir
für sich selbst zu machen, zeigte mir wie begrün=
det meine lange Furcht gewesen war. Bayard 
schreibt mir vor einigen Tagen von [roman:] Boston [/roman], daß
er überall den größten [roman:] "Success" [/roman] hat u. findet 
daß sein Ruf als Schriftsteller während seiner 
Abwesenheit bedeutend größer geworden ist. 
Ferner sagt er, daß man sich überall wun=
dere daß ich nicht mit ihm gekommen sei (ich
habe viele Einladungen erhalten) "aber" sagt er "ich 
bin froh daß Du zuhause geblieben bist, denn 
Du würdest von früh bis spät belästigt 
werden, müsstest täglich Dich photographieren
lassen u. in Albums schreiben." In [roman:] Pro=
vidence [/roman] haben die Studenten Bayard ein
Fest gegeben u. dabei sehr gallant meine 
u. Lilian's Gesundheit getrunken. Bayard 
hatte viele Strapazen durchzumachen; jeden
Abend zu lesen u. zwar jeden Abend an 
einem andern Ort. Was &lt;s&gt;ich&lt;/s&gt; bin ich froh daß 
der Winter sich so milde anlässt! Es würde 
so viel härter für ihn sein, wenn es kalt wäre.
Vor einigen Tagen hatten wir es so warm,
daß wir das Feuer gänzlich mussten ausgehen
lassen. Erst heute haben wir wieder welches
angemacht. Bayard wird erst am 24. [roman:] Dec [/roman] zu=
rückkehren. Wir haben das Festprogram [sic]
so gemacht, daß ich den Christbaum besorge 
u. [roman:] Stoddards [/roman] am Heiligabend zu uns herauf 
kommen, wo wir dann allgemeine Besche=
rung haben werden. Der kleine [roman:] Willy [/roman] hat nie
einen Christbaum gesehen u. weiß kaum was 
es ist, wenn wir ihm davon sagen. Am
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 of letter:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zurück. Lili hat das Fahren sehr gern
u. war sehr von dem Sonntagsver=
gnügen erbaut. Ich bin so froh daß 
meine Schwiegermutter mit uns hier 
ist, so hilft mir so viel in Bezug auf 
Lili; hätte ich sie nicht, würde ich kaum zu et=
was anderem Zeit haben, denn Emma 
u. Lisbeth verstehen beide nicht mit Kindern 
umzugehen. Lisbeth macht ihre Sache in der 
Küche recht gut. Sie muss das Essen ganz allein 
besorgen, ich sage ihr nur was sie uns zu 
geben hat u. wie sie es zu|machen hat. Dabei 
übe ich eine strenge Kritik u. sage ihr nach
dem Essen genau was sie besser zu machen 
hat. Die Speisekammer mustere ich täglich 
u. auf diese Weise kommt nichts um u.
wird nichts verschwendet - ich kann Dir ver=
sichern daß ich im Ganzen keine so üble 
Hausfrau bin. Lisbeth bekommt den nie=
drigsten Preis einer Köchin, für diesen 
Winter - 5 Dollars &lt;u&gt;monatlich&lt;/u&gt;, ein rasende
Geld für das bischen was sie zu thun hat.
Sonderbar ist es wie Lisbeth dumm in
manchen Stücken ist, u. so geschickt das Englische 
aufzufassen. Sie versteht das meiste was zu 
ihr gesagt wird, sie geht u. kauft Fleisch ein
u. Bier u. Gemüse u. weiß das was
sie englisch sagen kann vortrefflich aus=
zusprechen. Emma wird etwas lang=
samer sprechen lernen weil sie weniger
gezwungen ist englisch zu sprechen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von dem großartigen Treiben in [roman:] New
York [/roman] kann man sich kaum einen Begriff 
machen ohne es gesehen zu haben. In [roman:] Broad=
way [/roman], der grandiosesten Straße in der Welt,
so viel ich weiß, überrennen sich förmlich die 
Omnibuse, Droschken, Equipagen, Karren,
u. Fußgänger der verschiedensten Art.
Wollen wir von hier nach [roman:] New York [/roman], so
haben wir erst in den Schienenwagen
eine lange Straße hinab zu gehen nach
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
[page 6:]</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4 of letter:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;dem Fluss, über diesen bringt uns ein
riesiges Dampf = Ferryboot, das aber 
so wie die Omnibuse, jede 10 Minuten 
Tag u. Nacht geht; am anderen Ufer setzten
wir uns dann weiter in einen der unzäh=
ligen Omnibuse  u. fahren eine gute Strecke
bis [roman:] Broadway [/roman]. Weiter bin ich noch nicht 
gekommen u. selbst von [roman:] Broadway [/roman] habe
ich nicht den schönsten Theil gesehen.
Neulich Morgen ging ich mit [roman:] Mrs. Stoddard [/roman]
hinüber nach [roman:] New York [/roman] um unsere Vor=
hänge einzukaufen. Sie führte mich in
einen Laden, wie ich nie einen zuvor gesehen
hatte. Es war eine kleine Stadt für sich u.
Alles in einem Gebäude, ja in einem Rau=
me. Eine Abtheilung stieß an die andere,
eine jede hatte ihre eignen Artikel, hier
Handschuhe, dort Kerzen, drüben Seiden=
stoffe, jenseits Teppiche etc. etc. Der
ganze Raum wird von Säulen getragen
u. von Oben erhellt - es ist so immens,
daß ich es nicht beschreiben kann.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;u&gt;Dec. 18.&lt;/u&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieser Brief sollte schon am Mitwoch [sic] fort
gehen, da ich aber keine Zeit hatte ihn zu schlie=
ßen, dachte ich, er kann wohl bis Sonnabend 
bleiben u. heute, wo es Sonnabend ist, sehe 
ich mich genöthigt ihn bis nächsten Mitwoch [sic]
hier zu behalten. Die ganze Woche über bin 
ich so beschäftigt gewesen daß ich am Tage nicht
zum Schreiben kam u. wenn der Abend kam
konnte ich vor Müdigkeit nichts weiter thun.
