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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Kirchheim angef. den 29. August  Sont.
beendigt. den 13. Sept. 52.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geliebte Lotte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Eindruck der Herzensfreude die sich unserer bei Empfang deines lieben Briefs
bemächtigte ist so stark, daß es mich drängt sogleich mit der Beantwortung desselben
den Anfang zu machen, wir erhielten ihn am Todestage (den 27. Aug.) der lieben, Großm.
wo/wie du weißt sich die Geschwister der l. Mutter hier versammeln, u so diese erfreuliche
Neuigkeit der ganzen Familie sogleich mitgetheilt werden konnte. Babette &lt;s&gt;hatte&lt;/s&gt;
hatte zwar deine Verheirathung, berührt, jedoch ohne nähere Bestimmung, wodurch unsere
Erwartung und Sehnsucht um so mehr gespannt wurde.-
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du hast ein gutes Theil erwählet, der niemehr es ist dir von Herrn bescheert worden dem
wir alle miteinander dafür danken wollen, denn was gibt es höheres auf dieser Welt, als
die Übereinstimmung in den Gesinnungen, zweier Herzen gegründet auf das feste Wort Gottes.
und was dir diesen Schatz um so köstlicher machen wird, ist die jüngste Vergangenheit, in der Du  &lt;s&gt;Dieses&lt;/s&gt;
so viel vom Gegentheil zu erfahren hattest; aber Freude u Ruhe im Blick auf die Zukunft macht
Dir gewiß der Gedanke, daß Du ausgeharrt hast, und nicht eigenmächtig, dich der Führung des
Herrn entrissest, u vielleicht dadurch des besten Segens verlustig gegangen wärst.-
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber auch im äusseren ist Dir ja alles was ein bescheidenes u. zufriedenes Herz begehren
mag geworden ja noch mehr, Du bist in Wahrheit eine Freifrau, freier als in Deutschland.
Der lästigen Ehegatte überhoben, einfacher und darum sorgenloser, ja ich möchte Dich sehen.
in Deiner neuen Stellung, als zärtlich Gattin, u geschäfftige Hausfrau, so inhaltsreich auch
Deine Briefe sind, so lassen sie doch noch Fragen übrig die, wir eben mit Muthmaßungen
auszufüllen genöthigt sind, Amerika liegt mir jetzt auch gar nicht mehr so fern wie ehedem
ich hasche nach allen Berichten wo durch, ich meine Kenntniß in Deiner [insertionion:] u eurer [/insertionion]Heimath erweitern kann.
Selbst Ostfriesland die Heimath des lieben neuen Vetters ist für uns keine so unbekannte
Provinz. Friz hat nämlich in Tübingen einen Freund Namens Von der Waell eben daher
gefunden, weil derselbe arm und zu weit von Hause entfernt, ihn in die Osterferien
mit hieher gebracht, derselbe ist ein sehr talentvoller lebhafter junger Mann u. wenn ich mich
noch recht erinnere ganz in der Nähe von Norden zu Hause, er kam durch die Verwendung
eines Freundes nach Tübingen um Becks Colleg zu hören hatte auch in der letzten Zeit seine
Wohnung im Beckischen Hause in Albershausen predigte er mehrmals und erndete von
Oncles Pfarrkindern den Begeistertersten Beifall. jetzt ist er bereits wieder in seine
Heimath zurück gereist.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die liebe Mutter hatte einen erträglichen, Winter, das Frühjahr kündigte sich wie gewöhnlich
durch einen heftigeren Gichtanfall an der durch Besuche Unruhe Erkältungen gesteigert u
in die Länge gezogen wurde, dessen ohngeachtet, hatte sie sich entschloßen heuer sich mit H.
Doctor Hauffs Schwefelbäder zu begnügen. Da kam ein Aufforderung von ihren 2 Brüder u.
Schwager Kreuser, sie nach Stachelberg in ein Schwefelbad im Canton Glarus tief in den
Schweizergebirgen zu begleiten. Die Schmerzen innen u. der Zuspruch von draußen bewog sie
endlich diese für sie so große Reise zu unternehmen u gottlob sie ist nach mehr als
3 wöchenlichem Aufenthalt recht kräftig u vergnügt zurück gekehrt ihre Schmerzen
stellen sich zwar noch mal wieder ein, aber ich erachtete schon das für einen Gewinn
sie für einige Zeit der häuschen Sorgenlast enthoben zu wissen. Ihre Reise führte sie
über den Bodensee nach Zurch u die die reizenden Ufer des Sees gleichen Namens enlang
beim heitersten Himmel, dann in die höheren Gebirge Glarus, nach dem freundlichen Stachelberg
Das dortige Mineralwasser wird sowohl zum trinken als baden gebraucht auch gab es ganz köstliche
Wolken, die Badegesellschaft aus etwa 40 Personen bestehend waren Anfangs etwas steif. meist
Schweizer sehr elegant, auch fand die Mutter so wenig geistiges Leben, unter dem Landvolk
das durch die vielen Fabriken in einem furchtbar verarmten Zustand ist, das [illegible]
es ihr oft ganz betrübt wurde, nachher, als sie bekannter wurde fand sie einige
christlich gesinnte Frauen, an die sie sich anschließen konnte,
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die 3 Oncles genoßen auch den täglichen Spaziergänge an die sich die liebe Mutter
nur selten anschließen konnte, einer herrlichen Ansicht auf den Bergen. Die stolz u
[illegible] in die durch wilde Waldbäche, öfters Cascaden bildend, belebten Thäler herabschauen
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Oncle von Göppingen legte sich namentlich aufs botanisiren, und hat sich auf diesen
Fluren schöne Schätze für Herbarium u. Garten gesammelt. Dieser kräftige Mann hatte
das Bad sehr nöthig, diesen Winter fiel die Treppe  seine beiden Kinder tragend  
herab und beschädigte sich dadurch am Rückgrat, auch war er sonst sehr angegriffen.
Oncle von Zell veranlaßte das sich stark regende Podagra und Oncle Kreuser mochte
wohl neben einem beginnenden Schmerz in Bein die angenehme Gesellschaft verführt
haben aber weh während sich hie andere an dieser Heilquelle stärkten
zog sich dieser empfindlichere Schmerzen zu, so daß er sehr übel zu Fuß ist.
An seiner trolligen Weise machte er jedoch der ganzen Gesellschaft viel Spaß
Ich wurde zur Haushälterin bestellt, das diesmal kein so leichtes Amt war.
Tante Marie von Nürtingen war neben Minna, die hier immer bei uns ist über
diese Zeit hier, sehr angegriffen durch den erst kürzlich erfolgten plötzlichen Tod
ihres Bruders Carl; das war diese ein harter Schlag für diese zärtlichen Schwestern.
Carl war in letzerer Zeit, durch die besondere Güte des Ministers wieder in
Ellwangen angestellt, jedoch mit der Bedingung daß seine Entlaßung beim
nächsten Verstoß gegen die Regierung für immer erfolgen werde. Am 28. Juni war
er ganz heiter in einer Abendgesellschaft, am anderen Morgen befiehl ihn Ubelsein
beim Frühstück, er sprach dieses gegen seine Frau aus, und war nach wenigen Minuten
auf den Boden sinkend eine Leiche, ein am Hause vorbeigehender Chirurg öffnete
vergeblich eine Ader, ein Herzschlag hatte so plötzlich sein Leben geendet.
4  Brüder sind in der Besten Manneskraft vom Tod dahin geraft, was Therese in
Stuttgart zittern macht für das Leben ihres Mannes. Marie diese Trauerbotschaft
beizubringen erbaten wir uns in Beistand unseres l. Herrn Helfer Fuldas,
der es dann auch nach längerer Vorbereitung auf die schönendste Weise
ihr sagte, so daß es ihr keine augenblicklichen Krämpfe (wie wir befürchteten)
verur[s]achte, du hast keine Idea wie angegriffen und überreizt ihre Nerven sind
Louise v. Nürtingen brachte 14 ebenfalls in der Abwesenheit der l Mutter hie zu.
Und H. Oncle Israel lag einige Tage an der Brechruhr bedenklich darnieder
seine außerordentlich starke Constitution brachte jedoch seine Lebensgeister
bald wieder, und er ist wieder ganz der Alte, leider muß dieses auch von seinen Gewohn=
heit gesagt werden, alte Bäume sind eben bös biegen; wenn das Herz nicht durch
Gottes Gnade umgewandelt wird, ist unser menschliches Zuthun sehr gering.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du fragst nach H. Adolph Stark, nun er ist wieder von England zurück gekommen
aber ziemlich leidend, er soll ich weiß nicht mehr welches Fieber haben u. ist
vorder Hand wieder bei seiner Mutter. Wir sehen gegenwärtig den
Starkischen, ganz fern  u. nachdem H. Helfer v. Calw sich vergeblich bemühte
ein näheres Verhältniß anzuknüpfen und da Deine Grüße vielleicht mit=
unter nach Unbesonnenheit, wenn es erlaubt ist zu sagen, dazu diente diesem
Herrn ein weiteres Körbchen aufzubürden, sollst du zur Strafe dafür [illegible ink spot]
&lt;u&gt;sein&lt;/u&gt; mit einem ausführlichen Bericht über die Sache verurtheilt werden
Du erinnerst Dich daß ich das letzte mal schrieb, H. H. v. Aalen habe uns besucht.
Diesen Besuch wiederholte er dieses Frühjahr eines Abends - als ich gerade von
der Hochzeit von Ochsenwirths Nane zurück kehrt war, und sie einer neueren Sitte
gemäß (von einem Herrn (einem mir Unbekannten aus Göppingen) wie alle übrigen
Brautjungfern zur Kirche geführt wurde, H Stark sah den Hochzeitzug u. schöpfte bereits
Verdacht, ich erzählte diese Episode blos ihrer Lächerlichkeit wegen. -- als wieder
zu unserem Besuch er unterhielt sich viel mit mir, ohne daß ich jedoch aufmerksam wurde.
Des anderen Tages kam die Mutter von Frau Dekan wo er logierte in aller Frühe
und brachte seinen feierlichen Entschluß  vor, auch H. Dekan legte am Nachmittage
Fürbitte bei Oncle von Zell ein, so wurde ich dann allen Ernstes um mein Wort gefragt,
frisch weg ließ ich entbieten, daß ich noch ein Kind wäre, u. es für Sünde halten
würde meine Mutter zu verlassen, in einem Familien Rathe in Albershausen
wurde ein gleiches Nein beschloßen und Oncle von Zell fertigte dieses in seiner
gewohnten Gelindigkeit jedoch bestimmt aus, und die Sache war damit abgethan.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;wir haben diesen Schritt um so weniger bereut da neben seinen Eigenheiten die Echt=
heit seiner christlichen Gesinnung in Zweifel zu ziehen ist, auf sonst manches nachtheilige
über eine Person in Erfahrung gebracht wurde, zu geschweige daß ich nicht mit der
Frau Mama harmoniren konnte. - Als ich dieses Frühjahr in Göppingen war
hatte Frau Oberhelferin, Marie Lempp eine Pfarrerstocher von Ruidt ein Bäschen
zu Kreusers in Stuttgartt als Jungfer, sie käm öfters zu Oncles um das Herz
auszuleeren, ein gar liebes, aufrichtiges, Mädchen, die immer geneigt ist alles
vom Nächsten zum Besten zu kehren; Katharine hat ihr manches von Dir erzählt
ich machte die Fortsetzung davon, sie trug mir freundliche Grüße an Dich [insertion:] als &lt;u&gt;Unbekannt&lt;/u&gt; [/insertion] auf.
Deren ich mich hier wenn auch erst spät entledige, jetzt ist Marie so viel
ich weiß wieder weg, ihre Stelle war zu unruhig für sie. Fr [footnote: Fräulein] Ob. lag 14 Tage
zu Bett an einem geschwollenen Korn das endlich aufbrach, und gar lange
nicht mehr heilen wollte, weil sie jede Stunde das Pflaster gewechselt haben
wollte. - Den Abgang Helfer Zieglers als Dekan nach Herrenberg hast
Du doch noch erlebt, (sie FB. weiß sich vortreflich in dieser neue Stellung zu benehmen).
ebenso daß Lang an die Oberhelferrathsstelle vorgerückt ist. Als 3 Geistlicher ist
ein sehr Beliebter Talentvoller Redner, Teichmann aus Stuttgart, der von äusserst
sanfter Natur, ein sehr intimes Freundschafts Verhältniss hat sich zwischen
Oncles und Herrn Teichmann u. seiner Frau gebildet; was gewiß nicht ohne gute
Einwirkung bleibt. Das Frauenstift wurde in eine Anstalt für Gemüthskranke
umgewandelt, unter der Leitung v. H Dr Landerer, u. dagegen die Stiftsdamen
hieher übersiedelt, in den ehmaligen sogenannten &lt;u&gt;Bad&lt;/u&gt; der aufs elegan=
teste restaurirt, ein hinreichend großes angenehmes Asyl darbietet; so viel
man hört sind die Frauen gerne hier unsere Bekanntschaft beschränkt sich auf
einen gegenseitigen Besuch, die Mutter ist auch nicht gesonnen sie weiter auszu=
dehnen da sie ohnehin so vielfach in Anspruch genommen ist. - Der Missionsver=
ein verbinden mit dem Krankenverein im Schloß befriedigen hinlänglich das
gesellschaftliche Bedürfniß zugleich einen geistigen Genuß gewährend. Die Frau
Herzogen erwies sich besonders in diesem Noth u. Theuerungsjahr als thätige Mutter
der Armen, neben vielen Gaben an Holz, Kleider, Reis ließ sie von April
bis zur Erndte, &lt;s&gt;ließ sie&lt;/s&gt; am Schloß täglich 200 Portionen kräftige Suppe kochen
und an hiesige Arme verabreichen, sie selbst, begnügte sich mit dieser frugalen
Speise. - Auch Privatunternehmungen zur Steuerung der Noth. feuerte sie durch
Beiträge zu eifriger Thätigkeit an. So ließ H. Obrech Brau durch seine Knaben
ein Theather aufführen, von ihm selbst dazu nieder geschrieben, einen Markt worauf
gestohlen wurde. Dann ein Schwergewicht darstellend, das Sprichwort durchführend
"kein Faden ist klein gesponnen er kommt doch endlich an die Sonnen." Der nicht unbe=
trächtliche Erlös wurde ebenfall zu Suppen verwendet. Nany Müller seine Schwägerin
gab sich zur Köchin her einige Mädchen aus der Stadt als Gehülfinnen zur Seiten,  wovon ich
auch 2 Tage wöchentlich übernahm, wir kochten per Tag für 70 arme Kinder in Herrn
Oberpräzäptors Waschkessel beinahe 1/2 Jahr. Durch vielseitige Beiträge unterstützt.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Jahr durften wir die Fluren sehen. So reich gesegnet u üppig wie seit langem
nicht mehr, aber durch häufige Gewitter an vielen Orten von Hagel begleitet, kurz
war und während der Erndte wurde den Menschen wieder vieles entzogen was sie
bereits als ihr Eigenthum betrachtet hatten und worauf sie mit großer Sehnsucht
warteten, wofür aber vielfach der Dank gegen den gütigen Geber vergessen wurde
namentlich hat ein Theil des Bezirks u die Stadt Nürtingen furchtbar gelitten, es fiel dort
ziemlich lange andauernder Hagel in der Größe von Tauben bis zu Gänseeiern.
ich erlebte dieses furchtbare Gewitter in Nekartenzlingen u sah im Rückweg die furchtbare Ver=
heerung in Nürtingen, alle Strassen waren mit Ziegelsteine wie gepflastert; unser Kirchheim
blieb gnädig verschont, wenn fast ringsum dasselbe das Wetter losbrach. - Die Karthoffel
krankheit zeigt sich wieder über all, die Lacherinnen sind ein seltenes [illegible]
Im Garten hatten wir eine schöne Rosenflor begünstigt durch die warmen u trockenen
Tagen, Oncles u. Göpp. Garten den ich zu dieser Zeit sah war wahrhaft entzückend.
Besitzest Du wohl auch ein kleines Gärtchen, soweit niedlich als Du es bei den allzuvielen
Geschäften des unsrigen wünschtest! Ich stimme oft in diesen deinen Wunsch ein bei
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;aller Anerkennung des Guten das ein Garten gewährt u. der Freude des Pflanzens, Obst gibt es
heuer reichlich, unsere Zwetgenbäume sind gar &lt;s&gt;reichlich beh&lt;/s&gt; voll.
Noch habe ich Dir gar nichts von meinem lieben Bruder mitgetheilt, er kam heute in die
Herbstferien an, u verspricht Dir selbst seine Freude auszudrücken. Im Frühjahr
durfte ich mein längst projektiertes Reischen nach Tübingen ausführen, das mir noch
lange eine liebe Erinnerung sein wird. Im Beckischen Hause eine herzliche Aufnahme
findend, wurde mir auch die Annehmlichkeit das Zimmer neben Friz zu haben, auch wurden
mehr[er]e Ausflüge in Tübingens nächster Umgebung [v]eranstaltet, u der Reiz der Gegend
wurde erhöht durch die lieblichen Fortschritte die Wald u Feld in den herrlichen Frühlingstagen
machten, so erinnere ich mich namentlich eines Spaziergangs am Himmelfahrtsfest in der
Frühe, worauf dann ein 2. noch köstlicher Genuß folgte, bestehend in einer Predigt von Herrn
Professor Beck u l. Lotte das ist noch etwas ganz anderes als wenn man solche liest [illegible]
ein solch tiefes Eingehen in die Göttlichen Geheimnisse (Ihrer der Menschensohn
der im Himmel ist.“) und durch diese Klarheit des Geistes, u dieser Zusammenhang des
Ganzen, u Einfachheit zum Verständtnis. Vorgetragen von einem angenehmen
Organ, und begleitet von den würdevollsten Bewegungen, u der ganzen Person
das Siegel der Wahrheit aufgedrückt, ich konnte es nicht begreifen daß dieser Mann
von so vielen Seiten &lt;u&gt;also&lt;/u&gt; um seiner Lehre willen angefeindet wird; ich freue mich wenn
er warscheinlich in diesen Ferien einige Tage bei uns verbringen.