Nun aber da ich mir einige Tage länger 
Frist gegeben habe hoffe ich außer diesem
Brief an Dich, liebe Mutter, noch einige 
andere fertig zu bringen. Ich schicke Dir hier 
meine Photographie [roman:] en miniature [/roman] mit als 
Wrihnachtsgabe - anderes kann ich ja bei der 
weiten Entfernung nicht schicken - u. lege
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
[roman:] Brooklyn, New York [/roman]
Dec. 7. 1858.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vorgestern endlich erhielten wir die Ant=
wort auf unsere ersten Briefe aus der 
neuen Heimath u. empfanden Eure Freude 
über die letzteren noch einmal durch, gleich 
wie wir sie schon damals fühlten als wir 
uns sagen konnten: Jetzt haben sie unsere
Briefe u. wissen daß wir glücklich angekommen 
sind. Was für eine Freude es doch ist 
Nachrichten aus der lieben alten Heimath
zu bekommen, wenn man so weit von ihr 
getrennt ist! Anni schickte uns die Briefe 
sogleich von [roman:] Kennet [/roman] hierher. Wir waren 
am 2. Dec. von dort weggegangen u. kamen
am 3. Mittags in [roman:] New York [/roman] an. Bayard 
erwartete uns auf der Station u. brachte 
uns hierher. Ich fand Alles bereits so weit 
eingerichtet daß wir des Abends unsern eignen 
Thee haben konnten u. des Nachts in einem
ordentlichen Bette schlafen. Bayard hatte mit
[roman:] Mrs. Stoddards [/roman] Hülfe mehr geschafft als ich 
erwarten konnte - die Teppiche lagen, die 
Möbel standen an ihrem Platz, die Bilder hingen
zum Theil, die Büchergestelle standen bereit für 
die Unmasse von Büchern die jetzt auf ihnen
ihre goldgepresste Rückseite zeigen, die Betten
warteten nur auf die neuen weißleinenen
Überzüge, die Waschtische waren mit allem 
versorgt was zu ihnen gehört, das Feuer
brannte im Küchenofen u. selbst Butter,
Schmalz u. Eier u. eine unzählige Menge 
anderer Lebensmittel war im Küchen=
schranke aufgehäuft. Drei schöne Blumen=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
[page 2 (sheet 4, left-hand side):]

[page 3 (sheet 4, right-hand side):]</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 4, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;stöcke fand ich im Wohnzimmer auf einem 
Arbeitstischchen von Rosenholz stehen u.
[roman:] Mrs. Stoddard [/roman] hatte ein großes Roggenbrod
vom deutschen Bäcker, welches sie mir über=
reichte. Unsere Wohnungist klein, aber nied=
lich u. für diesen Winter hinreichend genügend.
Wir haben eine Treppe zu steigen, ein Wohn=
u. Speisezimmer (beides zu gleicher Zeit) vornheraus,
nebst einem kleinen Gastzimmerchen, welches 
Mutter [roman:] Taylor [/roman] bewohnt. An das Wohnzimmer 
stößt, nach hinten gehend unser Schlafzimmer, 
welches so schön u. elegant eingerichtet ist, daß
ich mich auch am Tage darinnen aufhalten 
kann, wenn ich es vorziehe; u. hieran wieder=
um stößt die Küche, die zugleich ein warmer 
u. sehr anständiger Aufenthaltsort für
Lisbeth ist. Emma's u. John's Zimmer u. Lisbeths 
Kammer ist eine Treppe höher. Die Tischdecke 
die Du mir gabst paradirt jetzt auf unserm
Nussbaum Ausziehtisch u. passt prächtig zum
grünen Teppich u. dem grünen Überzug der
[roman:] Chaise longue [/roman] u. der Lehnsessel. Im Schafzim=
mer haben wir Ahorn u. Lili hat eine wun=
derschöne Hängewiege von Mahagoni. Eine
kleine Garderobe u. sehr viele Wandschränke 
tragen sehr zur Bequemlichkeit bei. Bayard 
freut sich an der neuen Einrichtung u. der 
eignen Heimath wahrhaft kindlich u. ich
glaube es hat ihm in seinem Leben so gut 
geschmeckt als an seinem eignen Tisch. Es
war ein herrliches Gefühl als der gemüthliche
Theetisch zum ersten Male gedeckt war. Wir
hatten Thee, gekochte Austern, Butter u. Brod
u. deutsches Bier, u. unser erstes Mittagsessen
bestand aus Rindsbraten, geschmorten Kar=
toffeln, &lt;s&gt;weiß&lt;/s&gt; süßen Kartoffeln, Pikels, Kompott,
Selerie (der so zart ist, daß man ihn roh ist) u. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 4, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zum Desert Äpfel. Und überdies hatte Bayard zur
Feier des Tages uns eine Flasche Rheinwein
spendirt. Lisbeth besorgt das Essen ganz allein
u. macht bis jetzt Alles sehr gut u. schmackhaft.  
Freilich [?] es alle ihre Zeit u. Emma B.
besorgt außer unserer Schlaf&lt;s&gt;zimmer&lt;/s&gt;stube, alle Zimmer. 
Morgen haben wir kleine Wäsche - wir wer=
den sehen wie es dann geht. Alle großen 
Stücken werde ich außer dem Hause waschen
lassen. Bayard kann leider seine neu ein=
gerichtete Wohnung nicht lange genießen. 