Herr Prälat Moser hat wieder eine Krankheit zu bestehen gehabt u deßhalb die See=
Bader von Ostend gebraucht, meine l Thekla, war 4 Wochen diesen Sommer hier, wir
schloßen uns wieder recht eng an einander an, unsere Korrespondenz wird manchmal
ein wenig lau, so wünsche ich nur ganz und gar nicht daß es mit Dir ginge,
da ein Wiedersehen in diesem Leben noch so sehr im Reich der Ideale liegt ich erhalte
Dich deßhalb allen Personen in Verbindung für die Du einst Interesse hattest. --- --- ---
Aber einen kleinen Verweis oder Ermahnung kann ich nicht unterlassen hier
einfließen zu lassen, daß Du erstens &lt;u&gt;expresse Grüße&lt;/u&gt; für die jederzeit sehr geiz=
ige &lt;u&gt;Frau Enslin&lt;/u&gt; aussetzest u. zweitens wenn Du in Zukunft Dein Herz über Deinen
Schwager und Schwester ausschütten willst es doch auf einem &lt;u&gt;eigenen Blatte&lt;/u&gt; zu thun.
Dir kann es einerlei sein, uns aber macht es Verlegenheit wir möchten sie ebenso=
wenig der Schadenfreude ihrer Feinde preisgeben, als dem alten Vater, dessen
Gemuth ohnedieß vorher schon gänzlich zerrüttet ist neuen Zündstoff zuführen
und der Frau die ohnedem durch seine ewigen Klagen genug zu tragen, durch neue
Ausbrüche noch schwereres verursachen, und auf der anderen Seite ist er wahrhaft
heißhungrig auf alles auf seinen Sohn bezugliche Nachrichten, dessen Gesinnungen
zu ändern außer unserer Macht stehen, wir ließen deßhalb auch Deinen Brief nicht
lesen; sie freuen sich aber alle über Dein Wohlergehen; Gratulationen u Freuden=
bezeugungen laufen von allen Seiten nebst ganzen Paketen Grüßen.
Obenan stehen die Verwandten, dann F.Pf. Dörnacher Vincenz. Hr Dr. Hauf, Stahl
&lt;s&gt;Stahl&lt;/s&gt;, Kaim u. viele andere. Auch unsere Wascherinnen Schreiner Carolinen
interessieren sich sehr dafür und bitten Dir ihre Dienste an, wenn Du ihnen
die Überfahrt bezahlst.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herr Kaim hat eine sehr liebe Frau u ganz wie für ihn geschaffen ebenso
gutmüthig, aufopfernd u äußerlich still u. drinnen von warmer Liebe, an seiner in
Schorndorf gefeierten Hochzeit hatte ich die Freude Brautjungfer zu sein (ach wenn
es mir vergönnt gewesen wär es bei der Deinigen zu sein ein kleines Hochzeit
Geschenk hast Du jedenfall noch heut, u ehe Mina geht, will ich ihr noch recht viel
erzählen was zu umständlich ist der Feder anzuvertrauen, u u an Dir liegt es dann blos
das während der Seekrankheit im Gedächtniß Verschüttete wieder ans Tages 
licht zu ziehen. Dem lieben neuen Vetter möchte ich es gerne recht nachdrücklich 
ins Gewissen schärfen, daß er es mit der Liebe nicht übertreibt, Lotte möchte
sonst in dem Übermaß ihres Glückes die Freunde in der alten Heimath enterben
und das wäre ein Unrecht denn meine Ansprüche haben vorneweg den Vortheil
daß sie älter sind als die seinigen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Ich beginne dieses neue Blatt um Dir Einiges von Louise Bühler zu schreiben, sie ist schon
seit März in Würtemberg und wird übermorgen am 14 Sept. ihre Rückreise antreten
sie versprach Dir selbst noch einen Gruß beizusetzen, der aber wegen der nahen Abreise
jedenfalls kurz ausfallen wird, so will ich es denn übernehmen und Dich über
ihre lange Entfernung von Hause aufklären. Vorigen Sommer verlor
sie nach einer ganz kurzen Krankheit ihr Kind das gesund u kräftig 5 Monate
die Freude ihres Herzens ausmachte; nun ist es durch die Ärzte nachgewiesen
daß unter 100 Kinder die in Paris geboren werden und daselbst das erste halbe
Lebensjahr zurücklegen, durchschnittlich nur 4 am Leben bleiben, als Ursache
gibt man die schlecht Luft u. Milch an, welch letzere meist durch andere Stoffe er=
setzt wird, diesem Übel vorzubeugen gehen viele Pariser Frauen eine Zeit
lang aufs Land oder was noch häufiger geschieht, die Kinder werden gleich nach
der Geburt in Kost gegeben, 10-20 Meilen weit, um erstarkt oft erst im 5. oder 6
Jahr zurückgenommen zu werden. Zu beidem hatte Louise keine Lust u sie
wollte mit sorgfältiger Pflege den Versuch zu Hause wagen – aber er mißlang
- als sie nun zum 2ten mal in diesen Fall kam, rieth ihr der Arzt nach Württem=
berg zu gehen, da ihre Gesundheit schon vorher angegriffen war und eine
Orts u Luftveränderung für sie von wesentlichem Nutzen sein konnte und
es in der That auch geworden ist, so wagte sie den Versuch und unternahm
dieses in so mancher Hinsicht beschwerliche Unternehmen. Zuerst kam sie
nach Linsenhofen dan um Ostern 11 Tage zu uns, von da nach Neckartenz=
lingen zu F Beus Kaufmann Zeller (ihr Mann starb dieses Frühjahr nach schweren
Leiden an der Brustwassersucht.) wo Louise am 31 Mai mit einem Mädchen
erfreut wurde. Pauline Enslin u. ich die ehmaligen Brautjungfern wurd
nun auch die Pathenstelle übertragen. Unser Patschen Louise nach der Mutter
genant ist ein zartes Kind, über das schon viel ergangen ist, besonders nahmen
es wiederholte Ruhranfälle stark mit, trotzdem ist es voller Leben, und
in den letzen, ist es bedeutend kräftiger geworden, daß wir hoffen dürfen
es werde diese große Reise glücklich zurücklegen können; Louise nimmt die
geschikte Dekanat Rieke als Magd mit; die besonders ihr auf der Reise nützlich
sein wird; in Paris sind die Mägde gewöhnlich sehr anspruchvoll und unzuver=
lässig, u sie mußte schon unangenehme Erfahrungen hiemit machen. Herr
Bühler, hat sein Geschäft in Lederarbeiten eingehen lassen u. dagegen ein großartiges
Commissionsgeschäft angefangen, in allen Parisern Artikeln kann man Bestellungen
bei ihm machen, er handelt besonders viel nach Amerika, versendet zum Beispiel
ganze Reitanzüge für Damen dorthin, Louise trug mir auf Dich darauf aufmerk=
sam zu machen, er werde gewiß nach Wunsch ausfallen wie Du die neuen
anstellst u zu einem blauäugigen Schimmel u muß in der That ein modernes Reit=
kostüm nicht übel aussehen. Der bedeutend Gelindere Winter gegen den unsrigen dient
Louise für ihre Brust an der sie früher je und je zu leiden hatte recht gut. Ihre Wohn=
ung ist mitten in der Stadt, freilich bei einem hohen Preis etwas eng die Aussicht
gewährt den Anblick eines Hofes u. einer Schmidte hinter welchen man Mond u
Sterne heraufziehen sieht. Das Fränzösische geht ihr ziemlich schwer am meisten 
vermißte sie jedoch den öffentlichen Gottesdienst beinahe ein Jahr verstrich als sie
die Existenz einer Deutsch evangelischen Kirche ausfindig machen konnte sie
liegt ganz versteckt zwischen engen Straßen. Seit dieser Zeit fühlt sie sich viel
heimischer, ein junger Geistlicher (ein Freund von meinem Bruder) ist als Vikar daran
angestellt, und macht ihr bisweilen einen Besuch; doch muß sie das eigentliche
Gemeinde Leben entbehren wenn es ihr im übrigen auch nicht gut get.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Louise wurde nicht müde ihre Pathinen zu einem Besuch einzulanden
und Pauline Enslin hat die Bewilligung ihrer Eltern auf ein halbes Jahr
erlangt (Frau Bühler hat die letzten 6 Wochen hier zugebracht u war bei Enslins
in Logie da es bei uns ohnedies unruhig war) u soll aufs Frühjahr ausgeführt 
werden bei mir steht die Sache jedoch noch im weiten Feld. An Interesse für alle
jene Sehenswürdigkeiten dieser Weltstadt fehlt es nicht, auch liebe ich Louise u. mein Pathchen sehr
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Albert Kreuser von Stuttgart hat sich nun auch eine Braut erwahlt und zwar die wegen
ihrer Schönheit weit und breit beruhmten Josephine Schikardt Tochter des Kamerverwalters
in Geislingen beide Theile sollen außerordentlich glücklich sein einen Besuch
machten sie noch nicht bei uns. Die Auswanderungs Lust ist in
hiesiger Gegend immer noch im Steigen, Dein Vetter Paulus Rischmann von  
Holzmanden gehört ebenfalls unter die Zahl der Übersiedelten.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor 14 Tagen wurde das Missionsfest hier gehalten Barth erzählte eine Indianer
Geschichte aus Amerika, (hast Du auch schon welche gesehen? und entspricht ihr Anblick
u Chrakter jener großartigen Beschreibung die z B. ein Cooper von ihnen macht.)  [footnote: James Fenimore Cooper]
Ferner trat Missioninspektor Josenhans von Basel auf (der Schwiegerson
der † Frau Prälat Geß ) erst kürzlich von einer Visitationsreise von Indien
zurückgekehrt, eine sehr anschauliche belebte Schilderung der dortigen
Missionen machend, und zugleich die Sitten und Gebräuche der Hindu bezeichnend
aber auch die Große Sittenverderbniß hervorhebend hat sein Reden
einen tiefen Eindruck auf die ganze zahlreiche Versammlung hervorgebracht.
So sagte er z B.: es ist etwas ein ganzes großes Volk das keine
Gewissen, äußerlich sind die Hindus voll Artigkeit Gewandheit u
Bildung viel mehr als wir Europäer im Allgemeinen, aber inwendig
sind sie voll List Lüge und Heuchelei, durch Unsittlichkeit entnervt, jedes
lebt nur sich selbst, von dem furchtbar Zwang seiner Kaste geknechtet.
Es haben die Missionare hier ein weites aber schweres Arbeitsfeld
doch erwies ihnen der Herr auch auch schon manche Gnade in denen
ihnen diesen u jenen Feindlich gesinnten als Beute gab.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An Krummachers Schriften [footnote: a possible reference to either &lt;a rel="nofollow" class="external free" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Krummacher"&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Krummacher&lt;/a&gt;
&lt;a rel="nofollow" class="external free" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Adolf_Krummacher"&gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Adolf_Krummacher&lt;/a&gt; ] habe ich mich auch schon erfreut es wurde in
Missionsverein daraus vorgegesen,  [footnote: misspelling of vorgelesen] (Bei Dir meine Liebe ist jetzt
gewiß die Zeit gekommen in welcher Du Deine längt gehabt Leselust
befriedigen kannst, und du greifst wohl auch nach der so vielfach gesprochenen
englischen Lecktüre? Diese Sprache wird Dir fast so geleufig als das
Deutsche sein? Ich möchte so viele Fragen machen über: die Einrichtung
in deiner Gemach über das Ameubelement deiner Zimmer über
Stadt und Land u. so. w. Beiligende Blümchen unseres Garten u [illegible]
obgleich nicht [illegible] christlicher Sentenz sollen eine kleine Erinnerung an den
3. October sein obgleich ich zweifle, daß dieser Brief bis dahin in Deine
Hände gelangen wird; (Louise Bühler will ihn bis Paris mitnehmen).
Alle gute und vollkommene Gabe wünsche ich Dir für diesen Tag den du nun
Zum erstenmal an der Seite Deines lieben Mannes zubringst.
Den ich vielmal zu grüßen bitte und für die freundlichen Grüße Danke.
Im Geiste bin ich auch bei Dir und bleibe wie immer mit Gruß und
Kuß das Sternbild des Wagens nicht vergeßen, Deine
Dich zärtlich liebende Auguste.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schöne Grüße von meinen Hausgenossen
Tante Mina und Christine, die immer recht
ordentlich ist. - Katzen und Hunde sind nicht
bei uns zu finden, u zu einem Pferdchen
haben wir es noch nicht bebracht.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters is taken from the Höfeln Family Papers, held by the Newberry Library in Chicago, Illinois. Almost all of the letters were sent to Charlotte Fischer (later von Höfeln), who was born in 1819 in Nuremburg and immigrated to Illinois around 1851. In 1852, she married Andreas von Höfeln, and they eventually settled in Washington, Illinois. Most of the letters were sent to Charlotte Fischer von Höfeln from Kirchheim unter Teck, Württemberg, one of the communities where she lived in Germany before migrating to the United States.</text>
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                <text>Kirchheim angef. den 29. August Sont. beendigt. den 13. Sept. 52.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geliebte Lotte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Eindruck der Herzensfreude die sich unserer bei Empfang deines lieben Briefs bemächtigte ist so stark, daß es mich drängt sogleich mit der Beantwortung desselben den Anfang zu machen, wir erhielten ihn am Todestage (den 27. Aug.) der lieben, Großm. wie du weißt sich die Geschwister der l. Mutter hier versammeln, u so diese erfreuliche Neuigkeit der ganzen Familie sogleich mitgetheilt werden konnte. Babette hatte hatte zwar deine Verheirathung, berührt, jedoch ohne nähere Bestimmung, wodurch unsere Erwartung und Sehnsucht um so mehr gespannt wurde. - &lt;br /&gt;&#13;
&lt;p&gt;Du hast ein gutes Theil erwählet, der niemehr es ist dir von Herrn bescheert worden dem wir alle miteinander dafür danken wollen, denn was gibt es höheres auf dieser Welt, als die Übereinstimmung in den Gesinnungen, zweier Herzen gegründet auf das feste Wort Gottes. und was dir diesen Schatz um so köstlicher machen wird, ist die jüngste Vergangenheit, in der Du Dieses so viel vom Gegentheil zu erfahren hattest; aber Freude u Ruhe im Blick auf die Zukunft macht Dir gewiß der Gedanke, daß Du ausgeharrt hast, und nicht eigenmächtig, dich der Führung des Herrn entrissest, u vielleicht dadurch des besten Segens verlustig gegangen wärst. - Aber auch im äusseren ist Dir ja alles was ein bescheidenes u. zufriedenes Herz begehren mag geworden ja noch mehr, Du bist in Wahrheit eine Freifrau, freier als in Deutschland. Der lästigen Ehegatte überhoben, einfacher und darum sorgenloser, ja ich möchte Dich sehen. in Deiner neuen Stellung, als zärtlich Gattin, u geschäfftige Hausfrau, so inhaltsreich auch Deine Briefe sind, so lassen sie doch noch Fragen übrig die, wir eben mit Muthmaßungen auszufüllen genöthigt sind, Amerika liegt mir jetzt auch gar nicht mehr so fern wie ehedem ich hasche nach allen Berichten wo durch, ich meine Kenntniß in Deiner [insertion:] u eurer [/insertion] Heimath erweitern kann. Selbst Ostfriesland die Heimath des lieben neuen Vetters ist für uns keine so unbekannte Provinz. Friz hat nämlich in Tübingen einen Freund Namens Von der Waell eben daher gefunden, weil derselbe arm und zu weit von Hause entfernt, ihn in die Osterferien mit hieher gebracht, derselbe ist ein sehr talentvoller lebhafter junger Mann u. wenn ich mich noch recht erinnere ganz in der Nähe von Norden zu Hause, er kam durch die Verwendung eines Freundes nach Tübingen um Becks Colleg zu hören hatte auch in der letzten Zeit seine Wohnung im Beckischen Hause in Albershausen predigte er mehrmals und erndete von Oncles Pfarrkindern den Begeistertersten Beifall. jetzt ist er bereits wieder in seine Heimath zurück gereist.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Die liebe Mutter hatte einen erträglichen, Winter, das Frühjahr kündigte sich wie gewöhnlich durch einen heftigeren Gichtanfall an der durch Besuche Unruhe Erkältungen gesteigert u in die Länge gezogen wurde, dessen ohngeachtet, hatte sie sich entschloßen heuer sich mit H. Doctor Hauffs Schwefelbäder zu begnügen. Da kam ein Aufforderung von ihren 2 Brüder u. Schwager Kreuser, sie nach Stachelberg in ein Schwefelbad im Canton Glarus tief in den Schweizergebirgen zu begleiten. Die Schmerzen innen u. der Zuspruch von draußen bewog sie endlich diese für sie so große Reise zu unternehmen u gottlob sie ist nach mehr als 3 wöchenlichem Aufenthalt recht kräftig u vergnügt zurück gekehrt ihre Schmerzen stellen sich zwar noch mal wieder ein, aber ich erachtete schon das für einen Gewinn sie für einige Zeit der häuschen Sorgenlast enthoben zu wissen. Ihre Reise führte sie über den Bodensee nach Zurch u die die reizenden Ufer des Sees gleichen Namens enlang beim heitersten Himmel, dann in die höheren Gebirge Glarus, nach dem freundlichen Stachelberg Das dortige Mineralwasser wird sowohl zum trinken als baden gebraucht auch gab es ganz köstliche Wolken, die Badegesellschaft aus etwa 40 Personen bestehend waren Anfangs etwas steif. meist Schweizer sehr elegant, auch fand die Mutter so wenig geistiges Leben, unter dem Landvolk das durch die vielen Fabriken in einem furchtbar verarmten Zustand ist, das [illegible] es ihr oft ganz betrübt wurde, nachher, als sie bekannter wurde fand sie einige christlich gesinnte Frauen, an die sie sich anschließen konnte, Die 3 Oncles genoßen auch den täglichen Spaziergänge an die sich die liebe Mutter nur selten anschließen konnte, einer herrlichen Ansicht auf den Bergen. Die stolz u [illegible] in die durch wilde Waldbäche, öfters Cascaden bildend, belebten Thäler herabschauen&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Oncle von Göppingen legte sich namentlich aufs botanisiren, und hat sich auf diesen Fluren schöne Schätze für Herbarium u. Garten gesammelt. Dieser kräftige Mann hatte das Bad sehr nöthig, diesen Winter fiel die Treppe seine beiden Kinder tragend herab und beschädigte sich dadurch am Rückgrat, auch war er sonst sehr angegriffen. Oncle von Zell veranlaßte das sich stark regende Podagra und Oncle Kreuser mochte wohl neben einem beginnenden Schmerz in Bein die angenehme Gesellschaft verführt haben aber weh während sich hie andere an dieser Heilquelle stärkten zog sich dieser empfindlichere Schmerzen zu, so daß er sehr übel zu Fuß ist. An seiner trolligen Weise machte er jedoch der ganzen Gesellschaft viel Spaß Ich wurde zur Haushälterin bestellt, das diesmal kein so leichtes Amt war. Tante Marie von Nürtingen war neben Minna, die hier immer bei uns ist über diese Zeit hier, sehr angegriffen durch den erst kürzlich erfolgten plötzlichen Tod ihres Bruders Carl; das war diese ein harter Schlag für diese zärtlichen Schwestern. Carl war in letzerer Zeit, durch die besondere Güte des Ministers wieder in Ellwangen angestellt, jedoch mit der Bedingung daß seine Entlaßung beim nächsten Verstoß gegen die Regierung für immer erfolgen werde. Am 28. Juni war er ganz heiter in einer Abendgesellschaft, am anderen Morgen befiehl ihn Ubelsein beim Frühstück, er sprach dieses gegen seine Frau aus, und war nach wenigen Minuten auf den Boden sinkend eine Leiche, ein am Hause vorbeigehender Chirurg öffnete vergeblich eine Ader, ein Herzschlag hatte so plötzlich sein Leben geendet. 4 Brüder sind in der Besten Manneskraft vom Tod dahin geraft, was Therese in Stuttgart zittern macht für das Leben ihres Mannes. Marie diese Trauerbotschaft beizubringen erbaten wir uns in Beistand unseres l. Herrn Helfer Fuldas, der es dann auch nach längerer Vorbereitung auf die schönendste Weise ihr sagte, so daß es ihr keine augenblicklichen Krämpfe (wie wir befürchteten) verur[s]achte, du hast keine Idea wie angegriffen und überreizt ihre Nerven sind Louise v. Nürtingen brachte 14 ebenfalls in der Abwesenheit der l Mutter hie zu. Und H. Oncle Israel lag einige Tage an der Brechruhr bedenklich darnieder seine außerordentlich starke Constitution brachte jedoch seine Lebensgeister bald wieder, und er ist wieder ganz der Alte, leider muß dieses auch von seinen Gewohnheit gesagt werden, alte Bäume sind eben bös biegen; wenn das Herz nicht durch Gottes Gnade umgewandelt wird, ist unser menschliches Zuthun sehr gering.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du fragst nach H. Adolph Stark, nun er ist wieder von England zurück gekommen aber ziemlich leidend, er soll ich weiß nicht mehr welches Fieber haben u. ist vorder Hand wieder bei seiner Mutter. Wir sehen gegenwärtig den Starkischen, ganz fern u. nachdem H. Helfer v. Calw sich vergeblich bemühte ein näheres Verhältniß anzuknüpfen und da Deine Grüße vielleicht mitunter nach Unbesonnenheit, wenn es erlaubt ist zu sagen, dazu diente diesem Herrn ein weiteres Körbchen aufzubürden, sollst du zur Strafe dafür [illegible ink spot] sein mit einem ausführlichen Bericht über die Sache verurtheilt werden Du erinnerst Dich daß ich das letzte mal schrieb, H. H. v. Aalen habe uns besucht. Diesen Besuch wiederholte er dieses Frühjahr eines Abends - als ich gerade von der Hochzeit von Ochsenwirths Nane zurück kehrt war, und sie einer neueren Sitte gemäß (von einem Herrn (einem mir Unbekannten aus Göppingen) wie alle übrigen Brautjungfern zur Kirche geführt wurde, H Stark sah den Hochzeitzug u. schöpfte bereits Verdacht, ich erzählte diese Episode blos ihrer Lächerlichkeit wegen. -- als wieder zu unserem Besuch er unterhielt sich viel mit mir, ohne daß ich jedoch aufmerksam wurde. Des anderen Tages kam die Mutter von Frau Dekan wo er logierte in aller Frühe und brachte seinen feierlichen Entschluß vor, auch H. Dekan legte am Nachmittage Fürbitte bei Oncle von Zell ein, so wurde ich dann allen Ernstes um mein Wort gefragt, frisch weg ließ ich entbieten, daß ich noch ein Kind wäre, u. es für Sünde halten würde meine Mutter zu verlassen, in einem Familien Rathe in Albershausen wurde ein gleiches Nein beschloßen und Oncle von Zell fertigte dieses in seiner gewohnten Gelindigkeit jedoch bestimmt aus, und die Sache war damit abgethan&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;wir haben diesen Schritt um so weniger bereut da neben seinen Eigenheiten die Echtheit seiner christlichen Gesinnung in Zweifel zu ziehen ist, auf sonst manches nachtheilige über eine Person in Erfahrung gebracht wurde, zu geschweige daß ich nicht mit der Frau Mama harmoniren konnte. - Als ich dieses Frühjahr in Göppingen war hatte Frau Oberhelferin, Marie Lempp eine Pfarrerstocher von Ruidt ein Bäschen zu Kreusers in Stuttgartt als Jungfer, sie käm öfters zu Oncles um das Herz auszuleeren, ein gar liebes, aufrichtiges, Mädchen, die immer geneigt ist alles vom Nächsten zum Besten zu kehren; Katharine hat ihr manches von Dir erzählt ich machte die Fortsetzung davon, sie trug mir freundliche Grüße an Dich [insertion:] als Unbekannt [/insertion] auf. Deren ich mich hier wenn auch erst spät entledige, jetzt ist Marie so viel ich weiß wieder weg, ihre Stelle war zu unruhig für sie. Fr Ob.&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&amp;nbsp;lag 14 Tage zu Bett an einem geschwollenen Korn das endlich aufbrach, und gar lange nicht mehr heilen wollte, weil sie jede Stunde das Pflaster gewechselt haben wollte. - Den Abgang Helfer Zieglers als Dekan nach Herrenberg hast Du doch noch erlebt, (sie FB. weiß sich vortreflich in dieser neue Stellung zu benehmen). ebenso daß Lang an die Oberhelferrathsstelle vorgerückt ist. Als 3 Geistlicher ist ein sehr Beliebter Talentvoller Redner, Teichmann aus Stuttgart, der von äusserst sanfter Natur, ein sehr intimes Freundschafts Verhältniss hat sich zwischen Oncles und Herrn Teichmann u. seiner Frau gebildet; was gewiß nicht ohne gute Einwirkung bleibt. Das Frauenstift wurde in eine Anstalt für Gemüthskranke umgewandelt, unter der Leitung v. H Dr Landerer, u. dagegen die Stiftsdamen hieher übersiedelt, in den ehmaligen sogenannten Bad der aufs eleganteste restaurirt, ein hinreichend großes angenehmes Asyl darbietet; so viel man hört sind die Frauen gerne hier unsere Bekanntschaft beschränkt sich auf einen gegenseitigen Besuch, die Mutter ist auch nicht gesonnen sie weiter auszudehnen da sie ohnehin so vielfach in Anspruch genommen ist. - Der Missionsverein verbinden mit dem Krankenverein im Schloß befriedigen hinlänglich das gesellschaftliche Bedürfniß zugleich einen geistigen Genuß gewährend. Die Frau Herzogen erwies sich besonders in diesem Noth u. Theuerungsjahr als thätige Mutter der Armen, neben vielen Gaben an Holz, Kleider, Reis ließ sie von April bis zur Erndte, ließ sie am Schloß täglich 200 Portionen kräftige Suppe kochen und an hiesige Arme verabreichen, sie selbst, begnügte sich mit dieser frugalen Speise. - Auch Privatunternehmungen zur Steuerung der Noth. feuerte sie durch Beiträge zu eifriger Thätigkeit an. So ließ H. Obrech Brau durch seine Knaben ein Theather aufführen, von ihm selbst dazu nieder geschrieben, einen Markt worauf gestohlen wurde. Dann ein Schwergewicht darstellend, das Sprichwort durchführend "kein Faden ist klein gesponnen er kommt doch endlich an die Sonnen." Der nicht unbeträchtliche Erlös wurde ebenfall zu Suppen verwendet. Nany Müller seine Schwägerin gab sich zur Köchin her einige Mädchen aus der Stadt als Gehülfinnen zur Seiten, wovon ich auch 2 Tage wöchentlich übernahm, wir kochten per Tag für 70 arme Kinder in Herrn Oberpräzäptors Waschkessel beinahe 1/2 Jahr. Durch vielseitige Beiträge unterstützt.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Dieses Jahr durften wir die Fluren sehen. So reich gesegnet u üppig wie seit langem nicht mehr, aber durch häufige Gewitter an vielen Orten von Hagel begleitet, kurz war und während der Erndte wurde den Menschen wieder vieles entzogen was sie bereits als ihr Eigenthum betrachtet hatten und worauf sie mit großer Sehnsucht warteten, wofür aber vielfach der Dank gegen den gütigen Geber vergessen wurde namentlich hat ein Theil des Bezirks u die Stadt Nürtingen furchtbar gelitten, es fiel dort ziemlich lange andauernder Hagel in der Größe von Tauben bis zu Gänseeiern. ich erlebte dieses furchtbare Gewitter in Nekartenzlingen u sah im Rückweg die furchtbare Verheerung in Nürtingen, alle Strassen waren mit Ziegelsteine wie gepflastert; unser Kirchheim blieb gnädig verschont, wenn fast ringsum dasselbe das Wetter losbrach. - Die Karthoffel krankheit zeigt sich wieder über all, die Lacherinnen sind ein seltenes [illegible] Im Garten hatten wir eine schöne Rosenflor begünstigt durch die warmen u trockenen Tagen, Oncles u. Göpp. Garten den ich zu dieser Zeit sah war wahrhaft entzückend. Besitzest Du wohl auch ein kleines Gärtchen, soweit niedlich als Du es bei den allzuvielen Geschäften des unsrigen wünschtest! Ich stimme oft in diesen deinen Wunsch ein bei&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;aller Anerkennung des Guten das ein Garten gewährt u. der Freude des Pflanzens, Obst gibt es heuer reichlich, unsere Zwetgenbäume sind gar &lt;s&gt;reichlich beh&lt;/s&gt; voll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch habe ich Dir gar nichts von meinem lieben Bruder mitgetheilt, er kam heute in die Herbstferien an, u verspricht Dir selbst seine Freude auszudrücken. Im Frühjahr durfte ich mein längst projektiertes Reischen nach Tübingen ausführen, das mir noch lange eine liebe Erinnerung sein wird. Im Beckischen Hause eine herzliche Aufnahme findend, wurde mir auch die Annehmlichkeit das Zimmer neben Friz zu haben, auch wurden mehrere Ausflüge in Tübingens nächster Umgebung veranstaltet, u der Reiz der Gegend wurde erhöht durch die lieblichen Fortschritte die Wald u Feld in den herrlichen Frühlingstagen machten, so erinnere ich mich namentlich eines Spaziergangs am Himmelfahrtsfest in der Frühe, worauf dann ein 2. noch köstlicher Genuß folgte, bestehend in einer Predigt von Herrn Professor Beck u l. Lotte das ist noch etwas ganz anderes als wenn man solche liest [illegible] ein solch tiefes Eingehen in die Göttlichen Geheimnisse (Ihrer der Menschensohn der im Himmel ist.“) und durch diese Klarheit des Geistes, u dieser Zusammenhang des Ganzen, u Einfachheit zum Verständtnis. Vorgetragen von einem angenehmen Organ, und begleitet von den würdevollsten Bewegungen, u der ganzen Person das Siegel der Wahrheit aufgedrückt, ich konnte es nicht begreifen daß dieser Mann von so vielen Seiten &lt;u&gt;also&lt;/u&gt; um seiner Lehre willen angefeindet wird; ich freue mich wenn er warscheinlich in diesen Ferien einige Tage bei uns verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Prälat Moser hat wieder eine Krankheit zu bestehen gehabt u deßhalb die SeeBader von Ostend gebraucht, meine l Thekla, war 4 Wochen diesen Sommer hier, wir schloßen uns wieder recht eng an einander an, unsere Korrespondenz wird manchmal ein wenig lau, so wünsche ich nur ganz und gar nicht daß es mit Dir ginge, da ein Wiedersehen in diesem Leben noch so sehr im Reich der Ideale liegt ich erhalte Dich deßhalb allen Personen in Verbindung für die Du einst Interesse hattest. --- --- --- Aber einen kleinen Verweis oder Ermahnung kann ich nicht unterlassen hier einfließen zu lassen, daß Du erstens &lt;u&gt;expresse Grüße&lt;/u&gt; für die jederzeit sehr geizige &lt;u&gt;Frau Enslin&lt;/u&gt; aussetzest u. zweitens wenn Du in Zukunft Dein Herz über Deinen Schwager und Schwester ausschütten willst es doch auf einem &lt;u&gt;eigenen Blatte&lt;/u&gt; zu thun. Dir kann es einerlei sein, uns aber macht es Verlegenheit wir möchten sie ebensowenig der Schadenfreude ihrer Feinde preisgeben, als dem alten Vater, dessen Gemuth ohnedieß vorher schon gänzlich zerrüttet ist neuen Zündstoff zuführen und der Frau die ohnedem durch seine ewigen Klagen genug zu tragen, durch neue Ausbrüche noch schwereres verursachen, und auf der anderen Seite ist er wahrhaft heißhungrig auf alles auf seinen Sohn bezugliche Nachrichten, dessen Gesinnungen zu ändern außer unserer Macht stehen, wir ließen deßhalb auch Deinen Brief nicht lesen; sie freuen sich aber alle über Dein Wohlergehen; Gratulationen u Freudenbezeugungen laufen von allen Seiten nebst ganzen Paketen Grüßen. Obenan stehen die Verwandten, dann F.Pf. Dörnacher Vincenz. Hr Dr. Hauf, Stahl &lt;s&gt;Stahl&lt;/s&gt;, Kaim u. viele andere. Auch unsere Wascherinnen Schreiner Carolinen interessieren sich sehr dafür und bitten Dir ihre Dienste an, wenn Du ihnen die Überfahrt bezahlst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Kaim hat eine sehr liebe Frau u ganz wie für ihn geschaffen ebenso gutmüthig, aufopfernd u äußerlich still u. drinnen von warmer Liebe, an seiner in Schorndorf gefeierten Hochzeit hatte ich die Freude Brautjungfer zu sein (ach wenn es mir vergönnt gewesen wär es bei der Deinigen zu sein ein kleines Hochzeit Geschenk hast Du jedenfall noch heut, u ehe Mina geht, will ich ihr noch recht viel erzählen was zu umständlich ist der Feder anzuvertrauen, u u an Dir liegt es dann blos das während der Seekrankheit im Gedächtniß Verschüttete wieder ans Tages licht