Er ist gestern schon wieder weg gegangen,
kommt heute zu Mittag wieder u. ließt
des Abends hier in [roman:] Brooklyn [/roman], geht dann 
Morgen früh wieder weg u. kommt erst 
den Tag vor Weihnacht wieder. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich weiß kaum wie der Brief sein muß, den
Du heute bekommst, ich schreibe in großer Flucht 
u. werde von meinen Wirthschaftspflichten jeden
Augenblick unterbrochen. Soeben kam der [roman:] Grocer [/roman],
der zweimal in der Woche nachfragt was ich 
an Provisionen brauche u. mir Alles in's Haus 
bringt ausgenommen Fleisch, Milch u. Brod.
Es wird noch lange dauern ehe Alles glatt u. regel=
mäßig in meinem Hause zugeht, aber ich bin 
doch schon ganz zufrieden daß ich so weit bin. Ich 
verwende so lange bis Alles, bis in's kleinste,
in Ordnung ist alle meine Zeit darauf u. denke 
an nichts anderes. Meine Schwiegermutter 
ist mir eine große Hülfe; hätte ich sie nicht, ich 
wüsste nicht wie ich durch käme, denn klein
Lilian verlangt eine Wärterin ganz für sich 
allein. Sie schläft sehr wenig am Tage u. will
immer unterhalten sein. Das ist Alles was ich 
in Bezug auf sie auszusetzen habe. Sonst ist 
sie ein liebes süßes Kind; so freundlich u.
so lebhaft. Ihre Nahrung habe ich in Folge un=
serer Übersiedlung verändern müssen. 
Ich bin zu besorgt ihr von der Milch zu geben,
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;die wir hier bekommen u. habe mir deswegen 
etwas feines englisches Griesmehl, was sehr 
empfohlen wird, angeschafft u. gebe ihr davon 
drei Mal täglich. Ich wollte es zuerst nicht machen 
u. hat uns am letzten Sonntag sehr mit 
Schreien u. Unruhe geplagt; jetzt aber trinkt sie 
es ebenso wie Milch u. befindet sich ganz wohl.
Ihre Zähnchen sind noch nicht durch, aber das Zahn=
fleisch ist sehr geschwollen. Du hättest Lili sehen 
sollen als sie vorige Woche ihre erste Reise mit 
keimenden Bewußtsein machte, wie sie ihre 
Augen aufriss, als sie aus dem Eisenbahnwagen 
hinausschaute u. Bäume u. Häuser so schnell
vorüber fliegen sah. Sie war stundenlang in
einem Erstaunen u. hat die ganze Reise zu=
rückgelegt ohne einen Muks zu thun. Das Wetter 
war den ersten Tag der Reise sehr unfreundlich, 
aber nicht kalt u. den zweiten Tag hatten wir 
den schönsten Sonnenschein. Auch jetzt ist es mild 
u. warm, wenn auch trübe. - Über Emma W.
freue ich mich sehr. Der Himmel hat es doch auch 
recht gut mit ihr gemacht. Gottlob daß Deine Ge=
sundheit wieder so viel besser geht; ich hoffe daß 
[roman:] Wislicenus [/roman] Dir auch noch Dein Zahnweh wegschaffen
wird. Ich möchte daß Vater einen Augenarzt um
Rath frage; es ängstigt mich wahrhaft daß seine 
Augen so abnehmen. Ihr müsst nun schon viele 
Briefe von mir erhalten haben. Morgen ist
des Vaters Geburtstag, da werde ich recht nach Hause 
denken. Grüße den guten Vater recht herzlich, 
ebenso Ida, Tante Auguste etc. etc. etc. etc.
Ida darf mir nicht böse sein, daß ich ihr noch nicht 
schreibe; ich habe diesen Brief nur in der größten 
Eile geschrieben u. muss nun schnell wieder 
nach tausenderlei sehen. Meine Kommoden
sind noch in der schrecklichsten Unordnung.
Die Küche ist am besten bestellt. Das Geld fliegt 
nur so fort. Wenn ich denke ich habe Alles was ich 
brauche so findet sich bald darauf immer ein 
ganzes Regiment an Dingen die noch nothwendig 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] angeschafft werden müssen. Viele Grüße von hier. Gott behüte Euch! Deine Tochter 
Marie. [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
[roman:] Brooklyn, New York [/roman]
Dec. 7. 1858.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vorgestern endlich erhielten wir die Ant=
wort auf unsere ersten Briefe aus der 
neuen Heimath u. empfanden Eure Freude 
über die letzteren noch einmal durch, gleich 
wie wir sie schon damals fühlten als wir 
uns sagen konnten: Jetzt haben sie unsere
Briefe u. wissen daß wir glücklich angekommen 
sind. Was für eine Freude es doch ist 
Nachrichten aus der lieben alten Heimath
zu bekommen, wenn man so weit von ihr 
getrennt ist! Anni schickte uns die Briefe 
sogleich von [roman:] Kennet [/roman] hierher. Wir waren 
am 2. Dec. von dort weggegangen u. kamen
am 3. Mittags in [roman:] New York [/roman] an. Bayard 
erwartete uns auf der Station u. brachte 
uns hierher. Ich fand Alles bereits so weit 
eingerichtet daß wir des Abends unsern eignen 
Thee haben konnten u. des Nachts in einem
ordentlichen Bette schlafen. Bayard hatte mit
[roman:] Mrs. Stoddards [/roman] Hülfe mehr geschafft als ich 
erwarten konnte - die Teppiche lagen, die 
Möbel standen an ihrem Platz, die Bilder hingen
zum Theil, die Büchergestelle standen bereit für 
die Unmasse von Büchern die jetzt auf ihnen
ihre goldgepresste Rückseite zeigen, die Betten
warteten nur auf die neuen weißleinenen
Überzüge, die Waschtische waren mit allem 
versorgt was zu ihnen gehört, das Feuer
brannte im Küchenofen u. selbst Butter,
Schmalz u. Eier u. eine unzählige Menge 
anderer Lebensmittel war im Küchen=
schranke aufgehäuft. Drei schöne Blumen=
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 4, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;stöcke fand ich im Wohnzimmer auf einem 
Arbeitstischchen von Rosenholz stehen u.