zu ziehen. Dem lieben neuen Vetter möchte ich es gerne recht nachdrücklich ins Gewissen schärfen, daß er es mit der Liebe nicht übertreibt, Lotte möchte sonst in dem Übermaß ihres Glückes die Freunde in der alten Heimath enterben und das wäre ein Unrecht denn meine Ansprüche haben vorneweg den Vortheil daß sie älter sind als die seinigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 5:]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beginne dieses neue Blatt um Dir Einiges von Louise Bühler zu schreiben, sie ist schon seit März in Würtemberg und wird übermorgen am 14 Sept. ihre Rückreise antreten sie versprach Dir selbst noch einen Gruß beizusetzen, der aber wegen der nahen Abreise jedenfalls kurz ausfallen wird, so will ich es denn übernehmen und Dich über ihre lange Entfernung von Hause aufklären. Vorigen Sommer verlor sie nach einer ganz kurzen Krankheit ihr Kind das gesund u kräftig 5 Monate die Freude ihres Herzens ausmachte; nun ist es durch die Ärzte nachgewiesen daß unter 100 Kinder die in Paris geboren werden und daselbst das erste halbe Lebensjahr zurücklegen, durchschnittlich nur 4 am Leben bleiben, als Ursache gibt man die schlecht Luft u. Milch an, welch letzere meist durch andere Stoffe ersetzt wird, diesem Übel vorzubeugen gehen viele Pariser Frauen eine Zeit lang aufs Land oder was noch häufiger geschieht, die Kinder werden gleich nach der Geburt in Kost gegeben, 10-20 Meilen weit, um erstarkt oft erst im 5. oder 6 Jahr zurückgenommen zu werden. Zu beidem hatte Louise keine Lust u sie wollte mit sorgfältiger Pflege den Versuch zu Hause wagen – aber er mißlang - als sie nun zum 2ten mal in diesen Fall kam, rieth ihr der Arzt nach Württemberg zu gehen, da ihre Gesundheit schon vorher angegriffen war und eine Orts u Luftveränderung für sie von wesentlichem Nutzen sein konnte und es in der That auch geworden ist, so wagte sie den Versuch und unternahm dieses in so mancher Hinsicht beschwerliche Unternehmen. Zuerst kam sie nach Linsenhofen dan um Ostern 11 Tage zu uns, von da nach Neckartenzlingen zu F Beus Kaufmann Zeller (ihr Mann starb dieses Frühjahr nach schweren Leiden an der Brustwassersucht.) wo Louise am 31 Mai mit einem Mädchen erfreut wurde. Pauline Enslin u. ich die ehmaligen Brautjungfern wurd nun auch die Pathenstelle übertragen. Unser Patschen Louise nach der Mutter genant ist ein zartes Kind, über das schon viel ergangen ist, besonders nahmen es wiederholte Ruhranfälle stark mit, trotzdem ist es voller Leben, und in den letzen, ist es bedeutend kräftiger geworden, daß wir hoffen dürfen es werde diese große Reise glücklich zurücklegen können; Louise nimmt die geschikte Dekanat Rieke als Magd mit; die besonders ihr auf der Reise nützlich sein wird; in Paris sind die Mägde gewöhnlich sehr anspruchvoll und unzuverlässig, u sie mußte schon unangenehme Erfahrungen hiemit machen. Herr Bühler, hat sein Geschäft in Lederarbeiten eingehen lassen u. dagegen ein großartiges Commissionsgeschäft angefangen, in allen Parisern Artikeln kann man Bestellungen bei ihm machen, er handelt besonders viel nach Amerika, versendet zum Beispiel ganze Reitanzüge für Damen dorthin, Louise trug mir auf Dich darauf aufmerksam zu machen, er werde gewiß nach Wunsch ausfallen wie Du die neuen anstellst u zu einem blauäugigen Schimmel u muß in der That ein modernes Reitkostüm nicht übel aussehen. Der bedeutend Gelindere Winter gegen den unsrigen dient Louise für ihre Brust an der sie früher je und je zu leiden hatte recht gut. Ihre Wohnung ist mitten in der Stadt, freilich bei einem hohen Preis etwas eng die Aussicht gewährt den Anblick eines Hofes u. einer Schmidte hinter welchen man Mond u Sterne heraufziehen sieht. Das Fränzösische geht ihr ziemlich schwer am meisten vermißte sie jedoch den öffentlichen Gottesdienst beinahe ein Jahr verstrich als sie die Existenz einer Deutsch evangelischen Kirche ausfindig machen konnte sie liegt ganz versteckt zwischen engen Straßen. Seit dieser Zeit fühlt sie sich viel heimischer, ein junger Geistlicher (ein Freund von meinem Bruder) ist als Vikar daran angestellt, und macht ihr bisweilen einen Besuch; doch muß sie das eigentliche Gemeinde Leben entbehren wenn es ihr im übrigen auch nicht gut get.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Louise wurde nicht müde ihre Pathinen zu einem Besuch einzulanden und Pauline Enslin hat die Bewilligung ihrer Eltern auf ein halbes Jahr erlangt (Frau Bühler hat die letzten 6 Wochen hier zugebracht u war bei Enslins in Logie da es bei uns ohnedies unruhig war) u soll aufs Frühjahr ausgeführt werden bei mir steht die Sache jedoch noch im weiten Feld. An Interesse für alle jene Sehenswürdigkeiten dieser Weltstadt fehlt es nicht, auch liebe ich Louise u. mein Pathchen sehr&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Albert Kreuser von Stuttgart hat sich nun auch eine Braut erwahlt und zwar die wegen ihrer Schönheit weit und breit beruhmten Josephine Schikardt Tochter des Kamerverwalters in Geislingen beide Theile sollen außerordentlich glücklich sein einen Besuch machten sie noch nicht bei uns. Die Auswanderungs Lust ist in hiesiger Gegend immer noch im Steigen, Dein Vetter Paulus Rischmann von Holzmanden gehört ebenfalls unter die Zahl der Übersiedelten. Vor 14 Tagen wurde das Missionsfest hier gehalten Barth erzählte eine Indianer Geschichte aus Amerika, (hast Du auch schon welche gesehen? und entspricht ihr Anblick u Chrakter jener großartigen Beschreibung die z B. ein Cooper&lt;sup id="fnref:2"&gt;&lt;a href="#fn:2" rel="footnote"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; von ihnen macht.) Ferner trat Missioninspektor Josenhans von Basel auf (der Schwiegerson der † Frau Prälat Geß) erst kürzlich von einer Visitationsreise von Indien zurückgekehrt, eine sehr anschauliche belebte Schilderung der dortigen Missionen machend, und zugleich die Sitten und Gebräuche der Hindu bezeichnend aber auch die Große Sittenverderbniß hervorhebend hat sein Reden einen tiefen Eindruck auf die ganze zahlreiche Versammlung hervorgebracht. So sagte er z B.: es ist etwas ein ganzes großes Volk das keine Gewissen, äußerlich sind die Hindus voll Artigkeit Gewandheit u Bildung viel mehr als wir Europäer im Allgemeinen, aber inwendig sind sie voll List Lüge und Heuchelei, durch Unsittlichkeit entnervt, jedes lebt nur sich selbst, von dem furchtbar Zwang seiner Kaste geknechtet. Es haben die Missionare hier ein weites aber schweres Arbeitsfeld doch erwies ihnen der Herr auch auch schon manche Gnade in denen ihnen diesen u jenen Feindlich gesinnten als Beute gab. &lt;br /&gt;An Krummachers Schriften&lt;sup id="fnref:3"&gt;&lt;a href="#fn:3" rel="footnote"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; habe ich mich auch schon erfreut es wurde in Missionsverein daraus vorgegesen&lt;sup id="fnref:4"&gt;&lt;a href="#fn:4" rel="footnote"&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, (Bei Dir meine Liebe ist jetzt gewiß die Zeit gekommen in welcher Du Deine längt gehabt Leselust befriedigen kannst, und du greifst wohl auch nach der so vielfach gesprochenen englischen Lecktüre? Diese Sprache wird Dir fast so geleufig als das Deutsche sein? Ich möchte so viele Fragen machen über: die Einrichtung in deiner Gemach über das Ameubelement deiner Zimmer über Stadt und Land u. so. w. Beiligende Blümchen unseres Garten u [illegible] obgleich nicht [illegible] christlicher Sentenz sollen eine kleine Erinnerung an den 3. October sein obgleich ich zweifle, daß dieser Brief bis dahin in Deine Hände gelangen wird; (Louise Bühler will ihn bis Paris mitnehmen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle gute und vollkommene Gabe wünsche ich Dir für diesen Tag den du nun Zum erstenmal an der Seite Deines lieben Mannes zubringst. Den ich vielmal zu grüßen bitte und für die freundlichen Grüße Danke. Im Geiste bin ich auch bei Dir und bleibe wie immer mit Gruß und Kuß das Sternbild des Wagens nicht vergeßen, Deine Dich zärtlich liebende Auguste. Schöne Grüße von meinen Hausgenossen Tante Mina und Christine, die immer recht ordentlich ist. - Katzen und Hunde sind nicht bei uns zu finden, u zu einem Pferdchen haben wir es noch nicht bebracht.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. "Fr"="Fräulein".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:2"&gt;2. "Cooper"="James Fenimore Cooper."&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:3"&gt;3. A possible reference to either &lt;a rel="nofollow noopener" class="external free" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Krummacher" target="_blank"&gt;Friedrich Wilhelm Krummacher&lt;/a&gt; or &lt;a rel="nofollow noopener" class="external free" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Adolf_Krummacher" target="_blank"&gt;Friedrich Adolf Krummacher&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:4"&gt;4. "vorgegesen"= "vorgelesen".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;"Fr"="Fräulein". &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:2"&gt;"Cooper"="James Fenimore Cooper". &lt;a href="#fnref:2" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;A possible reference to either &lt;a rel="nofollow noopener" class="external free" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Krummacher" target="_blank"&gt;Friedrich Wilhelm Krummacher&lt;/a&gt; or &lt;a rel="nofollow noopener" class="external free" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Adolf_Krummacher" target="_blank"&gt;Friedrich Adolf Krummacher&lt;/a&gt;.&lt;a href="#fnref:3" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;li&gt;"vorgegesen"= "vorgelesen". &lt;a href="#fnref:4" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Kirchheim u. T. den 13. Sept. 1852
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Tante&amp;#160;!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit welcher Freude erhielt ich Deinen l.  [footnote: Deinen l[ieben] Brief] Brief vom 2ten August&amp;#160;! Welcher
mir ja ein sicheres Zeichen ist, daß Du uns noch nicht vergessen
hast, das ich bereits zu glauben anfing, u. weshalb ich Dich um
Verzeihung bitte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich wünsche Dir, wie auch die l. Großeltern von Herzen Glück u.
Seegen zu Deiner Wahl, welche man nur gut heißen kann,
da sie auf einen frommen gottesfürchtigen Mann fiel. Gott
segne Eure Verbindung, u. stärke Dich daß Du die vielen oft schwe=
ren u. doch so süßen Pflichten einer Gattin treu nach dem
Willen Gottes erfüllen mögest.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Wehmuth erfüllte mich das wenige welches Du mir
von meinen l. Vater schriebest u. ich bedauere meine
l. Eltern sehr da so viel Unglück über sie kommt, aber könnte
Gott nicht damit das bei meinem l. Vater bezwecken wollen,
nehmlich daß er ein ächter Christ würde.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;L.Tante&amp;#160;! Ich binde es Dir auf das Gewissen, daß Du mir den
wahren Zustand von meines Vaters Gesundheit schreibst; denn
ehe ich das nicht gewiß weiß spreche ich mich, wegen Amerika, nicht
aus.
Dein l. Brief traf mich schon in Kirchheim deßhalb konnte ich Deinen
Gruß nicht ausrichten.
Deinen Auftrag werde ich besorgen wenn ich hinein komme
Viele Grüße an Dich, Deinen l. Mann, die l. Eltern u. das liebe Marile
von den l. Großeltern u. meiner Sophie u.
Deiner Dich liebenden Nichte
Mina Tritschler
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;verzeihe mir mein Gesudel
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Frau Charlotte v. Höfeln
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;durch Güte.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Peoria
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters is taken from the Höfeln Family Papers, held by the Newberry Library in Chicago, Illinois. Almost all of the letters were sent to Charlotte Fischer (later von Höfeln), who was born in 1819 in Nuremburg and immigrated to Illinois around 1851. In 1852, she married Andreas von Höfeln, and they eventually settled in Washington, Illinois. Most of the letters were sent to Charlotte Fischer von Höfeln from Kirchheim unter Teck, Württemberg, one of the communities where she lived in Germany before migrating to the United States.</text>
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                <text>Mina Tritschler to Charlotte von Höfeln, September 13, 1852</text>
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                <text>Letter to Charlotte von Hofeln from Mina Tritschler, stepdaughter of her sister Babette Tritschler, September 13, 1852.</text>
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                <text>[page 1:] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kirchheim u. T. den 13. Sept. 1852&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Tante !&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit welcher Freude erhielt ich Deinen l.&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1 &lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;Brief vom 2ten August ! Welcher mir ja ein sicheres Zeichen ist, daß Du uns noch nicht vergessen hast, das ich bereits zu glauben anfing, u. weshalb ich Dich um Verzeihung bitte. Ich wünsche Dir, wie auch die l. Großeltern von Herzen Glück u. Seegen zu Deiner Wahl, welche man nur gut heißen kann, da sie auf einen frommen gottesfürchtigen Mann fiel. Gott segne Eure Verbindung, u. stärke Dich daß Du die vielen oft schweren u. doch so süßen Pflichten einer Gattin treu nach dem Willen Gottes erfüllen mögest. Mit Wehmuth erfüllte mich das wenige welches Du mir von meinen l. Vater schriebest u. ich bedauere meine l. Eltern sehr da so viel Unglück über sie kommt, aber könnte Gott nicht damit das bei meinem l. Vater bezwecken wollen, nehmlich daß er ein ächter Christ würde. L.Tante ! Ich binde es Dir auf das Gewissen, daß Du mir den wahren Zustand von meines Vaters Gesundheit schreibst; denn ehe ich das nicht gewiß weiß spreche ich mich, wegen Amerika, nicht aus. Dein l. Brief traf mich schon in Kirchheim deßhalb konnte ich Deinen Gruß nicht ausrichten. Deinen Auftrag werde ich besorgen wenn ich hinein komme Viele Grüße an Dich, Deinen l. Mann, die l. Eltern u. das liebe Marile von den l. Großeltern u. meiner Sophie u. Deiner &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dich liebenden Nichte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mina Tritschler &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;verzeihe mir mein Gesudel &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 2:] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Charlotte v. Höfeln durch Güte. Peoria&lt;br /&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. "l."="lieben".&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;br /&gt;&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;"l."="lieben" &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;1
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kirchheim den 28 Dez 1851
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Innigstgeliebte Lotte!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Du hast uns lange recht lange warten [insertion:] lassen [/insertion] wir gaben fast dem Gedanken Raum, ob du
noch unter den Lebendigen weilest; nun hat uns deine ausgebreitete Mittheilung am
28 Nov.  um so mehr erfreut und über dein Wohlergehen beruhigt. Ich brauche dir
nicht erst zu sagen, wie wir dich nach dem herben Abschied in Gedanken bei Tag und
im Traum begleiteten, wie wir über deine Ankunft rechneten und uns deinen
neuen Aufenthalt ausmalten, du dachtest ja auch an uns und dieser wechselseitige
Gedankenflug verbundener Seelen ist ja ganz natürlich. Durch deinen
lieben Brief der uns und allen Freunden welchen er mitgetheilt wurde große
Freude machte, sind wir über alles ins Klare gesetzt, und dein Stübchen
kommt mir recht traulich, nachdem ich der interessanten Beschreibung von
der großartigen Natur, Sitten und Gebräuchen jenseits des Oceans gelauscht
habe, setze ich mich neben dich, und erzähle wie es uns bisher in der
Heimath ergieng. Zwar habe ich dir keine ausserordentlichen Dinge
zu berichten, es ist im ganzen alles beim Alten, nur daß durch das nasse
für den Landmann und besonders den Weingärtner ungünstige Jahr die
Verarmung [word missing in a torn fold] eine bedauerliche Weise zugenommen hat; Ich  [footnote: torn paper]
kann dir unmöglich in wohlgeordneter Reihe meine Gedanken nacheinander
setzen, es &lt;s&gt;f&lt;/s&gt;drängt sich mir zu viel auf einmal auf, und du mußt mich entschuldigen
wenn ich dir wahres Quodlibet vorführe.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir hatten uns gottlob sämtlich der Gesundheit zu erfreuen, die Liebe Mutter stärkte 
ihre Glieder diesen Sommer durch den Gebrauch des Wildbades, und hatte als Beglei=
terinnen F´Doctor Hauff u F. Becker, Gölz; Manchmal regen sich die alten Schmerzen
besonders bei Anstrengung und Witterungswechsel, doch erweist sich bettwärme
und Ruhe stets als den Besten Arzt. Tante Mine ersetzt bei uns bis in
die letzten Wochen, worin sie zur Aushilfe nach Laufen gebeten wurde
der Carolin an Stelle, und schickt sich viel besser als diese in die Hausordnung
gegenwärtig sind wir allein, selbst unsere beiden guten Mohrchen
erheitern uns nicht mehr durch ihre posierlichen Springe und schmeichelnden
[illegible] die langen Winterabende, der treue Wächter kam mit Christine 
nicht mehr vor 4 Wochen vom Markt zurück, und ist wahrscheinlich
von der Landstreichers Familie in Öthlingen gefangen und verzehrt worden.
das niedliche Kätzchen hat wegen gänzlicher Dienstunfähigkeit und Stehlerei 
abgedankt werden müssen, ihr schwarzer glanzender Pelz wird der Mutter Schmer=
zen gut kommen.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei deiner Julia hat die die schwesterliche Liebe der Leidenschaft je länger je mehr Platz   [footnote: complicated insertions]
gemacht, es ist nun auf diese Art am besten für sie, hier hätte es doch schwer
gehalten sich das Brod zu verdienen. Einem Brief zum Gottlob zufolge hat sie 
seine Erwartungen noch übertroffen. Mit Julia machte ich diesen Sommer
an einem Sonntag eine Fahrth nach Kornthal, es war mir recht innig wohl
in dieser Gemeinde die mich so lebhaft an Neuwied erinnerte. Mina hat
sich sehr zu ihrem Vortheil verändert, sie ist sehr sanft und fein im Benehmen,
auch wird sie [insertion:] von [/insertion] Lehrerinnen u Schülerinnen geliebt; Lina Kaim besuchte uns auch
mit einer Freundin, einer Italieners von sehr interessantem Äußerem
die 4 Sprachen spricht; unter den Bewohnern Kirchheim sind seit 
längerer Zeit 2 zierliche mädchenhafte Jünglinge, mit langen 
Blonden Locken, und sonderbarer Kleidung unter dem Gouvernement
einer Tante stehend, sie gelten für Franzosen und erregen großes
Aufsehen. Das Göppinger Frauenstift wird bis zum Frühling
hieher übersiedeln, bereits ist der Bau, Notar Praus Wohnung
angekauft, und haben die mithigen [or, nöthigen]  Reparationen, und [strikethrough] &lt;s&gt;nötihr&lt;/s&gt; [/strikethrough] [?]Leerräumen[/?]
[strikethrough] &lt;s&gt;gel&lt;/s&gt; [/strikethrough] begonnen, es ist ein äußerst passendes Lokal. Schuhmacher
[?] Mohrinereg [/?] ist, bald nach deiner Abreise von seiner gebrechlichen
Hütte erlöst worden, die Witwe treibt unter Kummer und Thränen
das Geschäft fort; auch die felsenfest scheinende Ernestine Hafner
ruht von ihrer regen Thätigkeit; für immer. Sie [word missing due to tear] Stuttgart um [footnote: torn page]
ihren Bruder dessen Frau im Wochenbett starb, zu unterstützen strengte
sich besonders mit der Pflege des kleinen zarten Kindes zu sehr an,
erkrankte, würd hier noch einige Wochen von Frau Pfarrin gepflegt
starb dann ganz unerwartet nach heftigem Kampf. bei der Section ergab
sich ein organischer Herzfehler, als Ursache ihres Todes, Fr. Pf Dörmacher
pflegt jetzt die kleine liebliche Waise trotz eigener Kränklichkeit.
Brautschaft trugen sich ebenfalls etliche zu die in deinem Interesse liegen 
Hl Pfarrer Waihinger, ist der Gatte einer sehr gebildeten Pfarrers
Tochter, (Bäschen von Pfarrer Haugs in Jesingen [strikethrough:] &lt;s&gt;G&lt;/s&gt; [/strikethrough] er ist recht von festem 
Charakter, und man sagt [insertion:] sie werde [/insertion] ihm wenns noth thut mit dem Maß zu messen
womit er vorher maß. Herr Helfrich hat eine Nürnbergerin zur
Frau, Tochter eines Schulmeisters Emmerling von Werth; Nane Mezger
von Mezingen verheirathete sich an Pfarrer im Remsthal, Wittwer
mit 2 Kinder ein ganz braver Mann und ist recht glücklich. Emma Stachl
entschloß sich ebenfalls zu einem Wittwer mit 2 Kinder, in Calw
wo Mutter und Schwestern sie abwechselnd besuchen. Elise Köbel 
ist in jüngster Zeit, Viktor Nefflins erklärte Braut, ebenso hat F.Auguste
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 3:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beck in Göppingen ihr Ja gegeben das ihre Maria mit einem Lieutenant vereinigt
Auch H. Rahtletker hat für seine Nane bald eine Aussteuer zu richten
der Bräutigam ist der Stadtschuldheiß eines Landständchens. H. Kaim
der sich bei Lesung deines Brief häufig [strikethrough:] &lt;s&gt;seine&lt;/s&gt; [/strikethrough] die gleichen Beobachtungen
und Gefühle geschildert fand, hat trotz der Geschäfte Drang versprochen
dir eigens Briefchen beizulegen, und wird ohnezweifel den Namen
seines Bräutchens nennen, diese Feiertag bringt er natürlich bei ihr
in Schorndorf zu, sie ist wie für ihn gemacht.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Louise Buhler schrieb mir auch von Paris, ihr Mann kam auf einer
Geschäftsreise hieher, und brachte mir als hübsches A[n]gebinde eine silberne 
Armspange mit; nach allem zu schließen ist sie nicht sehr glücklich, einen
deutschen Gottesdienst hatte sie noch nicht angewohnt, ihres Herzens Wonne
ihr Kind forderte Gott nach 1/2 Jahr wieder, Magdunglück kam auch über
sie, und ihr Mann scheint ganz in Spekulationen gebraben zu sein. Die
jüngste Schwester Mathlida starb an der Auszehrung, durch &lt;s&gt;F&lt;/s&gt; dieses Erb
wurde die arme Hanne doch in einen etwas Besseren Stand versetzt;
Unseren Nürtinger Tanten geht es ziemlich hart, Louise bekam ohnelänst
einen Ohnmachtsanfall [was: &lt;i&gt;Ohnmachtsa&lt;s&gt;ll&lt;/s&gt;nfall&lt;/i&gt;], wobei sich dann Maria so sehr allterirte, daß
sich Herzklopfen und zittern einstellten, die temperamentvolle Caroline
mußte Diakonissin sein. alles so theuer und &lt;s&gt;u&lt;/s&gt; Geldmangel.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der l Oncle in Zell wurde diesen Winter wieder von seinem Podagra übel
heimgesucht, und mußte 14 Tage das Bett hüten, am Christfest war es ihm wieder
möglich nach längerer Zeit zu predigen, heute hatte Friz, Pauline Enslin und mich
in seinem Schlitten nach Zell kutschiert, auf der Heimreise war die Kälte so grimmig
daß Fritz nach Studentenweise, wärmere Bekleidung verschämend, sich geberdete als hätte
er die Glieder [insertion:] halb [/insertion] erfroren.  Der rothe Fritz ist noch zu Haus von einem Hofmeister Unter=
richt erhaltend, bereitet er sich auf die Pharmazie vor und wird bis kommenden
Frühling bei Oncle in Göppingen in die Lehre eintreten, er ist ausnehmend
kräftig man hält ihn für 16 J. seine Stimme ist bereits Gebrochen, das Fußübel bei=
nahe gänzlich geheilt. In Göppingen war ich schon längere Zeit nicht mehr
doch befinden sie sich alle wohl, die Kinder sind wie mir die l Mutter die kürzlich
einen Besuch machte, sagte, recht lieb, besonders die 3 kleinen. Rosa u Lolb lernen
Klavier und besitzen bereits ein ausgezeichnetes Piano am Ton u Außerem
brachten es auch schon zu einem Choral als Weihnachtsgeschenk dem Vater der
seine Herzens Lust daran findet. Frau Oberhelferin ist dein Brief zugekommen
doch weiß ich dir nichts neues von ihr zu sagen; diesen Herbst hatten wir
die Ehre von Herrn Helfer von Calw einen Besuch zu erhalten, er war
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 4:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;auf der Rückreise von Tübingen, wo er einer Taufe bei Amtmanns
beiwohnte, H. Helfer ist ein sehr zierlicher Mann geht noch immer auf Freiers=
füßen, diesen Sommer war er in London, und erzählte uns manches von
seinem angenehmen Aufenthalte dort, H. Adolph wird noch ein Jahr
in England bleiben. Frau Obh. wechselte ihre Jungfer schon wieder am
Martini. Natalie Autenrieht ist Braut mit einem Helfer in Reutlingen
Recht liebe Tübinger Besuche, weilte 8 Tage in unserem Hause währ=
end der Herbstferien. Es war H. Professor Beck mit fast seiner
ganzen Familie  [insertion:] Frau u 5 Kinder [/insertion], ihr Plan war eine Erholungreise in die Schweiz zu
machen und bei uns blos zu übernachten, er kam zu Fuß hatte sich
unterwegs vorher erkältet, bekam Fieber das sich am 2t. Tage noch steigerte
so daß die Schweizertour bald in die Schanze geschlagen werden mußte
und volle 8 Tage nötig waren bis er wieder kräftig genug für die Heim=
reise war, in dieser Zeit lernten wir den lieben Mann recht kennen,
auch mit mitunter seine Sonderbarkeiten so z B. ist seit Jahren
kein Arzt in sein Haus gekommen, er kuriert alle Krankheiten mit
Wasser u. Homöopathik welche Mittel er auch hier anwendete. Er geht
jeden Tag womöglich spazieren, ist [strikethrough:] &lt;s&gt;voll&lt;/s&gt; [/strikethrough] [insertion:] die [/insertion] Einfachheit selbst, in seinem
ganzen, aber die Liebe Christi leuchtet aus seinem Angesicht, das ist es
auch, was den Unbekannten gleich für ihn einnimmt. H. Helfer Fulder 
ist sein treuer Schüler er besucht ihn oft, wenn es mir möglich war
suchte ich einen Brocken der Unterhaltung wegzuschnappen. Die
Töchter sind ebenfalls angenehme Frauenzimmer, und an Mathilda der
3 ältesten habe ich einen aufrichtige Freundin gewonnen, diese
erfreuten die l Mutter mit einem wunderniedlichen Fußschemel 
[insertion:] zu Weihnachten [/insertion] ein Maskissen mit versetzten Rosen vorstellend, aus verschiedenen
Schattierungen grüner Wolle gestrikt welche wieder aufgezogen wird
und dann masartige aussieht. Der junge Beck hat sein Geschäft als Seifensieder 
in Balingen angefangen und erfreut sich eines guten Fortgangs eine
ältere Schwester Thekla hält im [illegible] schon Haus, und ist wirklich ganz
wie gemacht für diesen Beruf obgleich sie ihn nur aus Gehorsam gegen
den Vater übernahm. Aufs Frühjahr wird meine Reise nach Tübingen
in Ausführung gebracht, und freue mich recht darauf.  Friz predigte
in diesen Feiertagen in Albershausen, doch geht es ihm immer
noch schwer, wenn er nur endlich die Furcht ablegen könnte
die Arbeit selbst wäre nicht so übel.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 4, left margin:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bedauer daß mein Brief durch die öfter Unterbrechung beklext wurde, auch wirst
Du viele Fehler entdecken.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 4, left margin]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 5:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch weißt du nicht, meine liebe gereiste Lotte; daß auch ich heuer ein wenig die Welt
sehen durfte, und zwar auf Kosten meiner 3 Oncle‘s, von Zell Alb. u Göppien
in noch weiterer Begleitung Paulinens von Albershausen. Es war in den
schönsten Tagen des Juli's ja des ganzen Sommers, als ob genante Gesellschaft,
per Eisenbahn nach Friedrichs kamen, von da über den spiegelglatten Bodensee  [footnote: Friedrichs[hafen]]
nach Rorrschach, St. Gallen, und sich in den liebchen Thälern von Appen=
zell und Thurgau einige Tage umsahen. Ich habe für meinen Horizont
viel schönes entzückendes hier genossen; ich will dir nur ein Tag unsren
Glanzpunkt schildern; Früh erwachten wir im Weißbad einem Curort am
Fuß des Stäntis 4 Uhr setze sich die Gesellschaft geleitet von einem tüchtigen Führer
in Bewegung versehen mit tüchtigen Alpstöcken, mit deren Hülfe wir nach
4 stündigem Steigen, das Wildkirchli eine am Abhange stehende Capucinerklause erreichten,
diesebe wie die Kappele in eine grottenartige Vertiefung gebaut, über sich noch &lt;s&gt;di&lt;/s&gt;eine
Felsenmasse von 500 Fuß habend. (Pauline half dem Bruder Capuziner [insertion:] &lt;s&gt;ein äußerst&lt;/s&gt; [/insertion] das Schweizerfrüh=
stück, aus Kaffee mit Butter u Honig bestehend bereiten) nun stiegen wir aufwärts in den
Windungen &lt;s&gt;d&lt;/s&gt;einer Höhle, die unser possirlicher Capuziner mit Fakeln erleuchtete, und gelangten
auf die Ebenalp wo uns nebst botanischem Reichthum und balsamischer Dülfte eine
ausgezeichnete Aussicht zutheil wurde, namentlich auf Tyrols Schneegebirge
im Heimweg sah ich den Bodensee ziemlich bewegt und dachte an dich und deine
Meereswellen, meine Vorstellung wird wahrscheinlich aber bedeutend hinder der
Wirklichkeit zurückbleiben; doch sah ich auch unsere sonst so friedliche Lauter am
großen Unglückstage wogen, als wäre sie ein halbes Meer, so weit verbreiteten
sich die Fluthen daß viele Leute in der Nähe des Todergarten sich und ihr Vieh
flüchten mußten; bis zur Hälfte an [?] Kayhers [/?] Haus um auf der anderen [?] Seite [/?]
bis zu dem unserer Milchfrau reichte das Wasser; Enslin hatte zur allgemeinen 
Freude zwei Badhäuschen für allgemeine Benützung erbaut, die als bald ein
Raub des verheerenden Elements wurden. In Carlas war der Jammer besonders
groß, der l H. Prälat Moser befand sich gerade dort, und hätte beinahe sein Grab
in den Wellen gefunden, das Wasser stürzte sich von mehreren Seiten dem Orte zu,
wo er sich befand. Von der Huldigung des Königes von Preußen, in den Hohenzollerischen
Landen auf seinem Stammschloß Hohenzollern selbst hast du vielleicht auch in den
Zeitungen gelesen, er nimmt in meiner Zuneigung je länger je mehr ab.
Bei Frau Gmehlen durfte ich diesen Herbst das Plattsticken erlernen
mein erstes Stück war ein Blumenbouquet auf schwarzes Tuch,
als Überzug auf der l Großmutter Lehnsessel, das neu aufgepolstert
zugleich mein Christgeschenk der l Mutter ausmachte, uns glücklicher
Weise nicht vorher verrathen wurde, für Friz machte ich eine Weste
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 6:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;6
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;und ein Cigarrenetui auf Leder mit Seide und Stahlperlen, diese
Art zu sticken ist sehr modern. Die Conversation bei F Gmehlen
bezog sich gar oft auf Amerika, wer ihr irgend etwas davon
mittheilen kann, kommt nicht so bald von ihr weg; ihr Laden ist 
immer noch nicht verkauft; u stehst in gutem Andenken bei 
ihr, die ganze Familie trägt mir die schönsten Grüße auf. Marie
bekam ein recht ordentliches Clavier, sie ist ganz überglücklich
damit, Sophie hat auch Lust, das Clavierspielen anzufangen.
Doch ist sie durch den Laden gar zu sehr in Anspruch genommen.
Den Plan nach Chili &lt;s&gt;n&lt;/s&gt; auszuwanden hat F Gmehlen jetzt aufge=
geben indem sie in Erfahrung brachte, daß die Katholischen Ein=
wanderer hauptsächlich dorthin gesucht und begünstigt wären.
Der Katholizismus [Katholi&lt;s&gt;sch&lt;/s&gt;zismus], regt sich bei uns auch wieder stark, es
wurden im Oberlande, und auch im benachtbarten Wiesensteig
Jesuitenmissionen gehalten, die Tausende von Zuhörern an=
lockten, welche auch bei manchen des irregeleiteten Volkes durch
ihre Popularität, und oft treffende Beispiele, ihres Eindrucks
nicht verfehlten. In unserer evangelischen Kirche ist da=
gegen auch eine neue Einrichtung gemacht worden. Jede
Gemeinde besitzt jetzt Kirchenälteste, (aber einen Pfarrgemein=
derath) Männer deren Anzahl [insertion:] der [/insertion] Größe der Gemeinde entspricht, die
verpflichtet sind, für eine bessere Sonntagfeier zu sorgen, Krankenbe=
suche zu machen, für Arme zu sorgen, die Jugend zu beaufsichtigen.
Die Meinung über dieses Institut ist auch unter den Glaubigen sehr
verschieden, einige halten es blos für ein äußeres Mittel
womit der Kirche doch nicht aufgeholfen wird, andere dagegen
&lt;s&gt;sehen es für &lt;/s&gt; bauen große Stücke darauf; Hier sind unter anderem
gewählt, H. Oberprätzäptor Braun, Haug, Schmückle, Kübler, Steinhauer,
Kauf. Rupp, Schulmeister Rietmüller, H. Oberamtrichter Schott.-
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diesen Sommer war Schwester Mortimer von Neuwied hier durch
sie erfuhr ich, daß Schw. Merian jetzt Lehrerin in Montmirail
ist, Schw. Blickensdürfer verheirathet an den Vorsteher in Neuwied,
die alte Schw. [?] Curi [/?] heuer noch eine Reise nach London gemacht hat,
Thusnelda Krauser von Stuttgart, wird bis zum Frühjahr in das
Institut kommen, ich freue mich durch sie wieder nähere Nach=
richten zu erlangen, denn es ist und bleibt mir der dortige
Aufenhalt immer eine theure Erinnerung.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;7
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Weihnachten wurde ich von der l Mutter durch Gallachen einem
Buch „ Fritjhofsage“, aus dem Schwedischen übersetzt, fortlaufende Gedichte
die diese Sage aus der nordischen Vorzeit behandelte, und einem bunten
[roman:] Longswahl [/roman] den ich mir zwar selber in Stuttgart kaufen durfte erfreut,
der l Mutter wäre es zwar lieber gewesen, [insertion:] wenn [/insertion] ich mir stattdessen einen
schwarzen Mantel gewählt hätte. Diese sind heuer stark in der
Mode, Kleiderstoffe, trägt man sehr viel bundcarrirt, die Hüte
sind vorn [illegible] u. heuer weit, ohne Band, dagegen [strikethrough:] &lt;s&gt;zeug&lt;/s&gt; [/strikethrough] von Zeug
selbst garnirt. Innwendig hat man Schnillien auch Sammt. Filetarbeiten
sind immer mehr en haut, besonders sieht man viel Chemiseten.