[roman:] Mrs. Stoddard [/roman] hatte ein großes Roggenbrod
vom deutschen Bäcker, welches sie mir über=
reichte. Unsere Wohnungist klein, aber nied=
lich u. für diesen Winter hinreichend genügend.
Wir haben eine Treppe zu steigen, ein Wohn=
u. Speisezimmer (beides zu gleicher Zeit) vornheraus,
nebst einem kleinen Gastzimmerchen, welches 
Mutter [roman:] Taylor [/roman] bewohnt. An das Wohnzimmer 
stößt, nach hinten gehend unser Schlafzimmer, 
welches so schön u. elegant eingerichtet ist, daß
ich mich auch am Tage darinnen aufhalten 
kann, wenn ich es vorziehe; u. hieran wieder=
um stößt die Küche, die zugleich ein warmer 
u. sehr anständiger Aufenthaltsort für
Lisbeth ist. Emma's u. John's Zimmer u. Lisbeths 
Kammer ist eine Treppe höher. Die Tischdecke 
die Du mir gabst paradirt jetzt auf unserm
Nussbaum Ausziehtisch u. passt prächtig zum
grünen Teppich u. dem grünen Überzug der
[roman:] Chaise longue [/roman] u. der Lehnsessel. Im Schafzim=
mer haben wir Ahorn u. Lili hat eine wun=
derschöne Hängewiege von Mahagoni. Eine
kleine Garderobe u. sehr viele Wandschränke 
tragen sehr zur Bequemlichkeit bei. Bayard 
freut sich an der neuen Einrichtung u. der 
eignen Heimath wahrhaft kindlich u. ich
glaube es hat ihm in seinem Leben so gut 
geschmeckt als an seinem eignen Tisch. Es
war ein herrliches Gefühl als der gemüthliche
Theetisch zum ersten Male gedeckt war. Wir
hatten Thee, gekochte Austern, Butter u. Brod
u. deutsches Bier, u. unser erstes Mittagsessen
bestand aus Rindsbraten, geschmorten Kar=
toffeln, &lt;s&gt;weiß&lt;/s&gt; süßen Kartoffeln, Pikels, Kompott,
Selerie (der so zart ist, daß man ihn roh ist) u. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 4, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;zum Desert Äpfel. Und überdies hatte Bayard zur
Feier des Tages uns eine Flasche Rheinwein
spendirt. Lisbeth besorgt das Essen ganz allein
u. macht bis jetzt Alles sehr gut u. schmackhaft.  
Freilich [?] es alle ihre Zeit u. Emma B.
besorgt außer unserer Schlaf&lt;s&gt;zimmer&lt;/s&gt;stube, alle Zimmer. 
Morgen haben wir kleine Wäsche - wir wer=
den sehen wie es dann geht. Alle großen 
Stücken werde ich außer dem Hause waschen
lassen. Bayard kann leider seine neu ein=
gerichtete Wohnung nicht lange genießen. 
Er ist gestern schon wieder weg gegangen,
kommt heute zu Mittag wieder u. ließt
des Abends hier in [roman:] Brooklyn [/roman], geht dann 
Morgen früh wieder weg u. kommt erst 
den Tag vor Weihnacht wieder. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich weiß kaum wie der Brief sein muß, den
Du heute bekommst, ich schreibe in großer Flucht 
u. werde von meinen Wirthschaftspflichten jeden
Augenblick unterbrochen. Soeben kam der [roman:] Grocer [/roman],
der zweimal in der Woche nachfragt was ich 
an Provisionen brauche u. mir Alles in's Haus 
bringt ausgenommen Fleisch, Milch u. Brod.
Es wird noch lange dauern ehe Alles glatt u. regel=
mäßig in meinem Hause zugeht, aber ich bin 
doch schon ganz zufrieden daß ich so weit bin. Ich 
verwende so lange bis Alles, bis in's kleinste,
in Ordnung ist alle meine Zeit darauf u. denke 
an nichts anderes. Meine Schwiegermutter 
ist mir eine große Hülfe; hätte ich sie nicht, ich 
wüsste nicht wie ich durch käme, denn klein
Lilian verlangt eine Wärterin ganz für sich 
allein. Sie schläft sehr wenig am Tage u. will
immer unterhalten sein. Das ist Alles was ich 
in Bezug auf sie auszusetzen habe. Sonst ist 
sie ein liebes süßes Kind; so freundlich u.
so lebhaft. Ihre Nahrung habe ich in Folge un=
serer Übersiedlung verändern müssen. 
Ich bin zu besorgt ihr von der Milch zu geben,
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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&lt;/div&gt;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;die wir hier bekommen u. habe mir deswegen 
etwas feines englisches Griesmehl, was sehr 
empfohlen wird, angeschafft u. gebe ihr davon 
drei Mal täglich. Ich wollte es zuerst nicht machen 
u. hat uns am letzten Sonntag sehr mit 
Schreien u. Unruhe geplagt; jetzt aber trinkt sie 
es ebenso wie Milch u. befindet sich ganz wohl.