Das beifolgende Körbchen ist eine Arbeit, die Du bei uns zwar schon
gesehen hast, in Amerika noch neu sein dürfte, nimm es als einen
kleinen Beiweis alter Liebe auf. Herrn Dr Hauff meldete ich
Deine Grüße, er erkundigte sich angelegentlichst nach Dir; Frau
[roman:] Batorin [/roman] ist seit dem Gebrauch des Wildbades beinahe ganz contrakt,
jeglicher Arbeit unfähig, sitzt oder liegt sie gewöhnlich auf dem Sopha und
bewegt sich nur mühsam mit Hülfe eines Stockes in ein anderes 
Zimmer; eine Wassercur die sie schon 2 Monate gebraucht, blieb
bis jetzt Erfolglos, und gibt auch für die Zukunft wenig Hoffnung.
H. Stadtvikar Burk, wird noch längere Zeit hier bleiben, er gibt den
Fräuleins im Hause immer noch Unterricht im Englischen.
H. Löffler ist je länger je mehr in der allgemeinen Achtung gesunken,
so daß er nur noch wenige Schüler zählt, ich gab meine Stunden
schon längst auf, er entlehnte bei uns (wie in allen Häusern wo er
einigermaßen bekannt war) mehrere mal Geld, man wundert
sich wie er sich hier halten kann. Dr. Hausmann zog in jüngster Zeit
von hier nach Wildbad, aus Veranlassung des Todes von D Schweigte
daselbst, bereits hab&lt;s&gt;t&lt;/s&gt;en sich dort mehrere Doctoren angesiedelt.
Mit dem Garten hatten wir unsere liebe Noth so oft wir die Rabatten
und Länder gefelgt hatten kam ein Platzregen oder Hagel (einmal
war er bedeutend) der uns nöthigte die Arbeit von vorne anzufangen,
auf der anderen Seite richtete Ungeziefer jeglicher, bedeutende Ver=
heerungen an; und was sonst Lust ist war heuer eitel Mühe und
Arbeit; Die leidige Kartoffelkrankheit suchte unsere Gegend ebenfalls
stark heim, auch kam sie hie u. da an Bohnen und dem Laub der
Apfelbäume in der Form schwarzer Dupfen vor. Aus den Zeitungen 
ist dir vielleicht bekannt daß die selbe Krankheit in Italien und einem
Theil der Schweiz bedeutenden Schaden verursachte.
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[page 8:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit ich meinen Brief begann (fügte ich fast jeden Abend einige Sätze
hinzu) sind wir in ein neues Jahr eingetreten; gestern als am Sylvester
Abend gedachten wir Dein und der Feier des Kreises in dem Du lebst.
Ein Loos das ich Dir aufschlug steht Jes. 49, 23 Du wirst erfahren,
daß ich der Herr bin, an welchem nicht zu Schanden werden die
auf mich harren. Im Anschluß an diese tröstlich Versicherung
wünsche ich Dir Geduld und Glauben zum ausharren in jeglicher
Lage des Lebens; mag &lt;s&gt;s&lt;/s&gt; sie so dunkel sein als sie will; halte 
Dich an den, welcher heißt. Wunderrath, Krafthold, ewig Vater
Friedefürst; es war dieses auch das Heutige Thema Herrn Hl [illegible].
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun lebe wohl geliebte Lotte, ich sage auf Wiedersehen
und gebe die Hoffnung nicht auf noch diesseits. Vergiß nicht
uns ein appartes Briefchen beizulegen und mache uns
recht bald die Freude mit einem recht langen Brief.
Grüße von allen Seiten begleiten meinen Kuß und Gruß
Deine Auguste
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[the 2 following paragraphs are written in very small writing and scanned with insufficient resolution]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liebe Lotte! Ich benutze &lt;s&gt;noch&lt;/s&gt; die [insertion:] noch [/insertion] wenigen Minutendie noch übrig sind bis auf die festbestimmte Abgebezeit des Briefs um ein
Lebenszeichen von mir zu geben u. Dir meine Freude zu bezeugen, daß es Dir, soweit es die amerik. Verhältnisse gestatten gut
geht. – Von Herrn Weiß hörte ich durch H. Groß: derselbe sei Geflügelhändler in Newyork u. ganz am Bettelstab -
Bis Ostern wird &lt;s&gt;es&lt;/s&gt; der durch s. Wunderwonnen berühmte Pfarrer Blumhardt a. Nüttlingen der [illegible 2 words]
Soll [insertion:] [illegible] käuflich [illegible 2 words] [/insertion] beziehen, um dort ein Asyl für Gemüthskranke zu errichten; Er wird aber [illegible] Pfarrer bleiben nur nicht einer
[illegible word crossed out] [insertion:] [illegible] Gemeinde sondern [/insertion] der heimeligen Kranken; man sagt der Pfarrer [illegible 2 words] sich bereits  wenn überhaupt haben die Pfarrer
der Umgegend [two illegible words struck out] große Freude, daß ein lebendig glaubiger Mann ihnen so [illegible 2 words and strikethrough]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser alter Onkel Hansl wird immer krummer; &lt;s&gt;es ist&lt;/s&gt; er tritt ganz auf der Seite des Fußes auf u. ich seh ihn
schon auf dem [insertion:] blossen[/insertion] Strumpf gehen während der Schuh [insertion:]oben[/insertion] auf dem Fusse lag. -- -- --  Leider läßt er s. alte Untugend nicht.
[illegible] die l. Mutter i den Feiertagen durch wiederholtes sich Betrinken [illegible] d. l. Babette, ihren Mann u. die kleine Marie 
herzlich grüßend dein dich herzlich liebender Fritz:                     Meine liebe Lotte!                        D. 2. Januar 1852 Fritz Vormittag
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie erfreulich uns Dein Schreiben war, kannst Du denken, da wir
wegen der beschwerlichen Reise, sehr in Sorge um Dein Leben waren, der l. Gott sey ferner Dein Führer und Beschüzer
durch dieses mühevolle Leben, desen beistand auch ich bei dem Wechsel sehr bedürftig bin, die Noth bei uns hier zu Lande ist
groß, es wird in unserer Reihe Pferdfleich gespeist u.d. armen Leute, d. Kinderbettel ist aufgehoben, dafür man  zahlen
muss, es bekam so Jeder täglich Brod, durch H. Gross, aber die Hussaren komen doch, in dieser beziehung habt ihr es gut.
Die F. Pfr Dömmacher hat auch recht schwer, ihr kränklich Körper, keine Pflegerin mehr u: dazu das verwaiste Kind ihres Bruders
in Stutg.  F. Clents pleger Hinzel komt bald wieder in die Wochen, die alte F. Oberamtmann ist wohl. Das [?]Minute[/?] vergeht
bei uns, sie ist recht zu ihrem Vortheil gediehn nach allen Theilen, ein Briefchen von ihrem Vater wird Sie sehr freuen,
da sie schon 3. Briefe abgeschickt habe, ebenso den alten H. [?] Treischler[/?] wartet mit Sehnsucht auf einen Brief v. seinem Sohn.  
Die Liebe sollte warm erhalten werden, ich komme öfters zu ihm, habe ihm Wein abgekauft [illegible]  Lt [illegible]  58. [illegible].  da kein
Gute hier &lt;s&gt;gesehen&lt;/s&gt;  ist, er hat dah ein gutes Gemüth, u: leidet schwer durch seinen Sohn. Der Bruder des [illegible]
Filius hat eine Frau, es kam als Du abgereist warst ein Brief, Carl soll die [illegible]  bekommen.  Bis Du einen Brief
erhalst bist Du vielleicht schon eine glückliche Braut, bist Du es noch nicht, so übe mit Weile, daß man nicht verliert was man bereits
hat der l. Gott sey über alles Dein Rath u. Beistand , herzlich grüßt Dich mit Babete u. H. Vetter  auch [illegible]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 8, left margin, comment #1:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herzliche Grüße von Trotschler Babette u. die 
kleine Marie.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 8, left margin, comment #1]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 8, left margin, comment #2:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[?] Land  und Mann Dir [/?]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 8, left margin, comment #2]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[page 8, left margin, comment #3:]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;dich herzlich liebende
Johann F[illegible]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[/page 8, left margin, comment #3]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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Lotte Fischer
durch Güte Peorea
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters is taken from the Höfeln Family Papers, held by the Newberry Library in Chicago, Illinois. Almost all of the letters were sent to Charlotte Fischer (later von Höfeln), who was born in 1819 in Nuremburg and immigrated to Illinois around 1851. In 1852, she married Andreas von Höfeln, and they eventually settled in Washington, Illinois. Most of the letters were sent to Charlotte Fischer von Höfeln from Kirchheim unter Teck, Württemberg, one of the communities where she lived in Germany before migrating to the United States.</text>
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                <text>Letter to Charlotte von Hofeln from her cousin Auguste Finckh, December 28, 1851.</text>
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                <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;1&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Kirchheim den 28 Dez 1851&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Innigstgeliebte Lotte!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Du hast uns lange recht lange warten [insertion:] lassen [/insertion] wir gaben fast dem Gedanken Raum, ob du noch unter den Lebendigen weilest; nun hat uns deine ausgebreitete Mittheilung am 28 Nov. um so mehr erfreut und über dein Wohlergehen beruhigt. Ich brauche dir nicht erst zu sagen, wie wir dich nach dem herben Abschied in Gedanken bei Tag und im Traum begleiteten, wie wir über deine Ankunft rechneten und uns deinen neuen Aufenthalt ausmalten, du dachtest ja auch an uns und dieser wechselseitige Gedankenflug verbundener Seelen ist ja ganz natürlich. Durch deinen lieben Brief der uns und allen Freunden welchen er mitgetheilt wurde große Freude machte, sind wir über alles ins Klare gesetzt, und dein Stübchen kommt mir recht traulich, nachdem ich der interessanten Beschreibung von der großartigen Natur, Sitten und Gebräuchen jenseits des Oceans gelauscht habe, setze ich mich neben dich, und erzähle wie es uns bisher in der Heimath ergieng. Zwar habe ich dir keine ausserordentlichen Dinge zu berichten, es ist im ganzen alles beim Alten, nur daß durch das nasse für den Landmann und besonders den Weingärtner ungünstige Jahr die Verarmung [word missing in a torn fold] eine bedauerliche Weise zugenommen hat; Ich [footnote: torn paper] kann dir unmöglich in wohlgeordneter Reihe meine Gedanken nacheinander setzen, es &lt;s&gt;f&lt;/s&gt;drängt sich mir zu viel auf einmal auf, und du mußt mich entschuldigen wenn ich dir wahres Quodlibet vorführe.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Wir hatten uns gottlob sämtlich der Gesundheit zu erfreuen, die Liebe Mutter stärkte ihre Glieder diesen Sommer durch den Gebrauch des Wildbades, und hatte als Beglei= terinnen F´Doctor Hauff u F. Becker, Gölz; Manchmal regen sich die alten Schmerzen besonders bei Anstrengung und Witterungswechsel, doch erweist sich bettwärme und Ruhe stets als den Besten Arzt. Tante Mine ersetzt bei uns bis in die letzten Wochen, worin sie zur Aushilfe nach Laufen gebeten wurde der Carolin an Stelle, und schickt sich viel besser als diese in die Hausordnung gegenwärtig sind wir allein, selbst unsere beiden guten Mohrchen erheitern uns nicht mehr durch ihre posierlichen Springe und schmeichelnden [illegible] die langen Winterabende, der treue Wächter kam mit Christine nicht mehr vor 4 Wochen vom Markt zurück, und ist wahrscheinlich von der Landstreichers Familie in Öthlingen gefangen und verzehrt worden. das niedliche Kätzchen hat wegen gänzlicher Dienstunfähigkeit und Stehlerei abgedankt werden müssen, ihr schwarzer glanzender Pelz wird der Mutter Schmer= zen gut kommen.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 2:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;2&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Bei deiner Julia hat die die schwesterliche Liebe der Leidenschaft je länger je mehr Platz [footnote: complicated insertions] gemacht, es ist nun auf diese Art am besten für sie, hier hätte es doch schwer gehalten sich das Brod zu verdienen. Einem Brief zum Gottlob zufolge hat sie seine Erwartungen noch übertroffen. Mit Julia machte ich diesen Sommer an einem Sonntag eine Fahrth nach Kornthal, es war mir recht innig wohl in dieser Gemeinde die mich so lebhaft an Neuwied erinnerte. Mina hat sich sehr zu ihrem Vortheil verändert, sie ist sehr sanft und fein im Benehmen, auch wird sie [insertion:] von [/insertion] Lehrerinnen u Schülerinnen geliebt; Lina Kaim besuchte uns auch mit einer Freundin, einer Italieners von sehr interessantem Äußerem die 4 Sprachen spricht; unter den Bewohnern Kirchheim sind seit längerer Zeit 2 zierliche mädchenhafte Jünglinge, mit langen Blonden Locken, und sonderbarer Kleidung unter dem Gouvernement einer Tante stehend, sie gelten für Franzosen und erregen großes Aufsehen. Das Göppinger Frauenstift wird bis zum Frühling hieher übersiedeln, bereits ist der Bau, Notar Praus Wohnung angekauft, und haben die mithigen [or, nöthigen] Reparationen, und [strikethrough] &lt;s&gt;nötihr&lt;/s&gt; [/strikethrough] [?]Leerräumen[/?] [strikethrough] &lt;s&gt;gel&lt;/s&gt; [/strikethrough] begonnen, es ist ein äußerst passendes Lokal. Schuhmacher [?] Mohrinereg [/?] ist, bald nach deiner Abreise von seiner gebrechlichen Hütte erlöst worden, die Witwe treibt unter Kummer und Thränen das Geschäft fort; auch die felsenfest scheinende Ernestine Hafner ruht von ihrer regen Thätigkeit; für immer. Sie [word missing due to tear] Stuttgart um [footnote: torn page] ihren Bruder dessen Frau im Wochenbett starb, zu unterstützen strengte sich besonders mit der Pflege des kleinen zarten Kindes zu sehr an, erkrankte, würd hier noch einige Wochen von Frau Pfarrin gepflegt starb dann ganz unerwartet nach heftigem Kampf. bei der Section ergab sich ein organischer Herzfehler, als Ursache ihres Todes, Fr. Pf Dörmacher pflegt jetzt die kleine liebliche Waise trotz eigener Kränklichkeit. Brautschaft trugen sich ebenfalls etliche zu die in deinem Interesse liegen Hl Pfarrer Waihinger, ist der Gatte einer sehr gebildeten Pfarrers Tochter, (Bäschen von Pfarrer Haugs in Jesingen [strikethrough:] &lt;s&gt;G&lt;/s&gt; [/strikethrough] er ist recht von festem Charakter, und man sagt [insertion:] sie werde [/insertion] ihm wenns noth thut mit dem Maß zu messen womit er vorher maß. Herr Helfrich hat eine Nürnbergerin zur Frau, Tochter eines Schulmeisters Emmerling von Werth; Nane Mezger von Mezingen verheirathete sich an Pfarrer im Remsthal, Wittwer mit 2 Kinder ein ganz braver Mann und ist recht glücklich. Emma Stachl entschloß sich ebenfalls zu einem Wittwer mit 2 Kinder, in Calw wo Mutter und Schwestern sie abwechselnd besuchen. Elise Köbel ist in jüngster Zeit, Viktor Nefflins erklärte Braut, ebenso hat F.Auguste&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 3:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;3&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Beck in Göppingen ihr Ja gegeben das ihre Maria mit einem Lieutenant vereinigt Auch H. Rahtletker hat für seine Nane bald eine Aussteuer zu richten der Bräutigam ist der Stadtschuldheiß eines Landständchens. H. Kaim der sich bei Lesung deines Brief häufig [strikethrough:] &lt;s&gt;seine&lt;/s&gt; [/strikethrough] die gleichen Beobachtungen und Gefühle geschildert fand, hat trotz der Geschäfte Drang versprochen dir eigens Briefchen beizulegen, und wird ohnezweifel den Namen seines Bräutchens nennen, diese Feiertag bringt er natürlich bei ihr in Schorndorf zu, sie ist wie für ihn gemacht.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Louise Buhler schrieb mir auch von Paris, ihr Mann kam auf einer Geschäftsreise hieher, und brachte mir als hübsches A[n]gebinde eine silberne Armspange mit; nach allem zu schließen ist sie nicht sehr glücklich, einen deutschen Gottesdienst hatte sie noch nicht angewohnt, ihres Herzens Wonne ihr Kind forderte Gott nach 1/2 Jahr wieder, Magdunglück kam auch über sie, und ihr Mann scheint ganz in Spekulationen gebraben zu sein. Die jüngste Schwester Mathlida starb an der Auszehrung, durch &lt;s&gt;F&lt;/s&gt; dieses Erb wurde die arme Hanne doch in einen etwas Besseren Stand versetzt; Unseren Nürtinger Tanten geht es ziemlich hart, Louise bekam ohnelänst einen Ohnmachtsanfall [was: &lt;i&gt;Ohnmachtsa&lt;s&gt;ll&lt;/s&gt;nfall&lt;/i&gt;], wobei sich dann Maria so sehr allterirte, daß sich Herzklopfen und zittern einstellten, die temperamentvolle Caroline mußte Diakonissin sein. alles so theuer und &lt;s&gt;u&lt;/s&gt; Geldmangel.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Der l Oncle in Zell wurde diesen Winter wieder von seinem Podagra übel heimgesucht, und mußte 14 Tage das Bett hüten, am Christfest war es ihm wieder möglich nach längerer Zeit zu predigen, heute hatte Friz, Pauline Enslin und mich in seinem Schlitten nach Zell kutschiert, auf der Heimreise war die Kälte so grimmig daß Fritz nach Studentenweise, wärmere Bekleidung verschämend, sich geberdete als hätte er die Glieder [insertion:] halb [/insertion] erfroren. Der rothe Fritz ist noch zu Haus von einem Hofmeister Unter= richt erhaltend, bereitet er sich auf die Pharmazie vor und wird bis kommenden Frühling bei Oncle in Göppingen in die Lehre eintreten, er ist ausnehmend kräftig man hält ihn für 16 J. seine Stimme ist bereits Gebrochen, das Fußübel bei= nahe gänzlich geheilt. In Göppingen war ich schon längere Zeit nicht mehr doch befinden sie sich alle wohl, die Kinder sind wie mir die l Mutter die kürzlich einen Besuch machte, sagte, recht lieb, besonders die 3 kleinen. Rosa u Lolb lernen Klavier und besitzen bereits ein ausgezeichnetes Piano am Ton u Außerem brachten es auch schon zu einem Choral als Weihnachtsgeschenk dem Vater der seine Herzens Lust daran findet. Frau Oberhelferin ist dein Brief zugekommen doch weiß ich dir nichts neues von ihr zu sagen; diesen Herbst hatten wir die Ehre von Herrn Helfer von Calw einen Besuch zu erhalten, er war&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;4&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;auf der Rückreise von Tübingen, wo er einer Taufe bei Amtmanns beiwohnte, H. Helfer ist ein sehr zierlicher Mann geht noch immer auf Freiers= füßen, diesen Sommer war er in London, und erzählte uns manches von seinem angenehmen Aufenthalte dort, H. Adolph wird noch ein Jahr in England bleiben. Frau Obh. wechselte ihre Jungfer schon wieder am Martini. Natalie Autenrieht ist Braut mit einem Helfer in Reutlingen Recht liebe Tübinger Besuche, weilte 8 Tage in unserem Hause währ= end der Herbstferien. Es war H. Professor Beck mit fast seiner ganzen Familie [insertion:] Frau u 5 Kinder [/insertion], ihr Plan war eine Erholungreise in die Schweiz zu machen und bei uns blos zu übernachten, er kam zu Fuß hatte sich unterwegs vorher erkältet, bekam Fieber das sich am 2t. Tage noch steigerte so daß die Schweizertour bald in die Schanze geschlagen werden mußte und volle 8 Tage nötig waren bis er wieder kräftig genug für die Heim= reise war, in dieser Zeit lernten wir den lieben Mann recht kennen, auch mit mitunter seine Sonderbarkeiten so z B. ist seit Jahren kein Arzt in sein Haus gekommen, er kuriert alle Krankheiten mit Wasser u. Homöopathik welche Mittel er auch hier anwendete. Er geht jeden Tag womöglich spazieren, ist [strikethrough:] &lt;s&gt;voll&lt;/s&gt; [/strikethrough] [insertion:] die [/insertion] Einfachheit selbst, in seinem ganzen, aber die Liebe Christi leuchtet aus seinem Angesicht, das ist es auch, was den Unbekannten gleich für ihn einnimmt. H. Helfer Fulder ist sein treuer Schüler er besucht ihn oft, wenn es mir möglich war suchte ich einen Brocken der Unterhaltung wegzuschnappen. Die Töchter sind ebenfalls angenehme Frauenzimmer, und an Mathilda der 3 ältesten habe ich einen aufrichtige Freundin gewonnen, diese erfreuten die l Mutter mit einem wunderniedlichen Fußschemel [insertion:] zu Weihnachten [/insertion] ein Maskissen mit versetzten Rosen vorstellend, aus verschiedenen Schattierungen grüner Wolle gestrikt welche wieder aufgezogen wird und dann masartige aussieht. Der junge Beck hat sein Geschäft als Seifensieder in Balingen angefangen und erfreut sich eines guten Fortgangs eine ältere Schwester Thekla hält im [illegible] schon Haus, und ist wirklich ganz wie gemacht für diesen Beruf obgleich sie ihn nur aus Gehorsam gegen den Vater übernahm. Aufs Frühjahr wird meine Reise nach Tübingen in Ausführung gebracht, und freue mich recht darauf. Friz predigte in diesen Feiertagen in Albershausen, doch geht es ihm immer noch schwer, wenn er nur endlich die Furcht ablegen könnte die Arbeit selbst wäre nicht so übel.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 4, left margin:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Ich bedauer daß mein Brief durch die öfter Unterbrechung beklext wurde, auch wirst Du viele Fehler entdecken.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[/page 4, left margin]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 5:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Noch weißt du nicht, meine liebe gereiste Lotte; daß auch ich heuer ein wenig die Welt sehen durfte, und zwar auf Kosten meiner 3 Oncle‘s, von Zell Alb. u Göppien in noch weiterer Begleitung Paulinens von Albershausen. Es war in den schönsten Tagen des Juli's ja des ganzen Sommers, als ob genante Gesellschaft, per Eisenbahn nach Friedrichs kamen, von da über den spiegelglatten Bodensee [footnote: Friedrichs[hafen]] nach Rorrschach, St. Gallen, und sich in den liebchen Thälern von Appen= zell und Thurgau einige Tage umsahen. Ich habe für meinen Horizont viel schönes entzückendes hier genossen; ich will dir nur ein Tag unsren Glanzpunkt schildern; Früh erwachten wir im Weißbad einem Curort am Fuß des Stäntis 4 Uhr setze sich die Gesellschaft geleitet von einem tüchtigen Führer in Bewegung versehen mit tüchtigen Alpstöcken, mit deren Hülfe wir nach 4 stündigem Steigen, das Wildkirchli eine am Abhange stehende Capucinerklause erreichten, diesebe wie die Kappele in eine grottenartige Vertiefung gebaut, über sich noch &lt;s&gt;di&lt;/s&gt;eine Felsenmasse von 500 Fuß habend. (Pauline half dem Bruder Capuziner [insertion:] &lt;s&gt;ein äußerst&lt;/s&gt; [/insertion] das Schweizerfrüh= stück, aus Kaffee mit Butter u Honig bestehend bereiten) nun stiegen wir aufwärts in den Windungen &lt;s&gt;d&lt;/s&gt;einer Höhle, die unser possirlicher Capuziner mit Fakeln erleuchtete, und gelangten auf die Ebenalp wo uns nebst botanischem Reichthum und balsamischer Dülfte eine ausgezeichnete Aussicht zutheil wurde, namentlich auf Tyrols Schneegebirge im Heimweg sah ich den Bodensee ziemlich bewegt und dachte an dich und deine Meereswellen, meine Vorstellung wird wahrscheinlich aber bedeutend hinder der Wirklichkeit zurückbleiben; doch sah ich auch unsere sonst so friedliche Lauter am großen Unglückstage wogen, als wäre sie ein halbes Meer, so weit verbreiteten sich die Fluthen daß viele Leute in der Nähe des Todergarten sich und ihr Vieh flüchten mußten; bis zur Hälfte an [?] Kayhers [/?] Haus um auf der anderen [?] Seite [/?] bis zu dem unserer Milchfrau reichte das Wasser; Enslin hatte zur allgemeinen Freude zwei Badhäuschen für allgemeine Benützung erbaut, die als bald ein Raub des verheerenden Elements wurden. In Carlas war der Jammer besonders groß, der l H. Prälat Moser befand sich gerade dort, und hätte beinahe sein Grab in den Wellen gefunden, das Wasser stürzte sich von mehreren Seiten dem Orte zu, wo er sich befand. Von der Huldigung des Königes von Preußen, in den Hohenzollerischen Landen auf seinem Stammschloß Hohenzollern selbst hast du vielleicht auch in den Zeitungen gelesen, er nimmt in meiner Zuneigung je länger je mehr ab. Bei Frau Gmehlen durfte ich diesen Herbst das Plattsticken erlernen mein erstes Stück war ein Blumenbouquet auf schwarzes Tuch, als Überzug auf der l Großmutter Lehnsessel, das neu aufgepolstert zugleich mein Christgeschenk der l Mutter ausmachte, uns glücklicher Weise nicht vorher verrathen wurde, für Friz machte ich eine Weste&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 6:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;6&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;und ein Cigarrenetui auf Leder mit Seide und Stahlperlen, diese Art zu sticken ist sehr modern. Die Conversation bei F Gmehlen bezog sich gar oft auf Amerika, wer ihr irgend etwas davon mittheilen kann, kommt nicht so bald von ihr weg; ihr Laden ist immer noch nicht verkauft; u stehst in gutem Andenken bei ihr, die ganze Familie trägt mir die schönsten Grüße auf. Marie bekam ein recht ordentliches Clavier, sie ist ganz überglücklich damit, Sophie hat auch Lust, das Clavierspielen anzufangen. Doch ist sie durch den Laden gar zu sehr in Anspruch genommen. Den Plan nach Chili &lt;s&gt;n&lt;/s&gt; auszuwanden hat F Gmehlen jetzt aufge= geben indem sie in Erfahrung brachte, daß die Katholischen Ein= wanderer hauptsächlich dorthin gesucht und begünstigt wären. Der Katholizismus [Katholi&lt;s&gt;sch&lt;/s&gt;zismus], regt sich bei uns auch wieder stark, es wurden im Oberlande, und auch im benachtbarten Wiesensteig Jesuitenmissionen gehalten, die Tausende von Zuhörern an= lockten, welche auch bei manchen des irregeleiteten Volkes durch ihre Popularität, und oft treffende Beispiele, ihres Eindrucks nicht verfehlten. In unserer evangelischen Kirche ist da= gegen auch eine neue Einrichtung gemacht worden. Jede Gemeinde besitzt jetzt Kirchenälteste, (aber einen Pfarrgemein= derath) Männer deren Anzahl [insertion:] der [/insertion] Größe der Gemeinde entspricht, die verpflichtet sind, für eine bessere Sonntagfeier zu sorgen, Krankenbe= suche zu machen, für Arme zu sorgen, die Jugend zu beaufsichtigen. Die Meinung über dieses Institut ist auch unter den Glaubigen sehr verschieden, einige halten es blos für ein äußeres Mittel womit der Kirche doch nicht aufgeholfen wird, andere dagegen &lt;s&gt;sehen es für &lt;/s&gt; bauen große Stücke darauf; Hier sind unter anderem gewählt, H. Oberprätzäptor Braun, Haug, Schmückle, Kübler, Steinhauer, Kauf. Rupp, Schulmeister Rietmüller, H. Oberamtrichter Schott.-&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Diesen Sommer war Schwester Mortimer von Neuwied hier durch sie erfuhr ich, daß Schw. Merian jetzt Lehrerin in Montmirail ist, Schw. Blickensdürfer verheirathet an den Vorsteher in Neuwied, die alte Schw. [?] Curi [/?] heuer noch eine Reise nach London gemacht hat, Thusnelda Krauser von Stuttgart, wird bis zum Frühjahr in das Institut kommen, ich freue mich durch sie wieder nähere Nach= richten zu erlangen, denn es ist und bleibt mir der dortige Aufenhalt immer eine theure Erinnerung.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 7:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;7&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Zu Weihnachten wurde ich von der l Mutter durch Gallachen einem Buch „ Fritjhofsage“, aus dem Schwedischen übersetzt, fortlaufende Gedichte die diese Sage aus der nordischen Vorzeit behandelte, und einem bunten [roman:] Longswahl [/roman] den ich mir zwar selber in Stuttgart kaufen durfte erfreut, der l Mutter wäre es zwar lieber gewesen, [insertion:] wenn [/insertion] ich mir stattdessen einen schwarzen Mantel gewählt hätte. Diese sind heuer stark in der Mode, Kleiderstoffe, trägt man sehr viel bundcarrirt, die Hüte sind vorn [illegible] u. heuer weit, ohne Band, dagegen [strikethrough:] &lt;s&gt;zeug&lt;/s&gt; [/strikethrough] von Zeug selbst garnirt. Innwendig hat man Schnillien auch Sammt. Filetarbeiten sind immer mehr en haut, besonders sieht man viel Chemiseten. Das beifolgende Körbchen ist eine Arbeit, die Du bei uns zwar schon gesehen hast, in Amerika noch neu sein dürfte, nimm es als einen kleinen Beiweis alter Liebe auf. Herrn Dr Hauff meldete ich Deine Grüße, er erkundigte sich angelegentlichst nach Dir; Frau [roman:] Batorin [/roman] ist seit dem Gebrauch des Wildbades beinahe ganz contrakt, jeglicher Arbeit unfähig, sitzt oder liegt sie gewöhnlich auf dem Sopha und bewegt sich nur mühsam mit Hülfe eines Stockes in ein anderes Zimmer; eine Wassercur die sie schon 2 Monate gebraucht, blieb bis jetzt Erfolglos, und gibt auch für die Zukunft wenig Hoffnung. H. Stadtvikar Burk, wird noch längere Zeit hier bleiben, er gibt den Fräuleins im Hause immer noch Unterricht im Englischen. H. Löffler ist je länger je mehr in der allgemeinen Achtung gesunken, so daß er nur noch wenige Schüler zählt, ich gab meine Stunden schon längst auf, er entlehnte bei uns (wie in allen Häusern wo er einigermaßen bekannt war) mehrere mal Geld, man wundert sich wie er sich hier halten kann. Dr. Hausmann zog in jüngster Zeit von hier nach Wildbad, aus Veranlassung des Todes von D Schweigte daselbst, bereits hab&lt;s&gt;t&lt;/s&gt;en sich dort mehrere Doctoren angesiedelt. Mit dem Garten hatten wir unsere liebe Noth so oft wir die Rabatten und Länder gefelgt hatten kam ein Platzregen oder Hagel (einmal war er bedeutend) der uns nöthigte die Arbeit von vorne anzufangen, auf der anderen Seite richtete Ungeziefer jeglicher, bedeutende Ver= heerungen an; und was sonst Lust ist war heuer eitel Mühe und Arbeit; Die leidige Kartoffelkrankheit suchte unsere Gegend ebenfalls stark heim, auch kam sie hie u. da an Bohnen und dem Laub der Apfelbäume in der Form schwarzer Dupfen vor. Aus den Zeitungen ist dir vielleicht bekannt daß die selbe Krankheit in Italien und einem Theil der Schweiz bedeutenden Schaden verursachte.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Seit ich meinen Brief begann (fügte ich fast jeden Abend einige Sätze hinzu) sind wir in ein neues Jahr eingetreten; gestern als am Sylvester Abend gedachten wir Dein und der Feier des Kreises in dem Du lebst. Ein Loos das ich Dir aufschlug steht Jes. 49, 23 Du wirst erfahren, daß ich der Herr bin, an welchem nicht zu Schanden werden die auf mich harren. Im Anschluß an diese tröstlich Versicherung wünsche ich Dir Geduld und Glauben zum ausharren in jeglicher Lage des Lebens; mag &lt;s&gt;s&lt;/s&gt; sie so dunkel sein als sie will; halte Dich an den, welcher heißt. Wunderrath, Krafthold, ewig Vater Friedefürst; es war dieses auch das Heutige Thema Herrn Hl [illegible].&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Nun lebe wohl geliebte Lotte, ich sage auf Wiedersehen und gebe die Hoffnung nicht auf noch diesseits. Vergiß nicht uns ein appartes Briefchen beizulegen und mache uns recht bald die Freude mit einem recht langen Brief. Grüße von allen Seiten begleiten meinen Kuß und Gruß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auguste&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8, left margin, comment #1:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Herzliche Grüße von Trotschler Babette u. die kleine Marie.&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[/page 8, left margin, comment #1]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Liebe Lotte! Ich benutze &lt;s&gt;noch&lt;/s&gt; die [insertion:] noch [/insertion] wenigen Minutendie noch übrig sind bis auf die festbestimmte Abgebezeit des Briefs um ein Lebenszeichen von mir zu geben u. Dir meine Freude zu bezeugen, daß es Dir, soweit es die amerik. Verhältnisse gestatten gut geht. – Von Herrn Weiß hörte ich durch H. Groß: derselbe sei Geflügelhändler in Newyork u. ganz am Bettelstab - Bis Ostern wird &lt;s&gt;es&lt;/s&gt; der durch s. Wunderwonnen berühmte Pfarrer Blumhardt a. Nüttlingen der [illegible 2 words] Soll [insertion:] [illegible] käuflich [illegible 2 words] [/insertion] beziehen, um dort ein Asyl für Gemüthskranke zu errichten; Er wird aber [illegible] Pfarrer bleiben nur nicht einer [illegible word crossed out] [insertion:] [illegible] Gemeinde sondern [/insertion] der heimeligen Kranken; man sagt der Pfarrer [illegible 2 words] sich bereits wenn überhaupt haben die Pfarrer der Umgegend [two illegible words struck out] große Freude, daß ein lebendig glaubiger Mann ihnen so [illegible 2 words and strikethrough]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Unser alter Onkel Hansl wird immer krummer; &lt;s&gt;es ist&lt;/s&gt; er tritt ganz auf der Seite des Fußes auf u. ich seh ihn schon auf dem [insertion:] blossen[/insertion] Strumpf gehen während der Schuh [insertion:]oben[/insertion] auf dem Fusse lag. -- -- -- Leider läßt er s. alte Untugend nicht. [illegible] die l. Mutter i den Feiertagen durch wiederholtes sich Betrinken [illegible] d. l. Babette, ihren Mann u. die kleine Marie herzlich grüßend dein dich herzlich liebender Fritz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;D. 2. Januar 1852 Fritz Vormittag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine liebe Lotte!&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;Wie erfreulich uns Dein Schreiben war, kannst Du denken, da wir wegen der beschwerlichen Reise, sehr in Sorge um Dein Leben waren, der l. Gott sey ferner Dein Führer und Beschüzer durch dieses mühevolle Leben, desen beistand auch ich bei dem Wechsel sehr bedürftig bin, die Noth bei uns hier zu Lande ist groß, es wird in unserer Reihe Pferdfleich gespeist u.d. armen Leute, d. Kinderbettel ist aufgehoben, dafür man zahlen muss, es bekam so Jeder täglich Brod, durch H. Gross, aber die Hussaren komen doch, in dieser beziehung habt ihr es gut. Die F. Pfr Dömmacher hat auch recht schwer, ihr kränklich Körper, keine Pflegerin mehr u: dazu das verwaiste Kind ihres Bruders in Stutg. F. Clents pleger Hinzel komt bald wieder in die Wochen, die alte F. Oberamtmann ist wohl. Das [?] Minute [/?] vergeht bei uns, sie ist recht zu ihrem Vortheil gediehn nach allen Theilen, ein Briefchen von ihrem Vater wird Sie sehr freuen, da sie schon 3. Briefe abgeschickt habe, ebenso den alten H. [?] Treischler[/?] wartet mit Sehnsucht auf einen Brief v. seinem Sohn. Die Liebe sollte warm erhalten werden, ich komme öfters zu ihm, habe ihm Wein abgekauft [illegible] Lt [illegible] 58. [illegible]. da kein Gute hier &lt;s&gt;gesehen&lt;/s&gt; ist, er hat dah ein gutes Gemüth, u: leidet schwer durch seinen Sohn. Der Bruder des [illegible] Filius hat eine Frau, es kam als Du abgereist warst ein Brief, Carl soll die [illegible] bekommen. Bis Du einen Brief erhalst bist Du vielleicht schon eine glückliche Braut, bist Du es noch nicht, so übe mit Weile, daß man nicht verliert was man bereits hat der l. Gott sey über alles Dein Rath u. Beistand , herzlich grüßt Dich mit Babete u. H. Vetter auch [illegible]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8, left margin, comment #2:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[?] Land und Mann Dir [/?]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[/page 8, left margin, comment #2]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[page 8, left margin, comment #3:]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;dich herzlich liebende Johann F[illegible]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;p&gt;[/page 8, left margin, comment #3]&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&#13;
&lt;p&gt;[envelope:]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fräulein Lotte Fischer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;durch Güte&lt;/span&gt; Peorea&lt;/p&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] Norden de 30t. Dec. 1869. [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geliebter Vetter Andreas!