Ihre Zähnchen sind noch nicht durch, aber das Zahn=
fleisch ist sehr geschwollen. Du hättest Lili sehen 
sollen als sie vorige Woche ihre erste Reise mit 
keimenden Bewußtsein machte, wie sie ihre 
Augen aufriss, als sie aus dem Eisenbahnwagen 
hinausschaute u. Bäume u. Häuser so schnell
vorüber fliegen sah. Sie war stundenlang in
einem Erstaunen u. hat die ganze Reise zu=
rückgelegt ohne einen Muks zu thun. Das Wetter 
war den ersten Tag der Reise sehr unfreundlich, 
aber nicht kalt u. den zweiten Tag hatten wir 
den schönsten Sonnenschein. Auch jetzt ist es mild 
u. warm, wenn auch trübe. - Über Emma W.
freue ich mich sehr. Der Himmel hat es doch auch 
recht gut mit ihr gemacht. Gottlob daß Deine Ge=
sundheit wieder so viel besser geht; ich hoffe daß 
[roman:] Wislicenus [/roman] Dir auch noch Dein Zahnweh wegschaffen
wird. Ich möchte daß Vater einen Augenarzt um
Rath frage; es ängstigt mich wahrhaft daß seine 
Augen so abnehmen. Ihr müsst nun schon viele 
Briefe von mir erhalten haben. Morgen ist
des Vaters Geburtstag, da werde ich recht nach Hause 
denken. Grüße den guten Vater recht herzlich, 
ebenso Ida, Tante Auguste etc. etc. etc. etc.
Ida darf mir nicht böse sein, daß ich ihr noch nicht 
schreibe; ich habe diesen Brief nur in der größten 
Eile geschrieben u. muss nun schnell wieder 
nach tausenderlei sehen. Meine Kommoden
sind noch in der schrecklichsten Unordnung.
Die Küche ist am besten bestellt. Das Geld fliegt 
nur so fort. Wenn ich denke ich habe Alles was ich 
brauche so findet sich bald darauf immer ein 
ganzes Regiment an Dingen die noch nothwendig 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] angeschafft werden müssen. Viele Grüße von hier. Gott behüte Euch! Deine Tochter 
Marie. [/margin]
&lt;/p&gt;

&lt;!--
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&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
[roman:] Hazeldell, Nov. [/roman] 27. 1858.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine liebste Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Meine Freude als ich vor&lt;s&gt;gestern&lt;/s&gt; 5 Tagen 
Deinen u. Ida's lieben Brief erhielt war un=
beschreiblich groß. Ich glaube ich bin vor Freude 
hoch in die Höhe gesprungen als [roman:] John [/roman] den
Brief brachte. Auch Bayard freute sich 
sehr. Wir hatten kurz zuvor noch davon 
gesprochen, daß Ihr uns recht lange auf Nach=
richt warten ließet u. waren recht unruhig 
darüber. Das Erste worauf meine Augen 
fielen war die freudige Nachricht von Emma's
glücklicher Entbindung. Wie freue ich mich 
in Emma's Seele daß es ein Knabe ist!
Es ist mir eine große Last vom Herzen, denn 
da sie so wohl auf war, wie Du schreibst,
so wird sie bei gehöriger Vorsicht bald wie=
der auf dem Zeuge sein. Das was Du mir 
über Deine Gesundheit sagst, hat mich sehr 
betrübt, allein ich konnte eigentlich kaum
auf bessere Nachricht hoffen. Der Sommer 
war zu unruhig, der Gemüthsbewegungen
zu viele als daß Du Dich wohl fühlen solltest.
Die Einsamkeit wird jetzt wenigstens das
Gute haben, daß Du Dich ausruhen u. pflegen 
u. wieder Kräfte sammeln kannst. Daß 
Du von W. brauchst ist mir eine große Be=
ruhigung u. ich bitte Dich recht innig, liebe 
Mutter seinen Rath recht anhaltend zu
brauchen. Ida's Husten macht mir viel
Angst u. noch mehr ihre krumme Haltung. 
Wenn sie nicht mit aller Macht sich gerade 
hält, wird sie nie eine gesunde, starke 
Brust haben. Die Anstrengung die es ihr 
jetzt kostet sich unter alle Umständen 
gerade zu halten, ist nichts gegen das Übel
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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[page 3 (sheet 2, right-hand side):]</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;welches sie durch die nachlässige Haltung 
herbei führen kann. Ich werde nicht eher
ruhig werden als bis ich von Dir höre 
daß sie sich in dieser Beziehung gebessert 
hat u. sitzt u. geht, nicht wie ein Stock, son=
dern wie es sich für ein junges Mädchen 
in ihrem Alter gehört u. wie es unumgäng=
lich nothwendig ist, will sie gesund u. kräf=
tig werden. Das ist eine lange, aber eine 
ernste Predigt für sie. Ihr Brief hat 
mich zugleich erfreut u. amüsirt, sie muss
aber entschuldigen wenn ich dieses Mal noch 
nicht ihn beantworte. Ich bin sehr beschäftigt 
u. habe nur wenig Zeit zum Schreiben.
Wir gehen in 5 Tagen fort von hier nach N. Y.
u. ich möchte bis dahin alle meine Nähereien
weg haben um dann mit Fleiß an die Ein=
richtung des Hauses zu gehen. Heute machen 
wir einen Mantel für Lili, in dem ich 
sie Euch gar zu gerne zeigen möchte. Er 
ist von feinem hellblau u. weiß karrirten
Wollenstoff, sehr lang mit blauem 
Flanell gefüttert; darauf eine runde Peleri=
ne mit blau seidenem Futter u. ein 
kleines Krägelchen darüber; beide Kragen 
mit breitem blau seidenen Band 
besetzt. Seitdem sie Kleider trägt habe ich 
ihre Garderobe sehr vervollständigen müssen.
Nächstens muss ich mich daran machen ihr einige
Mützen zu verschaffen. Sie sitzen ihr alle 
auf dem Hinterkopf u. die 3 oder vier großen
sind ihr noch zu groß. Sie nimmt merk=
würdig zu. Sie hat einen vollen runden
Körper u. das Fleisch ist solid u. fest.
Sie richtet sich von selbst auf u. springt wenn
man sie auf dem Arm hat u. stellt sich 
im Schooße auf u. ficht mit den kleinen 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Händchen u. giebt die possirlichsten Töne von
sich. Ihre Zähne machen sie mitunter un=
geduldig u. unleidlich, im Ganzen aber ist 
sie sehr gut u. liegt oft lange Zeit in ihrem 
Bettchen; nur liebt sie es nicht ohne Unter=
haltung zu sein u. schreit sobald man nicht 
mit ihr spricht oder ihr etwas vormacht.
Sie hält jetzt ganz ihre regelmäßigen Mahl=
zeiten u. bekommt 5 Mal am Tage u.
2 Mal des Nachts; davon 4 Mal von mir
u. 3 Mal Kuhmilch. Seit wir auf dem Schiffe
waren ist sie des Nachts übrigens etwas 
verwöhnt u. macht uns dann u. wann zu
schaffen. Sie schläft nicht immer gleich wieder 
ein nachdem sie getrunken u. Bayard u.
ich sind schon manches Mal aufgestanden 
u. haben sie herumgetragen u. eingeschläfert. 
Um 5 Uhr ist gewöhnlich die Zeit wo sie aus=
geschlafen hat u. von da an giebt es auch 
keinen Schlaf mehr für uns. Sie liegt
zwar im Bett, aber sie will unterhalten 
sein. Um die Erzählung ganz zu vervoll=
ständigen muss ich noch hinzufügen daß 
sie seit einigen Tagen eine sehr wunde 
Stelle am Hälschen hat u. entsetzlich 
schreit wenn ich sie ihr mache. Ich tröste 
mich aber damit daß dieß besser ist als 
wenn sie auf andere Weise krank wäre. 
Ich gebe ihr Sulphur ein u. glaube daß es
heute zum ersten Male weniger roth
aussieht.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] &lt;u&gt;Nov. 29.&lt;/u&gt; [/roman] - Als ich Dir vorgestern schrieb 
hatten wir einen wunderschönen Herbst=
tag u. gestern schon war vollständiger 
Winter, der Schnee lag dick auf den Bauten 
u. der Erde als wir des Morgens erwachten.
Ich hoffe daß wir besseres Wetter zu unserer 
Reise bekommen. Bayard geht morgen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;schon fort u. wird einen Tag vor uns ein=
treffen u. die nöthigsten Möbeln kaufen
u. in unsere Wohnung bringen lassen. Die 
Teppiche hat er bereits das letzte Mal gekauft 
u. [roman:] Mrs. Stoddard [/roman] wollte das Legen derselben 
besorgen. Meine Schwiegermutter, ich, Lili u.
Lisbeth gehen den 8. Dec. hinunter nach 
[roman:] Wilmington [/roman] u. bleiben die Nacht bei [roman:] Taylor 
[Tanze?] [/roman] u. seiner Frau, u. den nächsten Morgen
kommen [roman:] Emma u. John [/roman] mit dem Gepäck 
uns nach, so daß wir allesammt um 7 Uhr 
auf der Eisenbahn weg fahren. Um 2 Uhr
Nachmittags werden wir dann in [roman:] New York [/roman]
eintreffen. [roman:] John [/roman] geht wieder hierher 
zurück u. bleibt bis der Bau des Hauses 
für den Winter eingestellt werden muss.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das schöne Wetter haben wir noch recht 
zu Spatziergängen benutzt. Ich finde das
Land immer schöner je mehr ich davon
sehe u. habe großes Vergnügen an
dem Abenteuerlichen das die Spatzier=
gänge mit sich bringen. Ich bin schon so
geübt im Klettern über die Zäune u.  
im Gehen über eine Baumstamm=Brücke 
daß man glauben könnte ich wäre
ein geborene Amerikanerin.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Schwarzbrod vermisse ich sehr. Das
Brod hier ist ganz weiß u. schmeckt wie 
Stroh. Im Ganzen aber lebt man hier 
sehr gut u. die Küche ist vortrefflich. Die 
Hühner sind so groß wie eine Gans bei
uns, die Gänse wie ein Truthahn. Die 
Gemüse sind schmackhaft, aber ganz verschie=
den von den unsern. Einen großen
Luxus treibt man mit Eingemachtem
welches man mit dickem süßem Rahm 
ißt. Den Wein vermisse ich; aber in
[roman:] New York [/roman] werden wir des Sonntags
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;welchen haben. Meine Schwiegereltern
hatten 2 Flaschen selbstgemachten ame=
rikanischen Wein, den sie uns zu unserer 
Ankunft zum Besten gaben. Er schmeckte
wie Ruster. Jetzt leben wir dann u. 
wan [sic] von Hollunderwein, der nicht 
so übel ist mit Wasser u. Zucker gemischt.
- Lilian's Hals ist jetzt viel besser u.
beinahe ganz heil. Sie ist zu lieb u. nied=
lich u. wird immer hübscher. Jeden
Tag scheint sie aufgeweckter zu sein. 
Sie hört u. dreht sich herum wenn man 
sie am andern Ende des Zimmers ruft,
u. gestern als ich zum Fenster mit ihr ging
u. ihr den Schnee zeigte war sie starr 
vor Erstaunen u. hob sich hoch auf meinem
Arm in die Höhe um besser sehen zu können.