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch Dein langes Stillschweigen nehme ich nochmahls die
Feder um einige Zeilen an Dir zu richten, in der Hoffnung 
das sie auch in bester wohlsein antreffen, so wie dieses
uns verläßt, Lieber Vetter ich habe diesen vergangenen
frühjahr einen Brief an Dir abgeschickt habe bis jetzt
noch keine Antwort erhalten vermuthlich das Du den
Brief nicht erhalten hast ich hatte Dir nemlich darin gemeldet
das unser alte Mutter nach einer 4 Tägige Krankheit mit
dem Tode abgegangen ist, die Todes Ursache war. Sie bekam
des Sontags einen Bruchschaden und die war nicht wieder
einzubringen, und damit Starb Sie am Donnerstag Morgen
um 3½ Uhr. Sie hat ein hohes ja sehr hohes Alter erreicht
Sie ist altgeworden 91 Jahr weniger 9 Tage. Ihr Sterbe
tag war am 11. [roman:]Febr.[/roman] und den 20t. [roman:]Feb.[/roman] Ihr Geburtstag
Lieber Vetter nun habe ich eine ernstliche Frage an Dir
zu richten, indem wir noch wohlgeneigt sind um nach
[roman:]Amerika[/roman] zu gehen d.h. mit unser 4. bevor wir uns da
fest zu entschließen möchte ich gerne wieder ein schreiben
von Dir haben und das Du uns es so viel wie möglich
beschreibest [insertion:]&lt;s&gt;die Kosten&lt;/s&gt;[/insertion] von [roman:]New Jork[/roman] bis in eurer mitte und wie
wir uns da zu verhalten haben, und was [insertion:]es[/insertion] a Person kostet
auch mußt Du deine wahre Meinung darüber Schreiben
ob es auch da wohl angemessen ist für uns um noch
etwas weiter zu kommen, denn hier ist es so schlecht das
mann gar nicht bestehen kann, denn alle Kaufleute
haben den Laden voll von Schuh und Stiefel, hier geht
der eine bey den andern herum und hat nichts zu thun
auser [roman:]Hermann[/roman] der muß uns fast ernähren, der hat bis
jetzt ein großes Weltgelück denn er führt schon 2 Jahr
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[strikethrough:] &lt;s&gt;Das er als Capt. fährt&lt;/s&gt; [/strikethrough]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;als Capt. das Schiff ist 60 Roggen Lasten groß es heißt  [footnote:  a Lasten was a measurement of weight+volume, vaguely equaling two tons; this would be a ship capable of 120 tons of rye]
[roman:] Hinderka Ubbo. [/roman] vielleicht kanst Du dir es noch erinnern
das es gebaut ist, auch möchten wir denn auch wohl 
wissen was wir da anfangen nemlich [roman:] Hermann [/roman]
[roman:] Liena [/roman] u ich denn ich bin Gott sei Dank fast so Rütstig
wie Du uns verlassen hast.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie geht es Dir und deine Frau und Kinder? so wie
deine Schwester [roman:] Geske [/roman] u Ihr Mann? Wir haben nach
Deinem schreiben ja nichts wieder von euch gehört.
Das [roman:] Albert Schmidt [/roman] seine Mutter [roman:] Gretje [/roman] Tod ist wirst
Du wohl erfahren haben, die Leben hier noch immer
so wie früher, Wild u Roh herum
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es grüßt in der Hoffnung hierauf eine baldige
nachricht
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es Grüßt Dein Vetter [roman:] Albert Doorenberg [/roman]
Frau u Kindern 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir schicken diesen Brief unfrankirt, denn
der Vorige ist ja wohl nicht übergekommen
den hatten wir frankirt, Sie sagen hier
unfrankirte Briefe kommen sicherer über.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;freundlichen Gruß an euch Alle
[roman:] H H Doorenberg [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                  <text>This collection of letters is taken from the Höfeln Family Papers, held by the Newberry Library in Chicago, Illinois. Almost all of the letters were sent to Charlotte Fischer (later von Höfeln), who was born in 1819 in Nuremburg and immigrated to Illinois around 1851. In 1852, she married Andreas von Höfeln, and they eventually settled in Washington, Illinois. Most of the letters were sent to Charlotte Fischer von Höfeln from Kirchheim unter Teck, Württemberg, one of the communities where she lived in Germany before migrating to the United States.</text>
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                <text>[page 1:] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Norden de 30t. Dec. 1869.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geliebter Vetter Andreas! &lt;br /&gt;Durch Dein langes Stillschweigen nehme ich nochmahls die Feder um einige Zeilen an Dir zu richten, in der Hoffnung das sie auch in bester wohlsein antreffen, so wie dieses uns verläßt, Lieber Vetter ich habe diesen vergangenen frühjahr einen Brief an Dir abgeschickt habe bis jetzt noch keine Antwort erhalten vermuthlich das Du den Brief nicht erhalten hast ich hatte Dir nemlich darin gemeldet das unser alte Mutter nach einer 4 Tägige Krankheit mit dem Tode abgegangen ist, die Todes Ursache war. Sie bekam des Sontags einen Bruchschaden und die war nicht wieder einzubringen, und damit Starb Sie am Donnerstag Morgen um 3½ Uhr. Sie hat ein hohes ja sehr hohes Alter erreicht Sie ist altgeworden 91 Jahr weniger 9 Tage. Ihr Sterbe tag war am 11. &lt;em&gt;Febr.&lt;/em&gt; und den 20t. &lt;em&gt;Feb.&lt;/em&gt; Ihr Geburtstag Lieber Vetter nun habe ich eine ernstliche Frage an Dir zu richten, indem wir noch wohlgeneigt sind um nach &lt;em&gt;Amerika&lt;/em&gt; zu gehen d.h. mit unser 4. bevor wir uns da fest zu entschließen möchte ich gerne wieder ein schreiben von Dir haben und das Du uns es so viel wie möglich beschreibest [insertion:]die Kosten[/insertion] von &lt;em&gt;New Jork&lt;/em&gt; bis in eurer mitte und wie wir uns da zu verhalten haben, und was [insertion:]es[/insertion] a Person kostet auch mußt Du deine wahre Meinung darüber Schreiben ob es auch da wohl angemessen ist für uns um noch etwas weiter zu kommen, denn hier ist es so schlecht das mann gar nicht bestehen kann, denn alle Kaufleute haben den Laden voll von Schuh und Stiefel, hier geht der eine bey den andern herum und hat nichts zu thun auser &lt;em&gt;Hermann&lt;/em&gt; der muß uns fast ernähren, der hat bis jetzt ein großes Weltgelück denn er führt schon 2 Jahr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[page 2:]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;del&gt;Das er als Capt. fährt &lt;/del&gt; &lt;br /&gt;als Capt. das Schiff ist 60 Roggen Lasten groß es heißt&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" rel="footnote"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; &lt;em&gt;Hinderka Ubbo&lt;/em&gt;. vielleicht kanst Du dir es noch erinnern das es gebaut ist, auch möchten wir denn auch wohl wissen was wir da anfangen nemlich&amp;nbsp; &lt;em&gt;Hermann Liena&lt;/em&gt;&amp;nbsp; u ich denn ich bin Gott sei Dank fast so Rütstig wie Du uns verlassen hast. Wie geht es Dir und deine Frau und Kinder? so wie deine Schwester &lt;em&gt;Geske&lt;/em&gt;&amp;nbsp; u Ihr Mann? Wir haben nach Deinem schreiben ja nichts wieder von euch gehört. Das &lt;em&gt;Albert Schmidt&lt;/em&gt; seine Mutter &lt;em&gt;Gretje &lt;/em&gt;Tod ist wirst Du wohl erfahren haben, die Leben hier noch immer so wie früher, Wild u Roh herum Es grüßt in der Hoffnung hierauf eine baldige nachricht Es Grüßt Dein Vetter &lt;em&gt;Albert Doorenberg&lt;/em&gt; Frau u Kindern Wir schicken diesen Brief unfrankirt, denn der Vorige ist ja wohl nicht übergekommen den hatten wir frankirt, Sie sagen hier unfrankirte Briefe kommen sicherer über. freundlichen Gruß an euch Alle &lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;H H Doorenberg&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ul&gt;&#13;
&lt;li class="footnote" id="fn:1"&gt;1. a Lasten was a measurement of weight+volume, vaguely equaling two tons; this would be a ship capable of 120 tons of rye.&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ul&gt;&#13;
&lt;/div&gt;&#13;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&#13;
&lt;hr /&gt;&#13;
&lt;h5&gt;Notes&lt;/h5&gt;&#13;
&lt;div class="footnotes"&gt;&#13;
&lt;ol&gt;&#13;
&lt;li&gt;a Lasten was a measurement of weight+volume, vaguely equaling two tons; this would be a ship capable of 120 tons of rye. &lt;a href="#fnref:1" title="return to text"&gt;↩&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#13;
&lt;/ol&gt;&#13;
&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;[roman:] Norden [/roman] de. 6tn [roman:] Maÿ  [/roman] 1866. 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lieber Vetter! 
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da mir die Gelegenheit zur Hand liegt, Dir mit 
mein erstes Schreiben zu übereilen, bin ich so 
freÿ Dir mit etwas über meine Verhältnisse 
in Kentniß zu setzen, es ist eine ziemliche 
reihe von Jahren das du wahrscheinlich nichts von 
uns erfahren hast, es geht uns jetzt hier sehr 
gut. Wie Du uns verlaßen hast, hatten wir 
drei Kinder welches Du dich auch noch wohl zu erinnern 
weist, nemlich [roman:]Hermann u Heinrich u Liena.[/roman] 
wovon beÿde ersteren sich die Seefahrt gewidmet 
haben, es ist nun schon ins 11.te Jahr das Sie den Anfang 
damit gemacht haben, [roman:]Hermann[/roman] der hat diesen Früh= 
jahr seinen Examen als Steuermann gemacht, und 
unsern viel zu früh Verstorbenen guten [roman:]Heinrich[/roman] 
der ist schon künftigen 16 tn July 5 Jahr in die Ewig= 
keit, Er ist [insertion:]in[/insertion] [roman:]China[/roman] die Stadt heißt [roman:]Amoÿ[/roman] Gestorben 
6 Tage hat er dort im Hospital Krank gelegen, 
und unsere [roman:]Liena[/roman] die ist noch immer zu Hause, das
kömt weil meine Frau immer Krä[n]klich ist, und 
[roman:]Liena[/roman] ist so groß geworden. Sie ist beynahe so groß 
wie ich und [roman:]Hermann[/roman] der ist einen Zoll größer 
als ich und meine Mutter [roman:]Engelmö[/roman] die Lebt 
auch noch die Wandert jetzt in Ihr 89 tes Lebens= 
jahr umher, und ist noch so kräftig das [insertion:]Sie[/insertion] noch immer 
ihrereigen Arbeit wahrnehmen kann, 
Wir wohnen noch immer in dem Hause wo Du
uns Verlaßen hast, es ist ins 20 te Jahr. -
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;Nun muß ich Dir noch einiges von deinen Lieber 
Herrn Vetter [roman:] Albert Schmidt [/roman] melden seinen 
Sohn [roman:] Jann [/roman] den seid Ihr dort Verlangen und das  
er nicht kömt das macht die 65 Thaler die zu 
seiner Reise sind gekommen, die haben 
die Sorgsame Eltern bis auf 25 Thaler durch 
gebracht, eine solche erziehung wie die mit 
ihre Kinder haben das können sie nie in Ihrem 
Leben Verantworten, ich kann keinen besseren 
vergleich machen grade als wie die Heiden
sie werden nicht in die Schule geschickt. Sie 
werden nicht Confirmirt von allen diesen 
nichts hier von abgesehen.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn [roman:] Herro Heren [/roman] hierher Schraibt dann 
sei so gut und lege ein kleines Zettel mit 
ein und schreibe mir deine Verhältnisse 
und wie es Dir geht. mehr weiß ich für
diesmahl nicht zu schreiben.
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seid alle von uns Gegrüßt Grüße Deine 
Frau und Kinder unbekanterweise und 
wenn Du noch sonst Verwandte da bey dich 
hast --- Hiermit grüßt dein Vetter 
[roman:] Alb. B. Doorenberg [/roman] Frau Sohn u. Tochter
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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                    <text>&lt;div class="mw-parser-output"&gt;&lt;p&gt;An
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] Andreas A. von Höfeln [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[underline:] [roman:] &lt;u&gt;Peoria&lt;/u&gt; [/roman] [/underline]
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[roman:] Amerika [/roman]
&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</text>
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          <description>The Dublin Core metadata element set is common to all Omeka records, including items, files, and collections. For more information see, http://dublincore.org/documents/dces/.</description>
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                  <text>This collection of letters is taken from the Höfeln Family Papers, held by the Newberry Library in Chicago, Illinois. Almost all of the letters were sent to Charlotte Fischer (later von Höfeln), who was born in 1819 in Nuremburg and immigrated to Illinois around 1851. In 1852, she married Andreas von Höfeln, and they eventually settled in Washington, Illinois. Most of the letters were sent to Charlotte Fischer von Höfeln from Kirchheim unter Teck, Württemberg, one of the communities where she lived in Germany before migrating to the United States.</text>
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                  <text>Höfeln Family Papers; finding aid: &lt;a href="https://mms.newberry.org/xml/xml_files/Hofeln.xml"&gt;Inventory of the Höfeln Family Papers, 1831-1897&lt;/a&gt;.</text>
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