Ihre Großmama [roman:] Taylor [/roman] sagt gar oft:
"wenn doch die Großmutter in Gotha sie 
jetzt sehen könnte!" Daß ich sie Euch nicht 
zeigen kann, ist was mir an meinem 
Glücke fehlt. - Ich wollte zuerst einige
Zeilen an Emma mit schicken, aber ich fürchte 
der Brief wird zu schwer u. verschiebe es 
deswegen bis zum nächsten Mal. Sage ihr 
einstweilen wie ich mich über die erhaltene
Nachricht freue. Lili erinnert mich, wenn
sie sich ihr Zahnfleisch reibt u. vor Ungeduld 
nicht weiß was sie anfangen soll oft an Linchen
als sie die Beisswuth hatte. Das liebe Linchen: Ich 
denke auch recht oft an sie. - Grüße &lt;u&gt;Alle&lt;/u&gt;, &lt;u&gt;Alle&lt;/u&gt;
herzlichst. Meine Verwandten hier schicken
Euch ihre "Liebe." [roman:] Emma u. Annie [/roman] lassen
nochmals freundlich für die schönen Geschenke 
danken. Vergiss nicht es an Tante Emilie auszurichten. 
Wie geht es mit dem Onkel Wilhelm? Das bei=
folgende Moos wächst in Bayards Wald.  
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[margin:] Die Mythologie habe ich [roman:] &lt;u&gt;Minchen Keil&lt;/u&gt; [/roman] geborgt. [/margin]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[top of page 1, written upside down:] Lebewohl, Gott behüte 
Euch Alle. Mit innigster
Liebe Deine T. Marie. [/top of page 1; written upside down]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
[page 6:]</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Mutter!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich kann Dir heute 
nur ein Paar Wörte [sic] schreiben, 
da ich Morgen wieder fort muss,
und mit Geschäften ganz überladen 
bin. Ich muss diesen Winter 110
Vorlesungen geben. Es ist aber ein
Trost daß ich fast genug verdienen 
werde, um mein Haus zu bauen. 
Es freut mich daß es Maria so
gut geht in ihrer neuen Heimath.
Die kleine Lilian wächst immerfort,
und wir haben eine große Freude 
an sie. Ich wollte daß Du sie jetzt 
sehen könntest. Euer Angst wegen
dem Dampfschiff hat mir desto mehr 
Leid gethan, da es so unnöthig
war. Weißt Du nicht daß man
viel sicherer ist, &lt;u&gt;nach&lt;/u&gt; einem &lt;s&gt;Zu=&lt;/s&gt;
Unglück? Ich werde bald an 
den Vater schreiben, sowie an
Bufleb. Grüße Alle aufs herzlichste 
von mir, auch Wagners, und 
besonders Brauns. Ich muss
schließen - die Post geht ab.
Leb' wohl, liebe Mutter!
Dein treuer
Bayard Taylor.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
[roman:] Hazeldell, Nov. [/roman] 25. 1858.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein lieber Vater!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obgleich dieser Brief wohl schwer=
lich zu Deinem Geburtstag eintreffen
wird, so ist er doch bestimmt Dir meine 
herzlichsten u. kindlichsten Wünsche zu
diesem Tage zu bringen. Sie kommen 
diesmal über das Meer zu Dir aus 
weiter Ferne, aber doch mit Hülfe von
guten Dampfschiffen nicht so weit als 
es aussieht. Die Erfahrung zeigt wenig=
stens daß die Reise nicht so schlimm ist,
als man sich vorstellt. Hätten wir nicht 
ein so kleines Wesen wie Lilian mit 
uns gehabt, hätten wir eine sehr an=
genehme Zeit auf dem Schiffe verlebt. 
Sie aber war der Gegenstand unserer 
Sorge u. Angst. Zur selben Zeit mit uns 
waren verschiedene in Amerika ansässige 
deutsche Familien auf dem Schiffe u. die 
einen machten die Reise zum 3ten, 4ten, 
die andern zum 5ten Male u. ein Herr 
sogar zum 20ten Male. Das alles giebt 
mir die frohe Hoffnung daß ich meine 
alte Heimath u. Euch alle zusammen 
noch recht vielmal wiedersehe u. daß 
auch Ihr auch einmal zusammen auf 
den Weg macht u. zu uns kommt u. 
seht wie wir hier in dem jungen 
Welttheil wohnen. Die Aussichten 
zu unserm Hause sind sehr schön. Der 
Keller wird bereits gebaut, so daß nächstes
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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[page 3 (sheet 2, right-hand side):]</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2 (sheet 2, left-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frühjahr gleich über der Erde angefan=
gen werden kann. Das ganze Haus 
beinahe wird aus Material bestehen,
was Bayards Besitzung selbst liefert
u. wäre der Taglohn nicht so unver=
schämt hoch, so könnte ein schönes Haus 
für eine lächerliche Summe aufge=
führt werden. An dem einen Ort werden 
die Steine gebrochen, an dem andern 
der Lehm zu den Backsteinen gegraben 
u. an einem dritten Orte werden die 
Bäume für das Holzwerk gefällt. Die
schönen Bäume &lt;s&gt;die&lt;/s&gt; welche die verschiedenen 
Gehölze enthalten befähigen uns zu einem 
[insertion:] großen [/insertion] Luxus: Bayard hat sich nämlich ausgedacht,
daß ein jedes Zimmer gleiches Holzwerk 
mit den Möbeln haben soll, u. zwar 
so daß die Bibliothek u. der Salon Nuss=
baum, daß Ess= u. Wohnzimmer Eichenholz,
das Museum Kirschholz bekommt. Ich 
finde das sehr schön.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Deinem Enkelchen u. Pathchen kann 
ich Dir nur befriedigendes erzählen. 
Sie nimmt sichtlich zu, trotzdem daß 
sie zahnt u. in Folge davon zuweilen 
unleidlich ist. Doch selbst wenn sie weint
u. man versteht es ihr etwas amüsantes 
vorzumachen, so ist sie stets bereit durch 
die kleinen Thränen zu lachen u. freund=
lich auszusehen. Sie hat es gern wenn man 
ein bisschen wild mit ihr ist u. ihr allerlei 
Töne u. Geräusch hören lässt. Vor ein 
paar Tagen brachte ich ihr eine Klapper von 
Gummi mit von [roman:] West Chester [/roman], an dessen
unterm Ende sich ein Ring zum Beißen
befindet. Als sie am nächsten Morgen 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 3 (sheet 2, right-hand side):]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;im Bette unterhalten sein wollte, wurde 
dieses Spielzeug producirt u. siehe da!
sie nahm es in die Hand, hielt es fest 
u. führte es zum Mund. Das war das 
erste Mal daß sie so etwas that, u. eine 
große Freude für uns. Sie fängt auch 
schon an sich von selbst aufrecht hin zu setzen
u. stellt sich mitunter stramm mit den 
kleinen Beinchen auf. Alles dieses macht 
mich sehr glücklich; es ist ein Zeichen daß 
das Kind stark u. gesund ist.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seitdem ich das letzte Mal schrieb habe 
ich zweien von Bayards Vorlesungen 
beigewohnt. Er hält dieselben für gewisse
literarische Gesellschaften oder Vereine,
die ihm eine gewisse Summe dafür bezahlen 
u. auf diese Weise hat er nie das geringste 
Risiko. Am 20. d. M. hatte er eine Vor=
lesung in [roman:] West Chester [/roman] zu halten. Er kam
von [roman:] New York [/roman] u. meine Schwägerin [roman:] Annie [/roman]
u. ich trafen des Nachmittags mit ihm 
in der ersteren Stadt zusammen. Das
Haus war dicht gefüllt mit Zuhörern u.
so daß schon eine Stunde vorher Nie=
mand mehr in den Saal kommen konnte.
[roman:] Frank Taylor [/roman] der das Arrangement zu
besorgen hatte war kurz vor dem Beginn 
der Vorlesung mit dem Zurechtrücken 
des Lesepultes auf der Plattform beschäftigt 
u. fand es als er uns am Eingang des
Saales erblickte unmöglich zu uns zu 
gelangen u. uns Platz zu machen; er 
konnte sich u. uns nicht anders helfen 
als von der Rednerbühne aus das
Publikum zu bitten dem Vorlesenden 
so viel Raum zu gönnen um zu sei=
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;!-- Please begin transcribing below this line. --&gt;
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;nem Platz zu gelangen. Alsogleich bildete 
sich mitten durch den Saal eine schmale  
Straße u. Bayard ward mit stürmischem 
Applaus empfangen. Wir folgten vortrefflich 
seinen Fusstapfen u. gelangten so auf
die Plattform wo einige Dame und sogleich 
ihre Plätze überließen. Die andere Vorle=
sung war hier in [roman:] Kenett Square [/roman]. Auf=
fallend ist es mir wie an diesen Vorlesungen 
die Gesammtheit der Bevölkerung theilnimmt,
wie Reich u. Arm, Hoch u. Niedrig herbei=
kommt, ja gewöhnliche Farmer, die kaum
anderes sind als unsere Bauern, meilen=
weit herbei kommen um irgend eine 
Vorlesung über Völkerkunde, über Ge=
schichte, Physiologie, Demokratie etc. zu
hören. Eine jede Stadt, auch die gering=
ste hat im Winter ihre Reihe von Vor=
lesungen u. selbst ein Dorf wie [roman:] Kenett [/roman] bringt
so viel auf um wenigstens einige be=
rühmte Vorleser sich zu verschaffen. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nächste Woche gehen wir nach [roman:] New York [/roman]
zurück u. werden uns dort häuslich nie=
derlassen. Ich werde dann zum ersten 
Male Hausfrau sein u. bin froh daß ich 
zuerst mit einem leicht zu übersehenden 
Haushalte anzufangen habe. Eine große 
Befriedigung ist es mir Gas in unsern
Zimmern zu haben. Ich würde es sehr 
entbehren - freilich werde ich es später 
auf dem Lande auch nicht haben können;
aber bis dahin ist noch einige Zeit. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lebe herzlich wohl, liebster Vater; Gott 
erhalte Dich uns gesund u. gebe uns ein
frohes Wiedersehen. Deine Dich innig liebende 
Tochter Marie.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>Letters received by and sent from Marie Hansen Taylor. Born in Gotha in 1829, she married American author Bayard Taylor in 1857. The couple traveled throughout Europe for the first decade of their marriage but eventually returned to Taylor's home state of Pennsylvania. The bulk of the letters were sent to Marie Hansen Taylor by her mother Lina Braun Hansen. Her father, Peter Andreas Hansen, was director of the astronomical observatory at Gotha.</text>
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                  <text>To see the letters in chronological order, click &lt;a href="https://germanletters.org/admin/items/browse?collection=16&amp;amp;sort_field=Dublin+Core%2CDate&amp;amp;sort_dir=a"&gt;here&lt;/a&gt;.</text>
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      <description>A resource consisting primarily of words for reading. Examples include books, letters, dissertations, poems, newspapers, articles, archives of mailing lists. Note that facsimiles or images of texts are still of the genre Text.</description>
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        <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                <text>Marie Hansen Taylor to Lina Hansen, November 25, 1858</text>
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                <text>Letter from Marie Hansen Taylor to her mother, Lina Hansen, November 25, 1858.</text>
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